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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieder da aus Finnland!



Manuel
09.04.2002, 21:21
Hallo,ich bin wieder da aus Finnland!
Die Reise verlief leider nicht wie geplant!
Es lag nicht an der Ausrüstung,ich habe nichts vermisst,und war mit 14-15 kg ohne Lebensmittel sehr gut dran,im gegensatz zum guten Flo,der in seiner Pulka -nochmals herzlichen Dank Flo- unsere gesammten Lebensmittelvorräte zog.Leider brach ich in ein Eisloch ein,was zwar nicht weiter schlimm war,da eine Blockhütte für Wanderer in der nähe (etwa 10-15 min.war,doch mein Fotoapperat ging hops und meine voll-Lederstiefel waren vollgesogen,weshalb ich ständig eiskalte Füsse hatte.Nach einer sehr sehr kurzen Nacht,in der ich nur leicht schlummerte machten wir uns um 4 Uhr Morgens auf die Socken um eine etwa 20km entfernte Hütte zu finden.Finden ist hier der Richtige Ausdruck,denn wir fanden sie nicht.Flo machte einen Fehler mit dem GPS,wonach wir uns nach 16 Std. Tiefschneekampf ausserhalb der Karte befanden.Ihn trifft aber nur Schuld zu 50%,und mich die andere Hälfte,da ich denselben Fehler machte!Leider war ich danach total im Eimer,wirklich total kaputt.Als wír dann am nächsten Morgen merkten,dass die nächste Hütte 9 Std. entfernt lag und ich dringenst 14 Std.Schlaf oder trockene Schuhe benötigt hätte brach ich ab.Flo lief weiter,was ich für zimlich risikoreich hielt.
Es lag weder an der Ausrüstung,weder am Essen (ich ass etwa 5000kcal pro Tag!),noch an meiner Konstition oder der Gemeinschaftsmoral/atmosphäre.Auf dem Heimweg (70 STD.!) schlief ich mit unterbrechungen durch Umstreigen etwa 36 Std.,bevor ich wieder ansprechbar war.Ich beschäftige mich immernoch,ob es die Erkältung mit Husten+die doch im Verhältnis starke Anstrengung war,die kurzen Nächte oder was weiss ich.Gruss Manuel

Dominik
09.04.2002, 21:49
Kannst du jetzt unsere vielen Beiträge zu diesem Thema verstehen?
Ausrüstung und Nahrung ist nicht alles..
Wissen spielt auch ein sehr wichtige Rolle..und Fehler machen tut der beste.
Wär dir das alleine passiert, hola die Waldfee..
Erzähl mal..nach wievielen Tagen hast du denn abgebrochen? Wie bist du zurück in die Zivil. gekommen?
Besten Gruß
Dominik

Manuel
09.04.2002, 22:10
Über einige sachen von denen ihtr uns abgeraten habt haben sich als sehr gut erwiesen!Haben wir dauernt was gefunden!
Habe nach knapp 3 Tagen abgebrochen und bin mit dem Buss zurück gefahren.Mit 100 mal umsteigen!Hatte halt Glück,dass der Weg eine Strasse mit Busshaltestelle und geschl.Touristeninformationszentrum kreuzte.
Mit der Hütte und der Bushalte hatte ich Glück,mit GPS und dem Eis halt Pech.
Na ja,es gibt nur Erfolge und erfahrungen!Gruss Manuel

Balu
09.04.2002, 22:10
Hi Manuel,

ich will nicht noch Salz in Deine Wunden streuen. Du hast Glück gehabt. Schön, dass Dir nichts weiter passiert ist.

Gute Besserung

Balu

P.S. Deine Offenheit, die Panne nach den elendig langen Belehrungen zuzugeben, finde ich echt prima.

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Balu am 2002-04-09 21:11 ]</font>

Dominik
09.04.2002, 22:27
Wie war die Situation denn für dich?
Hattest du Angst (ohne Witz) um dich?
Ich bin mal, bei meiner ersten Biwacktou,r im Wasser eingbrochen..Da hab ich meine Füße nicht mehr gespürt..oh man..da hat ich nen Schiss..
Ich mein 16 Stunden im Schnee rumzugurken ohne zu wissen wo man genau ist..

Manuel
09.04.2002, 22:37
Nein,im Ernst,ich hatte keine Angst.Ich wusste,das wir vor etwa 15 min.eine Blockhütte mit trockenem Holz und Offen passiert hatten.
Mit den 16.Km das merkten wir erst nach 13,nachdem wir ein angetrunkenes Finnisches Pärchen mit Schneeskooter trafen.Wenn wirs gewusst hätten wäre uns der GPS Fehler sofort aufgefallen!Angst wirkliche Angst hatte ich als ein paar Zehen blau wurden!->Nasse Schuhe und Socken<-
Wenn das mit den Schuhen und der Erkältung nicht gewesen wäre........
Aber wir hätten im Ernstfall zu dem Zeitpunkt Lebensmittel für mehr als 8,5 Tage,genug Benzin,ersatzkleidung und und und....Manuel

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Manuel am 2002-04-09 21:39 ]</font>

Becks
10.04.2002, 10:42
Moin und willkommen daheim. Außer "Schwein gehabt und was gelernt" fällt mir nix ein.

Alex

Tobias
10.04.2002, 11:26
@Manuel
Ich freue mich das auf Deiner Tour noch alles glimpflich abgelaufen ist.
Vielleicht kannst Du meine Zweifel im Vorfeld Deiner Unternehmung jetzt besser verstehen. Ich glaube Du hast viel gelernt und auf Deiner nächsten Tour wirst Du von den Erlebnissen profitieren.
Gruß.
Tobias

Holger
10.04.2002, 12:02
Also, ich finde das nicht die Zweifler und Besserwisser recht hatten sonder die die dir zu der Tour geraten haben. Du hast im richtigen Moment abgebrochen und das ist schwerer als alles andere.
Du bist krank geworden und eingebrochen, deine Schuhe waren nass und du hast deinem Partner klar gemacht für mich ist hier Ende und hast nicht den Helden gespielt. Hut ab auf diese Leistung kannst du stolz sein.
Das einzige was ich dir für deine nächste Tour raten möchte ist „Höre nicht so sehr auf die Pseudoexperten und scheiß auf die Leute die jetzt den Finger heben“
Holger

Tobias
10.04.2002, 12:13
@Holger
Ich halte Deine Ausführungen für nicht angepasst. Bedenke was hätte passieren können.
Gruß.
Tobias
Tobuias

Holger
10.04.2002, 13:25
Bedenke was passiert ist!!
Hat er nicht alles richtig gemacht?
Ersagt selber, dass die Ausrüstung und Kondition ok war. Er hat sich einen Park ausgesucht mit einem dichten Hüttennetz und hatte den Mut im richtigen Moment Schluss zu machen.
Das war eine Wintertour und das was ihm passiert ist hätte jedem passieren können, egal mit wie viel Erfahrung.
Ich sage nur „ weiter so“.

Er hat jetzt übrigens genau so viele Wintertouren wie du gemacht und ist jetzt genau so ein Experte. Akzeptiere also auch seine Begründung für den Abbruch „ nasse Füße und Krankheit“
Holger

Balu
10.04.2002, 13:49
@Holger,

der Ton macht die Musik! Also halt mal etwas die Bälle niedrig.

