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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [TR] Motorrad-Rund-Tour durch die Türkei



elgru
06.11.2007, 22:21
Land: Türkei<br />Reisezeit: Juni<br />
Hallo Reiselustige,

ich befürchte, diesen Thread zu sprengen, wenn ich unseren Reisebericht der Türkei-Motorradtour hier hineinkopieren würde... er steht jedoch im Internet auf unserer Website und seit kurzem haben wir auch ein PDF fertig, das ein ganz entspanntes Lesen in der Sofaecke oder auch Lesen am Bildschirm ermöglicht.

Das PDF findet ihr hier:

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/pdf_download/Tuerkei_ebook_bikerdream-de.pdf

Es sind auch Fotos enthalten, ein kleiner Teil der 1200 Stück.
Am Schnitt der 4 1/2 Stunden Videomaterial werden wir wohl noch eine Weile sitzen ;-)

Herzliche Grüße
Elke

Wer sich für eine Motorradtour (andere Reisemittel sind natürlich auch denkbar) in die Türkei interessiert, der findet auf der Homepage unter Motorradtouren/Türkei noch zahlreiche Reisetips...

Fjaellraev
07.11.2007, 17:35
Auch wenn der gesamte Bericht den Rahmen dieses Forums sprengen sollte, wäre doch eine kurze Zusammenfassung mit einer kleinen Bilderauswahl willkommen.
Das Reiseberichtforum soll schliesslich mehr sein als eine Linksammlung.

Gruss
Henning

elgru
18.11.2007, 18:09
:roll: okay, überredet.... :roll: ist aber nicht leicht, 54 Seiten in einen Post zu packen :p

Wir hatten 3 1/2 Wochen Zeit.

Wir sind mit dem Optima Express in 30stündiger Fahrt von Villach nach Edirne gefahren.
Die Fahrt war hart (im wahrsten Sinne), alle Knochen wurden durchgerüttelt in diesem Zug.
Die Waggons sind schon etwas betagt, an manchem liest man noch kyrillische Schrift - sie kommen aus bulgarischem Bestand.
Bulgarien stellt wohl auch das Zugpersonal.

Der Schlaf war im Zug Mangelware - aber wir würden es mit Freuden wiedertun! Die ZUgfahrt war die beste Einstimmung auf die Türkei - wir waren die einzigen Deutschen an Bord.
Lebensmittel musste man alles mitnehmen, wegen den vielen Grenzübertritten dürfen keine Lebensmittel mitgeführt werden. A
lso einen Tankrucksack voller Fressalien reingeschleppt.
Zu sechst in einem Abteil - und wir mit unseren ganzen Motorradklamotten und Fressalien - das war eine logistische Meisterleistung.

Und auch nur zu schaffen, wenn zwei die Segel streichen und sich mit Bakschisch ein eigenes Abteil ergattern ... (also so wie bei uns!)

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt1/vorlagen/optima-express3.jpg

Nach der zweitägigen Zugfahrt war an der Autobahn erst mal ein schneller Not-Schlaf fällig.

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/reiseinfos/sites/vorlagen/autobahn-notrast.jpg

Wir sind heil dem MEGA-Autoscooter von Istanbul entronnen (wir hatten in Palermo schließlich schon geübt!)
und haben seither diese Stadt auf der WunschListe der Städtereisen ganz oben stehen.
(Fazit: alle türkischen Verkehrsteilnehmer leiden unter einer Rot-Grün-Farbenblindheit - einige andere Verkehrstechnischen Eigenheiten beschreiben wir u.a. in unseren Reisetipps)

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/reiseinfos/sites/vorlagen/istanbul-motorradfahrer.jpg

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt2/vorlagen/istanbul-galata4.jpg

Die Schwarzmeerküste hat seinem berühmtberüchtigten Ruf keine Ehre gemacht: es hat nicht geregnet!
Beim nächsten Mal gibt's mehr von dieser rauen Küste!
(Hier wird man noch bei der Rast am Straßenrand von anderen Autofahrern per Handschlag begrüßt.)

