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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Passaround: Projekt Minibeil



Nemo.26
23.11.2008, 08:52
Die beiden Minibeile sind so gut wie fertigt. Es wird Zeit den Passaround zu organisieren!
Die Regeln und der Ablauf sind von den Passarounds des outdoorseiten.net e.V. übernommen, mit dem einzigen Unterschied, dass ich die Organisation mache und die Teinahmeformulare deshalb an mich geschickt werden müssen.
Hier nochmal die Regeln

Zitat:
Jeder Teilnehmer ist älter als 18 Jahre

1. Für Schäden die durch das zur Verfügung gestellte Produkt entstehen, haftet jeder Teilnehmer selbst.

2. Das Produkt wird zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt auf eigene Kosten per versichertem Versand an den nächsten Teilnehmer weitergeschickt. Sollte das Produkt nicht beim nächsten Teilnehmer ankommen, muss vom Versender Ersatz beschafft werden, bzw. der Verbleib schnellstmöglich geklärt werden.

3. Für Verlust / Schaden haftet derjenige, der das Produkt gerade zur Ansicht besitzt.

4. Das Produkt wird im selben oder besseren Zustand weitergeschickt, als es empfangen wurde. Normaler Verschleiß und Abnutzung der durch sachgemäße Bedienung entsteht, stellt kein Problem dar.

5. Wer die Regeln des Passarounds verletzt, wird von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen. Weitergehende Ansprüche, wie Ersatzbeschaffung oder Reparatur, bleibt vorbehalten.

Zur Teilnahme wird das unten angehängte Formular von euch ausgefüllt und unterschrieben, und ebenfalls eine Kopie eures Personalausweises benötigt (eingescannt per eMail, auf dem Postweg oder per Fax).


Datenschutz:
Die zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten werden ausschließlich für das Passaround verwendet. Sie werden nicht an unbeteiligte Dritte weitergegeben, lediglich die Teilnehmer des Passaround erhalten Namen und Addresse, damit der korrekte Versand gewährleistet ist.
Der Veranstalter trifft alle ihm möglichen Sicherheitsmaßnahmen, um die personenbezogenen Daten vor Verlust und Missbrauch zu schützen.

Nemo.26
23.11.2008, 09:08
Geplanter Ablauf:

Jeder Teilnehmer, der die Regeln schriftlich anerkannt hat bekommt einen der beiden Prototypen zugeschickt. 7 Tage nach Erhalt des Minibeils muß es an den nächsten Teilnehmer weitergeschickt werden - die jeweilige Adresse teile ich dann jedem per PN mit. Ist der Weitersendetermin ein Sonntag/Feiertag verschiebt sich dieser auf Montag. Da zwei unterschiedliche Prototypen beim Passaround unterwegs sind bitte ich darum bei der Anmeldung kurz zu erwähnen welchen der beiden Minibeile du testen möchtest. Ebeso ist es sinnvoll anzugeben in welchem Zeitraum du am Test nicht teinehmen kannst wegen Urlaub, Auslandsaufenthalt o.ä. Leider hat das Jahr nur 52 Wochen und so ist die Anzahl der Tester sehr begrenzt. Um dennoch möglichst vielen einen Test des Minibeils zu ermöglichen wäre es schön wenn nicht jeder seine 7 Tage voll auskostet sondern schon etwas früher weiter schickt. Am ersten Tag ausprobieren und dann 6 Tage herumliegenlassen nützt niemand und reduziert zudem die Anzahl der Tester erheblich.

Nemo.26
27.11.2008, 09:12
Die Auslieferung der beiden Prototypen verzögert siche um 3-5 Tage, weil der Sattler noch nicht 100%ig zufrieden ist mit der Rucksackhalterung der Scheide.
Aber rechtzeitig zum Christbaum fällen stehen die Beile zum Passaround zur Verfügung.

boehm22
05.12.2008, 14:48
Ich hatte ja auch meine Teilnahme gemeldet.

Bitte beachten, daß ich bis 12. Dez. nicht im Lande bin.

Nemo.26
11.12.2008, 07:43
Die Beile sind zu den Passaround-Teilnehmern verschickt worden und sollten gestern angekommen sein.

Mein erster Eindruck von den Beilen:

Uih, die sind aber doch größer als ich dachte. Der Kopf sieht niedlich aus auf dem riesigen Stiel. Die Verarbeitung ist hervoragend - da passt einfach alles zusammen. Auch nach langem Suchen konnte ich niergends auch nur den kleinsten Mangenl finden. Die Schmiedehaut die weitestegehend erhalten wurde macht das Beil zu nem richtigen Hingucker - archaisch, rustikal und wunderschön. Die Scheide sitzt gut am Rucksack und hält die Beile absolut sicher. Das Leder ist so dimensioniert, dass es bestimmt 1-2 Leben lang hält.

