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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [NZ] 1 Jahr Neuseeland und etliche Tracks später



motion
04.04.2009, 22:25
Land: Neuseeland
Region/Kontinent: Australien/Ozeanien

Land: Neuseeland
Region/Kontinent: Australien/Ozeanien

So jetzt dachte ich mir mal ich stelle einen Reisebericht von meiner Zeit in Neuseeland rein. Da es ja recht lange war wird dies eine kleine Fortsetzungsgeschichte. Außer es interessiert niemanden, dann höre ich sofort auf zu schreiben. :grins:

Die Idee für mein Work and Travel Jahr in Neuseeland entstand während meines Zivildienstes. Also den schnell hinter mich bringen und dann noch 3 Monate schufften um sich die 2500 € Startkapital für NZ zu verdienen. Den Job, Wohnung und sämtliche Verträge kündigen und schon saß ich im Flieger nach Neuseeland. Das Visum hatte ich zum Glück auch gleich bekommen und so stand meinem Jahr in Neuseeland nichts mehr im Wege. Die ersten 2 Wochen waren der Reinfall ohne Ende. Der gekaufte Van ging bereits nach 150 km mit Motorschaden kaputt. Beim Versuch Geld abzuheben verschwanden 1500 Euro im Nirvana der Banken :grrr: Darüber möchte ich aber nicht länger schreiben, da es den Rahmen sprengen würde. Bis das alles auf jeden Fall geregelt war vergingen geschlagene 2 Monate, in denen ich mich mit wwoofen über Wasser hielt.

Auf Jobsuche gings dann ab nach Queenstown, um dort als Zimmermädchen meine Brötchen zu verdienen ;-) Da bei einem 8 Stunden Tag nicht genug hängen bleibt um dann weiter von erspartem zu reisen nahm ich noch einen 5 h Zweitjob im Subway in Queenstown an. Nach drei Monaten war genug übrig um weiter zu reisen.

Für den Hollyford Track Guided Walk arbeite ich eine Woche im Gegenzug für Essen und Unterkunft und es war einer meiner genialsten Wochen die ich in Neuseeland hatte.

Rein ging es natürlich standesgemäß für Fjiordland bei Regen. Start war mit der Wandergruppe und den Guides in Te Anau. Auf gings ans Ende der Zivilisation. Am Ende der Straße stand noch ein einzelnes Haus und schon ging es rein in die grüne Hölle Neuseelands. Wir liefen durch Wald und die Guides erzählten uns das sie froh sind überhaupt heute laufen zu können. Die letzten Tage war der Track noch unpassierbar, durch die Regenmengen die vom Himmel fielen. Man konnte die Schäden des schlechten Wetters noch überall sehen.

Am ersten Tag regnete es in strömen
http://img116.imageshack.us/img116/6486/pict0008.th.jpg (http://img116.imageshack.us/my.php?image=pict0008.jpg)
Der Regenwald spiegelte sich in einer einzigen Pracht aus tausenden von Grüntönen. Überall tropfte Wasser aus allen Richtungen und die Bäume waren von Moos und Flechten vollständig überwuchert. Ein traumhafter Tag mitten im Regenwald.
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Immer wieder öffneten sich Blicke auf die umliegenden Berge aus dem fast undurchdrignlich scheinenden Regenwald. Das Wetter wurde langsam besser und man konnte den vergletscherten Blick auf den Mount Madelaine genießen.
http://img519.imageshack.us/img519/5216/pict0022w.jpg

Abends an der Lodge :bg: angekommen konnte man die Vorzüge einer tollen Hütte genießen. Eigentlich konnte es man Hotel nennen. Dafür das ich ja umsonst mit konnte, kam jetzt mein Part. Helfen beim Bewirten der Gäste, Geschirr spülen usw.. Nachts gings dann noch auf Glohwormtour und dann ging es noch zum Speisereste verfüttern an hungrige Aale #
http://img156.imageshack.us/img156/4410/pict0023i.jpg

Am nächsten Morgen ging es nach einer erholsamen Nacht gleich zu einer kurzen Tour zum Lake ALabaster, der sich schaurig schön im Nebel hüllte.
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Zurück zur Lodge und nach dem Frühstück gings weiter rein in den Urwald. Wieder kamen die Vorzüge der Guided Walk Tour zum Vorschein und anstatt die nächsten 3 Tage durch den Wald zu laufen, ging es per Speedboot über den einsamen Lake Mc Kerrow. Ein Boot im nirgendwo. Wir fuhren bis zum kleinen ehemaligen Örtchen Jamestown. Hier kann man noch einzelne Hinterlassenschaften der ersten Siedler in Neuseeland erkennen. Wenn ich mich richtig erinnere hatte man an diesem Ort wie an vielen anderen auf den Fund von Gold gehofft.
http://img216.imageshack.us/img216/2583/pict0027v.jpg
http://img119.imageshack.us/img119/9964/pict0031.jpg

Von da aus ging es weiter zu Fuß bis zur Martins Bay Lodge, die die nächsten 6 Tage mein neues zu Hause sein sollte.

http://img114.imageshack.us/img114/5756/pict0069.jpg

hrXXL
04.04.2009, 22:44
cool son jahr würd ich auch mal gerne da runter
schreib ja den bericht weiter und mehr bildaaaaaa

Flachlandtiroler
04.04.2009, 22:59
[x] abonniert :D

Gruß, Martin

motion
04.04.2009, 23:40
So was macht man nun wenn man eine knappe Woche mitten im Paradies sitzt und jede Menge Zeit hat? Hmm meine Arbeit besteht aus Essen zubereiten, aufwaschen, Betten machen, Bäder reinigen usw. Also alles was rund um die Lodge anfällt. Zwei ganz besondere Jobs hab ich auch noch. Nachts mit dem Küchenchef auf Possumjagd gehen und für die Wanderer Kekse und Kuchen als Tagestourverpflegung tragen helfen :bg:

Zum Beispiel Richtung Long Reef zum Beginn der Pyke Big Bay Route. Hier wird der Regenwald extrem dicht und natürlich auch schön schlammig
http://img408.imageshack.us/img408/6144/pict0036.jpg

