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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fernglas - Welches nehmt ihr zum trekken mit ?



equipman
09.09.2007, 22:16
Von welcher Marke (incl.Typ) und was wiegen die ? Vielen Dank für eure Antworten.

Fjaellraev
09.09.2007, 22:22
Leica Trinovid 10x25 BCA Gewicht etwa 300g
Ich hab aber nicht den Originalpreis bezahlt ;-)

Waldhoschi
09.09.2007, 22:30
Ich habe das Luger LR 8x18 und bin zufrieden und begeistert.

Vorteile: Klein, leicht, hohe Randschärfe & VErgrößerung, akzeptable Lichtstärke und vor allem: absolut Wasserdicht

Mein Ornithologieprofessor war auf einer Exkursion begeistert, auch wenn er am Anfang promt falsch herum hineingeschaut hatte :bg:
http://www.saddler.co.uk/acatalog/Luger_Green_LR_6x18_Binoculars.html

Fernwanderer
09.09.2007, 23:04
Leica Trinovid 10x25 BCA Gewicht etwa 300g
Ich hab aber nicht den Originalpreis bezahlt ;-)
Genau das ist es, nur habe ich gar nichts bezahlt! :bg:

Fernwanderer

Fjaellraev
09.09.2007, 23:10
Genau das ist es, nur habe ich gar nichts bezahlt! :bg:

Fernwanderer
Ich auch nur 50 Fr. in die Personalkasse :bg: war ein Fundgegenstand der nie abgeholt wurde...

jackknife
10.09.2007, 00:53
Zeiss 8x20, Leitz Trinovid 8x 32 und manchmal kommt auch mein Nikon HGL 8x42 mit auf Tour. Das Zeiss ist aber fast immer dabei, da sehr klein und leicht.

Hasenfuss
10.09.2007, 07:38
Mein Nikon Sportstar 8x25 (http://www.redcoon.de/index.php/cmd/shop/a/ProductDetail/pid/B126580/cid/42002/Nikon_Sportstar_IV_8x25_DCF_Silber/) ist auch bei "UL-Trekking" immer mit dabei, wiegt gerade mal 300 g, hat `ne edle Optik und 1A Verarbeitung (und geht in der schwarzen Ausführung notfalls sogar als Opernglas durch). Preis ab ca. 60,- Euro im Angebot (OVP 99,- Euro) - insofern Kaufempfehlung.

Grundsätzlich würd ich dir zu `ner 8-fach Vergrößerung raten, da man ein Glas mit 10-fach ohne Stativ bzw. Anzulegen (Baum o.ä.) in der freien Hand kaum noch ruhig halten kann und damit meist viel wackligere Bilder erhält. Außerdem ist der beobachtete Bildausschnitt wesentlich kleiner.

Gruß Hasenfuss.

Christine M
10.09.2007, 09:25
Wenn ich überhaupt eines mitnehme: Nikon Sportstar II 8 x 20, 290g mit Kunstlederetui. Ich habe es mal auf einer Fotobörse etwas günstiger erstanden. Kein Leica, Zeiss oder Svarovski, aber für mich von der Qualität her ausreichend - Preis-Leistungs-Verhältnis paßt.

Christine

akonze
10.09.2007, 09:44
Ich habe ein Bushnell Nature View 10x42. Das ist allerdings etwas größer und dadurch auch schwerer (650gr) als die anderen hier. Das hat letztes Jahr bei Stiftung Warentest ein "gut" bekommen und war so eine Art Preistip.

Hier in Deutschland kostet es so um die 200 Euro. Ich habe es dann recht günstig übers Netz aus Amerika kommen lassen. Dort kostet es 120 US Dollar. Kostet dann zwar nochmal 20 US Dollar Lieferung, aber immer noch deutlich günstiger als hier in Deutschland.

Es lohnt sich also durchaus auch mal in USA nach Angeboten zu schauen.

Fernwanderer
10.09.2007, 09:51
Grundsätzlich würd ich dir zu `ner 8-fach Vergrößerung raten, da man ein Glas mit 10-fach ohne Stativ bzw. Anzulegen (Baum o.ä.) in der freien Hand kaum noch ruhig halten kann und damit meist viel wackligere Bilder erhält. Außerdem ist der beobachtete Bildausschnitt wesentlich kleiner.
Wurde mir bei den Überlegungen zum Fernglas auch so gesagt. Entschieden habe ich mich trotzdem für das 10'er. Tatsächlich habe ich bisher bezüglich des Ruhighaltens noch keine Probleme feststellen können. (Kommt aber villeicht noch:oldman:) Die Orientierung fällt wegen des kleineren Bildauschnitts tatsächlich etwas schwieriger, stellt aber auch kein unlösbares Problem dar.

Fernwanderer

Gersprenzfischer
10.09.2007, 09:59
Ich hab ein Steiner 8*50. (Es gibt verschiedene Qualitäten, meine war vor fast 15 Jahren die damals beste, ich habe glaube ich 600 DM bezahlt)

Das Ding ist einfach zu fokussieren, hat ein prima Bild, ist ein ausgesprochenes Dämmerungs-, bzw. Nachtglas. Der einzige Nachteil, es ist bleischwer, weshalb es deshalb auch oft zuhause bleibt.

Dazu hab ich noch ein kleines Monokular, das ist leicht, klein verpackbar, hat nur einen sehr kleinen Bildausschnitt, ist aber super transportabel. (ebenfalls von Steiner)

Praktisch sieht es aber so aus, dass ich nur wenn ich Tiere sehen will das große Steiner mitnehme, ansonsten blieben beide zuhause...

Uwe

Hasenfuss
10.09.2007, 11:49
Wurde mir bei den Überlegungen zum Fernglas auch so gesagt. Entschieden habe ich mich trotzdem für das 10'er. Tatsächlich habe ich bisher bezüglich des Ruhighaltens noch keine Probleme feststellen können. (Kommt aber villeicht noch:oldman:) Die Orientierung fällt wegen des kleineren Bildauschnitts tatsächlich etwas schwieriger, stellt aber auch kein unlösbares Problem dar.

Fernwanderer
Was zweifellos für ein 10-er Glas spricht, ist, dass damit der Elch im Focus richtig groß wird (so er sich dann mal zeigt).

Was das Verwackeln anbetrifft - ich hab damals vor dem Kauf direkt ein 8-er mit nem 10-er Glas verglichen, dabei hat mir das "Kleine" auch wegen des größeren Bildausschnitts einfach besser zugesagt. Ist sicher neben der persönlichen Vorliebe auch davon abhängig, inwieweit man seine eigene Hand noch sicher unter Kontrolle hat :D.

Kommt aber auch darauf an, was man mit dem Glas vorhat. Als Jäger, Ornithologe oder jemand, der einfach vorwiegend Tiere beobachten will, würde ich auch ein 10-er (mit entsprechender Lichtstärke) favorisieren.

Gruß von Hasenfuss.

