PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Projekt Minibeil



Seiten : [1] 2

Nemo.26
17.11.2008, 20:34
Beim Forumstreffen in Wörnitz sind wir in gemütlicher Runde am Lagerfeuer aufs Thema Feuerholz zerkleinern mit einem Messer gekommen. Der Glühwein wirft schon seltsame Themen in die Runde :roll: Jedenfalls fand ich die übliche Praxis vieler Outdoor-Fans mit einem Messer Brennholz für das kleine Feuer am Abend zu hacken etwas sehr unpraktisch. Schließlich ist eine Messer für diesen Zweck nicht konzipiert. Ein Beil ist dafür schon besser geeignet. Einige meinten darauf, ein Beil wäre viel zu schwer um es im Rucksack auf einer langen Tour mit sich herum zu tragen. Zu Michael (michabbb) hab ich dann wohl irgendwann gesagt, ich könnte mal bei einem Schmied nachfragen ob er nicht nach Vorgaben des ODS-Froums ein Beil speziell für Rucksackreisende entwerfen möchte.
Michael hat mich dann vor ein paar Tagen nochmal auf das Thema angesprochen und ich hab mich gleich mit einem guten Werkzeugschmied in Verbindung gesetzt.
Als grobe Vorgaben habe ich mit dem Schmied vereinbart:

Das Beil muß um 200g Kopfgewicht haben, selektiv gehärtet und scharf wie ein Messer sein. Die Form muß auf die Bedürfnisse des ODS-Forums ausgelegt sein... d.h. z.B. die Rückseite des Beils muß zum Einschlagen von Heringen ausgeformt sein. Die Beile werden einzeln von Hand gefertigt.Der Preis des exklusiv für das ODS-Forum geschmiedeten Minibeils wird 37,50€ betragen - soweit die Absprache mit dem Schmied.

Um das ganze etwas zu beschleunigen habe ich den Schmied bereits gebeten einen Prototypen zu fertigen. Diesen Prototypen (die Kosten dafür trage ich) werde ich in einem Passaround demnächst zur Verfügung stellen.
Der Schmied war so nett uns gleich mal 2 verschiedene Prototypen zu schmieden. Wobei wir schon beim nächsten Punkt wären... die Abstimmung über die Kopfform des Minibeils. Ich bitte um eure Meinungen...

http://img55.imageshack.us/img55/2964/beileng2.jpg

Snuffy
17.11.2008, 20:54
Gefallen tut mir die rechte Form besser. Allerdings nur weil sie gebräuchlicher ist.
K.a. was wirklich besser ist.

Ansonsten coole Sache.

Fehlt nur noch das ODS Logo ;)


Snuffy

chinook
17.11.2008, 20:57
Beim Forumstreffen in Wörlitz sind wir in gemütlicher Runde am Lagerfeuer aufs Thema Feuerholz zerkleinern mit einem Messer gekommen. Der Glühwein wirft schon seltsame Themen in die Runde :roll: Jedenfalls fand ich die übliche Praxis vieler Outdoor-Fans mit einem Messer Brennholz für das kleine Feuer am Abend zu hakcne etwas sehr unpraktisch. Schließlich ist eine Messer für diesen Zweck nicht konzipiert. Ein Beil ist dafür schon besser geeignet. Einige meinten darauf, ein Beil wäre viel zu schwer um es im Rucksack auf einer langen Tour mit sich herum zu tragen. Zu Michael (michabbb) hab ich dann wohl irgendwann gesagt, ich könnte mal bei einem Schmied nachfragen ob er nicht nach Vorgaben des ODS-Froums ein Beil speziell für Rucksackreinde entwerfen möchte.
Michael hat mich dann vor ein paar Tagen nochmal auf das Thema angesprochen und ich hab mich gleich mit einem guten Werkzeugschmied in Verbindung gesetzt.
Als grobe Vorgaben habe ich mit dem Schmied vereinbart:

Das Beil muß um 200g Kopfgewicht haben, selektiv gehärtet und scharf wie ein Messer sein. Die Form muß auf die Bedürfnisse des ODS-Forums ausgelegt sein... d.h. z.B. die Rückseite des Beils muß zum Einschlagen von Heringen ausgeform sein. Die Beile werden einzeln von Hand gefertigt.Der Preis des exklusiv für das ODS-Forum geschmiedeten Minibeils wird 37,50€ betragen - soweit die Absprache mit dem Schmied.

Um das ganze etwas zu beschleunigen habe ich den Schmied bereits gebeten einen Prototypen zu fertigen. Diesen Prototypen (die Kosten dafür trage ich) werde ich in einem Passaround demnächst zur Verfügung stellen.
Der Schmied war so nett uns gleich mal 2 verschiedene Prototypen zu schmieden. Wobei wir schon beim nächsten Punkt wären... die Abstimmung über die Kopfform des Minibeils. Ich bitte um eure Meinungen...


Ich finde ausgesprochen _jedes_ Forums-Ausrüstungsprojekt gut. Allein, hier muss ich fragen, was kann das von Dir angedachte Beil, was nicht ein Fiskars/Gänsfors/sonstwas-Beil nicht kann? Nur eine Forumsprägung kann es doch nicht sein.
Arbeite doch noch einmal besser heraus, was hier besonders ist.


-chinoook

hrXXL
17.11.2008, 21:02
das ist ein super idee.
die meisten beile die es zu kaufen gibt wiegen dann doch mindestens 600g

finde beide entwürfe sehr gut, wobei mir der rechte etwas besser gefällt.
wie ist das mit dem stiel gelöst?
passen da normale stiele rein, die ich überall nachkaufen kann?

wulxc
17.11.2008, 21:18
Ich glaube, die linke Form ist besser, um Holz zu spalten (Keilförmig), während die rechte besser zum Bearbeiten von Holz sein dürfte. Anders gesagt: die linke Form sieht aus wie ein Forstbeil, während die rechte an eine Zimmermannsaxt erinnert.
Besser hängt also von der angestrebten Verwendung ab.
Grüße, wulxc

Detlef
17.11.2008, 22:27
Gegenvorschlag:

und zwar

Strømeng Samenmesser 8" (KS8)
Das am meisten verwendete Samenmesser, ein handliches Universalwerkzeug auf der Wanderung, zum Brennholzmachen, Schlachten, Fischausnehmen, Essen u.ä. Es ist groß genug für grobe Arbeiten, klein genug für feinere Anwendungen und gut am Gürtel zu tragen. Klinge aus Karbonstahl. Länge der Klinge 21 cm, Gesamtlänge 33 cm.

Strømeng Samenmesser 9" (KS9)
Großes Universalmesser, im Gelände eine Alternative zu Beil und Säge. Mit diesem Messer kann man Dosen öffnen. Klinge aus Karbonstahl. Länge der Klinge 23 cm, Gesamtlänge 35 cm.

--> http://www.karport.no/cgi-bin/kp/imaker?id=5448&visdybde=2&aktiv=5448

Hofnarr
17.11.2008, 22:58
Ja cool, ein Beil. Sowas brauche ich noch.

- Form: die rechte gefällt mir besser (rein ästhetisch), allerdings könnte diese Silhouette doch bestimmt auch keilförmig schmieden ... spalten dürfte bei den meisten wohl die Hauptaufgabe für so ein Teil sein.

- Zielgewicht: Könnte ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber handelsüblichen Minibeilen sein. Aber bei 200g Kopfgewicht -- wo landet man da denn, plus Stiel? Und das führt zum nächsten Punkt:

- Balance: was für eine Stiellänge ist denn für 200g Kopfgewicht gut/optimal? Und hängt das von der Form ab?

- Preis: Noch ein eventuelles Alleinstellungsmerkmal. Gute Miniäxte kosten ja gut und gern 80-90€. Die 37,50 sind aber nur für den Kopf, oder?

sjusovaren
17.11.2008, 23:01
Die Idee, ein möglichst leichtes Beil zu konzipieren, kann ich gut verstehen. (wobei ich, wenn überhaupt, lieber ne Handsäge mitnehme).
Aber die Vorgabe von 200 g Kopfgewicht erscheint mir doch sehr niedrig. Ich befürchte, darunter leidet die Funktion zu stark.

PS, nur mal zum groben Vergleich, das Fiskars Minibeil hat z.B. ein doppelt so hohes Kopfgewicht.
200 g ist sehr wenig. 2 Tafeln Schoki...

chinook
17.11.2008, 23:05
Und das Fiskars Mini-Beil ist sauscharf und nah am Optimum. Ich würde immer noch gerne das Alleinstellungsmerkmal wissen von dem Projektbeil, ausser der Tatsache, dass es handgeschmiedet ist (was sowohl ein grosser Vorteil als auch ein grosser Nachteil sein kann).


-chinoook

JonasB
17.11.2008, 23:06
ich bin definitiv für die rechte Form.
Bei der linken rutscht das Beil beim Arbeiten schneller wieder aus dem Klotz.

200g Kopfgewicht? Kannst du mal bitte die Abmaße der Prototypen posten!

Ich hätte gerne eine Kreisrunde Stielaufnahme um ein Carbonrohr mit Alumanschette montieren zu können :ignore:

Michabbb
17.11.2008, 23:42
Hallo,
da ich mit Timo schon etwas Mailverkehr zu diesem Thema hatte, hier mal meine Punkte dazu.

Alle bisherigen Äxte die ich kenne, sind mir zu gross, zu schwer, zu teuer.
Fiskars Minibeil ist hässlich und hat zu viel Plastik, Gränsfors, das was ich kenne, naja für industriell gefertig viel zu teuer. Am Lagerfeur kommt man auf viele Ideen und eine davon ist diese hier.

Eine kleine Axt mit 200g ohne Stiel wäre für mich was ganz feines. Wenn dann ein par Fachleute noch ihre Wissen da mit reinpacken, so zu Stahlsorte, härten, Schneidenform usw. dann kann das doch was ganz gutes werden. Wenn die Axt dann noch einen Bezug zum Forum hat, noch besser.

Ideen gibt es viele, aber da sollen mal die Fachleute ran. Mir gefällt die rechte Form besser. Welche Vorteile hier welche Form hat weiss ich nicht. Ich will Holz machen und auch mal Heringe reinhauen. Ne Schöne Lederscheide dazu oder auch nur ne einfache aus robustem Cordura. Beides sicher machbar. Holzstiel hab ich gelernt, gibt es dafür traditionell nur geradmaseriges schnellgewachsenes Eschenholz.

Und wenn wir es wollen, dann kann man auch eine Ätzschablone anfertigen lassen und das Forumslogo ins Eisen ätzen. Das ist dann schon was ganz besonderes und das bei dem Preis!!!


@ Chinook
das besondere an diesem Beil wird doch hier jetzt heraus gearbeitet. Ist doch nicht gleich am Anfang alles fertig! Gleiche wie beim Forum42 oder dem Titan HOBO. Am ende werden es richtig gute Ausrüstungsgegenstände.:D

@Detlef
Gegenvorschlag, du eröffnest ein Projekt Namens Universalmesser und wir alle nehmen uns viel :popcorn:, für den dann vermutlich längsten Thread ever ;-)
Aber eigentlich gibt es das Universalmesser ja schon. Du hast ja den Link gleich dazu gestellt. :D


Micha

Detlef
17.11.2008, 23:56
...........
@Detlef
Gegenvorschlag, du eröffnest ein Projekt Namens Universalmesser und wir alle nehmen uns viel :popcorn:, für den dann vermutlich längsten Thread ever ;-)
Aber eigentlich gibt es das Universalmesser ja schon. Du hast ja den Link gleich dazu gestellt. :D...........

Nö ;-), denn mein Gegenvorschlag resultierte ausschließlich aus der Aussage in der Eröffnung :D - nicht mehr:
Zitat:"Jedenfalls fand ich die übliche Praxis vieler Outdoor-Fans mit einem Messer Brennholz für das kleine Feuer am Abend zu hacken etwas sehr unpraktisch. Schließlich ist eine Messer für diesen Zweck nicht konzipiert."

;-)

PK-Bomber
18.11.2008, 01:01
Hallo zusammen,

grundsätzlich würde ich mich natürlich auch über ein möglichst leichtes Beil freuen, mit dem man auch noch Bäume fällen kann. Aber damit sind wir genau im Thema:

Um die beste Spaltwirkung mit einem Beil/ einer Axt zu erzielen, muss das Ding Sauscharf sein, einen Möglichst langen Hebel/ Stiel und einen möglichst balligen schliff haben.

Das von uns erwünschte Beil hätte dann allerdings die Kriterien möglichst Scharf, möglichst großer Kompromiss aus leichtem Gewicht und großer Spaltwirkung ( leider zu Gunsten des niedrigen Gewichts) und möglichst leichter, also kurzer Stiel, ebenso wegen des Gewichts. Das ganze führt also zu einem wahrscheinlich relativ kurzem Stiel und einer sehr guten aber relativ leichten Klinge, die nicht effektiv eingesetzt werden kann, eben weil sie nichts wiegt, und der Stiel, also der Hebel zu kurz ist.

Genug der Theorie. Wer schon mit ner kleinen Fiskars o.ä. gearbeitet hat, und gleichzeitig auch mit einem guten scharfen Messer, weiß, dass so ein Beil nett ist, es sich aber nicht lohnt so ein Beil zusätzlich zu seinem Messer mit zu nehmen. Ich persönlich würde sagen: Treibt euch ein bischen im Forum und bei den Survival-Menschen rum und lernt ein Messer anständig zu verwenden, dann braucht ihr sowas nicht mehr!

Bevor es zu Mißverständnissen kommt: Ich besitze selber eine kleine Axtsammlung und freue mich immer wieder, wenn ich sie einsetzen kann.

Diese Bauform finde ich dennoch relativ Überflüssig, weil eine Axt/ ein Beil leider unglaublich an Effektivität verliert umso kleiner sie wird, allerdings unproportional zum Gewicht, was nicht annähernd so schnell sinkt wie die Effektivität. Meiner Meinung nach.


Zur Ergänzung:

"Treibt euch ein bischen im Forum und bei den Survival-Menschen rum und lernt ein Messer anständig zu verwenden, dann braucht ihr sowas nicht mehr!"

Dieser Satz klingt böser und mehr nach Klugscheißer als es gewollt war. Sagen wollte ich, dass ich auch immer so ein kleines gutes Beil haben wollte, bis ich gelernt habe, ordentlich mit einem guten Messer umzugehen. Mittlerweile brauche ich es nicht mehr, weil man das meiste mit dem Messer, oder mit den Füßen klein kriegt, um ein ordentliches Feuer zu machen. Wollte niemandem Unfähigkeit, oder Unwissen unterstellen. Aber probiert es aus und seht euch die Kosten/ Nutzen-Rechnung an, dann wisst ihr was ich meine. Sofern man allerdings wegen breiter Schultern, das Zusatzgewicht eines solchen Beiles vernachlässigen kann, bitte ich darum meine oben genannten Zweifel als Gestaltungshinweis zu verstehen.

Michabbb
18.11.2008, 07:40
Hallo zusammen,
um nochmal hervorzuheben worum es hier geht, es geht um eine möglichst perfekte Forums Miniaxt nach unseren Vorstellungen.

Wir suchen keine Argumente gegen einen Einsatz einer Axt auf Tour! Argumente gegen einen Einsatz, gibt es sicher viele, genauso viele wie für den Einsatz, sind hier aber OT. Wer auf seinen Touren keine Axt benötigt ok, ihr könnt uns trotzdem helfen eine möglichst gute zu bauen.:D

Ich werde so eine Miniaxt auch nicht auf jeder Rucksacktour mitnehmen, aber ich will so eine haben und beteilige mich hier an der Ideenfindung für eine besondere gute Axt, die meinen Vorstellungen weitestgehend entspricht.

Frage gleich dazu, ist es wichtig für euch das man das Handgeschmiedet erkennt?
Was für Stielformen gibt es bzw. welche ist hier am sinnvollsten.
Kann man die Stiele irgendwo kaufen oder müssen wir alle in den Wald und erst mal Holz sammeln :D
Ich find ja so eine etwas geschwungene Stielform sehr elegant. Oder ist es sogar besser in Sinne von Ersatz oder Austausch einfach nur nen geraden Stiel zu nehmen?


Micha

Nemo.26
18.11.2008, 08:53
UpS! Da bin ich gestern wohl etwas zu früh zu Bett gegangen und hab daher einen Teil der Diskussion verpasst. 'tschuldigung!
Ich muß da wohl eines wieder zurecht biegen bzw. klarstellen. In den Wald muß keiner von euch gehen um sich ein Stück Holz für den Griff zu besorgen, das Minibeil wird "vollständig" geliefert, also fertig eingestielt mit einem Griff der so lange ist wie die Mehrheit im Forum es wünscht. Nur wie lang das ist muß im Laufe dieser Planung noch geklärt werden. Als Vorgabe für den Schmied habe ich die Stiellänge des Minibeils von Gränsfors gewählt... einfach um mal ne Hausnummer bei nem Passaround zu haben.
Übrigens zeigt das Foto nur die Schmiederohlinge, sie sind noch ungehärtet,nicht feingeschliffen und zugegeben daher noch etwas hässlich... Rohlinge eben. Aber das Foto soll ja auch nur der Entscheidug über die Kopfform dienen. Der linke Rohling entspricht dem "Schweizer Waldbeil" und der andere dem "Bartbeil". Der Schmied hat traditionelle Formen gewählt, weil diese sich über Jahrhunderte bewährt haben. Das Rad brauchen wir nicht neu zu erfinden, es reicht wenn wir es für unsere Zwecke optimieren (bildlichgesprichen).
Wenn die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer der Meinug ist, 200g sind als Kopfgewicht zu gering... lassen wir es schwerer machen. Dann zu Ungunsten des Gesamtgewichts... worüber sich bestimmt wieder andere beklagen. Ein guter Kompromiss muß her.
Bisher habe ich mich gescheut Vergleich mit anderen Beilen auf dem Markt zu ziehen, da ich nicht weiß wie es rechtlicht mit sowas aussieht. Da es aber einige hier regelmäßig tun und sich keiner beschwert werd ich das jetzt auch mal tun. Das Minibeil (eher schon Microbeil) von Fiskars kenne ich, hab auch schon mit gearbeitet, aber da ist der Stiel einfach viel zu kurz geraten womit das Beil dann die Kopflastigkeit (was ein Beil ausmacht) größtenteils einbüßt. Auf den Stil sind zwar 10 Jahre Garantie drauf... aber was tun wenn dir im Fjäll doch der Stil mal abgeht, da ist nix drin mit in Stand setzen wie bei nem traditionellen Beil. Ein recht gutes Minibeil hat Gränsfors Bruks auf den Markt gebracht... gut durchdacht und schön umgesetzt. Nur finde ich 90€ für ein so kleines Beil aus ne Excenterpresse schon etwas teuer zumal jetzt ja das Angebot besteht ein Beil nach Kundenwünschen für weniger als die Hälfte (37.50€) zu bekommen.

Nemo.26
18.11.2008, 09:13
... viel geschrieben und doch wieder die Hälfte vergessen. Die Anmerkung warum wir nicht ein großes Messer /Haumesser für den universellen Einsatz fertigen lassen anstatt einem doch recht speziellen Beil? Nun, ich schmiede und fertige schon seit einniger Zeit selbst Messer (Nein, Beile schmiede ich sicher nicht und das Forumsbeil kommt von Profi, nicht von mir) und weiß deshalb recht gut wie ein Messer konzipiert sein muß um gut damit hacken zu können. Um die selbe Kopflastikeit/Hebelwirkung wie bei dem Minibeil in ein Messer zu stecken müßte das Messer schon sehr lang (und damit sperrig) und extrem schwer sein. Wodurch es sich für feine Arbeit und als Verspermeser nicht mehr eignet. Somit scheidet das Messer wieder als als Universalwekrzeug mit guten Hackeigenschaften aus. Den Spagat den Tom Brown mit seinem WSK versucht hat, also eine Kombination aus Beil und Messer halte ich für wenig gelungen, es macht nur für Survival-Fans Sinn. Andererseits kann so jeder aus einer Vielzahl von Lösungsansätzen für das selbe Problem eine für ihn ideale Lösung heraussuchen. Wer mit nem Haumesser bessser klar kommt soll dieses verwenden (Peter Abel aus der Lindenschmiede fertig gute), wem das WSK mehr zusagt soll es auch dabei bleiben (hier ist eine gute Bezugsquelle Jürgen Schanz) und wem die Lösung mit dem Minibeil besser zusagt ist hier genau richtig!

Nemo.26
18.11.2008, 09:20
@snuffy und @chinook das mit dem ODS-Logo wollte ich mir als Krönung fürn Schluß aufheben... aber wenn ihr das schon anklingen lasst, bringen wirs gleich aufn Tisch. Ich habe die Möglichkeit eine Ätzschablone mit dem ODS-Logo lasern zu lassen. Mit Hilfer dieser Schablone, 'nem Autoladegerät und nem passenden Elektrolyten kann man extrem detailierte Logos in nahezu jedes Metall ätzen.
So könnte neben der obligatorischen Schmiedemarke das ODS-Logo den Beilkopf zieren. Und bei entsprechende Absprache bezüglich der Größe kann diese Ätzschalbone auch noch für das HOBO 51-Projekt weitverwendet werden um das Titan zu signieren.

Gersprenzfischer
18.11.2008, 09:30
Das Minibeil (eher schon Microbeil) von Fiskars kenne ich, hab auch schon mit gearbeitet, aber da ist der Stiel einfach viel zu kurz geraten womit das Beil dann die Kopflastigkeit (was ein Beil ausmacht) größtenteils einbüßt. Auf den Stil sind zwar 10 Jahre Garantie drauf... aber was tun wenn dir im Fjäll doch der Stil mal abgeht, da ist nix drin mit in Stand setzen wie bei nem traditionellen Beil.

Also ich hab das Fiskars Minibeil und den gleichen Kopf mit einem längeren Stiel. ZUmindest beim Kanufahren muss das mit dem längeren Stiel mit, der kurze Stiel vernichtet einfach zuviel Schlagenergie, kurzum Holz machen wird damit äußerst mühsam. Bisher sitzen beide Beile aber bombenfest und ich will einfach mal fragen, bei wem sich je ein Fiskars Beil gelockert hat. Für mich sind das nämlich die idealen portablen Kleinbeile (und Heringe kann ich damit auch festklopfen. Außerdem war ich noch nie im Fjäll, aber auf Bilder liegen da auch keine Ersatzstiele für ein traditionelles Beil rum :D, eigentlich will ich damit sagen, dass dort keine Bäume wachsen. Somit wirds fürs Feuerholz schon schwierig und mit Ersatzstielen schon erst recht. (Wobei es bestimmt Fjällbereiche mit Wald geben könnte?)

Nemo.26
18.11.2008, 09:44
Im Hochfjäll gibt es keine Bäume, da hast du völlig recht, aber weiter unten (unter ca. 750 HM) gibts jede Menge Birken. Sollte sich mal ein Keil lockern und verloren gehen oder der Stil brechen (wie auch immer man das bewerkstelligen will) lässt sich mit nem Birkenast behelfsmäßig ein traditionelles Beil wieder gebrauchsfähig machen. Die guten Ansätze die Fiskars bei seinen Beilen gemacht hat lassen sich vielleicht auf das Minibeil des Forum übertragen und weiter verbessern.

nebulos
18.11.2008, 09:55
@Nemo: Wie lang sollen den der Stiel bzw. die Klinge sein?

Ich find die idee gut, endlich mal eine Alternative zu "robusten Messern" (bezüglich Klingendicke).

Nemo.26
18.11.2008, 10:06
Ich weiß gerade nicht wie land der Stiel des Minibeils von Gränsfors ist... hat einer zufällig gerade eins zur Hand und kanns mal bitte ausmessen und hier posten? Diese Länge hat der Stiel des prototyps. Wie lange das fertige Modell dann aber haben soll, entscheidet ihr.
Der Rohling des Beils lins hat 7,5cm und die des Bartbeils rechts hat 8cm Klingenlängen. Auch hier kann das Forum entscheiden ob kürzer oder länger...

Philipp
18.11.2008, 10:07
Hallo Nemo,

schöne Idee, wie ich finde! Ich habe selber zwei Fiskarsbeile, die ich eigentlich auch gern mag (nicht das blöde Minibeil, das in meinen Augen vollkommen unbrauchbar ist). Allerdings ist der dumme Plastikgriff mit Handschuhen (Wintertour) überhaupt nicht zu halten, was in meinen Augen ein nicht zu unterschätzendes Gefährdungspotential darstellt. Ein traditioneller Holzgriff, am besten auch nicht feingeschliffen und tausendfach geölt und poliert, ist da wesentlich besser. Daher begrüße ich Dein Projekt.

Ich würde das Kopfgewicht vielleicht auch etwas erhöhen, ca. 300 g aber auch nicht viel mehr, damit auch mit Stiel ein noch erträgliches Gewicht von max. knapp 600 g rauskommt (wäre so meine Idee).

Der Stiel sollte nicht zu kurz sein, wurde ja schon oben geschrieben, denn sonst hat das Beil ja gar keine Wirklung.

Die rechte Form gefällt mir besser, wahrscheinlich, weil symmetrische Formen oft irgendwie unausgegoren wirken. Ist aber ein rein ästhetischer Einwand.

Kannst Du die Rohling mal auf einem Maßstab (kariertes Papier) foddofieren? Damit fiele es leichter, sich ein gutes Bild von der Größe des Beiles zu machen.

Bei 38 Euro haste sofort meine Bestellung! Was wäre denn der stiellose Preis?

