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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [FR] Motorradtour nach Korsika



meisterJäger
22.07.2009, 11:17
Der Tourbericht wurde von mir täglich abends abschließend geschrieben. Um die vorhandenen Emotionen und Stimmungen beim schreiben zu erhalten habe ich nur weitere Kleinigkeiten hinzugefügt aber im großen und ganzen den Text beim original belassen.

Reisestart: Münster/Deutschland
Reiseziel: Korsika/Frankreich
Reisezeit: 28.05.2009 - 06.06.2009
zurückgelegte Strecke: 3662,94km
davon auf Korsika: 1399,90km
Schnitt km/Tag: 406,99km
ca. Liter Verbrauch: 210L


28.05.2009 – Tag 1 - Anreise

Schon früh sollte der Wecker uns aus dem Schlaf holen.
Heute ist es endlich soweit, Markus und ich starten in wenigen Minuten unsere Tour mit dem schönen Ziel Korsika.
Gestartet sind wir in Münster/NRW (http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnster_(Westfalen)) um 4.30h und sollten gegen 21.00h in Genua/Italien (http://de.wikipedia.org/wiki/Genua) unserem Fährhafen ankommen.
Die erste Etappe zog sich bis zur Raststätte Katzenfurt durch eine Menge Regen und aufkommender Kälte. Wir nutzen dies aus und haben uns dort erstmals mit Frühstück versorgt.
Ein Segen das es von da an mit dem Regen bis zum Ziel aufhören sollte und wir durch bestes Wetter gefahren sind.
Um 11.30 erreichten wir Weil am Rhein, die letzte Stadt vor der Schweizerischen Grenze.

http://img187.imageshack.us/img187/5919/001motorrad.jpg

http://img23.imageshack.us/img23/5970/001dnerteller.jpg

Ein Dönerteller sollte hier unser Mittagessen werden um dann weiter nach Basel zum Ramada Plaza Hotel zu fahren, in dem Markus noch vor einem Jahr gearbeitet hatte.

http://img15.imageshack.us/img15/4300/001motorrad2.jpg

Der Gotthard Pass (http://de.wikipedia.org/wiki/Gotthardpass) war nun unser nächstes Ziel, noch einmal vollgetankt und nach einem kleinen Päuschen auf der Wiese konnte es ausgeruht übern Pass gehen.
Waren wir doch schon voll auf Sommer eingestellt hat uns oben auf 2'091 m.ü.NN dann noch der Winter überrascht. Ein bis zwei Meter Schnee lagen noch hier und es wurde sofort frostig kalt.
Doch bereits im Tal wieder angekommen und besonders in Italien war es dann sommerlich Heiß.
Man hat ja schon so einiges über den Fahrstil der Italiener gehört, doch es sollte sich herausstellen das es voll zutrifft.
Kaum ein Fahrer ohne Handy am Ohr, alles fährt Kreuz und Quer und die motorisierten Zweiräder fahren einfach da wo Platz ist ohne das sich jemand beschwert. So gefällt mir das...
Allerdings wollten wir, da voll beladen nichts riskieren und fuhren typisch Deutsch weiter.
Auf einer sehr langen immer geraden Autobahnetappe wie man es nur aus Deutschland kennt durfte ich dann noch Modell "stehen". Ein Italiener, die ihr Handy ja eh beim fahren immer in der Hand halten nutze die Chance und machte Fotos.
Noch etwa 20km bis Genua und das Bild der Autobahn wandelte sich völlig. So reihte sich Kurve an Kurve in allen erdenklichen Radien. Die nächste Gerade? Hier vergeblich gesucht. Am Ende, Ortseingangsschild und Mautstation: 7,90€ - Nürburgring? Wozu?
Noch 5min durch die Stadt gefahren erreichten wir endlich den Hafen. Hier stellten wir die Motorräder an die Seite neben eine Betonwand. Kurz etwas essen und ein wenig über die geniale Strecke des Hinwegs und über das noch Kommende geschnackt, sollte es das dann für uns heute gewesen sein.

http://img411.imageshack.us/img411/870/001genuahafen.jpg

In Moppedkluft auf den Beton, zwischen Mopped und Wand gelegt schlossen wir die Augen.

meisterJäger
22.07.2009, 11:18
29.05.2009 – Tag 2 – Fähre

Die Nacht war beschissen, insgesamt vielleicht vier Stunden geschlafen [Anmerk. d. Autors: Im Nachhinein eine der geilsten Nächte, da unter freiem Himmel aufm nackten Boden übernachtet.]

http://img31.imageshack.us/img31/525/002hafen.jpg

Markus hatte es da ein wenig besser und hat mir noch zusätzlich im Schlaf Geschichten erzählt.
Pünktlich um 7.00h haben wir uns in die Blechschlange zum plakatieren eingereiht und warteten nun voller Vorfreude auf unsere Fähre.