Andreas L
10.09.2007, 15:37
Zeiss Dialyt 10 x 40 B, 700 Gramm.
Unglaublich gute Optik, sehr plastische Darstellung, gute Lichtstärke, sehr stabil - erkauft mit einem relativ hohen Gewicht. Seit ich es habe, geh ich keinen Schritt raus ohne das Glas.
10 fache Vg ist kein Problem, wenn man die richtige Technik draufhat: das Glas in der rechten Hand, mit der linken Hand eine lockere Faust machen, den Daumen abgespreizt, das Glas auf die Fingerknöchel legen, die Daumenspitze stützt sichs aufs Kinn.
Andreas

Rajiv
10.09.2007, 18:13
Aus Gewichtsgründen kommt seit ungefähr einem Jahr ein Steiner Champ 10x26(gab es für den ungefähr halben Preis beim Großhandel Metro) immer in den Rucksack, muß das Steiner mal wiegen, aber ich glaube es wiegt deutlich unter 300g(vielleicht 270g? oder noch weniger?).
Die 10fache Vergrößerung stört mich nicht, da ich kaum verwackle(nach einem sehr schnellen langen Aufstieg wackelt es dann doch ein bissel, aber nach 'ner Minute habe ich mich soweit erholt, daß es dann wieder ohne Verwacklungen geht).
Da ich das kleine Steiner nicht den ganzen Tag zur Naturbeobachtung brauche reicht es vollkommen aus; das älter Zeiss liegt nun ungenutzt (als Ersatz) herum.
Die Gefahr, daß ich ein Fernglas verliere ist relativ gering, deswegen könnte ich schon ein teures Swarovski/Leica/Zeiss/Optolyth... in die engere Wahl nehmen, aber irgendwie habe ich ein gewisses Diebstahlrisiko immer gesehen, was bei meiner sonstigen Ausrüstung eher keine Rolle spielt(da die Hersteller kaum jemand kennt, hätte ein Dieb der auf Hilleberg/Valandré/Osprey... "spezialisiert" ist wohl an meinem Zeug kein Interesse). Vielleicht würde ich mit einem teuren Glas mir dann auch jedesmal auf dem Gipfel überlegen, ob ich da einen anderen durchsehen lasse(oder ob ich da Bedenken hätte).

Rajiv

Shorty66
10.09.2007, 19:07
ich habe mir gerade ein spektiv zugelegt.
Dabei handelt es sich um ein Luger, das kleinste aus deren Sortiment.
Mit 12-facher vergrößerung lässt es sich gerade noch aus der hand bedienen, dank des Zoom okulars lässt sich aber auch bis zu 36-fache Vergrößerung einstellen.Natürlich hat es auch ein stativ gewinde und inklusive leichtem 40cm Kamerastativ wiegt es trotzdem "nur" 800g.

Für mich ist das auf allen touren akzeptabel, auf denen ich entweder sowieso nicht soviel gepäck habe oder unbedingt tiere und ähnliches beobachten will.

Slebst bei hüttentouren wird es mitkommen denke ich - zumindest wenns nicht klettern geht.

Wie zufrieden ich damit bin kann ich noch nciht so richtig sagen... der erste eindruck ist toll - wies bei schlechteren bedingungen aussieht weiß ich aber noch nicht.

Es ist auch wasserdicht.

chrisu
10.09.2007, 20:19
hab ein Swarovski Habicht Pocket 8 x 20 B, habe zu DM-Zeiten mal günstig für 250 DM bekommen :bg: Wenn ich das mit den Preisen von heute vergleiche, ein echtes Schnäppchen :D

Rajiv
11.09.2007, 12:39
250 Mark? Also für 130€ würde ich im Laden ein Swarovski Habicht 8x20 sofort kaufen.
Ich glaube heute muß man da so um die 500€ der 600€ bezahlen.

Rajiv

derMac
16.09.2007, 12:05
Grundsätzlich würd ich dir zu `ner 8-fach Vergrößerung raten, da man ein Glas mit 10-fach ohne Stativ bzw. Anzulegen (Baum o.ä.) in der freien Hand kaum noch ruhig halten kann und damit meist viel wackligere Bilder erhält. Außerdem ist der beobachtete Bildausschnitt wesentlich kleiner.
Das mit dem Ruhighalten stimmt, besonders bei den leichten Ferngläsern. Das mit dem Bildausschnitt ist aber kein Argument. Schließlich ist die Idee beim Vergrößern ja, dass der Bildausschnitt kleiner wird. Wenn mich das stört, muss ich das Vergrößern weglassen. ;-)

Wenn man Gewicht, Volumen und Geld (bei gleicher optischer Leistung) sparen will, ist noch ein Monokular interessant. Leider gibt es da keine echte Mittelklasse, also fast nur teure oder "billige" Geräte.

Mac

hosentreger
17.09.2007, 22:12
Bis vor Kurzem ein Nikon Sport-irgendwas.
Dann habe ich bei einem Bekannten durch ein Leica den Luftkampf zwischen drei großen Rabenvögeln und einem Adler beobachtet.
Dann bin ich in mich gegangen - und habe mir ein Leica Ultravid 10x32 gekauft. Seither begleitet es mich auch auf meinen Bergwanderungen, und jetzt weiß ich, was ich alles bisher wohl nicht gesehen hab'.
Gewicht ca. 580 g, Preis ... na ja! Dafür fahre ich aber einen alten, sparsamen Skoda.
Hat mich ein bißchen an das angebliche Lebensmotto von Gunther Sachs erinnert: "Auf alles könnte ich verzichten, nur auf meinen Luxus nicht!".;-)

hosentreger

docdan
17.09.2007, 23:14
Das Leica sieht wirklich nett aus...

In den USA ist es so (vergleichsweise) billig, da kann man sich von den gesparten Euronen locker nen NY-Kurztrip finanzieren...

http://www.adorama.com/LC10320UHBK.html

:bg:

hosentreger
18.09.2007, 08:47
... bis in die USA brauchst Du garnicht zu gehen - ist auch in hier für knapp über 1400 E und damit ca 50 E mehr als in den Staaten zu bekommen - bei einem seriösen Online-Händler. Dafür bekommst Du keinen Kurztrip nach NY. In der Bucht habe ich erst garnicht gefischt ...

Aber das Leica ist wirklich ein edles Teil...
Bei einer günstigeren "Zwischenlösung" hätte ich mich wahrscheinlich immer gefragt, ob ich nicht doch hätte warten und die high-end-Lösung holen sollen. Diese Frage kann ich mir jetzt sparen...

hosentreger

docdan
18.09.2007, 09:32
... bis in die USA brauchst Du garnicht zu gehen - ist auch in hier für knapp über 1400 E und damit ca 50 E mehr als in den Staaten zu bekommen - bei einem seriösen Online-Händler. Dafür bekommst Du keinen Kurztrip nach NY. In der Bucht habe ich erst garnicht gefischt ...

Aber das Leica ist wirklich ein edles Teil...
Bei einer günstigeren "Zwischenlösung" hätte ich mich wahrscheinlich immer gefragt, ob ich nicht doch hätte warten und die high-end-Lösung holen sollen. Diese Frage kann ich mir jetzt sparen...

hosentreger

:grins: Naja, wenn schon so was Gutes, dann sollte es auch schon das neue HD Modell sein. Das kostet, soweit ich gesehen habe, in D durchweg um die 1800,-.
Im Gegensatz zum Vorgänger ist es wohl kleiner, leichter und bei Adorama steht noch kryptisch was von über 200 innovativen Neuerungen...
Wenn man dann noch ne gute Daunenjacke kauft, hat man auch das Hotel raus... :grins:

bernhard276
18.09.2007, 12:55
Habe mir folgendes Monokular (http://www.amazon.de/Eschenbach-Start-Monofold-21-Monokular/dp/B00025Z814/ref=wl_it_dp/303-7508715-6557043?ie=UTF8&coliid=IVGTQJZHPP6L5&colid=PT6NNGOERVVO) zugelegt und bin vollauf zufrieden.

Wiegt 120 g und hat eine 8-fache Vergrößerung. Benötigt auch wenig Platz im Rucksack.

Eher etwas für Bergsteiger um die Routen zu sondieren.

