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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Braucht man beim Angeln ein Filetiermesser?



Der Foerster
23.10.2007, 14:35
Ich mache grade den Angelschein, und da stellt sich mir die Frage: Brauche ich beim Angeln ein Filetiermesser? Oder reichen da meine Jagdmesser? Von der Klingenform (Jagdmesser kurz, bauchig), und der -flexibilität gibt es ja schon singnifikante Unterschiede!
Ich bin grade beim Anfangen und habe deshalb von der Materie nicht wirklich Ahnung, also vielleicht kann mir der eine oder andere gute Tips aus der Praxis geben!
Wenn ich ein Filetiermesser benötige, was würdet ihr mir dann empfehlen? Auf jeden Fall einen Kunstoffgriff, oder, oder, oder?

Ari
23.10.2007, 14:45
Wenn Deine Fische groß genug sein werden um ein Filet herzugeben, brauchst Du zwingend ein Filetiermesser.
Mit einem Jagdmesser bekommst Du keinen Fisch ordentlich filettiert.
Ich habe eins von Martini und als Ersatz eines von Rapala.
Gruß,
Andrej

Der Foerster
23.10.2007, 14:51
Wenn Deine Fische groß genug sein werden um ein Filet herzugeben
Groß genug heißt, dass die Seitenteile sind groß genug um ohne alle Gräten und Rücken eine Malzeit zu sein? Oder wo ist beim Fisch das Fillet?
Wenn ich den Fisch nur ausnehme und als ganzes zubereite bräuchte ich keins? Es ist also wirklich nur zum Filetieren?

Ari
23.10.2007, 15:04
Genau, die Filets sind an der Seite. Größere Fische filettiere ich immer, kleinere bereite ich im Ganzen zu.

Ich benutze das Messer ausschliesslich zum filletieren, die flexible Klinge ist für andere Anwendungen sicher nicht optimal.

Gruß,
Andrej

Der Foerster
23.10.2007, 15:11
Was machst du wenn man fragen darf mit dem Rest des filetierten Fisches? Kann man das dann noch verwerten, oder ist das Abfall?

Ari
23.10.2007, 15:28
Das ist eine gute Frage.
Man kann aus den Resten z.B. ein leckeres Fischsüppchen kochen.
Aber i.d.R. bedeutet es der Rest fliegt weg.
Gruß,
Andrej

zahl
23.10.2007, 15:42
wenn du mal ein ganz toller angler bist und als zünftiger "Sportsmann" (?) mehr fängst, als du essen kannst, dann brauchst du unbedingt ein filetiermesser und schmeisst den rest vom fisch einfach weg. das nennt man rumasen, glaub ich.

ich nehm die lieber einfach aus und bereite die in der glut eines schönen kleinen feuerchens zu. alles andere ist mir als verschwendung zuwider.

aber das ist eine glaubensfrage, wie du hier rauslesen kannst.

nichts desto trotz ist ein filetiermesser eine tolle sache zum brotschneiden und um mit der spitze an verstopften düsen von kochern herumzupopeln. ich habe das klappbare von opinel und bin damit sehr zufrieden. aber auch das ist wieder streitbar, ästhetisch schönere filetiermesser gibts da ne menge.

Ari
23.10.2007, 15:55
Hör auf Zahl, das hat mit Massenfängen absolut nix zu tun. Die sind mir absolut zuwider. Mehr als 2-3 Fische nehme ich auch in Norwegen nicht mit (und die werden von meiner Familie und mir restlos aufgefuttert).

Wenn ein Fisch ordentlich filettiert ist (das Fleisch vom Rücken nehme ich natürlich auch), bleibt nicht viel zum Wegschmeissen.

Gruß,
Andrej

Was für Brot ist das, das Du mit der Wabbelklinge eines Filettiermessers schneidest :o:bg: ?

JonasB
23.10.2007, 16:50
ich würde mal sagen es ist abhängig davon wo und wie du die Fische zubereiten möchtest.
Ich mache Filets eigentlich nur aus großen (ab ca. 60cm) Fischen und nur wenn ich zuhause ein ansehnliches Essen machen möchte.
Unterwegs schmeißt man den Fisch eh im ganzen auf den Grill, in die Glut oder die Gargrube.

