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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Struktur des Kochbuchs



Buschtrommler
13.02.2008, 11:23
Hallo allerseits... ich hab gedacht ich fang mal mit einem Strukturvorschlag an. Schließlich scheiten die normalen Kochbücher bei mir immer daran, dass die viel zu wenig kategorisiert sind... Meistens sind die Gerichte nicht machbar auf Tour, die so angeboten werden in den tollen Outdoorkochbüchern... Somit würde ich gerne einen erweiterten Strukturvorschlag (als ich schon zuvor gemacht hatte) für das Kochbuch machen basierend auf 4 Kategorien.

Kategorie 1: Survival
Alles was die Natur hergibt und maximal 100g Zivilisationsgut für die Tagesration für eine Person, dabei sollte alles lagerfeuertauglichtauglich sein. Deshalb schlage ich für große Mahlzeiten (z.B Mittagessen) maximal 60g Zivilisationsgut (Rest aus der Natur) und für kleine Mahlzeiten (z.B. Frühstück) maximal 30g Zivilisationsgut vor (Rest aus Natur).

Kategorie 2: Expedition mit sehr lange fehlendem Zivilisationskontakt
maximal 300g Zivilisationsgut mit Beilagen aus der Natur für eine Tagesration pro Person, das Essen sollte treibstoffsparend (max. 5 min kochen) zubereitet werden können. Für eine große Mahlzeit entspricht das maximal 150g Zivilisationsgut (Rest aus Natur) und für eine kleine Mahlzeit ca. 80g Zivilisationsgut (Rest aus Natur).

Kategorie 3: Weitwandern/Alpin mit gelegentlichem Zivilisationskontakt
maximal 500g Zivilisationsgut für die Tagesration für eine Person. Dabei möglichst treibstoffsparend (max. 7 min kochen). Große Mahlzeit: max 300g Zivilisationsgut, kleine Mahlzeit: max 150g Zivilisationsgut.

Kategorie 4: Zivilisationswandern/Boottour/Fahrrad/Campen
Beschränkung nur durch wenig Kochgeschirr (z.b. 2 Töpfe und eine Pfanne), Treibstoff unwichtig, Zivilisationsgut sollte unter 1kg pro Person pro Tag bleiben... Große Mahlzeit: max 600g Zivilisationsgut, kleine Mahlzeit: max 300g Zivilisationsgut.

Dabei wäre es dann auchnoch ganz nett, wenn der Nährwert etwa angegeben wäre, da man sonst nicht weiß, wieviel man davon braucht. Dabei sollten die Portionen für große Mahlzeiten etwa bei 1000kcal und bei kleinen Mahlzeiten bei 500kcal liegen.

Alles ist natürlich ohne Wasser gerechnet.

Viele Grüße,
Buschtrommler - der ganz gespannt ist was rauskommt...

SwissFlint
13.02.2008, 11:38
Ich würd mal die Admins fragen, ob das Forums- oder Wicki-Programm eine Art Kochbuch-Programm enthält. Ev. wäre es dann durchsichtiger.

Buschtrommler
13.02.2008, 11:53
was verstehst du unter "kochbuchprogramm"? ich mein... im wiki gibt es nix für kochbücher extra... versteh gerade nicht... ausserdem sollte das ganze doch auch zum ausdrucken sein...

viele grüße
buschtrommler

SwissFlint
13.02.2008, 12:06
guck mal unter
www.chefkoch.de - Rezepte

http://www.marions-kochbuch.de/
hier die Links oben links ansehen...

http://www.kochbu.ch/

Hier können die User selber ihre Rezepte einfüllen. Man kann nach Zutaten suchen und man hat Kategorien.

Klar wird der geübte Wanderer sich seine Mahlzeiten vorher berechnen und dann entsprechend kochen. Nun findet er aber einen Bauern am Wegrand der was verkauft.. und einige Beeren oder Nüsse oder Fische... was nun? OK, er hat unterwegs kein Laptop dabei...
Aber ev. hilfts doch bei der Tourenplanung, wenn man das was man am liebsten hat einfach eingeben kann und dann entsprechend die Rezepte findet.

Ev. hat man ja vom Host ein entsprechendes Programm im Paket dabei... (ich habe da einige Programme von meinem Host - Stammbaum, Shop und andere)

Snuffy
13.02.2008, 12:07
Kategorie 2 sehe ich eigentlich ganz anders. So wie es hier aufgeführt ist, ist ein Mix aus Survival und Zeltplatzkochen. Ich denke eher hier sollten Gerichte rein, die besonders leicht sind / hohen Nährwert haben / kurze Kochzeiten und lange haltbar sind.
Das man sein Essen sammelt oder fängt sehe hier eher weniger sinnvoll, wenn dann muss es aber einen Teil geben der rein von mitgenommen Lebensmitteln handelt.


Dann kann ich ja gleich mal das erste Gericht posten:

Nudel + Pesto(versch. Sorten) :D


Ansonsten finde ich die Sache recht spannend.


Snuffy

Susanne
13.02.2008, 12:10
@SwissFlint
Meinst Du sowas hier? CLICK (http://www.rezkonv.de/software/rksuite/index.html)
Susanne

barleybreeder
13.02.2008, 12:16
Ich finde die Kategorien auch etwas seltsam. Bei einer Expedition ist es doch meist so das alles "Zivilisationsgut" mitgeführt wird, wogegen man bei Tagestouren mit Zivilisationskontakt auch mal Sachen aus der Natur verwenden kann.
Ich kann mir nicht vorstellen nur mit 300 bis 500 gramm Futter durch Island oder Lappland zu ziehen.

Eventuell könnte noch eine Kategorie mit reinnehmen. Etwas was man vor der Tour vorbereiten kann. Ich denke da an so Dinge wie Jerky, Trockenhackfleisch, Dörrobstriegel, Dörrobst, fertige Mischungen.

SwissFlint
13.02.2008, 12:18
@susane
das wäre natürlich der RollsRoyce :grins:
aber in etwa, ja... muss nicht gerade so feudal sein, aber einfach nur die Rezepte posten mit der Suche vom Forum..
hm.. habe gestern wieder einiges gesucht.. war nix zu finden und ich weiss doch noch genau was ich geschrieben hatte...

Habe gerade heute noch einmal getestet.. heute finde ich besser.. seltsam... :o

Snuffy
13.02.2008, 12:20
Na ich würde lieber eine Art Buch haben wollen. Entweder wirklich als Printausgabe oder zum selberdrucken. Solch eine Plattform liefert dann ja nur ein sehr dürftiges Design.


Snuffy

SwissFlint
13.02.2008, 12:26
@Snuffy
dann würde dir aber ein Kochbuch mehr entgegenkommen als die Endlosteile im Forum?

Snuffy
13.02.2008, 12:29
Endlosteile? Was meinst du?


Snuffy

SwissFlint
13.02.2008, 12:32
na ja.. denkst du jeder postet hier nur ein Rezept? Meist kommt gleich eine Menge

Snuffy
13.02.2008, 12:36
Ich verstehe immernoch nicht was du willst. Das Rezept sollte nur die Art "meiner" Kategorie verdeutlichen.



Snuffy

barleybreeder
13.02.2008, 12:39
Ich finde eigentlich den Anfang im Wiki nicht schlecht.
Ich finde es etwas müssig im Wiki was auf die Beine zu stellen zu wollen und noch ein Extra Kochbuch. Zudem geistern noch ettliche Rezepte im Forum herum.

Könnte man das nicht auch als druckbare Version verfügbar machen, im Wiki meine ich?
Man könnte dort die Kategorien noch etwas anpassen.

Außerdem müssten sich dann dort natürlich noch ein paar mehr Leute einbringen.

KuchenKabel
13.02.2008, 13:11
Im normalen Wikipedia gibts doch auch die WikiReader (http://de.wikipedia.org/wiki/Wikireader). Könnte man sowas dann nicht auch mit den fertigen Rezepten machen? Also erst sammeln (wie auch immer...) und dann in eine schöne pdf-Datei packen.

Buschtrommler
13.02.2008, 13:17
wenn wir eine passende struktur haben können wir gerne das ins wiki übertragen... doch erst sollten wir uns wegen der struktur einigen. ich selbst bin _sehr_ für ein buch - zusätzlich von der elektronischen fassung im wiki. klar wird auf dem weg dann variiert... aber auch wenn ich selbst viel vor dem pc sitze habe ich keinerlei lust meine touren auchnoch am pc zu planen und alles vorrauszubestimmen. da nehme ich lieber ein kleines buch mit.

die kategorien können wir gerne anpassen... passend wäre dabei wenn ihr eine eigene struktur entwerfen würdet als nur zu sagen, dass euch mein erster vorschlag nciht so gefällt... ;-) ich mein... irgendwie fängt man ja an... und konstruktive antworten bringen mehr.

man kann in kategorie 2 gerne auch rezepte ohne naturzeugs reinposten... ist doch klar... man kann auchnoch die parameter ändern... ich habe das deswegen so eingeteilt, weil ich tatsächlich pro tag auf meinen weitwanderungen nicht mehr als 500g futter dabei hab. ich bin schließlich ein mensch und kein esel... :-D und ne tafel schokolade am tag bringt schonmal im verhältnis zum gewicht viel energie... ;-) aber wie gesagt, man kann das alles noch verbessern.

am besten wären jetzt einfach konstruktive verbesserungsvorschläge...

viele grüße
buschtrommler - und bitte, bitte... das sollte druckbar sein am schluss... pdf ist da am besten...