BG Bernhard

Snuffy
18.09.2007, 13:34
...Das mit dem Bildausschnitt ist aber kein Argument. Schließlich ist die Idee beim Vergrößern ja, dass der Bildausschnitt kleiner wird. Wenn mich das stört, muss ich das Vergrößern weglassen. ;-)

Mac

Das stimmt so nicht! Es ist schon Wissen nötig ein Fernglas, Mikroskop zu bauen in dem man ein großes Sichtfeld hat. Was nützt es mir wenn es leicht ist, stark vergrößert, aber der Sichtbarebereich so klein ist, das ich kaum was darstellen kann?
http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/Felswand2.jpg

Bei Mikroskopen gibts ja auch Großfeldmikroskope, damit man mehr sieht, aber damit hat man auch eine Art von 3D-Sehen indem man von verschiedenen Seiten schaut.



Snuffy

Hasenfuss
18.09.2007, 14:36
@ derMac: Sorry - fast wäre mir doch dein Posting durch die Lappen gegangen (danke Snuffy). Aus meiner Sicht kommt es beim Fernglas nicht ausschließlich auf die Eigenschaft an, dass man das Originalbild möglichst maximal vergrößert, sondern auch darauf, dass man noch weiss, wo man sich mit seinem Bild "in Echt" gerade befindet.
Da zwischen der Vergrößerung des Bildes und dem sichtbaren Bildausschnitt ein direkter Zusammenhang besteht (bei hoher Vergrößerung --> weniger Bild, bei geringer Vergößerung --> schönes Panorama) und man nur eins von beiden haben kann, muss man sich zwangsläufig entscheiden.
Mir hat damals das Glas mit "mehr Bild" besser zugesagt, wenngleich dadurch eben nur ne 8-fach Vergrößerung drin war. Wie schon geschrieben ist diese Entscheidung aber letzlich auch davon abhängig, welchem Zweck das Glas hauptsächlich dienen soll.
Gruß von Hasenfuss.

rover
18.09.2007, 15:43
Hi,
Eschenbach 7*42. Schön lichtstark.

cheers
Rover

derMac
18.09.2007, 21:48
@Snuffy & Hasenfuss

Der Winkel, den das Auge ohne Bewegung abdekt ist relativ eng. Und er wird proportional zu Vergrößerung enger. Deshalb hat man bei starken Vergrößerungen ohne Stativ problem, weil die Verwackelungen so groß werden, dass das Auge dies nicht ausgleichen kann. Auch kann man weniger "Überblicken", aber den sichtbaren Ausschnitt sieht man ganz normal wie man ihn sehen würde, wenn man entsprechend der Vergrößerung näher ran stehen würde. Und das gilt theoretisch für jede Vergrößerung. Was anderes ist der Bildwinkel den man durch bewegen der Augen abdecken kann. Der hängt beim Fernglas und beim Mikroskop von der Konstruktion ab, aber nicht direkt von der Vergrößerung. Das sind zwei völlig verschiedene Sachen. Und das ist auch der Punkt, wo man sich beim Fernglas "eingeengt" fühlt. Man kann das Beobachten mit einem Fernglas aber "üben", dann gewöhnt sichd das Gehirn daran.

Mac

Hasenfuss
19.09.2007, 08:14
... Was anderes ist der Bildwinkel den man durch bewegen der Augen abdecken kann. Der hängt beim Fernglas und beim Mikroskop von der Konstruktion ab, aber nicht direkt von der Vergrößerung. Das sind zwei völlig verschiedene Sachen. ... Mac
Hi Mac, ich verstehe nicht ganz, wie du das meinst, deshalb "hake" ich nochmal nach: (auch wenns den Einen oder Anderen langweilt, der muss es ja nicht lesen):

Ich arbeite häufig mit Messinstrumenten mit teilweise 30 facher Vergrößerung und entsprechender Lichtstärke. Wir haben damit mal nachts auf nem Stativ den Mond beobachtet. Der dabei sichtbare Ausschnitt war derart brilliant, dass man wirklich jedes Detail auf der Oberfläche ausmachen konnte. Die Vergrößerung war so groß, dass die Bewegung des Mondes um die Erde ständig nachjustiert werden musste. Mit bloßem Auge allerdings war es kaum noch möglich, den anvisierten Bildsektor wiederzufinden. So ist es auch bei Gläsern mit großer Vergrößerung - die Details sind exzellent aber der Überblick geht schnell verloren.
Der Durchmesser des Bildausschnittes blieb bei der Mondbeobachtung auch trotz der Bewegung der Augen immer gleichgroß, genauso wie dies auch bei einem normalen Fernglas (außer bei s.g. Zoomgläsern) der Fall ist. Insofern hängt der beobachtbare Bildwinkel (wenn man diesen als das Bogenmaß des jeweiligen Bildausschnitts definiert) einerseits von der Vergrößerung des Instrumentes und andererseits vom Durchmesser des Objektivs und des Okulars (Konstruktion) ab.
Man sollte also bei einem Glas mit großer Vergrößerung darauf achten, dass Okular- und Objektivgröße in einem gesunden Verhältniss zur Vergrößerung stehen, was sich dann allerdings meist in einem entsprechend hohen Preis niederschlägt.

Oder reden wir hier grundsätzlich aneinander vorbei? Gruß von Hasenfuss.

Komtur
19.09.2007, 09:15
Was anderes ist der Bildwinkel den man durch bewegen der Augen abdecken kann. Der hängt beim Fernglas und beim Mikroskop von der Konstruktion ab, aber nicht direkt von der Vergrößerung. Das sind zwei völlig verschiedene Sachen. Und das ist auch der Punkt, wo man sich beim Fernglas "eingeengt" fühlt. Man kann das Beobachten mit einem Fernglas aber "üben", dann gewöhnt sichd das Gehirn daran.

Das stimmt nicht so ganz.
Der "Bildwinkel", wird beim Fernglas als Sehfeld angegeben.
Das Gesichtsfeld bzw. Sehfeld läßt sich in Grad und Metern angeben.
Das tatsächliche Gesichtsfeld ist der reale Bildwinkel, gemessen vom Mittelpunkt der Objektivlinse.
Das scheinbare Gesichtsfeld ist der subjektiv vom Betrachter wahrgenommene Bildwinkel; er ergibt sich, wenn man den realen Bildwinkel mit der Vergrößerung multipliziert.
Beispiel: 7° x 8 = 56°. Umgekehrt ergibt sich die Vergrößerung aus den beiden Bildwinkeln: 56°:7° = 8.

Auch wenn das Auge nur einen kleinen Teil im Zentrum wirklich scharf darstellt, ist es doch angenehmer einen größeren Bereich zu sehen, da dies das auffinden von Tieren, Gegenständen usw. vereinfacht.

Ein Weitwinkel-Ferngläser bieten bei gleicher Vergrößerung wie ein normales Glas ein besonders großes Gesichtsfeld. Der Begriff "Weitwinkel" ist definiert als: objektseitiges Sehfeld in Grad x Vergrößerung gleich oder größer als 60°. Beispiel: 7,5°x8 = 60.

Der Nachteil ist dabei, je größer das Sehfeld, um so größer muss die Frontlinse sein - was wieder ein größeres Gewicht bringt.

Man muss halt probieren und jeder für sich das entsprechende auswählen.