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt3/vorlagen/DSC00854.JPG

Kappadokien - Märchenland - Traumland. Diese Traumlandschaft und mindestens eine der unterirdischen Städte muß man gesehen haben.
Ein Zweimetermann in einem Treppenschacht bergab.
Das ist was lustiges. Vor allem, wenn der Schacht nur 1,50 m hoch ist. :grins:
Da würde ich gern wieder hin... Am liebsten bei einem zweiwöchigen Aufenthalt mit den Wanderschuhen im Gepäck....
aber ich träum schon wieder!

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt4/vorlagen/DSC00892.JPG

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt5/vorlagen/DSC00904.jpg

Sultanhani - eine Karawanserei wie sie im Buche steht. Und dahinter gleich das zentralanatolische Hochland.
Gottseidank schwitzten wir genug - mit Büschen zum "Dahintergehen" siehts da nämlich seeeehr schlecht aus.
In einer Stadt in Zentralanatolien kam sofort die Presse, als wir uns dort zur Rast und türkischem Kaffee niederließen....

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt4/vorlagen/DSC00971.JPG

Auf noch keiner Motorradtour sind wir so oft (eigentlich bei jeder Rast) gefragt worden, ob wir Hilfe brauchen,
ob wir eine Panne hätten etc.
Und wenn wir irgendwo von einer Tee-Einladung aufstanden, stolperten wir schon in die nächste ...

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt6/vorlagen/DSC01041.JPG

Über den Taurus nach Silifke und von da aus immer an der Küste entlang. Aber weiter als bis Side hielten wir das nicht aus.
In Side stationierten wir uns für zwei Tage, danach schlugen wir uns ins Hinterland - die Küstenstraße ist nicht auszuhalten, vor allem wenn die Werbung erst in Deutsch und dann in Kyrillisch gedruckt ist ...

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt6/vorlagen/DSC01158.JPG

Wenn wir Einheimische fragen müssen, wo es weiter geht, Schilder sind nämlich manchmal Mangelware, müssen wir immer nach einiger Zeit erkennen,
daß es besser ist, JA-JA zu sagen und das Weite zu suchen!
Wir wollen nämlich die kleinen, meist geschotterten Wege fahren und sie schicken uns immer, aber auch immer, auf die vierspurige Schnellstraße!

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt6/vorlagen/DSC01161.JPG

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt6/vorlagen/PDVD_327.jpg

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt6/vorlagen/PDVD_338.jpg

Wir lernen einen Zyprioten kennen, Jawa-Ali, der meint, wir sollten doch auch auf das Motorradtreffen auf Resadiye fahren.
Wir wissen davon, aber wir wollten erst Tage später auf dieser Halbinsel eintreffen.
Also fahren wir doch zu dem Motorradtreffen. Unterwegs nehmen uns Istanbuler ins Schlepptau bis zu ihrem Hotel in Datca.

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt6/vorlagen/DSC01123.jpg

Mittlerweile hat uns die Hitzewelle erreicht. Während der Fahrt über 40°C.
Wir besuchen noch Pamukkale und schätzen vor allem den Pool unserer Pension.

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt6/vorlagen/P6250405.JPG

Ephesus liegt auf dem Weg nach Cesme, wo die Fähre ablegt, die uns nach Ancona bringt.
2 Tage lange schippern wir zusammen mit 100 anderen Hanseln auf der 1000-Personen-Fähre nach Italien.
Schön, das der Zoll unsere BIG TURTLE nach ewiger Suche im System und hundert Fehlermeldungen doch noch gefunden hat!

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/punkt6/vorlagen/P6280543.JPG

Wer mehr lesen will - herzlich willkommen! Aber bring Zeit mit!

Herzliche Grüße
Elke

elgru
21.11.2007, 18:32
Der Reisebericht erscheint auch in der nächsten Ausgabe des "Tourenfahrers":
Erscheinungstag so um den 10. Dezember:

http://www.tourenfahrer.de

Liebe Grüße
Elke

Enja
25.11.2007, 20:03
Ich habe den Bericht, auch die Langfassung mit Interesse gelesen und festgestellt, dass sich weder die Sehenswürdigkeiten noch die Landschaft wirklich verändert haben. Manches natürlich doch.