Irgendwann kommen wir dann aus dem dichten Wald raus und weiter gehts entlang der Westküste bis zur Seehundkolonie
http://img408.imageshack.us/img408/3356/pict0043w.jpg

http://img407.imageshack.us/img407/3200/pict0073.jpg

nach einer kurzen Pause ging es wie zurück entlang der Küste. Dort wurden wir mal wieder vom Boot abgeholt und auf die andere Seite auf die Sandzunge die Meer und Hollyford River abtrennt übergesetzt

http://img528.imageshack.us/img528/3215/pict0048g.jpg

http://img528.imageshack.us/img528/1733/hollyfordcovershot.jpg

Hier ein Bild von oben zur besseren Übersicht. Zum Glück haben sie auch 2 Kajaks an der Hütte liegen und ich kann endlich meine ersten Paddelversuche machen. Das dumme nur ist, das beide Boot etwas undicht sind. Einst geht gar nicht mehr zu nutzen und das zweite nur noch mit ab und an Wasser ausschöpfen. Aber egal rein gehts und los. Also bin ich die nächsten Tage beschäftig die Welt mit dem Boot zu erkunden. Abends zum Sonnenuntergang an die Westküste. Den ganzen Strand für sich zu haben ist ein tolles Gefühl so in der Mitte vom nirgendwo. Dann gehts ab und an in die kleinen Lagunen links und rechts vom Fluß. Und dann natürlich noch 2 größere Touren zurück zum Lake McKerrow bzw 1 mal sogar zurück bis zur Hokuri Hut um mal auf einem Walkwire zu laufen

http://img142.imageshack.us/img142/7616/pict0089w.jpg

http://img258.imageshack.us/img258/7572/pict0066.jpg

http://img256.imageshack.us/img256/973/pict0085l.jpg

http://img520.imageshack.us/img520/5647/pict0046r.jpg

http://img230.imageshack.us/img230/8366/pict0084.jpg

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http://img516.imageshack.us/img516/7780/pict0083.jpg

cd
05.04.2009, 08:22
Fernweh..... :cool:

Danke. Will mehr sehen ;-)

chris

Skyhigh
05.04.2009, 09:49
Super Bericht, unbedingt weiter schreiben!

Ich hab selber vor in diesem oder erst in dem nächsten Jahr (dank an Y-Tours) für ein Jahr nach Neuseeland zu gehen. Kannst du vielleicht auch noch näheres zu dem Organisatiorischen sagen? Z.B. ob du mit einer Organisation drüben warst, wenn ja mit welcher, mit welcher Fluglinie bist du geflogen, all solche Sache würden mich auch mal interessieren.

PS: Bisher war ich am überlegen ob ich mir dann mit einem Freund in NZ einen Van holen soll, ich glaub jetzt wurde ich abgeschreck von dem Gedanken. :D

peter-hoehle
05.04.2009, 11:24
super Bilder,bitte weiter schreiben ;-)

loopzero
05.04.2009, 12:28
Wow, echt tolle Bilder. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung. :D

Scrat79
05.04.2009, 12:49
Klasse Geschichte.
Aber wo bleibt der Rest? ;-)

Mika Hautamaeki
05.04.2009, 13:51
Genau, wann geht´s weiter? Super geschrieben, freu mich schon auf die Fortsetzung

motion
05.04.2009, 19:52
Danke für die vielen positiven Rückmeldungen. Der werde ich wohl nicht drum rum kommen, noch ein bisschen zu schreiben :grins: Zum Organisatorischen werde ich später nochwas schreiben.

Videonachtrag

Mit dem Speedboot über den Lake Mc Kerrow
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Auch die schönste Woche hat irgendwann mal ein Ende und obwohl ich nicht fort möchte, muss ich doch gehen. Obwohl es eigentlich bis auf die eine Hütte nichts weiter gibt, habe ich in der kurzen Zeit das Leben sehr zu schätzen gelernt. Arbeiten, Hobbys nachgehen, Arbeiten zum Sonnenuntergang an die Westküste paddeln und den nächsten Tag geht es wieder von vorn los. Aber Reisende soll man ja nicht aufhalten und das was kommen wird, wird sicher genau so gut werden wie das bisher, nur anders. Für die freiwillgen Helfer gibt es 2 Optionen wieder raus zu kommen. Entweder die Gäste haben einen Hubschrauberflug entlang der Westküste durch den Milford Sound gebucht und es ist noch ein Platz frei oder man wird mit dem Speeboot zurück gebracht und geht die letzten 2 Tagesetappen wieder raus und wird mit dem Bus abgeholt. AUch wenn alles mit dem AUto usw. schief ging, hatte ich Glück und es waren noch 2 Plätze im Heli frei. Meinem ersten Hubschrauberflug stand nun nichts mehr im Wege und dann in so einer grandiosen Landschaft for free war einfach nur klasse :grins:

Der Hubrschrauber musste nur noch schnell die Lieferung abladen und schon gings los.

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Vor dem Abflug

http://img212.imageshack.us/img212/9581/pict0096r.jpg

Auf dem Weg entlang der Westküste zum Milford Sound

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Auf dem Weg Richtung Milford überflogen wir nochmal all die schönen abgeschiedenen Plätzchen die ich in den letzten Tagen lieben und schätzen gelernt habe. Wehmutmacht sich breit aber auch ein unglaubliches Staunen über die Schönheit und Einsamkeit der Westküste. Mein Glück war, das es an diesem Tag richtig schön geregnet hat. Nur wenn es regnet ist Fjiordland so einmalig schön. Von überall stürtzen Wasserfälle zu Boden, die es nur bei Regen gibt.

motion
05.04.2009, 20:05
Das Touripaket der Wanderer beinhaltet auch immer noch einen kleinen Bootstrip auf dem Milford Sound bis zum Meer. Damit ich nicht unnötig lange auf den Bus warten muss, buchten man mich einfach als Guide der Gruppe/der Firma mit dazu und so kam ich in den Genuss noch eine Milford Cruise mit zu erleben. Für mich war es erstmal nach Ankunft ein kleiner Kulturschock. Eine Woche lang nur ein/zwei handvoll Menschen um mich rum und Abgeschiedenheit pur und dann das. Menschenmassen die in Neuseeland Touristenattraktion Nummer eins gekarrt werden. Busse über Busse und Menschen über Menschen. Aber naja da muss ich nun durch. Ich mache ein paar Fotos, schaue mir ein bisschen was an und genieße dann einfach den Bootstrip auf Deck. Bei dem regen trauen sich die meisten Touris eh nicht aus dem Schiff und so hat man richtig viel Platz um alles auf sich "einschlagen" zu lassen.

