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wakko_md
08.07.2009, 14:32
Dieters Graenalon [mod1] extreme alpin

Der Bericht ist nun fertig. Ich hoffe er gefällt Euch. Bei Fragen mailt mir ruhig unter wakko_md@hotmail.de oder ICQ: 61241024.

Einige Dinge werde ich noch nacharbeiten, aber im Großen und Ganzen bin ich fertig.

Die Bilder findet Ihr in der Gallery. Ich hoffe es stört euch nicht, dass ihr euch registrieren müsst. Wenn doch meldet euch doch mal. Die Gallery wird designmäßig noch angepasst.

Wie gesagt wenn Ihr fragen habt, meldet euch einfach.

Grüße

Manuel

Projekt Dieter Grasers Graenalon rückwärts

Jeder der sich etwas für Island interessiert, kommt an Dieter Graser nicht vorbei. Er ist ein Urgestein in der Welt des Trekking in Island. Er hat wahrscheinlich schon mehr Geld für seine Reisen nach Island ausgegeben als so manch einer hier in seinem Leben verdient hat.

Nun haben sich ein Freund und ich gedacht wir müssen auch mal was neues, extremes machen. Island liegt da sehr nahe. Extremes Wetter, extrem weit weg, extreme Landschaft …. fehlte nur noch eine extreme Tour.

Bei unseren Recherchen trafen wir auf www.isafold.de (Dieters Seite). Beim studieren seiner Reiseberichte blieben wir immer wieder an Graenalon hängen. ABGEMACHT. Torsten, Markus und Valentin ware dabei (zu Beginn unserer Planungen waren wir noch insgesamt zu viert). Leider hat sich Valentin mittlerweile die Haxen gebrochen, Markus erlag finanziell der Wirtschaftskriese, vielmehr des Exporteinbruchs. Nagut machen wir es halt zu zweit. Wir studierten Karten, Fotos,Reiseberichte, recherchierten wir dorthin kommen, Buslinien, Bedingungen etc. Manchmal kam mir Island schon wieder aus den Ohren.

Jetzt in den finalen Vorbereitungen beschlossen wir in Skaftafell unsere Tour zu beginnen und Dieters Tour rückwärts zu gehen. Schwierig dabei wird der alpine Anteil werden, aber ich denke das werden wir meistern. Dank unseres Fitnessprogramms und diverser Touren im Winter, denken wir, dass das es schwer wird, aber das wir es meistern werden.
Besorgt haben wir nun auch alles, jetzt geht es daran sich ans Gewicht noch in weiteren zwei drei Touren zu gewöhnen ein letzten Check zu machen, zu packen und loszufliegen.

Wir freuen uns drauf. Fortsetzung folgt…

1.Tag - Dieters Graenalon [mod1] extreme alpin

31.05.2009 14:00 Uhr

Jetzt geht es endlich los. Meine Frau und mein Sohn bringen mich zum Flughafen Schönefeld. Mit der Hoffnung das meine Waage nnd die Waage bein Einchekcken nahezu analog gehen, begebe ich mich noch in Begleitung meiner Liebsten in den Terminal A. Das Gepäck eingecheckt(18kg Rucksack und knappe 8 kg Handgepäck) und die Tickets in der Handmache ich mich nun an den vorerst schwersten Schritt dieser Reise, die Verabschiedung meiner Lieblinge. Kurz erkläre ich meinem Sohn nochmal den zauber der Gepäckkontrolle. “Die Polizisten sind da, damit keine bösen Leute ins Flugzeug kommen.” Er versteht und hält wachsam Ausschau ob die Polizisten wirklich alles richtig machen. Ich drücke beide nochmal und drücke ihnen Küsschen auf. Während ich noch leicht gegen die Tränen kämpfe drehe ich mich um und gehe.

Das Flugzeug (Icelandair) hat etwas Verspätung. Im Flugzeug habe ich meine eigene Reihe… schön breit machen. Als Film wird heute “Walk the Line” gespielt…. passt mir ganz gut um ins Englisch rein zu kommen. Ich merke, dass mein Wortschatz der Auffrischung bedarf. Nach 3 h kommt Island in Sichtweite. Ich geifere, an der Scheibe die Nase plattdrückend. Hui alles ganz schön groß. Erste Handyfotos entstehen.

Ich mache mir Gedanken, weil alles doch noch so weiß ist … aber schüttle sie ab, da wir uns super vorbereitet haben. Nach einer Weile setzten wir zur Landung an. Mein gepäck ist wie erwartet im Transportsack heile geblieben. Der Sack hat sich gelohnt. Ich gehe zum Zoll und versuche ihm klar zu machen dass ich 3,5 kg Trekkingnahrung verzollen müsse. Nach dem mustern der Rechnung und der eMail die ich vorab vom Zoll bekommen habe schickt er mich ohne Verzollung weiter.

Nun gehts los mit Bus nach Reykjavik. Schnell vorher noch ein Return Ticket gekauft (ist ein Jahr gültig) und schon gehts los.

Wow diese Lavafelder, raue unbebaute Natur aus Stein mit etwas Moos. Man stellt sich unweigerlich vor über sowas laufen zu müssen. Gott sei dank war das bei uns nicht der Fall. Mondlandschaft war der nächste Gedanke… faszinierend.