Wir haben eine ähnliche Tour 1977 gemacht. Mit VW-Bus. Über den damals berühmt-berüchtigten Auto-Put. Der Name war Programm. Dort wurde man ständig auf zweispuriger Straße mit massivem Gegenverkehr von LKWs mit Anhänger überholt, die dann millimeterscharf vor einem wiedereinscherten.

Für die Fahrt durch Bulgarien brauchten wir noch ein Transitvisum mit Zwangsumtausch.

Istanbul war damals schon chaotisch. Nur dort gab es damals vierspurige Straßen. Wobei die Leute fuhren, wo sie wollten. Egal, in welche Richtung. Gebremst und dadurch human wurde es durch die vielen Esel- und Pferdekarren.

Wir fuhren nach Überquerung des Bosporus geradewegs nach Süden. Über Konya durch den Taurus nach Antalya. Dort gab es damals ein einziges Hotel für Pauschalurlauber. Die hatten ein abgezäuntes Strandareal. Der Rest war für Einheimische und Leute wie uns. Traumhaft. Und so war die ganze Südküste. Wir fuhren bis Alanya.

Dann ging es in einer Schleife zurück. Zwei Wochen hielten wir uns in Kappadokien auf und fuhren dann tapfer gen Osten. Schotterstraßen waren wir bis dahin schon reichlich gewöhnt. Östlich von Ankara gab es überhaupt keine Asphaltstraßen.

Es wurde also sehr ursprünglich orientalisch. Wir besuchten Ort wie Diyarbakir, Kayseri, und schließlich Van am Van-See. Wir besuchten die armenischen Kirchen dort und kamen in immer einsamere Gebiete. Durch die hohen Berge in Kurdistan mit ihren damals noch sehr friedlichen Bewohnern erreichten wir den Iran.

Zurück in die Türkei kamen wir auf der Hauptstrecke. Vorbei am Berg Aararat. Den wir nicht sahen. Wie die meisten anderen auch. Es war zwar erst Anfang Oktober, aber es wurde bereits sehr kalt. In Sivas fiel der erste Schnee. Wir am Schwarzen Meer entlang, um noch einmal das mildere Klima dort zu genießen und erreichten dann Ankara. Wir hatten bis dahin schon divers Ausgrabungsstätten hethitischer Städte besorgt und wollten natürlich nach Hattusa. Ankara war damals auch noch ein eher ländlicher Ort mit überwiegend eingeschosssiger Bebauung. Von hier aus ging es zurück nach Istanbul.

Und Cesme. Kennen wir auch. Von einer anderen Reise. Wegen Ausbrechens des damaligen Konflikts zwischen Griechenland und der Türkei verkehrte nur noch dort eine "internationale Autofähre". Unser Auto wurde über zwei Bohlen auf ein Schiffchen geschoben, auf dem vor dem Mast zwei Autos, quer, Platz fanden. Beide wurden mit dicken Seilen festgebunden und standen seitlich weit über. Wir segelten heftig rüber nach Chios. Die Autos wurden immer wieder von Brechern überspült.

Ja, so ändern sich die Zeiten.

Grüße Enja

Rajiv
25.11.2007, 21:39
Es gehört zwar nur am Rande hier zu dem Reisebereicht, aber ich stelle trotzdem mal meine Fragen.

Zur Vorgeschichte: Meine Planung geht ebenfalls zu einer Fahrt mit dem Optima-Expreß; wir wären auch im Sommer 2007 schon gefahren, aber aus diversen Gründen ging es dann in die Pyrenäen. Außerdem steht noch nicht fest, ob wir bis ins türkische Edirne oder nur bis Saloniki(wenn Nisch auch möglich ist, dann wäre Nisch auch 'ne Option) mitfahren wollen.