Ari
23.10.2007, 17:02
Ich mache Filets eigentlich nur aus großen (ab ca. 60cm) Fischen

Genau so ist's bei mir. Allerdings mache ich gerade auf Tour Filets, da sie sich viel einfacher zubereiten lassen. Gerade bei Fischarten (wie Dorsch, Pollack, Seelachs) deren Fleisch leicht zerfällt hat man sonst leicht ein Gemansche von Gräten u. Fleisch.

Gruß,
Andrej

JonasB
23.10.2007, 17:13
(wie Dorsch, Pollack, Seelachs)
bei mir beschränkt es sich meist aufs Süßwasser und dann auch fast nur die Raubfische, daher zerfällt bei mir nichts

Waldhoschi
23.10.2007, 17:22
@Zahl:
1. Nein, das stimt meiner meinung ganz und gar nicht. Wenn ich dir nen KArpfen filetiere darfst du gerne nach verwertbaren Resten suchen. Außer Knochen wirst du nichts finden und die wirfst du auch weg.

2. Mag ich mal jemanden sehen, der einen Karpfen oder Wels ab 40-50 cm Länge in einem Stück zubereitet.

Liebe Grüße Joe

barleybreeder
23.10.2007, 17:30
Wer will kann den Fisch aber auch quer schneiden, als Steak. Dann hat man auch alles vom Fisch und er passt in die Pfanne! :D

Ari
23.10.2007, 17:52
Stimmt, Kotlett ist auch 'ne Möglichkeit aber bei "zerfallenden" Fischarten bleibt der Nachteil des "Gemansches".

Waldhoschi
23.10.2007, 18:04
Mhm, "Schnitten" wie man gerne sagt sind keine Alternative zum Filetieren.
Meim zerschneiden werden die Gräten zerrissen, Und du bekommst das Fleisch trotzdem nicht anstänig gegart.

Liebe Grüße Joe

barleybreeder
23.10.2007, 18:44
Meim zerschneiden werden die Gräten zerrissen, Und du bekommst das Fleisch trotzdem nicht anstänig gegart.

Liebe Grüße Joe

Beim Hecht ist das irrelevant der hat kaum welche.

Waldhoschi
23.10.2007, 18:50
DAs stimmt, das ist auch eines der wenigen Fischen, wo diese Methode wirklich Sinn macht (naja, und bei Lachsen, aber da Filetiere ich gerne :) )

->Hechtschnitten

Der Foerster
23.10.2007, 23:50
Immer wenn der kleine Hunger kommt:
->Hechtschnitten:bg:

Jaerven
24.10.2007, 09:41
Beim Hecht ist das irrelevant der hat kaum welche.
Was??? Du hast noch nie die schönen y- Gräten im Rücken des Hechtes gespürt oder wie? :bg:
Die Bauchlappen sind schön grätenfrei, aber der Rest- den bekommen bei mir die Möven. Denn da draussen wird alles verwertet, keine Sorge.

Waldhoschi
24.10.2007, 09:46
:) Gräten Hecht vs. Gräten Weißfisch :bg:

Jaerven
24.10.2007, 09:48
Es gibt Weissfische die weniger Gräten als Hechte haben.
Wobei, wenn der Hecht gross genug ist geht es mit den Y-Gräten.
Und dann lecker mit Wachholderbeeren und Zweigen über Nacht eingelegt, am nächsten Tag gebraten... lecker... (Das Filiermesser ist immer dabei..)

http://sippe-niemann.de/faltpaddel/content/images/d91aab95ca2c294dbf952ced5a033c28.jpg

Waldhoschi
24.10.2007, 09:51
(Das Filiermesser ist immer dabei..)
Das ist ein Wort :) Ein Filetiermesser ist schon etwas ganz anderes, wobei ich zugeben muss, dass ich früher Karpfen am saubersten mit Teppichmessern filetiert habe. Tatsache :)

Jaerven
24.10.2007, 09:53
wobei ich zugeben muss, dass ich früher Karpfen am saubersten mit Teppichmessern filetiert habe. Tatsache
Ich sag nur- Opinel :grins:
Aber das mit dem Teppichmesser geht, wenn die Klinge flexibel genug ist.
http://www.karesuandokniven.com/shop/images/3522.jpg
Aber so ein schönes Messer mit Maserbirke und Rentierhorn im Griff...:bg:

Waldhoschi
24.10.2007, 09:56
Das schaut mal hübsch aus.
Nene, mit Opinel ist nix (fast nix gescheites) zumachem.
Das Messer muss lang und flexibel und vor allem SCHARFFF sein :)

barleybreeder
24.10.2007, 10:03
Was??? Du hast noch nie die schönen y- Gräten im Rücken des Hechtes gespürt oder wie? :bg:
Die Bauchlappen sind schön grätenfrei, aber der Rest- den bekommen bei mir die Möven. Denn da draussen wird alles verwertet, keine Sorge.