http://img8.imageshack.us/img8/4144/002markus.jpg http://img9.imageshack.us/img9/1249/002benjamin.jpg
Markus noch im Hafen und meine Wenigkeit bereits auf der Fähre

Während der 4,5 stündigen Überfahrt haben wir zumeist geschlafen.
Dann ging es in Bastia (http://de.wikipedia.org/wiki/Bastia) runter vom Schiff und erstmal Kurs Richtung Norden (http://de.wikipedia.org/wiki/Cap_Corse) die Ostküste hoch.
Schnell einen kleinen Campingplatz gefunden und gefreut: 17€ für 2 Personen, 2 Motorräder und ein Zelt, schon mal ein super Start in den Urlaub.
Kurz mit 2 Gläsern Apfelmus gestärkt ging es dann erstmal an den Palastaufbau. Kurzer Blick auf die Karte, wir sind in Sta-Severa. Zum Tanken und Geld holen fahren wir in die nächst größere Stadt Macinaggio.
Hier gibt es zwar keine Tanke dafür aber einen Geldautomat. Also mit Euros wieder zurück in unser Dorf, hier gibt es GAS. Frisch betankt und mich mit einem "Bonjour" verabschiedend verlassen wir die Tankstelle und nehmen die D180 quer übern Nordzipfel. An der Westküste angekommen fahren wir weiter nördlich um einmal das ganze Cap Corse zu umfahren.
Der Straßenbelag hier ist echt von einer anderen Welt, dafür halten sie ihre Schlaglöcher schön mit ein wenig Asphalt zusammen.
Landschaftlich aber der Hammer!
Und selbst eine große Ziegenherde sollte hier unseren Weg mitten auf der Straße kreuzen.
Zwischen Macinaggio und Sta-Severa ist der Belag hingegen spitze und wir lassen es uns nicht nehmen und fahren etwas geschmeidiger. Bis da ein Einheimischer in der Kurve am Straßenrand auf seinem LKW steht und uns wild zuwinkt. "Was will der gute Mann von uns?" denk ich mir in schönster Schräglage und richte den Blick wieder nach vorne.

S C H E I S S E ! das will er also.....

Da hat er einen Sack Zement verloren, der sich schön über unsere Spur hergemacht hat. Danke lieber Franzose für das bisschen extra Adrenalin.

Ab zum Zelt Essen machen: Linseneintopf von Knorr mit einem Süßen Moment und als Aperitif Southern Comfort.
Zum Nachtisch gibt es eine Independent Extrem Vanilla für unsere Unabhängigkeit.

http://img189.imageshack.us/img189/8931/002palast.jpg

http://img189.imageshack.us/img189/5508/002essen.jpg

http://img18.imageshack.us/img18/7439/002nachtisch.jpg

und ein wenig Spaß vorm Schlafen gehen muss auch noch sein, wir basteln uns einen Ofen:

http://img164.imageshack.us/img164/39/002spass.jpg

Gute Nacht!
bis spätestens um Acht...

meisterJäger
22.07.2009, 11:19
30.05.2009 – Tag 3 – Sant Michelle

Nach dem Frühstück und dem Zeltabbau ging es gleich wieder los. Erstmal zurück nach Bastia und von dort über die D81 Richtung Saint Florent (http://de.wikipedia.org/wiki/Saint-Florent_(Haute-Corse)).
Direkt hinter Bastia konnten wir einige schöne Aussichten genießen.

http://img219.imageshack.us/img219/1720/003aussicht.jpg

http://img33.imageshack.us/img33/9463/003benjamin.jpg

http://img29.imageshack.us/img29/6929/003markus.jpg

Unterwegs machten wir dann in einem kleinen Dörfchen unsere erste Pause um eine Kleinigkeit zu uns zunehmen.
Während ich am Straßenrand bei den Motorrädern blieb, ist Markus in ein kleines Lädchen gegangen und hat Korsische Salami und ein Leib Brot gekauft. Der Beginn einer großen Liebe. Nie vorher so gute Salami wie auf Korsika gegessen - und ich liebe Salami.