Viele Grüße

Philipp

Nemo.26
18.11.2008, 10:15
Ich werde den Schmied heute abend mal fragen ob er eine Foto mit nem Karopapier im Hintergrund machen kann. Vielleicht auch im 90° Winkel damit man keine Verzerrung hat.
Was nur der Kopf kostet ohne Stil frage ich ihn wenn feststeht wie das fertige Beil aus zu sehen.
Der Schmied bietet übrigens auch die Möglichkeit individuelle Scheiden für das Beil von einem Sattler machen zu lassen. Eine spezielle Rucksackhalterung wird inzwischen schon vom Sattler entworfen. Bei der Scheide würde ich dann aber jedem selbst überlassen wie er seine Scheide gefertigt haben möchte bzw. ob er eine Scheide überhaupt haben möchte. Die Preise für die Scheide schwanken zwischen 10 und 20€ jede nach Art und Material. Wem das zu teuer ist für den kann ich ein kleines Tutorial "Beilscheiden selbst fertigen" mit Fotos anbieten.

nebulos
18.11.2008, 10:16
Kann mir Leider die fotos im Momment nicht ansehen (Arbeit:(), Klingenlänge ~8cm klingt gut, Kopfgewicht 200(+50?) klingt auch nicht schlecht.
lg

Natide
18.11.2008, 10:45
Wer schon mit ner kleinen Fiskars o.ä. gearbeitet hat, und gleichzeitig auch mit einem guten scharfen Messer, weiß, dass so ein Beil nett ist, es sich aber nicht lohnt so ein Beil zusätzlich zu seinem Messer mit zu nehmen. Ich persönlich würde sagen: Treibt euch ein bischen im Forum und bei den Survival-Menschen rum und lernt ein Messer anständig zu verwenden, dann braucht ihr sowas nicht mehr!

Diese Bauform finde ich dennoch relativ Überflüssig, weil eine Axt/ ein Beil leider unglaublich an Effektivität verliert umso kleiner sie wird, allerdings unproportional zum Gewicht, was nicht annähernd so schnell sinkt wie die Effektivität. Meiner Meinung nach.


Hm, da muss ich leider auch Einspruch erheben. Ein Messer ist ein Messer und kein Beil. Natürlich kann man mit einem Messer auch Holz bearbeiten, aber wie Nemo.26 schon sagte, ist es dann meist nicht zum Brot schmieren geeignet, also auch wieder kein Universalwerkzeug.
Wenn man hier die Möglichkeit hat ein geeignetes Werkzeug für den ihm bestimmten Zweck zu bekommen und das zu einem anständigen Preis und mit einem für Rucksackreisende passenden Gewichts, warum denn nicht?
Nimm mal ein großes Messer, das auch zum Holz bearbeiten (spalten, fällen, sonstwas) geeignet ist. Das muss schon recht groß sein und dementsprechend ist es auch schwer. Würde sagen so 600g aufwärts.
Dagegen nimm dieses Minibeil (lass es mit Stiel 400g haben) und ein kleines Messer mit von mir aus 100-150g. So hast du sogar mit beiden Werkzeugen noch weniger Gewicht als mit einem großen "Universalmesser" und du hast für jeden Einsatz das passende Werkzeug und keinen Kompromiss.
Mit dem Beil kann man Bäume fällen und mit dem Messer anständig vespern, während man mit einem "Universalmesser" weder Bäume fällen, noch anständig futtern kann :grins:

Hofnarr
18.11.2008, 10:59
37,50 für das komplette Beil mit Stiel -- wow. Da bin ich dabei.

Scheiden werden auf Wunsch mitproduziert -- doppelwow. Da bin ich dabei. ;D



Knackpunkt also Kopfgewicht und Stiellänge. Ok, ich habe keine Ahnung bezüglich Stiellänge. Ein Kopfgewicht von 200 bis 250g (oder sogar 300?) klingt für mich gut, ohne Ahnung davon zu haben (rein bzgl. möglichem Gesamtgewicht geurteilt). Wäre toll, wenn man die Optionen mal durchrechnen könnte (durch die Prototypen wird es für die 200g-Variante ja ein Exempel geben).

Phillip schrieb oben etwas über die Griffigkeit des Stielmaterials -- das ist ein guter Punkt. Mir wäre ebenfalls lieber, ich kann das Beil auch mit Handschuhen sicher packen. Wenn dazu nötig ist, dass Maserung und Schliff nicht für Bürohände optimiert sind geht das voll in Ordnung :ignore:

lina
18.11.2008, 11:19
Noch eine weitere Form-Alternative, falls man ein Beil mitnehmen möchte, das mit Nahrungsmitteln und mit Holz klar kommt, sind asiatische Küchenbeile wie hier: klick (http://www.kiwiandkomkom.com/index.php?lay=show&ac=article&Id=333193) oder klick (http://www.kiwiandkomkom.com/index.php?lay=show&ac=article&Id=333308)

So eins in einer Stahlqualität, die man nicht so häufig nachschärfen muss, fände ich ebenfalls sehr interessant.

Philipp
18.11.2008, 11:27
37,50 für das komplette Beil mit Stiel -- wow. Da bin ich dabei.


Phillip schrieb oben etwas über die Griffigkeit des Stielmaterials -- das ist ein guter Punkt. Mir wäre ebenfalls lieber, ich kann das Beil auch mit Handschuhen sicher packen. Wenn dazu nötig ist, dass Maserung und Schliff nicht für Bürohände optimiert sind geht das voll in Ordnung :ignore:

Hallo Hofnarr,

ich benutzte meine Fiskarsbeile (früher, als ich noch rauskam, jaja...;-) meistens auf Wintertouren und da mehr zum Eisaufhacken zwecks Trinkwassergewinnung als zum Holzhacken in der Hütte.
Und ich fand, daß der glatte PP-Stiel mit behandschuhten Händen überhaupt nicht sicher zu fassen ist, das Beil rutscht einem ganz schnell aus der Hand, was wirklich gefährlich werden kann. Die Kopflastigkeit durch die leichten Stiele macht die Fiskarsbeile zwar sehr effizient, aufgrund der fehlenden Griffigkeit ist die Plastiklösung in meinen Augen aber mal wieder ein schönes Beispiel für mißglücktes, weil nicht durchdachtes "Design" :motz:.

Holzstiele greifen sich nun mal viel besser, man kann sie nach eigenen Bedürfnissen herstellen oder modifizieren und überhaupt ist Holz ohnehin das allergeilste...:bg:
Gruß, Philipp

cd
18.11.2008, 11:34
Wer auf seinen Touren keine Axt benötigt ok, ihr könnt uns trotzdem helfen eine möglichst gute zu bauen.:D
Das nehm ich mal beim Wort :D
Ich hatte zwar bislang auch kein Bei dabei, und dieses auch nicht vermisst, eher schon eine kleine (Klapp-)Säge, aber schön ist so eine Axt allemal.


An Konkurrenzprodukten wurden bislang das Gränsfors-Minibeil (Kopfgewicht ~200g, Gesamtgewicht gut 300g, Länge ~26cm) und das Fiskars-Minibeil (KG ~390g, GG ~550g, Länge ~22cm). Damit sind das doch schon eigentlich unterschiedliche Ligen, was das GG angeht :o

Es gibt von Wetterlings (http://www.wetterlings.com/) jeweils Beile in beiden "Gewichtsklassen", eines mit "nur" etwa 300g GG und 30cm Gesamtlänge, sowie mehrere mit 500-550g GG und ~30cm Länge.
Gerade das Wetterlings Mini ist bei Ebay um 32€ zu haben.
Die Kopfform sieht dazu noch ziemlich keilförmig aus, fürs Spalten.

Auch von Hultafors (http://www.hultafors.de/) gibts 2 Äxte mit "nur" 500g GG, mit 24cm und 37cm Länge.


Bei so einem leichten Kopf von nur 200g (oder auch 250g) würde ich unbedingt einen mindestens 30-35cm langen Stiel dranmachen, um noch genug Wucht zu haben. Der Stiel selber ist na nicht sooo schwer.
Schon bei den üblichen 600-700g Beilen dürfte der Stiel IMO nicht kürzer sein. Ein Freund hat mal einen 600g-Kopf genommen und mit einem ~50cm Stiel versehen. Gut angeschliffen war das Teil leistungsfähiger als manche normal-schlecht geschliffene größere Axt!

Gefühlsmäßig gefällt mir auch der rechte Kopf besser, ohne dies aber genau begründen zu können.

37,50€ für ein handgefertigtes Beil sind IMO echt genial. Womöglich würde ich da auch eines kaufen, auch wenn ich es eigentlich nicht brauche...;-)

chris

cast
18.11.2008, 11:49
Außer dem Preis spricht eigentlich IMHO wenig für das Projekt.
Das Gränsfors ist ebenfals handgeschmiedet, hat genau die richtige Form und ist auch nicht schwerer als die 300 gramm inkl Stiel.

Werner Hohn
18.11.2008, 11:53
Außer dem Preis spricht eigentlich IMHO wenig für das Projekt.
...

Doch! Es ist unser Minibeil.

blitz-schlag-mann
18.11.2008, 11:58
Der Stiel sollte nicht zu kurz sein, wurde ja schon oben geschrieben, denn sonst hat das Beil ja gar keine Wirklung.


Ich nutze bei Gelegenheit mein Fiskars Minibeil und imho arbeitet der Arm als verlängerter Griff/Hebel. Wenn man nicht aus dem Handgelenk arbeitet, sondern mit dem ganzen Arm, bekommt man auch bei einem kurzstieligen Beil reichlich Druck auf die Schneide.

Der Preis ist heiss...

Nemo.26
18.11.2008, 12:08
So pessimistisch seh ich das Projekt nicht. Zumal allein schon der Preis ein gewichtiges Argument ist. Ein weiteres Argument ist "Made in Germany" bzw. sogar "(Hand)made in Germany". Warum einer schwedischen Firma Geld bezahlen, wenns in Deutschland ebenso gute Schmiede gibt? Zudem ist der Beruf des Werkezeugschmieds hierzulande von Aussterben bedroht... warum dann eine ausländische Firma unterstützen? Die Variationsmöglichkeit bei der Stillänge, der Kopfform, Schneidenwinkel usw. hast du bei den Beilen "von der Stange" nicht.
Außerdem charakterisiert ein Beil nicht nur sein Gewicht, Stiellänge und sein Preis. In einem solchen Werkszeug steckt viel mehr! Über die Rauheit des Stiels hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Super, das ihr das ansprecht. Es scheint wohl auf einen etwas rauheren, griffigen naturbelassenen Stiel hinaus zu laufen. Was die Form anbelangt liegt das Bartbeil (rechts) deutlich vorn.

derMac
18.11.2008, 12:34
Mein Vorschlag.
Für alle, die mit kurzen Schäften nicht zurecht kommen: Aus der Schulter schlagen, nicht aus dem Handgelenk. Wenn man Gewicht sparen will, bringt es IMHO mehr, am Schaft zu sparen als am Kopf. Edit: da war wer schneller :D

Mac

PK-Bomber
18.11.2008, 15:48
Wenn ich nochmal auf die Schneidenformen zurückkommen darf. Die linke Variante dürfte etwas mehr Kraft entwickeln, da die Schneide mit einer kleineren "Fläche" auf das Holz trifft. Mit der rechten Variante kann man dafür etwas genauer schnitzen und besser schneiden. Ich finde auch, dass die rechte Klingenform leichter nachzuschleifen ist.

Stellen sich mir allerdings noch ein paar Fragen:

Welches Holz steht für den Schaft zur Auswahl?

und:

Hab ich das richtig mitbekommen, dass der Nacken auch gehärtet wird? Das wäre dann bei den Konkurrenzprodukten eher nicht zu finden, oder irre ich?

Wichtiger als die Oberflächenstruktur des Holzes finde ich auch, dass sich der Griff zum Ende hin verbreitert, sodass man nicht so leicht abrutschen kann. Umso rauher der Schaft ist, umso leichter bekommt man nähmlich auch Blasen;-)!

Kommen die Stiele von der Stange, oder werden die auch selbst gemacht?

Outfit
18.11.2008, 16:09
Welches Holz steht für den Schaft zur Auswahl?

..da bietet sich Hickory (Wallnussgewächs) an.

mfg

Outfit

bigdwarf
18.11.2008, 16:11
Ich finde das Projekt super und auch der Preis ist sehr attraktiv.
Meine MiniBeil-Suche hatte mich letztes Jahr zum Gränsfors MiniBeil geführt.
Die verlangten 90 Euro waren mir zu teuer. Habe mir dann ein Wetterlings
Beil gekauft, 550g Kopf, 32cm Stiel. Das hat dann ein Gesamtgewicht von
660g bzw. 725g mit Scheide. Damit kann man schon arbeiten!
Leider ist mir das aber zum Wandern meist zu schwer. Somit würde ich mich
sehr über ein Beil zwischen 300 und 400g Gesamtgewicht freuen. Mir gefällt
der rechte Rohling auch besser, eine Stiellänge von ~30cm fände ich gut.

Gruß bigdwarf

sjusovaren
18.11.2008, 17:05
Auch von Hultafors (http://www.hultafors.de/) gibts 2 Äxte mit "nur" 500g GG, mit 24cm und 37cm Länge.

Bei Hultafors steht, ihre Gewichtsangaben beziehen sich auf die "Axt ohne Stiel", also kein Gesamtgewicht.
Gleiches wird fürchte ich auch für die von Wetterlings gelten...


Es gibt von Wetterlings (http://www.wetterlings.com/) jeweils Beile in beiden "Gewichtsklassen", eines mit "nur" etwa 300g GG und 30cm Gesamtlänge, sowie mehrere mit 500-550g GG und ~30cm Länge.


So gibt z.B. peak-berlin das 32cm-Beil mit einem Gesamtgewicht von 744g an (inkl. 49g Scheide), klick (http://www.peak-berlin.com/index/art/i8595.html)

boehm22
18.11.2008, 17:45
Mod-Post:

OT-Beiträge gelöscht, die mit dem Projekt ansich nichts zu tun haben.

Falls weiterer Diskussionsbedarf in die Richtung besteht, bitte ich die Schreiber der gelöschten Beiträge, dies im Laberforum zu diskutieren.

Ich danke für das Verständins.

Harry
18.11.2008, 18:07
Ist ja Hammer äh ODS Beil. geniales Projekt. Da hab ich in Wörnitz nichts von mit bekommen. der Rumm war wohl schuld.
So ein Beil habe ich schon gesucht. ich bin dabei. Auch wenn ich es nicht unbedingt im Rucksack mitschleppen werde da ich schon zu sehr durch das Forum Ul Infiziert bin.
Welche Stahlsorte verwendet der Schmied dazu? Ist ein 3 Lagen Stahlrohling möglich mit einer anderen Mittellage zw. der Schnitthaltigkeit?
Wir wollen mit dem Beil doch z. B kleine Äste schräg zur Faser schneiden und nicht Holzklötze längs zur Faser spalten dann ist ein Keilwinkel um die 15 ° zur Schneidenachse angebracht.

Die Schneidengeometrie hat bedingt etwas mit der Schnittkraft zu tun . Die linke runde Form benötigt mehr Schnittkraft da grössere Schnittfläche. Dem zur folge müsste der Stiel länger werden für den benötigten Hebel aber auch nur wenn die ganze Schneide im Eingriff wäre ,was bei uns bei kleinen Ästchen nicht der Fall wäre.

Also ich bin für Form rechts, nicht so rund, Hat auch den Vorteil beim Zeltnägel aus dem Boden hebeln/ziehen, das die Schneidenkante auch Zehe nicht in dem Bodem sinkt, sondern die grade Kante auf dem Boden aufliegt.
Eine Klaue wäre hierfür nicht verkehrt.

Hast du mal die Rohlinge nachgewogen?
Mach mal bitte ein Massstabsgetreues Foto/Zeichnung, damit man sich die wahre Grösse vorstellen kann.

Zum Stiel:

Eschenholzstiel, Hickory sollten wir verwenden, Aber laut meinem alten Meister der für seine Zimmermannsbreitbeile früher wilde Akazie oder auch Robinie genommen hat. Bestes Schwingungsverhalten und Zähigkeit.
Geschwungene Form damit es nicht aus der Hand rutscht am besten mit der Form laufende Maserung.

Stiellänge 25- 30 cm aus meiner Erfahrung heraus. Muss man aber eigentlich ausprobieren und daher möchte ich mein Beil ohne Stiel haben.
Schneide und Wangen voll ausgeschliffen, Haus und Nacken ursprünglich rauh.
Besteht eigentlich die Möglichkeit beim Schmieden mit dabei zu sein oder mit Hand anzulegen.

So, das waren erst mal meine konstruktiven Gedanken.
Und haltet den Thread sauber.:bg:

Proton
18.11.2008, 18:19
Hallo!

Also ich bin eher für ein Kopfgewicht um die 300g, da dadurch das Beil einfach effektiver wird.
Wichtig wäre jedoch wie bereits erwähnt ein vernünftiger Aufbau des Kopfes, sprich 3-Lagen Stahl.
Interessant wäre, ob die Rückseite (Hammer) ebenfalls gehärtet werden kann, ansonsten kann das Beil beim Hämmern Haarrisse bekommen und bricht ev. bei der nächsten Benutzung mit eher bösen Folgen!

Zum Holzspalten wäre eine ausgeprägte Keilform (google: Spalthammer) am geeignetsten. Würde aber um die Axt etwas universeller zu halten auf Flachere Winkel setzten.
Zur Schneidenform: Möglichst eher gerade um den Beilkopf als Messer einsetzten zu können, ausserdem beim entasten besser einsetzbar.

Zum Stil: wenn Holz, dann Hickory...es hat einen Grund, dass seit Ewigkeiten dieses Holz Verwendung findet...

Schön würde ich übrigens eine Spiegelpolitur des Kopfes finden: Signalspiegel! ausserdem sinkt dann der Widerstand im Schnittgut erheblich, was die Arbeit einfacher macht...und dass würde aus unserer Axt was besonderes machen!

Glaube allerdings dass mit diesen Kriterien der angepeilte Preis von ca. 40€ be weitem nicht machbar ist.

nebulos
18.11.2008, 18:25
Ist ein 3 Lagen Stahlrohling möglich mit einer anderen Mittellage zw. der Schnitthaltigkeit?

Wichtig wäre jedoch wie bereits erwähnt ein vernünftiger Aufbau des Kopfes, sprich 3-Lagen Stahl.

Wollt ihr mit dem Axtkopf Hebeln bzw wie wollt ihr da eine querbelastung draufbringen? 3lagen laminat macht IMHO bei einer Axt keinen sinn.

Nemo.26
18.11.2008, 18:28
Uih! Da sind aber einige sehr interesante Fragen aufgetaucht... werde dem Schmied gleich mal alle stellen. Hier wird richtig konstruktiv mitgedacht! Ein Griff aus Ilex (Stechpalme, Feendorn oder wie er sonst regional genannt wird) wäre auch klasse, weil man angeblich beim Arbeiten mit diesem Holz nie Blasen bekommt und auch böse Geister sollen nach altem Glaube abgehalten werden. Hickory finde ich auch super... aber ob dann der günstige Preis zu halten ist wage ich zu bezweifeln. Ich klär jetzt erstmal welches Holz genau vorsehen ist und ob noch andere Auswahlmöglichkeiten gibt. Haus und Nacken des Beils müssen unbedingt weich bleiben. Gehärtet wird nur die Schneide (selektive Härtung). Würde man bei einem so leichten Beil das Haus mithärten würde es beim Schlagen schnell brechen, lässt man es aber weich kann es Vibrationen und Schläge deulich besser wegstecken. Zudem schwingt der Kopf und damit auch zwangsläufig der Stiel nicht nach. Um Alu-Heringe in den Boden zu treiben reicht auch ungehärteter Stahl dicke aus. Um sehr große Holzpflöcke in den Boden zu treiben ist das Beil ohnehin etwas zu leicht und selbst dann wäre ein Vorschlaghammer hierfür immer noch besser geeignet.
Das Beil liegt übrigens noch beim Schmied weil ich hier erst im Forum klären lassen wollte, welche Kopfform denn nun in den Passaround geschickt werden soll. Wenn sich aber noch jemand bereit erklärt das Beil mit der anderen Kopfform zu bezahlen und es dem Passaround zur Verfügung stellt wäre das natürlich eine prima Vergleichsmöglichkeit.

Proton
18.11.2008, 18:29
Macht doch sinn...

da beim schlagen extreme Belastungen auf das Beil wirken können sich im gehärteten Stahl Risse bilden, welche den Axtkopf brechen lassen können.
Um das zu umgehen wird die Schneidleiste aus gehärtetem Stahl hergestellt, während der Rest des Kopfes aus ungehärtetem Stahl besteht.

Des weiteren wird ein (geringer) Teil der Schwingungen durch den ungehärteten Stahl geschluckt und überträgt sich somit nicht auf den Stil. Was wiederum dazu beiträgt dass die Axt beim Schlag auf etwas hartes weniger stark zurückspringt.

aber ob diese Effekte bei einem 300g Beil wirklich so stark zu tragen kommen?

sjusovaren
18.11.2008, 18:32
Hier (http://www.oldjimbo.com/survival/tinyhatchets.html) bin ich übrigens über einen ganz interessanten "Test" gestolpert, der Minibeile vorstellt. Konkret das von Gränsfors und Vaughan.
Das ist ja so ungefähr die "Klasse", die ihr euch vorstellt.

Für das Vaughan (http://www.axminster.co.uk/product.asp?pf_id=20445&filter_cat=&manufacturer_id=Vaughan&name=&user_search=&sfile=1&jump=44) konnte ich auf die schnelle aber keinen Händler in D finden.
225 g gilt hier wohl auch als Kopfgewicht, insg. ca. 12 Unzen also 340 g (stand irgendwo im Text).
Wobei man sowas Leichtgewichtiges wirklich erst mal ausprobieren müßte.

Nemo.26
18.11.2008, 18:37
Wieder ne Frage übersehen. Sorry. Als Stahl wurde C60 gewählt, weil er gute Zähigkeit aufweist, sehr gut die Schärfe annimt und extrem feine Schneiden zulässt. Und nicht zuletzt weil der Schmied mit diesem Stahl bei ähnlichen Anwendungen sehr gute Resultate erzielte und er viel Erfahrung im Umgang mit dieser Stahlsorte hat. Eine 3-lagen Konstruktion macht wenig Sinn bei einem kleinen Beil und treibt den Preis schnell in die Höhe.

Proton
18.11.2008, 18:42
Hm...

C60 klingt gut, ist aber nicht besonders Schnitthaltig, oder?
Wäre ev. C75 besser?

Und wie wird der Schliff aussehen?
Meist wird ja ballig geschliffen, was das Nachschärfen jedoch sehr schwierig macht. Ausserdem wäre ein Flachschliff wesentlich universeller?
Hohlschliff ist denke ich zwar am billigsten, jedoch am wenigsten robust.

Nemo.26
18.11.2008, 18:43
@ Proton Wie bereits erklärt wird die 3-Lagen-Konstruktion anderer Hersteller, beim Minibeil durch selektive Härtung (also nur gehärtete Schneide, der Rest beleibt weich) ersetzt. Man könnte auch neumodisch "Hamon-Härtung" dazu sagen.

Proton
18.11.2008, 18:50
Jup,

macht bei der größe auch keinen großen Sinn...

aber Spiegelpolitur und Hamon-Linie bekommen wir schon, oder? :bg:

Nemo.26
18.11.2008, 19:13
Aus eigenr Erfahrung weiß ich, dass der C60 gerne mal zickt beim Zeigen der Härtelinie, aber vielleicht sieht mans ja. Eventuell müßtest du daheim nochmal mit nem japanischen Polierstein drüber gehen ;-) Hab eben mit dem Schmied telefoniert, er schickt mir noch weitere Fotos in den gewünschten Perspektiven.
Die Holzstiele sind aus schellgewachsener Esche. Bei den Stielen ist ihm die Qualität sehr wichtig hat er mir nochmal ausdrücklich gesagt - so in Sachen Langelebigkeit und Unfallschutz. Der Anschliff wird ballig ausgeführt, weil einfach deutlich haltbarer. Das Nachschärfen erfordert dann allerdings etwas Übung.
Was der C75 an Schnitthaltigkeit bringt reduziert er an der Zähigkeit. Außerdem sind die Unterschiede zwischen C60 und C75 für den normalen Anwender nicht spührbar. Und selbst bei Profis würde ichs auf nen Versuch ankommen lassen, ob sie nen Unterschied bemerken, ich glaube es jedenfalls nicht.

Harry
18.11.2008, 19:25
Stimmt die 3 lagen wären ein Traum , macht hier aber nicht wirklich sinn.
Was würde eine grosse 1250 gr Axt bei ihm kosten. Ohne einstielen. 3 Lagen

Könnte man nur den Nacken härten? Oder auch noch die Gefahr das einem das Haus zerbröselt.
Ansonsten gefällt mir das Beil auf dem ersten Foto im Link eigentlich schon .
So ungefähr Stelle ich es mir vor.

Balliger Schliff reicht eigentlich. Sollte man ja bei Bedarf unterwegs auch nachschleifen können mit einem Stein.
Hohlschliff kann man nicht ohne Schleifmaschine selber nachschleifen.

Proton
18.11.2008, 19:35
Hohlschliff und Flachschliff sind eigentlich die beiden einzigen genannten Schliffarten, welche selbst vernünftig nachzuschleifen sind.

Vom Balligen Schliff würde ich abraten...
ich schleife alle meine Messer bis zu Rasiermesserschärfe. Ohne Probleme, aber balliger schliff ist zu aufwändig. Man benötigt zum schleifen dann aufwändige und/oder selbst gebastelte Vorrichtungen um in wirklich scharf zu bekommen.
Mal kurz über nen Stein ziehen geht imo nur bei Flach- und Hohlschliff (falls dieser nicht komplett hinüber ist)

Für eine Axt, welche mich auf Touren länger begleiten muß wäre balliger Anschliff ein Ausschlußgrund!

Würde empfehlen mal ins messerforum zu schauen, dann kann man sich ein Bild über das Schleifen von balligen klingen machen.