Noch ein Tip - wer mehr Vergrößerung wünscht, aber die Hände nicht still halten kann - es gibt unter anderem von Canon Ferngläser mit Bildstabilisator.
Einfach genial - wer da mal durchgeschaut hat möchte kaum noch etwas anderes.

http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Binoculars/Optical_Image_Stabilisation/index.asp

Gruß

Dirk

derMac
19.09.2007, 16:53
Hi Mac, ich verstehe nicht ganz, wie du das meinst, deshalb "hake" ich nochmal nach: (auch wenns den Einen oder Anderen langweilt, der muss es ja nicht lesen):

Ich arbeite häufig mit Messinstrumenten mit teilweise 30 facher Vergrößerung und entsprechender Lichtstärke. Wir haben damit mal nachts auf nem Stativ den Mond beobachtet. Der dabei sichtbare Ausschnitt war derart brilliant, dass man wirklich jedes Detail auf der Oberfläche ausmachen konnte. Die Vergrößerung war so groß, dass die Bewegung des Mondes um die Erde ständig nachjustiert werden musste. Mit bloßem Auge allerdings war es kaum noch möglich, den anvisierten Bildsektor wiederzufinden. So ist es auch bei Gläsern mit großer Vergrößerung - die Details sind exzellent aber der Überblick geht schnell verloren.
Der Durchmesser des Bildausschnittes blieb bei der Mondbeobachtung auch trotz der Bewegung der Augen immer gleichgroß, genauso wie dies auch bei einem normalen Fernglas (außer bei s.g. Zoomgläsern) der Fall ist. Insofern hängt der beobachtbare Bildwinkel (wenn man diesen als das Bogenmaß des jeweiligen Bildausschnitts definiert) einerseits von der Vergrößerung des Instrumentes und andererseits vom Durchmesser des Objektivs und des Okulars (Konstruktion) ab.
Man sollte also bei einem Glas mit großer Vergrößerung darauf achten, dass Okular- und Objektivgröße in einem gesunden Verhältniss zur Vergrößerung stehen, was sich dann allerdings meist in einem entsprechend hohen Preis niederschlägt.

Oder reden wir hier grundsätzlich aneinander vorbei? Gruß von Hasenfuss.
Das unbewegte Auge hat einen Blickwinkel. Dieser ändert sich nicht, wenn du durch eine Vergrößerung schaust. Von außen betrachtet ändert er sich natürlich, aber für das Auge bleibt der Winkel gleich, du hast nur das Gefühl näher ran zu stehen.
Was anders ist die Möglichgeit "umherzuschauen". Dabei bewegst du das Auge. Bei einigen Ferngläßern geht das in einem größeren Bereich als bei anderen. Aber das hat weder etwas mit der Vergrößerung noch mit dem Objektivgröße zu tun.

Mac

derMac
19.09.2007, 16:59
Das stimmt nicht so ganz.
Der "Bildwinkel", wird beim Fernglas als Sehfeld angegeben.
Das Gesichtsfeld bzw. Sehfeld läßt sich in Grad und Metern angeben.
Das tatsächliche Gesichtsfeld ist der reale Bildwinkel, gemessen vom Mittelpunkt der Objektivlinse.
Das scheinbare Gesichtsfeld ist der subjektiv vom Betrachter wahrgenommene Bildwinkel; er ergibt sich, wenn man den realen Bildwinkel mit der Vergrößerung multipliziert.
Beispiel: 7° x 8 = 56°. Umgekehrt ergibt sich die Vergrößerung aus den beiden Bildwinkeln: 56°:7° = 8.

Was soll ich mir unter "realem Blickwinkel" vorstellen?
Die Vergrößerung ist unabhängig von irgendwelchen realen Blickwinkeln. Die Vergrößerung hängt ausschließlich von der Brennweite ab.


Auch wenn das Auge nur einen kleinen Teil im Zentrum wirklich scharf darstellt, ist es doch angenehmer einen größeren Bereich zu sehen, da dies das auffinden von Tieren, Gegenständen usw. vereinfacht.

Ein Weitwinkel-Ferngläser bieten bei gleicher Vergrößerung wie ein normales Glas ein besonders großes Gesichtsfeld. Der Begriff "Weitwinkel" ist definiert als: objektseitiges Sehfeld in Grad x Vergrößerung gleich oder größer als 60°. Beispiel: 7,5°x8 = 60.

Der Nachteil ist dabei, je größer das Sehfeld, um so größer muss die Frontlinse sein - was wieder ein größeres Gewicht bringt.
Nein, das Sehfeld hängt nicht von der Größe der Frontlinse ab. Diese ist für die Lichtstärke zuständig.

Mac

Komtur
19.09.2007, 17:50
Nein, das Sehfeld hängt nicht von der Größe der Frontlinse ab. Diese ist für die Lichtstärke zuständig.

Lies meinen Beitrag noch mal genau.

Dort steht:
"Das tatsächliche Gesichtsfeld ist der reale Bildwinkel, gemessen vom Mittelpunkt der Objektivlinse." Der reale Bildwinkel ist also der rechnerische.

Zitat zum Sehfeld:
"Die Größe des Sehfeldes resultiert aus den Daten der Vergrößerung und der Objektivöffnung."
Einfach mal hier nachlesen:
http://www.sternwarte-singen.de/fernglassehfeld.htm

Das Sehfeld hängt auch nicht von der Frontlinse alleine ab. Je größer die Frontlinse, um so heller das Bild, stimmt natürlich. Aber mit einer kleinen Frontlinse kann ich kein großes Sehfeld haben.
Bei zwei Ferngläsern mit gleicher Vergrößerung, aber einem größeren realen Bildwinkel, der durch eine größere Frontlinse vorhanden ist, ist auch das subjektiv vom Betrachter wahrgenommene Sehfeld größer.
Siehe angegeben Formel und Vergleich zum Weitwinkelfernglas.

Beispiel: 7° x 8 = 56°
Beispiel: 7,5°x8 = 60 (Weitwinkel)

Die 7,5° bekommt man durch größere Frontgläser.

Operngläser haben, bedingt durch die sehr kleine Fronlinse, auch ein geringeres Sehfeld bei gleicher Vergrößerung.

Gruß

Dirk

derMac
19.09.2007, 19:08
Lies meinen Beitrag noch mal genau.

Dort steht:
"Das tatsächliche Gesichtsfeld ist der reale Bildwinkel, gemessen vom Mittelpunkt der Objektivlinse." Der reale Bildwinkel ist also der rechnerische.
Ok. Und warum schreibstg du dann, mein Text würde nicht ganz stimmen? Hab ich irgendetwas geschrieben, was dieser Aussage widersprechen würde? Ich hatte gefragt, weil du einen Widerspruch zu meiner Aussage zu sehen scheinst. Ich seh den aber immer noch nicht. Du hast mich nur ergänzt.


Zitat zum Sehfeld:
"Die Größe des Sehfeldes resultiert aus den Daten der Vergrößerung und der Objektivöffnung."
Einfach mal hier nachlesen:
http://www.sternwarte-singen.de/fernglassehfeld.htm

Auch wenn das bei einer Sternwarte Steht stimmt es trotzdem nicht. ;-)
Du wirst ne Menge Links finden, wo was anderes steht.


Das Sehfeld hängt auch nicht von der Frontlinse alleine ab. Je größer die Frontlinse, um so heller das Bild, stimmt natürlich. Aber mit einer kleinen Frontlinse kann ich kein großes Sehfeld haben.
Warum?


Bei zwei Ferngläsern mit gleicher Vergrößerung, aber einem größeren realen Bildwinkel, der durch eine größere Frontlinse vorhanden ist, ist auch das subjektiv vom Betrachter wahrgenommene Sehfeld größer.
Siehe angegeben Formel und Vergleich zum Weitwinkelfernglas.

Beispiel: 7° x 8 = 56°
Beispiel: 7,5°x8 = 60 (Weitwinkel)
Ich kann in der Formel keinen Objektivdurchmesser erkennen.

Mac

Komtur
19.09.2007, 19:41
Ok. Und warum schreibstg du dann, mein Text würde nicht ganz stimmen? Hab ich irgendetwas geschrieben, was dieser Aussage widersprechen würde? Ich hatte gefragt, weil du einen Widerspruch zu meiner Aussage zu sehen scheinst. Ich seh den aber immer noch nicht. Du hast mich nur ergänzt.