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Unser erstes Ziel für den heutigen Tag San Michele de Murato (http://de.wikipedia.org/wiki/San_Michele_de_Murato), eine schöne alte Kirche aus dem Jahre 1280 n. Chr. Sie wurde aus grünen Serpentin- und weißen Kalksteinblöcken bänder- und schachbrettartig im spätpisanischen Stil errichtet.

http://img37.imageshack.us/img37/262/003santmichelle.jpg

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Aufgrund einer Ralley, die gerade stattfand war unsere weitere Reise ein wenig eingeschränkt, da einige Strecken gesperrt waren. So entschlossen wir uns zurück nach Saint Florent zu fahren und von dort aus weiter Richtung Calvi (http://de.wikipedia.org/wiki/Calvi).
Es führte uns die D81 in Richtung unseres Zieles und was soll man zu dieser Straße anderes sagen als einfach nur geil! Schöner Straßenbelag, wunderbar weite Aussichten und an die Fersen eines Italieners gehangen eine Menge Fahrspaß.

http://img199.imageshack.us/img199/7064/003aussicht2.jpg

http://img6.imageshack.us/img6/2055/003strae.jpg

Wir näherten uns schon bald L’Île-Rousse (http://de.wikipedia.org/wiki/L%E2%80%99%C3%8Ele-Rousse), wo ein Radrennen gerade sein Ende fand und entsprechend die Straßen verstopft waren und ein geringfügiges Gendarmerie Aufgebot zu erleben war.

http://img25.imageshack.us/img25/7809/003polizei.jpg

Hinter L’Île-Rousse aufn Campingplatz, ab ins Meer und einfach nur chilln.

http://img189.imageshack.us/img189/1609/003lager.jpg

meisterJäger
22.07.2009, 11:19
31.05.2009 – Tag 4 – Asco

6.30h - der Wecker klingelt.
Markus ist bereits hoch und ist ne Runde am Strand joggen. Wir frühstücken gemeinsam wie jeden Morgen unser ab gepacktes Müsli mit Trockenmilch.
Noch schnell wieder alles sauber gemacht, wir satteln die Pferde und lassen das Zelt noch stehen. Wir haben uns entschlossen noch eine weitere Nacht auf diesem Campingplatz zu bleiben.
Unser Ziel für heute sollte die Asco-Schlucht (http://de.wikipedia.org/wiki/Asco_(Fluss)) sein mit dem gleichnamigen Fluß. Also ab auf die N197, hoch bis sie in Lozari rechts abgeht.
Durch eine Kuhreiche Schlucht geht es rechts, geht es links. Bald hinter jeder Kurve stehen ein paar Kühe neben und auf der Straße.

http://img21.imageshack.us/img21/5566/004kuh.jpg

http://img21.imageshack.us/img21/4093/004kuhbenjamin.jpg

Der Asphalt hier ist so gerade noch ok, dafür haben die Straßenschilder hier umso mehr gelitten:

http://img141.imageshack.us/img141/2029/004schild.jpg

Wir folgen also weiter der Straße bis es rechts ab auf die D147 geht und sind endlich im Asco Tal angekommen.
Unmittelbar vor der ersten Brücke befindet sich ein kleiner Parkplatz auf dem wir kurz halten wollen. Wir genießen die tolle Aussicht und steigen zum Asco herab. Hier findet sich eine herrliche Gumpe und einige schnelle Stromschnellen.

http://img24.imageshack.us/img24/1595/004asco4.jpg

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Der Beschluss zum Abkühlen wurde einstimmig angenommen und so springt Markus gleich in voller Ledermontur in den Fluss.
Ich entledige mich bis zur Boxershorts meiner Klamotten um dann das Ufer zu wechseln. Dort auf einen größeren erhöhten Stein geklettert spring ich ins kalte Nass - Flachköpper macht Laune. Davon haben wir derzeit ne Menge und so kommt es das wir noch einige Zeit hier herum albern um dann weiter auf bestem Asphalt bis in die Stadt Asco zu fahren. Ein Restaurant, eine Bar und zwei drei Häuser voilà.
Auf dem Rückweg, es führt nur diese eine Straße ins Tal, halten wir nochmal für ein paar Fotos an der Brücke.

http://img9.imageshack.us/img9/8856/004brcke.jpg

http://img24.imageshack.us/img24/4241/004eidechse.jpg

http://img35.imageshack.us/img35/7999/004biene.jpg

Es geht weiter nach Ponte Leccia zur nächsten Tankstelle um weitere Kilometer, dann auf der D247 abzuspulen.
Wir wollen etwas Kreuz und Quer nach Calvi (http://de.wikipedia.org/wiki/Calvi)zum shoppen und zur Stadtbesichtigung fahren.
Es hat uns zu diesem Zeitpunkt noch keiner gesagt, das Sonntag ist.
Irgendwo auf der D71 wurde es uns dann auch bewusst und wir nehmen die D151 um Richtung Heimat zurückzukehren.
Wir sind nun so weit ab vom Schuss, dass hier zwar nicht mehr der Hund begraben ist aber dafür die Schweine übern Zaun hängen.

http://img12.imageshack.us/img12/6687/004wildschwein.jpg

http://img141.imageshack.us/img141/7105/004markusmopped.jpg

Calvi wird auf Morgen verschoben und so machen wir uns noch einen schönen Abend am Campingplatz.
Ein wenig schnorcheln, leichtes joggen am Strand und Abendessen mit anschließendem Schisha rauchen sollen es dann für heute gewesen sein.