Zur Handhabung:

Der Stiel liegt in meiner Hand sehr gut, die Holzoberfläche ist rutschfest. Für grobe Arbeiten fasst man das Beil am hinteren Ende des Griffs, für feinere Arbeiten ist weitere vorne etwa in der Mitte noch eine weitere Griffausformung im Stiel.
Die Beile sind etwas schärfer als die übliche Gebrauchsschärfe "normaler" Benutzer. Wer sich gerne nach dem Holzhacken noch mit dem Beil rasieren möchte sollte aber bei der Schärfe noch etwas nachlegen. Für Otto Normalverbraucher ist das Beil mehr als scharf genug - und noch nicht zu scharf, was die Verletzungsgefahr beim Passaround nur unnötig steigern würde.
Um das Schweizer Waldbeil zu testen hab ich einen Block sehr hartes Bubinga-Holz (ca. 3x so hart wie deutsche Eiche) zerkleinert. Wow! Beeindruckend was man durch die Stiellänge an Bums herausholen kann. Das Waldbeil schlägt ein Beil ausm Baummarkt mit 500g Kopfgewicht und Rasierklingenschärfe um Längen - hätte ich nicht erwartet!
Zum Testen des Bartbeils habe ich eine Erle sauber entastet und mit einer Machete und nem 30cm langen Bowiemesser verglichen. Auch hier schnitt das Beil sehr gut ab. Die Machte war etwas im Vorteil was vielleicht auch an der größeren Gesamtlänge von 60cm und 780g Gesamtgewicht gelegen haben könnte. Das Bowiemesser konnte nicht mithalten - es blieb immer stecken aufgrund des Hohlschliffs vermute ich.

Die Beile sind viel besser geworden als ich erwartet habe und bringen deutlich mehr Leistung als man ihnen zutraut.

boehm22
14.12.2008, 18:36
Hab heute mit dem Schweizer Waldbeil Holz für den Grill gespalten, kleine trockene Äste bis 5 cm Durchmesser durchtrennt und überhaupt damit rumgespielt.
Und die nächsten Tage geht mein Mann damit in den Wald, um den Christbaum zu schlagen.

Also mein erster Eindruck, als ich das Paket geöffnet hatte und die Scheide runtergenommen hatte:

Huch, ist der Kopf aber klein. Hmm, das Teil ist irgendwie gar nicht proportional, irgendwie ist der Stil so dominant.

Dann in die Hand genommen, gespielt, der Stil fasst sich toll. Schwerpunkt gesucht, ist sehr nahe am Kopf, also der Stil ist wohl doch nicht so schwer, als ich vermutet habe.

Die Scheide ist sehr ordentlich verarbeitet und passt milimetergenau. Sehr schönes Teil.

Dann bin ich raus in den Holzschuppen.

Erst mal ein Holzscheid gespalten.
Toll, das Beilchen fährt ja rein, wie in Butter. Durch den langen Stil kann ich richtig viel Schwung holen und auch große Stücke spalten.

Dann hab ich an Rundhölzern rumgehackt. Das 5 cm-Durchmesser-Stück hat schon fast 10 Schläge gebraucht, weil ich Grobmotoriker die Kerbe nicht immer getroffen habe und somit eine ca. 3 Zentimeter breite Kerbe geschaffen habe.
Stücke bis 3 cm Durchmesser hab ich meist mit einem Schlag durchtrennt.

Das Beil liegt sehr gut in der Hand, der Schwung ist gut und ausreichend.
Mein Mann hat mehr Erfahrung im Holzarbeiten, der macht das alles ein Stück besser als ich. Auch er ist begeistert von dem kleinen Beil und meint, daß es auf jeden Fall sein Geld wert ist.

Michabbb
14.12.2008, 18:38
Hier mein Eindruck zum Minibeil ( Bartbeil )

Also erster Eindruck, sehr viel leichter als ich es mir vorgestellt hatte.
Der Axtkopf sieht super aus und ist sehr scharf.

Am langen Stiel sieht der kleine Kopf aber etwas verloren aus und ich würd mir den Stiel ca. 5-10 cm. kürzer wünschen oder wenn möglich, den gesamten Stiel eine Nummer kleiner. Dann müsste aber auch das Auge vom Axtkopf ne Nummer kleiner sein. Ob das machbar ist??? Der neue Stiel kommt mir mit trockenen Händen noch etwas glatt vor, aber je nach Benutzung wird er sicherlich noch griffiger.