Nemo.26
18.11.2008, 19:45
Mhm, da ist was dran. Wenn die Mehrheit lieber nen Flaschliff möchte, auch wenn dieser nicht ganz so stabil wieder ballige Anschliff ist, dann bekommt das Minibeil nen Flachschliff.

Um etwas Überblick der bisherigen Diskussion zu bekommen fasse ich mal kurz zusammen:

- die meisten finden die Kopfform rechts (Waldbeil) besser
- der Stiel sollte sehr lang sein 30cm oder mehr
- 200g ist etwas leicht 300g wären doch recht vielen lieber
- der Stiel sollte unbehandelt eventuell sogar rauh sein

Zu klären wären unteranderem noch, Anschliffform, Gewicht 200g oder doch lieber 300g, Länge der Schneide usw.

Und wenn das geklärt ist kanns auch schon losgehen...

Proton
18.11.2008, 19:55
ICH bin für:

-300g
-Flachschliff
-Grifflänge 35%
-Hickorystiel

Eine Möglichkeit, wenn auch etwas teurer: Fischgrät wie auf dem Schaft eines Gewehrs am Axtstiel. Würde optisch was hermachen und ist extrem griffig!

Mephisto
18.11.2008, 20:19
Ich wäre für etwas in dieser Form, Größe und Gewicht:

http://lh3.ggpht.com/_RWmmBIcNvOA/SSMGjJxzZ9I/AAAAAAAADpc/Yvn4xe6A6Dg/s400/IMG_0656.JPG

Find ich am besten

Harry
18.11.2008, 20:32
Ja genau. die Form ungefähr. Wie schwer ist deins und wie lang ist der Stiel? Welchen Schliff/Schneidengeometrie hat es?

Jo das Messerforum ist mir nicht unbekannt und die Unterschiede der Anschliffarten auch nicht.
Welchen Anschliff kann der Schmied den überhaupt durchführen.
Für den Hohlschliff benötigt man auch den richtigen Durchmesser der Schleifscheibe.
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=599

Nemo.26
18.11.2008, 20:42
Im Prinzip kann der Schmied alle 3 Anliff-Arten ausführen. Nur ist ein Hohlschliff sehr unsinnig. Hohlschliffe verwendet man bevorzugt für Rasiermesser die keinerlei Schlag- oder Biegebeanspruchung ausgesetzt sind. Über flachen-oder balligen Schliff dagegen kann man weiter nachdenken. Hat jemand von euch Erfahrung wie sich ein balliger Schliff im Vergleich zu einem Flaschschliff beim Hacken verhält/bewährt? Oder liegt der Unterscheid nur in der Nachschärfbarkeit? Ich hab eben mal geschaut, aber ich hab leider nur Beile mit Flachschliff, mir fehlt daher der Vergleich.

Outfit
18.11.2008, 20:43
Ich bin für...300gr....balligen Anschliff...Hickory-Stiel.

Ein Fischhautmuster, wie angesprochen, wird in Serien-Gewehrschäften eingepreßt. Die Anlage dafür wird der Schmied kaum haben. Man kann sie auch mit sog. Fischhautfeilen einbringen, aber das erfordert Übung und gehört nicht zur Ausbildung eines Schmiedes..ferner verteuert es die Sache. Macht bei einer Axt auch keinen Sinn..im Gegenteil.

Wer mit einem normalen Stiel nicht zurecht kommt, kann ja mal mit einem Stück Fahrradschlauch über dem Stiel experimentieren.

mfg

Outfit

nebulos
18.11.2008, 21:11
Ich bin für : rechtes modell, 250g , Flachschliff und ~30 cm Stiellänge

Juan
18.11.2008, 21:12
Und ich bin dafür, dass ich auch eins kriege...

Mephisto
18.11.2008, 21:23
Ja genau. die Form ungefähr. Wie schwer ist deins und wie lang ist der Stiel? Welchen Schliff/Schneidengeometrie hat esGesamt 324 gr, Kopf ca. 300 gr, Kopf 10,5 lang, an der Schneide 6,5 cm hoch, Stiel insgesamt 26 cm. Anschliff ballig

sjusovaren
18.11.2008, 21:36
Gesamt 324 gr, Kopf ca. 300 gr, Kopf 10,5 lang, an der Schneide 6,5 cm hoch, Stiel insgesamt 26 cm. Anschliff ballig
324g minus 300g = 24g :o
Ein Stiel aus Balsaholz? ;-)

Hier (http://www.outdoorfeeling.com/h/g/grnsforsminibeil.html) steht ca. 200g Kopfgewicht.
Entspricht insofern in etwa dem von mir verlinkten Vaughan Mini.
Hab bei so einem kleinen Gewicht immer noch ein schlechtes Gefühl, aber ich laß mich gern belehren.

Mephisto
18.11.2008, 21:41
Mit schätzen hab ichs nicht so. Aber das Ding schneidet gut, aufgrund der sehr guten Schärfe. Sehr leicht ist es allerdings. 15 cm Walnuss (gut abgelagert) braucht seine Zeit (und Kraft)

Peter1960
18.11.2008, 22:32
Also wenn ihr mit dem Beil Holz einigermaßen gut hacken wollt, dann würde ich auf jeden Fall beim balligen Schliff bleiben. Der ist alles andere als ein Ausschließungsgrund bei einem Beil - IMHO.

Aus meiner Antwort ist schon zu erkennen, dass ich an dem Projekt als potentieller Käufer nicht interessiert bin, dafür habe ich mein Gränsfors Wildmarksbeil viel zu gern ;-)

Balliger Schliff an einem Beil ist denkbar leicht scharf zu halten: ein feuchtes Schleifpapier (Körnung 800 - 1200) auf ein Mousepad und im Winkel ganz normal über die gesamte Schneidlängenbreite mit Druck schleifen. Wer den Winkel nicht gut einschätzen kann, macht mit einem dunklen Markerstift ein paar Striche über die Schneide und kann danach ganz leicht überprüfen, ob es passt wie er schleift, oder ob eine Korrektur notwendig ist. Geht wirklich einfach!

Ich hoffe geholfen zu haben. Viel Erfolg für's Projekt :D

bigdwarf
18.11.2008, 23:11
Ich bin für : rechtes modell, 250g , Flachschliff und ~30 cm Stiellänge

5sterne :bg:

derjoe
19.11.2008, 00:31
jetzt muß ich mich als überzeugter "ich spalte mein Holz mit dem Messer Mensch" einklinken:

1. mein Messer (Glock) habe ich unterwegs eh` dabei. Seit vielen Jahren in Gebrauch, sogar schon kleinere Bäume gefällt, super! Ein Messe ris tdafür nicht gemahct? Nun, ein Glock mit seinen 200 Gramm schon.

2. Beil in der Art des Fiskars Mini? Taugt imo gar nix! Habe ich schon ein paar Mal in Ermangelung eines "richtigen Beils" ausgetestet. Holla, die Hand verkrampft ja regelrecht dabei und man kommt einfach nicht vorwärts, ist doch nix.


Wenn du schon ein Leichtgewichtsbeil machst, dann sollte wenigstens ein langer Stiel vorhanden sein und dafür lieber ein noch leichterer Kopf. Das Fiskars ist jedenfalls ein sehr schlechter Witz. Die paar Gramm die man am Stiel eingespart hat stehen in keinem Verhältnis zur Abnahme der Effizienz, einfach kontraproduktiv.

Abgesehen davon: wofür nehmt ihr denn überhaupt ein Beil mit auf Tour??? Außer ein Floß, Lagerbauten, Blockhütte o.ä. bauen fällt mir nix ein. Und für solche Aktionen lont sich wieder ein Beil / Axt. Für`s Lagerfeuer brauche ich schon lange kein Beil - lange Stücke werden durchgebrannt, Kleinholz wird mit dem Messer gemacht.

Shorty66
19.11.2008, 00:34
Ich wage als recht axt-unerfahrener User mal eine seltsame idee zu posten:
Gibt es nicht vielleicht eine möglichkeit, einen Stabilen aber sehr leichten Axtkopf zu schieden, der einen Hohlraum hat um dort wasser/sand/wasweißich einzufüllen und dadurch das benötigte kopfgewicht zu erreichen?
Damit könnte man ein sehr leichtes beil bauen welches trotzdem großen impuls bekommt....

Wahrscheinlich wäre sand als füllmaterial besonders geeignet - wasser wirt sicher einen etwas "schwappiges" gefühl beim schlagen mit sich bringen, selbst wenn der hohlraum sehr voll ist.
Wenn man zusätzlich ein Rohr aus Carbon oder alu als schaft verwendet könnte man in dem teil in dem der schaft im kopf steckt ebenfalls zusätzliches gewicht unterbringen.

Ich hab keine ahnung wie sich sowas schmieden lässt oder ob es eine andere möglichkeit gibt sowas umzusetzen aber interessant wärs doch bestimmt...

derjoe
19.11.2008, 00:36
324g minus 300g = 24g :o
Ein Stiel aus Balsaholz? ;-)


Nee - du lebst wohl hinterm Mond :baetsch:. Hierzulande belegen gerade Stiele zum Aufpusten die ersten Plätze der Charts :grins:!

hrXXL
19.11.2008, 00:40
von der idee nicht schlecht shorty, aber darunter würde dann die festigkeit leiden.
sobald du dann mal mit wums irgendwo draufhaust ist die chance groß, das der keil dann reißt. außerdem wäre der hohlraum bei der größe des ods beils sowieso so klein, das es sich nciht lohnt.

selbst wenn ein 2,5kg spalthammer hohl wäre, müßte man dann wieder was finden, was ne annähernd gleiche dichte wie metall, das mann gewicht reinbringen würde

Shorty66
19.11.2008, 00:42
naja gut, man könnte natürlich auch stumpf ans nicht scharfe ende nen dicken stein binden und sollte damit ebenfalls nen schwer genuges beil bekommen. Nur kiregt man den bestimmt nicht ohne längere knotarbeit vernünftig fest...

derjoe
19.11.2008, 00:44
Gibt es nicht vielleicht eine möglichkeit, einen Stabilen aber sehr leichten Axtkopf zu schieden, der einen Hohlraum hat um dort wasser/sand/wasweißich einzufüllen und dadurch das benötigte kopfgewicht zu erreichen?
Damit könnte man ein sehr leichtes beil bauen welches trotzdem großen impuls bekommt....

Wahrscheinlich wäre sand als füllmaterial besonders geeignet - wasser wirt sicher einen etwas "schwappiges" gefühl beim schlagen mit sich bringen, selbst wenn der hohlraum sehr voll ist.
Wenn man zusätzlich ein Rohr aus Carbon oder alu als schaft verwendet könnte man in dem teil in dem der schaft im kopf steckt ebenfalls zusätzliches gewicht unterbringen.

Ich hab keine ahnung wie sich sowas schmieden lässt oder ob es eine andere möglichkeit gibt sowas umzusetzen aber interessant wärs doch bestimmt...

Der Grundgedanke ist vielleicht gar nicht mal verkehrt, aber ganz so einfach ist es leider nicht. Es gibt z.B. Hämmer, die mit Sand gefüllt sind (rückschlagfreie Gummihämmer o.ä.). Der Sand schluckt dabei einen Großteil der Energie, indem "Schlagenergie" (kinetische Energie...) durch Verformungsarbeit des Füllmaterials umgewandelt wird --> es geht Energie verloren, die den Vortrieb in das zu spaltende Material verringert.

hrXXL
19.11.2008, 00:44
sicher, das geht auch
aber man muss gleichzeitig noch bedenken, der stiel steht auch im verhältnis zum keil

wenn du jetzt den gkeil mit nem dicken stein beschwerst, kann es passsieren, das der stiel bricht

derjoe
19.11.2008, 00:50
naja gut, man könnte natürlich auch stumpf ans nicht scharfe ende nen dicken stein binden und sollte damit ebenfalls nen schwer genuges beil bekommen. Nur kiregt man den bestimmt nicht ohne längere knotarbeit vernünftig fest...

dann kannst du den Axtkopf aber nicht mehr durch das Holz treiben, weil der Axtkopf durch den Stein hängen bleiben würde... .

Wenn jedoch kein Holz gespalten werden soll, eine Idee. Mir kam auch gerade die Form mancher Steinzeitäxte in den Sinn: Holzkeule und eine Klinge längs fixiert. Dann übernimmt das Holzgewicht die Funktion der Schwungmasse, und die Klinge wir leicht gehalten.

Der Gewichtsvorteil wäre aber auch wieder dahin, außer man will vor jedem Gebrauch einen neuen Stiel dranfrickeln, oder will eine Art Notbeil bereithalten.

Shorty66
19.11.2008, 00:52
Klar müsste der die axt von der stabilität dann so dimensioniert sein, dass sie zb. 500g stein problemlos verkraftet. Dann kommt an den kopf ein verknotbarer lederbeutel in den der gefundene stein gepackt werden kann und man kann drauf lass spalten.
Wenn man möchte könnte man den Lederbeutel aus zwei hälften gestalten die jeweils in der mitte des axtkopfes angebracht sind und, nach hinten geschlagen, den stein aufnehmen oder nach vorn geschlagen werden um die schneide zu schützen wie ein holster :-)

*wie gesagt: alles unter dem vorzeichen "innovatives rumspinnen" ^^

hrXXL
19.11.2008, 00:55
da würd ich aber sagen, das es sich nicht lohnt, da man sich dann auch gleich nen größeres beil nehmen kann

ich glaub aber wir schweifen hier langsam ein wenig vom thema ab oder

Shorty66
19.11.2008, 01:00
hm, ich find etwas albern, ein "minibeil" zu entwickeln welches nun doch nichts so besonderes ist und eben ohne jegliche innovation auskommt. Und wenn man bei jeder idee gleich "vom thema abschweift", dann gibt es eben keinen raum für innovation. dann kann man so ein projekt eigentlich auch gleich lassen.

Andere idee: Stahl hat ne dichte von 7,9g /cm³. Beli ist mit 11,4g/cm³ deutlich dichter. Vielleicht ists sinnvoll einen besonders dichten axtkopf zu basteln indem man ihn zum teil aus blei herstellt bzw. nicht tragende stahlteile durch bleib ersetzt um eine höhere schwungmasse bei kleinerer schnitt und reibungsfläche zu erzielen. Könnte es sein das sich dadurch besser spalten ließe?

derjoe
19.11.2008, 01:15
ich glaub aber wir schweifen hier langsam ein wenig vom thema ab oder

glaub` ich langsam auch...



Andere idee: Stahl hat ne dichte von 7,9g /cm³. Beli ist mit 11,4g/cm³ deutlich dichter. Vielleicht ists sinnvoll einen besonders dichten axtkopf zu basteln indem man ihn zum teil aus blei herstellt bzw. nicht tragende stahlteile durch bleib ersetzt um eine höhere schwungmasse bei kleinerer schnitt und reibungsfläche zu erzielen. Könnte es sein das sich dadurch besser spalten ließe?

Nein.

Outfit
19.11.2008, 01:21
@derjoe....nicht jeder schleppt so einen angeschliffenen Kampfmeißel mit Brechstangen-Fähigkeiten wie das Glock mit sich herum.
Wie sollen die Holz bearbeiten, die mit dem hier oft empfohlenen Hausfrauen-Messer "Opinel" unterwegs sind? Da macht ein anderes Werkzeug schon Sinn.

Interessant wäre bei dem Passaround der Vergleich Forenaxt vs. Fiskars-Miniaxt vs. Fiskarssäge...wo liegen Stärken..Schwächen..Einsatzmöglichkeiten.

Wenn ich weiß, ich will nur den Hobo-Ofen befeuern, dann erspare ich mir eine Axt und nehme lieber die kleine Säge...sie ist leichter und (wenn erforderlich) leiser.

@Shorty...wieviel soll die Axt denn kosten nach dem Aufwand? Was ist wenn zig Leute ihre Bleiaxt bei Bootstouren verlieren..ich denke mal wir haben genug Umweltgifte..es muß nicht noch eine Bleiaxt dazu kommen.

mfg

Outfit

lina
19.11.2008, 01:51
"Innovatives rumspinnen" ist etwas Gutes! Bitte nicht abwürgen!
Etwas Ähnliches wie schon Vorhandenes herstellen nichts Besonderes.
Multifunktionales reduziert das Gewicht der gesamten Ausrüstung, insofern nützt es weiterreichend.
Die Kosten betrachten kann man später, wenn der Gegenstand konkreter wird.

Mal konzeptionell gedacht:
Was sind denn die meist gewünschten Anwendungswünsche des Beils?

Bisher wurde z.B. gewünscht:
- Holz für Lagerfeuer zerkleinern (wieviel Kraft muss man dafür überhaupt aufbringen? Man will ja keine ganzen Wälder zerlegen)
- Zeltheringe einschlagen
- Soll es ein Messer ersetzen können? Muss man evtl. gar kein zusätzliches Messer mehr mitnehmen?
- Wenn es leicht zu transportieren sein soll, wie lässt sich das erreichen? (Sand muss man evtl. auch mitschleppen, Wasser wäre eher zu finden, etc.)
- ...

PK-Bomber
19.11.2008, 02:52
Innovatives rummspinnen ist was tolles, aber die Idee von nem hohlen Beil ist, sagen wir, experimentell.

Die Struktur eines solchen Beiles ist niemals im Stande, die Kraft auszuhalten, die beim zu schlagen entsteht.

Abgesehen davon: Wenn ich das Ding nicht komplett fülle, verlagert sich das Gewicht beim Ausholen an die stumpfe Seite und klatscht erst nach dem Aufschlag in Richtung Schneide. Damit entstehen zwei Impulse. Einmal das Auftreffen des leeren Beiles und zeitversetz, sprich später, das Auftreffen des Füllgewichtes. Also ineffektiv, sprich murks.

Selbst wenn ich ein Zusatzgewicht an meinem Beil befestigen kann, ohne dass es Spiel hat, beispielszweise ein Gewicht, dass perfekt auf den Nacken des Beiles passt, passiert folgendes:

Axt trifft auf Holz, Gewicht drückt auf den Nacken. Kurzfristig dürfte sich die Spaltwirkung erhöhen, aber längerfristig deformiere ich damit das Ör, sprich Loch in der Axt ( leider fehlt mir gerade der fachgerechte Name dafür). Damit mache ich meine Axt/ das Beil unbrauchbar, denn damit kann sie brechen und sich vom Stiel/ Schaft lösen, oder ich deformiere sie soweit, dass sich der Stahl vom Holz löst.

Wie schon erwähnt, wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Hab noch nie gehört, dass die Waldarbeiter in Sibierien, Skandinavien, oder sonstwo Wasserkanister, oder ähnliches an ihren Äxten hatten.

Nette Idee, aber die Physik begünstigt sie nicht gerade!

Vielleicht sollten wir die Erfahrung von Menschen zu Rate ziehen, die den ganzen Tag nichts anderes gemacht haben, als dieses Werkzeug zu benutzen, und somit ein hocheffektives Werkzeug zu erschaffen. Wenn ich den ganzen Tag auf Bäume eindreschen müsste, würde ich mir auch sehr schnell überlegen, wie ich mir die Arbeit erleichtern kann.

markrü
19.11.2008, 07:54
@ Nemo.26:

Ich finde die Idee sehr interessant.
- Den Preis auch...
- An die Scheide zu denken, sowieso!
- Die genaue Form wäre mir nicht so wichtig.


Die Frage nach einem sinnvollen Gewicht bei guter Transportabilität für ein Beil bei dem genannten Einsatzzweck habe ich mir auch schon öfter gestellt. Andere scheinen da ja grundsätzlich der Meinung zu sein, dass alles unter 500g und 50cm Stiellänge Unsinn ist. Ich weiß aber nicht, ob da Erfahrungen vorliegen - Wie gesagt: Alles unter der Prämisse "Ich will keine Bäume fällen, sondern einen Hobo befeuern"!

Vielleicht könntest Du mal Beil fertigstellen lassen und auf seine Anwendbarkeit hin testen, da wäre ich sehr gespannt!

Gruß,
Markus

Nemo.26
19.11.2008, 09:02
Guten Morgen

Es scheint sich ja so langsam ein höhres Kopfgewicht heraus zu kristallisieren. Was ich so auf den letzten 2,5 Seiten an Posts gelesen habe scheinen 300g Kopfgewicht den Leichtgewichtsbefürwortern nicht weh zu tun und die Schlagkraftfans in Sachen Effiziens des Beils zu beruhigen. Der Protoytp hat erstmal 250g... wenn das zu wenig ist kann man ja nochmal 50g drauf packen.
Das leichtere Gewicht wird mit nem langen Stiel 35-40cm kompensiert (auch das haben einige vorgeschlagen)

Um das Problem mit dem Nachschärfen eines eventuell balligen Schliffs legt der Schmied eine genaue Anleitung für das Nachschärfen mit Hausmitteln bei.

Das sind übrigens die gewünschten Fotos. Im Hintergrund steht eine Wettkampfaxt (für Timber Sports).

http://img523.imageshack.us/img523/3563/beil1xo8.jpg (http://imageshack.us)

http://img155.imageshack.us/img155/6601/beil2zy3.jpg (http://imageshack.us)

http://img155.imageshack.us/img155/5752/beil3vz6.jpg (http://imageshack.us)

Nemo.26
19.11.2008, 09:09
...und wieder was vergessen zu erwähnen. Der Schmied hat angeboten einen Nagelzieher in das Bartbeil noch einzuschmieden, wenn es gewünscht wird. Es wurde mal in einem der inzwischen sehr zahlreichen Posts gefragt ob sowas möglich wäre.
Werde am Sonnatg mal durchzählen und auswerten welche Kopfform ins Rennen geschickt werden soll und den Schmied bitten dieses Beil dann entsprechend fertig zu machen und mir für den Passaround zu schicken. Wobei wir schon bei der nächsten Frage wären... wie soll das Passaround ablaufen? Jeder Teilnehmer bekommt das Beil mal für ne Woche und kann sich Holz fürn Winter spalten und schickts dann an den nächsten Teilnemher weiter oder besser 2 Wochen bwz. 3 Tage?

Natide
19.11.2008, 09:09
Mal konzeptionell gedacht:
Was sind denn die meist gewünschten Anwendungswünsche des Beils?

Bisher wurde z.B. gewünscht:
- Holz für Lagerfeuer zerkleinern (wieviel Kraft muss man dafür überhaupt aufbringen? Man will ja keine ganzen Wälder zerlegen)
- Zeltheringe einschlagen
- Soll es ein Messer ersetzen können? Muss man evtl. gar kein zusätzliches Messer mehr mitnehmen?

Wälder zerlegen vielleicht nicht, aber doch dicke Äste zerkleinern schon und manche hier wollen wirklich Wälder zerlegen. :grins:
Zeltheringe einschlagen sehr sinnvoll, finde ich.
Messer ersetzen? Sicher nicht. Es geht ja darum jedes Werkzeug seinem Zweck gemäß einzusetzen. Das wurde weiter vorne schon erwähnt. Das Messer zum schneiden und vespern, etc. und das Beil, um Holz zu hacken/spalten/zerkleinern. Denn ein Messer, das so groß ist, dass es zum Holzhacken taugt, ist schlecht zum Butterbrot schmieren :roll:

nebulos
19.11.2008, 09:17
Werde am Sonnatg mal durchzählen und auswerten welche Kopfform ins Rennen geschickt werden soll...
Wär es für dich nicht am einfachsten einen neuen thred (incl. Umfrage) zu erstellen in dem du Über Kopfform abstimmen läßt? (wäre sicher auch bei gewicht und stiellänge gut)

blitz-schlag-mann
19.11.2008, 09:56
Wälder zerlegen vielleicht nicht, aber doch dicke Äste zerkleinern schon und manche hier wollen wirklich Wälder zerlegen. :grins:
Zeltheringe einschlagen sehr sinnvoll, finde ich.
Messer ersetzen? Sicher nicht. Es geht ja darum jedes Werkzeug seinem Zweck gemäß einzusetzen. Das wurde weiter vorne schon erwähnt. Das Messer zum schneiden und vespern, etc. und das Beil, um Holz zu hacken/spalten/zerkleinern. Denn ein Messer, das so groß ist, dass es zum Holzhacken taugt, ist schlecht zum Butterbrot schmieren :roll:

Yep. Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass so ein Mini-Beil ein sinnvolles Werkzeug ist. Dazu muss man aber wissen, wie man es benutzt und auch seinen Einsatzbereich kennen. Mein Fiskars Minibeil möchte ich nicht missen, z.B. beim Befeuern meines Terassenofens. Und wenn es dann noch ein besseres, handgemachtes Beil gibt, warum nicht?

Ist wie mit einem Dremel, den mein Schwiegervater gerne als "Spielzeug" abtut. Mit "Viel hilft viel" ist es eben nicht immer getan.

Nemo.26, bleib dran.

Markus K.
19.11.2008, 10:04
Wälder zerlegen vielleicht nicht, aber doch dicke Äste zerkleinern schon und manche hier wollen wirklich Wälder zerlegen.

Zum Entasten mag ein Beil gut sein. Und zum Anzündholz vorbereiten. Für dickere Äste würde ich eine Säge empfehlen. Ist viel kraftschonender.
Normalerweise ist es so, dass Totholz, das schon durchgetrocknet ist, sich besser eignet, um ein Feuer zu unterhalten als frisches, grünes Holz. Oft mal ist das Totholz so weit mürbe, dass es sich auch so durchbrechen oder zerkleinern lässt.



Zeltheringe einschlagen sehr sinnvoll, finde ich.

Nein. Stahl auf Aluminium verträgt sich nicht so gut. Und selbst Stahlnägel werden bei entsprechendem Untergrund und bei entsprechender Handhabung verbogen. Und krumme Heringe sind einfach nur nervig.

Gruss MK

derjoe
19.11.2008, 11:11
Innovatives rummspinnen ist was tolles, aber die Idee von nem hohlen Beil ist, sagen wir, experimentell.