In diversen Foren habe ich schon ein paar Informationen gefunden, daß die Wagen(Liegewagen/Schlafwagen sind von der bulgarischen Staatsbahn vermietet; die Autotransportwagen sind deutlich neuer und erst vor einigen Jahren in Niesky gebaut worden) nicht gerade die Höchstentwicklung in Sachen Komfort bedeuten und keine Klimaanlage haben, was bei den sommerlichen Balkantemperaturen schon tagsüber wünschenswert gewesen wäre. Auch daß durch die diversen unterschiedlichen nationalen Lebensmittelhygienevorschriften kein Speisewagen mitgeführt werden kann und jeder Fahrgast sich selber kümmern muß.
Dazu klagten einige Leute über einige Ärgernisse, z. Bsp. werfen etliche Leute ihren Abfall(leere Flaschen/Gläser/Konservenbüchsen...) einfach zum Fenster heraus und wenn man Pech hat, dann fliegt der Müll ein paar Abteile weiter hinten jemandem an den Kopf der gerade zum Fenster herausschaut. Logischerweise dürften durch die unterschiedlichen Mentalitäten auch so manche Konflikte vorprogrammiert sein.

Deswegen ist die erste Erkenntnis, daß wir uns ein eigenes Abteil gönnen werden; da haben wir dann für unseren Krempel genug Platz und auch eine gewisse Privatsphäre; den Mehrpreis werden wir schon uns noch irgendwie leisten können.

Jetzt zu den Fragen:
Wie erfolgen die relativ zahlreichen Grenzübertritte?
Müßten ja vielleicht fünf Grenzübertritte sein(A-SLO, SLO-CRO, CRO-Serbien, Serbien-Mazedonien, Mazedonien-Griechenland oder A-SLO, SLO-CRO, CRO-Serbien, Serbien-BG, BG-Türkei)?
Während der Fahrt oder stundenlanges Rumstehen a. d. Grenze?
Grenzkontrolle auch in der Nacht? (Habe ich zumindest dem Reisebericht so entnommen) Wird man da gestört oder hat dann das Liegewagenpersonal die Pässe?
Welche Visa benötigt man?

Benötigt man während der Fahrt Geld? Welche Währungen werden bevorzugt?
Euro oder Landeswährung?
Kann man sich während irgendwelcher Unterwegsaufenthalte auf dem Bahnsteig etwas kaufen? (Kenne solche Sachen aus Rumänien und Bulgarien, sowie GUS)

An welche Dinge sollte man noch so denken?
Welche Sachen empfiehlt es sich dabei zu haben?
War die Ankunft pünktlich? Ich habe immer wieder von mehrstündigen Verspätungen gelesen.

Sind allerhand Sachen, aber ich muß ja das Rad nicht neu erfinden und nutze deswegen gerne die Gelegenheit von jemandem Informationen zu erlangen, der da schon mal mitgefahren ist.

Rajiv

Enja
26.11.2007, 12:39
Ich halte das Fahren unter solchen Bedingungen für einen guten Einstieg in das Erleben solcher geographischer Zonen. Nichts wäre doch schlimmer, als so weit zu fahren, um festzustellen, dass alles wie zu Hause ist.....;-)

Wir sind nie mit dem Zug gefahren, aber mehrfach mit Autofähren. Wenn man lange genug sucht, gibt es da manchmal sehr günstige und ziemlich komfortable Möglichkeiten von Venedig oder Ancona ziemlich weit Richtung Südosten zu gelangen.

Grüße Enja

elgru
26.11.2007, 18:48
Hallo Rajiv,

ist okay, ich beantworte gern Deine Fragen. (Wäre schließlich auch froh gewesen, wenn ich vorher jemanden hätte löchern können ;-))

>Wie erfolgen die relativ zahlreichen Grenzübertritte? Während der Fahrt oder stundenlanges Rumstehen a. d. Grenze?

Mit fünf liegst du richtig. Die etwaigen Zeiten in Relation zur Abfahrt haben wir in den Reisetipps auf der Homepage stehen. Ewiges Rumstehen gibt es nicht. Zumindest kein stundenlanges. Mal ne Viertelstunde aber schon. Die kommen gerne in der Nacht (je nachdem wann man halt abfährt) und irgendwann sieht man nicht mehr durch, wer den "Passaport" sehen will. Herausgeben muß den jeder selber. Nix mit Zugbegleiter. Vor allem in der zweiten NAcht kamen sie gern und oft. Irgendwann zählten wir nicht mehr mit.
Aber wir empfanden das als Einstimmung, wenn wir Deutsche Bahn gewollt hätten, hätten wir woanders hin fahren müssen...