-wf-
13.02.2008, 17:00
Die Kategorien finde ich auch ein wenig seltsam. Anderswo waren doch schon mal andere vorgeschlagen worden. Ich weiß jedoch nicht mehr wo und von wem. Jedenfalls fand ich die besser.
Ich sammle bei Weitwanderungen unterwegs kein Essen aus der Natur. ich möchte wandern und nicht sammeln, deswegen habe ich keine Zeit dafür. Also plane ich sowas auch nicht ein. Die angegebenen Mengen Zivilisationszutaten finde ich auch viel zu gering. Da würde ich verhungern. Pro Hauptmahlzeit schaffe ich problemlos eine große Tüte Trekkingmahlzeiten, wenn ich sowas mal habe, oder auch 500 g Nudeln und ketchup. Kommen noch frühstück und Unterwegsverpflegung dazu. Ich rechne mit einem Kilo pro Tag.

Grundsätzlich finde ich ein pdf zum Ausdrucken am besten. Im Wiki blättern und dann passende Rezepte rauszusuchen und nach meinen Vorstellungen in eine druckbare Datei sortieren, das würde ich vermutlich nicht machen.

ROW Husky
13.02.2008, 17:24
Wie wärs denn, wenn man irgendwie Merkmale für das jeweilige Rezept vergeben kann, zB: 0-5 Minuten, wenig Zutaten, energiereich, ect.

Hab zwar keine Ahnung wie man das Umsetzt, soll nur so eine Anregung sein.

Akwaho

Buschtrommler
13.02.2008, 17:42
gut... wir können dir kategorien gerne umbenennen, damit sich keiner wundert... ;-) ich mache also meinen vorschlag ein kleines bissl angepasster an die forumsmeinung hier... dann kann sich jeder aussuchen in welche kategorie man gehört.

Kategorie 1: Survival
Tagesration an Zivilisationsnahrung: max. 200g. Rest aus Natur.
Große Mahlzeit: max. 120g, kleine Mahlzeit: max. 80g. (Anteil Zivilisationsnahrung)
- lagerfeuertauglich

Kategorie 2: Spartanisch
Tagesration an Zivilisationsnahrung: max. 400g. Beilagen aus Natur (wenn nötig).
Große Mahlzeit: max. 250g, kleine Mahlzeit: max. 120g. (Anteil Zivilisationsnahrung)
- schnelle und einfache Zubereitung (max. 5 min kochen -> Treibstoff)

Kategorie 3: Normal
Tagesration an Zivilisationsnahrung: max. 700g.
Große Mahlzeit: max. 400g, kleine Mahlzeit: max. 200g.
- relativ schnelle Zubereitung (max. 7 min kochen -> Treibstoff)

Kategorie 4: Schlemmeroutdoor
Tagesration an Zivilisationsnahrung: max. 1200g.
Große Mahlzeit: max. 700g, kleine Mahlzeit: max. 400g.

So... Ich hoffe mal jetzt sieht es besser aus... Ansonsten: Macht doch selber mal Vorschläge... ;-) Bin ja mal gespannt was rauskommt... ;-)

@ -wf- : hm... schreibst du vielleicht rein wie der vorschlag ausgesehen hat? ansonsten... wenn du ein kg pro tag trägst kannst du dir ja mahlzeiten aus kategorie 4 holen... es schreibt dir ja niemand vor wieviel du zu tragen hast... nur von dieser art gibt es viele rezepte... die leute wie ich, die sich so viel gepäck schlichtweg nicht leisten / tragen können kommen bei den normalen outdoorkochbüchern stets zu kurz. ich trage auf 6 tage wanderung maximal 3,5 kg nahrung... und nein, ich bin absolut kein neuling, der sich verkalkuliert... ich habe absolut nix dagegen, wenn manche eben 3 gänge menüs in der wildnis haben wollen - dafür sind die kategorien ja da... dann ist für jeden was da... und ich denke jeder, der so "leicht" unterwegs ist wie ich gibt irgendwann auf rezepte zu suchen und kocht sich sein zeug einfach freu schnautze... ;-) ich mein... rechnet man einfach locker mal für kategorie 2 durch, dass man 2 tafeln schokolade am tag isst, dann hat man schon fast den menschlichen grundumsatz abgedeckt und hat erst 200g gewicht verbraucht. keine ahnung, ich kam bisher immer zurecht und ich hab nicht nur von schokolade gelebt... ;-) wie auch immer... das kochbuch sollte klar gegliedert für alle was bieten...

Viele Grüße,
Buschtrommler

Nammalakuru
13.02.2008, 17:44
Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, mein Vorschlag :baetsch:

minimum -> berücksichtigt Essen aus der Natur (Beeren, Fische etc.)
basic -> Rucksackküche für lange Touren (nix exotisches, spartanisch)
cuisine -> Genuss meets Rucksack, die Kompromissküche für Genießer :bg:

edit: war zu langsam ... deckt sich ja in etwa mit deinem Vorschlag. Schlemmeroutdoor könnte man evtl. sogar weglassen, bzw.sollte man imho darauf achten dass man nicht die die Standardküche rutscht.

Buschtrommler
13.02.2008, 18:02
naja, ich sehe unter "schlemmeroutdoor" nciht die standardküche, sondern eben einfache sachen für die, die nciht "genug" bekommen können. ich mache bei meinem vorschlag deswegen einen leichten ruck in die spartanische richtung, weil es davon viel zu wenig gibt... wer normale rezepte in richtung schlemmeroutdoor sucht findet überall was... das gehört zwar auch dazu, aber ich denke: wenn wir was machen, dann soll es was besonderes sein... :bg:
war doch beim zelt auch nciht anders: wenn, dann richtig. und das hier sollte ja zumindest meiner ansicht nach nciht einfach eine kopie von etwas existierendem werden, sondern was in seiner struktur neues... ;-)
viele grüße
buschtrommler

Shorty66
13.02.2008, 20:44
Ich denke, dass survival und die anderen tourenarten unterschiedliche paar schuhe sind.

Ich wäre daher für vier Kategorien:

Survival
WIe buschtrommler beschrieben hatte: Rezepte die mit zutaten aus der natur und behelfsmäßigen feuerstellen / kochgefäßen funktionieren.
Eine spezielle beschränkung auf ein Obergrenze an Zivilisationsgut finde ich eigentlich unnötig. Allerdinsg sollte das Rezept schon als survivalmäßig erkennbar sein.
Da beim survival alles aus der Natzr gesammelt wird lässt es sich schlecht in kategorien wie gewicht und ANzahl der benötigten kocherflammen einsortieren. Daher die Extrakategorie.


Die anderen Kategorien sind hauptsächlich sortiert nach
Aufwand, Gewicht pro Kalorien, Zutatengewicht und anspruch an die Outdooküche (töpfe, kocher...):

Gourmet
Zweiflammiger Kocher oder ähnliches von Nöten.
Geschmack hat absolute priorität. Daraus folgt eine längere Zubereitungszeit und ein schlechtes Kalorien pro gewicht verhältnis.
Mehrere Töpfe, evt Pfannen sind notwendig.
Der Aufwand ist groß: Man muss frischgemüsse schnibbeln, teig gehen lassen, nahrungsmittel lange köcheln lassen und rafiniert würzen.
DIe Zutaten werden zum größten teil frisch besorgt.

(Fahrrad-)Trekking
Geschmack ist wichtig. Zu schwer zu schleppen darf das ganze aber auch nicht sein. Weniger wichtig ist das kalorienverhältnis, ist aber schön wenns gut ist.
Man hat nur einen einflammigen Kocher zur Verfügung, dafür mehrere Töpfe und entsprechende Küchenutensilien um kleinere Vorbereitungen zu treffen.
Zutaten sind teilweise frisch, teils haltbar.
Der aufwand ist mäßig - ein bisschen zeit brauchts schon, ne stunde sollte aber gut reichen.

Alpin / Winter
Man ist eigentlich nur um den Körper mit Energie zu versorgen.
besonderer Wert wird auf das zu tragende gewicht gelegt, die Küchenutensielien sind spartanisch:
Ein Kocher der evt. nicht besonders gut zu regulieren ist, ein topf und evt. eine Pfanne.
Geschmack ist ncith besonders wichtig, ist aber natürlich gut wenns schmeckt.
Die zutaten sollten sich gut halten und möglichst schon vor der tour komplett zusammengestellt sein.
Der aufwand ist so gering wie möglich - wer will schon im schneesturm lange kochen?