Je größer die Vergrößerung, um so kleiner der Bildwinkel.
Du hast geschrieben:
"Der hängt beim Fernglas und beim Mikroskop von der Konstruktion ab, aber nicht direkt von der Vergrößerung. Das sind zwei völlig verschiedene Sachen."
Was nicht ganz richtig ist, da Bildwinkel und Vergrößerung zusammenhängen.
Daher meine "Korrektur".




Zitat zum Sehfeld:
"Die Größe des Sehfeldes resultiert aus den Daten der Vergrößerung und der Objektivöffnung."
Einfach mal hier nachlesen:
http://www.sternwarte-singen.de/fernglassehfeld.htm

Auch wenn das bei einer Sternwarte Steht stimmt es trotzdem nicht. ;-)
Du wirst ne Menge Links finden, wo was anderes steht.

Was steht dort anders?
Das Sehfeld resultiert nicht aus den Daten von Vergrößerung und Objektivöffnung?
Das zeige mit bitte.



Zitat:
Das Sehfeld hängt auch nicht von der Frontlinse alleine ab. Je größer die Frontlinse, um so heller das Bild, stimmt natürlich. Aber mit einer kleinen Frontlinse kann ich kein großes Sehfeld haben.

Warum?

Darum:
αD = 2 × atan(D/2)

α: Bildwinkel
atan: Arcustangens
D: Durchmesser der Optik




Beispiel: 7° x 8 = 56°
Beispiel: 7,5°x8 = 60 (Weitwinkel)

Ich kann in der Formel keinen Objektivdurchmesser erkennen.

In der Formel ist der Bildwinkel enthalten, der sich wiederum aus dem Objektivdurchmesser errechnet. - Somit ist er enthalten.

Gruß

Dirk

derMac
19.09.2007, 22:52
Je größer die Vergrößerung, um so kleiner der Bildwinkel.
Du hast geschrieben:
"Der hängt beim Fernglas und beim Mikroskop von der Konstruktion ab, aber nicht direkt von der Vergrößerung. Das sind zwei völlig verschiedene Sachen."
Was nicht ganz richtig ist, da Bildwinkel und Vergrößerung zusammenhängen.
Daher meine "Korrektur".
Das Blickwinkel und Vergrößerung zusammenhängen sollen hast du aber nicht in dem Teil geschrieben auf den ich geantwortet habe. :roll: Und dem Teil stimme ich auch nicht zu. Aber gegen deine allgemeinen Ausführungen zum Blickwinkel hab ich nix.


Was steht dort anders?
Das Sehfeld resultiert nicht aus den Daten von Vergrößerung und Objektivöffnung?
Das zeige mit bitte.
Hab grad nicht viel Zeit, aber du wirst ne Mene Ferngläser finden, die bei gleicher Vergrößerung und gleicher Objektivgröße verschiedene Sehfelder haben. Das widerspricht deiner Aussage ganz offensichtlich. Ansonsten später gern genauer.


Darum:
αD = 2 × atan(D/2)

α: Bildwinkel
atan: Arcustangens
D: Durchmesser der Optik
Das würde jetzt bedeuten, dass der Blickwinkel (also der mit dem Sehfleld zusammenhängende) ausschließlich von Objektivdurchmesser abhängt. Oder was meinst du mit "Duchmesser der Optik"? Oder reden wir von verschiedenen Blickwinkeln?

Mac

hosentreger
19.09.2007, 23:49
Zu der optischen bzw. physikalischen Grundsatzdiskussion:

http://www.juelich-bonn.com/jForum/list.php?9

Hier informiere ich mich gerne zu dem Thema: Lehrreich und oft auch amüsant...

Gut Guck
hosentreger

Robert G
20.09.2007, 01:51
Zeiss Dialyt 10 x 40 B, 700 Gramm.
Unglaublich gute Optik, sehr plastische Darstellung, gute Lichtstärke, sehr stabil - erkauft mit einem relativ hohen Gewicht. Seit ich es habe, geh ich keinen Schritt raus ohne das Glas.
10 fache Vg ist kein Problem, wenn man die richtige Technik draufhat: das Glas in der rechten Hand, mit der linken Hand eine lockere Faust machen, den Daumen abgespreizt, das Glas auf die Fingerknöchel legen, die Daumenspitze stützt sichs aufs Kinn.
Andreas

Hej,
stimme Dir absolut zu! Habe dieses Glas auch immer mit dabei.Absolute Spitzenklasse in jeder Beziehung.Die Materialauswahl und Verarbeitung läßt die Nutzung des Glases als "Werkzeug" unter allen Bedingungen zu. Das höhere Gewicht ist nur relativ ein Nachteil.Wegen der größeren Masse läßt es ich ruhiger halten.Ein 10x20 "Taschenglas" ist deswegen viel unruhiger!! und eigendlich deswegen nicht die 1.Wahl.Wird meiner Meinung,auch nur wegen der für Laien sich toll anhöhrenden großen Vergrößerung angeboten!!Wenn es ein kleines Glas sein soll,dann ei 8x20 Vergrößerung ist bei einem Fernglas nicht unbedingt das
entscheidende Argument.Ich weiß wovon ich spreche,bin beruflich mit derOptik vertraut.
Robert

Hasenfuss
20.09.2007, 08:30
Ich versuch jetzt nochmal, etwas Ordnung in die optische Grundsatzdiskussion von gestern zu bringen, ohne dabei auf die vielen einzelnen Aussagen eingehen zu wollen:

Das Sehfeld (auch Gesichtsfeld) eines Fernrohrs ist defininert als der kegelförmige Raum, der bei Fokkusierung (Scharfstellung) auf unendlich überblickt wird.

Die Größe des Sehfeldes kann durch den s.g. Sehfeldwinkel erfasst werden. Dabei muss zwischen scheinbarem und wahrem Sehfeld unterschieden werden. Entscheident für das Verhältnis beider Sehfelder ist neben der Vergrößerung die Größe und Anordnung der s.g. Gesichtsfeldblende im Verhältnis zum Objektiv und Okular im Innern des Fernrohrs. Das wahre Sehfeld ist nicht der vom Beobachter wahrnehmbare Bildausschnitt, da dieser Ausschnitt durch die Gesichtsfeldblende als scheinbares Sichtfeld begrenzt wird. Dieses ist auch nur vom Beobachter wahrnehmbar.

Die Vergrößerung eines Gegenstandes bedeutet die Vergrößerung des Winkels, unter dem dieser auf der Netzhaut abgebildet wird. Die s.g. keplerschen Fernrohre (Urform des Fernrohres) bestehen aus einer Sammellinse mit großer Brennweite (Objektiv) und einer Sammellinse mit kleiner Brennweite (Okular). Das Objektiv erzeugt vom Gegenstand ein verkleinertes, umgekehrtes Bild - das Okular wirkt wie eine Lupe und erzeugt ein vergrößertes, umgekehrtes seitenvertauschtes Bild. Dies wird in der Folge mittels Umkehrprismen behoben. Schließlich sorgt noch eine konkave Fokussierlinse dafür, dass sich das Bild innerhalb der Brennweite des Okulars befindet und somit scharf gestellt werden kann.
In heutigen Ferngläsern kommen wirksame Linsensystem zum Einsatz, die in ihrer Funktion optimal aufeinander abgestimmt sind. Die Grundsätze aber sind die gleichen.

Gruß von Hasenfuss.

Trapper
20.09.2007, 08:58
Mal ne Frage an die Experten:
da ich mich auch mit der Anschaffung eines Fernglases trage, was ist denn von dem Luger 10x26 zu halten? Guckst Du hier:http://http://www.luger-optik.de/?page=fernglaeser&serie=LR&lg=DE (http://www.luger-optik.de/?page=fernglaeser&serie=LR&lg=DE)

Hasenfuss
20.09.2007, 10:07
@ Trapper: Bin zwar kein Experte, ich versuch aber trotzdem mal `ne Antwort :grins:.

