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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : GPS Gerät, aber welches?



borni83
21.07.2007, 10:33
Guten morgen zusammen,
ich möchte mir ein GPS Gerät anschaffen (um es in meiner Freizeit zum Geocachen zu nutzen und im Urlaub damit zu reisen) und bin mit der Vielzahl der angebotenen Geräte etwas überfordert.

Ich habe ein Paar Anforderungen an das Gerät:

- Trackback Funktion
- USB Anschluss (habe als Mac Nutzer keine Serielle Schnittstelle)
- stabil, lange Akkulaufzeit und ein guter GPS Empfang
- Kartenanzeige (oder gibt es außer der sinkenden Akkuleistung Gründe dagegen?)
- Speichermöglichkeit auf CF-Karte

Dann gibt es noch ein Paar Sachen von denen ich weder Vor- noch Nachteile kenne, dazu gehören:

- Karten-Bezugssysteme (= Karten-Datum/Map-Datum)
- Positions-Formate (= Koordinaten-Gitter)

Kann das jemand erläutern?

Ich hätte gerne das ich meine Routen am Mac (!!!) planen kann, z.b. mit Google Earth, welche Vorraussetzungen muss das Gerät dafür erfüllen?

Und zu guter Letzt: es soll möglichst günstig sein, die 200 Euro müssen nicht unbedingt überschritten werden!

derMac
21.07.2007, 12:33
- USB Anschluss (habe als Mac Nutzer keine Serielle Schnittstelle)
Das ist schon mal ziemlich schlecht, es gibt praktisch von keinem GPS-Geräte-Hersteller brauchbare Software für den Mac.


- Kartenanzeige (oder gibt es außer der sinkenden Akkuleistung Gründe dagegen?)
Ja, der Preis. ;-) Alle deine Wünsche für 200 € dürfte schwer sein.


- Karten-Bezugssysteme (= Karten-Datum/Map-Datum)
- Positions-Formate (= Koordinaten-Gitter)

Kann das jemand erläutern?

Das ist so auf die Schnelle nicht ganz einfach. Aber es gibt ziemlich gute Erklärungen im iNetz http://kanadier.gps-info.de/a-gpsseite.htm



Ich hätte gerne das ich meine Routen am Mac (!!!) planen kann, z.b. mit Google Earth, welche Vorraussetzungen muss das Gerät dafür erfüllen?
Es gibt wohl Programme für den Mac, die zumindest erlauben, Routen auf das Gerät zu übertragen (musst du mal Google fragen). Die wichtige Voraussetzung dafür wäre, dass der Mac das Gerät sieht, es also z.B. eine normale USB-Schnittstelle hat.

Mac

borni83
21.07.2007, 14:18
also bin ich der natur als macuser ausgeliefert?! ;)

derMac
21.07.2007, 14:26
also bin ich der natur als macuser ausgeliefert?! ;)
Nein, du darfst die Geräte ja trotzdem nutzen. Und die Gundfunktionalität des Datenaustauschs geht auch mitm Mac. Karten auf das Gerät laden allerdings nicht. Aber oft hat man ja irgendwie Zugriff auf Windows, man munkelt sogar, dass es auf dem Mac laufen soll. :cool:

Mac

Freak
21.07.2007, 14:34
Hi borni83,
ich habe mich vor einiger Zeit auch mit dem Thema GPS am MAC beschäftigt. Leider musste auch ich feststellen das es da Softwaremäßig recht düster aussieht. Es gibt quasi kein Kartenmaterial unter OSX, dass sich auf's GPS übertragen lässt. Allerdings hat sich das Problem seit dem Umstieg von Apple auf Intel-Chips dank BootCamp von selbst gelöst. :grins:

Schöne Grüße von der MAC-Fraktion

borni83
21.07.2007, 20:20
ich habe einen ppc und keinen intelmac. abgesehen davon, welche geräte kämen denn in frage oder welche entsprechen nicht ganz meinen wünschen und sind trotzdem zu empfehlen?

kleinhirsch
21.07.2007, 20:29
hatte garmin nicht sein mapsource auch für mac os x angekündigt? es gab zumindestens eine presseankündigung (http://www8.garmin.com/pressroom/corporate/011006.html).

ansonsten gibt es linuxtreiber für garmin-geräte. damit bekommt man schonmal die daten vom gerät. mit GPS-Babel (http://www.gpsbabel.org) kann man dann die tracks, waypoints und so in andere formate (z.b. kml für google earth) konvertieren und sich die sachen dort anschauen.

mir reicht ein gerät ohne karte - ich hab ein gps 60 von garmin. von daher kann ich zu den kartenprogrammen keine angaben machen.

uli

derMac
21.07.2007, 22:11
hatte garmin nicht sein mapsource auch für mac os x angekündigt? es gab zumindestens eine
presseankündigung (http://www8.garmin.com/pressroom/corporate/011006.html).
Ja, aber das Programm gibt es immer noch nicht. :roll:


ansonsten gibt es linuxtreiber für garmin-geräte. damit bekommt man schonmal die daten vom gerät. mit GPS-Babel (http://www.gpsbabel.org) kann man dann die tracks, waypoints und so in andere formate (z.b. kml für google earth) konvertieren und sich die sachen dort anschauen.
Ja, das geht aufm Mac auch alles, z.B. mit Mac SimpleGPS (http://www.macsimplegps.com/oldsite/index.html)

Aber mit Karten geht eben nix, auch unter Linux IMHO nicht (ohne Windows-Emulator)

@borni83
Der Magallan eXplorist 210 oder Gramin eTrex Legend passen z.B. bis auf die Speicherkarte zu deinen Wünschen (wobei der Explorist IMHO besser abschneidet). Wenn du auf die Kartenfunktion (die du ohne Windows-Zugang eh nicht nutzen kannst und die auch sonst fragwürdig ist) verzichten kannst, steigt die Auswahl enorm. Mit Kartenfunktion und Spreicherkarte kommst du wohl deutlich über 200 €.