Nammalakuru
13.02.2008, 23:04
(Fahrrad-)Trekking
Finde ich nen Riesenunterschied ob ich jetzt ein Fahrrad habe oder zu Fuß wandere. Bei ersterem hab ich ganz andere Möglichkeiten, da ich besser an Proviant komme und mehr mitnehmen kann.

Vielleicht sollte man sich echt auf 3 Kategorien einer Trekking-Küche einigen, bevor man es versucht allen rechtzumachen.

my2cents
Nam ;-)

Ekauh
13.02.2008, 23:33
Und da fang ich wieder an zu denken, ob nicht irgendwelche Koch(er)arten da rein sollten. Stichwort Survival -> Lagerfeuer. Lagerfeuer -> Kochen, braten, flambieren (wenn man sich bloed anstellt:bg:).
Wir hatten auch nie ne Pfanne mit, nur Toepfe (den Deckel haette man nehmen koennen, OK).

Mit den Einteilungen ist das aber echt schwierig: Kalorienngehalt, Aufwand, Verbrauch (Gas), Dauer, Gewicht... Eventuell nach Kalorien (bzw "leichtes Essen", "normales Essen", "volles Programm", "Weihnachtsessen"?) sortieren und dann nach Aufwand? Aufwand haengt ja meinst mit Dauer, Verbrauch und Gewicht zusammen. Denke ich.;-)

barleybreeder
14.02.2008, 08:52
Die Einteilung von Shorty finde ich eigentlich sinnig, wobei die letzte Rubrik "Alpin" wohl bloß daraus besteht "Tüte auf -> Kochendes Wasser rein -> warten -> Bon Apetit"
Irgendwelche Gewichtsobergrenzen von verwendeten Lebensmittel sollte man sich sparen. Das kompliziert die Sache bloß. Letztendlich sieht man an Zubereitungsart und vewendeten Zutaten wo das Rezept einzuordnen ist.

Ich möchte aber trotzdem noch mal die Idee der Rubrik "vor der Tour" etwas pushen. Hier sind schon viele leckere Sachen genannt worden die man gut im Vorfeld der Tour vorbereiten muss oder kann. Wäre sowas nix?

jaro
14.02.2008, 10:09
Ich würde auch die Einteilung von Shorty bevorzugen. Wie die Kategorien dann heißen ist mir eigentlich schnuppe, aber ich glaube ich auch, dass man Trekking mit und ohne Fahrrad nicht unter einen Hut bringen kann. Aber würde da jetzt keine Extra-Kategorie mehr für aufmachen. Als Fahrradfahrer hat man dann eben die Wahl zwischen Gourmet oder Trekking je nach Art der Tour und Möglichkeit zur Proviantbeschaffung.

Ich finde den Vorschlag von barleybreeder prima mit einer Rubrik zur Vorbereitung.

Wenn man das ganze wirklich als so einer Art Buch aufmachen möchte, dann wäre vielleicht auch noch eine kurze Einleitung zur richtigen Ernährung auf Tour und Nährwerten, etc. ne Idee...

-wf-
14.02.2008, 10:56
Wie sich jetzt rausgestellt hat, war der von mir bevorzugte Vorschlag von Nam. So überarbeitet wie jetzt finde ich die Rubriken passender. Die "vor der Tour" Rubrik würde ich auch gut finden, da meine letzten Versuche mit Trockenfleisch eher mäßig waren.

Auch mit einem Kilo Essen pro Tag gibts bei mir übrigens keine Gourmetküche, da ich nur einen kleinen Topf und Deckelpfanne dabei habe. Die Portionen sind eben einfach größer. Ein paar Luxusrezepte können gern drin stehen. Wenn iman hin und wieder einkaufen kann unterwegs, dann machts auch Spaß die Freundin zum Luxus Outdoor Dinner einzuladen.

Was ich noch interessant fände, wäre eine Kostenkalkulaton für die Gerichte, aber das bringt wahrscheinlich im Buch nichts, weil die Preise im Moment grade steigen und im Ausland das Zeug oft mehr oder weniger kostet als hier. Aber vielleicht könnte man es bei der Rezeptsammlung im Vorfeld mit dazu schreiben?

Vielleicht steht es ja schon anderswo, aber wichtig wäre zu wissen für wie viele Personen die Rezepte sein sollen. Bei gekauften Packungen ist die Angabe ja meist ein Witz, wie diese Nudelgerichte für 2-3 Portionen wo Nudeln und Soße einzeln zu kochen sind. Ich eß da immer die ganze Packung.

barleybreeder
14.02.2008, 11:03
Die "vor der Tour" Rubrik würde ich auch gut finden, da meine letzten Versuche mit Trockenfleisch eher mäßig waren.




Probier mal DAS (http://wiki.outdoorseiten.net/index.php/Rezepte) Rezept, bis jetzt waren alle die es probiert haben, von Mutti, über Cousin und Kumpels begeistert.
Vielleicht sollte man am Anfang Rind meiden, da es einen recht eigenen Geschmack hat. Schwein ist da neutraler.

rumtreiberin
14.02.2008, 11:03
Warum nicht wie ein "traditionelles" Kochbuch?

Eine Aufteilung nach den Mahlzeiten für die das ganze taugt: Frühstück, warmes Essen, kaltes Essen, Zwischenmahlzeiten und Snacks.

Wenn man dann jedem Gericht noch Attribute verpaßt die Auskunft über Zubereitungszeit, "Werkzeugbedarf" und Beschaffung der Zutaten geben von minimalistisch über arbeitsintensiv, zeitintensiv bis Luxus mit frischen Zutaten dann sollte das eigentlich reichen.

Den Vorschlag von Barleybreeder finde ich klasse, seit ich gezielt für Touren zuhause das Dörrgerät in Gang setze ist bei Touren für die ich Lebensmittel mitnehme das Gewicht deutlich geringer und das Essen für unterwegs leichter. Auch so Sachen wie die Hinweise auf Freezer Bag Cooking, Einkaufstips für Zeug das es in mormalen Supermärkten gibt von Trockenobst bis Pesto oder selber vorbereitete und getrocknete Würzzutaten würden in diese Kategorie gehören. Ich denke grade in der Vorbereitungsphase einer Tour kann man viel an Gewichtsvorteil, Zeit- und Brennstoffersparnis rausholen - selbst wenn man erst am Startort einen normalen Supermarkt heimsucht, einfach weil man weiß wonach man gucken kann.

Was ich ziemlich schwierig finde: Den Kaloriengehalt einer Mahlzeit anzugeben. Ich kann zwar ungefähr sagen "das ist eine Hauptmahlzeit" oder das ist was nettes für zwischendurch, aber zwei Stunden später muß Nachschub her - aber in Zahlen ausdrücken kann ich das nicht. Nebenbei ist meine Kategorisierung da sehr subjektiv - es gibt Tage an denen ich mit einer 5Minuten-Terrine und ein paar Stücken Dörrobst als Abendmahlzeit auskomme und andere da vernichte ich eine 2-3Personenpackung Miracoli und überlege hinterher wo die Schokolade ist weil es immer noch nicht gereicht hat. Vielleicht ist es eine Idee diese Kalorienangabe als allgemeinen Infotext zu gestalten - Motto soundsoviel Nudeln/Reis/wasweißich plus soundsoviel Gramm Trockenobst oder -gemüse plus soundsoviel Gramm Jerky oder soundsoviel frisches Fleisch ergibt eine Mahlzeit mit ungefähr soundsoviel Kalorien.

Klingt jetzt vielleicht kryptisch - aber da ich sehr viel nach dem Grundsatz "ich nehme Grundzutaten in ausreichender Menge mit und entscheide dann unterwegs kreativ-chaotisch was davon in welcher Art verarbeitet wird" packe, reichen mir Angaben wie 100g von derundder Zutat haben soundsoviel Kalorien oder gut 100ml Reis sind (für mich) eine mittlere Hauptmahlzeit wenn noch was an Beilagen dazu kommt. Wenn der Reis nur gewürzt wird brauchts halt was mehr.