Die Struktur eines solchen Beiles ist niemals im Stande, die Kraft auszuhalten, die beim zu schlagen entsteht.

Nette Idee, aber die Physik begünstigt sie nicht gerade!

Vielleicht sollten wir die Erfahrung von Menschen zu Rate ziehen, die den ganzen Tag nichts anderes gemacht haben, als dieses Werkzeug zu benutzen, und somit ein hocheffektives Werkzeug zu erschaffen.

meine Rede.

@shorty: Wie gesagt, nicht prinzipiell schlecht die Idee, aber:

1. schau` dir mal den Axtkopf von oben an und betrachte den Querschnitt des Materials. Dieser Mini-Axtkopf ist schon so klein, daß auch der Querschnitt sehr gering ist. Um eine ausreichende Stabilität, gerade bei kleinen Werkzeugen zu erhalten, mußt du eine gewisse Wandstärke belassen. Wenn überhaupot, sehe ich hier nur eine einzige Stelle wo genügend Material für eine (kleine) Bohrung zur Verfügung stünde. Wenn du da, sagen wir ein max. 8mm großes Loch reinbohrst wäre das schon grenzwertig für die Stabilität, außerdem hättest du dann eine nicht erwähnenswert höhere Masse. bin zu faul zum rechnen, aber die ca. 5 Gramm Merhgewicht lohnen doch nicht.

edit: ich muß meine Aussage revidieren: das Loch von 8mm wäre viel zu groß, habe noch mal die Maße rangenommen - ich würde einfach sagen: vergesen wir das mal ganz mit dem Loch...


ein Ausschlußkrieterium ist z.B.

2. 2 verschiedene Metalle zusammenbringen wird bei Konstruktionen wenn irgendmöglich vermieden, und wenn, dann wird auf Verträglichkeit geachtet.
Das edlere Metall frißt das unedlere auf, sobald Feuchtigkeit mit ins Spiel kommt (Luftfeuchtigkeit oder "mehr"). Du erzeugst damit ja nichts anderes als eine Batterie, wenn du die Metalle zusammenbringst. Je nach Stahlsorte hast du da so etwa 0,5-1Volt zwischen den Metallen. Sehr extrem ist der Effekt z.B. bei Alu und Kupfer, wenn man bspw. Kupferpaste in ein Gewinde an einem Alumotor einbringt, und Feuchtigkeit dzukommt, frißt es dir richtig schön die Gewinde kaputt. Bei Stahl und Blei geht es nicht ganz si schnell, reicht aber vollkomen aus, um das Teil zu zerstören. eine Axt kann bei eher mäßigem Gebrauch ein Leben lang begleiten, warum die Lebensdauer von vorneherein verkürzen???


Andere scheinen da ja grundsätzlich der Meinung zu sein, dass alles unter 500g und 50cm Stiellänge Unsinn ist. Ich weiß aber nicht, ob da Erfahrungen vorliegen...
Gruß,
Markus

Erfahrung damit haben alle Schaffer.
Beim Arbeiten mit der Axt / Beil / Hammer... lebt der effiziente Umgang von der Schwungmasse, nicht von der Kraft. Wird das Beil zu leicht, muß man die Geschwindigkeit erhöhen, um den Kopf durchzutreiben, das ist sehr ermüdend und ineffizient. Die Schläge werden sehr ungenau, wenn man den Speed erhöhen muß. Normalerweise läßt man das Beil mehr oder weniger fallen und hilf tnur sehr minimal nach mit der Kraft. Beobachtet mal einen alten Hasen: das Gewicht wird sehr hich gehoben, bis der Arm fast senkrecht gen Himmel gestreckt ist, das Gewicht wird fallen gelassen. Genaue Zielführung und Schwung, die gerade Führung reichen aus, es muß wie gesagt nur minimal nachgeholfen werden. Viele Anfänger hingegen nehmen so ein Teil einigermaßen verkrampft in die Hand und nehmen nur einen sehr kurzen "Schlagweg" vor. Nach 10 Holzscheiten fangen die schon oft an zu hecheln... .

Wer das Teil wirklich häufig benutzen will, trägt lieber mehr Gewicht mit sich rum, anstatt dann übermäßig viel Kraft (unnötigerweise) beim Holzspalten zu verschwenden. Und wer das Beil nicht planmäßig verwendet - kann es imo auch zu Hause lassen. Wie oft hat man in jüngeren Jahren Holz aus dem Wald gezogen, mit den Händen kleingemacht ohne irgendwelche Hilfsmittel. ange Stücke wurden einfach durchgebrannt, ging doch auch so... . Holz spalten im Wald? In das Vergnügen kam ich glaub` noch nie. Da müßte ich ja erst mal absägen und dann spalten :roll:.

Ich habe selber eine kleines Beil von Fiskars mit einem sehr leichten Kopf aber normal langem Stiel, wird heute auch glaub` nicht mehr hergestellt, war lange vor der Zeit als die Griffe orange wurden. Ich hatte es immer messerscharf geschliffen, und mußte trotzdem ordentlich Speed draufkriegen, damit ich damit vorwärts kam.

Noch ein wichtiger Punkt: die Stärke des Stiels im Griffbereich. Zum Arbeiten ist ein guter Griff des Werkzeugs wichtig. Wenn der Stiel zu klein ist vom Greifen her, verkrampft die Hand regelrecht, und man hat das Werkzeug nicht gut "im Griff". Wenn auch noch am Stiel Gewicht gespart wird, wird es immer anstrengender mit diesem kleinen Dingen zu arbeiten.

Für mich ist Arbeiten mit unterdimensioniertem Werkzeug aus Erfahrung in etwa so, wie wenn ich versuche, bei meiner Körpergröße auf einem Kinderfahrrad zu tun. Nur weil es weniger Platz weg nimmt, will ich keine Schmerzen in Kauf nehmen... .

Fazit: die Tendenz ist einfach

je leichter der Kopf desto anstrengender und UNGENAUER trifft man sein Ziel, je schwerer der Kopf, desto kraftsparender kann man arbeiten (gilt natürlich nur bis ca. 2-3kg...).


Es hat schon einen gewissen Grund warum eins der ältesten Werkzeuge der Menschheit sich mit dem untersten Gewicht bei 500-600 GRamm eingependelt hat.


mögliche Option: Egal, wofür ein leichtes Beil benötigt werden könnte - warum guckt man nicht mal nach Fleischermessern??? die hauen damit doch ganze Schweineknochen auseinander???

cd
19.11.2008, 11:21
- Soll es ein Messer ersetzen können? Muss man evtl. gar kein zusätzliches Messer mehr mitnehmen?
IMO nicht, zumindest ein Klappmesser á la Opinel oder SAK muss fürs Essen bereiten, Pilze abschneiden, etc schon mit - aber mehr Messer braucht man eh selten, wenn man ein kleines Beil hat noch seltener.
Um aber die Idee kurz aufzugreifen: Roselli Axt (http://www.roselli.fi/1/index-ger.html), wurde auch im Forum schon erwähnt (klick (http://forum.outdoorseiten.net/showthread.php?t=11920)). Gibts bei gleichem Kopf mit 2 verschieden langen Stielen, 36cm und 46cm. Insgesamt 750-850g. Durch die Kopfform kann man das Teil so fassen, dass man mit der Klinge auch Schneidarbeiten erledigen kann...
Ein interessanter Test (Vergleich mit ner Gränsfors) ist hier (http://outdoors.free.fr/OM-PDF/Axes/) zu finden, "gransfors-bruks-small-forest-axe.pdf".
Ich hab sowas noch nie in der hand gehabt, finde das Design aber ziemlich cool und der Test macht auch nen überzeugenden Eindruck. Gut, die Roselli ist deutlich schwerer, aber vielleicht geht sowas auch in klein?


Zu den aktuellen Bildern:
Die Form des linken Kopfes, mit der "Draufsicht" des rechten Kopfes (der ist ja etwas massiver, keilförmiger).
250g KG + 35cm Stiel hört sich IMO gut an - allerdings reine Gefühlssache...

chris

Nemo.26
19.11.2008, 11:45
@ derjoe Danke für die umfangreiche Erläuterungen. Ich geb dir rein aus physikalischer Sicht in vielen Punkten Recht. Jedoch finde ich es einfach weniger ermüdend Holz mit einem Beil (auch wenn dieses klein ist) anstatt mit einem Messer zu hacken. Beim Schlafsack leg ich gerne noch 100€ drauf um 200g einzusparen und dann würde ich mir 200-300g extra aufbürden um Kraft beim Holzhacken zu sparen? Zudem darfs einem doch ruhig etwas warm werden beim Holz hacken, ist gerade bei kühlen Temperaturen ein schöner Nebeneffekt.
Deiner Anmerkung zur "Fallhöhe" kommen wir bereits mit dem längeren Stiel nach.
Dein Vorschlag ein Fleischerbeil/messer zu nehmen versteh ich nicht. Zuerst erklärst du sehr fundiert die Physik eines Beils und rätst dann zu einem Fleischerbeil? Ich hab zwar kaum Ahnung von Physik, aber spielt bei der Kreisbewegung neben der von dir erwähnten Masse nicht auch der Radius (in unserem Fall Stiellänge) eine gleichbedeutenden Rolle? Bei einem Fleischerbeil ist zwar die Masse (oft bis zu 2kg) enorm, die resultiren Kraft daraus aber eher gering, wegen sehr kurzem Radius. Bei einem Fleischerbeil macht man das (wie du indirekt schon erwähnt hast) wegen der Präzision bei der Schnittführung. Da ein Fleischer sein Beil nicht im Rucksack tragen muß, werden ihn die 2kg nicht sonderlich stören.

derjoe
19.11.2008, 11:46
Ein interessanter Test (Vergleich mit ner Gränsfors) ist hier (http://outdoors.free.fr/OM-PDF/Axes/) zu finden, "gransfors-bruks-small-forest-axe.pdf".

ja, vor allem der Schlußsatz ist recht aufschlußreich:

I sold my Roselli 6 months ago. It was good, but all of that really mattered to me in the field, was the power of cutting, for trimming branches, obtaining quickly dead wood of the size I need, and that exactly where it is not the best at. I still have my SFA, I still find it a bit too heavy for normal carry, but then a more conventional, and lighter hatchet can do.

tja, genau so sehe ich das auch. Meine einzige "Leichtaxt" war zwar die Fiskars, ist mir aber einfach zu grenzwertig was das Gewicht angeht. Liegt nur noch in der Schublade rum, weggeben bringe ich aber momentan noch nicht über`s Herz - war einer meiner ersten hochwertigeren Ausrüstungsgegenstände, damit bin ich als halbstarker Jüngling durchs Unterholz gezogen und habe meine ersten Abenteuer erlebt... .

derMac
19.11.2008, 11:57
warum guckt man nicht mal nach Fleischermessern??? die hauen damit doch ganze Schweineknochen auseinander???
http://www.dick.biz/dick/product/710803/detail.jsf
Und dann wäre noch mein Vorschlag weiter oben im Thread. Aber das Endprodukt scheint ja schon ziemlich festzustehen.
Die beiden am meisten genannten Wünsche - Holz spalten und max. 200 g Kopfgewicht - sind jedenfalls nicht wirklich vereinbar.

Mac

lina
19.11.2008, 12:00
Das Messer zum schneiden und vespern, etc. und das Beil, um Holz zu hacken/spalten/zerkleinern. Denn ein Messer, das so groß ist, dass es zum Holzhacken taugt, ist schlecht zum Butterbrot schmieren


mögliche Option: Egal, wofür ein leichtes Beil benötigt werden könnte - warum guckt man nicht mal nach Fleischermessern??? die hauen damit doch ganze Schweineknochen auseinander???

Diesen Ansatz finde ich, wie ja schon weiter vorne erwähnt, auch spannend.
Wer z.B. schon mal ein asiatisches Küchenbeil benutzt hat (das eine ähnliche Form hat wie ein Fleischermesser), weiß, dass die Nutzungsbreite so eines Teils verblüffend ist.
Zum einen kann man damit Knochen zerhacken, zum anderen so filigran arbeiten, wie es mit anderen Messern viel mühevoller möglich ist. Schließlich kann man die breite Klinge als Spatel benutzen. Holzspäne zum Feuerstarten und Kleinholz für den Hobo müssten ebenso problemlos gehen. Holzstämme spalten geht natürlich nicht.

Einen kleinen Eindruck bekommt man in der Eingangssequenz eines Films von Ang Lee, die man z.b. bei youtube anschauen kann: klick (http://www.youtube.com/watch?v=zs5WiddD7i0)


Eine Vorrichtung zum Zeltheringe ziehen fände ich ebenfalls sehr praktisch.

lina
19.11.2008, 12:04
@derMac

Ja, genau sowas!
Vielleicht könnte man ja zwei unterschiedliche herstellen :D

derjoe
19.11.2008, 12:06
@lina: das erste Zitat ist nich von mir, sondern von Nadide ;-)

Macht aber nix, sehe ich auch so :grins:.

Nemo.26
19.11.2008, 12:13
Da der Schmied auch Messer schmiedet gehe ich davon aus, dass er auch ein japanisches Beil (siehe dick.biz) fertigen kann. Interessant sind diese Teile schon den Anspruch des Spaltens können wir mit der Klingenform aber nicht erfüllen auch die 755g des Natas weichen sehr stark von der Vorgabe des geringen Gewichts ab. Mit der Bezeichnung Minibeil würde es sich nicht mehr decken.

lina
19.11.2008, 12:14
@derJoe Danke, hab's geändert.
Die Beitragsverweisnummer stimmte, hatte nur vergessen, dass ich auch den Namen ändern muss. Ein weiteres Zitat zu Fuß einfügen ist trickreich ...

@Nemo26:
Kleinholz zerkleinern müsste auch in einer leichteren Variante noch möglich sein.

Bzgl. Heringe ziehen: Ein einfacher Haken würde bei Rockpins ja nicht nützen, da müsste es schon eine Öffnung wie z.B. beim Flaschenöffner sein (und ein Loch spart auch wieder etwas Gewicht :grins: )

Nemo.26
19.11.2008, 12:49
Bitte äußert euch mal zur Frage, wie lange die Testdauer pro Passaround-Teilnehmer sein sollte. 3 Tage, 7 Tage oder 14 Tage?

Natide
19.11.2008, 13:03
OT: Ich verstehe nicht, warum hier die Diskussion überhaupt aufkommt, ob man so ein kleines Beil braucht oder nicht, ob es sinnvoll ist oder nicht, etc.
Das Thema "Minibeil für Rucksackreisende" wurde in einer nicht kleinen Runde beim Treffen in Wörnitz besprochen und es wird solch ein Beil gewünscht. Auch wenn es schon kleine Beile gibt, die aber anscheinend nicht dem entsprechen, was diejenigen suchen, die sich über das Thema unterhalten haben.
Darum gibt es diesen Thread hier ja überhaupt erst.

Ich denke, man sollte sich hier darauf beschränken zu diskutieren:
- wie es aussehen soll / was sinnvoll ist
- wie schwer es sein darf
- Stiellänge
- Schliff
- Dauer des Passaround (wie von Nemo.26 gerade angesprochen)
- etc.

Die Frage ob es gebaut/gebraucht wird oder ob nicht braucht hier eigentlich nicht geklärt werden.

derMac
19.11.2008, 13:12
Da der Schmied auch Messer schmiedet gehe ich davon aus, dass er auch ein japanisches Beil (siehe dick.biz) fertigen kann. Interessant sind diese Teile schon den Anspruch des Spaltens können wir mit der Klingenform aber nicht erfüllen
Warum?

auch die 755g des Natas weichen sehr stark von der Vorgabe des geringen Gewichts ab. Mit der Bezeichnung Minibeil würde es sich nicht mehr decken.
War ja nur ein Bsp. um eine Diskussion jenseits von "wir wählen unter 2 Vorgaben eine aus" anzukurbeln.

Mac

cast
19.11.2008, 13:16
Wälder zerlegen vielleicht nicht, aber doch dicke Äste zerkleinern schon und manche hier wollen wirklich Wälder zerlegen.

Das kann eine Säge wesentlich besser.

Griffgestaltung
wie ein Griff rutschfest zu machen ist zeigt das Jägerbeil von Gränsfors.

Hofnarr
19.11.2008, 15:35
Das Mitlesen wird zunehmend schwieriger. Ich möchte an dieser Stelle ebenfalls den Wunsch äußern, die Diskussion in mehrere Threads aufzuspalten -- etwa "Grundsatzdiskussion", "Grundsätzliche Designfragen", "Kopf", "Stiel".

Ich lese alles interessiert mit, und spreche mit zum jetzigen Informationsstand für 250g Kopfgewicht, Stiel 30+cm aus, Holz egal (Hauptsache etwas Gutes;)
Würde mich freuen, wenn es Protoypen mit verschiedenen Kopfgewichten gibt (bin mir gerade nicht sicher, ob dies weiter oben schon beschlossen wurde), dann können wir diesbezüglich besser entscheiden.

Hofnarr
19.11.2008, 15:56
Eine grundsätzliche Idee möchte ich noch einbringen:

In der Diskussion klingt an, wie unterschiedlich die Vorstellungen bezüglich des Endprodukts sein können.

Eine Besonderheit des Forums-Beils könnte darin bestehen, eben nicht nur *das* Forumsbeil, sondern ein Forumsbeil in Varianten vorzusehen:

In der Auswahl aus verschiedenen Kombinationsparametern, z.B. Stiellänge, Kopfgewicht, Stielmaterial, Scheidenmaterial, usw. liegt dann die große Stärke des Ansatzes. Konfigurierbarkeit, Individualität. Bei einem Werkzeug mit "grenzwertig"-abgestimmter Funktionalität (Gewicht vs. Power etc.) erscheint mir das äußerst wichtig.

Vermutlich wird es diese Varianten ohnehin geben (manche wünschen sich hier ja auch nur den Kopf, ohne Stiel) ... die Frage ist nur, was man formell und vom Ansatz her daraus macht, und wie stark man von Anfang an die Auswahlmöglichkeiten betont (statt sich unter Umständen faule Kompromisse abzuringen!).

"Forum Y" könnte das Beil dann heißen, wobei Y für die Anzahl möglicher Varianten besteht :bg:

Denkbar wäre dann auch, die Auswahl der Kombinationen über ein Webformular o.Ä. zu organisieren, in dem die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten erläutert werden können. So kann jemand, der die hier im Designprozess geäußerten Gedanken und Schlussfolgerungen nicht 1-zu-1 nachvollzogen hat, zu einer Kaufentscheidung gelangen.

Es versteht sich natürlich von selbst, dass die Anzahl der Varianten sinnvoll auf Angebot und Nachfrage hin abgestimmt werden muss.



Würde mich freuen, Meinungen für oder gegen diesen Ansatz zu lesen ;-)

ForestGames
19.11.2008, 17:09
Hallo,
Minibeile gibt es zwei gute von Fiskars, bzw. Gänsfors; wobei das Gänsfors natürlich teuer ist, aber sehr gut verarbeitet ist und gut in der Hand liegt.

Wichtig für ein Beil wäre mir, dass man es auch als Hammer einsetzten könnte.
Etwa für Heringe, aber auch für jede andere Form von Nägeln.
Dazu müsste der Kopf verstärkt geschmiedet werden, wie bei einem Spalthammer (nur kleiner).

Und so als spinnerte Idee: könnte man nicht ein ausklappbares Fuchschwanzsägeblatt in den Stiel einarbeiten?!):p

Gruß
Tom

Harry
19.11.2008, 17:32
OT: Ich verstehe nicht, warum hier die Diskussion überhaupt aufkommt, ob man so ein kleines Beil braucht oder nicht, ob es sinnvoll ist oder nicht, etc.
Das Thema "Minibeil für Rucksackreisende" wurde in einer nicht kleinen Runde beim Treffen in Wörnitz besprochen und es wird solch ein Beil gewünscht. Auch wenn es schon kleine Beile gibt, die aber anscheinend nicht dem entsprechen, was diejenigen suchen, die sich über das Thema unterhalten haben.
Darum gibt es diesen Thread hier ja überhaupt erst.

Ich denke, man sollte sich hier darauf beschränken zu diskutieren:
- wie es aussehen soll / was sinnvoll ist
- wie schwer es sein darf
- Stiellänge
- Schliff
- Dauer des Passaround (wie von Nemo.26 gerade angesprochen)
- etc.

Die Frage ob es gebaut/gebraucht wird oder ob nicht braucht hier eigentlich nicht geklärt werden.

..unterschreib... Was geht den hier ab.

Diese Grundsatzdiskussionen ob man so ein Werkzeug benötigt oder nicht, sowie neue Werkzeuginnovationen sollten in einem neuen Thread erscheinen. Da kann dann auch geklärt werden, wie man mit einem Stück Flachstahl mit versuchtem Anschliff einen Baum klein zu bekommen.
Wir hatten gestern schon einen guten Entwicklungsfortschritt und sollten da wieder anknüpfen.
Nicht ohne Grund verwendeten Generationen vor uns Beil artige Werkzeuge mit denen sie ganze Bauwerke geschaffen haben. Ja, jetzt kommen bestimmt wieder die Gegenstimmen das geht mit Messern auch oder haben die auch gemacht.
Daher brauchen wir das Rad äh BHeil nicht wirklich neu erfinden, sondern aus Erfahrungen heraus das für uns beste Beil zusammen zu schmieden.

Daher sollten wir die Vor- und Nachteile der Klingenformen, Gewichte, Stiellängen, Anschliffe, Schneidengeometrien aufführen und diese in Umfragen abstimmen.


Ach noch was.
ich lese hier immer von Spalten.
Das wird keine Spaltbeil/Axt da wir einen Keilwinkel von 15 -17 Grad haben wollen.
Zum Spalten braucht man einen höheren Keilwinkel und ein grösseres Kopfgewicht.
Mit unserer Schneidenform kann man eher Salami Schneiden in Abhängigkeit von des gewählten Anschliffs.
Da fällt mir ein. Es gibt doch auch diese Faustmesser der Eskimos. Könnte man mit
unserer klinge und entsprechendem Wechselstiel es auch als solches Verwenden

Shorty66
19.11.2008, 17:47
OT: Ich verstehe nicht, warum hier die Diskussion überhaupt aufkommt, ob man so ein kleines Beil braucht oder nicht, ob es sinnvoll ist oder nicht, etc.
Das Thema "Minibeil für Rucksackreisende" wurde in einer nicht kleinen Runde beim Treffen in Wörnitz besprochen und es wird solch ein Beil gewünscht. Auch wenn es schon kleine Beile gibt, die aber anscheinend nicht dem entsprechen, was diejenigen suchen, die sich über das Thema unterhalten haben.
Darum gibt es diesen Thread hier ja überhaupt erst.

Ich denke, man sollte sich hier darauf beschränken zu diskutieren:
- wie es aussehen soll / was sinnvoll ist
- wie schwer es sein darf
- Stiellänge
- Schliff
- Dauer des Passaround (wie von Nemo.26 gerade angesprochen)
- etc.

Die Frage ob es gebaut/gebraucht wird oder ob nicht braucht hier eigentlich nicht geklärt werden.


In dem fall, dass man als nichtanwesender beim wörnitztreffen nix mehr zu dem projekt sagen darf hat das ganze aber eigentlich nicht den Namen "Forumsprojekt" verdient.
Klar, so wars nicht gemeint, kommt aber so rüber.

Nemo.26
19.11.2008, 19:49
Das mit den Abstimmungen wird langsam wohl unausweichlich um die Übersicht und die Produktivität nicht zu verringern.
Kann ich Abstimmungen auch als "Nichtmoderator" einrichten? Fallls ja werde ich das morgen Abend tun...vorher reicht mir einfach die Zeit nicht.


@Hofnarr Da jedes Beil einzeln von Hand geschmiedet wird wäre das "Forum Y" bestimmt eine Möglichkeit auf nahezu alle spezielle Variationen/Wünsche einzugehen. Einzel- statt Gruppenlösung. Aber ist das mit der Gruppendynamik des Forums vereinbar? Fall ja, ist das bestimmt die beste Lösung.

Hofnarr
19.11.2008, 19:59
Das mit den Abstimmungen wird langsam wohl unausweichlich um die Übersicht und die Produktivität nicht zu verringern.
Kann ich Abstimmungen auch als "Nichtmoderator" einrichten? Fallls ja werde ich das morgen Abend tun...vorher reicht mir einfach die Zeit nicht.

Das wäre spitze! Solange können sich die Gemüter hier bestimmt noch im Zaum halten :bg:




@Hofnarr Da jedes Beil einzeln von Hand geschmiedet wird wäre das "Forum Y" bestimmt eine Möglichkeit auf nahezu alle spezielle Variationen/Wünsche einzugehen.

Tjaaaa. Vielleicht sollte man das Ergebnis einzelner Abstimmung erstmal abwarten (hinsichtlich Streuung). Natürlich muss sich jemand finden, der die möglicherweise höhere Organisationsleistung trägt. Ok, abwarten.

Was in jedem Fall verhindert werden sollte, sind aus meiner Sicht wie schon gesagt "faule Kompromisse". Bevor also im Einzelfall ganze Threads über Kopfgewichte gestritten wird, sollte vorab klar sein, dass Variantsspielraum angestrebt wird.





Einzel- statt Gruppenlösung. Aber ist das mit der Gruppendynamik des Forums vereinbar? Fall ja, ist das bestimmt die beste Lösung.

Man stelle sich vor, es gibt da ein Webformular "Dein Forumsbeil", in dem man zwischen einigen Parametern auswählen und sich so aus unserem Forum Y eine "Einzellösung" auswählen kann.

