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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welches Material für Footprint?



biograph
10.01.2008, 17:51
Hallo,

Ich habe ein Vaude Hogan ultralight. Der Footprint dafür wiegt 250 g, mein selbsgemachter aus Baumarktplane wiegt 350 g.

Da mir das zuviel ist, suche ich nach einem geeigneten Material, um den Zeltboden zu schützen.

Haltet ihr Cordura, 160den, unbeschichtet von extremtextil für geeignet, oder würdet ihr was anderes nehmen, und wenn ja was?

Liebe Grüße Tobias

Snuffy
10.01.2008, 17:55
160D bissl dick. Würd' eher an was in der Größe von 30D oder 40D denken.

Snuffy

biograph
10.01.2008, 22:19
Hallo,

ich hab mir grade die Finger wundgesucht...find aber nix...

das soll mein erstes MYOG-Projekt im Textilbereich werden, deswegen habe ich keine Ahnung...

Wo finde ich den 30 bis 40 D.

Gruß Tobias

barleybreeder
10.01.2008, 22:33
40D Cordura gibt es glaube ich nicht. Wie wäre es mit Tyvek, wenn du rankommst. Wird auch als Unterspannbahn beim Dachbau verwendet.

Snuffy
10.01.2008, 23:01
Cordura ist auch nur 6,6er Nylon. Dünnes Material, auch wenn es von DuPont kommt, wird einfach nur nicht so benannt. Dunno y.

Suche einfach nach Stoffen im Bereich von 30 bis 50g/m². Sollte natürlich beschichtet sein. Tyvek geht auch, gibt es aber 2 versch. Versionen eine ist nicht wasserdicht! Preislich bringt es keinen (großen) Vorteil.



Snuffy

loard
10.01.2008, 23:19
Bin auch auf der Suche nach einer leichten Zeltunterlage für mein Vaude Mark II light. Tyvek klingt ja sehr interessant. Wie erkenne ich die wasserabweisend von der nicht-wasserabweisenden? Wo kann man das hier (D, CH, Ö) bekommen, ohne dass ich gleich eine 50m Rolle nehmen muss ;-)

barleybreeder
11.01.2008, 07:29
Sollte natürlich beschichtet sein. Tyvek geht auch, gibt es aber 2 versch. Versionen eine ist nicht wasserdicht! Preislich bringt es keinen (großen) Vorteil.

Snuffy

Wenn es nur so einfach wäre. Aber es gibt noch ein paar mehr.
http://www.bht-dach.de/produkte/unterspannbahn.php
http://tyvek.lu/construction/german/

Preislich kann das schon interessannt sein, wenn man nicht gleich die ganze Rolle kaufen müsste.
http://www.deffner-johann.de/

Der qm zu 2 Euro!

Ich habe ein Motoradgarage aus dem Material uns finde es eigentlich ziemlich genial. Sehr robust, atmungsaktiv, wasserabweisend.

Hier gibts ihn vom Meter. Klick (http://quiltundtextilkunst.de.server201-han.de-nserver.de/oxid.php/sid/b3966634c03089ca7a9af8af5079f8f5/cl/details/anid/6f045c353233d2819.32028403/listtype/search/searchparam/tyvek)
Allerdings wieder teurer, und ob wasserabweisend steht nicht da. :(

Vielleicht einfach mal ein paar Bastelläden oder Drachenshops abklappern. Die haben sowas auch manchmal im Sortiment.
Ich denke die Baumarktversion wird wohl die schwerere sein.

Wie Snuffy schon sagt kann es aber auch durchaus ein leichtes silikon- oder polyesterbeschichtetes Nylon so um die 50g/qm sein.
Wie wäre denn sowas KLICK (http://www.extremtextil.de/catalog/product_info.php?cPath=21_22&products_id=639)?
Für das Mark II solltest du dann nicht über 250g kommen.
100% wasserdicht ist sicher nicht gefordert. Wenn es regnet läuft die sowieso die Soße zwischen Zeltboden und Unterlage.

loard
11.01.2008, 11:12
Dann würdet ihr sagen macht es nicht viel Unterschied ob ich:

Tyvek: 250 x 150cm (quiltundtextilkunst.de) stoffähnlich oder papierähnlich?

oder

Ripstop Nylon SI 250 x 160cm (extremtextil.de)

nehme?