Die Y-Gräten nerven kaum, wenn der Fisch groß genug ist.
Wer schon mal Blei gegessen hat weiß wa es heißt einen wirklich vergräteteten Fisch zu essen!

Gersprenzfischer
24.10.2007, 10:13
Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzugehen. Zunächst benutzte ich beim Angeln kein Filetiermesser. Zum Abstechen nutz ich meist die kleine Klinge meines Schweizer-Messer, beri ganz großen die Große.
Das Filettiermesser brauch ich frühestens in der Küche, wenn überhaupt. Zum Ausnehmen nehm ich es nicht. Zum Stücke aus dem Filett zu schneiden auch nicht.
Ich brauch es eigentlich nur zum Schneiden von Lachsscheiben, den ich leider noch nie selbst gefangen habe.
Benutzt habe ich es auch einmal um bei einem Döbel die Y-Gräten zu zerschneiden. Da ich sonst kaum Weißfische mitnehme, sehe ich auch nur dort einen Nutzen.

Trotzdem hab ich mittlerweile mein zweites Filettiermesser, da ich schönen Messern in Schaufenstern nicht unbedingt widerstehen kann.

Kurzum so richtig brauchen tue ichs nicht, aber ein schönes Filettiermesser muss man einfach haben.:bg:

Uwe

Waldhoschi
24.10.2007, 10:16
Kurzum so richtig brauchen tue ichs nicht, aber ein schönes Filettiermesser muss man einfach haben. :bg:

Übrigens, nebenbei bemerkt: Filetiermesser gehören zu den gefährlichsten Alltagswerkzeugen überhaupt und sind weit gefährlicher eingestuft als zum Beispiel Kampfmesser :)

Sind schon böse dinger ;)

paulo123
25.10.2007, 17:55
Hallo

Da kann ich als Vollblutangler wohl meinen Teil zu beitragen.

Also ein Filitiermesser ist ja zum Filitieren gedacht. Dafür ist es auch am besten geeignet. Mit anderen Messern lassen sich die Filets nicht so gut rausschneiden, weil die Messer nicht flexibel genug sind.

Ich denke bei dieser Frage muss man differenzieren. Will man mit dem Filitiermesser alles beim Angeln machen oder nur Fische ausnehmen und filitieren?

Ausnehmen kann man mit eigentlich jedem gewöhnlichen Messer.
Ein Messer braucht man eigentlich auch viel beim "drumherum". Ich habe jedenfalls beim Angeln immer 2 Messer mit. Ein feststehendes mit 16cm Klingenlänge fürs Grobe. Dann ein Klappmesser mit 8cm Klingenlänge für feinere Arbeiten. Wenn ich die Fische zum essen mitnehme, dann nehme ich den Fisch vor Ort aus(und vergrabe die Gedärme) und filitieren gegebenfalls den Fisch zuhause, das geht dort einfach besser.

Zum arbeiten ist ein Filitiermesser keinesfalls geeignet. Nur zum Filitieren und eventuell noch Lebensmittel zu schneiden. Also es gibt jedenfalls bessere Messer die man beim Angeln mithaben kann. Fische muss man auch nicht zwangläufig filitieren damit man die essen kann, ausnehmen reicht da meistens aus. Dann einfach in etwas Alufolie einwickeln (vorher gewürzt natürlich) und dann auf den Grill/Feuer oder einfach in der Pfanne machen.

Wenn du dir ein Filitiermesser kaufen willst, dann nehme am besten eins von Martinii, die sind super. Vor allem der Griff ist auch noch rutschfest wenn du nasse und schleimige Hände hast. Vorraussetzung ist natürlich dass man ordentlich filitieren kann und es nicht grade bei Weisfischen versucht!

Der Foerster
25.10.2007, 18:33
Wenn du dir ein Filitiermesser kaufen willst, dann nehme am besten eins von Martinii, die sind super. Vor allem der Griff ist auch noch rutschfest wenn du nasse und schleimige Hände hast. Vorraussetzung ist natürlich dass man ordentlich filitieren kann und es nicht grade bei Weisfischen versucht!
Du bist also eher der Freund von den Kunstoffgriff Modellen? Wobei mir das mit Birke und Ren auch ziemlich gut gefiel;-)
Was haltet ihr von Klappmodellen?