Milford Sound mit dem Mitre Peak im Nebel

http://img205.imageshack.us/img205/3370/pict0119.jpg

Bootstour

http://img114.imageshack.us/img114/3466/pict0115.jpg

Wasserfälle die es nur bei Regen gibt

http://img136.imageshack.us/img136/3073/pict0106c.jpg

motion
05.04.2009, 20:47
Kurz zum Organisatorischen, weil ja die Frage kam:

Damals waren die Work&Travel Visums pro Jahr auf eine bestimmte Anzahl limitiert. Das heißt zum Start der neuen Visas hat man einem geraden die neuseeländische Botschaft ab 1.3. in Berlin auf zu suchen(Starttermin der neuen Visas). Dies war aber durch meinen Zividienst nicht möglich, also entschied ich mich für eine Organisation, da diese bestimmte Kontigente an Visas fest bekommen. Somit war es sicher das ich im September starten konnte. Die Organisation erledigt für Dich die Beantragung des Visas und den Schreibkram mit der Behörde sowie die Flugbuchung. Außerdem habe wir in NZ bei der Organisation ein permanentes Postfach gehabt. Was noch sehr gut war ist, das Sie gleich nach Ankunft mit Dir zusammen die neuseeländische Steuer ID beantragt haben. Die brauchst Du für jegliche Art von Arbeitsstelle. Außerdem habe sie mir zum Beispiel das bis dahin mir unbekannte wwoofen vorgestellt. Eine klasse Idee zum Reisen und dem Land kennen lernen. Das war es dann aber auch schon was Du bekommst. Mehr nicht. Mir war es halt wichtig das Visum sicher zu bekommen, sonst hätte ich alles privat gemacht. Spart Dir circa 500 € würde ich schätzen.

Naja dann brauchst Du noch eine Krankenversicherung. ADAC war damals mit 450 € für ein Jahr das günstigste.

Zum Thema Auto: Meide den Backpacker Car Markt in Auckland. Besser ist in Christchurch zu kaufen, da von da die meisten weg fliegen. Generell ist es besser im März und April Autos zu kaufen anstatt von November bis Februar. In den Monaten sind Autos 2 bis 3 Mal so teuer weil die Touris alle kommen und Autos kaufen. Wenn Du von Backpackers Autos kaufst musst Du damit rechnen, das sie kaputt gehen. Die fahren sie alle so lange es geht und machen nichts daran. Irgend einen wird es dann mit Totalverlust treffen. Vielleicht Dich, Vielleicht auch nicht ;-) Besser ist von Privatleuten zu kaufen, da sie meist sorgsamer mit den Autos umgegangen sind und diese regelmäßig gewartet haben. Die meisten Vans sind teuer und umständlich zu reparieren in Neuseeland. Sitze ausbauen um an den Motor zu kommen (ich hasse Nissan Vanette :grrr: ) usw. das kostet Zeit und Geld. Da lieber einen günstigen Corolla kaufen. War damals 18 Jahre alt und hat mich anstandslos 15000 km bei Wind und Wetter über Teer und Schotter durch Neuseeland gebracht. Kam 800 NZDollar(400 €) und ein bisschen Service. Das gesparte Geld kannst Du dann lieber in schöne Hostels investieren.

Gruß
Sven

motion
06.04.2009, 22:19
Während meiner 3 Monate Arbeit in Queenstown hatte ich immer wieder die Möglichkeiten tolle Tagestouren oder auch Mehrtagestouren zu machen. Mein erster Track war der Greenstone/Caples Track. Da ich da noch keine Digicam besaß gibt es nur Dias davon und keine digitalen Fotos. ABer es ist es definitv wert diesen Track in Angriff zu nehmen. Am Anfang geht es 30 km durch einsame schöne Tussock Gras Landschaften. Diesen Abschnitt des Greenstone Tracks kann man in ein oder 2 Tagen laufen. Am nächsten Tag läuft man über den Sattel zum Caples Track. Von da an läuft man nicht mehr surch weite Graslandschaften, sondern durch die für Fjordland typischen verträumten, sagenhaften moosüberwucherten Wälder mit ihrer unheimlichen Atmosphäre.

Eine meiner Lieblingsorte in Neuseeland war definitv Mt Cook. ALlein 3 mal zog es mich während meiner Zeit in NZ dort hin. Majestätische Berge und Gletscher, freche Keas(Bergpapageien) die alles zerstören was nicht fest ist und eine grandiose Landschaft prägen das Bild. Allein das Wetter ändert sich hier von Minute zu Minute. Von Regen über Schnee, Sonne und Gewitter. Das alles an einem Tag und wenn es geht auch mehrmals. All das macht den Reiz von Mount Cook aus.

Schon bei der Anfahrt über Twizel kommt man an gigantisch türkisen Seen vorbei. Auch hier wurde wie fast überall in NZ Teile von Herr der Ringe gedreht.

http://img201.imageshack.us/img201/4048/pict0061.jpg

Eine der beliebtesten Tageswanderungen beginnt im Mt Cook Village und geht steil fast ausschließlich auf Treppenstufen 1,5 h gegenüber dem Mt Cook am Berg empor. Oben angekommen liegt ein kleines Idyll. Ein Bergsee, man könnte denken er wurde extra angelegt, spiegelt den Mt. Cook in seinem Wasser. Einne tolle Aussich auf den Hauptkamm bzw Devide und man kan erkennen wie die Wolken von der Westküste über die Berge ziehen und weiter hinter den Bergen wieder absinken. Ein grandioses Schauspiel.

http://img258.imageshack.us/img258/3449/pict0063s.jpg

Wenn man sich dann noch ein bisschen weiter durchs Gebüsch schlägt, kann man einen herrlichen Blick über das Flussbett mit Lake Pukaki erhaschen.

http://img509.imageshack.us/img509/2161/pict0062b.jpg

hier noch ein paar Fotohighlights rund um Mt Cook/ Lake Pukaki.

http://img408.imageshack.us/img408/2433/pict0067.jpg

http://img159.imageshack.us/img159/153/pict0076l.jpg

http://img160.imageshack.us/img160/1318/pict0077d.jpg

http://img144.imageshack.us/img144/4610/tongariro3.jpg

Sternenstaub
06.04.2009, 22:30
eine geniale Landschaft und ein interessanter Bericht. :)

motion
06.04.2009, 22:56
Eine Tour die mir bis an mein Lebensende erhalten bleibt, war wohl die kleine Übernachtungstour zur Mueller Hut, auch am Mt Cook. Es war eigentlich mit März noch Sommer bzw Spätsommer. Es hatte sich ziemlich abgekühlt und der Schnee fiel schon fast bis ins Dorf. Trotz leichten Regens brach ich noch am Nachmittag auf und nahm die 3 h Stunden Aufstieg zur Hütte unter die Füße. Steil gings es den matschigen Weg empor. Ein kalter Wind machte es wie immer etwas unangenehmer zu laufen. Im Aufstieg traf ich noch eine weitere Wanderin, auch aus Deutschland(woher denn sonst :ignore:), und wir stiegen zusammen weiter zur Hütte auf.