Daher bestehen meine "Outdoor-Rezepte" auch überwiegend aus Listen von Zutaten und Gewürzen die ich für mich als passend rausgefunden habe und einer "Kochanweisung" der Art "Zuerst das Trockengemüse im kleinen Topf in Wasser einweichen so daß es knapp bedeckt ist, dann den großen Topf mit knapp dem dreifachen Volumen an Wasser wie Reis auf den Trangia stellen, wenn das Wasser kocht noch etwa 4 bis 5 Minuten weiterkochen lassen, dann den Topf zugedeckt und windgeschützt (wenn vorhanden Pot Cozy benutzen) zur Seite stellen, den Gemüsetopf aufs Feuer, erhitzen, Tomatenmark aus der Tube zugeben, Gewürze nach Geschmack hinzu - fertig!" Die Schwierigkeit ist, daß ich aus Erfahrung weiß, wieviel Salz ins Nudelwasser muß, wieviel von der italienischen Kräutermischung an die Tomatensoße kann oder welche Menge Reis ich brauche. Das sind aber Dinge die ich als Kochanfängerin auch nicht gewußt habe und eben lernen mußte - und nach dem Lernen prompt wieder vergessen habe weil ich es inzwischen intuitiv mache. Wenn mich heute jemand fragt wieviel Salz an den Reis für zwei Personen gehört muß ich sagen "Zeig mal den Löffel her, ich muß gucken was richtig aussieht" - aber ich könnte es nie aufs Gramm sagen. Und das gleiche gilt auch für andere Zutaten.

KuchenKabel
14.02.2008, 11:03
Hier wurde doch irgendwo schon mal der Vorschlag gemacht, die Rezepte auf eine Person zu kalkulieren. Das Verdoppeln sollte jeder hinbekommen...

ui, bin ich laaahm. war auf -wf-'s posting bezogen...

travelpassion
14.02.2008, 11:34
Finde den Vorschlag von "rumtreiberin" sehr gut, das Buch in Frühstück, Mittag, Abend... aufzuteilen. Ob man dann bei den einzelnen Gerichten noch eine Art Kürzel o.ä. für spartanisch, gourmet, etc. hinzufügt kann man sich ja noch überlegen. Ich denke, wenn das Buch so einfach wie möglich strukturiert ist, fährt man am Besten.

Lg, Christian

Buschtrommler
14.02.2008, 14:49
hmmm... weiß nicht... dann muss man immer das ganze buch durchlesen, wenn man ein "spartanisches" mittagessen sucht... ich denke man ist schneller dran, wenn man ein paar kategorien hat wo man schon weiß: ok, survival mach ist nciht, also schau ich da erst garnicht groß nach... ich mein... auch wenn das teil "nur" 50 seiten dick ist am schluss... ich will da trotzdem nicht ewig blättern... wie auch immer... eine einteilung brauchen wir denke ich schon... ohne jetzt wieder in mein erstes "loch" zu treten hier mal nochmal ein vorschlag, ohne die kategorien näher zu spezifizieren:

1.) Allgemeines zum Outdoorkochen

2.) Nahrungsvorbereitung für Touren

3.) Survival

4.) Spartanisch

5.) Normal

6.) Gourmet

ich denke damit könnte jeder dann das finden, was benötigt wird.
viele grüße,
buschtrommler

p.s. den vorschlag von shorty für gourmet finde ich ziemlich übertrieben... wir sind ein "outdoorforum" und kein campingforum. zeug was man mit dem auto oder schubkarren herbringen muss gehört hier meiner ansicht nach nicht rein... solche rezepte findet man in jedem campingkochbuch... und ich weiß auch nciht wer hier 2 kocher mitnimmt (ausser in großen gruppen). ich denke nicht, dass wir uns die arbeit machen sollten, die andere schon perfekt erledigt haben... ;-)

KuchenKabel
14.02.2008, 15:09
Mir persönlich gefällt die Einteilung in Morgens, Mittags, Abends usw auch besser. Im Inhaltsverzeichnis, sofern es eines geben soll, könnte man ja neben dem Namen des Gerichtes ein Kürzel anhängen, welches dann die Zubereitungszeit o.ä. angibt. Oder eben das es ein Survival-, Alpin- oder Schlemmergericht ist.

rumtreiberin
14.02.2008, 15:10
klar...aber zum Ausgleich gräbst du dann die komplette Abteilung "normal" durch bis du ein Frühstück gefunden hast das du ausprobieren möchtest...oder du suchst Ewigkeiten in der Gourmet-Abteilung bis dir ein Gericht begegnet mit dem du deinen letzten Rest Nudeln zusammen mit getrocknetem Obstsalat verwursten kannst weil für dich getrockneter Obstsalat ein Luxusartikel ist während der Rest des Forums dieses Gericht in die Abteilung "normal" einsortiert.

Egal wie man sortiert - es läuft immer darauf hinaus zuhause mal in Ruhe durchzublättern um einen Überblick zu haben was drinsteht - hier würde keiner ein ungetestetes Zelt auf eine größere Tour mitnehmen, aber du willst ein "ungetestetes Kochbuch" mitnehmen? Kann ja auch passieren daß du irgendwas nachkochst was ein anderer toll findet und dann sagst "So ein Mist, ich hätte das wie immer machen sollen mit diesen Zutaten, was an diesem Gericht schmecken soll versteh ich nicht" Grade Kochen und Geschmack ist was sehr subjektives, da wirds schwierig allgemeingültige Normen zu finden.

Deshalb denke ich daß ein Sortieren nach Art der Mahlzeiten und zusätzliches Kennzeichnen mit icons oder fetten Stichworten der sinnvollere Weg ist - einfach weil ganz normale Kochbücher auch so aufgebaut sind und man daher mit der Suchtechnik schon vertraut ist. Wenn bei jedem Gericht dabeisteht braucht soundsoviele Töpfe, dauert 10-20-30 Minuten, Kräuter selber sammeln oder Nur für Angler die heut einen Hecht erwischt haben und so mit maximal 3 Stichworten die optisch gut erkennbar sind das ganze näher beschrieben wird, muß man nur noch nach den passenden Icons oder Stichworten suchen während man durchblättert.

barleybreeder
14.02.2008, 15:15
Egal wie man sortiert - es läuft immer darauf hinaus zuhause mal in Ruhe durchzublättern um einen Überblick zu haben was drinsteht - hier würde keiner ein ungetestetes Zelt auf eine größere Tour mitnehmen, aber du willst ein "ungetestetes Kochbuch" mitnehmen?

Dito, es wird ja wohl kaum sein das ich unterwegs überlege was ich heute essen könnte. "Mal schauen was ich heute im Kühlschrank habe?" :roll:

Ich überlege mir eigentlcih schon vorher was es auf Tour gibt. Klar gibts da Abwandlungen.

Die Unterteilung von Buschtrommler finde ich schon OK. Ich Namensgebung noch nicht perfekt, mir fällt aber gerade auch nicht anderes ein. :ignore:
Sowas nach Frühstück...einzuteilen muss nicht sein. Bei dem einen gibts Milchreis morgens, für einen anderen ist das nur Nachtisch. Kann man beliebig erweitern...

travelpassion
14.02.2008, 15:17
Bei einer Aufteilung nach Frühstück, Mittag, etc., könnte man auch zusätzlich für die Art des Gerichtes (Survival, Gourmet, etc.) einen Quickfinder einbauen. z.B. mittels unterschiedlicher Farben an den Rändern der Seite...

Buschtrommler
14.02.2008, 15:22
nein... :bg::bg::bg::bg::bg: ich bin zwar nciht verwöhnt, aber ich koch etwas nciht im gebirge das erste mal, wenn ich hunger wie blöd hab... :-D falls ihr unbedingt das nach frühstück, mittag und abendessen einteilen wollt (was ich ein bissl daneben find, weil es bei mir nur größere und kleinere mahlzeiten gibt, aber egal), dann sollten da keine stichworte, sondern icons für die kategorie stehen... dann findet man es leichter... keine ahnung... ich fände kategorien trotzdem besser und man kann innerhalb der kategorie ja durchaus nach große und kleine mahlzeit unterteilen... *schulterzuck*

viele grüße
buschtrommler

p.s. quickfinder hört sich auch nciht schlecht an

SwissFlint
14.02.2008, 15:30
Damit alles ganz einfach wird ein total neuer Vorschlag :baetsch:

Was nehmt ihr an Grundnahrungsmitteln mit?

Mit denen dann Mahlzeiten bauen... und die Menge dann nach Wunsch erhöhen...

Nudelgerichte
Gemüsegerichte
Süsse Gerichte
Fleisch-Mischgerichte (Eintöpfe)
Suppen
Brote und Backwaren
Käsegerichte

Ich denke es sollte ein Grundvorrat (oder 3-5 Grundvorräte) als Rezeptgrundlage dienen.

Also
Grundvorrat 1 - bestehend aus Nudeln, Salz, Saucenbeutel, Müesli, Zucker

Grundvorrat 2 - bestehend aus Mehl, Eier, Fett, Käse, Zucker, wenig Gewürze

Grundvorrat 3 - bestehend aus Gemüse, Hackfleisch oder Speckwürfel, Nudeln, Reibkäse, Gewürzen, Tomatensaucen

so in etwa.. was sind eure bewährten Grundvorräte?