Wäre so etwas nicht eine tolle "Gruppenlösung"? Die Gesamtheit der Variationen macht die Musik! (Den moralischen ODS-Charakter einer solchen Gruppenlösung sollte womöglich ein Forumsteilnehmer mit mehr als 150 Beiträgen urteilen, nicht ich :/)


Ich habe gerade realisiert, das ich mit dieser Idee wohl wirklich ein wenig über das Ziel hinausschieße. Schließlich gibt es das Forum Y erstmal nicht in Serie (oder doch? :D), so dass es auf ein oder zwei Bestellrunden hinausläuft. Sieht man das Spiel mit Variation in diesem Kontext, könnte man ganz sachlich in der Tat ein Fehlen an "Gruppenlösung" bemängeln.

nebulos
19.11.2008, 20:07
..in dem man zwischen einigen Parametern auswählen und sich so aus unserem Forum Y eine "Einzellösung" auswählen kann.


Den Kopfformparameter haben wir ja schon;-)
Dazu noch 2(oder 3) Stiellängen und du hast schon 4 (oder 6) Variationen.
Natürlich nur falls sich der Aufwand in Grenzen hält.

tom-a-hawk
19.11.2008, 21:02
Naja, dass ihr kein passendes Beil gefunden habt zeugt eher davon, dass die wenigsten Ahnung davon haben...


Die Axt ist eine Replik der an die Amerikanischen Unionstruppen ausgegebenen Axt. Die Axt ist nur so groß wie ein normaler Hammer und wiegt entsprechend wenig, was sie erstaunlich handlich macht. Mit dem geraden Stiel läßt sie sich sehr zielsicher führen. Mit dem Nacken können Sie bedenkenlos Nägel einschlagen. Um bei Wild das Schloß aufzubrechen, setzen Sie die Schneide auf die Schloßnaht und schlagen mit der Handfläche auf den Nacken der Axt, und schon ist das Schloß offen.

Und das Schönste daran ist der Preis: Genau richtig zum „auch noch haben können”, 25,90 Euro für die Axt und 29,90 Euro für den Tomahawk. Die beiden Stücke sind zwar etwas ruppiger gefertigt als die Stücke von Gränsfors Bruks, kosten dafür aber auch nur ein Drittel. Es sind ehrliche Werkzeuge zu einem ehrlichen Preis. Mit etwas Sandpapier, Schaftöl und Ellenbogenschmalz wird daraus ein Schmuckstück, das Sie nicht wieder missen möchten und auf das Sie bei der Revierarbeit gut aufpassen müssen, damit es nicht „aus Versehen” im falschen Auto landet.

Abweichungen in Form, Material und Farbe beruhen auf der handwerklichen Fertigung und sind kein Grund für Reklamationen. Jedes Stück wird von mir persönlich kontrolliert und mit Hand abgezogen, um rasiermesserscharf unser Haus zu verlassen.

http://venatus.de/main/index.php?produkte&kategorie=&beitrag_id=45

tom-a-hawk
19.11.2008, 21:04
P.S. Aber wenn ihr unbedingt Outdoorseiten.net draufstehen haben wollt, müsst ihrs halt noch einäzen...

Nemo.26
19.11.2008, 21:08
Bin zwar schon so gu wie unterwegs... aber das kann ich euch einfach nicht vorenthalten. Der Schmied hat eben mal die Rohlinge eingestielt mit dem geforderten/gewünschten längeren Stiel und getestet welche Leistung das Minibeil erbringen kann. Des Testholz ist staubtrockenes Nussbaumholz. Das Beil ist noch nicht feingeschliffen, noch nicht gehärtet und noch nicht geschärft. Ich bin jetzt schon mit der Leistung mehr als zufrieden... und ihr? Im Hintergrund sieht man das ebenfalls diskutierte Nata (japanisches Beil) wobei es in Deutschland eher als Praxe bezeichnet wird.

http://img167.imageshack.us/img167/5572/hacken1vd3.jpg (http://imageshack.us)

http://img167.imageshack.us/img167/4650/hacken2it1.jpg (http://imageshack.us)

Harry
19.11.2008, 21:51
Welche Stiellänge hat er genommen?
Ansonsten nicht schlecht.

Michabbb
19.11.2008, 23:19
[QUOTE=tom-a-hawk;413557]Naja, dass ihr kein passendes Beil gefunden habt zeugt eher davon, dass die wenigsten Ahnung davon haben...

Hallo tom-a-hawk
sehe ich das richtig, dein erster Beitrag in diesem Forum und du haust gleich so richtig rein !!!! Ist das deine Seite hinter dem Link?

Micha

Michabbb
19.11.2008, 23:34
Hallo Timo,
jetzt so mit Stiel gefällt mir das "Schweizer Waldbeil" fast besser als das andere.
Kann mich nicht so richtig entscheiden. Mal sehen.

Für mich ist immer noch das Gewicht entscheidend, aber so mit 250g könnt ich gut leben glaub ich. Muss man natürlich mal in der Hand haben.

Micha

Hofnarr
20.11.2008, 00:24
Zuallerst mal ein großes Kompliment an Nemo und auch an den Schmied! Ein grandioses Arbeitstempo und Engagement zeigt ihr hier. 5sterne

Das "Schweizer Waldbeil" ist mit dem symmetrischen Kopf, richtig? Stimmt, der Kopf alleine war weniger attraktiv!



Zur Ästhetik: Bei der Stiellänge (wie lang sind die genau?) wirken die kleinen Köpfe richtig verloren ... sähe das Gränsfors Mini so aus, würde das jemand kaufen? :baetsch: Wenn wir damit tatsächlich eine bessere "Funktionalität" erreichen, soll es mir recht sein!



Zur Stielform: sind das eher Standardstiele, oder ist das eine gute Form in punkto Sicherheit und Beilführung?


Freue mich auf die morgigen Teildiskussionen ...

derjoe
20.11.2008, 00:30
Naja, dass ihr kein passendes Beil gefunden habt zeugt eher davon, dass die wenigsten Ahnung davon haben...
http://venatus.de/main/index.php?produkte&kategorie=&beitrag_id=45

Bist du es, Carsten?

derjoe
20.11.2008, 00:48
ich begegne ihm jedenfalls immer wieder im www, wo er in eigener Sache Werbung macht... . Z.B. bei Bewertungen der Amazone, wo er negativen Bewertungen über seine Literatur widerspricht. Na ja, wie viel Prozent der ersten Posts mit Links und batzigen Bemerkungen stammen eigentlich von Selbständigen?

Jedenfalls könnte man es wenigstens ein klein wenig geschickter anstellen wenn man Werbung machen will. Aber mit einem Link, wo Axt / Bewil angeboten werden und noch nicht mal Stiellänge und Gewicht vermerkt sind, kann es sich doch nur um Dekoartikel handeln... . Na ja, mal gespannt, was "Tom-A-Hawk" noch so vom Stapel läßt, ganz uninteressant sind die Bücher schließlich nicht, handelt ein paar ganz nette Dinge ab. Und welcher gestandene Mann widersteht schon freiwillig einer Sau am Spieß???

nebulos
20.11.2008, 09:18
Hallo Timo,
jetzt so mit Stiel gefällt mir das "Schweizer Waldbeil" fast besser als das andere.


Geht mir gleich.

@Nemo: Hast du das Gesamtgewicht der beiden Schmuckstücke?
bzw. Wie lang ist den der Stiel jetzt? (vermute 35+cm)

lg Robert

Nemo.26
20.11.2008, 09:44
Guten Morgen

Die Stiellänge beträgt jetzt 38cm. Gefordert war ein langer Stiel mit 35-40cm und das wurde sofort umgesetzt. Der Schmied meinte, kürzer dürfte der Stiel nicht sein sonst verliert das kleine Beil deutlich an Bums. Und wenn wir den Stiel deutlich länger machen sieht der Kopf völliger verloren aus auf dem Stiel und das Gewicht steigt wieder an.
Da sich jetzt nach den Fotos von den eingestielten Beilen doch einige eher das Schweizer Waldbeil (symmetriesche Kopfform) anstatt das Bartbeil wünschen kommen wir um ne Abstimmung nimmer herum. An der Stiellänge können wir nach dem Passaround immer noch herumschrauben. Vornehmliches Ziel ist jetzt erstmal zu entscheiden welches Beil ins Rennen geschickt wird, damit ich es fertig machen lassen und es zum Testen an euch weiter geben kann.

Nemo.26
20.11.2008, 09:46
... wieder was vergessen. Das Gesamtgewicht kenn ich noch nicht, schließlich sind die Beile noch nicht verkeilt und feingeschliffen.

Natide
20.11.2008, 10:01
In dem fall, dass man als nichtanwesender beim wörnitztreffen nix mehr zu dem projekt sagen darf hat das ganze aber eigentlich nicht den Namen "Forumsprojekt" verdient.
Klar, so wars nicht gemeint, kommt aber so rüber.

Nein, das ist so nicht richtig und das habe ich mit meinem Post auch nicht gesagt. DASS ein solchen Beil gewünscht wird, wurde auf dem Treffen beschlossen. Wie es auszusehen hat, wird ja hier diskutiert. Hier können sich natürlich alle beteiligen.
Nur zu diskutieren, ob das Beil sinnvoll ist und gebraucht wird, ist unnötig.

Hofnarr
20.11.2008, 10:02
Dieses "Ästhetik-Ding" mit dem Schweizer Waldbeil scheint sich zusammen mit dem Stiel zu entscheiden.

Wenn wir jetzt über die Kopfform abstimmen, dann kann sich wohl keiner vom jetzigen Gesamtbild völlig freimachen ... will sagen: anderer Stiel, dann vielleicht wieder eine andere Entscheidung hinsichtlich der Ästhetik des Kopfes.

Daher die Frage: beim Stiel, auch bei dessen Form, wird es da Variationsmöglichkeiten geben?

Nemo.26
20.11.2008, 10:16
Wie es mit den Variations-Möglichkeiten beim Stiel aussieht weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass der Schmied sich nicht hinsetzt und jeden Stiel einzeln aus der Esche schnitzt... sonst wäre der Preis sicher nicht haltbar. Zudem ist der Mann Schmied, nicht Schreiner ;-) Er lässt die Stiele von einer deutschen Firma fertigen. Warum beton ich das "deutsche" so? Nun, bei Werkzeug gibt es gewisse gesetzliche Vorgaben was die Unfallverhütung anbelangt. Ein 0815-Stiel aus Fernost würde zwar einiges am Preis, aber auch an der Sicherheit senken. Sollte der Stiel wirklich überhaupt nicht gefallen, werde ich den Schmied bitten mit der Stielfabrik Kontakt auf zu nehmen und klären welche andere Stielformen noch sinnvoll sind und diese dann testen. Das ganze ist ziemlich aufwändig und deshalb würde ich diese Option auf einen späteren Zeitpunkt (nach dem Passaround) verschieben. Falls der Stiel den meisten so gefällt wie er ist und sich auch als praktisch erwieist, haben wir umsonst die Pferde scheu gemacht.

blitz-schlag-mann
20.11.2008, 10:16
Dieses "Ästhetik-Ding" mit dem Schweizer Waldbeil scheint sich zusammen mit dem Stiel zu entscheiden.

Wenn wir jetzt über die Kopfform abstimmen, dann kann sich wohl keiner vom jetzigen Gesamtbild völlig freimachen ... will sagen: anderer Stiel, dann vielleicht wieder eine andere Entscheidung hinsichtlich der Ästhetik des Kopfes.

Daher die Frage: beim Stiel, auch bei dessen Form, wird es da Variationsmöglichkeiten geben?

Da klinke ich mich ein. Ist auch ein kürzerer Stiel machbar?

Nemo.26
20.11.2008, 10:24
Ein kürzerer Stiel ist sicher machbar. Auch ein längerer ist kein Problem. Aber wie aus den vorherigen Posts heraus zu lesen war scheinen die meisten diesen längeren Stiel eher zu bevorzugen. Die Mehrheit entscheidet... Und beim Beil für den Passaround bleibt der 38cm Stiel erstmal drinn, ich möchte ungern den Schmied bitten müssen ihn wieder raus zu frimeln. :sad:

cast
20.11.2008, 11:22
Des Testholz ist staubtrockenes Nussbaumholz

Wohl eher Haselnussbaumholz ;-)

Die symetrische Form hat nur Nachteile, versuch die Schneide mal als Messer zu gebrauchen.
Die "Bartaxt" ist da wesentlich geeigneter.
Was schön ist liegt im Auge des Betrachters.

derMac
20.11.2008, 11:43
Wie es auszusehen hat, wird ja hier diskutiert.
Bisher wird hier vor allem zwischen zwei vorgegebenen Formen nach Aussehen gewählt. Hab ich nix dagegen, aber man soll das Kind doch beim Namen nennen.

Nur zu diskutieren, ob das Beil sinnvoll ist und gebraucht wird, ist unnötig.
Die Diskussion, ob das Beil sinnvoll ist, hängt ja nun mal mit der Frage zusammen, wofür es hauptsächlich benutzt werden soll. Daraus würde sich dann die Kopfform ergeben. Aber auch diese Diskussion hat bisher nicht wirklich stattgefunden.

Mac

Outfit
20.11.2008, 12:17
In erster Linie sehe ich einen Bedarf für Leute, die mit leichten Klappmessern auf Tour gehen...um einen Hobo zu befeuern, Häringe einzuschlagen, Häringe rausziehen.
Wobei sich natürlich die Frage stellt, wie haben die betreffenden Leute das Problem bisher gelöst.
Und dann kann man mal schauen, was bietet der Outdoormarkt an Lösungen im Hinblick auf Funktionalität, Qualität, Gewicht und Preis.

Die dann in Frage kommenden Lösungen wären dann die Markt-Gegner eines Foren-Beils und man müßte eine Art Benchmarking machen um ein Forenbeil zu entwickeln.

mfg

Outfit

Markus K.
20.11.2008, 12:37
Ich sehe eher einen Bedarf für Leute die entasten wollen. D.h. sich Tarp- oder Kothenstangen unterwegs machen.

Als Brennstoff für den Hobo eignen sich feine Äste und Reisig besser als dicke Holzklötze. Dazu brauche ich kein Beil um das durchzubrechen/kleinzukriegen.

Heringe mit einem Beil einschlagen, dazu rate ich ab. S.o. ;-)
Ich persönlich würde auch eher zu einer Säge tendieren.

Gruss MK

Hofnarr
20.11.2008, 12:52
Die symetrische Form hat nur Nachteile, versuch die Schneide mal als Messer zu gebrauchen.
Die "Bartaxt" ist da wesentlich geeigneter.
Was schön ist liegt im Auge des Betrachters.

Danke für diesen Hinweis! Ich persönlich kann, da ich nur wenig Erfahrung mit Beilen habe, nur die Ästhetik beurteilen und brauche da das Expertenurteil.





... Falls der Stiel den meisten so gefällt wie er ist und sich auch als praktisch erwieist, haben wir umsonst die Pferde scheu gemacht.

Ok, alles klar, Nemo. Gucken wir einfach mal :)



Re Beil-"Konkurrenz"
Diese Diskussion ist, ob ein Beil nun von vielen gewünscht wird, oder nicht, auf jeden Fall wichtig, finde ich. Meine paar Gedanken:

Ich sehe mein persönliches Anwendungsfeld irgendwo zwischen Lagerfeuerholzmacherei (nebenher ein wenig Kleinholz hacken kann tierisch Spaß machen!), Entastung für diverse Zwecke, z.B. Aufstellstangen, und diversem unwichtigem Anderem (mal hier was einschlagen, wenn's denn sein muss, oder auch mal irgendwas aufschneiden oder zerteilen, wenn halt gerade kein Messer in Griffweite ist). Falls der Wald brennt, will ich damit ein Erdloch ausheben, um mich zu verkriechen (ich denke aber, dafür ist ein Glock die bessere Wahl:ignore:).

Ein Beil ziehe ich einer Säge vor, da 1. eine Säge entweder groß und sperrig, oder der Griff ungünstig positioniert ist (Handgelenkshaltung). Ja, es gibt gewiss zahlreiche Gegenbeispiele, denn es gibt ganz tolle Sägen. Und 2., weil mir Beile robuster erscheinen. Eine Säge braucht mehr Pflege, bilde ich mir ein, und kann in diversen Situationen kaum als belastbares Notwerkzeug gelten.


Für Sägen wie für Beile gibt es gute Gründe. Und ein Beil, gleich welcher Größe, wird gewiss nicht für jede Lagerfeuergröße das erforderliche Klein- oder "Groß"-Holz gleichermaßen effizient/effektiv zurechtmachen.

Messer habe ich. Oft genügt das. Ich komme gut ohne Beil aus. Aber manchmal würde ich gerne eines mitnehmen, einfach so aus Spaß am Werkzeug, oder auch, weil ich als ehemaliger Holzfäller im Rollenspiel nun mal schlecht mit einem Brotzeitmesser herumlaufen kann.

Lobo
20.11.2008, 13:05
Hallo,

also mir gefält das Waldbeil auch besser.

Und wem der Stil nicht passt kann ja einen anderen dran friemeln :baetsch:

Wenn ich mich für so ein Beil entscheide, werde ich ggf. auch einen anderen Stil dran machen. Je nachdem wie der Mitgelieferte sich schlägt (im wahrsten Sinee des Wortes).

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den Passaround. :cool:

Grüße
Thomas

cast
20.11.2008, 13:06
Zum ablängen von stärkerem Holz ist eine Säge besser.
Wer ernsthaft ein Beil braucht nimmt kein Minibeil mit.
Zum zurichten von Stangen für die Kohte oder hacken von Brennholz sollt man richtiges Werkzeug benutzen. Im Moment benutze ich noch die kleine Forstaxt von Gränsfors.
Ein Mini-Beil steckt mir aber schon in der Nase.
Aber eigentlich mehr wegen "haben-will". Dann ist aber auch der Preis relativ egal.
Ich hatte ich mal einen Mini-Beilkopf aus handgeschmiedetem Damast in der Hand, das wär´s, aber 400 Euro waren dann doch zu viel.:o

Hofnarr
20.11.2008, 13:21
>Wer ernsthaft ein Beil braucht nimmt kein Minibeil mit.

Womöglich läuft es tatsächlich darauf hinaus: das viele ein Beil mehr oder weniger (auch) als Spiel- statt (nur) als Werkzeug haben wollen ...

Harry
20.11.2008, 17:35
Moin,
ich hab da auch nochmal eine Nacht drüber :corton:.
Der verwendete Stiele ist ein Normstiel nach DIN 5132 und sieht mehr gerade aus als geschwungen.
Und irgendwie finde ich ist der Beilkopf von den Proportionen her zu klein oder der Stiel zu klobig dafür aber stabil.

Aber nochmal zur Ausgangsfrage:
Warum oder aus welchen Gründen wollen wir ein Minibeil mit einem nur Halb so schweren Kopfgewicht wie die sonst üblichen Beile mit 500 gr.
Und was werden wir damit bearbeiten?

Wer nimmt das Beil mit auf Tour und trägt es im Rucksack?

Meine Verwendungszwecke:
Ich für meinen Teil werde es wohl nicht im Rucksack mit schleppen wollen, dafür aber auf Radreisen und Kanutouren um für den Hobo Kleinholz zu machen.
Markierunsarbeiten im Forst. Entasten von Stangen.
Bei dünner scharfer Schneide auch zu Schneidarbeiten verwenden aber wohl nicht bei Balliger Schneide.

waldschrat
20.11.2008, 18:00
my 2 ct als jemand, der auch kein Kleinbeil haben möchte, weil ich es nicht so praktisch einschätze (da nehme ich für die 300 g lieber was anderes mit, oder gleich ein richtiges)

Form: Wenn der Nacken dicker ist, wird der Stiel weniger belastet. Das ist auch der Grund, warum ein Hammer immer eine Finne, Klaue oder was auch immer "hinten" dran hat. Extrembeispiel sind Fäustel und Holzhammer, die 2 x die gleiche Funktion bereitstellen.
Das spricht für das Waldbeil.

Stiellänge: zwar bringt ein langer Stiel mehr Geschwindigkeit (die das geringe Gewicht ausgleichen soll), aber der Schwerpunkt verlagert sich immer weiter in den Stiel hinein. Wenn der Stiel im Verhältnis zum Kopf zu lang ist, wird's in Sachen Gewicht ineffektiv: ideal (sozusagen das mathematische Beil) wäre die Masse ausschließlich im Kopf: das Trägheitsmoment ist dann am größten im Verhältnis zur Masse (und das bestimmt bei konstanter Geschwindigkeit, wieviel Energie im Schlag ist).
Außerdem wird die Handhabung ungewohnt.

Da der Kopf viel leichter werden soll als beim Standard-Beil, könnte auch der Stiel dünner sein. Damit wäre der Schwerpunkt wieder da, wo er hingehört (+), aber man könnte keinen genormten Beilstiel verwenden (-). Das wirkt sich entweder auf den Preis oder auf die Funktion (Handhabung und mglw. auch Haltbarkeit) und Ästhetik aus (wenn man einen Hammerstiel nimmt).

In der Praxis scheint es unterhalb von 500 g (Beil) bevorzugt zweiteilige "Bauformen" für die entsprechenden Werkzeuge zu geben: ein Werkzeug, das in den Werkstoff eindringt und eines, das das erstere vortreibt. Schlägel und Eisen, Hammer und Meißel oder Beitel. Wenn die einteilige Bauform deutlich schwerer als ca. 5 kg sein müsste auch: Spalt- oder Vorschlaghammer und Spaltkeil.

Fazit: Hämmer scheinen sich im niedrigeren Gewichtsbereich als beilartige Werkzeuge bewährt zu haben.
Aber es stimmt auch, dass die Menschen, die solche Werkzeuge entwickelt haben, in aller Regel im Verhältnis mehr Werkzeugnutzung : Werkzeugtragen hatten, als es hier im Outdoorbereich der Fall ist. Und damit verschiebt sich das Optimum.

VG & viel Spaß beim Beilbasteln.

Claudia

derMac
20.11.2008, 18:06
In der Praxis scheint es unterhalb von 500 g (Beil) bevorzugt zweiteilige "Bauformen" für die entsprechenden Werkzeuge zu geben: ein Werkzeug, das in den Werkstoff eindringt und eines, das das erstere vortreibt. Schlägel und Eisen, Hammer und Meißel oder Beitel. Wenn die einteilige Bauform deutlich schwerer als ca. 5 kg sein müsste auch: Spalt- oder Vorschlaghammer und Spaltkeil.
Die Claudia ist wieder da und schreibt durchdachte Sachen, fein. :D

Mac

Harry
20.11.2008, 18:29
Das hab ich auch gedacht und hört sich nach Erfahrung in Sachen Handwerkszeugs an.

So ein bisschen "haben will das Spielwerkzeug" trifft wohl auch bei mir zu, da meine eigenen 5 Hiebwerkzeuge von 500 bis 2500 gr. nicht mehr so ästhetisch durch Benutzung aussehen.

Nemo.26
20.11.2008, 18:38
Hatte mir den Verlauf des Projekts" Minibeil" so vorgestellt: jetzt frägste die Leute mal was sie so von der Kopfform halten und für welche sie sich entscheiden würden. Und nebenbei achteste mal drauf welche Stiellänge die Leute als sinnvoll ansehen. Dann rufste dem Schmied an und lässt das entsprechende Beil fertig machen. Dann gehts in den Passaround. Und danach wenns mal einige in der Hand gehalten hatten und das Gewicht "gespürt" haben regste ne Diskussion an ob das Gewicht des Kopf, welches absichtlich an der untersten Grenze angesiedelt wurde, in Ordung ist oder obs schwerer sein sollte. Und auch die Kopfform (und dabei nicht nur die Wahl zwischen zwei Prototypen sondern die Feinjustierung der Klingendicke,-länge,-winkel usw.)steht dann nochmal zur Diskussion.Und da danach geht es dann um die Platzierung und Größe des ODS-Logos. Aber da die Disskussion doch schneller läuft als erwartet, muß ich echt schauen,dass ich noch hinterher komme. Am 24.11 ist die Abstimmung fertig, dann hängst nur noch vom Schmied und der Post ab wann die ersten praktische Erfahrungen zum Prototypen posten können.
Wenn jetzt einige etwas frustriert sind, dass ihre Vorschläge nicht entsprechend gewürdigt bzw. sofort in nem neunen Prototypen umgesetzt werden, so bitte ich um noch etwas Gedult ein solches Projekt dauert eben seine Zeit. Und zu einem späteren Zeitpunkt kommen wir dann auf die gemachten Vorschläge zurück. Meine höchste Priorität besteht erstmal darin, einen Prototypen in den Passaround zu schicken. Nicht weil ichs eilig habe, sondern damit jeder mal die Chance hat so ein kleines Beil in die Hand zu nehmen, es zu testen und sich ein Bild davon zu machen. Ich bin schlicht weg der Meinung, dass eine Diskussion/Planung viel effektiver ist, wenn jeder etwas Praxiserfahrung mit dem Minibeil sammeln konnte. Und zumindest eine Ahnung möglicher Stärken und Schwächen bekommen hat. Einen Prototypen den man nur von ein paar wenigen Fotos kennt zu verbessern ist schier unmöglich.
Dieses Statement hätte ich vielleicht schon deutlich früher posten sollen, damit jeder weiß worum es geht. Ich bin noch recht neu in diesem Forum und verfüge noch über keine Erfahrungen mit solchen Projekten. Habt etwas Gedult mit mir... ich geb mein bestes!

Scrat79
20.11.2008, 20:26
Hy, ich schmöcker nun schon seit Tagen und 8 Seiten durch den Thread hier. Nun jucken meine Finger, dass ich auch mal meinen Senf mit dazu geb:

Erstmal klasse, dass sich hier wieder ein paar die Arbeit machen! ;-) Großes THX dafür!