Mac

borni83
22.07.2007, 01:33
hm, ok.. ich war der meinung das eine kartenfunktion wichtig ist da ich dann einfach mehr wegpunkte speichern kann. zwischen den von dir genannten beiden geräten (dermac) liegen fast 100 euro. worauf sollte ich denn eurer meinung nach achten (mir scheint das ich unwichtige funktionen zu wichtig nehme)?
das etrex legend ist bis auf die etwas schwache akkuleistung eigentlich ganz nett und der preis ist auch ok, spricht irgendwas dagegen die fast 100 euro einzusparen (das gelbe käme ja nicht in frage wegen der fehlenden kartendarstellung)?

cd
22.07.2007, 02:24
Moin borni

vorweg: Ich mag die Kartengeschichten aufm GPS nicht wirklich.

Einfach deswegen, weil nen Mini-GPS-Display niemals den Überblick bieten kann, den man auf ner Papierkarte hat. Von daher würde ich komplett darauf verzichten! Hab auch schon gelegentlich Leute getroffen, die in bestens erschlossenen und ausgeschilderten Gegenden mit ihrem KartenGPS unterwegs waren und denen ich dann mit meiner Papierkarte helfen konnte, weil sie ihre Tour abwandeln wollten und der Miniausschnitt auf dem Display da nix bietet.
Selbst Routenplanung hab ich am PC noch nicht gemacht. Im Notfall hol ich mir relevante Koordinaten aus der Papierkarte, die meine wichtigste Orientierungshilfe bleibt. Und dazu brauchts nicht unbedingt ne (meist eh recht schlechte) Karte aufm Gerät. Ich hab mal Garmin-Karten am PC mit Digitalen Topographischen Karten verglichen und war ernsthaft schokiert wie extrem die generalisiert wurden.

Das GPS ist IMO ne Hilfe bei schlechter Sicht oder wenn man Punkte markieren will. Dazu brauch ich aber unterwegs keine Karte aufm GPS. (Straßennavigation ist was anderes, aber das lass ich mal aussen vor.)
Anders gesagt, meistens tuts ein Basic-Gerät, evtl aufgemotzt mit Kompass/Barometr. Höhenmesser.
Sofern das gerät genug Speicher für Waypoints hat, reicht das. Und 500 Waypoints muss man erstmal zusammenkriegen...
Trackback beherrschen eh alle gängigen Geräte.

Zum Anschluss an Mac: Ich hab seit einigen Wochen auch nen Mac (Intel, mit Parallels läuft Windows auch gut ;-)), aber noch nix bzgl GPS anschließen unternommen. Mir scheint nach etwas Recherche, es müsste auch das normale Garmin-ETrex-seriell-Kabel mit nem USB-Seriell_Adapter klappen. Und solche Adapter gibts bei Ebay für ein paar Euronen.

Die ETrex-Serie hat ne schön lange Batterielaufzeit und liegt gut in der Hand. Und es macht nix, wenn man es mal fallen lässt.

So, das mal mein Kommentar zum Thema ;-)

chris

borni83
22.07.2007, 13:13
hm, also die kartenfunktion finde ich nicht schlecht (in der theorie natürlich, denn ich habe ja keine praxiserfahrung), ich kann doch auf den geräten den maßstab verändern und dadurch einen relativ guten überblick bekommen!?

ist denn was daran das die magellan geräte schneller sind (genauer scheinen sie ja nach herstellerangaben zu sein), das explorist 100 wäre ja ein echtes schnäppchen (ohne kartenfunktion)

derMac
22.07.2007, 13:31
hm, ok.. ich war der meinung das eine kartenfunktion wichtig ist da ich dann einfach mehr wegpunkte speichern kann. zwischen den von dir genannten beiden geräten (dermac) liegen fast 100 euro. worauf sollte ich denn eurer meinung nach achten (mir scheint das ich unwichtige funktionen zu wichtig nehme)?
Wie kommst du auf 100 € Preisunterschied. Dein Explorist 210 gibts für 180 €.


hm, also die kartenfunktion finde ich nicht schlecht (in der theorie natürlich, denn ich habe ja keine praxiserfahrung), ich kann doch auf den geräten den maßstab verändern und dadurch einen relativ guten überblick bekommen!?

Wenn du den Maßstab veränderst, veränderst du auch die dargestellten Details. Dann hast du zwar den Überblick, aber keine Details zum orientieren mehr. Ich hab den Explorist 210 und die Kartenfunktion ist wirklich nur was für den absoluten Notfall, falls man von der Gegend keine Karte bekommen hat für ne Wochenendtour. Bei den Farbdisplays wird die Kartendarstellung dann schon etwas übersichtlicher, aber der Preis steigt auch deutlich und toll isses trotzdem nicht. Für toll brauchst du ein richtig großes Display mit der doppelten Auflösung. Trotzdem lohnt der Explorist 210 IMHO, weil er einen guten Preis hat. Aber die billigen Exploristen haben alle einen Nachteil, sie können keine Töne ausgeben.

Der Explorist 100 hat keinen Rechneranschluss.

Mac

pulsar
22.07.2007, 13:41
Der Explorist 100 hat keinen Rechneranschluss.
Zumindest nicht offiziell. :)

http://pc-mobile.net/mex100.htm

Ob einem das der Hickhack wert ist, steht aber auf einem anderen Blatt.