Dann eben.. die Rezepte aus diesen Bestandteilen bauen, mit ev. 1-2 leicht zu kaufenden Zusätzen.. z.B. einem Büchslein Thunfisch oder einem Tüblein Senf

hotdog
14.02.2008, 15:37
Also in meinem Lieblingscocktailbuch sind die Rezepte nach Alphabet sortiert. Dazu gibt es zwei Register, eins in dem die Titel nochmal nach Hauptbestandteil (Rum, Tequila, etc.) sortiert sind, und eins in dem sie nach Art (Highball, Aperitif, etc.) sortiert sind. So ähnlich könnte das Kochbuch auch aufgebaut werden, Also ein Register für Survival -> Gourmet, und eins für Frühstück -> Abendessen. Dann bräuchte man sich nicht auf eine Variante einigen und die überstimmte Hälfte der User müsste sich nicht ärgern.

SwissFlint
14.02.2008, 15:42
z.B. ein Vorschlag:
Man hatte das Glück eine Metzgerei zu finden und kauft Hackfleisch. Will Fleischkugeln machen. Dazu Stangenbrot

Fleischspiess à la SwissFlint
Gehacktes Fleisch
1 Beutel Zwiebelsuppe trocken
etwas Milch oder 1 Ei oder Kaffeerahm oder ähnliches

Alles mischen und Kugeln/würste formen und auf Spiesse stecken und am Lagerfeuer braten...

Dann kauft man eine Tüte Pizzateig und dreht lange Würste, die man als Schlange um einen zweiten Spiess dreht. Auch langsam am Feuer backen.

oder ein Eintopf:
Nudeln, 1 Beutel mit irgendeiner Tomatensauce nach Geschmack, irgendeinen Käse und etwas Speckwürfel oder Reste der Wurst von gestern oder eben das gehackte Fleisch.. das zusammen mischen...


In den Grundvorrat würden hier also gehören: Nudeln ,div. Beutel von Saucen und Suppe, Salz, Milch oder ähnliches

Buschtrommler
14.02.2008, 15:42
eine büchse tunfisch auf tour???? :o ohje... wer soll das nur tragen...

wie auch immer... ich finde den vorschlag noch komplizierter... ich mein... jeder hat einen anderen grundvorrat

Buschtrommler
14.02.2008, 15:45
ansonsten könnte man auch ein index für die verschiedenen bedürfnisse machen... also mal nach kategorie, oder grundvorrat, etc...
das problem: das halbe buch besteht nachher nur aus index... :bg:

barleybreeder
14.02.2008, 15:48
Ich glaube da ist wieder mal ne Umfrage fällig! :bg::ignore:

Markus K.
14.02.2008, 15:49
Ich verstehe ehrlichgesagt die Einteilung in Kategorien nicht.
Ausserdem nenne mir mal einer ein "Survivalrezept". Das gibt es imho nicht. Diese Kategorie kann schonmal wegfallen.

Warum beschränkt Ihr Euch nicht auf Rezepte, die unterwegs recht einfach und schnell zubereitet werden können. Rezepte bei denen Zutaten austauschbar sind, je nach Verfügbarkeit und Angebot. Das Ganze dann auf 1 oder 2 Personen zugeschnitten mit Angabe der Kalorien.
(Allerdings hat das evtl. den Nachteil, dass Köche die keine Phantasie haben vielleicht etwas aufgeschmissen sind.)

Aber ich finde man sollte das einfach und simpel halten. Hat auch den Vorteil, dass es dann für den Bergsteiger genauso interessant ist, wie für den Langzeitexpeditionsteilnehmer.

Gruss Markus

Buschtrommler
14.02.2008, 15:57
bitteschön, ein survivalrezept:
Kastanienbrei

Zutaten (für 2 Portionen):
- Topf
- 1/2 kg (ess) Kastanien
- Messer
- Wasser
Zubereitung
Die frischen Kastanien werden geschält und
dann weich gekocht, dabei wird das Wasser 2mal gewechselt.
Nach dem Kochen werden sie mit dem Messerknauf zerstampft,
so erhält man einen Brei, der Kartoffelbrei im Geschmack ähnelt.
Wenn man ihn noch ein bisschen verfeinern will, würzt man ihn mit
Salz und Chilipfeffer.

so... gerade survivalgerichte finde ich wichtig... davon gibt es nämlich noch nciht so viel... ;-)

womit ich einig bin: es sollte so einfach wie möglichgehalten werden - also keine richtigen luxusessen... wer ne metzgerei jeden tag vor sich hat brauch dieses buch nicht... ;-)

ansonsten: ich liebe umfragen... :bg:

viele grüße
buschtrommler

SwissFlint
14.02.2008, 16:01
wer bezahlt die Busse? Kastanien gehören immer jemandem...

Markus K.
14.02.2008, 16:07
@Buschi,
viel zu aufwändig für ein Survivalessen. Kastanien einritzen in die Glut legen. Rausholen, abpulen und in den Mund stecken.;-)

Jedenfalls würde ich das nicht so kategorisieren. Wenn eine Sortierung dann alphabetisch und nach Vorspeise, Hauptgerichte, Desserts, Getränke oder Suppen, Festnahrung, Getränke oder Süss, Deftig, Getränke,...eine Einteilung wie sie in jedem Kochbuch zu finden ist.

Gruss Markus

Buschtrommler
14.02.2008, 16:20
*seuftz* es ging darum, dass es sowas gibt... ;-)

cd
14.02.2008, 20:18
Na dann werd ich auch mal meinen Senf dazu geben, könnte nämlich wenns dann soweit ist auch ein paar Rezepte beisteuern.

Zur Struktur:

Ich finde eine Einteilung nach Frühstück, Mittagessen, etc ziemlich schwachsinnig.

Der eine isst zum Frühstück Rühreier mit Speck, für jemand anderes ist das nen nettes Abendessen.
Der eine isst seinen Milchreis lieber abends, der andere morgens.
Wieder jemand haut sich zum Frühstück ne Asiasuppe mit extra Chili rein, die der andere mit noch ein paar Nudeln angereichert und nem Stück Knäckebrot und Wurst als Abendessen hat.Und so gehts gerade weiter.

Ich finde, man braucht sich echt nicht an irgendwelche alte Konventionen halten, erst recht nicht, da ja viele Kochbücher heutzutage gar nicht mehr so angeordnet sind!
Also, was neues, was auch wirklich zum Thema "Outdoorkochbuch" passt ist angesagt.
Und da finde ich ganz klar, dass der Aufwand (Kochaufwand wie auch Trageaufwand) das ausschlaggebende Kriterium ist.
Folglich bin ich auch für ne recht einfache Einordnung, wie nam das schon ganz am Anfang vorgeschlagen hat ("minimum", "basic", "cuisine"). Das langt doch.

Wobei ich die Survivaler auch eher rausnehmen würde, dazu gibts ja Survivalbücher. Und wer in der Survivalsituation nen Kochbuch braucht, der kommt IMO eh nicht weit ;-) :baetsch:

Gut, Buschtrommlers letzter Vorschlag geht auch schon stark in meine Richtung, ist aber nicht ganz so schlicht. Ich habs in rot und grau mal geändert:

1.) Allgemeines zum Outdoorkochen

2.) Nahrungsvorbereitung für Touren

3.) SurvivalBrauchen wir nicht, s.o.

4.) Spartanisch

5.) Normal

6.) Gourmet

7.) Getränke (sonst wüsste man ja nicht, wo Becks Frustkiller (http://www.saloon12yrd.de/tipps/allgemein/frustkiller.html) reingehören würde ;-))

Also mal anders gesagt:
Das Essen auf Tour in maximal 3 Kategorien (minimum/spartanisch, basic/normal, cuisine/gourmet). Sonst wirds IMO unübersichtlich.
Dazu noch Getränke, Vorzubereitendes (also Beef Jerky, Müsliriegel, etc) und meinetwegen auch noch nen einführendes, allgemeines Kapitel. Des langt. :D

Eine Alternative: Einfach alle Rezepte Alphabetisch, immer mit z.B. minimum/basic/cuisine/getränk/vorzubereitendes versehen, und eben nen Index.
Also: Einleitung/Allgemeines - Index - Rezepte

chris

Nammalakuru
14.02.2008, 20:24
Und wer in der Survivalsituation nen Kochbuch braucht, der kommt IMO eh nicht weit
:bg: ... seh ich auch so

Shorty66
14.02.2008, 20:47
Gut, das entspricht auch meinem empfinden.
Die von mir vorgeschlagene "alpin" kategorie fällt quasi mit dem "vor der Tour" zusammen. Ich finde die "Vor der Tour" kategorie aber besserklingend.
Im prinzip gehts beim "alpin" ja um tüten aufreißen oder eben darum, die dinge zu Kochen die man bereits vor der tour vorbereitet hat.