Bei so einen kleinen Schmuckstück sagt mir mein Kopf "auchhabenwollen".
Das ein leichtes Beil i.d.R. zu den Dingen "Braucht keine alte Sau" gehören dürfte, hat sich ja schon des öfteren hier reingeschlichen.:ignore:

Na und? Auch wenns nur ein Spielzeug ist, find ichs toll und würd mich freuen wenn ich so ein nettes Spielzeug auch für den Preis kriegen kann. :baetsch:

Ist halt wie so oft eine Kompromisssache.
Wenn ich zu Fuß auf Tour bin und auf jedes Gramm achte, wird dieses Ding mit 400g Gesamtgewicht genau so zuhause bleiben, wie eine 1800g Axt.
Auf kleinen Wochenendtouren bei denens mal nicht so auf Gewicht ankommt würde ich auch gerne mal am Lagerfeuer mit ner Axt auf wehrlose (natürlich tote;-)) Bäumchen einschlagen können. Und dafür tuts doch ne kleine leichte, nicht auf Funktion hin optimierte und dafür leichtere Axt auch.

In meinen Augen handelt es sich hierbei primär um ein Spielzeug und Prestigeobjekt. :D (Bitte steinigt mich für die Aussage jetzt nicht) Ist auch nicht böse gemeint. Ich bräuchte auch keinen Titan-Löffel. Ein billiger Plastiklöffel täte es ja auch.

Deswegen finde ich sollte das ODS-Logo auf alle Fälle mit auf die Axt. Und der Schmied darf / sollte sich natürlich auch drauf verewigen. Würde für mich den persönlichen Wert der Axt erheblich steigern.

:ignore:Stehe ich allein mit der Meinung da?:ignore:

PS. Natürlich nicht soweit an der Gewichtsschraube drehen, dass das Ding nur noch für die Vitrine taugt....;-)

derMac
20.11.2008, 23:22
@Nemo
Ich finde halt, dass deine Vorgehensweise das Ergebnis unnötig einschränkt. So wird IMHO keine wirklich kreative Diskussion aufkommen. Aber wenn am Ende hinreichend viele so ein Beil gut finden isses ja auch schön.

Mac

khyal
21.11.2008, 00:57
Erstmal vorweg :
Geiles Projekt, was Du, Nemo da angetreten hast.
Erzeugt auch bei mir ein "haben wollen"...:bg:

Als leichte Handbeile benutze ich diese Beiden :

Graensfors Trekkingaxt
35 cm Stiellaenge
13 cm Kopflaenge
7,5 cm Schneidenlaenge
630 g ohne / 690 g mit Schneidenschutz

Wetterlings Kompaktbeil
26 cm Stiellaenge
11 cm Kopflaenge
6 cm Schneidenlaenge
490 g ohne / 550 g mit Schneidenschutz

Eigentlich sind bei beiden Beilen immer alle beeindruckt, die damit arbeiten, wieviel damit moeglich ist. Bei der Wetterlings reicht mir auch die Stiellaenge, allerdings ist da der Kopf auch eine Ecke schwerer, als hier angedacht, wobei schon die Graensfors noch eine Nummer effektiver ist. Wenn ich alleine trekke, muss aber meist auch das Wetterlings-Beil wegen Gewicht zuhause bleiben, da haette ich gerne noch etwas Leichteres, so bis gut 300 g ohne Schneidenschutz, schwerer waerer fuer mich uninteressant, dann kann ich auch gleich das Wetterlings mitnehmen...

Dass man damit nix Dickes mehr durchhaut, ist klar, in der Beziehung liegen z.B. auch Welten zwischen meiner Graensfors Forstaxt und der Trekkingaxt und auch wieder zum Wetterlings...

Sehe es dann evtl auch in Kombination mit einer Klappsaege, wiegt dann zusammen soviel wie das Wetterlings alleine...

Was die Stieldicke betrifft, finde ich zwar auch, dass die Stiele zu wuchtig wirken, aber wenn er zu duenn wird, bricht er z.b. wenn man mal im Dunkeln drauf latscht und das Beil grad unguenstig liegt...hab auch XXL-Haende und wenn ich da so einen "Bleistift" in der Hand haette....wobei das mit Sicherheit Gewoehnungsfrage ist......

Was vielleicht noch als Beispiel intessant ist, sind die Daten von dem Graensfors Minibeil (allerdings nicht selbst gemessen, sondern Inet)...
26,5 cm Stiel
6.5 cm Schneide
200 g Kopfgewicht
350 g Gesamtgewicht mit Schneidschutz
also schaetzungsweise 315 g ohne Schneidschutz

d.h 115 g wiegt der Stiel des Minibeil...wenn ich jetzt von den vorgeschlagenen 38 cm (43% mehr) ausgehe, komme ich schon auf 165 g und da habe ich noch nicht drueber nachgedacht, dass der Stiel eine gute Ecke dicker ist...dann kaeme das Beil bei 200 g Kopfgewicht, einem 38 cm Stiel mit Schneidenschutz auf 165 + 200 + 35 = 400 g, da ist das Wetterlings Kompaktbeil nur noch 150 g schwerer und das hat mehr "Bumms" und einen groesseren Kopf...aber unter 200 g beim Kopfgewicht wuerde ich auf keinen Fall gehen, dann lieber Stiel was kuerzer z.B. auf die 26.5 vom Minibeil und die Gewichtsfetischisten :bg: koennen ja dann vielleicht noch ein bisschen an dem Schneidenschutz sparen, indem man Kydex nimmt und nur vorne direkt ueber die Schneide einen schmalen Streifen macht, dann kaeme man auf 330 oder 340 g, faend ich nett, aber bei mir soll es ja auch nur den Bereich unterhalb des Wetterlings abdecken...

Aber eigentlich kann ich das nicht empfehlen, ich glaube wenn ihr ein leichtes Beil wollt, mit dem man auch noch etwas anstellen kann, muesst ihr schon mindestens 280 g Kopfgewicht haben und damit kaemt ihr auch mir kurzem Stiel auf etwas ueber 400 g Gesamt...

Damit ist das dann aber leider fuer mich wiederum uninteressant :(...aber ich hab ja auch schon 2 Handbeile :cool:...

Wuerde dann aber, wenn ich noch keine Handbeile haette, das Forumsbeil dem Wetterlings vorziehen, fuer Trekkingeinsatz...

Gruss

Khyal

Poldi
21.11.2008, 01:13
Mir gefällt die unsymmetrische form am besten, wäre auch bei den passarounds dabei. :D
Habt ihr schon irgendeine Preisvorstellung besprochen oder hab ich das überlesen?

Nemo.26
21.11.2008, 09:32
@ Poldi Mit dem Schmied sind 37,50€ für das fertige Beil vereinbart. Die Scheide kostet extra, aber da kann auch jeder selbst bestimmen welches Material, Farbe und Trageweise er bevorzugt und danach richtet sich der Preis. Die Scheiden werden dann nach euren speziellen Wünschen von einem Sattler angefertigt. Um mal ne Hausnummer für so ne Scheide zu haben ca. 15-30€, je nach Ausführung. Wem das zu teuer ist biete ich ein online-Tutorial "Beilscheiden fertigen" an.

derjoe
21.11.2008, 10:48
@ Poldi Mit dem Schmied sind 37,50€ für das fertige Beil vereinbart.

Wenn es dann noch was taugt, ist das aber extrem günstig! und das bei individueller Einzelanfertigung???

Wenn ich nicht schon ein uraltes von Großvattern wieder aufgemobbelt hätte, würde mich auch so ein individuelles interessieren, dann aber mit 400-500 Gramm... . Die Dinger halten ja ein Leben lang, wenn man nicht allzu häufig damit arbeitet, dann darf es ja ruhig auch was Gescheites sein.

mar7tin
21.11.2008, 22:35
Wenn sich aber noch jemand bereit erklärt das Beil mit der anderen Kopfform zu bezahlen und es dem Passaround zur Verfügung stellt wäre das natürlich eine prima Vergleichsmöglichkeit.

Nur so am Rande: Mußt Du im Moment die ganzen Entwicklungskosten beim Schmied alleine tragen, oder wie läuft das?

Ich interessiere mich jedenfalls auch für

unser Minibeil.
und würde für den angesprochenen Preis eines nehmen.
Wenn Dir wegen Deiner Auslagen mit einer Anzahlung gedient wäre kanns Du Dich ja mal melden.

Grüße

Mar7tin

Nemo.26
22.11.2008, 09:39
Guten Morgen. Ja, die Kosten für den Prototytp (eventuell auch mehrere) trage ich vollständig selbst. Ich bin Student mit entsprechend geringem Budget und kann deshalb nicht unbegrenzt Prototypen spendieren, weil jemand doch mal wissen möchte ob 5cm mehr oder weniger beim Stiel was bringen oder ähnliches. Zudem möchte ich nochmal bemerken, dass ich bei der Fertigung/Verkauf des Minibeils nichts verdiene, weder in Form von Geld noch von Sachleistung.
Auch die Bestellung wird nicht über mich laufen sondern in Form eines Bestellforumlars direkt an den Schmied gehen... so werden Interessenskonflikte o.ä. vermieden. Wie auch schon vorher in nem Post erwähnt kann gerne jemand den zweiten Prototypen finanzieren und in den Passaround schicken (nach dem Test bekommt er sein Minibeil natürlich zurück und darfs behalten, is ja selbstverständlich).

mar7tin
22.11.2008, 10:27
Ist ok. Ich übernehme die Kosten für das zweite Beil. Schick mir einfach eine Nachricht (PN) mit Deinen Kontodaten, ich überweis Dir dann die 37,50 €.

Wir können uns dann ja nach dem Test einigen wer welches Beil behält.

Schöne Grüße

Mar7tin

Nemo.26
22.11.2008, 11:22
@ Mar7tin Vielen Dank für deinen persönlichen Einsatz! Mir ist es auch egal wer welches Beil nach dem Test bekommt.

Die beiden Beile sind bis nächsten Mittwoch fertig und werden dann so gegen Ende der Woche bei mir eintreffen. Ein Woche sollte zum organisieren eines Passarounds reichen.

Bei zwei Beile haben auch mehr Leute die Chance mal eins davon in der Hand zu halten und zu testen.

derjoe
22.11.2008, 15:26
@ Mar7tin Vielen Dank für deinen persönlichen Einsatz! Mir ist es auch egal wer welches Beil nach dem Test bekommt.

Die beiden Beile sind bis nächsten Mittwoch fertig und werden dann so gegen Ende der Woche bei mir eintreffen. Ein Woche sollte zum organisieren eines Passarounds reichen.

Bei zwei Beile haben auch mehr Leute die Chance mal eins davon in der Hand zu halten und zu testen.

ich muß wirklich sagen: ich bin beeindruckt! Ich vertrete zwar eine andere "Beilphilosophie", aber jeder sieht es halt ein bißchen anders. Ich glaube, so schnell hat hier wohl noch keiner ein Projekt auf die Beine gestellt (?).

Find` ich super: schön zielstrebig und produktiv, weiter so 5sterne!

mar7tin
23.11.2008, 10:44
@ Nemo.26
Guten Morgen, Du bist ja schon wieder fleissig:D
Ich wollte nur auch hier nochmal auf den neuen thread hinweisen.

Also für alle: bitte meldet Euch wegen den Passaraounds bei Nemo.26. Nähere Infos zum Ablauf gibt's hier:klick (http://forum.outdoorseiten.net/showthread.php?t=28555)

Schöne Grüße

Mar7tin

khyal
27.11.2008, 13:14
...Es gibt von Wetterlings (http://www.wetterlings.com/) jeweils Beile in beiden "Gewichtsklassen", eines mit "nur" etwa 300g GG und 30cm Gesamtlänge, sowie mehrere mit 500-550g GG und ~30cm Länge.
Gerade das Wetterlings Mini ist bei Ebay um 32€ zu haben....

Koenntest Du wohl mal einen Ebay-Link oder was auch immer fuer das Mini (300 GG) hier nennen ?

Hab mich nach dem Teil totgesucht...das naechst schwerere (Scout - haeufig in den Angeboten auch als Mini bezeichnet - 500 GG) ist kein Prob, hab ich z.B. auf der "Boot" gekauft...

Gruss

Khyal

derjoe
27.11.2008, 14:09
Koenntest Du wohl mal einen Ebay-Link oder was auch immer fuer das Mini (300 GG) hier nennen ?

Hab mich nach dem Teil totgesucht...das naechst schwerere (Scout - haeufig in den Angeboten auch als Mini bezeichnet - 500 GG) ist kein Prob, hab ich z.B. auf der "Boot" gekauft...

Gruss

Khyal

Wetterlings(punkt)com --> Products --> Camping --> Mini-Axe

och, ist da aber niedlich :grins:

khyal
27.11.2008, 14:19
Wetterlings(punkt)com --> Products --> Camping --> Mini-Axe

och, ist da aber niedlich :grins:

Tja wer lesen kann ist klar im Vorteil :bg:

Dass das auf der Wetterlings-Seite aufgefuehrt ist, ist klar...
aber die hilft nicht weiter, wenn man es denn nun nicht nur im Inet auf einem Minibildchen anschauen will, sondern wirklich kaufen...kein D-Importeur, keine Vetriebspartner, keine Haendler angegeben...

Und mit Google u.a. nicht zu finden...das naechst schwerere (Scout - haeufig in den Angeboten auch als Mini bezeichnet - 500 GG) ist kein Prob, aber das hab ich schon...

Und da eben CD geschrieben hatte :

...Es gibt von Wetterlings (http://www.wetterlings.com/) jeweils Beile in beiden "Gewichtsklassen", eines mit "nur" etwa 300g GG und 30cm Gesamtlänge, sowie mehrere mit 500-550g GG und ~30cm Länge.
Gerade das Wetterlings Mini ist bei Ebay um 32€ zu haben....

Hatte ich gefragt :
Koenntest Du wohl mal einen Ebay-Link oder was auch immer fuer das Mini (300 GG) hier nennen ?
Um es eben zu kaufen, denn fuer den Preis wuerde ich es mir sofort holen...

Also hat das Mini (300 GG) schon jemand in D gekauft, zu einem aehnlichen Preis irgendwo gesehen ?

Gruss

Khyal

khyal
27.11.2008, 14:35
...Graensfors Trekkingaxt
35 cm Stiellaenge
630 g ohne / 690 g mit Schneidenschutz

Wetterlings Kompaktbeil
26 cm Stiellaenge
490 g ohne / 550 g mit Schneidenschutz

Graensfors Minibeil (allerdings nicht selbst gemessen, sondern Inet)...
26,5 cm Stiel
200 g Kopfgewicht
350 g Gesamtgewicht mit Schneidschutz...

So hatte gestern nochmal die Moeglichkeit mit den beiden Groesseren im Vergleich zu arbeiten, der Kopf der Beiden ist ja annaehernd gleich schwer, in wechselweiser Benuzung war aber ein Riesenunterschied, den ich nur auf die Stiellaenge zurueckfuehren kann...

Hab danach bei Globi mal ein bisschen mit dem Minibeil rumgespielt, was ja vom Kopfgewicht, dem angepeilten Mindestgewicht entspricht, ist schon beeindruckend, weniger Spielzeug, als ich gedacht habe, erzeugt ein deutliches "haben wollen", der Stiel sollte vielleicht so etwa 3-4 cm laenger sein, dann wuerde es noch genuegend kopflastig sein und etwas effektiver...

Nur frage ich mich, was der Einsatzzweck sein soll :

zum Spalten von dickerem Holz (was so duenn ist, dass man es mit diesem Beilchen vernuenftig spalten kann, kann ich auch so verbrennen) nicht geeignet.

was man mit diesem Teil in vertretbarer Zeit durchhacken kann, bekomme ich mit dem Trekkingstiefel oder bei frischem Holz mit einer 100 - 150 g Klappsaege schneller durch.

Zum Heringeinschlagen voellig ok

Zum Entrinden voellig ok

Da schlage ich doch eher, wie schon vorher erwaehnt, ein hoeheres Kopfgewicht min 270 g vor, wie ja Phillipp auch schon vorgeschlagen hat, falls das Ding nicht nur ein Kultobjekt sein soll...wobei es dann natuerlich gewichtsmaessig schon wieder nah am Wetterlings ist...

Was den Preis betrifft, moechte ich ja die Euphorie ungern bremsen, hoeren sich die 37.50 bzw fuer weniger als die Haelfte des Graensfors (89) erstmal super an, bei genauerem Nachrechnen bin ich allerdings auf folgendes gekommen :
Beil 37.50
"Scheide" 15
(haben die andere Beile ja auch und wenn man Preisvergleiche zu denen zieht)
Versand 6.90
Gesamt 59
Die Meisten hier duerften an das Graensfors fuer 80 kommen, das sind dann 20 weniger, bzw 3/4 des Preises

Wobei sich natuerlich die Frage stellt, ob man nicht z.B. Stammtischmaessig jeweils zusammen bestellt, um versandkosten zu sparen und ob man wirklich ne Leder"Scheide" braucht...bei mir sind die Beile im Rucksack bzw Packtasche, da taete es auch ein kleines, durch Reepschnur gehaltenes Stueck gefaltetes Plastik nur ganz vorne ueber der Schneide...finde es entsprechend Klasse, dass man die "Scheide" gegen Aufpreis ordern muss...

Auf jeden Fall ein super Projekt...

Gruss

Khyal

cd
27.11.2008, 16:30
Koenntest Du wohl mal einen Ebay-Link oder was auch immer fuer das Mini (300 GG) hier nennen ?
Per Google "Wetterlings Mini":
http://cgi.ebay.de/Wetterlings-Mini-Beil-nur-0,3-Kg_W0QQitemZ120326012697QQcmdZViewItemQQimsxZ20081030?IMSfp=TL081030111004r34431
Ist aber mittlerweile beendet...

chris

derjoe
27.11.2008, 16:41
Per Google "Wetterlings Mini":
http://cgi.ebay.de/Wetterlings-Mini-Beil-nur-0,3-Kg_W0QQitemZ120326012697QQcmdZViewItemQQimsxZ20081030?IMSfp=TL081030111004r34431
Ist aber mittlerweile beendet...

chris

und hier gibbet noch:

xxx

cast
27.11.2008, 17:02
http://www.gen-smide.se/DAM4.JPG 800 gramm

http://www.gen-smide.se/dayxa1.jpg das doppelte

:bg:
Nur mal so als Anregung für Equipment Junkies.
Das Beil in "Normalstahl" kostet 2000 SEK

http://www.gen-smide.se/ryggsac.jpg 500 gramm

Nemo.26
27.11.2008, 20:02
Naja, eigentlich gings in diesem Thread nicht um den Austausch der billigsten Angebote eins Beils bei ebay oder sonst wo!
Bei den letzten Posts lese ich nur was von "billigstem" Preis. Wenn nur gilt Geiz ist geil ... geht zum nächsten Billigbaumarkt kauft euch das aller billigste kleine Handwerkerbeil für 3,99€ - billiger gehts fast nimmer. Ihr spart euch Portokosten und fast 93% des Anschaffungspreis.
Dieses Projekt sollte die Chance sein für alle die Interesse haben ein Minibeil für einen sehr speziellen Anwendungsbreich zu entwickeln. Verbesserungen und Änderungen können gerne eingebracht werden.
Am Preis gibts allerdings nichts zu rütteln, gute Arbeit muß fair bezahlt werden. Und 37,50€ für so viel Handarbeit und ein absolutes Unikat sollten nun wirklich nicht zuviel sein.

Juan
27.11.2008, 20:12
Richtig!! Ich finde, dass der Preis von € 37,50 für ein komplett handgefertigtes Beil nicht zu toppen ist. Was meinst Du, wann es in Produktion geht? Passend für den nächsten Sommerurlaub??

Nemo.26
27.11.2008, 20:35
Nach dem Passaround wird noch über das Kopfgewicht und über die Details bei der Kopfform diskutiert, vielleicht auch nochmal die Stiellänge (falls es da überhaupt noch Änderungswünsche gibt).
Bis jetzt hält dich der Andrang auf den Passround noch sehr in Grenzen. Finde ich sehr schade, dass so eine wichtige Diskussionsgrundlage fehlt.
Zur Zeit bekomme ich täglich mehrere Anfragen wo/wann man das Beil bestellen kann, aber keine Anmeldung zum Passaround. Ich bin mir noch nicht ganz sicher wie ich das interpretieren soll. Liegt es daran, dass die Anmeldungen noch aufm Postweg sind, es noch zu wenige gelesen haben oder besteht einfach keine Grund so einen Prototypen mal zu testen?
Ich hatte es für eine gute Idee gehalten zusammen mit den Forenteilnehmern ein Minibeil zu entwickeln ausgehend von einem Prototypen den ein Schmied in Eigenregie entworfen hat. Wie mir scheint, besteht aber gar kein Interesse an einer Weiterentwicklung sondern viel mehr mehr darin wo/wann man es kaufen kann so wie es ist. - was aber eigentlich nicht der Sinn eines Forums-Projekts ist.
Der Schmied kann noch am selben Tag mit der Produktion/Bestellanahme beginnen an dem hier beschlossen wird, dass das Beil fertig für die Produktion ist. Je nach dem wies hier weiter geht kann das Minibeil sogar schon dieses Jahr unterm Weihnachtsbaum liegen...

Juan
27.11.2008, 20:44
Vielleicht erscheint das Beil vielen einfach schon so perfekt, dass sie kein Passaround mehr benötigen. Bei mir liegt es mehr daran, dass es mir weniger wichtig ist, ob das Teil jetzt diese oder jene Outdooreigenschaft hat, als dass ich es einfach haben will. Es ist hangemacht, ich habe ein Faible für sowas, es passt zu meinem erlernten Beruf. Wenn sich rausstellt, dass es mir auf Tour doch zu sperrig wird, dann habe ich es halt so. ein tolles Werkzeug...

mar7tin
27.11.2008, 20:55
Es ist hangemacht, ich habe ein Faible für sowas


gute Arbeit muß fair bezahlt werden. Und 37,50€ für so viel Handarbeit und ein absolutes Unikat sollten nun wirklich nicht zuviel sein.

Das sehe ich ganz genau so wie die beiden! Wir bekommen hier ein echt handgemachtes Werkzeug für einen super Preis!


Wenn sich rausstellt, dass es mir auf Tour doch zu sperrig wird, dann habe ich es halt so. ein tolles Werkzeug...

Ich denke genau dafür ist doch das Forum da, und dafür werden die Passarounds produziert um vorher sehen zu können, ob das Beil vielleicht doch noch zu sperrig, zu lang, zu kurz, zu schwer zu leicht, oder sonst nicht optimal ist. Wenn wir das alles vor der Produktion diskutieren, dann gibt es am Ende vielleicht wirklich das für die meisten optimale Minibeil und darum sollte es doch gehen.

Grüße

Mar7tin

Juan
27.11.2008, 21:01
Vielleicht sind hier auch viele zu ungeduldig, um das Passaround abzuwarten. Das kommt bei mir auch noch dazu. Naja, schneller geht's dadurch ja auch nicht. Ich überlege es mir noch, ob ich nicht doch dran teilnehme...

bigdwarf
27.11.2008, 21:04
Ähnlich sehe ich das auch.
Ich kenne das kleine Gränsfors Minibeil und an dem merkt man schon dass es nicht für Mamutbäume ausgelegt ist.
Es wird ein kleines schönes Beil, ob der Stil nun 27.8 oder 28.7cm lang ist? Mir egal. Das Kopfgewicht ist doch auch recht klar definiert, die Form steht fest.
Ich denke der Schmied oder Andere die sich mit soetwas wirklich auskennen können da mehr optimieren als die restlichen "Sammler".
Ich finde auch die Kosten des Passarounds sehr hoch, pro Kopf 10-15% des Endproduktes.
Ich denke wenn wenige das Beil nun ausprobieren und ihre Eindrücke schildern können wir alle über das finale Minibeil abstimmen.

Meine Meinung,
bigdwarf

Michabbb
27.11.2008, 22:39
Nach dem Passaround wird noch über das Kopfgewicht und über die Details bei der Kopfform diskutiert, vielleicht auch nochmal die Stiellänge (falls es da überhaupt noch Änderungswünsche gibt).
Bis jetzt hält dich der Andrang auf den Passround noch sehr in Grenzen. Finde ich sehr schade, dass so eine wichtige Diskussionsgrundlage fehlt.
Zur Zeit bekomme ich täglich mehrere Anfragen wo/wann man das Beil bestellen kann, aber keine Anmeldung zum Passaround. Ich bin mir noch nicht ganz sicher wie ich das interpretieren soll. Liegt es daran, dass die Anmeldungen noch aufm Postweg sind, es noch zu wenige gelesen haben oder besteht einfach keine Grund so einen Prototypen mal zu testen?
Ich hatte es für eine gute Idee gehalten zusammen mit den Forenteilnehmern ein Minibeil zu entwickeln ausgehend von einem Prototypen den ein Schmied in Eigenregie entworfen hat. Wie mir scheint, besteht aber gar kein Interesse an einer Weiterentwicklung sondern viel mehr mehr darin wo/wann man es kaufen kann so wie es ist. - was aber eigentlich nicht der Sinn eines Forums-Projekts ist.
Der Schmied kann noch am selben Tag mit der Produktion/Bestellanahme beginnen an dem hier beschlossen wird, dass das Beil fertig für die Produktion ist. Je nach dem wies hier weiter geht kann das Minibeil sogar schon dieses Jahr unterm Weihnachtsbaum liegen...