meisterJäger
22.07.2009, 11:20
01.06.2009 – Tag 5 – It`s raining Man

Schon früh vor dem Wecker werden wir von heftigem Unwetter geweckt.
Das Zelt tanzt geradezu im Wind und ich frage mich, ob es so gut war das Mopped ins Zelt zu holen. Heftiger Wind wechselt sich mit Blitz und Donner ab, begleitet von strömenden Regen.
Bis sechs, sieben Uhr geht es so, mittlerweile haben wir gefrühstückt und diskutieren über den weiteren Tag.
Hier bleiben oder aufbrechen - aufbrechen mit oder ohne Gepäck?
Markus möchte noch einen Tag hier bleiben, auf besseres Wetter hoffen, ich will weiter komme was wolle. Als nur noch leichter Nieselregen an unserer Diskussion teilnimmt werden wir uns schnell einig und brechen unser Lager ab und nehmen Kurs auf Calvi. Erst ein wenig Stadtbesichtigung sieht unser weiterer Plan dann eine Suche nach einem schönen Campingplatz ab Mittag vor. Der imaginäre Kirchturm läutet acht mal und unsere Motoren untermalen das Glockenspiel mit ihrem Gesang.

Zwanzig Minuten später, wir sind leicht nass und kommen in Calvi an. Wir haben Glück, kein Regen mehr.
Wir schauen uns ein wenig um, durchstreifen die alte Festung und schlendern durch kleine verwinkelte Gassen. Markus entdeckt hier einen kleinen Laden in dem er sich mit Salami, Schinken, Ziegenkäse und Brot eindeckt. Ich hingegen kann erstmal nur die nächste Bank aufsuchen.
So dann setzten wir uns in ein kleines Straßencafé und bestellen uns zwei Kaffee. Warum bekommen wir dann immer 2 Espresso? Irgendwas machen wir scheinbar falsch, dafür schmeckt er hier aber immer um Welten besser als in Deutschland.

http://img12.imageshack.us/img12/3738/005calvi.jpg

Plötzlich reist über uns der Himmel auf und die "feuchte Aussprache Gottes" [Zitat Markus, er hatte eine philosophische Diskussion mit sich selbst auf der späteren weiterfahrt] prasselt unnachgiebig auf uns herab.
Was machen wir?
Sicher, wofür sind wir schließlich hier, wir fahren weiter.
Ganz schön scheiße, schon innerhalb der nächsten Kilometer beweist meine wasserdichte Motorradkombi, das sie lange nicht mehr ihren Dienst bereit ist zu leisten.
Und so windet sich unser Weg durch wunderschöne Täler und Berglandschaften, wir passieren kleine malerische Dörfer und immer wieder einige Autos vor uns die es scheinbar nicht ganz so eilig haben wie wir.
Dann das große Fiasko, ein Deutscher vor uns.
Franzosen machen bereitwillig Platz, auch die Italiener und selbst die Niederländer machen den Motorradfahrern das Leben nicht schwer. Der Deutsche ist da etwas anders, in den Kurven langsam, auf den Geraden schnell - es ist zum heulen. Wir laufen nun also auf einen Deutschen auf. Plötzlich das unfassbare, es bietet sich eine günstige Gelegenheit und er setzt gleich den Blinker, fährt leicht rechts ran und lässt uns passieren - DANKE!
Trotz des Regens genießen wir die Fahrt, fahren laut lachend durch Pfützen und erfreuen uns unsres Lebens.

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und immer wieder diese herrlichen Brunnen am Straßenrand:

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Bald erreichen wir Ajaccio (http://de.wikipedia.org/wiki/Ajaccio), die Hauptstadt der Insel. Das Wetter sonnig und warm, perfekt. Fast Perfekt, entweder Campingplatz ohne Strand oder Strand ohne Campingplatz.
Also weiter...
Gegen Abend erreichen wir dann noch Bonifacio (http://de.wikipedia.org/wiki/Bonifacio), südlichste Stadt Korsikas und nach über 320km entscheiden wir uns für einen Campingplatz am Rande der Stadt.
Wir stellen bei leicht bewölktem Himmel schnell alles auf, duschen uns warm und ziehen los um uns einen ersten Eindruck der Stadt zu verschaffen.