http://img240.imageshack.us/img240/8484/tongariro4.jpg

Je höher wir kamen desto garstiger wurde das Wetter. Nebel erschwerte die Orientierung, vom Weg war dank des Neuschnees kaum mehr was zu erkennen und der Wind und die nasse kälte gaben einem den Rest. Ich dachte mir nur schnell hoch ab in die WARME Hütte und gemütlich dem scheußlichen Wetter zuschauen. Ach hab ich mich auf die schöne Warme Hütte gefreut.

http://img116.imageshack.us/img116/7804/tongariro6.jpg

Ein kurzes Photo bei der Ankunft und dann nnichts wie rein. Als ich die Tür öffnete machte ich eine erschreckende Feststellung. Alle saßen sie mit Daunenjacken und Handschuhen da und klammerten sich sehnsüchtig an einen warme Tasse Tee :o:o:o. Warum nur? Auf Nachfrage beim Hut Warden erklärte er mir, das man hier keine Öfen mehr einsätzt. Im Fall eines Brandes würde man schneller erfrieren als Hilfe dasein kann. Deswegen verzichtet man auf eine Heizung. Meine schöne heile Welt brach für einen kurzen Moment zusammen. Allein die Vorstellung jetzt noch 4 bis 5 Stunden in der Kälte zu sitzen und auf die Nacht zu warten. :roll::roll::roll:

http://img210.imageshack.us/img210/320/tongariro7.jpg

OK mit Tee und warmen Essen + Kleidung und jeder Menge guter Gespräche taute langsam wieder die Stimmung auf und es folgte bald die Nacht. Und die sollte noch schlimmer werden. An dieser Stelle betone ich auch gerne wieder und öffentlich das die angegeben Compfortbereiche im North Face Cats Meow von -7 Grad völlig übertrieben sind. Ich bin kein Schläfer der schnell friert, aber ich habe die Nacht so heftig gefroren das war echt schlimm. Erst tapfer nur mit Boxxer Short rein und mir wurde nicht warm. Dann komplette Klamotten angezogen mit Jacke und es wurde nicht viel besser. Irgendwann habe ich es geschafft mir in der Nacht noch 3 weitere Decken zu organisieren und dann war es halbwegs erträglich. Ich war froh das der Wecker morgens extra zeitig klingelte, da wir unbedingt den Sonnenaufgang sehen wollten. Und tatsächlich die Wolken waren verschwunden uns es war ein im wahrsten Sinne des Wortes Magic Moment. Wie die Sonne ihr Licht und ihre Energie langsam aber unaufhörlich über die Berge schob. Endlich konnte ich mnich in den ersten Sonnenstrahlen richtig auftauen.

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Für heute hatte ich bis auf den Abstieg nichts weiter vor. Das bedeutete das ich mir nach ausgiebigen Frühstück eine Auszeit nahm und ein bisschen die Seele baumeln lies. Ich kam mir vor wie ein Reptil, das sich nach einer langen kalten Nacht erstmal genüsslich in der für ein paar Stunden aufwärmte. Menütlich konnte man vom gegenüberliegenden Berg beobachten wie unter großem Krachern die Gletscher im Sonnenlicht zu kalben begannen.

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So ganz untätig kann man aber dann doch icht rum sitzen. So tat ich nach jede Menge sinnvolle Sachen wie Fotos machen, ein bissl rum laufen und einen Schneemann zur Begrüßung an der Hütte bauen :grins::grins::grins: Da ich ja auch besonders viel Zeit hatte gab ich mir größte Mühe dem Schneeman sein ganz individuelles an sich angepaßtes Äußere zu geben. Scheint funktioniert zu haben, denn es war der Hit bei den ganzen Tagestourengehern :bg:

http://img227.imageshack.us/img227/2586/tongariro25.jpg

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Irgendwann am frühen Nachmittag begannen wir dann wieder mit dem Abstieg Richtung Village. Klasse Tour mit bleibenden Eindrücken :roll:

Mika Hautamaeki
07.04.2009, 08:34
Super Bericht und unglaublich schöne Fotos:

Ich bin mal so frei:

5sterne

Hexe
07.04.2009, 12:43
Ich will auch nach Neuseeland...! Schöne Bilder! Tolle Landschaften!
Was hat der äussert lustige Schneemann auf dem Kopf? Fungiert er als Blitzableiter??:ignore::grins:

motion
07.04.2009, 14:03
Was hat der äussert lustige Schneemann auf dem Kopf? Fungiert er als Blitzableiter??

Das ist das neue Eiszapfen Punk Outfit :baetsch::baetsch:

Da ich ja mehrmals am Mt Cook war, blieb mir auch immer bissl Zeit auf der Suche nach kleinen Secret Spot´s an die sonst niemand hin kommt. So lief ich einfach Querfeldein oder irgendwelche Geröllfelder hoch, bis es nicht mehr weiterging. Ich fande lauter kleine schöne Spots die einem immer wieder völlig neue BLickwinkel auf die Landschaft gaben. Einer war atembraubender als der Andere.

Deswegen noch ein paar Photos hier zum Träumen :D

Tasman Glacier & River

http://img9.imageshack.us/img9/4687/tongariro30.jpg

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http://img3.imageshack.us/img3/8334/tongariro32.jpg

http://img9.imageshack.us/img9/8465/tongariro33.jpg

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Regenbogen vom Mt Cook Village aus(am linken Bildrand sieht man über dem ersten Haus den Zick ZackAnstieg zum ersten Aussichtspunkt)

http://img3.imageshack.us/img3/1851/tongariro28.jpg



Falls Die Frage nach meinen Fotokram kommt: Ich hatte dabei eine Canon EOS 30 mit 19 - 35 mm Objektiv + 28 - 80 mm + 70 - 300 mm. Diese Photos sind allerdings mit meiner ersten Digicam entstanden. Ein Minolta Dimage 300. Super Kamera, vor allem kann man für eine Kompakte Kamera an ihr jede Menge manuell einstellen. Zum einscannen der Dias habe ich leider momentan keine Möglichkeiten.

So mal schauen ob ich es schaffe vor Ostern noch was zu schreiben. Ansonsten kommt erst nächste Woche wieder was neues, wenn es gewünscht ist ;-)

Viele Grüße

Sven

Ari
08.04.2009, 10:50
Schöner Bericht und schöne Fotos einer tollen Landschaft. Die Fjorde erinnern an Norwegen.

motion
17.04.2009, 21:58
So dann gehts mal wieder weiter.

Was kann man noch alles von Queenstown aus machen? Eigentlich so ziemlich jeden denkbaren Track im Süden der Südinsel. Dafür ist Queenstown echt der ideale Ausgangspunkt.