> Welche Visa benötigt man?
Als Deutscher keine. Andere Nationalitäten sollten sich auf der Seite der Türk.Botschaft informieren.

>Benötigt man während der Fahrt Geld?
Ja, für Getränke, Kaffee und Tee. Aber die haben sehr moderate Preise.

>Welche Währungen werden bevorzugt?
Euro!

>Kann man sich während irgendwelcher Unterwegsaufenthalte auf dem Bahnsteig etwas kaufen?
Nein! Aussteigen ist nicht erlaubt.

> An welche Dinge sollte man noch so denken?
Welche Sachen empfiehlt es sich dabei zu haben?
War die Ankunft pünktlich? Ich habe immer wieder von mehrstündigen Verspätungen gelesen.

Hier verweise ich Dich mal an unsere Homepage. Unter Motorradtouren --> Türkei --> Reisetipps --> Organisatorisches habe ich schon alles zusammengeschrieben, was mir wichtig erschien.

Falls Du eine Antwort nicht findest - frag ruhig wieder...

http://www.bikerdream.de/touren/tuerkei/reiseinfos/reiseinfo_frame.htm

@Enja: Zu deiner Zeit wäre ich auch gern dort gewesen! Das muß ein Abenteuer gewesen sein!

Herzliche Grüße
Elke

Enja
27.11.2007, 09:35
Hallo Elke,

ja und nein. Damals war tiefer Frieden. Wir wurden überall freudig begrüßt. Die Konflikte und Spannungen von heute gab es damals noch nicht. Massentourismus gab es auch keinen. Rotel Tours haben wir getroffen. Die waren so ähnlich drauf wie wir. Dazu noch einige Einzelreisende. Da ist es dann natürlich sehr leicht, mit Einheimischen viel Kontakt zu haben.

Und natürlich auf der Hauptstrecke den Hippie-Treck gen Indien. Inklusive Massen-Biwak am Pudding-Shop in Istanbul. Das ist heute so eher nicht mehr vorstellbar.

Die Preise waren sehr niedrig. 30 Pf für einen Liter Benzin.

Die Schotterstraßen und die Steinewerfer brachten das Abenteuer in die Fahrt. Noch urtümlicher und malerischer war damals übrigens die Gegend in Jugoslawien, wo es direkt an Albanien grenzt. Orientalischer ging nicht.

Unsere Türkei-Tour dauerte drei Monate.

Grüße Enja

Rajiv
27.11.2007, 22:44
Hallo Elke,

Ganz großes Dankeschön!
Deine Informationen helfen mir wirklich weiter und jetzt habe ich auch den ganzen Bericht und die hilfreichen Tipps auf eurer Internetseite gelesen.

Da kann ich jetzt in Ruhe weiterplanen und mal sehen, vielleicht geht es nächstes Jahr in Richtung Griechenland/Mazedonien/Bulgarien.

Rajiv

elgru
28.11.2007, 18:14
@Enja
Wir haben das Land zwar nicht vor 30 Jahren kennengelernt, aber wir hatten auch das Gefühl, überall herzlich willkommen zu sein. Gut, die Pauschaltourismus-Gebiete sind nicht so unser Geschmack und am besten hat es uns bei einfachen Bauern oder eben absolut abseits von jeglichen Touristenströmen gefallen.
Eins wissen wir: Diese Tour wollen wir unter Auslassung der Mittelmeerküste noch einmal machen!

@Ranjiv
Freut mich, daß ich helfen konnte!
Und deine Fotos habe ich mir angeschaut: Dort waren wir noch nicht, muß aber auch sehr schön sein... (wobei diese Strecken, soviel ich weiß, von einer Sperrung bedroht sind oder schon gesperrt sind)

Herzliche Grüße
Elke

elgru
11.12.2007, 18:42
Für diejenigen unter euch, denen 54 Seiten zuviel Lesestoff sind, empfehle ich die JANUAR-Ausgabe des TOURENFAHRERS
(den Motorradfahrern unter euch bestens bekannt)

- dort erschien gerade (ab Seite 102) eine 6seitige Reportage unserer Türkei-Motorradtour.

LG
Elke