Hat jemand Erfahrung mit den beiden Materialien als Zeltunterlage?

Snuffy
11.01.2008, 12:57
@barley
Sicher gibt es weit mehr Tyvekvarianten, aber die meisten für Bauzwecke sind deutlich schwerer.
Das von deffner ist z.b. nicht wasserdicht.


Snuffy

biograph
11.01.2008, 13:09
Hallo,

wenn ich das von Barleybreeder vogeschlagene Ripstop-Nylon, silikonbeschichtet, 45g/qm, 2. Wahl
verwenden würde komme ich, wenn ich richtig gerechnet habe, auf ein Gewicht von 110 g für´s Hogan ultralight. Wenn ich das ganze mit Kanteneinfaßband, Köperband, 10 mm einfasse, kommen nochmal ein paar gramm dazu, dann kann ich aber an den Ecken schlaufen machen, in die ich dann reepschnur oder Elastikkordel durchfädeln kann. da kommen dann die Heringe durch, dann rutscht der Footprint nicht mehr weg. Eine weitere Überlegung wäre den Footprint in die Apsis auszudehnen....
Was meint ihr, klappt das so (und vielen Dank schonmal für die Beratung;-))

Gruß Tobias

barleybreeder
11.01.2008, 13:23
Auf das Kanteneinfassband würde ich eventuell verzichten. Bringt nur mehr Gewicht, und wenns aus Baumwolle ist trocknets langsamer. Außerdem wird es mit 5 Meter Band auch sperriger beim zusammenlegen. Ich würde einfach den Rand 2X umschlagen und säumen.
Das mit den Schlaufen ist eine Gute Idee, das mit der Apsis ebenso.
Dadurch verminderst zu etwas das Kondensproblem, wenn der feuchte Erdboden abgedeckt bleibt.

Fjaellraev
12.01.2008, 12:57
Wenn es leicht sein soll und von der Grösse her passt -> Alu Rettungsfolie
Das ist IMHO so ziemlich die leichteste Möglichkeit seinen Zeltboden zu schützen und sie halten mehr aus als man denkt. Der finanzielle Verlust wenn sie doch Schaden nimmt hält sich auch in Grenzen.
Ich bin eigentlich nur auf eine andere Unterlage umgestiegen weil ich auch die Apside abdecken wollte...

Gruss
Henning

Gersprenzfischer
12.01.2008, 13:12
Wenn Geld keine Rolle spielt, wäre vielleicht auch Cuben Fibre mit 21g/m² eine Alternative. Extrem reissfest und wasserdicht, also genau das, was man für ein Footprint braucht...

Gibts auch bei Martin (Extremtextil)

Uwe

Ehemaliger
13.01.2008, 13:59
"Cuben ist zwar sehr leicht, aber auch sehr dünn. Dadurch ist es anfällig für Abrieb " Ob das gut für ein Groundsheet ist?

Und bei Silnylon hätte ich Bedenken, weil es so glatt ist.

Hat sowas schon einmal jemand ausprobiert? Danke.

Issoleie
13.01.2008, 14:12
@Henning: Hast du eine vernünftige Möglichkeit gefunden, wie man das Alu-Groundsheet sinnvoll und haltbar direkt am Zelt fixieren kann, damit es beim Aufbau nicht immer wegflattert? Ösen, Löcher u. Ä. dürften da ja nicht so gut halten.
Man kann es ja prinzipiell auch errst nach dem Aufbau drunterfummeln, ist aber auch nicht das Optimale.

Fjaellraev
13.01.2008, 15:15
@Flaublosch: Nein, um Befestigungsmöglichkeiten habe ich mich nie gekümmert. Da ich bei meinem Helsport das Innenzelt immer erst in das aufgebaute Aussenzelt einhänge war das Problem für mich nicht so heftig. Aussenzelt aufbauen - Unterlage reinlegen - Innenzelt einhängen.
Aber ich denke, mit Klammern (wie sie zB. in Gaststätten für die Tischdecken im Aussenbereich verwendet werden) sollte sich da etwas machen lassen.

Gruss
Henning