Hallo Timo,
also mein Brief an dich ist morgen unterwegs, musste mir erst noch ne Kopie vom Ausweis besorgen.
Denke da melden sich schon noch nen par es eilt doch nicht oder.
Micha

Nemo.26
28.11.2008, 08:34
Nein, es eilt nicht. So lange keines der Beile bei mir 2-3 Wochen sinnlos herum liegt, während es eigentlich andere testen könnten ist alles in Ordnung.
Juhu, die Zahl der Tester steigt. Die Beile sind übrigens gestern fertig geworden und gehn in den Versand....

khyal
28.11.2008, 10:05
...Bei den letzten Posts lese ich nur was von "billigstem" Preis. Wenn nur gilt Geiz ist geil ... geht zum nächsten Billigbaumarkt kauft euch das aller billigste kleine Handwerkerbeil für 3,99€ - billiger gehts fast nimmer. Ihr spart euch Portokosten und fast 93% des Anschaffungspreis.
Dieses Projekt sollte die Chance sein für alle die Interesse haben ein Minibeil für einen sehr speziellen Anwendungsbreich zu entwickeln. Verbesserungen und Änderungen können gerne eingebracht werden.
Am Preis gibts allerdings nichts zu rütteln, gute Arbeit muß fair bezahlt werden. Und 37,50€ für so viel Handarbeit und ein absolutes Unikat sollten nun wirklich nicht zuviel sein.

Hallo Nemo,

du hast mit Sicherheit voellig recht, dass die von mir angetretene "Link-Geschichte" zu einem gewissen Selbstlaeufer geworden ist und zu viel Raum einnimmt, in einem Thread, in dem es eigentlich um eine andere Thematik geht.

Ich denke aber, dass es in 95% meiner Texte hier, eben um Vorschlaege aus der Praxis (ich habe eben schon mehrere kleine Beile und kann deswegen aus dem praktischen Gebrauch beurteilen, was z.B. eben bei den kleinen Beilen ein paar cm Stiellaenge oder 100g Kopfgewicht ausmachen) geht, was aus meiner Sicht das Beil am Effektivsten machen wuerde und genau aus dem Grund wollte ich auch noch das Wetterlings beschaffen, mein Plan war eben, dann noch das ganz kleine Graensfors auszuleihen und dann mit den 4 kleinen Beilen und dem koelner Stammtisch ein kleines "Vergleichshacken" zu veranstalten - wir treffen uns ja eh recht haeufig - das haette mit Sicherheit weitere interessante Vergleichswerte geliefert...

Was die von Dir erwaehnte "Geiz ist geil" Mentalitaet betrifft, bist du doch, soweit ich weiss, derjenige gewesen, der hier zuerst (schon auf Seite 1 des Threads) Preisvergleiche gezogen hat und da must du dir das imho auch gefallen lassen, dass dazu jemand anders seinen Kommentar abgibt, wenn er den Preisvergleich so fuer nicht stimmig oder falsch haelt.
Nach meiner Erinnerung warst du auch der Einzige, der bis jetzt in diesem Thread ein Beil als zu teuer bezeichnet hat, also denke ich, wenn du hier jemand "Geiz ist geil" Mentalitaet unterstellen willst, solltest du vielleicht evtl bei dir anfangen :bg:
Ich weiss ich auch nicht, wo du was von "billigsten" Preis gelesen hast und Leuten, die Wetterlings bzw Graensfors Beile kaufen, deswegen "Geiz ist Geil" Mentalitaet zu unterstellen, halte ich doch fuer, sagen wir mal, etwas am Ziel vorbeigeschossen :bg:
Meines Wissens hat hier auch nie jemand behauptet, dass 37.50 fuer das Beil bzw die Arbeit zu viel seien...

Kann mich nur wiederholen, ist nen klasse Projekt und es ist toll, wie schnell du das ans Laufen bekommen hast, wieviel Engagement du schon reingesteckt hast und ich finde es auch Klasse, dass es damit ein weiteres Projekt gibt, wo von uns hier im Forum, voellig unabhaengig, von einem kommerziellen Hersteller ein "eigenes" Produkt entwickelt wird, aber ich habe, um es mal umgangssprachlich auszudruecken, eigentlich keinen Bock, mich "so schraeg von der Seite anmachen zu lassen", denke auch ein derartiger "Tonfall" ist weder dem Forum noch der Sache foerderlich und um allen weiteren Eskalationen vorzubeugen, ziehe ich mich aus dem Projekt zurueck und wuensch dir / euch, dass ihr das perfekte Beil gestaltet.

Gruss

Khyal

boehm22
28.11.2008, 10:45
Hab heute mein Passaround-Forumular in die Post gesteckt.

Welches der beiden Formen es dann wird, ist eigentlich egal, wir werden da einfach mal beim Brennholzmachen für Omas Küchenherd rumspielen. :p

Nemo.26
29.11.2008, 08:58
Hier mal 2 Fotos der Minibeile mit Lederscheide und Rucksackhalterung.

Das Schweizer Waldbeil (zum Spalten) ist auf mittlere Härte angelassen und das Bartbeil (zum Hacken) ist auf Maximalhärte gebracht worden. Mit Maximalhärte ist aber nicht die absolute Härte gemeint, die dieser Stahl annehmen kann sondern die maximale Härte die für diese Klingenform noch geeignet ist.

Für Allergiger: Das Leder der Scheide ist chromfrei gegerbt.

http://img521.imageshack.us/img521/3532/beilefertigxop1.jpg (http://imageshack.us)

http://img521.imageshack.us/img521/8854/beilefertig1xwu4.jpg (http://imageshack.us)

Juan
29.11.2008, 09:41
Für Allergiger: Das Leder der Scheide ist chromfrei gegerbt.

Du denkst aber auch an alles!!!. Die sehen echt super aus!! Klasse Arbeit und klasse Organisation!!!

mar7tin
29.11.2008, 11:09
Guten Morgen,

die Beile sehen wirklich sehr gut aus. Auch die Form der Scheiden und der Halterung gefällt mir gut.

Drei Fragen hätte ich noch:


Was ist der Vorteil der unterschiedlichen Härten für die beiden Beile? (Sorry, ich kenn mich da nicht so gut aus...)
Was wiegen die Beile so wie sie jetzt da liegen mit und ohne Scheide?
Der Preis für die Scheide war ja noch nicht klar. Was soll denn die Version, die jetzt vorliegt, kosten?


Danke jedenfalls nochmal für Deinen Einsatz und die enorme Geschwindigkeit in der hier alles vorangeht5sterne.

Schöne Grüße

Mar7tin

Jochen87
29.11.2008, 11:42
:o

ich brauchs zwar nicht, aber ich muss sowas haben :motz:

Dethix
29.11.2008, 13:35
Hehe mir geht es gerade genauso. Habe bisher auf meinen Touren so etwas nicht vermisst und nen Kamin zuhause habe ich auch nicht. Trotzdem gefallen mir die beiden so gut, dass ich wohl auch eines nehmen werde :-)

Nemo.26
29.11.2008, 14:07
Sinn und Zweck der unterschiedlichen Härten liegt in der Anwendung. Beim Spalten wirken ungeheure Kräfte auf das Metall ein, besonders dort wo es am dünnsten ist. Würde man dort das Beil extrem hart machen würde es eher zum Brechen neigen oder Bruchscharten bekommen. Lässt man es dagegen etwas höher an wird es eher zäh (bessergesagt zäh-hart). Es neigt dann bei grenzwertigen Belastungen eher zum Verformen als zum Bruch. Zudem kann ein nicht zu hoch gehärtetes Beil Schwingungen wie sie beim Spalten auftreten besser auslgeichen - Ziel: Ermüdungsfreies Arbeiten ;-). Beim Bartbeil liegt die Verwendung bevorzugt bei Schnitt- oder leichten Hackarbeiten, bei denen man ein hohe Schärfe und Schnitthaltigkeit benötigt. Die Schnitthaltigkeit wird hierbei besonders durch die hohe Härte erreicht. Es braucht trotzdem niemand Angst haben, dass das Bartbeil bricht - die hierzu nötigen Kräfte werden bei normaler Anwedung und leichtem Missbrauch nicht erreicht. Das Detail mit den unterschiedlichen Härten ist sozusagen noch ein Sahnhäubchen oben drauf.
Was die Beile genau wiegen poste ich sobald ich sie in den Händen habe... noch sind sie aufm Postweg zu mir.
Die Scheiden mit der aufschraubbaren Rucksackhalterung kosten 23,50€. Ohne die Halterung kosten sie ca. die Hälfte. Ein einfacher Aufsteckschutz ist noch ein wenig günstiger. Bei den Scheiden sind die Vorlieben so unterschiedlich, dass jeder später dann bei der Bestellung seines Beils selbst entscheiden kann ob er eine Scheide möchte und wenn ja wie sie aussehen soll. Hier wird es sehr viele Variationsmöglichkeiten geben... unterschiedliche Lederdicken,-farben, genäht oder genietet, mit oder ohne Rucksackhalterung, Schraubnieten oder Druckknöpfe...

Howie
30.11.2008, 15:08
Hallo Nemo,

hat der Schneidenschutz eigentlich einen Keder als durchschneidschutz ?
Wenn nicht ist die Naht bald durchgeschnitten.
Ich persönlich würde nicht nähen, sondern nur den Keder kleben und vernieten.
Dadurch hat der Schutz eine längere Lebensdauer.

Nemo.26
30.11.2008, 16:43
Ja, natürlich ist da ein Schneidschutz (Keder) mit vernäht. Die Scheiden fertigt ein Sattler... der weiß schon was er tut. ;-)
Klar könnte man die Scheide auch kleben oder nieten... aber genäht hält erfahrungsgemäß besser und lässt sich vor allem auch mit einfachsten Mitteln immer und überall selbst flicken - falls es doch mal nötig sein sollte.

Howie
30.11.2008, 16:46
Klar könnte man die Scheide auch kleben oder nieten...

Ähm, kleben und nieten ! ! !

So natürlich ist das mit dem Keder nicht. - Wetterlings hat keinen.

Nemo.26
30.11.2008, 16:53
Wäre keiner drin... würden wir einen rein machen lassen. Schließlich wollen wir hier ein richtig gutes praxistaugliches Minibeil entwickeln.
Warum nieten und kleben kombinieren? Was versprichst du dir davon? Wie schlägt sich diese Kombination in der Praxis? Ich kenne bisher nur die Kombination nähen und kleben. Dabei hat sich aber gezeigt..gut genäht macht zusätzliches kleben überflüssig. Mit genieteten Scheiden kenne ich mich nicht aus.

Howie
30.11.2008, 17:02
Das kleben versteift die Kante zusätzlich und es ist nicht so labil.
Mag vielleicht auch eine Eigenart von mir bei meinen Scheiden sein.
Es ist schon gut wie du es umgestezt hast.
Bin mal gespannt wenn die Ersten ausgeliefert werden. :D

jackknife
01.12.2008, 00:35
Nemo, würdest Du mir bitte jetzt endlich so ein Bartbeil senden, ich brauche keinen Passaround. Bartbeil, max Härte, 35 -38cm Stiel. Hopphopp!:bg:
Brauche es für die Jagd, habe momentan diese (http://cgi.ebay.com/REEVES-HANDMADE%2FCUSTOM-HATCHET-_W0QQitemZ110311085399QQcmdZViewItemQQimsxZ20081112?IMSfp=TL081112116001r22057), welche ich von einem Freund vor ein paar Jahren zu Weihnachten geschenkt bekam, sie ist mir aber einfach zu schade, daher eilt es etwas, ernst gemeint!

Nemo.26
01.12.2008, 10:32
Kurzer Nachtrag zu den Scheiden... die sind noch zusätzlich geleimt, hat mir der Schmied gestern gemailt.

Ich weiß, ja dass viele sich gerne so ein Minibeil untern Weinachtsbaum legen wollen. Deshalb drück ich so aufs Tempo, es dürfte so ziemlich das schnellste Projekt im Forum sein. Ein paar Rückmeldungen vom Passaround möchte ich dennoch abwarten bevor es in Serie geht.
Zudem arbeitet der Schmied nicht nur für uns. Vor Weihnachten hat er auch sehr viel zu tun. Aber er gibt sein bestes!!!

Außerdem soll das Minibeil "fürs Leben" sein... da können wir uns , denke ich, bei der Entwicklung schon ein paar Tage Zeit nehmen und es richtig machen.

Nemo.26
01.12.2008, 11:43
... wieder was vergessen...

Das Minibeil ist ein Forums-Projekt und damit man das auch gleich auf den ersten Blick sieht, gibt es die Möglichkeit das ODS-Logo in den Beilkopf einzuätzen. Nicht anstatt der Schmiedemarke (die bleibt, da sie das Gütesiegel des Schmieds ist), aber nebendrann könnte man sie anbringen.
Es entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Die Ätzschablone und Vorrichtung stelle ich ich.

Hat jemand etwas dagegen... falls ja, warum? Auch zur Platzierung/Größe dürft/sollt ihr euch äußern.

Scrat79
01.12.2008, 18:27
Hat jemand etwas dagegen... falls ja, warum? Auch zur Platzierung/Größe dürft/sollt ihr euch äußern.

Nix dagegen. Wie du schon sagst isses ja ein Forumsbeil.
Wer macht denn beim Passaround alles mit? Ich selbst hab leider weniger Erfahrung mit Äxten, weswegen es eher Zeitverschwendung wäre, wenn ich mich da mit einklinke.

Also dann den Jungs und Mädels noch viel Spaß beim Testen und Danke schonmal für die tolle Arbeit!:D

Howie
01.12.2008, 18:37
Kurzer Nachtrag zu den Scheiden... die sind noch zusätzlich geleimt, hat mir der Schmied gestern gemailt.


Na siehste, nicht nur ich klebe :grins:

westwood
04.12.2008, 23:53
Hallo zusammen,

habe das Thema leider erst heute so richtig "entdeckt". Muss schon sagen: alle Achtung!

Auch wenn die Entwicklung des Beils ja schon so gut wie fertig ist, trotzdem noch eine Frage und vielleicht eine Anregung:

Was ist denn aus dem "Heringsauszieher" geworden? Weiß ja nicht, ob es so einem schönen Beil gut tut, wenn man die Schneide durchs Erdreich quält, nur um mit der Ecke der Schneide unter so einen Hering zu kommen ...

Muss der Stiel unbedingt aus Holz sein? Wäre zwar ein Stück Natur, robust und sieht optisch mit am Besten aus. Aber vielleicht geht ja auch irgendwie ein ausziehbarer Stiel? Da wäre kleines Packmaß und Länge für die Wucht beim Hauen zusammen.

Ich denke da an einen losen, leichten Hohlgriff mit einem Innengewinde an einem Ende. Der könnte dann über einen massiven Stab, der am Beilkopf befestigt ist, aufgeschoben und festgeschraubt werden. Oder abgenommen und anders herum wieder aufgeschraubt werden. Dadurch, daß der Griff ja hohl wäre, würde sich der Schwerpunkt in diesem Fall auch weiter zum Beilkopf hin verschieben.

Ok, die Optik von so einem Beil geht dann in eine ganz andere Richtung. Ist aber wie gesagt auch nur so eine Idee. Vielleicht wäre das Ganze dann auch gar nicht mehr stabil genug.

Auf jeden Fall gefällt mir das Beil so wie es jetzt ist so gut, daß ich auch gerne eins möchte. Kann mich nur nicht für die Kopfform entscheiden. Sind beide sehr schön.

Liebe Grüße,

westwood

mar7tin
05.12.2008, 00:37
Hallo zusammen,

Ich denke da an einen losen, leichten Hohlgriff mit einem Innengewinde an einem Ende. Der könnte dann über einen massiven Stab, der am Beilkopf befestigt ist, aufgeschoben und festgeschraubt werden. Oder abgenommen und anders herum wieder aufgeschraubt werden. Dadurch, daß der Griff ja hohl wäre, würde sich der Schwerpunkt in diesem Fall auch weiter zum Beilkopf hin verschieben.


Also da hätte ich größte Bedenken was die Stabilität angeht. Durch eine derartige Schraub- oder Steckverbindung schaffst Du eine Schwachstelle an einer sehr stark belasteten Stelle. Ob dann noch ein sicheres Hacken oder Spalten möglich ist wage ich zu bezweifeln...

Ganz zu schweigen von der Optik... aber das ist ein anderes Thema.

Gruß

Mar7tin

jackknife
05.12.2008, 02:21
Hallo zusammen,

habe das Thema leider erst heute so richtig "entdeckt". Muss schon sagen: alle Achtung!

Auch wenn die Entwicklung des Beils ja schon so gut wie fertig ist, trotzdem noch eine Frage und vielleicht eine Anregung:

Was ist denn aus dem "Heringsauszieher" geworden? Weiß ja nicht, ob es so einem schönen Beil gut tut, wenn man die Schneide durchs Erdreich quält, nur um mit der Ecke der Schneide unter so einen Hering zu kommen ...

Muss der Stiel unbedingt aus Holz sein? Wäre zwar ein Stück Natur, robust und sieht optisch mit am Besten aus. Aber vielleicht geht ja auch irgendwie ein ausziehbarer Stiel? Da wäre kleines Packmaß und Länge für die Wucht beim Hauen zusammen.

Ich denke da an einen losen, leichten Hohlgriff mit einem Innengewinde an einem Ende. Der könnte dann über einen massiven Stab, der am Beilkopf befestigt ist, aufgeschoben und festgeschraubt werden. Oder abgenommen und anders herum wieder aufgeschraubt werden. Dadurch, daß der Griff ja hohl wäre, würde sich der Schwerpunkt in diesem Fall auch weiter zum Beilkopf hin verschieben.

Ok, die Optik von so einem Beil geht dann in eine ganz andere Richtung. Ist aber wie gesagt auch nur so eine Idee. Vielleicht wäre das Ganze dann auch gar nicht mehr stabil genug.

Auf jeden Fall gefällt mir das Beil so wie es jetzt ist so gut, daß ich auch gerne eins möchte. Kann mich nur nicht für die Kopfform entscheiden. Sind beide sehr schön.

Liebe Grüße,

westwood

Wer baut sowas, wer bezahlt den Aufwand, steht der Aufwand im Nutzen? Wohl eher nicht.

Nemo.26
05.12.2008, 09:50
Der Heringzieher bzw. Nagelzieher wurde vom Schmied schon vorgeschlagen... habs dann hier gleich erwähnt, aber als dann keine Rückmeldungen von euch gekommen sind, hab ich mir gedacht... dann lassen wirs eben weg, wenns keiner braucht.
Ein Hohlstiel finde ich stillos. Zudem möchte ich nicht die Verantwortung tragen müssen wenn so ein Stiel abbricht und der Beilkopf einem gegen den Kopf fliegt. Wie gut ein Gewinde auf Dauer die Schläge wegsteckt weiß ich auch nicht. Ich könnte mir vorstellen dass sich der Beilkopf durch die Schläge ständig lösen würde. Der Schmied hat auch nicht Möglichkeit diesen aufgeschraubten Teleskophohlstiel zu bauen. Eine vielleicht gute Idee, die sich aber leider nicht umsetzen lässt.

Nemo.26
05.12.2008, 15:45
Die Minibeile sind bei mir eingetroffen!

Hab sie auch gleich gewogen. Beide wiege nahezu gleich viel/wenig.

Nämlich 550g +/- 5g

Meinen ersten Eindruck werde ich am WE in Rubrik "Passaround Minibeil" posten.
Am kommenden Montag gehen die Beile dann auf die Reise zu den Passaroundteilnehmern, die dann hoffentlich auch ihren Eindruck von den Beilen hier kund tun..

blitz-schlag-mann
05.12.2008, 16:06
Nämlich 550g +/- 5g


Ganz schöne Trümmer ;-)

Nemo.26
05.12.2008, 16:14
Ja, leider. Leichtstahl gibts noch nicht :-?

Mit nem kürzeren Stiel könnte man vielleicht noch 100g rausholen - aber dann ist die Schlagwirkung zu gering um ein brauchbares Ergebnis zu erzielen.

Machen wir uns nix vor, ein noch brauchbares/prakitsches Minibeil wird unter 500g zu einem bezahlbaren Preis nicht realisierbar sein.

Aber gut in der Hand liegen tun die kleinen Biester... und Leistungen bringen die trotz ihrer Größe, echt beindruckend.. ups :o wollte ja eigentlich noch keinen Eindruck posten, erst morgen...

mar7tin
05.12.2008, 18:55
Die Minibeile sind bei mir eingetroffen!

Hab sie auch gleich gewogen. Beide wiege nahezu gleich viel/wenig.

Nämlich 550g +/- 5g


@Nemo.26

Hallo,

hast Du das Gewicht mit oder ohne Scheide gewogen?

Grüße

Mar7tin

Nemo.26
05.12.2008, 19:12
Habs mit der Scheide und der Rucksackhalterung gewogen. Ok, ich wiegs morgen nochmal "nackt" also ohne Scheide...

Nemo.26
06.12.2008, 09:44
Ohne Scheide wiegen beide Beile 485g +/- 5g

Hofnarr
06.12.2008, 11:48
Ohne Scheide wiegen beide Beile 485g +/- 5g

Phew!
Das heißt ja, dass die Stiele ca. 285g wiegen, richtig?

Wenn ich mich recht entsinne, habe ich durch diesen Thread gelernt, dass möglichst viel Gewicht eines Beils im Kopf stecken sollte. Das erscheint mir absolut logisch.

Da wir viel Hebel wollen und die Länge des Stiels möglichst groß sein soll (es sei denn, die Passaround-Tests ergeben etwas anderes), kann man das Gewichtsverhältnis zwischen Kopf und Stiel nur über Stielmaterial bzw. -ausführung (Dicke, Form, etc.) verbessern ... Wäre toll, wenn wir daran weiterdenken könnten! Also -- welche Form ist leicht(er) und dennoch sicher, welches Holz ist geeignet, aber leicht(er) ... als Belohnung winkt dann ein schwererer Kopf :grins:

Logisch: jetzt erstmal Passaround-Tests abwarten :cool:

bigdwarf
06.12.2008, 13:09
Ohne Scheide wiegen beide Beile 485g +/- 5g

Das ist mir aber etwas schwer. Hatten wir nicht ein Gewicht von knapp über 300g angepeilt?

Harry
06.12.2008, 13:45
Ja ein Kopfgewicht von 200-300 gr.

Ein überdimensionierte Stiel mit einem kleinem Kopf kann durchaus funktionieren.
Muss man durch die Passarounds feststellen.

Das das Gesamtgewicht auf 500- 600 gr kommt war mir schon klar. Wir wollen ja ein Werkzeug und kein Spielzeug. Dann kann ich auch gleich ein Taschenmesser nehmen.

Nemo.26
06.12.2008, 17:31
Die Stiele wiegen nur 235g. Das Kopfgewicht der Beile beträgt 250g. 200g waren nicht realisierbar, weil sonst das Haus instabil wird und verziehen kann.
Die Idee der Gewichtsersparnis durch die Verwendung einer anderen Holzart hab ich eben mal durchgerechnet. Würden wir Birkenholz nehmen sparen wir ca. 7g verwenden wir Kiefer ganze 20g. Dafür geht die Bruchfestigkeit, der Kompfort (Harzfreiheit !) und der Schwingungsausgleich in den Keller. Der Preis würde übrigens extrem steigen - weil wir dann keine Fertigstiele mehr verwenden könnten sondern jeden einzeln fertigen lassen müßten. Und das wegen 7g bzw. 20g???

mar7tin
10.12.2008, 20:27
,Meinen ersten Eindruck werde ich am WE in Rubrik "Passaround Minibeil" posten.


Sorry, ich bin sehr gespannt: Wie ist Dein erster Eindruck?

Grüße

Mar7tin

rover
11.12.2008, 16:14
Saugeil.
Ich schenk mir ein Bartbeil zu Weihnachten

cheers
rover

Scrat79
12.12.2008, 18:21
Gibts schon erste Berichte?
Und gibts schon Prognosen, obs dieses Jahr noch in Serie geht (/ in Serie gehen)?:p

Nemo.26
12.12.2008, 20:25
Ja, es gibt schon einen Bericht - meinen (im Thread "Projekt Minibeil Passaround"). Und den der anderen Tester die die Beile bei mir zu Hause testen konnten poste ich in den nächsten Tagen - bei mir ists zur Zeit etwas stressig.
Die Serien-Produktion kann sofort starten... der Schmied wartet nur noch auf das Startsignal vom Forum. Ich wollte nur noch ein paar Testberichte abwarten und Änderungswünsche berücksichten bevor ich das Bestellformular mit nem Link zum Schmied poste.

Juan
13.12.2008, 22:00
Und was muss ich tun, um an eines der Beile zu kommen?? Ist es auch möglich, eine Scheide nachzubestellen?? Bin mir noch n icht sicher, ob ich eine will und möchte erstmal ohne bestellen...

Juan
13.12.2008, 22:01
...bevor ich das Bestellformular mit nem Link zum Schmied poste.

Augen auf beim Eierkauf. Hab' ich wohl übersehen... :o

Nemo.26
14.12.2008, 09:33
Die Beile sind alle handgefertigt, d.h. jedes ist ein wenig anders. Die Scheide wird an jedes Beil individuell angepasst um perfekten Sitz zu gewährleisten. Wenn du ne Scheide nachbestellen willst mußt du das Beil zum Sattler schicken damit die Scheide richtig angepasst werden kann, aber grundsätzlich kann man ne Scheide später noch anfertigen lassen.

Chihab
14.12.2008, 18:25
Die Beile sind alle handgefertigt, d.h. jedes ist ein wenig anders. Die Scheide wird an jedes Beil individuell angepasst um perfekten Sitz zu gewährleisten. Wenn du ne Scheide nachbestellen willst mußt du das Beil zum Sattler schicken damit die Scheide richtig angepasst werden kann, aber grundsätzlich kann man ne Scheide später noch anfertigen lassen.

isses auch möglich nur den kopf für billiger zu nehmen und den rest dann selbst zu machen?

Harry
14.12.2008, 20:53
Da es ja eigentlich alles individuelle EInzelanfertigungen sind, ist die Frage ob wir uns auf eine Beilart entscheiden wollen oder jeder nach seinen Wünschen fertigen lässt.

Besteht die Möglichkeit, dass die Beile auf das Forums Harztreffen mitgebracht werden?

Nemo.26
15.12.2008, 09:33
Den Beilkopf kann man auch ohne Stiel kaufen (für billiger).