Ich habe hier noch nichts von erhobenen Zeigefinger gefunden. Wenn wir uns keine Ratschläge mehr geben wollen/sollen, können wir das Forum ja gleich dichtmachen.

Es geht hier wohl auch nicht darum, wer wieviel Erfahrung hat. Es gibt auch Idioten, die 10 mal hintereinander einfach nur Glück haben (Um Mißverständnisse vorzubeugen: Ich meine nicht die hier besprochenen Personen). Es geht hier vielmehr um Erfahrungsaustausch, egal wieviel jeder einzubringen hat. Dies sollte jedoch etwas emotionsärmer geschehen.

Gruß

Balu

Tobias
10.04.2002, 14:08
@Balu
Da kann ich Dir nur zustimmen!
Manchmal ist es egal wieviele Touren man gemacht hat, es kommt vielmehr auf die richtige Einstellung an und auf einen guten Instinkt (den Manuel ja bewiesen hat).
Ob man diesen Instinkt hat sollte man meiner Meinung nach lieber im Byerischen Wald austesten als auf der Bärenrunde. Aber das kann man sicherlich auch anders sehen wenn man will. Ich glaube Manuel würde mir mehr oder weniger zustimmen. Sein Einbruch ins Eis hätte auch mitten auf der TOur passieren können, dann wäre es vielleicht anders abgelaufen. Aber nun schluss mit dem ganzen Wenn und Aber, es ist ja alles gut gegangen und Manuel hat bestimmt viel daraus gelernt.
Gruß.
Tobias

Holger
10.04.2002, 14:17
Ich gebe dir Balu Recht, der Ton war vielleicht auch ein bisschen aggressiv aber ich kann einfach immer noch nicht verstehen warum ihm der Hardangervidda so ausgeredet wurde.
Wenn man sich hier die Einträge durchließt hat man schon den Eindruck, dass einige wenige Leute sich so toll vorkommen, dass sie den anderen einfach nichts zutrauen.
Vielleicht ist der Eindruck auch falsch.
Was ich mit meinem Eintrag nur ganz klar feststellen wollte ist, dass mir ein Partner der auf so einer Tour im richtigen Moment sagt:“ Ich kann nicht mehr und muss abbrechen,“ lieber ist als irgendwelche Helden. Da er dieses geschafft hat und heil wieder nach Hause gekommen ist, muss man doch nun wirklich zu geben, dass die Leute die gesagt haben, mach die Tour recht hatten.

Zum Bayrischen Wald kann ich nur ganz persönlich sagen, ich wäre nie auf die Idee gekommen da anzufangen. Ich bin schließlich auf der Suche nach Abenteuer und irgendwie sollte es schon ein bisschen im Bauch kribbeln.(meine ganz persönliche Meinung)

Holger

So ein Forum macht ja richtig Spaß!!

Marcel
10.04.2002, 14:42
Hallo Manuel!

Willkommen in der Heimat! Scheinbar hast Du auf dieser Tour sehr viel lernen dürfen. Die nächste wird immer besser! Ich habe bei mir auch noch einiges dazulernen dürfen... Man lernt halt nie aus.

Gruss
Marcel

Marc
10.04.2002, 15:51
Hallo,
Super, Top, spitze...

Marc

Manuel
10.04.2002, 22:19
Jo,danke!Manuel

Balu
10.04.2002, 22:26
Hallo Holger,

es ist richtig. Mir ist ein Mensch, der seine Grenzen rechtzeitig erkennt als Partner auch lieber, als ein hirnloser Draufgänger.

Ich glaube im übrigen, dass es auch in Deutschland Ecken gibt, wo es durchaus auch kribbeln kann :wink:.

Was ich im übrigen toll fand, ich erwähnte es bereits, dass Manuel hier bereit war, die Panne zuzugeben. Das zeugt davon, dass er lernfähig ist.

Warum ich zu einer Portion mehr Sicherheit greife ist auch nicht nur der Faktor Sicherheit. Ich habe eben nur ein begrenzte Resource an Urlaub. Wenn da etwas schief geht, muss ich bis zum nächsten Jahr warten. Das würde mich einfach nur ankotzen.

Gruß

Balu

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Balu am 2002-04-10 21:29 ]</font>

Holger
12.04.2002, 13:41
Das ist eine Argumentation die ich folgen kann.
Das er die Panne zu gibt finde ich auch bewundernswert.
Mit den Ecken in Deutschland die kribbeln? Reden wir noch vom Wandern?

Also einigen wir uns darauf „ Herzlich willkommen im Kreis der Winterwanderer Manuel, ab jetzt wird dir keiner mehr den Hardangervidda ausreden.“

Oder meint jemand, dass er immer noch nicht genug Erfahrung für diesen Park mit seinem riesigen Hüttennetz und kaum Steigungen hat?

Finn
12.04.2002, 17:51
jo tach manuel,
ich finde auf deiner tour hast du alles richtig gemacht und auch zur rechten zeit abgebrochen. werd dir irgendwann die woche nochmal ne mail schreiben bzw. antworten.

Finn

Manuel
12.04.2002, 20:19
Es wird bald einen genauen Reisebericht auf der Seite meines Sponsors (www.outdoor-survival.de) geben!
Outdoor-survival ist übrigens super günstig!Dort Einkaufen lohnt sich wirklich!
Gruss Manuel

Dominik
13.04.2002, 16:35
outdoor-survival.de (DE?)

Manuel
21.04.2002, 23:41
Musste leider gelöscht werden,da der Inhalt abenteuer-outdoor gehört!

Manuel
21.04.2002, 23:57
Undwie ist mein erster Reisebericht?Manuel Ps. Seid ehrlich!Habe schliesslich ehrliche 8-10 Std. dran geschrieben!

Saloon12yrd
22.04.2002, 09:52
Naja...

Von den vielen Tipp- und Rechtschreibfehlern mal abgesehen hört sich der erste Teil an als hättest Du den für Deinen Sponsor schreiben müssen. Nur seinen Namen hast Du vergessen.

Beim Rest des Textes hab ich mich ständig gefragt was Ihr da eigentlich gemacht habt. Irgendwelche Philosophierereien zu einer Spur im Schnee alleine interessieren IMHO Niemanden. Eingebettet in eine Handlung wäre das nicht schlecht gewesen aber so? Es fehlt (meine Meinung) jegliche Beschreibung der eigentlichen Tour wie Start- und Endpunkt, gelaufene Strecke, landschaftliche Besonderheiten, interessante Erlebnisse... so klingt das für mich als hättet Ihr einen dicken Joint zum Frühstück gehabt und seid den lieben langen Tag einer Spur hinterherphilosophiert. Direkt nach der Spur brichst Du ein und fährst nach Hause. Bestimmt war das nicht so, dann schreib es aber auch nicht so.

Am Ende mußte ich dann doch arg grinsen, auf Grund Deiner Gedanken - einige nette Zitate aus dem "Hardangervidda" Thread hier im Forum sind dabei.

Ganz am Ende dann der Gag überhaupt: "Sehr exakte Vorbereitung". LOL! Sorry, aber was war daran "sehr exakt"? Nicht mal ne Ahnung wo man pennen kann und ein offensichtlich nicht getesteter Kocher sind alles andere als exakt.

Sorry für den Verriss...

Saloon12yrd

P.S.: War der Gruppenzusammenhalt wirklich so scheisse wie man es aus dem Text entnimmt? Flo trägt/zieht am Anfang des Textes die ganze Ausrüstung (weil Du erst hinten erwähnst was Du getragen hast) und ist ständig auf Fototour, sonst wird er in keinem Wort erwähnt. Soll kein Angriff auf Flo oder Dich sein, aber die Beschreibung stimmt einen doch nachdenklich.