Was von einem Fernglas zu halten ist, kommt ganz darauf an, was du damit machen willst. Das berschriebene Luger 10x26 ist sicher als Glas, was du bei Rucksacktouren oft mit dabeihaben willst, kein schlechter Tipp (geringes Gewicht, wasserdicht, mehrfach vergütete Optik). Für welchen Preis kannst du es denn bekommen? Von der Lichtstärke würde ich allerdings keine Wunder erwarten, aber wenn dich das nicht stört ... .
Die von Komtur bereits erwähnten Gläser von Canon mit Bildstabilisator sind auf jeden Fall `ne interessante Alternative - allerdings spielen die preislich auch in einer ganz anderen Liga.

Gruß von Hasenfuss.

Trapper
20.09.2007, 13:13
Es kostet so zwischen 80-100€. Ich möchte es hauptsächlich zum Paddeln verwenden. (Bojenmarkierungen lesen;Durchfahrten finden etc.) Aber auch mal für Piepmätze und anderes Getier. Mein Budget ist halt begrenzt, oder sagen wir mal, viel mehr möchte ich für diesen Zweck nicht investieren. Ging ja bisher auch ohne. Aber schöner wäre mit.
Bin für Alternativen im wasserdichten Segment bis 150€ durchaus aufgeschlossen.

Sam
22.09.2007, 23:36
Wie wäre es mit dem Steiner Skipper 7x30? Laut Liste 209,00 €, aber man kann es wahrscheinlich auch günstiger bekommen. Ich persönlich interessiere mich für die günstigen Safari-Modelle, die als wasserdicht bezeichnet werden. Wie sind die Steiner-Produkte generell zu betrachten? Billiger Schrott oder preiswerte Alternativen?

Andreas L
24.09.2007, 12:51
Das höhere Gewicht ist nur relativ ein Nachteil.Wegen der größeren Masse läßt es ich ruhiger halten.Ein 10x20 "Taschenglas" ist deswegen viel unruhiger!! und eigendlich deswegen nicht die 1.Wahl.Wird meiner Meinung,auch nur wegen der für Laien sich toll anhöhrenden großen Vergrößerung angeboten!!Wenn es ein kleines Glas sein soll,dann ei 8x20 Vergrößerung ist bei einem Fernglas nicht unbedingt das
entscheidende Argument.Ich weiß wovon ich spreche,bin beruflich mit derOptik vertraut.
Robert

So hab ich das noch gar nicht gesehen - aber das stimmt schon. Das hohe Gewicht stört mich auch nicht beim Handling, sondern eher, wenn es im Rucksack zusammen mit vielem anderen Zeug als "totes Gewicht" liegt.
Andreas.
PS: Ich habe Dir eine PN geschickt.

Hawe
24.09.2007, 19:31
Da ich kein professioneller Tierbeobachter bin, und auch nicht die Haar am A... des Rehbocks zählen will, reicht mir ein 7*25 Zeiss Monokular. Hervorragende Optik, ausreichende Vergrösserung für unterwegs, winzig klein und sehr leicht
Gruss hawe

Schwarzspecht
27.09.2007, 15:54
Ich benutze auf Touren stets mein Leica Trinovid 10x32 BN, da es sehr handlich, klein, leicht (ca. 650 g) ist und trotzdem meinen Ansprüchen (Vogelbeobachtung, aber auch Beobachtung von Insekten in der Nähe - Naheinstellgrenze 2,1 m) genügt. Die Bildqualität ist top. Nachteil bei so kleinen Gläsern ist freilich die in der Dämmerung vergleichsweise geringe Lichtstärke.

Poldi
28.09.2007, 16:20
Keines. Wenn man schon mal Adleraugen hat... :bg:

GospeLIX
12.10.2007, 02:06
Minox MD 6x16
http://www.orniwelt.de/product_info.php?products_id=1067
105gramm
sehr handlich und immer dabei

Sam
12.10.2007, 18:51
Was haltet ihr von dem zur Zeit bei Globi reduziertem Nikon Travelite EX?http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=nn_06002&utm_source=NL1007&utm_medium=Newsletter&utm_term=Nikon&utm_content=Kartenkunde&utm_campaign=Newsletter

chinook
12.10.2007, 19:05
Was haltet ihr von dem zur Zeit bei Globi reduziertem Nikon Travelite EX?http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=nn_06002&utm_source=NL1007&utm_medium=Newsletter&utm_term=Nikon&utm_content=Kartenkunde&utm_campaign=Newsletter

Hervorragend. Kaufen! Zumal die Gewichtsangabe wohl falsch ist. Angeblich wiegts nur 255g.


-chinoook

Markus K.
15.10.2007, 19:26
Wie wäre es mit dem Steiner Skipper 7x30?

Was ist von dem Steiner Skipper 7x30 zu halten. Hat jemand Erfahrung damit?
Vorteil zum Skipper 7x50 ist warscheinlich das Gewicht??

Gruss Markus K.

derMac
15.10.2007, 19:57
Was ist von dem Steiner Skipper 7x30 zu halten. Hat jemand Erfahrung damit?
Vorteil zum Skipper 7x50 ist warscheinlich das Gewicht??
Ja, klar. Aber am Ende kommst es ja darauf an, was du damit machen willst, deshalb gibt es ja so viele verschiedene Ferngläser. ;-)

Mac

Markus K.
15.10.2007, 20:17
Hi Mac,
ja gute Frage...
Also zum einen habe ich vor, Tiere und die Landschaften zu beobachten, speziell nächstes Jahr in Neufundland (Seevögel, Wale, etc.).

Dann soll es auch mal zusammen mit meinem zukünftigen Faltboot zum Einsatz kommen. Dazu würde ich mich gerne zu dem Model mit Kompass entscheiden. Macht der Kompass dort Sinn? Oder ist das nur "Spielerei"? Auf den Bootskompass würde ich nicht verzichten.

Gruss Markus

derMac
15.10.2007, 21:46
Also zum einen habe ich vor, Tiere und die Landschaften zu beobachten, speziell nächstes Jahr in Neufundland (Seevögel, Wale, etc.).
hohe Vergrößerung, lichtstark, also schwer :grins:


Dann soll es auch mal zusammen mit meinem zukünftigen Faltboot zum Einsatz kommen.
Nicht zu hohe vergrößerung, lichtstark
Man sagt, dass Vergrößerungen größer 8-fach im Boot nicht günstig sind, weil auf dem Wasser kaum ruhig zu halten.


Dazu würde ich mich gerne zu dem Model mit Kompass entscheiden. Macht der Kompass dort Sinn? Oder ist das nur "Spielerei"?
Der Kompass kann im Seekajak sinn machen, wenn man schlecht sichtbare Ziele genau anpeilen will. Hab aber keine Erfahrung mit dem Seekajaken. Sonst braucht man den Kompass eigentlich nicht.

Ich denke, ein hochwertiges, "mittelschweres", lichtstarkes 8-fach vergrößerndes wäre der ideale Kompromiss. Was willst du ausgeben? :bg:

Das Steiner ist sicher nicht verkehrt, aber der Kompass IMHO verzichtbar. Da steigt dann die Auswahl in dem Preisbereich.

Mac

Markus K.
15.10.2007, 22:32
Danke mal für die Infos. Ich würde es mir schenken lassen...:grins:
Zu welchem würdest Du mir raten?