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Wir gönnen uns in der mittelalterlichen Altstadt noch eine Pizza [Verdammt warum gibts solche Pizza nicht in Deutschland?] und kehren vor unserem Zelt ein und genießen noch ein oder zwei Schlückchen Whisky-CorsikaCola (http://korsika.fr/index.asp?MenuID=261) und fallen dann erschöpft in den Schlaf.

meisterJäger
22.07.2009, 11:20
02.06.2009 – Tag 6 – Bonifacio

Heute machten wir einen reinen Stadttag um uns die sehr interessante Stadt Bonifacio mal näher anzuschauen.
Der Ort teilt sich in zwei Gebiete: die Ville haute (Oberstadt) genannte mittelalterliche Altstadt und die Marina im Hafenbereich. Die Ville haute liegt in einer durchschnittlichen Höhenlage von 70 Metern über Normalnull auf einem in Form einer 900 Meter langen, schmalen Landzunge parallel zur Küste verlaufenden weißen Kreidefelsen, hinter dem, landeinwärts, ein tiefer, fjordartiger Einschnitt (frz. Calanque) einen gut geschützten Naturhafen bildet [Zitat Wikipedia]

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Blick vom Hafen zur Oberstadt

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Blick von der Spitze der Landzunge zurück

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Blick durch die alte Befestigungsmauer auf den "Eingang" des Fjords

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Tor zum Friedhof

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Interessant wie hier die Toten zu ihrer letzten Ruhe kommen. Einzelne Gräber gibts es hier nicht, es sind alles Familiengräber, in denen mehrere Generationen liegen.
Ein Begraben wäre sicher auch aufgrund des Fels unmöglich. Eine sehr interessante Art der Bestattung, die einzelnen "Grabhäuser" [gibts da einen Begriff für?] sind äußerlich meist sehr neutral. Im Inneren sehr abwechslungsreich und hochwertig gestaltet. Es wird viel Marmor und Granit verwendet, es stehen Lichter und vereinzelt auch Pflanzen/Blumen in ihnen. Man kann durch eine Gittertür ins innere schauen, man blickt auf eine Wand, an der kleine vielleicht 40 mal 40 große Platten "hängen" auf denen der Name des Toten stehen. Ähnlich wie bei uns die Grabsteine aber zumeist noch mit Foto der Person.

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Eine sehr interessante Pflanze, die dort sehr viel gewachsen ist.
Leider keine Ahnung um was es sich da handelt, wer Infos hat bitte her damit.

Am Abend gab es dann leckeren Kartoffelbrei aus der Tüte, aufgemotzt mit Milchpulver, selbst getrockneten Zwiebeln und Paprika und Soßenpulver.
Danach haben wir uns dann unsere zweite Flasche Whisky gegönnt und hatten eine Menge Spaß, ich glaub wir haben zur Unterhaltung des gesamten Campingplatzes beigetragen. So gewannen wir auch einen neuen Freund: ein kleiner Hund, der sich auf dem Platz aufhielt, dessen Zugehörigkeit wir aber nicht feststellen konnten.

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meisterJäger
22.07.2009, 11:21
03.06.2009 – Tag 7 – Solenzara

Nachdem wir unseren Rausch halbwegs ausgeschlafen haben packten wir zusammen und sind weiter die N198 hochgefahren bis Solenzara (http://de.wikipedia.org/wiki/Porto-Vecchio). Hier sind wir auch einen Campingplatz und haben einen Volltreffer gelandet. Zelt direkt am beziehungsweise auf dem Strand und Sonne ohne Ende. Erstmal alle Sachen in mühseliger Handarbeit im Waschbecken gewaschen und über das Motorrad in die Sonne gehangen. Es folgte die verdiente Abkühlung im herrlich kalten Wasser des Mittelmeeres.

http://img24.imageshack.us/img24/2856/007zelt.jpg

Die Abkühlung war mehr als nötig und tat einfach sau gut. Allerdings haben wir gleich gemerkt, dass die kurze aber intensive Sonneneinstrahlung ihr übriges tat: wir sind leicht rötlich am schimmern trotz Sonnencreme.

Also lieber noch etwas mehr für den Sonnenschutz tun und ab in die Moppedklamotten und rauf auf den Bock.
Es geht eine schöne kurvige Straße (D268) den Berg hinauf. Plötzlich steht mitten in einer Kurve ein Wagen der Gendarmerie und ein Beamte kontrolliert die vorbeikommenden Fahrzeuge, sein Kollege sichert ihn mit einer MP-5. Wir nähern uns und werden auf Französisch etwas gefragt und geben uns als Deutsche ohne französisch Kenntnisse zu erkennen. Daraufhin werden wir schon fast verbeugend vorbei gewunken und uns ein schöner Tag gewünscht.
Oben auf dem Berg angekommen plötzlich eine starke touristische Frequentierung. Warum? Schöne Aussicht eben wie an so vielen Stellen. Uns solls nicht stören wir machen eben ein paar Fotos und fahren wieder bergab.