Ari
25.10.2007, 18:47
Mein Martinii hat einen Birkenholzgriff, der vom Rapala Ersatzmesser ist aus Gummi.
Letzterer hat den Vorteil, dass man auch mit nassen Händen einen guten Griff hat, der Birkenholzgriff sieht allerdings viel schöner aus.

Das Messer benötigt eine längere Klinge um auch größere Fische filettieren zu können, da sehe ich keinen Vorteil wenn die Klinge klappbar ist.

Gruß,
Andrej

paulo123
25.10.2007, 19:41
Hallo

Ich finde ein Messer muss nicht umbeding schön aussehen. Natürlich muss es irgentwie einem gut gefallen, aber das ist eher nebensächlich. Weil was bringt dir der Holzgriff wenn er nur gut aussieht und nicht zweckmäßig ist und dir keinen guten Halt bei nassen Händen bietet. Wenn du abrutscht dann haste den Salat, sowas passiert bei einem Martinimesser mit Sicherheit nicht (außer du schneidest dir in die andere Hand :baetsch: ).
Ich würde so eins empfehlen : (nur ohne die Säge am Rücken) http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=hb_04504&k_id=1004&hot=0&GTID=c8a4087e8608c2c2be0184469c20247ba34

Klappmesser würde ich auch nicht kaufen, ich denke ein feststehendes ist einiges stabiler wenn du es biegst, gerade am Übergang in den Griff.

Jaerven
25.10.2007, 19:56
Dieser Holzgriff rutscht nicht mit nassen Händen.
Das sind lappländische Gebrauchsmesser, mit gutem Stahl und gutem Griff- die werden da so täglich benutzt.
Ich bezweifele auch dass Du so eines schon in der hand hattest.

:baetsch:

Ari
25.10.2007, 20:16
Weil was bringt dir der Holzgriff wenn er nur gut aussieht und nicht zweckmäßig ist und dir keinen guten Halt bei nassen Händen bietet. Wenn du abrutscht dann haste den Salat, sowas passiert bei einem Martinimesser mit Sicherheit nicht


Mein Martinii hat einen Birkenholzgriff

:baetsch:

Am besten, wenn es beides ist, zwechmäßig und schön.

Der Foerster
25.10.2007, 22:37
Das Messer benötigt eine längere Klinge um auch größere Fische filettieren zu können, da sehe ich keinen Vorteil wenn die Klinge klappbar ist.
Gut das du es ansprichst, wäre meine nächste Frage gewesen, diese Filetiermesser gibt es ja meistens mit verschiedenen Klingenlängen, was ist da am besten/universellsten? Bzw was ist zu kurz und was ist zu lang?

paulo123
25.10.2007, 22:47
Hi


sowas passiert bei einem Martinimesser mit Sicherheit nicht

war auf das Martinii mit Gummigriff bezogen- ganz vergessen dass es ja auch welche mit Holzgriff gibt.
Aber ich finde die Sicherheit sollte vor der Schönheit gehen - so eine Narbe auf der Hand ist ja auch nicht grade schick :roll:

Ari
25.10.2007, 22:58
Meine Messer haben (Martinii) 15,5 cm bzw. (Rapala) 16 cm Klingenlänge.
Für mich optimal.
Gruß,
Andrej

Gersprenzfischer
26.10.2007, 10:37
Die Länge der Klinge richtet sich nach der Fischgröße, die Du filettieren willst. Die Klinge sollte länger sein, als dein Fischfilet breit ist. Mein letzter geakufter Lachs wog 7 kg am Stück, da war ich für das große Martinni froh. Meine üblichen Fische sind Forellen, da reicht das kürzeste.

Zum Griffthema. Ich besaß insgesamt schon 3 Filettiermesser, ein Buck mit Kunststoffgriff, ein norwegisches mit Birkenholzgriff (Marke momentan entfallen) und ein großes Martinni mit Kunstoffgriff und beshcichteter Klinge (Teflon?)
Insbesondere bei fischschleimigen Händen greifen sich die Kunststoffgriffe sicherer. Da meine Filettiermesser auch keine Parierstangen oder sonstigen Rutschstopps haben, halte ich die Kunststoffgriffe für besser. Die Holzgriffe gehen natürlich auch, selbst mit nassen Händen ist die Gefahr akzeptabel, aber der Kunststoff rutscht noch weniger.