Weitere Bedingungen sind:
-möglichst leicht
-wasserdicht/unempfindlich auch gegen Seewasser

Gruss Markus

Der Foerster
15.10.2007, 22:44
Ich nehme (wenn ich eins mitnehme und das ist nur auf Touren wo keine Material-Schlacht zu erwarten ist) mein Leica Ultravid 10x25 mit. Ohne Frage ein klasse Glas!
Für mich macht es nur Sinn ein nahezu perfektes mitzunehmen, alles andere kann ich für mich auch weglassen. Aber ich ich weiß in dem Punkt bin ich vielleicht etwas, na sagen wir extrem (auch wenn ich selber es als perfektionistisch bezeichnen würde;-))

Rio
15.11.2007, 11:16
meine augenhilfe ist ein eschenbach 8x21 monokular.
sehr klein, sehr leicht und reicht (mir).

Ari
15.11.2007, 14:08
Auf Tour halte ich es wie Adlerauge ;-) und nehme keins mit.
Ansonsten habe ich ein Olympus 8x25.
Ist schön klein und leicht und liefert eine ordentliche Bildqualität.

Peter1960
15.11.2007, 19:01
Selbst bei Spaziergängen habe ich meist mein Swarovski Pocket 10x25 mit (230 g, schwarzes Modell).

Vorher hatte ich ein Zeiss Compact 10x25, aber es hatte umstülpbare Augenmuscheln, die mein Sichtfeld als Brillenträger stärker beeinträchtigten.

Beim Swarovski mag ich die Lösung mit den einfach drehbaren Brillenträgerokularen und mMn zeichnet es auch schärfer.

jackknife
17.11.2007, 01:42
Hervorragend. Kaufen! Zumal die Gewichtsangabe wohl falsch ist. Angeblich wiegts nur 255g.


-chinoook

Gerade bei den kleinen Ferngläsern lohnt es sich Qualität zu kaufen. Das Nikon ist für die optische Leistung zu groß und schwer. Spare ein paar Tage und hol dir ein Zeiss Conquest 8x20 T*. Damit hast Du was fürs Leben, und bekommst kein Augenkrebs oder eine Netzhautablösung.
Ich habe gerade für meinen Sohn ein Steiner Safari 8x22 gekauft. Ganz schlecht ist das nicht, wobei man wirklich nur von einem zentralem Schärfebereich sprechen kann. Der Rand ist unscharf. Gute Optik kostet Geld. Eine ganz normale Brille mit Entspiegelung kostet ein vielfaches. Wie könnt ihr da bei einem optischen Gerät mit viel mehr Baugruppen, zu so einem günstigen Preis, Leistung erwarten?

chinook
17.11.2007, 02:58
Gerade bei den kleinen Ferngläsern lohnt es sich Qualität zu kaufen. Das Nikon ist für die optische Leistung zu groß und schwer.

Gerade weil es etwas größer und schwerer ist hat es gute Chancen bei dem Preis ein vergleichsweise gutes Glas zu sein. Stichwort Porroprisma <-> Dackkantprisma. Diese sind bauartbedingt bei gleichem Preis in _erheblich_ höherer Qualität zu fertigen.


Spare ein paar Tage und hol dir ein Zeiss Conquest 8x20 T*. Damit hast Du was fürs Leben, und bekommst kein Augenkrebs oder eine Netzhautablösung.

Mir völlig schleierhaft ist, warum Du schon für Mehrausgaben bei optischer Qualität plädierst und dann hier auf halben Wege stehenbleibst: Victory Compact 8x20 T. Besser als das Conquest sollten eine ganze Reihe Ferngläser anderer Hersteller sein (die üblichen Verdächtigen).


Ich habe gerade für meinen Sohn ein Steiner Safari 8x22 gekauft. Ganz schlecht ist das nicht, wobei man wirklich nur von einem zentralem Schärfebereich sprechen kann. Der Rand ist unscharf.

Aua. Das hat gegen das Nikon keine Chance. Und ist nicht einmal viel billiger.


Gute Optik kostet Geld. Eine ganz normale Brille mit Entspiegelung kostet ein vielfaches. Wie könnt ihr da bei einem optischen Gerät mit viel mehr Baugruppen, zu so einem günstigen Preis, Leistung erwarten?

Wir sprachen vom Preis-Leistungs-Quotienten. Der ist hervorragend. Die absolute Leistung ist ebenfalls recht gut.
So wie man entspiegelte Brillengläser aus Asien zu einem Bruchteil des Preises bekommen kann wie welche von Rodenstock oder Zeiss so gelingt dies auch u.U. bei komplexeren Produkten. Gerade (!) Nikon-Gläser aus dem mittleren Segment haben einen recht guten Ruf.

Ich bleibe bei meinem Urteil: Zu dem angebotenen Preis ist das Glas ein sehr guter Kauf.


-chinoook

PS: Ich selber beobachte auf Reisen (wenn es auf das Gewicht ankommt) mit einem Zeiss Victory Compact 8x20 T. Weniger sehen oder erkennen würde ich mit dem benannten Nikon wohl auch nicht.

jackknife
17.11.2007, 10:39
Das Victory ist nochmals erheblich teurer. Die Conquestreihe ist optisch Oberklasse. Das Conquest ist kleiner im Faltmaß. Man kann es für rund 300,- bekommen, das Victory für rund 500,- . Damit überreizt man wohl etwas den Etat, wenn die Empfehlung für das Conquest schon selbigen bei weitem sprengt.
Das Victory ist top, keine Frage, aber auch nur marginal besser als das Conquest.

mcgredi
17.11.2007, 12:11
Hi,
hatte mir auch überlegt eine Leica zu besorgen. Habe aber auf Touren immer meine DigiCam dabei. Geld und Gewicht würde ich aus diesem Grund eher in eine tolle Bridgekamera investieren. Muß dann eben einen Satz Akkus mehr mitnehmen (Bei mir 100g) - ausser es sollte schlagartig sehr kalt werden. Weiterer Vorteil einer Cam ist das verwacklungsfreie Aufnehmen des Zieles mit z.B. Tripod und nachträgliches anschauen in der Cam mit Zoomfunktion - oder gleich Video drehen. Ausserdem ist das Objektiv einer Bridgekamera wesentlich Lichtstärker als ein Ferngals mit einer 25er Öffnung.

Luxus würde ich nicht redundant einpacken.

jackknife
17.11.2007, 12:23
es ist wohl doch ein riesengroßer Unterschied, ob man sich ein Bild auf dem Bildschirm seiner Digicam anschaut, oder mit einem Fernglas in brillianter Qualität und Echtzeit Tiere beobachtet. Das hat nichts miteinander zu tun. Wenn Du das kleine Leica Trinovid in Betracht ziehst, triffst Du eine sehr gute Wahl. Mechanisch finde ich, sind die Leicas mit am besten gemacht. Da kommt wiederum Zeiss nicht mit.

mcgredi
17.11.2007, 13:03
Hallo jackknife,
stimme ich dir zu. Ein richtiges Fernglas macht schon mehr Spaß. Besitze selbst 2 globige davon. Ein Bresser mit 7-35x50 (http://www.shop.gutsches.de/catalog/images/hunter7x50.jpeg) (vor 12 Jahren für ca. 400DM) und eines von der US Army (http://www.americasarmy.pl/zdjecia/1049366198m22.jpeg) (geschenkt bekommen, sieht aus wie eine Steiner Model). Dieses Model hat 7x50 außerdem ein integriertes Fadenkreuz (Ziele vermessen), ist bedampft und scheint Wasserdicht zu sein *nice* - Ein richtiges Survival-Fernglas halt *hehe*

Da die genannten Kalieber viel zu schwer für zweiwöchige Trekks sind und ich keinen erneuten Kompromisskauf tätigen wollte, bin ich irgendwann beim Leica Ultravid 8x20 BR (http://www.leica-camera.ch/d/aktuell/aktuell_detail.jsp?ID_Display=10005S) für um die 500 Euro gelandet.