Gruß,
Lars

borni83
22.07.2007, 13:48
ok, also steht die entscheidung bevor:

garmin etrex legend (um 160 euro) vs. magellan explorist 210 (um 210 euro, zumindest kann ich den nicht für 180 euro finden). beide haben vor und nachteile, zu welchen würdet ihr tendieren?

cd
22.07.2007, 13:54
hm, also die kartenfunktion finde ich nicht schlecht (in der theorie natürlich, denn ich habe ja keine praxiserfahrung), ich kann doch auf den geräten den maßstab verändern und dadurch einen relativ guten überblick bekommen!?
derMac sagte es bereits. Die günstigen GPS-Geräte (und 200€ sind da nicht viel) haben nur ein kleines Schwarz-Weiß oder Graustufen-Display. 128*64 Pixel (bei den einfachen eTrex-Modellen), oder so. Gesamtgröße wohlgemerkt, nicht pro cm. Und selbst wenn du eins mit größerem Display kriegts und höherer Auflösung, wirst du die (ohnehin übelst generalisierte) Karte darin nicht so hinzoomen können, dass du da nen wirklichen Überblick über die Umgebung mit allen Details hast. Denn die Details werden dann entweder nicht mehr zu erkennen sein (schlechte Auflösung) oder gleich Softwareseitig ausgeblendet werden. Selbst auf dem Computerbildschirm mit wesentlich besserer Auflösung ist mir ein Kartenausschnitt tendenziell zu klein, um z.B. im 50.000er Maßstab ne gute Übersicht über eine Gegend zu kriegen, gerade wenn die Tour dann über 15, 20km geht. Da gehts noch mit Ausschnitt verschieben, aufm GPS-Gerätchen wird das ekelhaft.
Ne Papierkarte bietet einfach nach wie vor die bessere Auflösung und dass auf ner Fläche, für die du bei nem Bildschirm nen Vermögen zahlen müsstest. Da hast du dann wirklich übersicht über die Gegend und alle Details wirklich im Blick.

Um Routen zu planen brauchts du auch keine Kartenfunktion. Machs dir an der Kartensoftware (oder Google Earth oder so), lade dir die Tracks aufs GPS-Gerät und geh los. Und immer schön den Standort auf der Karte mitverfolgen, denn wenn die Batterien leer sind hast du sonst evtl nen Problem ;-) Dann würde dir nämlich auch die Karte aufm GPS nix mehr bringen...

Zu den Geräten konkret kann ich nix sagen. Garmin ist Marktführer (glaub ich) und die eTrex-Serie ist IMO sehr gut gelungen. Magellan kenn ich persönlich nicht.

chris

derMac
22.07.2007, 14:05
magellan explorist 210 (um 210 euro, zumindest kann ich den nicht für 180 euro finden)
Ok, die 180 bei mir waren wohl ein Schnäppchen, aber zumindest 200 geht: Futurumshop (http://www.futurumshop.de/ice.cgi?a_ssrp=1&d_vend=Magellan&d_word=GPS_explorist&choosed_cat=GPS&element=148)

Entscheiden musst du schon selbst. ;-)

Mac

Christine M
22.07.2007, 20:04
Noch mal zum pro/contra Kartendarstellung auf dem Gerät: Ich denke mal, es kommt im wesentlichen darauf an, wie und wofür man das Gerät verwenden will. Ich selber habe ein Garmin eTrex Legend C mit (farbiger) Kartendarstellung. Es ist ganz nett zu sehen, daß man in der Nähe dieses oder jenes Sees oder Ortschaft etc. ist, zum wandern ist es aber nicht wirklich notwendig. Jedenfalls bei echten Touren habe ich aber sowieso immer auch noch eine Papierkarte dabei. Wenn man das Gerät auch zur Navigation z. B. beim Fahrradfahren verwenden will, ist eine Karte vermutlich schon sinnvoller. Allerdings solltest du bedenken, daß jedenfalls die Garmin-Geräte von Haus aus nur mit der Basiskarte ausgestattet sind. Und die ist erstens sehr grob (z. B. nur größere Straßen) und zweitens sehr ungenau. Die Detailkarten, mit denen man mehr anfangen kann, sind aber wiederum ziemlich teuer (und deiner Begrenzung zum Gerätepreis entnehme ich, daß du eigentlich nicht allzu viel Geld ausgeben willst).

Was unter Umständen ganz praktisch sein kann ist dagegen die Möglichkeit, Wegepunkten und Routen von einer Kartensoftware (wie z. B. den digitalen DAV-Karten oder den Landeskarten von Magicmaps) auf das Gerät zu übertragen. Im Endeffekt spart man sich damit das von CD beschriebene Herauslesen von Wegepunkten aus der Karte (oder anderen Quellen) und deren manuelles Einspeichern im Gerät. Diese Karten kosten zwar auch Geld, sind aber nicht ganz so teuer wie die Garmin-Karten, die sich auf das Gerät laden lassen und es gibt einige in sehr guter Qualität. Mit Magellan kenne ich mich nicht aus, denke mal aber, daß es dort ähnlich aussieht. Was davon unter MAC funktioniert, kann ich leider nicht sagen.

Christine

cd
22.07.2007, 23:55
Nochmal kurz zum Kartenmaterial:

Es waren die topographischen Detailkarten von Garmin, die ich mit den amtlichen topographischen Karten verglichen habe und die übelst generalisiert waren, gerade im Bereich der Höhenlinien, was ein halbwegs zuverlässiges Abschätzen der Geländeformen hier glatt unmöglich macht.