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Bei der Abfahrt ins Tal dann noch ein kleiner Zwischenfall.
Beim Anbremsen auf die nächste Kurve will ich die Hinterradbremse mit dem Fuß betätigen und trete den Bremshebel komplett durch, keine Bremskraft. Dafür umso mehr Adrenalin in diesem Moment und ich geh stärker in die Vorderradbremse und schleiche mich erstmal um die Kurve. Was war da passiert? Bremsleitung undicht? Ich halte erstmal bei der nächsten Gelegenheit rechts an und steig ab. Beim Blick auf die Leitung kann ich keine Lekage feststellen und Bremsflüssigkeit ist auch noch genug im Tank. Vielleicht zu heiß geworden? Mit Handschuhen patsche ich einmal ganz kurz mit dem Zeigefinger auf die Bremsscheibe und tanze danach fast Tango. Verdammter Mist ist die heiß - so langsam fängts an kein Spaß mehr zu machen.
Wir lassen uns aber trotz allem unsere gute Laune nicht nehmen und warten ein Augenblick zum abkühlen und fahren langsam weiter ins Tal. Auf halben weg halten wir noch an einer Imbissbude, die hier direkt am Fluss liegt und nutzen die Möglichkeit der Bremse und uns weitere Abkühlung zu verschaffen.

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Hier werden wir dann auch komplett Krebsrot.
Also erstmal zurück in unser Strandhotel, wo ich erstmal Omas hausgemachte Bohnensuppe zubereite, die vor Beginn der Reise noch gedörrt wurde. Trotz der Befürchtung, dass das mit den Kartoffeln nichts so wird, waren wir sehr angetan vom Ergebnis. Danke Oma. Leicht mit Olivenöl und Dörrfleisch verfeinert, kann nur noch das Original frisch zubereitet dem hier das Wasser reichen.
Danach gab es dann noch eine Dose Chili Con Carne mit Tortilla Wraps und als Nachtisch ein "Süßer Moment".
Man merkt wir hatten Hunger.

http://img24.imageshack.us/img24/5904/007essen.jpg

Bei der Hitze darf Flüssignahrung natürlich nicht fehlen und so war Markus vor dem Essen noch eben was Kaltes holen - mit meinem Mopped. Schon schön sich selbst zu hören.
Mitgebracht hat er dann Adelscott Bière au Malt à Whiskey. Tolles Zeug mit 5,8%, nun werden wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

meisterJäger
22.07.2009, 11:21
04.06.2009 – Tag 8 – Bastia

Heute sind wir weiter die N198 hoch gefahren und haben noch zwei Pässe kurz vor Bastia mitgenommen.
Einmal die D71, von dort auf die D506 und dann wieder zurück auf die N198

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Dann den letzten Campingplatz angesteuert den wir auf Korsika aufsuchen sollten. Hier haben wir noch ein Paar aus Steinfurt kennen gelernt und den wertvollen Tipp für Tschechien bekommen.

Bastia stand noch auf dem Plan. Also fix die Innenstadt aufgesucht und ein wenig Kultur auf sich wirken lassen. Fleischwaren in Hülle und Fülle gab es bei einem kleinen Metzger in der Nebenstraße. Hier konnten wir so einiges probieren und mussten natürlich auch gleich zuschlagen. Wirklich lecker!

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Zurück am Platz musste erstmal der Proviant aufs minimalste reduziert werden. Wir wollte so wenig wie möglich wieder mitnehmen. So ging ein wenig an die Steinfurter und noch einiges mehr in unsere Magen.
Kulinarisches Highlight war da ganz klar das selbst gebackene Pfannenbrot (Bannock) mit Tomatenmark.
Noch eben alles waschen und danach bei Kerzenschein ins Traumland reisen. Morgen steht die Heimfahrt an.

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meisterJäger
22.07.2009, 11:22
05/06.06.2009 – Tag 9 & 10 – Heimkehr

Um 7.30 werden wir von Vögeln in den Bäumen und dem rauschendem Meer geweckt.
Nachm Frühstück, es gibt noch einmal Müsli für mich und Markus isst Reis, geht es ans zusammenpacken und Abbauen.
Das Zelt wird feierlich für seine guten Dienste ein letztes Mal in sich zusammenfallen gelassen.
Auf dem Weg zum Hafen in Bastia halten wir nochmal kurz in einem Einkaufszentrum. Ich brauche noch etwas Salami und Schinken und für die Fahrt wollen wir noch was zu trinken mitnehmen.
Leicht über pünktlich kommen wir um 10.30h im Hafen an. Abfahrtszeit der Fähre 14.45h.
Wir entledigen uns noch einmal von Jacke und T-Shirt. Im Hafen ist mit Schatten ein wenig rar und so warten wir in der Sonne bis zum Eintreffen der Fähre.

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Um 14.40h können wir dann endlich aufs Schiff - leicht verspätet.