Ich hab ein par Äste bearbeitet und man merkt, das Teil ist super scharf und mehr gibts da nichts zu sagen. Hab auch mal zum Test einen Hering in den gefrorenen Boden geschlagen und das ging auch super.

Die Scheide passt und macht einen guten Eindruck. Die Schlaufe sollte allerdings ca. 0,5 cm größer sein, dann passt auch ein normaler Gürtel ( ca. 35mm ) durch. Eventuell kann man die Schlaufe statt fest mit Nieten, auf einer Seite mit nem Druckknopf ausführen, dann kann man sich die Scheide auch über einen Gürtel ziehen, ohne das ich dazu den Gürtel rausfedeln muss.

Gewicht, auf meiner nicht geeichten 30 Jahre alten Küchenwage ist, 475g mit Scheide und 400 ohne. Bitte mal nachwiegen, ist doch einiges weniger als von Timo gewogen. ( mag aber an meiner Wage liegen)

Wie ist das mit dem Leder? Dunkelt das noch nach? Kann der Sattler dunkleres Leder verwenden? Ich finde zum Schwarzen Kopf passt dann dunkleres Leder besser. Ich würd die Scheide aber auch so in der jetzigen Farbe nehmen.

Da ich schon ein 700g Bartbeil habe, das mir aber für unterwegs deutlich zu schwer ist, ist mein Favorit ein Schweizer Waldbeil. Mit der einen oder anderen Änderung ist das dann ein super Teil.
Micha

Hier noch aktuelle Bilder
http://img216.imageshack.us/slideshow/player.php?id=img216/7940/12292740612m9.smil

Nemo.26
15.12.2008, 08:22
Das Leder ist auch in anderen Farben erhältlich... das kann aber jeder aufm Bestellformular selbst auswählen. Der Verschlußriehmen ist extra 5mm zu kurz geschneidert, da sich Leder mit der Zeit um etwas diesen Betrag weitet.
Ja, das Leder wird noch etwas nachdunkeln, gerade bei denen die ihre Scheide noch ölen wird das Leder viel dunkler werden.
Die etwas breitetere Rucksackhalterung , damit man sie auch an den Hosengürtel machen kann ist ein sehr guter Einwand... werde ich sofort weiterleiten. Ob Beiltaschennieten oder Druckknöpfe war bei mir so ne Bauchentscheidung... Druckknöpfe sind schneller zu öffnen und kompfortabler, öffenen sich aber auch eher mal ungewollt - wodurch man das Beil verliert. Aber grundsätzlich kann man auch Druckknöpfe drann machen lassen.

Nemo.26
16.12.2008, 07:47
Hier noch kurz die Zusammenfassung der Meinungen von dem Beiltest bei mir zu Hause. (ist zwar schon über ne Woche her, aber besser spät als nie)
Es waren 5 leute bei mir die das Minibeil mal in die Hand nehmen und mal mit hacken/spalten wollten.
Es waren sich alle einig, dass die Verarbeitung der Minibeile hervorgend ist.
Die Mehrheit fände allerdings schwarzes Leder für die Scheide besser (diese Wahlmöglichkeit gibt es ja bereits). Die Rucksackhalterung fanden dagegen alle gut. Von der Leistungsfähigkeit der Minibeile waren auch alle begeistert.
Beim Kopfgewicht und der Stiellänge gab es ähnlich wie hier im Forum dann doch wieder Diskussionen. Einer wollte nen kürzeren Stiel haben und ein anderer würde beim Kopfgewicht gerne nochmal 250g drauflegen und noch mehr Leistung heraus zu holen.
Um allen gerecht zu werden müßten wir bestimmt 20 verschiedene Versionen anbieten und das geht beim besten Willen nicht.
Erstaunlich war auch, als ich gefragt hab wer das Minibeil denn bestellen wird wenn ich das Bestellformular im Forum poste. Alle 5! Bei dem günstigen Preis fällt es auch den beiden Kritiker leicht auf 250g mehr Kopfgewicht und einen kürzeren Stiel zu verzichten.

exa1c
17.12.2008, 00:35
wie teuer ist es denn?

mar7tin
17.12.2008, 08:06
Hallo,

die Antworten findest Du in dem thread "Projekt Minibeil":


Der Preis des exklusiv für das ODS-Forum geschmiedeten Minibeils wird 37,50€ betragen


Die Scheiden mit der aufschraubbaren Rucksackhalterung kosten 23,50€. Ohne die Halterung kosten sie ca. die Hälfte.

Grüße

Mar7tin

Nemo.26
17.12.2008, 18:00
Es ist soweit!!!! Das Minibeil Version 1.0 kann bestellt werden.