Manuel
22.04.2002, 13:16
Hi,der Name meines Sponsors abenteuer -outdoor steht unter Danke!
Mann,ich habe mir gedacht,dass es nicht allen gefällt,mich persönlich von der Art des Reiseberichts würde ihn verschlingen.
Ich bin kein grosser Freund der stundenlangen beschreibungen der Natur,ich will das auf Fotos (kommen noch) selber sehen.
Ich habe ihn so geschrieben,dass er mir gefällt,dachte dann gefällt er auchvielleicht jemand anderas.Nun,der nächste wird bestimmt besser :cry:
Wie hätte ich denndie Spur in eine Handlung einbetten können?
Das stundenlange monotone Wandern mit Pausen zu beschreiben wäre totlangweilig!
Von wegen gelaufene Strecke ect. jemand hat mir den Tip gegeben,nicht allzuviele Details einzubringen!
Natürlich binn ich nicht eingebrochen und nach Hause gefahren! Dazwischen lagen etwa 26 Std. Wandern mit gefrohrenen Socken und Schuhen,kaputte Ausrüstung und und und.

Ich habe mir extra vorgenommen bei der Wahrhreit ohne schönschreiberei zu sitzen.Im Warmen mit nem Pott Kaffee in der Hand nicht leicht!Hatte mir eigentlich ein Buch mit Tips zum Reisebericht schreiben bestellt,doch Globi schickte das falsche :lol: :x ,na ja,habs nochmal bestellt!
Mit Exakter Vorbereitung meinte
ich die Zug/Fährverbindungen,Kilokalorienverbrauch ect.Ich habe Zeit wie noch nie mit dem ganzen Vorbereitung verbracht!
Mit dem Kocher das war grosse Scheisse,ich als Meschanix weiss glaube ich worad das Drewcksding verreckt ist!Irgendwas mit den Dichtungen stimmte nicht,vielleicht wegen der Kälte!Plötzlich speicherte er keinen Druck mehr!Die Landschaft war Langweilig,wirste auf den Fotos sehen!


Sorry für den Verriss...

Iwo,ehrlichkeit geht vor!




Eigentlich verstanden wir uns gut.So mit schreiben des Reiseberichts wurde mir klar,dass immer ,wenn Flo sich aufgeregt hat (Eisloch-Abbruch)
er einen "Spatziergang gemacht hat".Ich erinnere mich,dasss er nach dem Eisloch sagte,er währe Fluchend rumgelaufen.Mit dem Fotografieren hat er es echt übertrieben..........Am Anfang etwa jede Min.ein Bild...(mind.!)
Wenn ich ehrlich bin,und ich will mal ehrlich sein hätte ich nach dem Eisloch auf eine Schuhtrocknungszeit bestehen müssen.War einfach zu träge um darüber zu discutieren!
Manuel

Manuel
22.04.2002, 13:21
Ist halt zimlich ernüchternt,nach etwa 6-8 Std. Arbeit EINE negative Antwort zu bekommen. :cry:

boehm22
22.04.2002, 13:41
Hi,der Name meines Sponsors abenteuer -outdoor steht unter Danke!
Mann,ich habe mir gedacht,dass es nicht allen gefällt,mich persönlich von der Art des Reiseberichts würde ihn verschlingen.

Mit dem Kocher das war grosse Scheisse,ich als Meschanix weiss glaube ich worad das Drewcksding verreckt ist!Irgendwas mit den Dichtungen stimmte nicht,vielleicht wegen der Kälte!Plötzlich speicherte er keinen Druck mehr!Die Landschaft war Langweilig,wirste auf den Fotos sehen!

Manuel

Hi Manuel,
blöde Frage von mir: In welcher Weise wurdest Du denn eigentlich gesponsert??
Die Dichtungen vom Primus sind eigentlich sehr klältefest - wobei es bei Euch eh nicht besonders kalt war (nach Deiner Aussage) - da war sicher das Pumpenleder etwas zu trocken.

Dein Reisebericht ist ja ganz nett - aber er strengt schon mal an wegen der Rechtschreibfehler - und dann muß ich Sal absolut recht geben - da kommt nix von der Bärenrunde rüber, daß hättest Du auch über eine Tour im Harz schreiben können. Mit wenig Details meinte der Bekannte wohl, daß Du nicht jede Wegbiegung mit den genauen Km und Minuten dazwischen beschreiben solltest - aber das allgemeine Höhenprofil, der Baumbestand etc. das muß mit rein. Und wer so einen Bericht ließt, der weis was eine Pulka oder wer Simpert Reiter ist. Außerdem kommt der Bericht besser rüber wenn Du den Leser duzt - die Sie-Form ist so knochentrocken.

Viele Grüße
Rosi

Becks
22.04.2002, 15:46
So, dann hau ich mal meine Meinung in den binaeren Äther :)

Zuerst ein paar Fragen:
www.outdoor-survival.de ist ein Shop ? Hab ich was verpaßt ? Dahinter steckt doch Fabi's Seite - die mit dem Frosch am Anfang. Und www.abenteuer-outdoor.de sponsort Leute ? Wie kommt man da ran, und was kann man da beantragen ?

Nu zum Text:
Ne Pulka beschreiben lohnt sich nicht. Entweder kennt man das Gerät oder schlägt bei Bedarf bei Google nach.
Das Sie in der Anrede klingt gestelzt - knicken. (Hat Rosi schon gesagt)
Unterteil den Text besser - ich würde z.B. jedesmal das Datum einfügen, wenn ein neuer Tag anfängt. Macht die Story übersichtlicher. Bilder sollten dann auch noch rein.
Zur Schreibweise sag ich nix, bei mir schleichen sich auch genug Fehler ein.

Anmerkungen rings rum:
Beschreibungen der Gegend fehlen - wenn die Gegend nicht erwähnenswert war, warum willste 2003 dann wieder hin ? War die Gegend hügelig, bewaldet oder bestand sie nur aus Seen ? Steht nix von drin. Auch so Details wann es dunkel wird, welche Temp. oder Wetterverhältnisse herrschten fehlen. War es windig ? Windstilll ? Wie kalt wird es nachts in der Gegend ?
Das mit dem "Gegend einprägen" im Herbst wird nicht klappen. Eine Winterlandschaft sieht komplett anders aus als im Sommer.

Und abschließend: Glück gehabt, denn der Begriff "Sicherheitsabstand" kam nirgendwo vor. Wäre Flo mit drin gelegen würdet ihr heute noch drin baden. Mit nassen Klamotten und defektem Brenner auch noch die Tour weitermachen zu wollen (Weil man soviel investiert hat) ist imo Leichtsinn. Da würde ich noch arg an mir selbst arbeiten. Ne abgebrochene Tour bedeutet eine neue Chance im nächsten Jahr, alles andere eine Gefährdung der Gesundheit.