Die amtlichen Digitalen Kartenwerke in D oder AT sind normalerweise nicht Mac-kompatibel, die Begründung ist unter anderem die, dass eben doch die allermeisten PC haben und es sehr teuer würde, das noch auf Mac umzuschreiben. Und diesen Preis müsste man dann eben auch bezahlen. Hab mal gehört, das könnte den Preis glatt verdoppeln - ohne Gewähr für diese Info.
Digitale Schweizer Landeskarten sind Mac-tauglich. Die kosten aber auch ein vielfaches der deutschen amtlichen digitalen Karten.

chris

Komtur
23.07.2007, 00:14
die Begründung ist unter anderem die, dass eben doch die allermeisten PC haben und es sehr teuer würde, das noch auf Mac umzuschreiben. Und diesen Preis müsste man dann eben auch bezahlen. Hab mal gehört, das könnte den Preis glatt verdoppeln - ohne Gewähr für diese Info.

Naja, nur eine Ausrede.
Software wird hauptsächlich in einer Hochsprache programmiert. Das Kartenmaterial selbst ist nur komprimiert und es ist im egal welche Software es dekomprimiert und darstellt.
Man müsste nur die ursprüngliche Programmierung nehmen und auf einem Mac compilieren und etwas anpassen (Schnittstellen, Grafik). Dazu wird natürlich ein Mac-Programmierer benötigt.

Der wahre Grund ist wohl eher, das der Hersteller sich nur sehr geringe Umsatzzahlen und damit keinen Gewinn ausrechnet.

Angebot, Nachfrage, Kostenminimierung, Gewinnmaximierung.

Pech für Mac-Nutzer.

Gruß

Dirk

chris04
27.07.2007, 21:31
Also ich habe auch ein Garmin und einen PPC Mac (IBook G4). Fakt ist, wenn du ein Gerät mit Kartendarstellung willst und halbwegs sinnvolle Karten dazu, brauchst du einen Win PC! Ohne geht nicht!
Selbst die Lösung über Virtual PC kann man quasi vergessen, da die ganze Sache unerträglich langsam wird. Selbst am normalen Win PC dauert das hochladen von 1GB Karten eine ganze Weile.
Einer meiner Vorredner hat auch schon darauf hingewiesen das die Garmin Karten nicht gerade billig sind. Schau dir mal auf Garmin.de an, was da für deine Zwecke zusammen kommt.
Im Outdoorbereich kann die Karte auf dem GPS nur zur Groborientierung dienen. Wanderwege etc. sind noch nicht genau erfasst und selbst wenn, ist nicht erkennbar ob es ein Klettersteig oder ein Fahrweg ist. Papierkarte ist Pflicht. Anders sieht es bei der Straßennavigation aus.
Nützlich werden die Karten im Outdoorbereich vor Allem, da eine TOPO Österreich zum Beispiel viele (alle?) Hütten, Gipfel etc. als POIs enthält. D.h. du kannst in einer Datenbank danach suchen und sie direkt ansteuern.

Genial zur Trackverwaltung jeder Art, auf dem Mac ist übrigens Trail Runner (sofern du den Tiger hast).
Es gibt auch eine Art Minilight TTQV/Fugawi für Mac namens MacGPSPro.
Hab ich selbst aber noch nicht probiert.

Beste Grüße Chris

sanders
06.08.2007, 11:35
Habe mir vor kurzem den GPS 60 von Garmin reingezogen - günstig, wasserdicht, stossfest etc.

Auch schliesse ich mich dem vorredner an, Kartenfunktion ist nur bedingt nötig, Positionsbestimmung, sowie die üblichen Features wie Trackback, Höhenmeter etc. sind mir neben langer Batterie/Akkulauflänge (was für Batterien etc.) wichtig.

Routen-/Trackplanung über PC (Windows) ist möglich und werde ich wohl in Zukunft auch noch mehr nutzen.

Jens2001
16.08.2007, 03:17
nun ein GPS mit Kartendarstellung bringt serwohl etwas besonders gut finde ich den GPSmap 60CSx mit wechselbarem Speicher
nun die Qualität der fertigen Karten ist oft wirklich nciht viel wert ABER!!!!!

für die Garmin Geräte gibt es die Möglichkeit eigene Karten zu erstellen und dabei können Elemente aus Karten, Luft und Satelitenbilder digitalisiert werden äußert zuverlässige Höhenlinien lassen sich aus dem Datenmaterial dr SRTM Shattel Mision errechnen wenn ich alle 20 Höhenmeter so eine Linie habe kann ich oft schon alleine nach diesen Linien gehen evtl. auch nur höhen linien als Overlay Datei erstellen....
Wenns wirklich hart auf hart kommt un in Gebiete geht für die es keine karten an jeder ecke zu kaufen gibt ist das die erste Wahl, macht aber viel Arbeit!

lg Jens

Komtur
16.08.2007, 09:57
für die Garmin Geräte gibt es die Möglichkeit eigene Karten zu erstellen

Naja, die Aussage ist mir Vorsicht zu geniessen. Hast Du schon mal eine Karte selbst erstellt?

Du musst wirklich alles was dann in der Karte zu sehen sein soll selbst zeichnen.
Habe letztes Jahr für Kreta keine vernünftige digitale Karte bekommen und dachte mir auch "ok, mache ich selbst" - nach drei Stunden zeichnen habe ich es aufgegeben. Ich hätte wohl, nur für die kleinen Bereichen die mich interessierten, zwei oder drei Wochen benötigt.

Karten die man irgendwo runterladen kann, so wie auch Google Earth, Map usw. sind immer Pixelgrafiken und daher unbrauchbar. Garmin Geräte benötigen Vektorkarten.

Habe die:
Topo Deutschland - recht brauchbar.
Höhenlinien Deutschland gibts im Web kostenlos - geht so
Höhenlinien Great Britain im Web kostenlos - geht so
Höhenlinienkarten sind im Flachland natürlich sinnlos ;-)
Navigator NT Europa mit Routingfunktion - sehr gut zum Radfahren
(viele kleine Wege fehlen aber)
Topo Great Britain - sehr gut da fein aufgelöst und Routing ist möglich

Genial wäre es, wenn man Pixelgrafiken in das GPS importieren könnte ... geht leider nicht.

Gruß

Dirk

Jens2001
16.08.2007, 10:40
@ komtur

ja, ich habe bereits eigene Karten erstellt größte Projekt war das Komplette Kamtschatka, aber zum beispiel auch Fehmarn zum Flegenfischen allerdings als Overlay.....
aber zurück zur Kamtschatka Karte für dieses Gebiet gibt es keine vernünftigen Papierkarten, wenn man von der Russischen Militärlarte absieht, aber ich möchte auch nicht mit mt 100 Blatt Kartenmaterial rum rennen....
nun natürlich ist das eine Fleißaufgabe und jede Linie die man später sehen will muss man vorher in Mapedit zeichnen oder errechnen wie die Höhenlinien allein das Berechnen der Höhen Linie hat auf zwei Rechnern gleichzeitig hat gut zwei Wochen in Anspruch genommen und bevor die Frage aufkommt es waren sehr schnelle Rechner aber Kamtschatka ist sehr uneben und ich wolte diese Linien sehr genau haben und genau das hatte ich später wieder! Ich konnte an Hand dieser Linien abschätzen wo kleine Bäche sind und vieles mehr..... ja Arbeit macht es ich habe ca. 4 Monate an der Karte gearbeitet, so ziemlich jeden Abend 2-3 Stunden.....
eine Overlay Karte mit Zusatzinformatinen für ein Gebiet ist aber schnell gemacht!

lg Jens

akonze
16.08.2007, 12:03
ich habe ca. 4 Monate an der Karte gearbeitet, so ziemlich jeden Abend 2-3 Stunden.....

Das sind über 300 Stunden. Für eine Karte. So bekloppt müßt ich sein. :hahaa:

Habe selbst zwei Garmin Geräte und Komtur hat schon Recht. Theoretisch kann man das machen, aber praktisch ist das einfach zuviel Arbeit.

Suunto hat das für die X9i besser gelöst. Da kann man Pixelgrafiken in die Software einlesen. Man gibt dann für 3 Referenzpunkte die GPS Koordinaten an und fertig. Nun skaliert die Software die Karte richtig. Man kann zwar die Karte nicht in die Uhr übertragen, aber der Ansatz ist meiner Meinung nach viel besser als der von Garmin.

Komtur
16.08.2007, 12:19
..... ja Arbeit macht es ich habe ca. 4 Monate an der Karte gearbeitet, so ziemlich jeden Abend 2-3 Stunden.....

Whaaaaooooooo :o:o:o

Respekt!

OK, wenn man es benötigt und keine andere Karte bekommen kann geht es wohl nicht anders.

Für Kreta habe ich mir eine möglichst gute Papierkarte besorgt und ein UTM Gitter eingezeichnet. So konnte ich recht einfach nachvollziehen wo ich war. Aber es waren auch nur eine Karte (West-Kreta).


@akonze
Die X9i ist doch eine GPS-Uhr mit LCD-Display ... wie kann man darauf Karten erkennen? Sehr kleines Display. Habe ich noch nicht gesehen. Brauchbar?

Gruß

Dirk

akonze
16.08.2007, 12:48
Die X9i ist doch eine GPS-Uhr mit LCD-Display ... wie kann man darauf Karten erkennen? Sehr kleines Display. Habe ich noch nicht gesehen. Brauchbar?

Bitte nicht falsch verstehen. Man kann auch der X9i keine Karten anzeigen. Deswegen schrieb ich ja auch: "Man kann zwar die Karte nicht in die Uhr übertragen...". Man kann auf dem PC seine Tracks in die Suunto Software laden. Diese unterstützt Pixelkarten.

Es ging mir nur um den Lösungsansatz! Imho wäre es auch für Garmin kein Problem Pixelkarten in die Geräte zu laden. Speicher ist mittlerweile satt da und die Technik (siehe Suunto) ist auch kein Problem. Ich denke Garmin macht es nicht, weil Pixelkarten ungenauer sind als Vektorkarten.

Falls du noch Infos zur X9i wünschst, schau mal bei mir auf der Seite vorbei, da habe ich meine vorgestellt.

derMac
16.08.2007, 12:52
Ich denke Garmin macht es nicht, weil Pixelkarten ungenauer sind als Vektorkarten.
Das ist Quatsch. Pixelkarten sind beliebig genau, alles eine Frage des Speichers.

Mac

barleybreeder
16.08.2007, 13:00
Ich denke Garmin macht es nicht, weil Pixelkarten ungenauer sind als Vektorkarten.


Soweit ich weiß benötigen Vektorgrafiken aber wesentlich weniger Speicher als welche aus Pixeln.
Außerdem kannst du die Routingfunktion mit Pixeln sicher vergessen.

Komtur
16.08.2007, 13:17
Bitte nicht falsch verstehen. Man kann auch der X9i keine Karten anzeigen.

Ok, mein Fehler, habe ich falsch verstanden.



Imho wäre es auch für Garmin kein Problem Pixelkarten in die Geräte zu laden. Speicher ist mittlerweile satt da und die Technik (siehe Suunto) ist auch kein Problem. Ich denke Garmin macht es nicht, weil Pixelkarten ungenauer sind als Vektorkarten.

Wohl eher, weil Garmin gerne die eigenen Vektorkarten für viel Kohle varkaufen möchte. Wo blieben deren Umsätze, wenn sich jeder Pixelkarten aus Google Earth bastelt, diese genauer Referenziert und dann in das GPS lädt?

Habe noch einen alten PDA, auf den ich die Pixelkarten laden kann und der mittels Kabel mit dem GPS verbunden ist - funktioniert genial. Mit TTQV kann man beliebige Ausschnitte von Google Earth laden - also selbst Pixelkarten erstellen, dann referenzieren damit die Koordinaten stimmen und man hat dann Sattelitenaufnahmen dabei. Blöd ist halt nur, dass der PDA nicht gerade outdoorfähig ist (nicht regenfest, schlechtes Display bei Sonne, zusätzliches Gewicht, kurze Akkulaufzeit).

Gruß

Dirk

Jens2001
17.08.2007, 01:15
nun ja klar hat meine Kamtschatkakarte sehr viel Arbeit gemacht aber das war es mir wert und letztendlich hat uns das Teil vor Ort mehr oder weniger den Arsch gerettet, wir waren zu zweit gut 2 Monate ohne Guide mitten im heftigsten "Nichts" unterwegs..... konnten oft nur in kleinen Bächen gehen da das Stlanik (Buschwerk übelster Sorte) teilweise nicht zu durchdringen war und die Bäche selbst für die Bären die einzigen Wege darstellten....
auf Grund des äußerst guten errechneten Höhenprofiels konnten wir sehr gut raten wo diese sind und in über 95 % der Fälle war auch ein kleiner Bach dort wo er sein sollte auf wenige meter genau.... im Rest der Fälle war es aber eine Senke und manchmal war auch die gangbar.....
Den großen Arbeitsaufwand habe ich betrieben, weil

a) ich es nciht riskieren wollte ohne vernünftige Karte dort unterwegs zu sein
die russischen Millitärkarten im Mäßstab 1:200000 sind zwar recht gut können aber nur zur groben Orientierung sinvoll genutzt werden, dienten aber auch als grobe Basis Googel Earth und Oziexplorer haben bei der Zuarbeit und aufbereitung der Daten sehr gute Arbeit geleistet!!!!

b) es mein erstes ernsthaftes Projekt in dieser Richtung war und ich anfänglich auch viel Leergeld gezahlt habe

lg Jens

akonze
17.08.2007, 09:47
Soweit ich weiß benötigen Vektorgrafiken aber wesentlich weniger Speicher als welche aus Pixeln.
Außerdem kannst du die Routingfunktion mit Pixeln sicher vergessen.

Mal ehrlich, wir leben in einem Zeitalter in dem 2 GB Chips 25 Euro kosten. Und da gehen 400 Bilder mit 4000x2500 Pixel drauf. Vierhundert. Eine 8GB Chipkarte kostet 90 Euro und hat Platz für 1600 Bilder im obigen Format. Speicherplatz ist daher wohl kein Argument.

Und Routing ist ja nicht gefragt. Es geht ja nicht darum mit dem Auto in einer unbekannten Stadt von A nach B zu kommen, sondern in unbekanntem, unwegsamen Gelände von dem keine Karten existieren zu navigieren. Und das geht mit Pixelkarten genauso gut wie mit Vektorkarten.

barleybreeder
17.08.2007, 10:03
Ach so, wo gibts denn eine MicroSD Karte mit 8GB. Meines Wissens ist das größte 4GB.

Auf mein Gerät gehen mit einer 1GB Karte ganz Deutschland, Skandinavien, Österreich und Island. Überleg dir mal wieviel Speicherplatz du brauchst wenn du 1:50000 Topokarten in einer guten Qualität scannen würdest und als Grafik auf so einen Chip laden würdest. Sehr weit kommst du damit nämlich nicht. Auf keinen Fall soweit wie mit Vektorgrafiken.
So sind diese beliebig skalierbar, was bei der Zoomfunktion wichtig ist.


Und Routing ist schon gefragt! Ich benutze mein 60Cx mit der City Select Software sehr häufig im Auto.
Die Topokarten die man sich aufs Gerät ziehen kann finde ich nun wieder Schnulli. Viel zu ungenau, viele Details fehlen. Meines Erachtens höchstens als Planungsgrundlage am PC zu gebrauchen.
Das Display am Gerät ist viel zu klein um sinnvoll was zu erkennen oder eine Übersicht vom Gelände zu erhalten.
Wenn ich Offroad in unbekanntes Gelände gehe, sollte ich sowieso noch eine Papierkarte einpacken. Mache ich jedenfalls so.

gerhardg
17.08.2007, 14:39
Auf mein Gerät gehen mit einer 1GB Karte ganz Deutschland, Skandinavien, Österreich und Island. Überleg dir mal wieviel Speicherplatz du brauchst wenn du 1:50000 Topokarten in einer guten Qualität scannen würdest und als Grafik auf so einen Chip laden würdest. Sehr weit kommst du damit nämlich nicht. Auf keinen Fall soweit wie mit Vektorgrafiken.
So sind diese beliebig skalierbar, was bei der Zoomfunktion wichtig ist.

wozu scannen, es ist weit billiger/einfacher die karten gleich digital zu kaufen ;-)

speicherplatz ist heute kein problem mehr, eine 8gb sdcard kostet 60 euro. ich habe am pda + 4gb sdcard folgendes drauf:

*) austria map komplett (1:50.000, 1:200.000)
*) igo 2007 europa (~35 länder, dazu noch karten der türkei und ein paar andere exoten)
*) wien als google earth export - komplett - praktisch um ein gebäude ausfindig zu machen
*) musik für unterwegs
*) pim - ohne gehts (leider) nicht
*) diverse 1:50000 karten, je nach urlaubsort (madeira, mallorca, teneriffa,..)


alles per ttqv verwaltet, der karten/tracks/routen import/export ist eine sache von 2 klicks. man kann natürlich auch papierkarten per digicam/scanner einbinden, aber wozu den aufwand treiben wenn ich es bereits fix und fertig in top qualität kaufen kann?




Und Routing ist schon gefragt! Ich benutze mein 60Cx mit der City Select Software sehr häufig im Auto.

routing ist kein problem, ein pda kann auch vektorkarten verwenden.




Das Display am Gerät ist viel zu klein um sinnvoll was zu erkennen oder eine Übersicht vom Gelände zu erhalten.

ack, auch ist die auflösung eines garmins eher 80er jahre...




Wenn ich Offroad in unbekanntes Gelände gehe, sollte ich sowieso noch eine Papierkarte einpacken. Mache ich jedenfalls so.

stimmt, kompass + papierkarte sollte je nach gelände immer dabei sein. ich persönlich brauche die papierkarte jedoch nur mehr für notfälle, die selbe sehe ich ja inkl meiner position direkt am pda....

garmin wird wohl nicht so bald ein rasterkarten taugliches gerät auf den markt werfen. hier gehts nur um´s geld, wer würde zb noch eine topo austria kaufen wenn ich ums halbe geld eine deutlich bessere rasterkarte bekomme? zudem ist die derzeitig erhältliche garmin hardware viel zu leistungsschwach um große datenmengen zu verarbeiten. eine schnellere cpu wäre zwar kein problem, aber dann würde die akku laufzeit auf pda niveau (8 stunden) sinken...

barleybreeder
17.08.2007, 15:05
Ist alles sicher eine feine Sache. Das beste wär sicher wenn man beide Gerätetypen kreuzen könnte (Garmin+PDA).

Für mich erfüllt das Map60CX bis jetzt alle Anforderungen die ich brauche.
Es ist robust, handlich, noch tragbar, wasserdicht (hing schon den ganzen Tag im schwedischen Dauerregen am Rucksack) und besitzt eine Standbyzeit mit der man was anfangen kann. Der Punkt ist eigentlich das einzige Manko im Vergleich zum Vorgänger, was ich auch etwas bedauere.:(
Mit einer Standby zeit von 8 Std. wie bei dir würde ich das Gerät vermutlich bei längeren Touren meist Zuhause lassen, oder mich kaum trauen anzuschalten.

Was mich noch interessieren würde, wie siehts mit der Empfindlichkeit von dem Empfänger aus? Braucht der ne externe Antenne?

Noch mal zum Speicher. Die Garmins laufen nun mal mit MicroSD, die gibts nur bis 4 GB.
Ich nehme mal an die TOPOKarten die du erwähnst sind trotzdem alles Vektorkarten, außer die von Wien.

Die Displaygröße ist ja wohl einzig und allein der Bauart geschuldet. Wenn ich ein handliches Gerät haben will kann ich keinen 19 Zoll Bildschirm verbauen. Ergo macht aber auch die Verwendung von TOPO Karten (wohlgemerkt auf dem Gerät selbst, nicht am PC) für mich keinen Sinn, da die Übersichtlichkeit fehlt.

Man muss sich halt im Klaren sein das so ein Gerät immer ein Kompromiss sein wird . Die eierlegende Wolmilchsau wird es auch in 10 Jahren nicht geben, weil jeder etwas andere Ansprüche an so ein Gerät stellt.

gerhardg
17.08.2007, 15:28
Mit einer Standby zeit von 8 Std. wie bei dir würde ich das Gerät vermutlich bei längeren Touren meist Zuhause lassen, oder mich kaum trauen anzuschalten.

8 stunden im gps betrieb, standby läuft ein aktueller pda 4-8 wochen. ich hab noch ein extra notladegeräte für gps/handy/digicam, mit 4 aa akkus komme ich dann ne woche locker aus.




Was mich noch interessieren würde, wie siehts mit der Empfindlichkeit von dem Empfänger aus? Braucht der ne externe Antenne?

nö, seit 2 jahren hat ja praktisch jeder aktuelle pda einen sirf3 empfänger. mein "altes" etrex ohne sirf3 kommt da auf keinen fall mit.




Ich nehme mal an die TOPOKarten die du erwähnst sind trotzdem alles Vektorkarten, außer die von Wien.

nope, nur die straßenkarten für igo sind vektorkarten. du kannst dir zb die austriamaps auch online unter http://www.austrianmap.at/ ansehen. auch kompass oder magicmaps haben derzeit keine vektorkarten am markt ;)




Die Displaygröße ist ja wohl einzig und allein der Bauart geschuldet. Wenn ich ein handliches Gerät haben will kann ich keinen 19 Zoll Bildschirm verbauen. Ergo macht aber auch die Verwendung von TOPO Karten (wohlgemerkt auf dem Gerät selbst, nicht am PC) für mich keinen Sinn, da die Übersichtlichkeit fehlt.

2,5-3,4 zoll dürfen es schon sein, dann hast du auch eine sehr schöne übersicht. zur routenplanung ist einen papierkarte oder 22" tft natürlich deutlich besser geeignet ;)




Man muss sich halt im Klaren sein das so ein Gerät immer ein Kompromiss sein wird . Die eierlegende Wolmilchsau wird es auch in 10 Jahren nicht geben, weil jeder etwas andere Ansprüche an so ein Gerät stellt.

vermutlich nicht, aber nächstes jahr wird garmin sich was überlegen müssen. der pna/smartphone markt hat gigantische wachstumszahlen. outdoor taugliche smartphones mit 15-20 stunden laufzeit werden 2008 wohl der verkaufsschlager...

ich wäre jedoch schon zufrieden wenns mal ein gpsmap60 inkl rasterkarten support geben würde.

akonze
17.08.2007, 17:09
Noch mal zum Speicher. Die Garmins laufen nun mal mit MicroSD, die gibts nur bis 4 GB.