Ich komme am BSI an und muss mich erstmal orientieren. Ganz schön klein dieser Busbahnhof…. Ich gehe los richtung “Travel INN” … huch schon da. Beim einchecken sagte mir der Manager, dass da irgendwas schief ist aber wir finden eine Lösung. Promt bringt er mich in einerm anderen Gästehaus unter. Schnell klärte ich noch ab das er Torsten auch hierher bringen soll. Egal nicht so schlimm. Ich bin müde. Nach einer kurzen Tour mit der Inhaberin des anderen Gästehauses zu einer Bank und zu Subways und einem kleinen Spaziergang in der näheren Umgebung lege ich mich hin und schaue noch einen von den bereitgestellten Filmen.

“Munic” … was für ein endloser Film…. 21 Uhr ich dämmere weg … irgendwann nervt mich der Fernseher und ich schalte Ihn ab… man das wird nicht dunkel so ein bisschen ungewöhnlich ist es.

2.Tag - Dieters Graenalon [mod1] extreme alpin

Gegen 2 Uhr klopft es … ich rufe herein. Torsten ist da. Aufgekratzt tauschen wir kurz die ersten Erignisse aus, dann schliefen wir.

07.45 Uhr kam der Manager des Travel Inn wieder. Er holte uns ab und wir chekcten dann ins Travel Inn ein. Dann aßen wir erstmal Frühstück. Naja es war auch recht gut für ein englisches Frühstück.

Anschließend starteten wir unsere Besorgungstour…. was sich natürlich am 01.06.09 (Pfingsten) etwas schwieriger gestaltete als wir dachten.

BSI Karten kaufen für morgen, dann wollten wir unsere Tourdaten bei ICESAR abgeben und PLB’s besorgen. Ui die haben wohl auch feiertag… Mist…. hoffentlich geht das nicht so weiter… Wir gingen ums Gebäude, dort trafen wir jemanden beim Rauchen. Er erklärte uns das ICESAR heute zu hat und das er uns leider nicht helfen könne und das die erst 9 Uhr morgen aufmachen. Mist … egal erstmal nicht zu ändern. Wir setzen unseren Weg (im Übrigen alles zu Fuß, irgendwie muss man sich ja einlaufen) Richtung Einkaufszentrum “Kingslan” fort…. auch hier war alles zu…. MIST aber wir erkennen, nachdem wir etwas rumgelaufen sind, dass einige Geschäfte heute doch aufmachen würden. Weiter gings dennoch erstmal Richtung Süden in ein anderes Einkaufszentrum. Auch hier gleiches Bild. Weiter zum Campingsite Reykjavik, dort wollten wir wenigstens Gas ersteigern… Hier war das Gas alle…. oh man das ging ja gut los. Wir wurden von dort zu einer Patrolstation geschickt. Endlich … Gas … wir kauften zwei Kartuschen und gingen dann wieder zu Krinsland… Jetzt noch hier etwas besorgt und dann dort, Wasser, noch ein paar Vitamine, Klopapier und Sonnencreme. Fertig. Auf dem Rückweg gingen wir nochmal an ICESAR vorbei und klingelen nochmal. Torsten versuchte hinterm Gebäude nochmal sein Glück. Plötzlich ging die Tür auf und ein Mitarbeiter von “112″ kam zum rauchen raus. Ich erzählte ihm unser Problem und er fragte mich nach einem Handy und rief einen Mitarbeiter von ICESAR an und gab ihn mir. Ich gehe davon aus das er Bereitschaft hatt, denn bereitwillig verabredete er sich mit uns eine Stunde später um uns zu helfen. Jetzt gings zurück zum Travel Inn. Schnell die Tüten abgestellt und wieder zurück. Dort trafen wir wie verabredet auf Mr. Vidarsson. Wir stellten unser Vorhaben vor und gaben unsere Garminfiles ab und die vorbereiteten Tourdaten. Dann bekamen wir noch die PLB`s und er versuchte noch ein paar Infos über unser Reiseziel rauszubekommen. Er sagte es seien gute Bedingungen für die Gletscherüberquerung da die Spalten noch zugeschneit seien. Dann smaltalkten wir noch etwas auch über die beiden Deutschen die 2007 verschollen und vermutlich tot sind. Er sagte es war der größte und auch gefährlichste Rettungseinsatz in der Geschichte Islands. Und das die Jungs nicht hätten tot sein müssten wenn sie auch solche geräte mitgehabt und sich abgemeldet und irgendjemandem genauere Daten über ihre Reise gegeben hätten. Dann erklärte er uns noch die PLB’s und sagte das nach drücken des Knopfen ca. 1,5 bis 2 Stunden vergehen würden bis die errsten Retter kommen würden. Wichtige Infos für uns. Wir legten nun noch den Rückmeldetermin auf den 11.06.09 fest und bedankten uns aufs Herzlichste. Nun gingen wir zufrieden und voller zuversicht mit einem ruhigen bauchgefühl zum Travel Inn zurück und überprüften und packten nun unsere Rucksäcke.

Am Abend sahen wir uns etwas in Downtown um und genossen zwei Isländische Egils Premium Pils. Gegen 0 Uhr gings dann heim und in die Kiste. Wir waren aufgeregt und es sollte endlich los gehen. Nur zögerlich kamen wir in den Schlaf.

3.Tag - Dieters Graenalon [mod1] extreme alpin

Heute gehts los. Wir schleppten unsere Rucksäcke nach oben und aßen nochmal ausgiebig frühstück.Bei Torsten hatte ich das Gefühl er hat Angst das es seine letzte Mahlzeit sein würde .. so wie er reingehauen hat. Nach dem Frühstück noch kurz nochmal abgesprochen, dass wir am 10. oder am 11. spätestens zurück sein würden und das wir dann nochmal 1 - 2 Tage ein Zimmer bräuchten. Und nun gings aber richtig los. Immer aufgeregter werdend gingen wir zum BSI und warteten auf unseren Bus der zu unserem Erstaunen wesentlich kleiner ausfiel als wir dachten.

Nun gut. Los gings dennoch.Wir zwängten uns in den Bus und fuhren gen Osten. Auf dem Weg immer wieder Pausen an Wasserfällen wie Selfoss und der Gleichen.

Touristen wo man hinschaut ergötzen sich am fallenden Wasser. Weiter gings über Vik, im Übrigen hat Vik einen wunderschönen Strand…. ,gespickt mit schwarzen Sand.

Vorbei an Kirkjubaerjarklaustur an immer näher rückenden und immer steiler werdenden Bergen. Stück für Stück erscheint unser Vatnajökull und damit auch unsere Gletscherzunge, Skeiðarájökull. Vorbei an der “Landspitze” des knapp 700 m hohen Gebiets des Lomagnupur erscheint es, unser Megamonster und das “Zielgebiet” in welches wir uns bewegen. Gerade zu das weiße, gletscherbedeckte Hochland um den höchsten Berg Islands den Hvannadalshnukur.

Man kann garnicht beschreiben wie das aussieht. Zeitweise kam es einen vor als wenn man ein Poster vor sich sieht. Noch 20 Minuten dann erreichen wir Skaftafell. Die Schneelage beunruhigt uns doch etwas , aber jetzt müssen wir dort durch. Wir sind guter Dinge, fit, vorbereitet und ausgerüstet.

Wir sind da.Es ist 16.00 Uhr. Ausrüstungscheck, pippi gehen und los gehts. Über einen gut ausgebauten und ausgelatschten Wanderweg geht es zum Svartifoss. Wir schnaufen, von 100 Hm auf 400Hm und dann wieder runter auf knapp 0Hm kommen wir gut voran. Über eine Brücke die über die Moisar führt eröffnet sich ein wunderbarer unglaublicher Blick zum Hängegletscher “Morsajökull”. Wir Queren weiter den Abfluss des Gletschers. Der Weg geht uns langsam aus. Wir sind wahrscheinlich mitunter die ersten die dieses Jahr durch das Gebiet gehen. Rechts von der Schlucht “Blahnúkadalur” steigen wir Grob Richtung Blatindur auf. Es zerrte. Unser Ziel ist etwa 750 Hm. Immer wieder kurze Pausen um den Blutdruck zu regulieren. Die 30kg drücken, aber der Weg ist das Ziel. Man kann sich hier nicht satt sehen an der Natur hier. Kein Weg ist mehr vorhanden. Gottseidank führten uns Karte, Kompass und GPS entlang an Hängen und durch eine Schlucht bis hoch zu unserem ersten Schlafplatz.

Nach etwas Quälerei sind wir gegen 22:30 an unserem Ziel. Wir sind in einer Art “Kessel” der uns vom Nordurdalur trennt. Hinter uns Blick auf den Stóri Bláhnúkur an ihm rechts vorbei geschielt sieht man das vestliche vergletscherte Hochland. Vor uns jetzt zu unserer linken der Blatindur und eine Kette die sich von 1200 bis 1000 Meter um uns rechts herumzieht. Beeindruckend. Dieser Kessel war voller Schnee. Wir erahnten schon fast was das bedeuten würde. Egal für heute war Feierabend.


Der Abend mit Blick zurück

Es war ein anstrengender Abend hinter uns lagen 11,4 km, 845 Hm in 7 Stunden.

Jetzt bauten wir das Zelt auf und ich machte als selbsternannter Smutje das Abendessen. Sorgen machte uns allerdings noch die Wasserversorgung für nächsten Tag, was sich morgen als noch viel tragischer rausstellte. Wir waren schon zu hoch. Alle Bäche waren zugeschneit. Wir schmolzen Schnee und füllten unsere Sourcebags. mit ca. 1,5 Liter. Mehr dazu aber morgen. Wir gingen anschließend in diesem wunderschönen, aber doch recht kalten Panorama (ca. 0°C) schlafen.

4.Tag - Dieters Graenalon [mod1] extreme alpin - Die Hochtour

Aufwachen. 7 Uhr bin ich aufgestanden.

Das Tal hinter uns war in Wolken eingehüllt.

Schick solche Bilder sind doch ein willkommener guten Morgengruß. Der Rest der Welt erstrahlte in einem wahnsinnigen Blau und natürlich unser Schneeweiß.

Ich kochte Kaffee und machte Müsli. Wahnsinn ist das hier schön. Ruhig und auf die eigenen urigen Wurzeln besinnend genöss ich den immer wärmer werdenenden Morgen. Allein dafür hat sich der Urlaub schon gelohnt. Nach dem Fühstück und der Morgentoilette gings dann anpacken. Noch etwas unorganisiert packen wir zusammen. Um XX Uhr ist dann Abmarsch. 300 steile, schneebedeckte Höhenmeter lagen vor uns. Wir stiefelten los. Oh man der Schnee war noch nicht so gesetzt wie wir gedacht hatten.

Stück für Stück kamen wir voran und bogen über eine Kuppe nach links Richtung Blatindur ab. Unter uns tief verschneit, vermutlich unter ca. 3 Meter Schnee floss ein Bach der sich auf der Karte abzeichnete. Mehr und mehr sackten wir ein. Mal nur mit dem Fuß, mal bis zur Hüfte. Fluchend und mit pulsierenden Blutruck den man an der Schläfe merkt spuren wir unter Einsatz von Steigeisen (ging besser) den Weg Richtung Grat rechts des Blatindur.

Nach einiger Zeit beschlossen wir an einer etwas “flacheren Stelle” den Steilaufstieg zum Grat. Für 100 Meter brauchte man unendlich viel Zeit. DerAufstieg unter dem Gewicht war mörderisch. Immer wieder Pause, durchatmen, trinken. Das Panorama beruhigte uns … der näherkommende Grat tat sein Übriges. Torsten erreichte Ihn und ich hörte nur …. ” LECK MICH AM ARSCH WIE GEIL…” ich war 10 Meter hinter ihm und kämpfte noch mit dem Hang. Endlich erreichte ich den Grat. WOW. Ein Anblick. Am Gletscherrand bildeten sich kleine Gletscherseen, die Teils vom Gletscher und Teils vom Schmelzwasser der umliegenden Berge genährt wurden.

Vor uns Nardaldur, unser Monster und der Blick auf unser Ziel und hinter uns alles Andere. Besonders der jetzige Blick auf das Hochland war auch der Wahnsinn.

Pause. Das musste erstmal wirken. Hier war allerdings Obacht zu geben , da der Grat mit Wechten gespickt war. Man konnte die sich abbildenden Risse jedoch super erkennen. Mit einem gewissen Sicherheitsabstand zu Ihnen machten wir erstmal “Mittagspause”. Hier kamen unsere Kekse zum tragen. Reine Kohlenhydrate. Kartenstudium und Plan machen war nun angesagt. Ein direkter Abstieg übers Langagilsegg vorbei am Blatindur, so wie es Dieter getan hat (bei Ihm aber Aufstieg), war aufgrund der Wechten nicht möglich. Wir beschlossen die Überquerung des Blatindur und das wir so lang wie möglich auf dem Grat bleiben würden. Gesagt getan. Wieder Aufstieg. Immer auf dem verschneiten Grat, links von der Wechte kraxelten wir Richting Blatindur.

Leichtes Klettern der Stufe I “Berg Heil !”. Mist kein Gipfelbuch … grins. Auf einem schmalen Gipfelgrat ging es anschließend an den Abstieg über einen flacheren Grat. Wir kamen gut voran. Immer wieder leichtes klettern an Felsformationen vorbei. Nicht gerade ungefährlich, allerdings sind wir ja gut vorbereitet gewesen. Irgendwann war der Weg dann so durch eine Felsformation versperrt, dass wir diese nicht mehr umgehen kannten. Hinten zu steil, vorne zu steil. Wir beschlossen den Steilabstieg. Gesichert mit Seil ging es daran einen 50° steilen Abstieg zu wagen. Das mussten wir in drei Etappen machen, da ja das Seil nur 25m war (Halbseil). Aber es ging gut. Der Schnee war griffig. Die 2. Seillänge war gesichert durch die sog. Eisbirne.Danach war es nicht mehr so steil dass man das Seil weiter nutzen hätte müssen. Ergo seil aufschiessen und wieder verpacken.

Dann machten wir uns auf den Endspurt. Und hier kam jetzt langsam unser Problem zum tragen. Der Aufstieg hat uns so viel Trinkwasser gekostet das unsere Bags leer waren. Der Schnee essen war angesagt. Aber wie jeder weiß, der etwas Ahnung hat ist das nur eine Notlösung. Egal wir mussten voran kommen. Es war weiter spuren angesagt. Nach einer gefühlten Unendlichkeit stiegen wieder auf den vor uns abfallenden Grat. Dort ließ es sich wieder besser gehen. Nach einer Weile gings wieder runter vom Grat und wieder spurend vorbei an alten Lawinenfeldern Richtung “Zeltplatz”, den wir jetzt schon fest im Blick hatten. Meter um Meter kämpften wir uns durch den Tiefschnee. In eine Senke hinein und wieder hinaus. Jetzt hieß es noch Wasser tanken. An einer schneefreien Stelle tankten wir unsere Bags auf. Nun noch ein letztes Stück. Unsere Kräfte nährten sich dem Ende. Vorbei an der letzten Schlucht kamen wir endlich an unser Ziel: Nordurdalur.

Auf einer mosbewachsenen Stelle sanken wir erstmal nieder. Herrlich. Sitzen. Wir beschlossen unser Lager nicht da zu errichten wo es Dieter tat, sondern ca 30 m oberhalb. Dort war die Aussicht wunderschön und wir standen seitlich etwas in einer Senke drin und waren dort auch recht windgeschützt.

Anschließend erkundeten wir die Gegend und besorgten Wasser. Wir gingen runter zum Gletscher. Dort machten sich überdimensionale Eisberge breit.Von oben sahensie so klein aus aber sie waren hausgroß. Mit einmal rumste es. Hörte sich an wie eine Sprengung. Wir vermuten da ist irgendwo ein Eisberg umgefallen.

Wir füllten unsere Wasservorräte auf und ich kochte Abendessen. Lecker. Um 22.00 Uhr gingen wir in unsere Schlafsäcke und schliefen den Schlaf der Gerechten.

Bilanz des Tages: 510 hm, 5,9km, 10h schwierigstes Gelände.

5.Tag - Dieters Graenalon [mod1] extreme alpin - Der Gletscher

Um 06:40Uhr bin ich aufgewacht. Wir hatten viel vor. Heute stand der Gletscher auf der Agenda.

Ich gönnte Torsten etwas mehr Schlaf, da er den größtteil an Spuren am Vortag gezogen hat. Wir ließen uns Zeit. Der Vortag hat Spuren hinterlassen. Zudem verhinderten Wolken, die den Gletscher von Süden hochgekrochen sind unser losgehen.

10:30 Uhr waren die Wolken, genährt und bewegt vom kalten Gletscherwind wieder verschwunden und wir konnten los. Wir stiegen über ein Schneefeld ab. Respekt an Dieter der sich hier hoch gekämpft hat. Die Steilheit des Geländes und das viele Geröll ließen Dieters Anstrengungen erahnen.

Auf dem Gletscher testetn wir dann erstmal noch unsere Trainierten Bergungs- und Sicherungsmethoden. Stichwort T-Anker. Faszinierend wie hart doch das Eis ist. Als Seilschaft gings nun los.

Die Spalten waren noch zum größten Teil zugeschneit. Vorerst hüteten wir uns dennoch diese zu betreten, wenngleich der Mitarbeiter von ICESAR gesagt hat das wir das können.

Wir kamen gut voran. Auch bei diese tour wichen wir von Dieters Tour ab und entschieden uns für eine etwas nördlichere Route. Wir kamen gut voran. Nach den ersten Spaltenzönchen kamen wir oben auf dem Gletscher an und orientierten uns Richtung Graenafallstagl. Nach einigen Kilometern kamen wir in ein Gebiet mit vielen Gletscherflüssen. Teils wurden Schneefelder zu Matschfeldern. Das Resultat waren nasse Füße. Diese Zone wechselte sich immer wieder mit gut zu gehenden Zonen ab. Jetzt kam der sog. “Black Forrest” in Sichtweite. Eis bedeckt mit Vulkanasche. Ablationskegel aus Eis die so hoch sind wie Häuser. Bei näherer Betrachtung sahen manche aus wie kleine Gebirge mit eigenen Wegen und Seen am Fuße. Die Entfernungen zu diesen Kegeln einzuschätzen ist schier unmöglich.

Wir machten kurz Rast und durchquerten anschließend diese sich endlos hinziehende Zone der Unwirklichkeit.

Hierzu lösten wir eine Weile unsere Seilschaft auf. Nach dieser Zone kam eine Spaltenzone. Bedeckt mit Schneefeldern war sie uns immer noch nicht sehr geheuer. Wir seilten uns wieder an und nach 20-30 Minütigen Zick-Zack-Kurs der uns scheinbar mehr rückwärts als vorwärts brachte beschlossen wir “abzukürzen” und die Schneefelder (zugeschneite Spalten) als Brücken zu nutzen. Mit gespannten Seil passierten wir Spalte für Spalte. Der Rest des Gletschers war einfach zu gehen. Zügig kamen wir ans Ende des Gletschers, wir taten auch gut daran, in Anbetracht das dicke, ducknle Wolken von Süden her aufzogen.

FESTLAND. Pause. Nach 20 Minuten beschlossen wir weiter zu gehen bis zu Dieters Zeltplatz. Dieser war aber allerdings aufgrund von instabilen Schneefeldern die über Bächen flossen und diese mit viel Schnee bedeckten nicht zu erreichen. Wir wollten es nördlich umgehen. Die Sichtweiten lagen bei ca. 100m, Orientierung fast zwecklos.

Ende. 23.00 Uhr beschlossen wir das wir das Nachtlager auf 700m aufschlagen würden. Es war kalt, nass und ungemütlich. Schnell das Zelt aufgebaut und was warmes und trockenes angezogen. Abendessen. Wir waren müde und ob des Wetters sehr frustriert. 250 m trennten uns von Dieters Zeltplatz der Basis für unsere nächste Etappe sein sollte.

Bilanz des Tages: 15,2km ; 12 h ; kalt, nass , frustriert, müde, aber dennoch stolz

Es geht bald weiter. Die Letzten Tage erscheinen noch diese Woche.

6.Tag - Dieters Graenalon [mod1] extreme alpin - Graenalon
Mist verschlafen. Aufgewacht und aufgestanden bin ich 10:30 Uhr. Das Wetter und auch unsere Laune waren immer noch nicht besser. Wir wollten uns beeilen. Das Frühstück vielkurz aus. Wir packten zusammen und stiegen ab.

Weiter gehts

Am Vorabend haben wir uns noch Gedanken gemacht wie wir hier wech kommen und welche Route wir einschlagen. Wir beschlossen erstmal wieder abzusteigen. Wie gesagt Aufgrund eines instabilen Schneefeldes, aber auch aufgrund immernoch mangelnder Sichtweite beschlossen wir abzusteigen und dann unten am See entlang zu gehen. Wie sich später herausstellte ein anstrengendes, aber spannendes Unterfangen. Zunächst mussten wir einen Weg nach unten finden. Die Schluchten waren zu steil. Die Klippen auch. Es hieß also über den Gletscher abzusteigen. Das ging recht gut. Aber dann taten sich wieder riesige mit Schotter (mich hat es an diesem Tag 2x schmerzhaft zu Boden geworfen) überhäufte Eisberge am Rande auf. Hier hieß es Steigeisen an. Und mit Steigeisen über Eisberge und Schotter hinweg geklettert. Ein abartiges anstrengendes gekraxel.

Ein Problem überstanden, das nächste folgt. Schluchten… diese galt es zu queren. Auch kein leichtes und ungefährliches Unterfangen.
Links Steinschlag-, rechts Abstürzgefahr. Hier galt es Trittsicherheit an den Tag zu legen. Vor einer großen Schlucht machten wir Mittag. Wir hatten Hunger und nutzen das Rinnsal der Schlucht als Wassergewinnung. Wir haben uns diesmal richtig Mittag gemacht. Das hat auch etwas unsere Laune gehoben.

Wieder leicht motiviert gings weiter. Wieder Schluchten, wieder Hindernisse, dieser “Weg” läd nicht gerade ein. Irgendwann kam uns der Gedanke, dass das sicher hier eine Erstbegehung ist. Grins. Das macht unsere Tour zeitweise zu einer Expedition. Das munterte auf. Nach einiger Zeit hatten wir die Schluchen überstanden. Nun ging es zügig voran. Der Boden lies es zu.

Im Vergleich zu vorher war der Boden jetzt wie eine Rennbahn. Aber wir kannten unser Glück. Naja wie soll es auch sein. Wir kamen zu einer Kante die von dieser “Ebene” sahen wir einen der Zuflüsse des Graenalon. Oh man das wird doch nicht etwa unser erstes Furten sein? Wir stiegen die 15 Hm ab und gingen zu dem doch zu unserer Überraschung sehr breiten uns reißenden Fluß. Erkundung einer Übergangsstelle.

Wieder frustriert über dieses Hindernis beschlossen wir hier morgen früh zu furten. Wir stiegen wieder auf und bauten unser Zelt auf. genossen die Abendsonne und machten uns Abendessen.

Bilanz des Tages: folgt noch

7.Tag - Dieters Graenalon [mod1] extreme alpin - Graenafjall -> Valabjörg
Am Vorabend beschlossen wir so früh wie möglich aufzustehen. 6:30 Uhr (beide). Unser Frühstück bestand aus Keksen, da wir so schnell wie möglich los wollten. 8 Uhr standen wir unten am Fluss der wirlich weniger reißend war als am Abend.

Jetzt kam es zu unserer ersten Furterfahrung. Schuhe aus, Hose aus, Attacke … Torsten ging vor … ich nach. In der Mitte mussten wir einen Richtungswechsel machen. Ich überholte ihn. Die Schmerzen die das kalte Wasser verursachte waren immens.

Noch nie habe ich sowas gefühlt. Ich wollte nur raus dort… um so schneller wurde der Schritt. Torsten fands geil.

Weiter gings. Wir wollten viel schaffen und waren gut in der Zeit. Ich machte Tempo. Hoch gings Richtung Pass. Dort angekommen Mittagessen. Heute wieder warm. Torsten hatte schlechte Laune… langsam machten sich seine, aber auch meine Füße bemerkbar. Wir orientierten uns jetzt mehr und mehr mit Karte und Kompass. Hier eine Anmerkung. Die Karte von SÈRKORT ist nicht wirklich sehr genau. Egal sie musste gehen. Wir hatten uns vorgenommen so weit wie möglich an die Straße vorzukommen. Also hieß es Gas geben. Wir liefen den Eggjar entlang, wobei hier keinerlei Wege oder Pfade erkennbar waren. Hoch runter…. mist Schlechtwetterzone im Anflug. Der wirklich verdammt kalte Nebel (Wolken) hüllte uns ein. Wiedermal Orientierung nicht möglich. Wir blieben stehen und warteten. Nach einer 30 Minuten Riss der Himmel wieder auf. Weiter gings…. und wieder Stop wieder Nebel diesmal standen wir 60 Minuten.

Dann gings wieder. Diesmal konnten wir soweit gehen das wir unter die Wolkengrenze kamen (700 Hm). Das Wetter war echt mieserabel. Regen setzte ein, aber nicht der “normale” Regen, sondern der kleine fiese Nieselregen. Echt widerlich. Wir kamen dennoch super voran. Wieder und wieder Kontrolle der Karte, Kompass und Gps-Höhenabgleich. Wir hatten es jetzt 17 Uhr. Immer Näher kamen wir dem Abstieg der laut Karte durch eine Schlucht gehen sollte. Immer mehr machten sich die Füße bemerkbar. Jeder Schritt tat langsam weh 20km hatten wir jetzt schon hinter uns. Wir wollten hier runter vom “Berg” nach insgesamt 24 km kamen wir an die Grenze des Gebiets. Rechts von uns lag der Bunki und vor uns scheinbar 1000 Schluchten. Welche sollen wir nehmen? Nach einer kurzen Erkundung beschlossen wir das es egal ist ob wir oben oder unten schlafen. Wir errichteten unser Zelt auf einem wunderschönen Platz mit einer Hammer Aussicht.

Wir waren mehr als alle. Die Füße taten weh, wir waren froh das wir diesen Entschluss getätigt haben. Heute waren wir psychisch (man glaubt garnicht was Wetter für eine Auswirkung auf die Psyche hat) und auch physisch (Füße) an unsere Grenzen gekommen. Beruhigend war das ich endlich meine Frau anrufen konnte, die ich seit der Hochtour, Mangels Netz, nicht mehr gesprochen habe. Ich vermisste meine Frau und meinen Sohn sehr. Niemals hätte ich vermutet das es mir psychisch, zeitweise so viele Problem bereiten würde. Da kullerte zeitweise auch schon mal eine Träne.

Wie dem auch sei. Der Tag war vorbei. Nächsten morgen wollten wir dann den Abstieg erkunden und dann vor zur Ringstraße.

Bilanz: 24,6 km, etliche Hm, 2 Gipfel, Druckstellen an den Füßen und Blasen

8.Tag - Dieters Graenalon [mod1] extreme alpin - Finale

7 Uhr bin ich aufgewacht und 7:30 aufgestanden. Torsten auch.

Wir frühstückten und packten zusammen. Anschließend ging es erstmal ohne Rucksack zur Erkundung des Abstiegsweges. Gesagt getan, gefunden. Eine Schlucht bot sich an, wenngleich sie teils recht steil und voller Geröll war.

Nach zwei heiklen Passagen waren wir unten. Wir schauten uns noch etwas auf der Ecke um. ein kleiner Wasserfall zierte noch eine Schlucht in der nähe einer Sanitärhütte die Mitten im Nirgendwo Richtung Nupsafoss stand.
Wasserfall an kleiner Hütte

Jetzt machten wir uns auf den Weg zu Straße. Es ging gut voran. Ich war hoch motiviert, wollte die Straße schnell erreichten. Leider ging dies zu lasten von Torsten. Seine Füße waren in schlechteren Zustand als meine. Auch meine schmerzten immernoch. Ich machte Tempo. Ein Blick auf die Uhr machte Hoffnung den Bus noch zu bekommen der nach Skaftafell fuhr (Zeltplatz). Dort hätten wir die Möglichkeit uns zu duschen und uns zu erholen. Leider verschätze ich mich wie so oft in der Entfernung. Scheinbar war die Brücke schon fast anzufassen, aber ise war noch ewig weit weg. Dann kam uns noch die Nupsa in die quere. Wir hielten uns links von Ihr. Sie war sehr reißend…. Gingen dann rein optisch auf das linke Ende der Brücke zu. Dort kam uns ein Gletscherabfluss in die quere. Furten war angesagt.

Wieder Schmerzen, aber langsam gewöhne ich mich dran, grins, Strömung war sehr stark, aber wir haben jetzt so langsam den Dreh raus. 800 m weiter der nächste aber auch letzte Fluss. Dieser war aber recht flach und konnte mit Stiefeln und Gamaschen bewältigt werden.

Jetzt waren wir fast da. Westlich der Brücke kamen wir auf die Straße. Pause. Kekse essen. Stolz sein. Geschafft …. wir fühlten uns jetzt gut. Unsere Laune steigte ins unermessliche. Danach hielten wir die Daumen raus. jeder auf einer Seite. Uns war es egal ob nach Skaftafell oder Kirjubaejarklaustur auf den Zeltplatz.

Nach einer Stunde nahm uns ein Pärchen aus Beldgien in einem Polo mit. Der Kofferraum war voll. Naja irgendwie zwängten wir uns rein. Uns war unermäßlich war auf einmal. Mit den Rucksäcken auf dem Schoß nickten wir fast weg. Das Mädel fragte uns aus und wir unterhielten uns recht gut. Wir müssen schrecklich gerochen haben. Dank der beiden kamen wir direkt am Zeltplatz an. Wir bauten auf und gingen dann duschen. Wie geil war das…. wie neu geboren waren wir. Wir machten Abendessen in einer Art Speise-/Aufenthaltsraum schrieb ich noch etwas an meinen Aufzeichnungen. Morgen ging es zurück. Mit einem lachendem, aber auch einem weinendem Auge über das Ende der Tour und mit der Einigkeit dass es Dieter schon ganz schön drauf hat, gingen wir zu Bett (unsere letzte Nacht in der Natur) … PS: Die Vögel Nachts im Flachland nerven.

Bilanz: 11,6 km, 1x furten ohne Stiefel, 2x mit Stiefel,

Dieters Graenalon [mod1] extreme alpin - restliche Zeit

Die restliche Zeit verbrachten wir mit Regeneration. Da gehörte in erster Linie schlafen und Essen zu. Wir mieteten uns wieder ins Travel Inn ein … mussten es allerdings in Kauf nehmen, dass wir täglich das Guesthouse wechseln mussten. Das war etwsa nervig aber egal. Den folgenden Tag verbrachten wir in der Blauen Lagune , was sehr geil war. Abends suchten wieine Bar in der Nähe von Dowtown, die uns von einem Studenten, auf der Rückfahrt von Kirjubaerjarklaustur empfohlen hat. Vitabar war der Name (Vitastegur Ecke Bergpórugata). Ein richtig leckeres Pfeffersteak mit Pommes und einem Bier für 2.000 ISK. Unschlagbar und lecker. Wir waren für den rest unseres Aufenthalts jeden Tag dort. Des Weiteren waren wir noch Whales watchen. Bewertung: Naja für das Geld erwartet man auf einem Buckewal zu reiten, dennoch ist es okay auch ein Paar dieser Tiere zu sehen auch wenn sie weit weg sind. Mir persönlich zu kommerziell.

Den letzten Aben ließen wir in unseren “Lieblingsbar” im Abendlichen warmen Sonnenschein hinter dem Café Paris bei drei, vier Bierchen (Egils Premium) ausklingen. Sehr lecker das Bier, auch das Viking ist zu empfehlen. Achtung die haun mit 5,9 % ganz schön rein. Die Frauen in Reykjavik sind sehr nett anzuschauen. Das Beeindruckenste war aber eigentlich, dass die Isländer unheimlich modebewusst sind. Ich habe noch nie eine Stadt mit so einer Dichte an Modeläden gesehen. Wahnsinn, aber wirklich chic. PS: Und immer dran denken unter der Woche ist um 1.00 Uhr Sperrstunde. Wie dem auch sei nächsten Tag gingen unsere Flieger meiner 16:30 und Torstens gegen 0 Uhr.

Das war er. Der Islandurlaub. Wie gesagt: Ich werde wiederkommen.

Dieters Graenalon [mod1] extreme alpin - Fazit der Tour

Manuel: Ja was soll ich noch sagen. Island ist ein wunderschönes aber auch knackiges, rauhes Land. Vieles kann man nicht scheinbar bekannten in den Alpen gleichsetzen. Es ist alles irgendwie anders. Größenwahrnehmung und Entfernungsschätzungen fiel mir hier viel schwerer. Die Anstrengungen hatten es in sich, aber sie waren es wert. Ein unvergessliches Erlebnis, was Torsten und mich zusammengeschweißt hat. Psychisch war es für mich mehr als eine Strapaze, da mir zunehmend meine Familie fehlte. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so sehr zu schaffen macht meine Frau, meinen Sohn aber auch meine ungeborene Tochter nicht einmal zu hören. Dennoch muss ich sagen war es eine sehr gut geplante, vorbereitete und von Highlights, sei es optisch (landschaftlich) oder auch aus technischer und körperlicher Sicht gesehen, durchgeführte Tour. Ich werde wiederkommen.

PS: Dieter danke für Deine Tipps und Deine Hilfe bei der Vorbereitung. Bist schon ein Mordskerl. Respekt.

Reisebericht hier und mit Bildern im Blog selbst.
LINK: http://traeumeleben.jahrow.de
Die Gallery findet Ihr unter: http://traeumeleben.jahrow.de/gallery/

hotdog
08.07.2009, 14:38
Der Sinn des Reiseberichtsforums ist eigentlich, hier die Reiseberichte zu veröffentlichen und nicht nur Links auf irgendwo veröffentlichte Reiseberichte, siehe auch "Wie erstelle ich einen Reisebericht?" (http://forum.outdoorseiten.net/showthread.php?t=19758)

gelöschter Nutzer
08.07.2009, 14:42
soooo... ist es viel besser.... dann gleich mal lesen :)

wakko_md
08.07.2009, 14:58
wie man sieht ist mein Reisebericht etwas länger ... ob der hier hin passt bezweifle ich deswegen der Link. Der Reisebericht hat so schon mühe genug gekostet.

Gruß

Manuel

ChrisG
08.07.2009, 15:05
Danke für deinen tollen Bericht!

hotdog
08.07.2009, 15:18
wie man sieht ist mein Reisebericht etwas länger ... ob der hier hin passt bezweifle ich deswegen der Link. Der Reisebericht hat so schon mühe genug gekostet.

Gruß

Manuel
Das mag ja sein. Aber wir haben die Regeln hier nicht umsonst. :nixda:

Du kannst deinen Bericht in mehrere Posts aufteilen. Andere Leute haben hier auch schon lange Berichte veröffentlicht. Also: nur zu!

BigKahuna
08.07.2009, 15:30
Ich finde den Reisbericht auch toll - egal ob nun hier im Forum oder auf Deiner Heimseite.

wakko_md
08.07.2009, 15:36
Das mag ja sein. Aber wir haben die Regeln hier nicht umsonst. :nixda:

Du kannst deinen Bericht in mehrere Posts aufteilen. Andere Leute haben hier auch schon lange Berichte veröffentlicht. Also: nur zu!

Besser?

ulfs
08.07.2009, 15:36
Finde den Bericht und die Bilder super! Ob es ok ist nur einen Link einzustellen mögen andere entscheiden, aber mit den Bildern ist schon nervig. Wenn man sich drei angeguckt hat, muss man sich anmelden. Und das, wo es so viele Bilderhoster ohne diese Schikane gibt.

hotdog
08.07.2009, 15:41
Besser?

Ja, danke! Ich bin ja leicht zufrieden zu stellen ;-)
Wenn du jetzt noch n paar Bilder einfügen würdest...? :bg:

wakko_md
08.07.2009, 15:42
Finde den Bericht und die Bilder super! Ob es ok ist nur einen Link einzustellen mögen andere entscheiden, aber mit den Bildern ist schon nervig. Wenn man sich drei angeguckt hat, muss man sich anmelden. Und das, wo es so viele Bilderhoster ohne diese Schikane gibt.


Danke. Was meinst du mit den Bildern??? Hier im Forum oder was???


Ja, danke! Ich bin ja leicht zufrieden zu stellen ;-)
Wenn du jetzt noch n paar Bilder einfügen würdest...? :bg:

Nein das ist mir ehrlich gesagt zu anstrengend, da ich sie wieder verkleinern müsste etc. Die kann man sich dann auf der Seite anschauen okay???

hotdog
08.07.2009, 15:45
Nein das ist mir ehrlich gesagt zu anstrengend, da ich sie wieder verkleinern müsste etc. Die kann man sich dann auf der Seite anschauen okay???
Schon klar. War ja auch nur ein Wunsch von mir, keine Forderung.
Allet jut jetz...

ulfs
08.07.2009, 19:59
Edit: Scheint nicht mehr akutell zu sein. Thema erledigt.