Alex

Finn
22.04.2002, 16:34
habe den tourenbericht jetzt auch gelesen und muss mich den anderen anschließen.
aber was ich noch sagen wollte, du hattest das geschrieben:
"Wie hätte ich denndie Spur in eine Handlung einbetten können? "
also wenn du wirklich darüber so nachgedacht hast, dann ist es ja so richtig, wenn aber nicht, dann lasse sie doch einfach weg...

und das hattest du auch noch geschrieben:
"Das stundenlange monotone Wandern mit Pausen zu beschreiben wäre totlangweilig!"
dann würde ich aber nicht noch einmal dahin, wenn es so langweilig war :)

Finn

Marc
22.04.2002, 18:50
Hallo,

Den Erfahrungsbericht den ich, nicht als Reisebericht bezeichne möchte, weil er grundlegend nichts über die Reise aussagt.
Ein Reisebericht sollte, die genaue Anreise , die Route und die Abreise beschreiben.
Bemerkungen über die gesamte Reise, angefangen bei der Planung und Aufgehört bei der Rückkehr, sind das A und O bei einem Reisebericht.
Unwichtige Punkte wie, was ist ein Pulka?, können ohne weiteres raus gelassen werden.
Schleichwerbung, sollte (Ohne entsprechende Unterstützung vom Hersteller) nicht erwähnt werden.
Ausrüstungstips, sollten nur gegeben werden, wenn sie schon öfters auf solchen Reisen Verwendet worden ist, und keinerlei Mängel aufweist.
Ein Reisebericht sollte zu Jeden wichtigen Punkt eine Information geben, diese Infos sollten Präzise und auf den neuesten stand sein.

Zum Text wollte ich noch Folgendes anmerken,

Laut der Story waren die Reisevorbereitungen, für den Arsch (Sorry für diese Ausdrucksweise).

Die Planung einer Tour fängt normalerweise damit an sie eine entsprechende Karte (nebst Kompass) zu Organisieren und nicht erst im Zielgebiet.
Wenn man die Karte vor sich liegen hat, markiert man die Strecke, notiert sich die Km zahlen der Strecke und errechnet die Zeit für die einzelnen Etappen.
Damit haben wir jetzt schon das Reiseland, das Zielgebiet und die zu bewältigenden Etappen.(nebst Karte u. Kompass)
Dann sollte man sich mal Fragen wie komme ich überhaupt ins Reiseland und anschließend ins Zielgebiet?
Dazu stehen einen meist Transportmittel wie Flugzeug, Bahn, Bus, Auto usw. zur Verfügung.
Daraus kann dann abgeleitet werden, wie lang man unterwegs ist und wie man ins Zielgebiet Kommt. (das gilt für den hin und Rückweg)
Danach kann man noch festlegen, (Falz man nicht sofort ins Zielgebiet gelangt) wo geeignete Übernachtungspunkte (Hotels, Jugendherbergen usw.) zu finden sind und was diese Kosten.
Jetzt kann man sich anhand, der Strecke, Klima, Flora und Fauna , daran machen die Ausrüstung Festzulegen (schlecht wäre es auch nicht sie vor der Tour ausgiebig zu Testen) und fehlende Ausrüstung zu Leihen oder zu Kaufen. (Ausrüstungsteile sollten 2 Wochen vor der Tour Komplet und heile zur Verfügung stehen)
Die Ausrüstung sollte unter Aufsicht von beiden Beteiligten gepackt werden, um sicherzustellen das alles da ist und damit jeder weiß wo was zu finden ist.


*Reisevorbereitung

Informationsbeschaffung
Karten und Luftbilder: Übersichtskarten, Topographische Karten.
Beschreibungen: Reiseberichte, landeskundliche Bücher.
Geographie: Höhe ü. NN, Geländehindernisse, Gewässer, Missweisung.
Jahreszeit: Auf- und Untergang von Sonne und Mond(Helligkeitsdauer)
Klima: Temperatur, Niederschlag, Bewölkung.
Fauna: Säugetiere, Vögel, Fische, Reptilien.
Flora: giftige und eßbare Pflanzen, Bäume, Sträucher.
Bevölkerung: Ethnische Zugehörigkeit, Charakter, Sprache/regional, Dialekt.
Risikoanalyse: Klima, Wetter, Geographie, Fauna, Flora, Mensch.
Behördliche Auflagen: Botschaften, Konsulate, Ministerien.
Beschränkungen: Visa, gesperrte Gebiete, Feuerverbot, Menschenanzahl.
Genehmigungen: Verwaltungen, Polizei, Parkleitung.

*Diese Themen, kläre ich bevor ich meine Reise Antrete.


Gruß
Marc :roll:

Flo
23.04.2002, 00:44
Moin Leute,
ja ich bin auch wieder im Lande und geb dann mal meinen Senf ab:

Ich fand es überhaupt nicht risikoreich weiterzugehen, da der Weg sehr gut markiert und gespurt war (und ich wußte ich würde den markierten weg nicht mehr verlassen). Daß ich nach Manuels Einbruch schon ein Abbruch ins Gespräch brachte zeigt ja vielleicht auch, daß ich keiner von der ganz risikobehafteten Sorte bin.
Defekter Brenner: Hier ist Boehm22 recht zu geben, Wasser schmelzen war auf der weiteren Tour kein Problem.
Sicherheitsabstand und Einbruch: Manuel brach neben der Scooterspur ein, als diese noch über Land führte. Meiner Ansicht nach war ersichtlich, daß die Stelle nicht trug, der Schnee nicht verweht, sondern abgetaut. Daher auch das Fluchen, als Manuel auf dem Rückweg zur Hütte war und ich die Sachen am Loch einräumte. Das war unnötiges Risiko und ich sah die Reise gefährdet.
Fotospaziergänge: Hab ich alleine nur 2 gemacht. Einen, als Manuel nach seinem Einbruch trocknete, da lief ich den Weg zur übernächsten Hütte ab, um zu sehen, ob wir die 4,5 Km am Abend vielleicht noch schaffen könnten (Schließlich wollten wir am nächsten Tag die lange Strecke laufen, und 4,5 km sind da auch 4,5 km. Den zweiten machte ich als Manuel im Forschungszentrum schlief. Diesmal ging es um den Zustand des Weges. Das war nie nur um zu fotografieren (außer einmal, als ich einer Rentierherde nachstapfte ca 150m :-) ) und hat die Tour nie aufgehalten.
Karte: Wir hatten uns die Karte schon einmal in Kiel angesehen und dabei erfahren, daß es womöglich eine nneuere Auflage gab. Weglängen sind auf der Karte eingezeichnet. Im Nachhinein war der Kartenfernkauf dennoch ein Fehler. Nicht wegen der Tourplanung, sondern weil uns beim heimischen Probegucken die Inkompatipilität des Hauptkoordinatensystems mit dem GPS entging.
So mußten wir ständig umrechnen, was letztendlich den Positionierungsfehler und Teile des Irlaufes am Tag 3 auslöste.

Informationen zur Tour (die wie ich finde ausreichend vorbereitet war)

Anfahrt:
Per Zug über Puttgarden-Kopenhagen-Stockholm-(Fähre/Übernachtung) Turku- nach Oulu.
Dann per Bus nach Kuusamo und weiter nach Ristikallio, wo die Tour begann.
Rückfahrt bis auf den Weg vom Ausstieg nach Kuusamo entsprechend.

Wetter:
meist heiter bis bewölkt, vereinzelt leichter Schneefall. Ein kurzer stärkerer Schneeschauer.
Temperaturen tagsüber bis ca +5°C => Schneematsch. Nachts bis ca -15°C geschätzt, die tiefste gemessene temp am Morgen lag bei -9°C.
Die Tageslänge war etwas länger als in Deutschland, die genauen Sonnenauf- und Untergangszeiten weiß ich leider nicht mehr. richtig dunkel war es nie, da wir Vollmond hatten und der Schnee zudem viel licht reflektierte.