Eine "Gourmet" Kategorie halte ich allerdings nciht für schwachsinnig. SIcher ist es vielleicht übertrieben, einen zweiflammigen kocher vorrauszusetzen. ALles andere an der Gourmet Kategorie finde ich aber durchaus tragbar:
Im Kanu oder in der Pulka kann man ne ganze menge mitnehmen - warum soll man es sich im Urlaub dann nicht auch gut gehen lassen?
Zudem sehe ich doch einen entscheidenen Unterschied zu anderen Campingkochbüchern, da slebst die Gourmetküche noch ohne Motorisierung bewegt werden muss. In den Campingbüchern ist das nicht so.

Sehr gut finde ich Swiss flints idee der "modularen Bausteinküche" die verschiedene Nahrungsgrundlagen und Beilagen kombiniert.
Dann ist man speziell auf längeren touren, die nicht komplett im vorfeld durchgeplant sind flexibel und kann sich besser den gegebenheiten anpassen.

Daher komme ich auf folgende Kapitel:

0. Vorwort
1. Allgemeine Tipps und Tricks beim Outdoorkochen
2. Kurze Vorstellung der Nahrungsgrundlagen mit Anwendungsbeispielen
3.Vor der Tour
4. Rezepte sortiert in
4.1 Basic
4.2 Normal
4.3 Cuisine
5. Getränke <- halte ich für sinnvoll, speziell auch die zubereitung.
6. Diverse Indizes falls es sowas wirklich braucht. (wieviele rezepte werden denn das wohl?)


Eventuell könnte man 2. generell Nahrungsmittel aus der Natur kurz anschneiden die man häufig vorfindet. Dann bekommt auch der weniger survivalbegabte outdoorfreund die Möglichkeit ein bisschen mehr abenteuer zu schmecken...


Edit: ne idee dir mir heute so im laufe des tages gekommen ist und sicher noch weit von der Umsetzung entfernt ist:
Wenn das kochbuch halbwegs fertig ist könnte man ja auch die einzelnen rezepte auf kleine laminierte und gelochte Karten drucken lassen (so etwa die größe von spielkarten). Dann hätte man ein recht wetterfestes buch und da alles auf einzelnen Karten steht kann jeder selbst überlegen welche rezepte man mitnimmt und welche nicht. Durch die Lochung kann man das ganze dann ja auch super selbst zusammenbinden.


Edit: wie Barleybreeder schon vorschlug fänd ich auch ne Umfrage nicht schlecht. Macht mal kurz vorschläge wo drüber abgestimmt werden muss:

Ist Survival bereits aus dem rennen oder muss das abgefragt werden?
Reichen die drei Kategorien? sind sie vernünftig benannt?
Soll überhaupt in dieser Weise kategorisiert werden?

Harry
14.02.2008, 21:37
Kochbuch. Sehr gut.
Wir haben vor kurzen als Hochzeitsgeschenk eins aufgebaut, allerdings nach Vor-,Haup, und Nachspeise eingeteilt.
Passt für dieses Outdoorkochbuch jedoch weniger, da ich auch zum Frühstück machmal Spaghettis esse auf Tour. Hauptsache Kohlenhydrate und Brennwert.
Für mich auf Tour besteht ja der grosse Unterschied in der Nahrungsmittelzubereitung darin, dass ich keine gekühlten Produkte dabei habe , wie ich sie täglich @home verwende dank LIDLs grosser Kühltheke.
Das sollte vielleicht berücksichtigt werden.
Als kleiner Hobbykoch werde ich mir auch noch ein paar Rezepte einfallen lassen.

Gruss

Harry

Shorty66
14.02.2008, 21:43
Genau um diesen kleinen aber feinen unterschied geht es ja hier.
Sicher gibt es schon ähnliche Bücher, viele Campingkochbücher sind jedoch mit dem Hintergedanken verfasst, dass man ja sowieso "um die ecke" einkaufen kann und ne elektrische kühlbox am autostrom laufen hat.

Es soll hier also ein ausdrückliches Outdoorkochbuch entstehen - Outdoor so wie wir es hier verstehen.

Outdoorhenk
14.02.2008, 22:17
Eine Kategorie mit vegetarischen Gerichten wäre auch nicht schlecht ! ;-)

Shorty66
14.02.2008, 22:37
Vegatisch finde ich generell auch nicht dumm, allerdings würde ich sagen, dass man das lieber als Zusatzinfo an das jeweilige rezept schriebt.
Beispielsweise einen Grünen punkt dran oder so.
Schließlich ist die art der Kategorien ja unabhängig vom inhalt und eher am aufwand gemessen. Daher passt eine extra vegetarier kategorie meiner meinung nach nicht so gut.

SOllte man das wirklich umsetzen, das die einzelnen gerichte jeweils eine eigene seite bekommen und schnellhefter mäßig einzeln aus dem kochbuch herausgenommen werden können kann man sich ja individuell nur die vegetarischen gerichte mitnehmen.

cd
14.02.2008, 22:43
Vegatisch finde ich generell auch nicht dumm, allerdings würde ich sagen, dass man das lieber als Zusatzinfo an das jeweilige rezept schriebt.
Beispielsweise einen Grünen punkt dran oder so.
Schließlich ist die art der Kategorien ja unabhängig vom inhalt und eher am aufwand gemessen. Daher passt eine extra vegetarier kategorie meiner meinung nach nicht so gut.

Genau. N Vegi kann genauso spartanisch/normal/gourmet kochen wie n Fleischfresser.
Im übrigen hab ich (als Fleischfresser) auch vegetarische Gerichte zu bieten - die ich NIE in ne Vegikategorie packen würde. - Sind doch keine Abnormalen Sachen, die man von anderen Sachen trennen muss, sondern eben Gerichte wie alle anderen auch.
Oder hat hier ein Vegi etwa schon ein Problem damit, dass fleischhaltige Rezepte direkt neben Vegirezepten stehen? ;-)
Ne Kennzeichnung mit nem Punkt oder so, meinetwegen. Das kann schon praktisch sein.

chris

wesen
14.02.2008, 22:44
Vegatisch finde ich generell auch nicht dumm [...]

Ich denke, dass 'ne vegetarische "Abteilung" unnötig ist - wenn ich daran denke, wie selten und wenig Fleisch an meinen Outdoorgerichten so dran ist *tiefseufz*

Nammalakuru
15.02.2008, 00:36
Ich denke, dass 'ne vegetarische "Abteilung" unnötig ist - wenn ich daran denke, wie selten und wenig Fleisch an meinen Outdoorgerichten so dran ist *tiefseufz*
... japp, halte ich auch für überflüssig.

Wie gesagt: Einfach muss es sein ;-)


0. Vorwort
1. Allgemeine Tipps und Tricks beim Outdoorkochen
2. Kurze Vorstellung der Nahrungsgrundlagen mit Anwendungsbeispielen
3.Vor der Tour
4. Rezepte sortiert in
4.1 Basic
4.2 Normal
4.3 Cuisine
5. Getränke <- halte ich für sinnvoll, speziell auch die zubereitung.
6. Diverse Indizes falls es sowas wirklich braucht. (wieviele rezepte werden denn das wohl?)

Klingt gut ... auch Ideen für Getränke finde ich super.


Wenn das kochbuch halbwegs fertig ist könnte man ja auch die einzelnen rezepte auf kleine laminierte und gelochte Karten drucken lassen (so etwa die größe von spielkarten). Dann hätte man ein recht wetterfestes buch und da alles auf einzelnen Karten steht kann jeder selbst überlegen welche rezepte man mitnimmt und welche nicht. Durch die Lochung kann man das ganze dann ja auch super selbst zusammenbinden.

Was ich persönlich nicht schlecht fände wäre ne gute Möglichkeit die Sachen die mich interessieren in ein pdf zu speichern und ausdrucken zu können. So groß soll dass Kochbuch ja nicht werden, da lohnt sich eine Printversion nicht unbedingt, zumal ja auch noch Porto anfallen würde.

thefly
15.02.2008, 00:53
Was ich persönlich nicht schlecht fände wäre ne gute Möglichkeit die Sachen die mich interessieren in ein pdf zu speichern und ausdrucken zu können.

da könnte man schon was stricken, ist nur ne Frage der Zeit :-) .. können wir gerne mal drüber reden wenn das Kochbuch steht -- oder hat gerade einer Zeit das mal schnell zu coden? :bg:

Markus K.
15.02.2008, 08:47
Sorry aber ich komme mit Eurer Anordnung mit Basic, Gourmet blablabbla nicht klar. Mir scheint es als wollt Ihr unbedingt das Rad neu erfinden...egal

Meine Meinung ist, dass man mit wenig Mittel, die von mir aus auch hochwertig sind, ein GOURMET-Gericht auf den Tisch zaubern kann:

Beispiel: Sepia in Knoblauchöl (in Mittelmeerländern gut zu haben)
Statt Knoblauch könnte man auch Bärlauch nehmen (Gibt es Bärlauch auch in den Mittelmeerländern???), Öl wird ja wohl zur Grundausstattung gehören.

Wat ist das nun für ein Gericht: Basic oder schon Gourmet???
Nach gilt dann die Einteilung? Nach dem zu tragenden Gewicht?