Eine Tagestour die man jeden nur empfehlen kann der in der Nähe ist, geht auf den Mt Alfred. Start ist an der Straße von Glenorchy zum Routebourn Track. Es ist nur eine kurze Wanderung circa ein bis 2 Stunden aufwärts mit kurzer ausgesetzter Passage am oberen Ende. Hat man die bewältigt steht man auf einem Riesen Plateau und kann den Blick Richtung Routeborn, Rees Dart, Greenstone Caples usw. schweifen lassen. Auch der Blick über den Dart River mit seinem Flussbett und dem sich anschließenden Lake Wakatipu sind einmalig.

Blick auf´s Dart Valley mit Mt Earnslaw

http://img518.imageshack.us/img518/2/pict0084s.jpg


Leider gibt es wie auch vom folgendem Track nur ein Bild, da die Batterien leer waren. :grrr:

motion
17.04.2009, 22:06
Vom Kepler Track gibt es wie gesagt nur ein Photo, der rest ist auf Dias.

Den Kepler Track habe ich als einzigen Great Walk gemacht. Eigentlich wollte ich keine Great Walks laufen, aber diesen habe ich dann doch gemacht, da ich keinen Mitwanderer für den Dusky Track gefunden habe.

Insgesamt war der Kepler Track toll, wenn auch überlaufen von zum Teil nicht wirklich outdoortauglichen Leuten. Ich erinnere mich noch mit Shcrecken daran, das Leute für 4 Tage ohne Kocher und nur mit Sandwichen zur Wanderung aufbrechen. Wahnsinn :-?

Der 2. Tag war recht heikel, da der Wind versuchte einen ständig vom Grad runter zu blasen. Mit unbändiger Kraft drückte er gegen mich und meinen Rucksack. Froh war ich als die kleine Schutzhütte kam, um mich ein bisschen unter zu stellen und eine kleine Pause zu machen. Für 4 Tage fand ich die Etappen einfach zu kurz. Man war täglich 3 Stunden unterwegs. Somit könnteman den Track auch ein oder 2 Tage schneller laufen.

http://img257.imageshack.us/img257/2480/pict0123n.jpg

motion
17.04.2009, 23:22
Einen der schönsten Tracks von Queenstown fand ich unter anderem den rees Dart Track. Eine schöne Mischung aus Regenwald und ALpin, Berge und Täler.

Am Morgen gings mit dem Auto nach Glenorchy, welches ich dort lies um mit dem Track Shutle Bus zum Ausgangspunkt des Rees Dart Tracks zu gelangen. Wie immer wird man mitten im nirgendwo abgesetzt und los ging´s noch bei strahlendem Sonnenschein. Aber schon im Hintergrund waren bedrohlich aussehende Wolken zu sehen und der Sturm kündigte einen baldigen Wetterumschwung an.

Start:

http://img253.imageshack.us/img253/1104/pict0124z.jpg

Weiter durchs Rees Flussbett verstärkte sich der Sturm immer mehr. Man kam sich mittlerweile vor als wäre man in der Wüste. Überall flog einem der Sand um die Ohren.

http://img111.imageshack.us/img111/9290/pict0125.jpg

Irgendwann wurde der Sand weniger und ausgedehnte Moorlandschaften begannen sich aus zu dehnen. Eine Flussdurchquerung war auch dabei. Den Unterschied zwischen Neuseeländern und Deutschen/Europäern konnte man hier wunderbar feststellen. Die Deutschen suchen sich den trockenen Weg raus und laufen lieber jede Menge Umweg. Auch werden bei der Flussdurchquerung brav die Schuhe ausgezogen, um sie nicht nach zu machen. Der Neuseeländer wadet einfach nur gerade aus durch egal ob MOor oder Wasser und auch egal wie weit man ein sinkt. Und wenn es im Moor bis zur Hüfte geht. Egal!!! Dann kommt am Ende noch ein netter Kommentar, das am Ende des Tages bei allen die Schuhe nass sind. Egal ob man aus rum wadet oder einfach durch. recht sollten sie behalten. Nach einen kurzen Pause im Schutz der Sträucher vor dem nach wie vor starken Wind gings weiter Richtung Shelter Rock Hut.

http://img115.imageshack.us/img115/245/pict0127.jpg

Es begann zu Donnern und im nu war man mitten im Gewitter. Die weiten Flächen wechselten sich nun mit dichten Wäldern ab. Da es ja gewitterte un dich nicht den höchsten Punkt der Landschaft abgeben wollte ging es im Sprint mit vollgepackten Rucksack über die Freiflächen um dann sich im Wald wieder etwas zu erholen. Mittlerweile regnete es wie aus Kübeln und ich wußte was die Kiwis meinten mit den nassen Schuhen. Mittlerweile konnte ich schon Fische in meinen nassen Schuhen züchten.

http://img529.imageshack.us/img529/8742/pict0129.jpg

Völlig durchnässt kam ich an der Hütte an und war froh das ein paar Leute schon da waren, die in der Hütte schon den Kamin eingschürt hatten. So war das ganze doch etwas erträglicher. ;-)

Am nächsten Morgen gings zwar bei kaltem, dafür aber strahlend schönem Wetter weiter Richtung Rees Sattle auf 1447 m.

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Auch heute sollte sich das Wetter wieder von seiner launischen Seite zeigen. Kurz nach dem Start zogen Wolken auf und wie immer begann es zu stürmen. Der Track hangelte sich immer weiter zum Sattel empor und je höher man kam um so kälter wurde es. Der Regen verwandelte sich langsam in Graupel und Schnee Schauer und das im Hochsommer. Handschuhe hatte ich keine dabei, was meine Hände nun bei dem Wind bitter zu spüren bekamen. Und wieder konnte ich den Unterschied zwischen Europäer und Kiwi sehen. Ich fein eingepackt in Regenjacke und Hose und ohne Handschuhe :motz:, der Kiwi dafür mit Jacke und kurzer Hose und eventuell noch eine Strumpfhose wenn es unbedingt sein musste. Allerdings dafür mit Handschuhen ;-)

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Schnell probierte ich abzusteigen um in den Genuss der Hütte zu kommen, damit meine inger wieder auftauen konnten. Das Gefühl in den Fingern war so gut wie nicht mehr da. Irgend wann war ich nun da und schon wieder war in der Hütte eingeheitzt. Mittlerweile begann es nun richtig zu schneien und das auch ziemlich kräftig und zwar auf 1000 m.

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Heute Abend sollte ich den folgenreichsten Fehler in meinem Jahr in Neuseeland begehen. Meine Schuhe waren immer noch durchweicht und ich sehnte mich nach trockenen Schuhen. Für das Jahr hatte ich einen B/C Kategorie Meindl Schuh. Außen Leder innen Gore Tex. Ich kam auf die dumme Idee ihn richtig nah an den offen zu stellen. Jeder kann sich denken, was die Folge dessen war. Genau! AM nächsten Morgen wollten wir zum Cascade Sattel als Tagestour aufbrechenund wieder zurück kommen. Nur passte ich nicht mehr so richtig in meine Schuhe. :grrr::grrr::grrr: Die Hitze hatte über Nacht meine Kappen einfallen lassen. Da half nichts drücken gar nichts. Meine Schuhe waren nun trocken, aber auch fast hinüber. Ich quälte mich trotzdem rein, denn den Cascade Sattle wollte ich mir nicht entgehen lassen. Bei jedem Schritt rieb und drückte die Kappe auf den großen und den 2. Zeh. Es war grauenhaft. Trotzdem habe ich die Tour überstanden und am Abend beschäfftigte ich mich ausgiebig mit meinen Schuhen. Irgendwann kam mir dann die geniale Idee, die Kappen mit Steinen aus zu stopfen und fast kochendes Wasser einzufüllen. Also überlegt und getan, viel zu verlieren gab es ja nicht mehr. In jede Seite nen knappen Liter Wasser und stehen lassen. Nach einer Stunde das Wasser raus und dann mit den Steinen ab an den Kamin und trocknen lassen. Und siehe da am nächsten Tag konnte man wieder mit den Schuhen laufen. Welch ein Glück. Zwar nicht mehr so prefekt wie vorher aber trotzdem, ohne nerviges drücken.

Die Cascade Sattel Route war eine atemberaubende Tagestour. Morgens waren Minusgrade und über die Steine hatte sich eine Eisschicht gelegt.

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Auf dem Cascade Saddle angekommen lagen mittlereile 15 cm Neuschnee und wie immer wartete ein atemberaubende Ausblick auf uns.

Blick zurück zur AUfstiegsroute

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Blick Richtung Aufstieg wenn man anstatt dem Rees Dart Track die Cascade Saddle Route geht

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Blick zum Dart Glacier mit Mt Maori und Mt Edward

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Am Tag Nummer 4 ging es weiter zur Daleys Flat Hut. Jetzt ging es wieder durch Flusstäler, die sich mit dichten Wäldern abwechselten und immer wieder den Ausblick auf die umliegenden Schneebedeckten Gipfel frei gaben.

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Abends auf der Hütte. Lustige sinnfreie Spiele :bg:

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Am Fünften Tag ging es bei bestem Wetter noch weiter bis ans Ende vom track. Nichts war mehr zu spüren von Kälte Wind und schlechtem Wetter. Als wär über Nacht der Sommer wieder zurück gekehrt. Vom Weg her war der letzte Tag richtig langweilig. Der Weg war von einem Bagger auf der kompletten Länge auf 1,5 Meter verbreitert wurden und dann mit Kies aufgefüllt. Man hatte den Eindruck als präpariert man den Weg zum nächsten Great Walk. Das war der einzige Wermustropfen an dem sonst einzigartigen Track.

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So das war es erstmal wieder. Mal sehen wann es weiter geht.

Gruß
Sven

Mika Hautamaeki
19.04.2009, 13:57
Super Fotos, ich kann gar nicht soviel Sterne vergeben wie ich will..

Also nochmal:5sterne5sterne

motion
20.04.2009, 21:16
Super Fotos, ich kann gar nicht soviel Sterne vergeben wie ich will..

Also nochmal:5sterne5sterne

Danke Danke, :cool: dann warte einfach mal ab. Ich habe noch ein paar ganz nette Photos. Naja und da ich auch noch einen Abstecher nach Tonga(Reisebericht schon im Forum), Samoa und Australien gemacht habe, wird mir der Schreibstoff nicht so schnell ausgehen. Muss nur mal schauen wann ich die nächsten Wochen noch Zeit habe zu schreiben. Muss jetzt erstmal unseren nächsten urlaub im Mai bissl planen ;-) Nicht das wir ohne alles da stehen, wenn wir ankommen.

Gruß

Sven

Williboyd
23.04.2009, 17:37
Hui,
wirklich schöner Bericht. Und super klasse Fotos.

Ich reise dieses Jahr für 9-11 Monate mit meiner Freundin nach Australien. Da will ich ab und zu auch nen bissel Wandern gehen. Tasmanien und als Urlaub im Urlaub eine Reise nach Neuseeland.:lol:

dooley242
23.04.2009, 21:02
Tolle Bilder.
Da würde ich auch gerne mal hin.:o

Freue mich schon auf die Fortsetzung.

Fjaellripan
24.04.2009, 16:54
Sehr schön.

Abstecher nach Tonga(Reisebericht schon im Forum)
Wo find' ich den?

Randonneur
24.04.2009, 17:55
Klasse Bericht. Ich glaube ich muss Neuseeland auf die Liste fuer zukuenftige Reisen setzen.

motion
25.04.2009, 22:01
Sehr schön.

Wo find' ich den?


hab ihn Dir wieder aus den Gräben des Outdoorforums hervor geholt. Jier nochmals der Link.

http://forum.outdoorseiten.net/newreply.php?do=newreply&noquote=1&p=331235

Gruß
Sven

motion
04.02.2011, 18:51
So jetzt werde ich mal wieder meinen Thread beleben und weiter schreiben, wenn Interesse besteht, oder? :roll:

motion
04.02.2011, 19:06
Eines meiner persönlichen Track Highlights in NZ war der Welcome Flat Track. Ein kleiner feiner Track an der Westküste mit dem Highlight zum Schluss an der Hütte. Aber dazu später. Zuerst geht es ganz typisch für die Westküste durch dichten grünen Regenwald, mal entlang des Flussbettes, dann wieder entlang von Hängen bis man nach 16 km an der Hütte ankommt. Der Lohn für die Strapazen sind die heißen Quellen direkt vor der Hütte. Es gibt nichts besseres als nach acht STunden unterwegs zu sein, nach dem Essen gemütlich in den heißen Quellen zu liegen und bis nach Mitternacht sich die neuseeländischen Alpen anzuschauen oder den fantastischen Sternenhimmel direkt über einem. einfach traumhaft.

heiße Quellen:

http://img26.imageshack.us/img26/2341/tongariro57.jpg

http://img838.imageshack.us/img838/8913/tongariro58.jpg

I´m walking down the track :grins:

http://img515.imageshack.us/img515/1467/tongariro60.jpg

http://img14.imageshack.us/img14/8069/tongariro50.jpg

http://img232.imageshack.us/img232/5229/tongariro47.jpg

motion
04.02.2011, 19:28
Hier noch ein paar Impressionen von der Südinsel:

Fox Glacier

http://img826.imageshack.us/img826/6449/franzjosephglacier.jpg

Lake Hawea

http://img600.imageshack.us/img600/3771/lakehawea.jpg

Moreaki Boulders

http://img146.imageshack.us/img146/4450/moreakiboulders1.jpg

http://img832.imageshack.us/img832/7786/moreakiboulders.jpg

vinne90
04.02.2011, 19:52
So jetzt werde ich mal wieder meinen Thread beleben und weiter schreiben, wenn Interesse besteht, oder? :roll:

Auf jeden Fall besteht Interesse noch mehr vom anderen Ende der Welt zu lesen.
Super Bilder!

pfrinz
04.02.2011, 20:08
Wunderschön dort, auch will!

DANKESCHÖN!

motion
04.02.2011, 20:14
weitere Impressionen:
Sonnenuntergang bei Haast

http://img825.imageshack.us/img825/144/tongariro41.jpg

Sonnenuntergang Westküste

http://img821.imageshack.us/img821/7342/tongariro66.jpg

Lake Matheson

http://img841.imageshack.us/img841/866/tongariro70.jpg

Nugget Point

http://img51.imageshack.us/img51/710/pict0139ge.jpg

http://img9.imageshack.us/img9/8485/pict0140lx.jpg

Cape Foulwind

http://img687.imageshack.us/img687/3411/tongariro84.jpg

http://img222.imageshack.us/img222/790/tongariro89.jpg

motion
04.02.2011, 20:20
Bilder von Queenstown, meine Heimat für gut 3,5 Monate. Perfekter Ort um Arbeit zu finden und sich bei seinem Work and Travel Jahr ein paar Rücklagen zu bilden. Vor Allem aber ein perfekter Standort als Ausgangspunkt für alle Tracks in der Umgebung und um neue Kontakte zu knüpfen. Meine Arbeitsstellen waren das St Moritz Hotel(Housekeeping) + Subway dann am Abend.

Aussicht von meiner Wohnung :bg::cool::baetsch:

http://img710.imageshack.us/img710/2571/pict0051d.jpg

http://img573.imageshack.us/img573/7184/pict0008vr.jpg

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http://img135.imageshack.us/img135/3568/pict0078t.jpg

http://img822.imageshack.us/img822/5499/pict0079m.jpg

Mortias
04.02.2011, 20:45
Wow, was für geniale Bilder. Ich bin beeindruckt. Spätestens seit Herr der Ringe war mir klar, dass Neuseeland sicherlich ne Reise wert ist. Dein Bericht hat das wieder aufgefrischt. Irgendwann wil ich auch mal ne Trekking Tour durch di Neuseeländischen Alpen machen. Wenn der Flug nur nicht so teuer wäre und so lange dauern würde...:(

entenpower
04.02.2011, 21:01
Wow! Da will man am liebsten direkt losfliegen. Deine Fotos zeigen Neuseeland von einer Seite, die ich bisher noch nicht so kannte, danke!

motion
04.02.2011, 21:36
So dann erstmal der letzte Upload für heute ;-)

Vor Christchurch liegt die wunderbare Halbinsel Banks Peninsula. Diese bietet wiederum von Akaroa eine 3 bis 4 Tage Wanderung entlang der Küste. Ich begnüte mich jedoch mit ein paar kleinen Tageswanderungen auf die kleinen Hügelketten die Akaroa umgeben. Nicht zu verachten hier ist das für mich beste BBH Hostel Neuseelands. Man kommt sich eher vor wie im Hotel und nicht wie in einem Hostel. Wenn man mit Auto unterwegs ist gilt, die Wege sind zwar kurz aber es dauert um von a nach B zu kommen ewig lang. Dirt Roads, Kurven etc. verlängern die Fahrzeiten doch erheblich.

http://img152.imageshack.us/img152/2084/tongariro229.jpg

http://img829.imageshack.us/img829/289/pict0407o.jpg

ruhige Wanderbegleiter :roll:

http://img220.imageshack.us/img220/7175/pict0404t.jpg

Aussicht von oben:

http://img225.imageshack.us/img225/2520/tongariro232.jpg

http://img18.imageshack.us/img18/5922/pict0412f.jpg

http://img153.imageshack.us/img153/7585/tongariro234.jpg

motion
05.02.2011, 14:27
Ein weiterer schöner Punkt sind an Neuseelands Westküste die Pancacke Rocks. Hier ist der Name Programm :grins:

http://img232.imageshack.us/img232/6852/tongariro75.jpg

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http://img703.imageshack.us/img703/5159/tongariro74.jpg

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motion
05.02.2011, 14:37
Nicht unweit entfernt von den Pancake Rocks ist der Mini Truman Track. Mini weil er nicht wirklich lang ist. Aber dafür ganz net anzuschauen. Man hat dort einen kleinen Baumlernpfad gebaut und zum Schluss kommt man an wunderschönen ausgewaschenen Sandsteinfelsen raus, die direkt am Meer liegen.

http://img4.imageshack.us/img4/4859/tongariro83.jpg

http://img545.imageshack.us/img545/2981/tongariro81.jpg

Schnabeltier
08.02.2011, 23:58
wow echt tolle Bilder und erinnert mich voll an meine Zeit in NZ- Ich hab ein Semester dort studiert und war so gut wie jedes Wochenende auf Tracks unterwegs :) Hab also auch ein paar gemacht, die du schon vorgestellt hast- Einfach unvergesslich dieses tolle Land!

motion
21.01.2012, 14:47
So jetzt geht es mal wieder weiter.

Am Ende von Glenorchy geht es zum Ausgangspunkt zu jeder Menge Startpunkten von populären Tracks, wie Routeburn, Rees Dart, Greenstone usw. Man übersieht dabei doch all zu oft den kleinen Berg in der Mitte des Tals: Mt Alfred. In 1 bis 2 Stunden ist man oben, hat kurz vor dem Plateau noch ein klein wenig Kletterei und schon ist man oben und hat einen sensationellen Blick mit 360 Grad Panorama. Eine der schönsten und so gut wie nie begangenen Tageswanderungen

Blick zum Diamond Lake mit Mt Earnslow im Hintergrund

http://img651.imageshack.us/img651/9137/pict0084uf.jpg

leider sind die anderen Bilder noch auf Dia :roll:

motion
21.01.2012, 15:00
Eine der fotogensten Wasserfälle in NZ: die Marokopa Falls

http://img703.imageshack.us/img703/7922/marokopafalls.jpg

http://img72.imageshack.us/img72/23/marokopafalls1.jpg

motion
21.01.2012, 15:41
Weiter kann man auf neuseeländischen Festland nicht nach Süden kommen:

The Bluff

http://img337.imageshack.us/img337/3784/pict0001pw.jpg

http://img341.imageshack.us/img341/5498/pict0006lf.jpg

http://img151.imageshack.us/img151/3321/pict0008lg.jpg

http://img109.imageshack.us/img109/1255/pict0012g.jpg

http://img822.imageshack.us/img822/4592/pict0013s.jpg

motion
22.01.2012, 00:01
Eine der für mich eindrucksvollsten Tageswanderungen war die zum Mt Taranaki, einem perfekt geformten etwas über 2500 Meter hohen Vulkan.

hier steht noch bissl mehr bei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Taranaki

http://img190.imageshack.us/img190/254/tongariro189.jpg

Die Ersteigung des Vulkans hat mich einiges an Nerven gekostet gehabt. Eine knappe Woche wartete ich auf Wetter was es einiger Maßen sicher machte bzw. bei dem mal kein Regen ist. ZUr Zeit als ich unten war, hatten glaube ich mittlerweile um die 70 Menschen ihr Leben an diesem relativ leichten "Wanderberg" gelassen. Grund hierfür ist die sehr exponierte im Meer vor Neuseeland liegende Lage. Das Wetter kann sich hier in Minuten von 20 Grad zu Orkan und Schneegestöber ändern und in den steilen Hängen hat man keine Orientierung und stürzt ab oder erfriert. Er zählt zu einem der gefährlichsten Bergen in NZ, weil er eben so leicht unterschätzt wird.

http://www.stuff.co.nz/taranaki-daily-news/opinion/3234659/editorial-mountain-warning

http://img221.imageshack.us/img221/1967/tongariro188pddio.jpg

Irgendwann war es dann so weit und selbst an dem Tag wo ich aufbrechen wollte stand ich auf und es war mal wieder alles grau in grau. Nochmals hingelegt und gegen 10 Uhr kam die ersten Sonne raus. Ich entschied mich schnell alles einzupacken und los zu ziehen. Ich war spät dran und auch schon weit hinte meiner festgesetzten Losgehzeit. Als ich mich im DOC in das Buch einschrieb und sagte ich will noch probieren so weit zu kommen wie es die Zeit zulässt, schaute sie mich verwundert an. Ich glaubte ja selbst nicht an den Gipfel, ging aber in recht zügigem Tempo los um so weit wie möglich zu kommen. Der Aufstieg ging wunderbar. Zwar war es kalt und windig, dafür schien die Sonne und ich kam schnell voran. Es geht eh fast nur gerade hoch und das ohne Serpentinen. Oben wurde es dann etwas heikel. Eis und ausgesetzte bzw kaum vorhandene Weg erschwerten das Vorwärtskommen. Nach 2,5 Stunden war ich dann zu meiner Verwunderung schon am Kratenrand und es war fantastisch. Nicht wie bei uns in den Alpen der nächste Berg, sondern völlige Leere umgeben ein nun. Im Westen der Ozean und Australien, im Norden und Süden nichts, lediglich im Osten sieht man mit Mt Ruhapeu und Tongariro zwei Vulkane am Horizont.

http://img854.imageshack.us/img854/8098/tongariro186.jpg

http://img834.imageshack.us/img834/7690/tongariro187.jpg

Runter geht es dann ziemlich schnell. Die Sicht war gut, das lose Vulkangestein lies einen recht schnell abwärts rutschen. Nach nicht einmal 5 Stunden stand ich wieder im DOC Center um mich aus zu tragen. Die Dame fragte mich ob ich es wenigstens bis zur Hälfte geschafft hätte und ob es nett war. Ich entgegnete Ihr das die Aussicht vom Gipfel einfach atemberaubend war und sie viel aus allen Wolken :grins: Da musste erst der Fotobeweis her, damit sie mir glaubte das ich oben war :lol:

motion
22.01.2012, 22:36
Was auf der Nordinsel natürlich nicht fehlen darf, ist das Tongariro Crossing. Allerdings war es als Rundkurs geplant, wegen schlechten Wetteraussichten und Schmerzen entschieden wir uns dann am 2 Tag über das Crossing abzusteigen. Toll war es trotzdem. :grins:

http://img688.imageshack.us/img688/448/tongariro97.jpg

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http://img834.imageshack.us/img834/9580/tongariro119.jpg

Lotta
22.01.2012, 22:39
Neuseeland - ein Traum!!! Irgendwann muss ich da unbedingt mal hin :D

Beckerbursche-On-The-Run
19.06.2012, 06:58
Geniale Bilder!!!!

redragon
24.06.2013, 20:11
Auch wenn der letzte Post mittlerweile schon ein Jahr her ist:

Klasse Bericht :)
Im Hinterkopf summte die ganze Zeit die Titelmelodie von Herr der Ringe^^
Ich glaub das wird NZ nich mehr los...

Falls du noch ab und reinguckst:
Wie war den das Zeitverhältnis von Arbeit zu Reisen?
Undhast du viele Leute kennen gelernt oder warst du größtenteils "allein"?

motion
25.06.2013, 08:13
Falls du noch ab und reinguckst:
Wie war den das Zeitverhältnis von Arbeit zu Reisen?
Undhast du viele Leute kennen gelernt oder warst du größtenteils "allein"?

Ja man lernt viele Leute kennen, reist teilweise zusammen oder trifft sich irgendwo in Neuseeland mal wieder. Auch mit Kiwis war ich befreundet und man hat hier und da was zusammen gemacht oder durfte mal für ne kurze Zeit bei denen wohnen. Allerdings darf man sich nicht die Illusion machen, das das was für die Ewigkeit ist. Die meisten Kontakte verlieren sich recht schnell, wenn man wieder zu Hause ist.

Zeit/Arbeitsverhältnis: - 11 Monate unterwegs, 2 Monate wwoofen und 3 Monate arbeiten, 7 Wochen in Tonga/Samoa und Australien, der Rest in NZ zur freien Verfügung

Die 3 Monate arbeiten waren allerdings ca 12 bis 13 h am Tag in 2 Jobs und 5 Tage die Woche. Habe es nach einiger Zeit so regeln können, das ich mir meine 2 freien Tage die Woche in beiden Jobs so legen konnte das ich komplett frei hatte und was machen konnte. Ansonsten wäre es zu heftig. Muss man so machen, da man sich von einem normalen 8 Stunden Job kaum was sparen kann. In den 3 Monaten habe ich knapp 10000 Dollar erwirtschaftet. Das hat mir dann geholfen mein Reiseplan zu ändern. Anstatt im Winter von Neuseeland mein Geld für teure Mieten und Heizung aus zu geben, bin ich nach Tonga und Samoa und zum Schluss noch einen Abstecher nach Australien. Alles in Allem die beste Entscheidung, die ich machen konnte.

redragon
25.06.2013, 08:55
Danke für die schnelle Antwort!

Klingt ja gar nicht so schlecht :)