Die Logoschablonen sind heute morgen bei mir eingetroffen und gehn morgen direkt an den Schmied.

Zum Bestellen des Beils benutzt bitte das angehängte Formular. Der Schmied Mirko Günther hat die Beile übrigens auf seiner HP eingepflegt mit zusätzlichen Bildern. Das Formular bitte direkt an den Schmied schicken, nicht an mich...

---- Das Formular findet ihr hier (http://forum.outdoorseiten.net/showthread.php?t=29059) -----

Hausfreund
12.01.2009, 16:48
Hi,

Nach einigen Scherereien mit der Technik werden die Fotos im Einsatz wohl noch auf sich warten lassen, werden also in den nächsten Tagen (hoffentlich) folgen!

Ich hatte die Möglichkeit jetzt beide Beile gegeneinander zu testen, aber erstmal von vorne:

Am 18ten Dezember habe ich schonmal das Bartbeil bekommen,
und ich muss mich der allgemeinen Meinung anschließen, sieht echt niedlich aus;) Der Kopf wirkt zwar etwas verloren, aber nicht wegen der Stiellänge, sondern vorrangig weil der Stiel eher einer 800gr Axt entsprechen würde;)
Die Maße des Stiels unter dem Kopf sind 2,5cm mal 4,5cm.
Als Manko würde ich das aber nicht bezeichnen, im Gegenteil, die Beile haben sich als außerordentlich stabil bewießen!
Das Waldbeil kam dann auch um die Weihnachtstage herum,
und dann konnte es los gehen!

Am 2ten Weihnachtstag war es dann soweit: Vergleichshacken!
Vorneweg: Das Testmaterial war nicht das allerbeste,
abgelagertes Holz unbekannter Herkunft, eben das war man im Baumarkt bekommt:S Für den Härtetest allerdings bekam ich von einem befreundeten Tischler Hartholzlatten in 5x5cm, da war vielleicht Kraft nötig!

Zuerst einmal was allgemeines zu den Beilen:
Beide Beile haben ein Lebendgewicht von 470gr,
sind ballig geschliffen, der Stiel ist knapp 40cm lang.
Der Schliff ist im Gegensatz zu Hohl oder Flachschliffen zwar schwieriger nachzuschleifen,
aber ich denke nicht das man ein Beil braucht um sich zu rasieren, von daher ist das kein Manko, da der ballige Schliff dafür deutlich länger die Schärfe halten kann!
Die Scheiden sind zwar im Preis wohl recht happig, aber wenn man sie einmal in der Hand hatte ist einem klar wieso:
Dickes Leder, schön verarbeitet, stabile Nähte, und eine insgesamt gut
durchdachte Konstruktion, nur eben die etwas zu kurze Schlaufe sollte etwas
größer sein, ein dünner Gürtel oder Molle Schlaufen passen aber auch so schon!

Jetzt aber mal nach draußen:
Man merkt schon recht zügig das die kleinen Beile natürlich keine Spalthammer sind,
und einen Baum größer 16cm im Durchmesser möchte ich damit aber nicht fällen müssen;)
Gut abgelagertes Holz oder Frischholz unter 8cm ist aber trotzdem gut zu spalten!
Um mal die Behauptung zu Überprüfen das Waldbeil würde besser spalten wurden beide Beile rund 1cm tief in die Hartholzhalten eingetrieben,
und dann auf beiden der Gummihammer losgelassen!
Tatsächlich treib das Waldbeil mit deutlich weniger schlägen tief ins Holz,
nach dem 3ten Schlag war das Holz bis unten gespalten! Das Bartbeil hingegen hat 5, eher 6 Schläge gebraucht! Das ist dadurch zu erklären
das das Waldbeil auf kürzerer Strecke seine Breite ausdehnt, und damit
das Holz einfach weiter spreizt. Diese Form bringt aber Nachteile, sobald
man Holz nicht längs sondern quer zur Faser durchtrennen will rächt sich die
Klingengeometrie! Während das Waldbeil mit relativ viel Widerstand die Fasern durchtrennt
dringt die dünnere Schneide des Bartbeils das Holz mit deutlich weniger Kraftaufwand!

Der letzte Test, das Auffasern von Frischholz, musste ich mit dem Waldbeil frühzeitig beenden. Durch die geringe Länge der Schneide rutscht man bei
Schnitzarbeiten erstaunlich oft ab, was aber durch den engen Radius der Biegung zu erklären ist. Das Bartbeil zeigte sich hier überraschend führig,
und das Ergebnis konnte sich im Verlgleich zu dem eines Opinels schon sehen lassen!

FAZIT:
Ich werde das Beil wohl kaufen;) Welche Kopfform stand allerdings von vornerein fest, da das Beil bei mir auch bedingt als Schnitzbeil herhalten soll wird es das Bartbeil werden;) Allerdings werde ich den Stiel für meine Bedürfnisse auf rund 15cm kürzen, und nach meiner Handform ausformen!
Zum Spalten treibe ich den Kopf lieber mit einem Schlagholz ein, und habe dafür dann rund 100gr weniger Gewicht und brauche deutlich weniger Platz!
Wer sich also ein kleines Beil wünscht, mit dem man auch ein größeres Messer
ersetzen kann der sollte wohl zum Bartbeil greifen,
wer ein reines Spaltbeil sucht wird mit dem Waldbeil glücklicher!
Die Scheide empfiehlt sich übrigens immer, Billiger wäre höchstens eine Version
aus Kyedx, diese würde aber das Gesamtbild argh stören!

bye
Flo

PS: In einem (zugegebener Maßen unfairen) Kampf gegen die kleinste Fiskars und den Spalthammer von Gränsfors Bruks setzten sich die Beile in Sachen Spaltwirkung/Gewicht verhältnis gegen die Fiskars durch, und auch was das Handling angeht haben sie gewonnen! Was auch gefiel: im Gegensatz zur Fiskars konnte man die Beile auch bei Kälte ohne Handschuhe anfassen ohne das Gefühl zu kriegen festzufrieren, und die Erschütterung der Hand beim Hacken blieb im Vergleich zum Fiskars Beil im Rahmen! Dazu noch der Preisvergleich, und der Sieger sollte klar sein;)

EDIT: kleine Korrekturen in der Beilzuordnung vorgenommen;)

IronFist
18.05.2010, 13:20
Hallo
Bin sehr interessiert an dem minibeil. Jetzt eröffnen sich ein paar fragen,die sich am einfachsten durch arbeiten klären ließen.nun stellt sich die Frage ob es noch ne möglichkeit gibt die passaround-beile zubekommen?

Edit:sorry fürs leichenschänden :-)
Gruß
marcel

Nemo.26
18.05.2010, 15:15
Du willst mit dem Beil Leichen schänden? Na, von mir aus, jeder hat so seinen speziellen Anwendungszweck für seine Werkzeug. Wenn du Blut und Fleischreste wieder sauber entfernst bevor dus zurück schickst, stell ich dir eines der Minibeile zur Verfügung.

Schick mir einfach die Passaround-Anmeldung ausgedruckt und unterschrieben per Post zu, dann bekommst du einen der Prototypen zum Testen zu.


Meine Adresse bekommst du per PN

IronFist
29.06.2010, 12:08
Hallo zusammen,

ich hatte das Bartbeil mit 250g Kopfgewich zum testen.
Rein optisch wirkt das Beil etwas unproportional, kleiner Kopf und "riesen"Stiel. Bei der Handhabung überzeigt dieses Konzept aber absolut.
Der Kopf ist sehr schön, halt echte Handarbeit.
Die Scheide ist sauber gearbeitet und past wie Arsch auf Eimer.

Nun zum Parktischen:
Habe es zum spalten von Rundmaterial, zum entasten eines Busches, und späteren Umlegen, des Hauptstamm (ca. 8-10cm Durchmesse) des selbigen genutzt.
Erstmal ist das Ding affenscharf, keine Ahnung wie es geliefert wird, warte noch auf meins, aber Timo (nemo) hat da echt ganze Arbeit geleistet.


Beim Spalten von Rundmaterial hat das Bartbeil seine "Schwäche", dafür ist die Schneide nur begrenzt ausgelegt, klappt aber mit etwas Kraft(dank langem Stiel kein Problem) trotzdem gut und deutlich besser als mit nem Messer.

Entasten und fällen sind ganz klar die Stärke dieses Beils, da geht echt die post ab :wohoo:

Bin absolut zufrieden und hab auch gleich eins bestellt (Bartbeil mit 350gr Kopfgewicht).
Wie sich die Erhöhung des Kopfgewichts auswirkt werde ich berichten sobald ich das gute Stück in der Hand hab. Grade beim Spalten erhoffe ich mir dadurch eine Verbesserung, naja wir werden sehen.
Bin von der Handarbeit von Mirko so überzeugt, das ich noch eine Spaltaxt und ne Pfanne dazu bestellt habe auch von deren Qualitäten werde ich berichten.

Von mir aufjedenfall ne Empfehlung für den Kauf dieses wunderbaren Werkzeugs.

Gruß
marcel