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Schlafen ist auf der Fähre diesmal leider nicht möglich, zu viel Unruhe im Allgemeinen und ein mehr oder weniger begabter Animateur, der auf der Bühne seine Ständchen bringt. So suche ich nach zwei Stunden mal das stille Örtchen auf. Beim Blick in den Spiegel fällt mir dann gleich die Kinnlade runter und ich hebe das T-Shirt an. Ein wunderbar strahlendes Krebsrot lächelt mir entgegen. Das gibt Farbe und sicher auch die ein oder andere unruhige Nacht.

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Gegen 21.00h sind wir endlich von der Fähre runter und auf der Straße Richtung Heimat unterwegs.
Die Fahrt durch Italien verlief recht unspektakulär, einmal kurz verfahren und in Mailand (http://de.wikipedia.org/wiki/Mailand) gelandet, finden wir recht schnell wieder auf unsere Route zurück.

Ab der Schweiz wurde es dann interessant. Es fing leicht an zu regnen und entwickelte sich mehr und mehr zu einer Wasserschlacht.
Wir sind schon kurz vorm Gotthardtunnel (http://de.wikipedia.org/wiki/Gotthard-Strassentunnel) als plötzlich und ohne Vorankündigung meine Kleine kein Gas mehr an nimmt und zu stottern anfängt. Kein Tiger mehr im Tank? Kann eigentlich nicht sein aber vorsichtshalber mal auf Reserve geschaltet. Doch es sollte sich nichts ändern.
So muss ich mit knapp 70 Sachen über die Schweizer Autobahn schleichen, Markus ist außer Sichtweite, hat das Blinken und die Lichthupe übersehen. Nicht wissend wie lange der Motor noch mitspielt erkämpfe ich mir Meter um Meter, begleitet von immer wieder kehrenden Stottern.
Sollte das kleine Banditenherz jetzt langsam an Altersschwäche zu Grunde gehen, nachdem es immer so zuverlässig seinen Dienst nachgekommen ist und auf Korsika die 85.000km überbrückt hat?
Kurz vor einem kleineren Tunnel sehe ich Markus mit Warnblinklicht stehen. Als wenn meine Kleine sagen wollte "Jetzt habe ich Dich noch weit genug gebracht" geht sie über in ein heftiges stottern, ich kann sie nur mit Mühe am laufen halten und hoppel geradezu an Markus vorbei in den Tunnel.
Das soll es wohl gewesen sein und mir rutscht wiedereinmal ein lautes "Scheiße" über die Lippen.
Jetzt alles oder nichts denk ich mir, zieh die Kupplung und gebe Vollgas - Nichts.
Noch zwei, dreimal wiederhole ich das ganze und plötzlich dreht das kleine Herz wie verrückt voll hoch und nimmt wieder Gas an.
Gang rein und...... sie läuft!

Das nächste Schild zeigt noch 5km bis zur nächsten Tankstelle. Mit Markus im Rücken schleiche ich mit 70-80 Sachen weiter über die Autobahn, immer mal wieder kontrollierend wie sie auf Änderung der Gasstellung reagiert. Aber alles geht gut und auf der Tanke bestätigt sich meine Vermutung. Beim hoch drehen im Tunnel, erzählt mir Markus, sei einmal eine große, schwarze Wolke ausm Auspuff gekommen.
Doch wohl nur etwas Regenwasser ins System gekommen und 1-2 Zylinder außer Kraft gesetzt. Sie ist eben eine kleine zickige Diva, aber eben auch eine zuverlässige und robuste dazu.

Im Gotthardtunnel mit seinen 15km ist es sehr warm und trocken, so dass wir am Ende schon so gut wie trocken sind. Bis Weil am Rhein (http://de.wikipedia.org/wiki/Weil_am_Rhein) haben wir dann noch leichten Regen und es ist Sau kalt und so entschließen wir uns hier erstmal an der Raststelle zu frühstücken und zu duschen.
Es ist bereits 6.00h und somit haben wir bereits drei Stunden Zeit verloren.

600km stehen noch an und beim losfahren begleitet uns auch wieder unser geliebter Regen. So langsam wirds hell und der erste Schwächepunkt setzt ein. Um sich abzulenken von der Nässe, der Kälte und auch von der einsetzenden Müdigkeit fangen wir beide unabhängig voneinander an zu singen. Neben Geburtstagsliedern und der Nationalhymne (http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Nationalhymne) fällt mir nichts ein was jemand, der gesangstechnisch so unbegabt ist wie ich, singen könnte.

Bei Frankfurt (http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurt_am_Main) wird das Wetter immer schlimmer und man kann zum Teil nur 50m weit sehen, rechts und links verschwimmt alles im Grau.
Erst beim Wechsel auf die A45 wirds langsam besser und bei unserem letzten Stopp, ca. 100km vor Hagen (http://de.wikipedia.org/wiki/Hagen) sind wir komplett bis auf die Haut durchnässt.