Deshalb hab ich jetzt ja noch 2, eins mit Holz, auch fürs Auge:bg:, und eines fürdie großen Fische mit Kunststoffgriff, des Händlings wegen. Im übrigen haften die Filets an der beschichteten Klinge weniger, was ebenfalls von Vorteil ist.

Uwe

raikon
30.10.2007, 03:46
Also wenn du Fische filetieren willst, reicht das Allround-Jagdmesser nicht. Dann brauchst du unbedingt ein Filetiermesser, wenn du nicht Fischmatsch essen willst. Aber nicht immer muss man filetieren, warum willst du den Fisch nicht im Ganzen braten? Oft schmeckt die Fischhaut seht gut!

Ari
01.11.2007, 21:13
Man muß die Haut auch nicht vom Filet trennen. Allerdings sollte man vor dem Filletieren schuppen.

Gersprenzfischer
01.11.2007, 23:06
Hierzu hab ich kein Filettiermesser gebraucht (ich muss mal angeben :D ) :

http://img113.imageshack.us/img113/2087/pa130121klud9.th.jpg (http://img113.imageshack.us/my.php?image=pa130121klud9.jpg)

Es war mein Fisch des Jahres, eine Bachforelle von mehr als 50cm und 2 kg Gewicht. Gefangen in einem hessichen Kleinfluss hinter einer Papierfabrik mittels Goldkopfnympfhe.
Der Bach wird nicht besetzt, es handelte sich also um eine natürlich aufgewachsene Bachforelle (Milchner). 4 Wochen vor meinem Fang ergab ein Elektrofischen zur Bestandskontrolle, dass mehrere Großforellen sich im Gewässer befanden. Um den Fraßdruck durch die Großen zu reduzieren, war die Entnahme aus hegerischen Gesichtspunkten erwünscht.

Uwe

Der Foerster
02.11.2007, 00:02
Petriheil:bg:
Ich habe nun auch die Casting-Prüfung geschafft:wohoo:

Jaerven
02.11.2007, 00:17
Was bitte ist eine Casting- Prüfung???

barleybreeder
02.11.2007, 08:57
@ Järven
CASTING (http://de.wikipedia.org/wiki/Casting_%28Sport%29)

Haben wir als Stifte auch mal im verein gemacht, allerdings ohne sportlichen Ehrgeiz.
Ist aber ganz gut um ein paar Wurftechniken im Garten zu üben, ohne gleich noch Anwesenden ein Piercing zu verpassen. :bg:

@Förster
Ist das jetzt Bestandteil der Fischereiprüfung?

Der Foerster
11.11.2007, 16:11
@Förster
Ist das jetzt Bestandteil der Fischereiprüfung?

Ja die Theorie ist dafür ziemlich billig;-) Hatte ich schon erzählt, dass ich jetzt auch einen Angelschein habe:wohoo:
Man muss bei der Casting Prüfung mit vier Wurftechniken min 30 von 100 Punkten schaffen, ohne Übung gar nicht so leicht.

Jaerven
13.11.2007, 14:19
Was für ein Schwachsinn...
...Dabei fällt mir ein ich muss mich ans Fliegenbinden machen ;-)

Dörner
13.11.2007, 14:31
Ich hab gehört demnächst soll in die Angelprüfung noch ein dreistündiges schwimmen in einem Fischkostüm integriert werden, damit man sich auch mal in den Fisch hineinversetzen kann. Dort man muss mindestens 20 von 40 Punkte schaffen und danach in einer Gruppe über seine Erfahrungen diskutieren. Kostenpunkt 25 Euro

Ach und bevor ichs vergesse, derzeit wird ja schon der aufs-klo-geh-schein im Bundestag diskutiert, den man ablegen muss, wenn man ab 18 selbstständig aufs Klo gehen will.

;-)

Der Foerster
13.11.2007, 14:53
Ich hab gehört demnächst soll in die Angelprüfung noch ein dreistündiges schwimmen in einem Fischkostüm integriert werden, damit man sich auch mal in den Fisch hineinversetzen kann. Dort man muss mindestens 20 von 40 Punkte schaffen und danach in einer Gruppe über seine Erfahrungen diskutieren. Kostenpunkt 25 Euro

Nein das ist nur die notwendige Zusazqualifikation wenn man hinterher auch Fische fangen will:ignore: Andererseits macht es schon Sinn an den vollen Deutschen Flüssen das Wasser und nicht seinen Nachbar mit dem Haken zu treffen.