Wenn ich dieses Budget mit meinem Kamera-Budget zusammenlege bin ich im Bereich einer digitalen SLR Kamera oder einer Sony DSC-R1 (http://www.dpreview.com/reviews/sonydscr1/) *lechz*. Da ich eher der Fotoentusiast bin wäre für mich hier das Geld besser angelegt.

Habe mal ein billiges 10x25er bei einer Flugshow vom Verein meines Vaters im vgl. zu meinem Bresser in der Hand gehabt (War ein Werbegeschenk für ein Abo von FlugRevue). Der Vergleich war schon deutlich. Wie bei kleinen DigiCams neigt man auch bei kleinen Ferngläsern zu mehr Verwacklung, da sie nicht so gut in der Hand liegen. Das Werbegeschenk mit einer 25er Öffnung sicherlich noch im Vorteil gegenüber dem 20er von Leica (bräuchte schon das 25er).

Wie schwer dürfte bei euch denn ein Ferglas für eine 14-tägige Rucksacktour sein?

Grüße
daniel

jackknife
17.11.2007, 16:15
Wie schwer? Ein schönes, tragbares Optimum ist ein 8 x 32 mit ca. 600gr.
Je nach Anspruch nehme ich aber auch ein 8 x 20er Faltglas mit, welches nur 180 gr. wiegt. Bis zu einem Gewicht von 750 gr. schleppe ich in Form eines Fernglases mit, das ist es mir wert. Im Kanu auch mal eben ein großes 8 x 56 mit 1200gr.

OliverR
21.04.2008, 14:46
Um das Thema Fernglas auf Tour noch einmal aufzugreifen: Was wäre denn von dem Billigfernglas bei LIDL (http://www.lidl.de/cps/rde/xchg/lidl_de/hs.xsl/index_40884.htm?detail=extensive) zu halten, wenn man nur ab und zu auf Tour etwas in die Ferne schauen möchte? Natürlich darf man für 5,99 Euro nicht gerade ein Highendteil erwarten, aber wäre das wirklich eine reine Fehlinvestition?

Danke und Grüße

Oliver

Andreas L
21.04.2008, 16:58
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man für den Endverkaufspreis ein Linsensystem bauen kann, das auch nur primitivsten Ansprüchen genügt. Ich bin aber auch ziemlich verwöhnt (Zeiss Dyalith 10x40). Über alles weitere muss man dann auch, glaub ich nicht weiter reden. IMO sollte man das unter "Handel mit Sondermüll" ablegen. :(

Andreas

OliverR
21.04.2008, 17:00
Ok, das war deutlich. ;-)

Schelli
21.04.2008, 17:04
Ich verwende zwei Billig-Ferngläser von Tschibo - ein Monokular und ein Binokular.

Für mein hobbymäßiges Betrachten von Bergpanoramen und Gämsen reichen beide Dinger aus, wobei das Binokular einen durchwegs robusten Eindruck macht.

Würde ich sie verlieren oder wären sie kaputt, würde mir keine grauen Haare wachsen....:bg:

LG
Schelli

chinook
21.04.2008, 17:58
[...] Gämsen [...]
Mir wachsen gleich grauen Haare ... ob der Rechtschreibdeform.

Schelli
21.04.2008, 18:33
Liebes Grauhaar,

Anbei ein interessanter Artikel:

http://www.tirol.gv.at/themen/umwelt/wald/erlebnis/gaemsen/

LG
Schelli

PS: Wer die alten Rechtschreibregeln nicht perfekt beherrscht hat, sollte nicht so tun, als ob er alle nachfolgenden Reformen der letzten paar Jahre beherrschen würde....

Pfad-Finder
21.04.2008, 19:37
Seit Sommer 2005 begleitet mich regelmäßig ein Steiner Safari 8x22:

Vorteile:
- ziemlich unkaputtbar, auf jeden Fall leidensfähig
- so leicht, dass man es auch regelmäßig mitnimmt (280 g)
- gut genug, um wilde Tiere auch bei leichter Dämmerung/prallem Sonnenschein beobachten oder noch weit entfernte Wegweiser lesen zu können
- nicht so teuer, dass man dauernd Angst vor Diebstahl, Beschädigung etc. haben muss

Nachteile:
- Augenmuscheln verdrehen sich dauernd, dto. Dioptrienjustierung r/l
- Nicht für alle Brillenträger gut geeignet (ausprobieren!)
- Augenabstand darf nicht zu groß sein

Hatte mal ganz kurz ein Black Bear 10x26 für 10? 20 Euro?, das taugte nix: Reflexionen ohne Ende, unscharfe Bildränder, unsaubere Fokussierung. Mein dreijähriges Patenkind findet es aber prima.

Andreas L
21.04.2008, 19:38
@ Schelli: Ich glaube, da hast du jetzt was ganz falsch verstanden ...
Es ist nur so, dass es Leute gibt, die haben Gemsen 30, 40 Jahre lang richtig geschrieben und dann kommen ein paar Klugsch... daher und erklären per Verordnung, dass man das ab sofort mit einem ÄÄÄÄ schreibt. Das ist ungefähr so, wie wenn man einem alten Hund beibringen will, dass er ab sofort sein "Geschäft" auf dem Wohnzimmerteppich zu machen hat.

Andreas (auch schon ziemlich grau...)

derMac
21.04.2008, 21:23
Es ist nur so, dass es Leute gibt, die haben Gemsen 30, 40 Jahre lang richtig geschrieben und dann kommen ein paar Klugsch... daher und erklären per Verordnung, dass man das ab sofort mit einem ÄÄÄÄ schreibt. Das ist ungefähr so, wie wenn man einem alten Hund beibringen will, dass er ab sofort sein "Geschäft" auf dem Wohnzimmerteppich zu machen hat.
Du darfst es doch scheiben wie du willst. Allerdings haben sich die alten Variante damals auch nur ein "paar Klugsch..." ausgedacht und sie verordnet. ;-)

@chinook
Die Haare kannste färben, alles halb so wild.

Mac

chinook
21.04.2008, 21:27
@chinook
Die Haare kannste färben, alles halb so wild.



Aber der Augenkreps, der bleibt.


-chinoook

Jaerven
21.04.2008, 22:14
Aber der Augenkreps, der bleibt.
aua

Fjaellraev
21.04.2008, 22:27
Damit es endlich wieder zurück zum Thema geht ;-) und bitte bleibt dabei sonst muss der Thread echt noch aufgeräumt werden.
Ich kann Andreas nur zustimmen dass bei den niedrigen Verkaufspreisen einfach keine brauchbare Qualität möglich ist.
Bevor ich mein Leica hatte, war ein absolutes 8x21 Billigteil mein Begleiter auf Touren. Heute liegt es nur noch irgendwo in der Ecke und das liegt nicht nur daran dass ich ein besseres habe.
Ich hatte auch das Gefühl um nur ab und zu was zu schauen würde mir das Billigteil reichen, aber nach wenigen Minuten habe ich mit dem Teil Kopfschmerzen bekommen da sich meine Augen einfach brutal anstrengen mussten um überhaupt etwas zu erkennen.
Das einzig brauchbare daran war die mitgelieferte Tasche, die jetzt meinen Blitz schützt ;-)
Fazit:
Finger weg von den absoluten Billigteilen.

Gruss
Henning

OliverR
22.04.2008, 10:58
Apropos billiges Fernglas: Stiftung Warentest (http://www.test.de/themen/bild-ton/schnelltest/-Fernglas-von-Lidl/1174443/1174443/)
Ich habe mir das kleine Fernglas gestern trotzdem gekauft. Der erste Eindruck war gar nicht soo schlecht... :roll: Richtig Testen muss ich es aber noch.