Landschaft:
Meist führt die Tour durch Nadelwälder mit einzelnen Birken im ersten Teil entlang des Flusses Oulankajoki. Im Winter führt ein Teil des Trails über den zugefrohrenen Fluß. Vereinzelt passiert man Felsen.
Besonders schöne Stellen sind eine Flußbiegung zwischen zwei Felsen hindurch kurz vor der Ristikalliohütte (die ich leider trotz Fotoritis nicht ablichtete), das Wildwasser in der Nähe des Besucherzentrums (wie auch sonst überall) und die zugefrohrene Flußlandschaft zu Füßen der Asnakämpä-Hütte, sowie die gesamte Landschaft in den farbintensiven Stunden um Sonnenauf-und untergang) Als der Weg vom Oulankajoki abzweigte und den Nationalpark schließlich verließ wurde es deutlich eintöniger.

Einen Teil des weiterführenden "Reiseberichtes" habe ich schon geschrieben und hänge ihn mal an:
(Vom Abschied von Manuel bis zum Morgen des darauffolgenden Tages)


So, ab hier gings dann alleine weiter, zuvor aber noch ein paar Anmerkungen zur bisherigen Tour:
Als ich demjenigen, der uns den Kocher lieh vom bedauerlichen Ausfall der Pumpe berichtete, erntete ich pure Verwunderung. Einfach einfetten, das war´s.
Originalzitat: ”die hättet ihr mit einem Tropfen Ohrschmalz wieder fitt bekommen!” (Zur Beweisführung wurde auf ein zivileres Ersatzprodukt zurückgegriffen). Ich hatte bisher noch nie alleine mit einem Benzinkocher gearbeitet, für die Wartungwar immer jemand anderes zuständig...
teure Lektion ;-(
Im Winter weicht die Wegführung der Bärenpfads etwas von der sommerlichen ab. Einige Passagen werden über den zugefrohrenen Oulangajoki zurückgelegt. Auf dem Fluß sind natürlich keine Markierungen angebracht, doch wir folgten einfach der Scooterspur und die ersten zwei Tage klappte das auch ganz gut,bis auf Manuels Eisbad, aber das war ja auch neben der Spur (zudem war der Schnee meines Erachtens auf dem Eisstück nicht weggeweht, sondern abgeschmolzen...). Leider wurde uns die Spur am dritten Tag zum Verhängnis, da sie nicht mehr dem Bährenpfad, wir aber lange zeit ihr folgten.
Die zwei Finnen klärten uns später darüber auf, das die Scooter zu Rentierzüchtern gehören, die damit zu ihren Herden fahren.
Das wir vom frühen Morgen bis in den Abend liefen und trotzdem eine Tagesetappe vom Tagesziel entfernt waren schlug im Zelt dann doch arg auf´s Gemüt. Auch am nächsten Morgen war die Stimmung schlecht ...
[hier käme jetzt der Bereich, in dem dreckige Wäsche gewaschen würde, aber das hat in einem Reisebericht nichts zu suchen].

Und nun die Fortsetzung:
Der Weg war nun wieder gespurt und am Anfang kamen mir noch einige Tagesausflügler entgegen, die den Parkplatz des Besucherzentrums als Basislager nutzten. Bei starken Steigungen gab es neben den Skispuren auch immer wieder Schuhabdrücke, die wohl zu Langläufern in Bergaufrichtung gehörten. Erst waren sie recht zahlreich, nahmen dann aber ab, bis nur noch eine Spur übrig blieb. Auch ich hätte auf den ebenen Passagen ohne Schneeschuhe locker laufen können, doch bei den teils steilen Anstiegen leisteten die Harscheisen gute Dienste.
Nach knapp 3 Stunden erreichte ich schließlich die Hütte und traf dort auch die Urheberin der Fußspuren. Anja, mitte 20, Finnin und grade am gehen. Sie war die erste Vertreterin einer anderen Gattung der Bärenrundeläufer, die ich traf:
Manuel und ich waren auf alles vorbereitet, hatten Nahrung und Brennstoff für fast 10 Tage, Zelt, dicke Schlafsäcke usw dabei, was uns bei der Lagerwahl flexibel aber auch schwehr und langsam machte.
Anjas “Winterausrüstung” bestand aus einer 4mm Isomatte, Gaskocher, Sommerschlafsack und Wollpulli,denn sie spielte ihren Heimvortei gnadenlos aus. Bei gutem Wetter, und nur dann, stieg sie in die Tour ein und machte sie dann in 3 Tagen von Hütte zu Hütte, natürlich auf Skiern -Bärenrunde als Wochenendtrip.

APROPOS: Ich möchte mittlerweile ernsthaft bezweifeln, daß die Autoren der Reiseführer, die die Bärenrunde für nicht Ski- und Pulkageeignet halten (z.B. Stein) je im Winter da waren (zumindest im März-April = zu Ostern, von eben diesen als ideale Reisezeit bezeichnet). Tagesausflügler ausgenommen traf ich 15 weitere Winterwanderer (ob alle die volle Tour gingen weiß ich natürlich nicht, aber zumindest größere Teile) 3 davon ausländische Touristen auf Schneeschuhen, 12 Finnen und alle mit Skiern (2 in der Hütte mit Manuel, Anja, 2 in entgegengesetzte Richtung und 7 überhohlten mich).

Ich blieb nicht allzu lange alleine in der Hütte. Bald gesellte sich eine Gruppe Austauschstudenten aus Oulu zu mir. Ein Tscheche und zwei Deutsche, die Umgangssprache blieb Englisch. Sie berichteten mir auch von Manuels gelungener Abfahrt. Den Abend haben wir dann mit kochen, Tee trinken, Sonnenuntergang fotografieren und nordlichtwarten (erfolglos) verbracht. Einer der Wahlouleaner nahm auch noch ein Eisbad (freiwillig, brrr).
Die Drei entschlossen sich am nächsten Tag nach dem Frühstück getrennt in loser Folge zur 9 km entfernten Hütte aufzubrechen, da einer in den Wald zum wildbeobachten, ein anderer nochmal baden wollte.
Auch ich ging daher alleine in Richtung der nächsten Hütte und war um ca halb 11 der erste der aufbrach. Da die Karte keine alzu großen Höhenunterschiede zeigte, schnallte ich die Schneeschuhe auf die Pulka.

Saloon12yrd
23.04.2002, 09:25
Hi Flo,

erst mal herzlich willkommen zurück.

Ich will noch einmal sagen, dass ich mit meinem ersten Beitrag nicht Euch sondern Manuels Reiseberichtstil kritisiert habe. Mir ist schon klar das nicht einfach gar nichts interessantes zu sehen war und dass Du nicht ständig fotografieren warst wärend der "arme frierende Manuel schonungslos alleine gelassen wurde" :P, aber so klingt sein Reisebericht.

Übrigens lieferst Du ein schönes Beispiel wie man eine Spur im Schnee in die restliche Erzählung einbaut, danke, sonst hätte ich jetzt mal gesucht was ich so an Beispielen habe - kann ich bei Interesse natürlich trotzdem noch, also? Interesse? Überhaupt finde ich den Bericht viel besser. Die offensichtlich unwichtigen Dinge sind nicht drin, dafür aber Begegnungen mit anderen Wanderern und einige triviale Dinge die halt so passieren und meiner Meinung nach in einen Bericht reingehören. Erfolgloses Nordlichgucken zum Beispiel - eigentlich ist ja nix passiert aber trotzdem kann man das erwähnen weil es dem Leser den Reiz und die Besonderheit einer Wintertour im hohen Norden vergegenwärtigt.