Hier werden sich unsere Wege trennen, Markus fährt bis nach Münster (http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnster_(Westfalen)) und ich werde noch einen Abstecher nach Iserlohn (http://de.wikipedia.org/wiki/Iserlohn) machen und so gibt es noch ein letztes abschließendes Foto von der Tour.

http://img16.imageshack.us/img16/3628/009ende.jpg

Kurz nach dem Stopp hört es dann letztlich ganz auf zu regnen und die Straßen werden trocken. Total durchnässt und eine arktische Kälte verspürend gibt es jetzt nur noch eins - Vollgas. Schnell raus aus den Klamotten und ab in die Wanne...

meisterJäger
22.07.2009, 11:22
Schlussresümee

Eine schöne und interessante Reise findet nun ihr Ende.
Trotz aller Höhen und Tiefen wohl eine der schönsten Erfahrungen die ich auf dieser Tour erfahren habe.
Von der Insel selbst kann man nur beeindruckt sein. Landschaftlich sehr abwechslungsreich wird einem viel für die Sinne geboten.
Ob nun Kühe neben der Straße liegen, Wildschweine und Ziegen um herlaufen oder Greifvögel majestätisch in der Luft schweben, etwas zu schauen hat man immer und überall.

Die Strände sind sehr schön mit sauberem Wasser, nur an einem Platz war es nicht so berauschend. Das liegt aber leider am Menschen der seinen Müll achtlos weg wirft statt ihn wieder mitzunehmen.
In den Flüssen trifft man auf glasklares kaltes Wasser mit schnellen Stromschnellen und sehr tiefen Gumpen, die sich hervorragend zum schwimmen eignen.
Die Menschen haben wir immer als freundlich und vor allem als sehr hilfsbereit empfunden.
Die Straßen sind wunderbar angelegt und auch die großen Hauptverbindungsstraßen verlaufen zumeist in engen Kurven durchs Land.

Von den Kosten her hält es sich im überschaubaren Rahmen, im Supermarkt etwas teurer als bei uns sind die Spritpreise relativ identisch. Diese können aber innerhalb weniger hundert Meter um bis zu 8Cent differieren.
Es hat sich also voll und ganz gelohnt und Korsika ist sicher noch eine weitere Reise wert.

Kermit_t_f
24.07.2009, 22:36
Ein dickes Lob von mir für diesen Bericht! Habe selbst keinen Motorradlappen, aber wenn ich sowas lese und die Bilder dazu sehe, packt mich doch immer die Lust...

Buck Mod.93
24.07.2009, 22:42
Ich finde auch hier kommt zu wenig Rückmeldung für so nen aufwendigen Bericht.

Ist zwar keine Trekkingtour,macht aber trotzdem Lust auch mal sowas auszuprobieren.

Klingt nach viel Alk und viel Fun.:bg:

Toller Bericht...:grins:

derjoe
24.07.2009, 22:57
Klingt nach viel Alk und viel Fun.:bg:

Toller Bericht...:grins:

Motorrad ist immer fun, solange man mindestens eine Handbreit Luft zum Asphalt hat ;).

Ist einfach ein sehr tolles Reisevehikel, kann es auch kaum abwarten bis ich meine Dicke wieder bewegen kann :-?.

cd
25.07.2009, 09:08
Motorrad ist immer fun, solange man mindestens eine Handbreit Luft zum Asphalt hat ;).
Oh ja.
Und auch beim Motorradfahren ist man ja den ganzen Tag Outdoor ;-)

Schöne Tour. Ich will auch wieder ein Motorrad...

chris

rso4x4
25.07.2009, 11:51
mei o mei,

das erinnert mich an meine erste endurotour nach korsika, anno 1986 :o

mann, ist das lange her....

korsika ist immer ne reise wert.... hast gut berichtet!

meisterJäger
27.07.2009, 14:50
Klingt nach viel Alk und viel Fun.:bg:


hmm dann ist das mit dem Alk woll etwas falsch rüber gekommen :bg: Hatten ja lediglich insg. 2 Flaschen Whiskey mit und haben uns dort jeweils 2 Dosen Bier gegönnt.
Das einheimische Kastanienbier musste ja probiert werden ;-)

Aber ne Menge Spass war definitiv dabei und ich freu mich über das positive Feedback zu dem Bericht, danke an alle :D

Buck Mod.93
27.07.2009, 14:59
Joa das kommt bei Reiseberichten immer ein bisschen blöd rüber mit der Sauferei.

Hier gabs mal nen Bericht von zwei älteren Outdoorern die sich wirklich immer

genau dann fotografiert haben wenn sie ein Bier in der Hand hatten:bg:

Ich kanns nur wieder sagen:Toller Bericht.

Und bei mir ist nun auch bald der Motorradlappen fällig:wohoo: