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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wissen: Beilagen aus der Natur



Buschtrommler
16.02.2008, 17:41
In diesem Thread werden wir Beilagen behandeln, die direkt aus der Natur gesammelt werden können und mit denen man die Rezepte sinnvoll ergänzen / Zutaten ersetzen kann.
Dabei versuchen wir hauptsächlich Zutaten vorzustellen, die auch der Laie leicht erkennen, sammeln und verwerten kann. Nicht jeder hier ist Biologe - daher sollten wir besondere Vorsicht bei Verwechselungsgefahr mit giftigen oder sonstwie gefährlichen Pflanzen walten lassen.
Zudem sollten nur Pflanzen rein, die auch ernährungstechnisch was bringen, von denen man also wirklich satt wird ohne groß arbeit zu haben

Ein gewisses Maß an Erfahrung sollte man vorrausetzen können: Was eine Birke ist sollte man erkennen können.


OP Buschtrommler:

so... ich bin jetzt nicht gerade so wahnsinnig mit zeit ausgestattet, dass ich riesige texte zusammenschreiben könnte... aber schließlich sind bei mir über die jahre ein paar infos zusammengekommen, die auf meinem rechner schmoren, die ich hier einfach reinkopieren will, damit man mal sieht was für wissen da ist. da es nur kopiert ist und ich die quellen oft ncihtmehr kenne sollte das natürlich nciht im wortlaut genau so irgendwo gedruckt werden... ;-) wäre cool, wenn auch andere da noch was reinschreiben würden... ;-) das wass ich hier reinstelle muss nciht korrekt sein... wer es verbessern will fühle sich dazu berufen... ;-)

Grassamen (einsammeln, zermahlen und einen Brei daraus machen)
Birkenrinde (schmeckt als Spaghetti zurbereitet wie Nudeln)
Buchenblätter (roh essen)
Farn (vor dem Essen Sprossen, Haare und Schuppen abreiben)
Esskastanien (roh oder geröstet)
Bucheckern (aufknacken und essen)
Zwiebelgewächse (roh oder gekocht)
Hagebutten (entkernen und Mus daraus machen)
Nektar und Pollen (von Blumen abschlecken)
Brennesseln (junge Blätter; vor Verzehr kochen ("Brennen" geht verloren)
Nüsse; Beeren (nur solange eindeutig identifizierbar)

hmpf... ich hab da noch 2 fette dateien... nur... das kann ich jetzt echt nicht reinkopieren... keine ahnung auch woher ich das hab... wenn jemand interesse hat schicke ich es per mail... (fernwanderer hat die dateien jetzt auch. falls ich mal keine zeit hab, kann er sie bestimmt auch weiterschicken.)

keine ahnung ob das hier so überhaupt was bringt... schließlich soll das ganze ja nicht zu nem pflanzenbestimmungsbuch verkommen... was meint ihr? irgendeine idee?

viele grüße
buschtrommler

Shorty66
17.02.2008, 12:17
Ich habe die diskussion hier mal in den passenden Diskussionsthread verschoben.

Amitaba
26.02.2008, 19:37
Brenneselblätter müssen nicht vor dem Verzehr gekocht werden. Es können Blätter von der Brennnessel einfach so gegessen werden. Sie brennen nicht im Mund. Das habe ich schon selber desöfteren getan.
Junge Blätter schmecken besser da nicht so viele Bitterstoffe enthalten sind.

Edit: Es wachsen auch oft Kressearten in Wälderen die sich gut für Salate oder auch auf Brot gut schmecken.

jiggalatei
28.04.2008, 23:39
Herbstzeitlose sind m.W. Zwiebelgewächse. Nicht essen!
Jiggalatei

rumtreiberin
29.04.2008, 23:32
Als Material für Salat: Löwenzahn, Gundermann, Knoblauchsrauke, junge Birkenblätter, Gänsefingerkraut. Am besten von jedem etwas, einiges ist eher kräftig-würzig. Richtig genial wird ein solcher Salat bei Touren mit gelegentlichem Zivilisationskontakt, der es möglich macht im Laden Gurke oder Tomaten dazu zu kaufen.

Knoblauchsrauke läßt sich auch gut in warmen Gerichten als Gewürzkraut mitkochen oder im Bannockteig verarbeiten - sie schmeckt wie der Name schon sagt.