Manuel: Lies den Teilbericht mal bewußt und guck Dir die Unterschiede an. Ohne jetzt wie ein Lehrer klingen zu wollen: "Da kannst Du viel lernen" hehe.

So, nu geh ich zum Rückendoc,

Saloon12yrd

Manuel
24.04.2002, 13:45
@Flo : Ich besitze zwar einen Benziner,mit dem ich einmal im Garten gekocht habe,und ihn einmal zerlegt habe!
Dass ich immer ,wie in diesem Fall im Dunkeln den Benzinkocher repariere,weil mir das unter normalen Umständen viel Spass macht war nicht verabredet.
Irgendwie tauche ich für meinen Geschmack als zimlicher Trottel auf!
@Finn: Ich werde wenigstens im Herbst hinfahren,weil das seh Schön seinnsoll.
Ob ich nach mehr als 3 Monaten " Ferien" noch Geld für eine Wintertour habe...
@All: Habe mir nun das Buch " Reisen und Schreiben" gekauft,mal sehn,was es bringt!

Da ich nicht nur in diesem Beitrag das Gefühl habe ständig irgendwie der Buh-Mann zu sein habe ich mich entschlossen hier nicht mehr reinzuschreiben (Forum).

Saloon12yrd
24.04.2002, 14:35
Ich find's zwar arg kindisch jetzt zu schmollen und sich hier zu verabschieden aber wenn Du sachliche Kritik von persönlichen Diskrepanzen nicht unterscheiden kannst, bitte...
Wenn Du ehrliche Meinungen nicht vertragen kannst solltest Du nicht danach fragen.

Sal-

Finn
24.04.2002, 14:46
Undwie ist mein erster Reisebericht?Manuel Ps. Seid ehrlich!Habe schliesslich ehrliche 8-10 Std. dran geschrieben!

manuel, wollt dich an diese worte erinnern.... aber mach wast du willst

Finn

Manuel
24.04.2002, 15:56
Mich haben schon vorher vor dem Reisebericht kleinere Sachen gestört.
Das mit dem Reisebericht war nur das Tüpfelchen auf dem I .
Ich meine,ich stehe als VÖLLIGER Ideot da,weil ich ÜBERHAUPT keine Zeit habe,mich ausreichend zu rechtfertigen.
Ich werde einfach das Schreiben aufgeben (im Forum) ,meine Beirtäge sind ja nie so beliebt gewesen.Manuel

Finn
24.04.2002, 16:04
na wenne meinst, ich denks nich...

Manuel
24.04.2002, 16:10
@Finn:Doch,hab drüber nachgedacht.Einiges (viel )spricht dafür!

Finn
24.04.2002, 16:21
tu was du nich lassen kannst...

Flo
25.04.2002, 00:08
@Manuel:
Als ich schrieb, mit der Wartung des Kochers sei immer jemand anderes zuständig gewesen, meinte ich nicht unsere Tour. Es sollte nur erklären, warum ich, obwohl ich auch bei früheren Touren mit Benzinkocher unterwegs war, von dem Problem nichts wußte.
Du warst also damit gar nicht gemeint, und solltest auch nicht als Trottel dastehen, tschuldigung, falls das so wirkte!

Also, bleib locker, nicht jeder hier im Forum hat was gegen dich.

Jan-Hendrik Westphal
27.04.2002, 16:07
Hi,
ich bin der der für die Wartung zuständig war. Flo hat immer nur gewartet !
:lol:
Nee im erst : die beiden hatten meinen Kocher mit, der nun schon 6 Monate im Keller Lag (ich bin mehr der Sommer Typ). daher waren die Dichtungen natürlich ausgetrochnet. Immer wenn ich mit Flo auf Tour war (schon recht oft) war ohne Ausnahme ich für die Wartung zuständig.
Flo konnte dann ohne Probleme seine leckeren Pfannkuchen machen.
Da Manuel einen eigenen Benzinkocher hat denke ich schon, das er wissen müßte, wo da die Problematik steckt.
Aber ich möchte mich da nicht einmischen.

bis denne

Jan

P.S.: Ich hatte keine Zeit die Wartung anzuspechen, da die zwei Samstagmorgen eine Stunde vor Fährabfaht um 6.50 Uhr (oder so!) vor meiner Wohnung standen und um den Kocher baten. Aber wenn ich helfen kann, stehe ich gerne so früh auf :wink:

Manuel
28.04.2002, 14:00
Darf ich nochmal darauf hinweisen,dass ich meinen Kocher erst einmal benutzt habe und ich nie gesehen habé,wie so etwas gewartet wird.Das ich auf gut Glück rumgebastelt habe.....

Jan-Hendrik Westphal
28.04.2002, 19:22
Sollte kein Vorwurf sein, nur nen Tip. So hättet Ihr nicht irgendwo in Finnland einen neuen Kocher Kaufen müssen.

Manuel
28.04.2002, 21:46
Nun,die Pumpe hatte doch einen Riss,was war da zu flicken?Auch MIT Reperaturset?
Manuel

Flo
28.04.2002, 23:32
Ich hab mittlerweile den Reisebericht ein bißchen weiter geschrieben und stelle den hier mal rein.
Zum Thema Kocher möchte ich noch einmal deutlich machen, daß wir beide gleiche Anteile am nichtfunktionieren hatten. Es steht mir nicht zu, Manuel erst den Umgang mit dem Kocher zu überlassen und ihn dann im nachhinein dafür zu kritisieren (und das habe ich auch nicht gewollt)!

So und nun der (noch nicht korrekturgelesene -manchmalklemmtdieLeertaste ) Text:Für die Strecke zur ca 9km entfernten Hütte brauchte ich um die 3 ½ Stunden. Die Aussicht war recht monoton, da die Streckenführung nicht mehr dem Oulangajoki folgt. An der Hütte angekommen mußte ich leider feststellen, daß ich den Kessel (Manuels) auf dem Ofen in der letzten Hütte stehengelassen habe. Zum Wasserschmelzen konnte ich einen Eimer verwenden, mit dem man normalerweise den Schnee in die Hütte bringen kann.
Doch nun war guter Rat teuer. Entweder ich lasse meine Sachen hier und hohle den Kessel, womitderTag gelaufen wäre, oder ich hoffe darauf, daß die drei Austauschstudenten den Kessel als meinen identifizieren und mitbringen, was ich aber für unwahrscheinlich hielt, da in der Hütteauch schon Kessel rumstanden, mit denen wir am letzten Abend Tee kochten. Woher sollte einer von denen wissen, daß dereine eben nicht zur Hütte gehörte?
Letztendlich entschied ich mich für eine dritte Variante, nähmlich die Tour in Juma zu beenden, und den Weg dorthin sittgetrunken und mit vollen Reserven anzutreten.
Bevor ich startete traf ich aber noch 4 weitere Skiwanderer der Sorte Bärenrunde light. Sie waren alle wohl schon jenseitz der 50 und beschwerten sich einhellig über den nassen Schnee. Im Winter seien zwar die Tage kürzer, aber in dem Schnee käme man viel besser voran, daher würden sie solche Touren lieber um die Jahreswende herum machen. Natürlich hatten sie nur Übernachtungen in Hütten geplant, und von mir auf die Unsicherheiten bei Verletzungen usw, gerade im Hochwinter, angesprochen wurde typisch finnisch gekontert: Handy. Da Sei es kein Problem, sich Hilfe mit einem Scooter zu hohlen. In diesem Teil Lapplands gebe es tatsächlich ein flächendeckendes Mobilfunknetz, was leider auch zu haufenweise Funktürmen geführt hat.

Anmerkung: Diese Information stammt aus zweiter Hand und wurde nicht überprüft. Bevor sich jemand darauf verläßt und loszieht, sollte er sich eingehender informieren.

Ich verließ die Hütte vor den Finnen, wurde aber sehr bald eingehohlt. Der Weg war langweilig und auf offener Strecke schon ziemlich angetaut. Ich kamm leider nicht mehr so schnell vorwärts, wie am Morgen noch. Auf einigen, freieren Passagen war es auch wieder nötig, die Schneeschuhe anzuziehen, um noch getragen zu werden. Die Anstrengungen wurden in Verlauf des Nachmittags in dem Maße größer, in dem der Schnee schlechter wurde und ich beglückwünschte mich innerlich immer mehrzu Entscheidung mich hier möglichs schnell vom Acker zu machen.
Leider gab es auf der Strecke keine Wegweiser, so daß es schwierig war, sich bei immer gleicher Landschaft ohne auffallende Merkmale zu motivieren. Nach ca 15 km erreichte ich schließlich kurz vor Sonnenuntergang die Abzweigung vom Bärenpfad. Hier sollte ich ihn nun verlassen, um mich auf dem sog. kleinen Bärenpfad den letzten Kilometer nach Juma durch den Wald zu schlängeln.
Diese 1000 Meter hatten es aber noch mal in sich. Der Weg war seit dem letzten Schneefall von niemandem mehr begangen worden und kümmerte sich herzlich wenig um Höhenunterschiede. Erst ging es ca 20 Höhenmeter steil nach unten zu einem See, wo ich meinen Wasservorrat auffrischen konnte, dann dieselben 20 wieder hoch in den Wald. Da der Weg bergauf steil und gewunden war kam so zum Abschluß der Tour noch mal das Seil zum Einsatz, daß wir die ganze Zeit mitgeschleppt haben, da mit derPulka im Schlepp der Weg nicht zu begehen war. Also wurde sie etappenweise am Seil die Steigung hinnaufgezogen. Der restliche Weg war dann recht einfach, da der soeben bewältigte zu meiner großen Erleichterung auch der einzige größere Anstieg bleiben sollte und der Schnee im Wald noch recht fest war. Dann ein Hochsitz, eine Hütte, eine Straße und angekommen. Auf der Veranda der Hütte saßen zwei Urlauber und guckten ziemlich verdattert, als ich sie grüßte. Aus Richtung Wald hatten sie wohl niemanden erwartet. Schließlich grüßten sie aber zurück.
Weniger zurückhaltend empfing mich der Hund, der die örtliche Bushaltestelle wohl für sein Revier hielt und mich erst lautstark darauf aufmerksam und sich schließlich aus dem Staub machte.
Leider bestehen diese Bushaltestellen nur aus einem blauen Schild mit Bus drauf, kein Fahrplan, keine Info, nichts. Ich ließ meine Sachen an der Haltestelle liegen und erkundete im Sonnenuntergang den Ort, der größtenteils aus Urlaubshütten zu bestehen schien. Dann gab es noch ein Gemeindezentrum irgendeiner evangelischen Glaubensrichtung aus Oulu, wo gerade die Karfreitagsfeierlichkeiten im Gange waren und merkwürdig verwirrte Teenager mit Strohhalmdornenkränzen Gitarre klampften. Die Gesellschaft war ziemlich geschlossen. Als ich versuchte einen einigermaßen vernünftig wirkenden Erwachsenen abzufangen, schloß dieser schnell die Tür :-(. Also baute ging´s ohne Kenntnisse des Busplanes zurüch zu meinen Sachen, worauf ich mich entschloß am Rande einer Loipe das Zelt aufzustellen. Ich war wahnsinnig fertig, als ich schließlich im Schlafsack lag und mir ein Trekkingkekse, Salami, Schockolade, Wasser Spaarabendbrot genehmigte, bevor ich mich schließlich gegen halb zehn schlafen legte.

Das sollte meine letzte Outdoornacht sein, die nächste verbrachte ich schon im Zug nach Helsinki, das dann später im letzten Teil.

Jan-Hendrik Westphal
29.04.2002, 09:24
@ Mauel :
von einem Riss weiß ich nix, bisher hat das Teil immer einwandfrei funktionniert ! Ist schließlich Qualitat.
Aber wir sollten das Thema mal lassen, das wird echt infantiel (schreibt man das so ?, naja ihr wisst ja was ich meine)

bis denne
Jan

Manuel
06.05.2002, 15:23
Also auf www.abenteuer-outdoor.de seht mal (leider nur) 2 Fotos!
Manuel

Corton
19.11.2003, 10:41
Manuels Posting vom 09.04.02 hat mich doch sehr neugierig gemacht. Ich hätte da einige Fragen an die Nordland Experten...


Leider brach ich in ein Eisloch ein, was zwar nicht weiter schlimm war,da eine Blockhütte für Wanderer in der nähe war
Wie sieht denn so ne Blockhütte für Wanderer da aus? Findet man da drin auch Holz und einen Ofen? Wenn ja, verstehe ich folgendes nicht:


Nach einer sehr sehr kurzen Nacht,in der ich nur leicht schlummerte machten wir uns um 4 Uhr Morgens auf die Socken
Wieso das denn? Wenn ich einen Ofen habe, würde ich doch eigentlich erst mal solange warten bis die Schuhe wieder halbwegs trocken sind, auch wenn das vielleicht nen ganzen Tag dauert, oder? :roll:


um eine etwa 20km entfernte Hütte zu finden
20km mit Karte (ich unterstelle mal, das die gut war), Kompass und auch noch GPS(!). Ich stelle mir das jetzt so vor, dass sowohl der Ausgangspunkt (die Blockhütte) als auch das Ziel (die Hütte) auf der Karte eingezeichnet waren. Ohne jemals praktisch mit einem GPS was gemacht zu haben, frage ich mich, was da eigentlich schief gegangen ist. Koordinaten des Ziels als Waypoint speichern, "goto" (oder ähnlich) drücken, dem Pfeil hinterherrennen und gut is - oder etwa doch nicht? Wurde das vielleicht nicht gemacht? War das falsche Kartendatum eingestellt? Mussten riesige Hindernisse umgangen werden? Ich versteh das nicht... :(


Flo machte einen Fehler mit dem GPS
Was denn für einen? *neugierig*


wonach wir uns nach 16 Std. Tiefschneekampf
Nach 16 Stunden? :o Heißt das, dass in 16 Stunden nicht einmal die Position mit Karte, Kompass und GPS überprüft wurde? *staun*


Ihn trifft aber nur Schuld zu 50%,und mich die andere Hälfte, da ich denselben Fehler machte!
Hmm, beide haben denselben Fehler gemacht. Was war denn das jetzt für ein Fehler? *neugieriger*

Also, ich kann mir das ganze real überhaupt nicht vorstellen, zumal, wie Flo schreibt


Wetter: meist heiter bis bewölkt, vereinzelt leichter Schneefall. Ein kurzer stärkerer Schneeschauer. Temperaturen tagsüber bis ca +5°C => Schneematsch. Nachts bis ca -15°C geschätzt, die tiefste gemessene temp am Morgen lag bei -9°C. Die Tageslänge war etwas länger als in Deutschland, die genauen Sonnenauf- und Untergangszeiten weiß ich leider nicht mehr. richtig dunkel war es nie, da wir Vollmond hatten und der Schnee zudem viel licht reflektierte.


die Bedingungen ja auch nicht absolut extrem waren. Kann mir bitte jemand erklären wie so etwas passiert? Danke! :)

Findet man den ausführlichen Bericht eigentlich noch irgendwo?