Ausserdem was ist dann Buschis Kastanienbrei? Für Buschi ist das eine vollwertige Mahlzeit, für jemand anderes nur eine Beilage.
Sprich für den einen ein Gourmetessen, für den anderen eine Armenspeise...

Ich finde die Rezepte sollten alle folgende Schlagworte haben: einfach - schnell - wirkungsvoll

Gruss markus

Markus K.
15.02.2008, 08:53
Eine Alternative: Einfach alle Rezepte Alphabetisch, immer mit z.B. minimum/basic/cuisine/getränk/vorzubereitendes versehen, und eben nen Index.
Also: Einleitung/Allgemeines - Index - Rezepte
chris

Ah habe ich gerade erst gelesen. Das fände ich sehr gut.

@Buschi,
ich habe verstanden was Du mit Survivalrezepten meinst. Wenn Du magst kann ich gerne mal ein paar im entsprechenden Thread posten. Mal gespannt welche Du schon kennst oder schon probiert hast.

Gruss Markus

Buschtrommler
15.02.2008, 12:50
also die kategorien sollten meiner ansicht nach nach dem zu tragenden gewicht gestaffelt werden. ganz einfach. dabei würde ich wie schon gesagt "große mahlzeiten" und "kleine mahlzeiten" unterscheiden. "große mahlzeiten" liegen im nährwert um 1000kcal +- 300kcal. "kleine mahlzeiten" liegen im nährwert um 500kcal +- 200kcal. wenn man jetzt für die einzelnen kategorien gewichtsstaffelungen hat wie z.b. basic "kleine mahlzeit" <100g; "große mahlzeit <250g, normal "kleine mahlzeit" <200g; "große mahlzeit <400g, cuisine "kleine mahlzeit" <300g; "große mahlzeit <600g.
keine ahnung, es geht erstmal ums prinzip, nicht dass gleich jemand sagt, dass man bei den gewichtsangaben verhungert. auf jeden fall könnte man so sehr einfach eine unterteilung machen, die für jeden logisch ist.
auch wenn das thema "survival" aufgrund der großen mehrheit ein bissl aussen vor ist, so würde ich doch auf _jeden fall_ beilagen aus der natur auch besprechen. und nein, kein survivalfreak braucht ein buch zum kochen... :bg: trotzdem ist es sehr gut wenn man gute anregungen hat und kann auch dem "normalverbraucher" helfen aus der natur wenigstens einen salat zu bekommen. also: beilagen aus der natur sollten auf _jeden fall_ drin sein. ich mein... ich glaub nciht, dass jeder weiß, dass man eingerollten farn sehr gut als gemüse essen kann. da braucht man keinen sack rüben in die wildnis schleppen. also zumindest beilagen sollten besprochen werden. somit noch eine kleine änderung:

0. Vorwort
1. Allgemeine Tipps und Tricks beim Outdoorkochen
2. Kurze Vorstellung der Nahrungsgrundlagen mit Anwendungsbeispielen
3.Vor der Tour
4. Rezepte sortiert in
4.1 Basic
4.2 Normal
4.3 Cuisine
4.4 Beilagen aus der Natur
5. Getränke
6. Diverse Indizes falls es sowas wirklich braucht. (ich würde die indizes lieber weglassen und die rezepte lieber intelligent markieren)

generell würde ich erstmal warten wieviele rezepte zusammenkommen bevor man sich gedanken über das layout macht. ich schätze das ganze nicht so klein ein - schließlich habe selbst ich ein kleines "rezeptarchiv" (das mir nur bedingt was bringt...). ich würde auf jeden fall von ca. 50 seiten ausgehen, wenn alle gut mitmachen... ;-)

@ markus: joah, wart mal, vielleicht bekommen wir ja doch noch beilagen aus der natur da rein... dann hat der gute kastanienbrei auch einen platz... :bg: der ist übrigens von vivalhoschi geklaut... ;-)

viele grüße,
buschtrommler

Markus K.
15.02.2008, 13:46
@Buschi,
ja Beilagen aus der Natur hört sich gut an.
Ich glaube ich verstehe nun ein bisschen, wie Ihr das mit den einzelnen Kategorien meint.

Gruss Markus

Shorty66
15.02.2008, 16:16
Beilagen aus der Natur finde ich auf jeden Fall klasse.
Allerdings würde ich das dann eher unter 2. Einsortieren.
So in etwa:

0. Vorwort
1. Allgemeine Tipps und Tricks beim Outdoorkochen
2. Kurze Vorstellung der Nahrungsgrundlagen mit Anwendungsbeispielen
2.1. Beilagen aus der Natur
3.Vor der Tour
4. Rezepte (intelligent markiert) sortiert in
4.1 Basic
4.2 Normal
4.3 Cuisine
5. Getränke

Die "Intelligente Markierung" sollte auch einen Hinweiß auf vegetarische gerichte enthalten. Vielleicht ists bei dieser Art Kochbuch sogar sinnvoller ein fröhliches "Fleisch!" an die wenigen nicht vegetarischen gerichte zu schreiben. Ich denke, Gelantine oder ähnliche versteckte nicht vegetarische dinge werden wir hier sowieso nicht verarbeiten oder?

Fernwanderer
18.02.2008, 22:27
Auf die Gefahr hin zu nerven und mal wieder mit einem ganz anderen Ansatz zu kommen:

Ich bin mir nicht sicher ob die bisher angedachten Strukturen wirklich zielführend sind.
Bsp: Ein Pilzgericht. Im Herbst im Mitteleuropäischen Wald u. U. ein Survivalrezept, der Steinpilz könnte aber auch vom Markt sein und eher der Kategorie Gourmet/Cuisine angehören.
Ein Gericht für das man zwei Flammen braucht ist für den Solotrekker Cuisine, aber für eine Vierergruppe Standard.

Von daher würde ich eine Kategorisierung wie man sie in jedem popeligen Kochbuch findet fast vorziehen. An die Rezepte Icons oder Angaben bezüglich Vorbereitungs- und Kochzeit, Haltbarkeit der Zutaten, Flammenzahl, Veg. ...

Ganz wichtig für die physische Struktur fände ich, daß das fertige Buch ein Hefter ist (Survival Kokosnußrezepte für die tropische Insel helfen im nordischen Fjell eher wenig), dessen Seiten aus naßfestem Papier bestehen, zu Erprobungszwecken in situ oder sogar tatsächlich zur Mitnahme auf Tour. Ist das fertige Buch aber ein Hefter kann man davon ausgehen, daß der einzelne die Rezepte dahin packt wo er sie haben möchte und es ihm sinnvoll erscheint (Paprikareispfanne bei Nährmitteln oder Gemüseküche). Eine Gliederung im klassischen Sinne also eh obsolet wäre.

Fernwanderer

rumtreiberin
18.02.2008, 23:24
*kopfklatsch*

@Fernwanderer

das ist ne geniale Idee, man könnte im Prinzip für jedes Gericht eine Karte im Vokabelhaft/DIN A6 Format machen und dann das ganze lochen so daß sich jeder User selber die Karten raussuchen und nach seinen Wünschen sortieren kann die er mitnehmen will.

Hat sich eigentlich tatsächlich schon mal jemand Gedanken gemacht ob das nun ein PDF wird das jeder selber downloaden und drucken kann oder ob man es tatsächlich über Books on Demand oder wasweißich was für nen Verein drucken läßt?

Buschtrommler
19.02.2008, 10:45
ich wäre für eine möglichkeit das als pdf zu holen und - so das ganze was wird - das auch gedruckt bekommen zu können. generell finde ich die struktur als schnellhefter gut, aber das kann jeder bei einer selbst ausgedruckten pdf-datei selbst machen. wenn man es drucken lässt braucht es allerdings trotzdem ne ordentliche struktur. und: man kann es nie allen recht machen. ich denke, dass das augenmerk auf einer person das richtige ist. wer in gruppen geht, weiß, dass mehr spielraum möglich ist. ;-) das mit den besonders wetterfesten seiten ist zwar gut, würde aber einer gedruckten version preislich im wege stehen. ich selber würde mir kein outdoorkochbuch für 20 euro kaufen, weil die seiten wetterfest sind - schließlich brauch ich das buch nur zum erproben. generell könnte man das ganze dem forum zugute kommen lassen, falls es gedruckt wird... aber das ist zukunftsmusik... schauen wir erstmal dass es läuft...

viele grüße,
buschtrommler

p.s. kann jemand mal die admins bequatschen, damit unser projekt in den header kommt? ich gehe davon aus, dass 98% er user unser projekt noch nciht entdeckt haben, da sie standardmäsig nicht über kochrezepte im forum "kochen" diskutieren... wäre sehr wichtig, dass das gemacht wird.

Fernwanderer
19.02.2008, 11:08
ich denke, dass das augenmerk auf einer person das richtige ist. wer in gruppen geht, weiß, dass mehr spielraum möglich ist.Und wer auf Survivaltour mit Lendenschurz und Messer ist, weiß das er sich einschränken muß. ;-) Warum sich festlegen, wenn man es nicht muß. Außerdem ist doch gerade der Witz bei Outdoors, das nicht nur jeder machen kann was im paßt, sondern es auch tatsächlich tut.

das mit den besonders wetterfesten seiten ist zwar gut, würde aber einer gedruckten version preislich im wege stehen. Die Seiten der einschlägigen Wanderführer geben auch nicht beim ersten Tropfen auf und kosten keine 20€. Aber Du hast nicht unrecht, erstmal sollte etwas druckbares vorliegen bevor man da konkret was unternimmt, aber es als Ziel im Auge zu behalten fände ich einer Überlegung wert.

Fernwanderer

Shorty66
19.02.2008, 16:46
Ich finde fernwanderer hat gar nicht so unrecht. die idee mit dem HGefter hatte ich weiter oben ja schonmal geschrieben und so fänd ichs echt klasse.
Trotzdem halte ich eine Kategroiesierung, welche auf einen Blick den Aufwand des gerichts angibt für sinnvoll. Die bisherige kategorisierung würde das zulassen.

Ich denke, dass die kategroisierung die wir bisher haben ganz gut auf alle gruppengrößen von 1 bis drei personen passen. Ab vier hat man vielleicht schon nen zweiflammigen kocher und so.
Meiner meinung nach sind aber 1-3 personen die kernzone - ich finds sinnvoll danach zu kategorisieren. Mehrflammige kocher hatten wir ja sowieso schon mehr oder weniger ausgeschlossen.

Mit nam hab ich schonmal über die projektwerbung gesprochen - scheint aber erstmal nix druas zu werden das in den header zu packen. ALternative: schreibts in eure signaturen. da sollte es auch auffallen. mach ich jetzt auch.

Fernwanderer
20.02.2008, 14:47
Eine Gliederung nach Aufwand ist auch nicht so ohne.
Gliederung nach Vorbereitungszeit?
Gliederung nach Brennstoffbedarf(Kochzeit)?
Gliederung nach Gesamtzeit?
Gliederung nach Haltbarkeit der Zutaten?
Gliederung nach Verfügbarkeit der Zutaten?
...
Und überschneiden sich nicht Lebensmittel/Beilagen aus der Umwelt per se mit Survival?
Meine klare Präferenz wäre es z. B. Gliederungssymbole als "intelligente Markierungen" (Buschtrommler) direkt in das Rezeptlayout zu packen, d. h. jedes Rezept bringt seine eigene Gliederung mit. Dann kann jeder machen was er will.

Fernwanderer

Shorty66
21.02.2008, 20:52
Ich denke, das auf jeden fall eine relativ gleichmäßige gliederung und auflistung der benötigten zutaten wichtig ist.
Wenn jeder seine eigene Gleiderung macht und die Übersichtlichkeit ausschließlich durch intelligente markeirung gesichert werden soll wird das glaub ich nix vernünftiges.

Klar muss man die kategroeien nicht grundsätzlich als feste Struktur anlegen - es soll ja lediglich ein anhaltspunkt sein:
Der alpinist wird sicher die gourmet rezepte sofort zuhause lassen, so wie der kanuwanderer vielleicht nich so viel wert auf die minimalistischen alpinrezepte legt.
Klar geht das auch mit Markierungen die einfach zu erkennen neben dem rezept angebracht werden. So eine lösung fänd ich auch gut.

Um die Markierungen aber korrekt setzen zu können müssen wir hier einiges über die rezepte wissen. Und um dieses wissen zu koordinieren ist es sicher wichtig eine einheitliche struktur zu haben. Sonst verliert man ganz schnell den überblick.

Fernwanderer
22.02.2008, 11:05
Kann eigentlich alles unterschreiben, was Du geschrieben hast.

Wären jetzt die Grenzen zu definieren, die Normal von Basic und Gourmet scheiden.

Fernwanderer

Buschtrommler
22.02.2008, 11:45
die grenzen hab ich schonmal vorgeschlagen. das ist für mich die relation zwischen gewicht und nährwert. basic: wenig gewicht - hoher nährwert, normal: gewöhnliches gewicht mit höherem nährwert, cuisine: gewicht tragbar, nährwert passabel
genauere vorschläge hab ich früher schon gemacht...
viele grüße
buschtrommler

Tomscout
11.03.2008, 16:45
Moinsen!

Sooooo... hab mich "mal eben" durch die diversen Srääds dieses interessanten Projektes gewühlt.
Es kann natürlich sein, daß ich trotzdem das ein oder andere übersehen habe, dann bitte um Nachsicht.
Anscheinend ist man sich ja noch nicht einig, WIE das Buch auissehen soll, oder? Also ob nur als PDF, als gelochte Karten oder wie oder was.

habt Ihr schonmal über BOD nachgedacht? = Books on Demand. Jemand entwirft ein Manuskript und man kann es es bei dem Anbieter hochladen - nach diesem Manuskript werden richtige, echte Bücher gedruckt, allerdings eben nur auf Bestellung. D.h: keine Mindestmenge, kein Vorabruck etc.
Einmalige Kosten liegen glaube ich so bei 40 EUR - da ist allerdings eine ISBN-Nummer schon mit dabei = das Buch ist dann in JEDEM Buchgeschäft zu bestellen.
Der Herausgeber (das Forum?) bestimmt den Preis, mal abgesehen vom Selbstkostenpreis, das Format (groß? klein? Cargohosentaschen-Format?) und das restliche Äußere. Updates (überarbeitete Ausgaben) sind auch einfach möglich.

Wäre doch auch eine coole Sache für das Forum, nach der Entwicklung eines Zeltes auch noch ein Buch herauszubringen?

Ich habe mir vor einiger Zeit mal ein paar solcher BOD-Bücher bestellt, die stehen von der Verarbeitung den Büchern "normaler Verlage" in nichts nach.

Zusätzlich kann das fertige Manuskript dort auch als Download (entweder umsonst oder gegen geringe Gebühr - legt der Herausgeber fest) angeboten werden.

...ist natürlich jedermanns eigene Entscheidung, ob man so ein Buch kaufen möchte, aber ich stehe auf "echte" Bücher statt einer Pdf-Datei....

Gruß, Tom

Shorty66
11.03.2008, 17:43
das hört sich klasse an finde ich!
Die 40 euro könnte man ja durch einen geringen kostenaufschlag mit den ersten 100bestellungen wieder rein holen und zukünftigen überschuss dem forum spenden.

Zur endgültigen form des kochbuchs könnte man mal eine umfrage starten...

jaakob
12.03.2008, 01:59
Hallo
(Vorwarnung: Ich habe mein Post ohne die gefühlten "Ich meine...." "IMHO..." etc. formuliert- wer sich daran stört muss seine Fantasie anwerfen ;-) )
1. Halte ich es auch zunächst für sinnvoller ein Kochbuch zu füllen bevor man über die äußere Form diskutiert.
2. Muss man wenn man wirklich auf Tour ist viel schon im voraus geplant und besorgt haben. Man sollte auch so viel wissen dass man das mitgebrachte zubereiten kann.... Ich nehme in der Regel nicht so viel Fraß mit dass ich mir ein ungeniessbares Hauptgericht leisten könnte.
Das bedeutet die meisten würden KEIN Kochbuch mitnehmen!
3. Wird "Nahrung aus der Natur" für 90% der Leute lediglich bedeuten, ein Essen aus dem mitgebrachten aufzuwerten. (also ein paar schmackhafte Kräuter zu der Sauce oder ein paar Pilze zum Rührei....).

Fazit:
Man sollte sich als erstes darauf einigen was man machen will, ein Kochbuch für unterwegs oder ein Buch für zu Hause mit Ideen für unterwegs.

Ich bin für das Zweite; und zwar zunächst als PDF... dann kann man Beschreibungen von Kräutern etc. immer noch Drucken und mitnehmen! Wenn man ein paar Grundlagen im kochen hat (und ganz ohne sollte man erstmal üben) muss man draußen ohnehin kreativ sein und Kompromisse eingehen- das Buch dient dabei eher als Ideenquelle.

Ich schlage eine Aufteilung nach "Grundbestandteil" vor:
{Dazu gehören natürlich noch Markierungen für Nährwert/Gewicht, Aufwand usw.}

0. Vorwort
1. Kochtechnik {Wie und Womit draußen kcohen}
2. Essen aus der Natur/ "pimp my Trekkingmahlzeit"
3.Vor der Tour
4. Unterwegs { sortiert in }
-"richtiges Essen"
Nudeln
Reis
Kartoffeln
Mehl
{Gemüse/Fisch/etc. hängt von den Rezepten ab}

{-Beilagen/Dessert/Getränke/Salat }





Jetzt muss ich ins Bettchen...
morgen wieder Uni :motz:
jaakob