Bin beim Harztreffen nicht dabei (is mir leider zu weit entfernt), aber wenn ein Passaroundteilnehmer hinfährt kann ich es so einrichten dass die Beile dann zur der Zeit beim ihm sind.

Für jeden eine individulle Wunschfertigung ist leider nicht möglich... da sitzt der Schmied nur noch vorm PC um die eingehenden Wünsche zu bearbeiten. Ein wenig Ordnung müssen wir da schon reinbringen. Aber dem Wunsch nach Individualität kommen wir insofern nach, dass jeder die Art, die Farbe, Art des Leders usw. seiner Scheide selbst bestimmen kann, man kann wählen ob Waldbeil oder Bartbeil und man kann zwischen zwei Härten wählen. Mehr Spielraum ist aber leider nicht mehr.

Das Logo vom ODS-Forum ist auch bereits in Arbeit.

Am Mittwoch werde ich das Bestellformular posten. Ab dann kann man das Forums Projekt "Minibeil 1.0" bestellen. Durch die Handfertigung können wir jederzeit ein Update des Beils machen und sofort Änderungen einfließen lassen wodurch es dann mit der Zeit ein "Minibeil 1.x" geben wird.

tdnpf
15.12.2008, 17:53
hm. soll man dann warten? 2 stück kaufen (oder 4 - 2 je Kopfform)? Schwere Entscheidung :(

Nemo.26
17.12.2008, 18:59
Es ist soweit!!!! Das Minibeil Version 1.0 kann bestellt werden.

Die Logoschablonen sind heute morgen bei mir eingetroffen und gehn morgen direkt an den Schmied.

Zum Bestellen des Beils benutzt bitte das angehängte Formular. Der Schmied Mirko Günther hat die Beile übrigens auf seiner HP eingepflegt mit zusätzlichen Bildern. Das Formular bitte direkt an den Schmied schicken, nicht an mich...


Das Bestellformular findet ihr HIER (http://forum.outdoorseiten.net/showthread.php?t=29059)

Juan
17.12.2008, 21:34
Sehr cool. Leider muss ich bis Januar warten, bis ich mir eins bestellen kann. Der Weihnachtsgeschenkekauf war zu teuer. Naja, und außerdem haben wir diesen Monat schon 'ne Menge Ausrüstung gekauft... *Ungeduldig*

Hofnarr
30.12.2008, 11:47
Ich würde mich über weitere Rückmeldungen von denen, die inzwischen ein Beil bestellt und bekommen haben, freuen! Am liebsten vergleichende Bewertungen mit anderen Beilen ... Dankesööön!

Nemo.26
30.12.2008, 15:11
Ich denke diese Rückmeldungen wird es wohl nicht vor Mitte Januar geben. Über die Feiertage hat Mirko (der Schmied) auch frei und wird erst im Januar die ersten bestellten Beile ausliefern. Und dann wirds bestimmt auch noch ein paar Tage dauern bis die Leute ihre Meinung und Erfahrungen posten werden.
Ob es allerdings Vergleiche mit anderen ähnlich leichten Beilen geben wird wage ich zu bezweifeln... wer hat denn schon mehr als ein Beil mit aufn ner Tour?
Wenn du möchtest kannst du Beile im Rahmen des Passarounds gerne testen... dafür wurden die beiden Prototypen ja schließlich gefertigt.

Ich würde mich übrigens sehr über 1-2 Fotos der Forums-Minibeile freuen, die schon das Forumslogo tragen. Die Schablone hab ich kürzlich dem Schmied geschickt und bin jetzt richtig gespannt wie sich das Logo auf den Beilen macht. Also wer so ein Beil mit Logo ausgeliefert bekommt... gleich ablichten und hier posten. Danke

Scrat79
08.01.2009, 22:42
Hy Nemo,

hoffe dein Schmied hat sich über die Feiertage auch gut erhohlt.
Gibts eigentlich schon Bilder von den verschiedenen Scheidenarten?
Ähm, und gibts zu den Scheiden auch irgendwelche Gewichtsangaben?
Bin da noch ein bisschen unschlüssig...
TXH schonmal und Grüße,
Bernd.

Nemo.26
10.01.2009, 10:32
Nein, Fotos von den verschiedenen Scheiden gibts nicht. Halte ich auch für wenig sinnvoll, Fotos zu posten von ner Scheide, die genietet anstatt genäht ist nur um den Unterschied zu sehen. Wie ne Niete aussieht weiß wohl jeder.
Die Rucksackhalterung unterscheidet sich nur in der Größe von der Gürtelhalterung... und sie ist vernäht und nicht einseitg geschaubt wie die Rucksackhalterung. Ob man diesen kleinen Unterschied auf nem Foto überhaupt sehen würde?
Wenns dir um das Aussehen des Leders geht frag ich gerne mal ob ich da ein Foto bekommen kann, damit man das dunklere Leder mal anschauen kann.
Und wenn du spezielle Wünsche was die Halterung anbelangt hast... geht der Sattler darauf ganz sicher ein.
Also sein mir nicht böse wenn ich den Sattler jetzt nicht frage ob er alle Scheidentypen in allen möglichen Farben und Formen näht und nietet damit ich sie durchfotografieren kann :roll: Was soll er nach den Fotos mit den Scheiden machen? Jede Scheide wird speziell für das jeweilige Beil genäht und passt auch nur für dieses eine Beil. Dafür sitzen diese Scheiden absolut perfekt... da wackelt nix.
Der Schmied und sein Sattler sind gut erholt und arbeitswütig. Wenn du bis morgen ein Minibeil bei ihm bestellts bekommst dus noch diesen Monat.

---- und nicht vergessen, ich will unbedingt mal ein Foto von nem Minibeil sehen mit dem neuen Logo drauf, also bitte posten. Danke!! -----

Michabbb
11.01.2009, 00:33
Hallochen,
finde es ist etwas ruhig geworden hier bei der Forumsaxt.
Wer hat den nun schon alles eins bestellt, oder warten alle noch auf`s nächste Gehalt weil die Weihnachtsgeschänke so ins Geld gegangen sind?:p
Ich würd auch gern eins mit Logo sehen. Bringt jemand seine Axt dann vielleicht zum Wintertreffen mit ?

@ Timo
hast du Info wie viele Bestellungen schon angekommen sind beim Schmied?

Micha

PS:
Ich find es absolut super wie es jetzt auch mit der Bestellung abläuft. Ohne Aufwand für einen einzelnen ( außer dem Schmied natürlich :bg:) Jeder kann bestellen wann er will.

Da kann man ja mal über das nächste Projekt nachdenken.
................Forumsmesser :D.......................

Scrat79
11.01.2009, 00:56
Also (m)eine Bestellung hat er auf alle Fälle. :bg:
Jetzt heists wohl erst mal warten.

Nemo.26
11.01.2009, 11:05
Da die Bestellungen nicht über mich laufen, sondern direkt an den Schmied gehen bin ich da im Moment noch etwas schlecht informiert was die Bestellzahlen anbelangt. Werde mal Ende Januar nachfragen. Bestimmt werden noch einige vom shopping-Wahnsinn vor Weihnachten kaufträge/pleite sein und sich erst jetzt mal mit der Bestellung beschäftigen.
Viele werden auch wohl erst im April/Mai wenn es wieder losgeht mit der outdoorsaison (zumindest bei den nicht so winterharten) ihre Ausrüstung durchschauen/ergänzen/umstellen und dann vielleicht das Minibeil bestellen. Im Winter hat außer den Eisbadegäste an den Seen niemand eine Verwendung für das Minibeil, denke ich. Dafür kanns dann im Mai wenn viele Bestellungen beim Schmied gleichzeitig eingehen ne längere Lieferzeit geben. Jedes Beil wird nach Vorgabe/Bestellung einzeln vom Schmied angefertigt, Lagerhaltung gibts nicht.
Am Wintertreffen im Harz kann ich leider nicht teilnehmen. Aber wenn du hinfährst Michael, schick ich dir das Bartbeil zu und du kannst es zum Treffen mitnehmen.
Ja, es ist etwas ruhig geworden im Projekt Minibeil... aber es ist ja auch Winter, im Frühjahr/Sommer wird das Interesse bestimmt wieder steigen.
Zur Zeit sind Ski, Thermobecher, Isokannen, Schlitten, Daunenjacken usw. eher im Mittelpunkt des Interesses.
Zum kleinen Treffen in den Vogesen bringe ich gerne ein Minibeil mit...

---- ein Projekt "Forumsmesser" werd ich sicher nicht ins Leben rufen, das ist mir echt zuviel Aufwand, aber an einer Anleitung: Messerbau mit haushaltsüblichen Mitteln für jedermann schreibe ich bereits. Wenn ich den Kampf gegen die Rechschreibfehler bis heute mittag ausgefochten habe gibts den ersten Teil der Anleitung schon heute abend im Bereich MYOG----

Michabbb
11.01.2009, 17:37
---- ein Projekt "Forumsmesser" werd ich sicher nicht ins Leben rufen, das ist mir echt zuviel Aufwand, aber an einer Anleitung: Messerbau mit haushaltsüblichen Mitteln für jedermann schreibe ich bereits. Wenn ich den Kampf gegen die Rechschreibfehler bis heute mittag ausgefochten habe gibts den ersten Teil der Anleitung schon heute abend im Bereich MYOG----

Hallo Timo,
das hört sich ja schon mal richtig interessant an, bin schon gespannt.

Micha

Nemo.26
18.01.2009, 10:57
Juhu! Endlich gibts die ersten Fotos von 'nem Minibeil mit dem ODS-Logo drauf:

http://img160.imageshack.us/img160/2766/mini2xp5.jpg (http://imageshack.us)

und noch eins im Detail

http://img160.imageshack.us/img160/9910/mini3rs0.jpg (http://imageshack.us)

Ich finde, es macht richtig was her. Und wie denkt ihr darüber?

Max Rockatansky
18.01.2009, 11:48
Das Ding ist insofern interessant, weil es nicht so hypermodern wie ein Fiskars aussieht und trotzdem einen moderaten Preis hat.
Mich würde interessieren, ob es sogar als günstige Alternative zu den vielumschwärmten Gränförs-Äxten ist.

Desweiteren : In Schweden hatten wir Feuerholz in Form von 2-3 meter langen Birkenstämmen mit 10-20cm Durchmesser zur Verfügung - Kann man mit so einem leichten Beil auch solche Kaliber zerlegen ? Ansonsten wäre die Axt für mich zu klein.

Nemo.26
18.01.2009, 14:23
Funktionieren würde es bestimmt irgendwie, allerding nur mit sehr viel Mühe. Aber dafür wurde das Beil auch nicht konzipiert... sondern eher für kleine Feuerchern wo man drauf kochen kann. Für große Mengen Kaminholz, Scheiterhaufen oder ähnliches, wären auch die Minibeile von Gränsfors und Fiskars viel zu klein/leicht dimensioniert.

Für sowas gibts dann die großen Beile wie im Hintergrund des Minibeils zu sehen ist... das ist die 750g-Klasse. Und wers ganz eilig hat und mords Bäume kleinhacken möchte, für den schmiedet Mirko auch gerne Timbersports-Wettkampfäxte. Hier im Forum gehts aber eher um die leichte Rucksackversion

http://img149.imageshack.us/img149/9678/mini1wo5.jpg (http://imageshack.us)

Michael'
18.01.2009, 14:43
Sieht aus wie ein teures Werbegeschenk. Nicht wie ein eigenes Projekt. Man hätte nicht lasern, sondern Stempeln sollen. Ist doch ein Stilbruch..

Aber schon geil. ;-) Trotzdem bleib ich vorerst bei Fiskars.

Nemo.26
18.01.2009, 15:19
Das Logo wurde nicht gelasert (viel zu teuer und ein Stilbruch). Die hier verwendete Technik ist ähnlich alt wie das Einschlagstempeln. Einschlagstempeln geht bei so großen Flächen auch gar nicht, da würde sich das Haus verformen. Zudem kostet ein Einschlagstempel in dieser Größe mit so vielen Details rund 150-200€, was den Preis des Beils leider drastisch erhöht hätte. Ja, stempeln wäre vielleicht wirklich schöner gewesen - jedoch aus den oben genannten Gründen nicht realisierbar.
Aber ich hatte ja nach eurer Meinung gefragt und bin über jeder Antwort darauf froh...

cb
18.01.2009, 15:36
Hallo Forum,

ein super Projekt!!! Da ich überhaupt nichts dazu beigetragen habe, kann ich nur allen Beteiligten gratulieren für die gute und schnelle Druchführung.
Bevor ich mir auch eines bestelle (weiß leider immer noch nicht ob Schweiz oder Bart...), wollte ich noch einmal nach der Herings-Heraus-Zieh-Öse fragen, die erwähnt wurde, leider habe ich nur den Vorschlag, aber keine weitere Erörterung gefunden, könnte mir bitte einer helfen, was aus dieser Zusatzfunktion geworden ist? Vielen Dank, Christoph

Nemo.26
18.01.2009, 15:57
Als die Frage wegen diesem Herings-Zieher aufkam habe mal nachgefragt.
Mirko (der Schmied) hat gemeint, man könnte so eine Art Haken in die Klinge einschmieden mit der man Heringe herauziehen kann. Wies genau aussieht weiß ich nicht... kann ich aber auf Wunsch in Erfahrung bringen.
Es kam nur einmal die Frage auf ob man sowas einbauen könnte und danach ist die Sache irgendwie im Sand verlaufen. Einbauen geht, jedoch hat sich niemand näher dazu geäußert ob er das an seinem Beil haben möchte und dann haben wirs weggelassen.

cb
18.01.2009, 16:04
Vielen Dank für die schnelle Antwort! Also so ein Heringszieher würde mich sehr interessieren. Dein Angebot der Nachfrage würde ich gerne annehmen, habe Dir daher eine PN gesandt. Viele Grüße

Christoph

P.S: Wie lange ungefähr ist den momentan die Lieferzeit bei all den Bestellungen? :-)

Nemo.26
18.01.2009, 18:39
Ich frag gleich mal nach, wegen nem Foto vom Heringszieher und der Lieferzeiten.... kann aber 1-2 Tage dauern bis ich ne Antwort habe und hier posten kann.

Nemo.26
18.01.2009, 21:13
Mirko hat eben geantwortet. Lieferzeit beträgt 14 Tage, weil alles in Handarbeit hergestellt wird und gut Ding eben Weile braucht.

Ein Heringsauszieher designt er, wenn wir ihm sagen welche Heringe wir standard gemäß verwenden. Also postet mir welche Heringe ihr verwendet.

Ich verwende diese hier:

http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=np_15003&k_id=0611&hot=0

cb
19.01.2009, 00:09
Super!!!,
Hering 1) Y-Profil, Supertramp no name, wie meru Y http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=np_15003&k_id=0611&hot=0

Hering 2) Easton Nagel http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=eas15001&GTID=2afaf543691fae3e27cc459d980ff343a38

Hering 3) square peg von Hilleberg

Grüße christoph

Nemo.26
21.01.2009, 19:24
So hier die Vorschläge von Mirko:

1. anbei ein Bild eines möglichen Heringsziehers in Form eines
> Nagelszieher beim Zimmermannsbeil.

http://img135.imageshack.us/img135/6303/zieherpm3.jpg (http://imageshack.us)


> Weitere Möglichkeiten:
>
> 2. Ich bohre ein Loch in die vordere Seite der Klinge nahe der
> Schneide, wo dann ein S-Haken eingehangen wird, mit dem man den Hering

> hereausziehen kann, der Beilstiel ist dann der Zuggriff.
>
> 3. Ich schleife die Hinterseite der Klinge einseitig scharf und biege
> sie leicht hoch, so eine Art Flaschenöffner analog Nr. 1, nur ohne
> Kerbe.
>
> 4. Ich setze im Griffende eine Bohrung, die mit einem Kupferrohr
> ausgeschlagen wird, dahinein kommt dann auch ein S-Haken zum Ziehen,
> analog Nr. 2, nur zieht man am Beilkopf(mit der Scheide drüber, versteht sich).

cb
21.01.2009, 19:47
Hi,


> 3. Ich schleife die Hinterseite der Klinge einseitig scharf und biege
> sie leicht hoch, so eine Art Flaschenöffner analog Nr. 1, nur ohne
> Kerbe.
Diese Variante kann ich mir nicht so gut vorstellen.
Vielleicht könnte man auch an der Rückseite des Beilkopfes in Richtung des Hauptteil des Stieles einen Haken fest anbringen, welcher so kleiner ist, daß er bei Beilverwendung als Hammer nciht stört und als Heringauszieher entweder die Schlaufen der Heringe aufnimmt und über den Beilkopf als Rolle ein Hebelarm entsteht, der das Ziehen erleichtert und bei Heringen wie dem Y einfach in den Haken des Y-Hering eingehakt werden kann und wiederum per Hebelarm herausgezogen werden kann.

Möglichkeit eins finde ich irgendwie gruselig (ist irrational, ich weiß...)

cuc

Michabbb
22.01.2009, 00:29
Hallo,
also bin mir jetzt nicht so sicher was besser ist, aber etweder 2. oder 4.

Bei Variante 2 missfält mir jetzt, das wir am Axtkopf irgendwie nen Loch haben.

4. fänd ich ganz elegant. Würd auch noch gut aussehen.

Micha

Nemo.26
23.01.2009, 15:12
Zuerst war ich ja gegen die Version Nr. 4 weil ich befürchte, dass jemand die Scheide weglässt und sich verletzt -> fällt dann negativ auf uns zurück.
Jetzt hab ich nochmal ne Nacht drüber geschlafen und finde die Idee schon besser. Als positiver Nebeneffekt könnte man das Loch noch zum Befestigen eines Fangriehmens missbrauchen, was deutlich mehr Sicherheit bietet, gerade bei kalten und feuchten Händen.

cb
24.01.2009, 01:49
Hi,

von den vier genannten würde mir 4 auch am besten gefallen. Könntet Ihr noch etwas zu dem Vorschlag von mir schreiben? Ich bekam leider nicht einmal negative Resonanz... Ich meinte als einfache Lösung den als rot markierten Haken.
Grüße

P.S. Danke an nemo.26 für die viele Mühe

Scrat79
24.01.2009, 01:58
Hört doch gfälligst auf, dem Beil hier neue Funktionen einzutrichtern.


...hab mir meines neulich bestellt, und ich werds hoffentlich trotzdem mögen, wenns denn endlich kommt...;-)

Nemo.26
24.01.2009, 08:52
@ cb wenn ich dich richtig verstehe möchtest du den Heringszieher wie auf dem Foto geformt haben?

http://img509.imageshack.us/img509/1756/thwbeiluy7.jpg (http://imageshack.us)

Ich habe selbst 2 Beile (500g und 750g) die über so eine Vorrichtung verfügen und muss sagen, so richtig praktisch ist sie nicht. Zieht man einen Hering aus dem Boden der besonders fest sitzt gräbt sich die Schneide des Beils in den sandigen Boden und wird stumpf. Zweites Problem bei diesem Auszieher ist , dass man Heringe sehr schlecht einschlagen kann. Unser Beil hat jetzt schon eine Einschlagfläche in der Größe von ner Briefmarke (ok, Sondermarke). Eine Reduzierung der Fläche für einen Heringszieher finde ich da nicht so toll - aber IHR entscheidet!!!
Und ein ganz ander Punkt ist... der Schmied hat nur 250g Stahl zu Formen des Kopfs, das ist jetzt schon an der untersten Grenze was er noch sinnvoll fertigen kann. Wenn jetzt noch 50-70g für den Auszieher entfallen fehlts an der Schneide und am Haus... oder er macht den Beilkopf 300-350g schwer... dann meckern die Gewichtsfetischisten.
Also muß die Lösung, einfach, leicht und super funktional sein.

cb
24.01.2009, 15:48
Hi,
so ein etwa. Nur wenn der sich nicht bewährt hat, bringt der nichts. Ich hätte jetzt auch eher an eine einfachere und damit leichtere Lösung gedacht: Einen kleinen Stahl-Wand-Haken in den kopf einschrauben oder anschweißen, so daß die Kopfform sich nicht ändert und damit die Hering-Einschlagfläche nicht kleiner wird und höchstens 10-15g Gewicht hinzu kommen.

Was meintest Du mit "gräbt sich die Schneide des Beils in den Boden"? Wenn ich das richtig gesehen habe, würde sich doch nur die Herings-Einschlagseite in den Boden bohren??? Sorry! Steh irgendwie auf dem Schlauch!
cuc

Nemo.26
25.01.2009, 10:12
@cb zunächst bohrt sich nur die Seite mit dem Haken in den Boden, da hast du völlig Recht. Aber ist der Hering erst mal ausm Boden gerutscht kippt man meistens über und versenkt die Schneide im Boden.
Ich habe eben mal einen Hering in den vereisten Boden geklopft und mit meinem großen Beil mit dem Haken dran (so wie auf dem Foto oben) herausgezogen. Durch die enorme Hebelkraft und den bogenförmigen Zugweg hat sich der Y-Hering total verbogen und ist leider unbrauchbar.... da muß wohl ne andere Lösung her. Zum Herausziehen von Nägeln ist dieser Haken übrigens hervoragend geeigent, aber dabei spielt es auch keine Rolle ob der Nagel verbogen wird oder nicht.
Die Version Nr. 4 werde ich morgen mal ausprobieren an nem Billigbeil vom Baumarkt... heute kann ich die Bohrmaschine wegen den Nachbarn nicht anwerfen.

cb
29.01.2009, 00:13
Hallo nemo.26,

danke für Deine Versuche. Ich könnte mir vorstellen, daß es trotzdem gehen könnte, mit entsprechender Vorsicht, wenn es nur ein metallener Stab und keine Klemmvorrichtung wie auf dem Photo zu sehen wäre. Fraglich wäre, ob das mit der entsprechenden Vorsicht sinnvol bleibt...
Für mich, würde ich dennoch die Draht/Stab-Variante am Kopf vorziehen, denn (in meiner Vorstellung), wenn der Hering erst einmal gelockert ist, kann man ihn dann ohne Hebelkraft einfach so herausziehen. Wenn ich aber der einzige bin, der noch an einer "Nicht-4-Variante" interessiert ist, würde ich mich der Mehrheit anschließen (ok, blöder Satz, bei einem Forumsprojekt schließe ich mich sowieso der Mehrheit an... :-) ).
@nemo.26: Konntest Du Deine Baumarkt-Beil-Modifikation schon ausprobieren?

cuc

Nemo.26
29.01.2009, 09:53
Hab leider gerade viel um die Ohren. Werd aber am WE ein Foto posten von einer noch viel simpleren Lösung, bei der das Beil nicht verändert werden muß.

Mein Beil ist übriegens gestern nach Beendigung des Passarounds zu mir zurück geschickt worden. War echt verblüfft als ich es in der Hand hielt und nach Gebrauchsspuren suchte und die Schärfe prüfte - das Beil kam in besserem Zustand zurück als ichs weggeschickt habe! Es ist noch besser geschärft und abgezogen als es vom Schmied kam. Respekt! Wer hat das so gut geschärft von euch? Danke!!!!

Dominik
30.01.2009, 16:16
Hey,

ich habe mir nicht alle Beiträge durchgelesen..
An welcher Stelle steht das Projekt derzeit eigentlich? Entwicklungsphase mit Tests oder "so gut wie fertig"?

Grüße
Dom

Scrat79
30.01.2009, 19:26
Hey,

ich habe mir nicht alle Beiträge durchgelesen..
An welcher Stelle steht das Projekt derzeit eigentlich? Entwicklungsphase mit Tests oder "so gut wie fertig"?

Grüße
Dom

Fertisch!

Zumindest konnte ich heute mein Schätzchen in den Händen halten! :D
Wird am WE gleich mal ausprobiert.
1. Eindruck: HÜBSCH, tadellos verarbeitet (Axt und Scheide), liegt gut in der Hand...

Großes THX an Nemo und den Schmied!

cb
14.02.2009, 10:02
Hab leider gerade viel um die Ohren. Werd aber am WE ein Foto posten von einer noch viel simpleren Lösung, bei der das Beil nicht verändert werden muß.

Hallo nemo.26,

ich hoffe, bei Dir ist es jetzt wieder etwas ruhiger geworden. Hattest Du schon wieder etwas mehr Zeit gehabt, die Bilder zu machen? Bin doch ein wenig neugierig auf Deine Lösung!!! :)

Nemo.26
14.02.2009, 13:47
'tschuldigung, hatte ich völlig vergessen.

So sieht meine Idee aus... etwas primitiv, banal und einfach, aber effektiv!

http://img213.imageshack.us/img213/4504/heringsausziehernq3.jpg (http://imageshack.us)

Funktioniert natürlich auch mit nem Stück Holz o.ä.

cb
14.02.2009, 16:43
:)
, traditionell... Fürs Bestellen, da ich es nicht so richtig finde, im Formular kann man zwei Härten wählen. Welches ist denn für das Bartbeil die "richtige" Härte? Universal oder extrahart?

Vielen Dank

Nemo.26
14.02.2009, 19:43
Für das Bartbeil geht beides. Nur beim Waldbeil würde ich eher zu "universell" raten. Je härter ein Beil ist umso länger hält es die Schärfe, aber es wird auch sensibler. Der Bartbeil-Prototyp ist "universell" gehärtet und hält die Schärfe mehr als ausreichend lang (finde ich).

cb
14.02.2009, 20:37
Danke und bestellt :-)

masc
15.02.2009, 00:31
und bestellt :-)

Ich auch, und zwar vor drei Wochen. Gibt es Erfahrungen wie lange es dauert?
Mir ist völlig klar dass der Schmied die Dinger nicht aus dem Regal zieht.
Ich drängle auch nicht, ist ja kein Hobo-Thread hier. Mich interessieren Erfahrungen hinsichtlich der Lieferzeit.