Corton

alfi
19.11.2003, 13:10
Hi Corton,

durchforstest du jetzt das ganze Forum? :bg:

Es ist aber ein interessanter Bericht. Wenn ich richtig gelesen habe, muss die Abweichung ja fast 90 Grad betragen haben. Mit Kompass und Karte (auch mit Sonne und Uhr) ist eine so große Abweichung unmöglich. Die beiden haben sich wohl zu sehr auf Technik und eine falsche Fährte verlassen. Vielleicht war auch eine gewisse Apathie mit im Spiel.

Alfons

Corton
19.11.2003, 13:31
Hi Alfons!

Nee, nee - keine Sorge - bin nur vom Thread "Anfängerwintertour" dank Marcel auf diesen hier gestoßen. Is glaub besser, wenn wir in dem anderen Thread weitermachen. Ich stell Dir dann dort die nächste Frage... Fortsetzung folgt... :wink:

Gruß,
Corton

Flo
27.11.2003, 01:40
:shock: jemand hat die Hardangervidda-treads ausgegraben :grrr:
Dann will ich mal zur Erhellung beitragen:


Wie sieht denn so ne Blockhütte für Wanderer da aus? Findet man da drin auch Holz und einen Ofen

Ja findet man, von außen sehen die so aus:
http://www.mesa.nl/~schuur/trekking/photos/Finland/May2002/Oulanka/Oulangan_Kanjoni/tn/dscn5111.med.jpg%20
Nur halt im Winter. Wie es in der Hütte aussah läßt sich vielleicht auf meinem Alvatar erahnen (Ist in der selben Hütte, kommt allerdings nicht von der Tour)


Wieso das denn? Wenn ich einen Ofen habe, würde ich doch eigentlich erst mal solange warten bis die Schuhe wieder halbwegs trocken sind, auch wenn das vielleicht nen ganzen Tag dauert, oder?

Wir hatten damals leider nicht so viel Zeit um die Tour abzulaufen. Wir hatten so mit gut 10 Km pro Tag gerechnet, was auch gleich zur nächsten Frage führt:


20km mit Karte (ich unterstelle mal, das die gut war), Kompass und auch noch GPS(!). Ich stelle mir das jetzt so vor, dass sowohl der Ausgangspunkt (die Blockhütte) als auch das Ziel (die Hütte) auf der Karte eingezeichnet waren. Ohne jemals praktisch mit einem GPS was gemacht zu haben, frage ich mich, was da eigentlich schief gegangen ist. Koordinaten des Ziels als Waypoint speichern, "goto" (oder ähnlich) drücken, dem Pfeil hinterherrennen und gut is - oder etwa doch nicht? Wurde das vielleicht nicht gemacht? War das falsche Kartendatum eingestellt? Mussten riesige Hindernisse umgangen werden? Ich versteh das nicht...

Das verwendete GPS war leider nicht das neueste und bisher nur in Norwegen und Schweden im Einsatz gewesen: Das Koordinatensystem der Karte kannte das GPS nicht, da haben wir das "normale" °, ', '', genommen und umgerechnet (das haben die Anderen, die wir getroffen haben auch gemacht, nur die haben es gekonnt :-) )


ach 16 Stunden? Heißt das, dass in 16 Stunden nicht einmal die Position mit Karte, Kompass und GPS überprüft wurde? *staun*

im Gegenteil, wir waren uns verdammt sicher, am richtigen Fleck zu sein, so markannt war die Landschaft nicht und dann stehst du im Wald und der See da drüben passt auch (so wie zig andere auf der Karte...). Dazu hatte man ja das GPS, da ist ja klar, wo man ist :bash:


Hmm, beide haben denselben Fehler gemacht. Was war denn das jetzt für ein Fehler? *neugieriger*

Was ich genau falsch gemacht habe weiß ich eigentlich immer noch nicht, zumindest war die Position, die ich beim Koordinatenumbasteln raushatte nicht die, die ich rausbekommen sollte. Manuel hat einfach lange keinen Grund gehabt zu zweifeln (wenn dir der mit dem GPS sagt, du bist hier richtig, dann glaubst du das halt erst mal)


...die Bedingungen ja auch nicht absolut extrem waren...

Wir hätten es ehrlich gesagt tagsüber (von mir aus auch nachts) gerne etwas kälter gehabt, Schneeschuhlaufen auf matschigem Schnee ist nicht wirklich das wahre...

Da ich mittlerweile hier in Finnland studiere war ich letzten Monat noch mal im Oulanka, da ist auch der (die,das?) Alvatar entstanden. Hat zwar auch geschneit, wir konnten aber natürlich noch ohne Winterausrüstung wandern. Wenn man dann all die Markierungen und Benzel sieht könnte man sich echt in den Ar*** beißen (Zum Glück führt die Sommerroute nicht an der Einbruchstelle vorbei :-) ).

Wenn jemand mit Wintertouren anfangen möchte ist die Bärenrunde wirklich sehr gut. Leider ist die Asankämpä-Hütte abgebrannt, aber beim Besucherzentrum gibts die im Bericht erwähnte Biologenstation, die vermieten Zimmer, siehe:
http://cc.oulu.fi/~oba/indexe.htm
Leider waren in den folgenden Wintersemesterferien Praktika und da ich vorher ziemlich viel lernen mußte, um einen Platz zu bekommen bin ich da natürlich auch hingegangen. So steht die mühevoll zusammenlaminierte Pulka auf dem Schrank und muß weiter warten...

Ich sehe gerade, dass ich den letzten Teil des Reiseberichtes nie online gestellt habe, weiß gar nicht ob ich den damals geschrieben habe. Dafür hab ich Manuels Bericht in meinen alten Mails gefunden, stelle den aber nicht wieder hier rein. Mit Manuel habe ich übrigens seit der Tour keinen Kontakt mehr...

So und nun lasst diese Treads bloß schnell wieder in der Versenkung verschwinden, wo sie higehöhren :grrr: !

P.S.: Hat auch was Gutes, da können die Vielposter mal sehen, wie es hier zuging, als es noch kein Laberforum gab :-) .

Manuel
27.11.2003, 15:21
Hey Flo, bist du irgerndwie sauer auf mich, weil du dich nachdem ich 2 mal anrief nie wieder gemeldet hast?
Ich finde die Frage nach dem " Wer ist Schuld" übrigens überflüssig.Ob en nun daran lag, dass der eine mit dem GPS nicht klar kam unde der andere keine Ahnung von GPS hatte und sie damals noch für Märchenhafte Wundermschinen hielt, die per Knopftruck die genaue Position bestimmen ist doch Egal, die Wahrheit lieg meistes in der Mitte!
Meld dich mal! Gruß Manuel