Na und? Wir reden über 4 Gigabyte!!! Das sind immer noch 800 Bilder mit obigem Format. Wenn du nur die Hälfte davon für mit Pixelkarten vollmachst, hast du eine Auflösung von 80.000 x 50.000 Pixeln. Das reicht locker den Weg für eine 2-wöchige Tour ins Gerät zu laden. Und das einfach, schnell und kostenlos. ;-)


Die Displaygröße ist ja wohl einzig und allein der Bauart geschuldet. Wenn ich ein handliches Gerät haben will kann ich keinen 19 Zoll Bildschirm verbauen.

Dem kann ich nicht zustimmen. Habe gerade die neue H Serie des eTrex von Garmin zum Testen da. Das Display ist hier kleiner als bei meinem 2 Jahre alten Quest und das obwohl beide Geräte gleich groß sind. Unverständlich. :motz:

derMac
17.08.2007, 17:56
Na und? Wir reden über 4 Gigabyte!!! Das sind immer noch 800 Bilder mit obigem Format. Wenn du nur die Hälfte davon für mit Pixelkarten vollmachst, hast du eine Auflösung von 80.000 x 50.000 Pixeln. Das reicht locker den Weg für eine 2-wöchige Tour ins Gerät zu laden. Und das einfach, schnell und kostenlos. ;-)
Das ist die Größe einer hochauflösenden Katasterkarte der Stadt Mainz. ;-) So wirklich weit kommst du damit nicht. Aber das macht nix, da du deine Karten ja nich in der vollen farblichen Auflösung eines Fotos speichern musst. Und dann passt das wieder. Aber bei deiner Tonwahl wäre ein bisschen länger nachdenken manchmal nicht verkehrt. ;-)

@all
Displaygröße ist nicht das Gleiche wie Auflösung. Wichtig ist, dass beides sinnvolle Werte hat. Viel Auflösung bei winzigem Display rettet die Sache natürlich auch nicht. Also großes Display mit (sinnvoll) großer Auflösung.

Mac

BEP
09.09.2007, 21:38
Das ist die Größe einer hochauflösenden Katasterkarte der Stadt Mainz. ;-) So wirklich weit kommst du damit nicht. (...)

Hallo!

Stell dir eine detailreiche, gedruckte Karte vor, die feine Details und lesbare Schriften von nur 1mm Versalhöhe zeigt.

Dafür genügt bereits eine Auflösung von 150 ppi (das sind 25 Pixel pro Quadratmillimeter..).
Für eine Karte in DIN A0 (118,9 x 84,1 cm) benötigst du bei dieser Auflösung gerade mal 7022 x 4967 Pixel. Farbkarten genügen auch durchaus 256 Farben, selbst mit Schummerung.

Aus diesen Eckdaten (256 Farben, A0 bei 150 ppi) entsteht eine Datei von weniger als 5 MB, selbst wenn sie als JPEG geringer Kompression (= hohe Qualität) erzeugt wurde.

Das in Verbindung mit einer 4GB-Karte reicht weiter als ein Satz Schuhsohlen...

Grüße, Bep

dike
10.09.2007, 16:12
Also ich habe drei Garmins an meinem Mac

- Etrex Legend C
- Etrex Vista CX
- (Forerunner 305)

Intel Mac mit parallels und XP
- auf der PC Seite MS, TTQY und die ganzen Karten-Erstellungs-Utils
- auf der MacSeite Tools zum Transfer von WP, Tracks und Routen.

Und muss sagen ... es geht mit dem Mac eigentlich recht gut. Transfer von Kartensätzen muss man halt aufs Notwendige limitieren. Alles andere ist super.
Seit Neustem gibt es ja sogar eine beta-software zum Transfer von Kartensets vom Mac.
USB-Probleme habe ich nach Anlaufschwierigkeiten kaum noch.

MacGPSPro habe ich nach verschiedenen Versuchen rausgeschmissen. Mich hat auch die kostenpflichtige Update-Politik gestört.
Wenn ich was mit Raster-Karten machen möchte, gehe ich in TTQY auf der PC-Seite oder verwende Online-Google-Map-Portale.

Spannend sind ja die Online-Tracks zum runterladen. Das geht alles mit dem reinem Mac und einem Transfer-PD-Programm zum Handgerät.

Ich möchte eigentlich auf
- Die Kartendarstellung und
- die Autorouting-Funktion
am Gerät nicht mehr vertichten.
Zum Einen sieht man auf der Karte sehr schnell, ob man beim Koordinaten abnehmen und eingeben einen logischen oder Eingabe-Fehler gemacht hat.
Zum Anderen besteht bei mir eine Tour immer auch aus einer Anreise zum Ausgangspunkt. Und ich benötige mit der Routingfunktion jetzt nicht noch eine Autokarte.

Leider gibt es in einigen Ländern auch in (West-)Europa noch immer kein sinnvolles Kartenmaterial. Z.B. scheint Norditalien auf einem Entwicklungsstand wie der Kongo (übertriebendes Beispiel) was topologische GPS taugliche Papier oder digitale Karten betrifft. Nur durch die CN9 und einer Höhenlinien-Matrix konnte die Topokarte auf dem System simuliert werden. Da keine eigentliche Karte mit Netz für dieses Gebiet existiert hatte, durfte ich eine Überlappungskarte von Swiss-Map nutzen. Die Probleme liegen also nicht unbedingt im digitalen.

dike

derMac
16.09.2007, 12:28
Stell dir eine detailreiche, gedruckte Karte vor, die feine Details und lesbare Schriften von nur 1mm Versalhöhe zeigt.

Dafür genügt bereits eine Auflösung von 150 ppi (das sind 25 Pixel pro Quadratmillimeter..).
Für eine Karte in DIN A0 (118,9 x 84,1 cm) benötigst du bei dieser Auflösung gerade mal 7022 x 4967 Pixel. Farbkarten genügen auch durchaus 256 Farben, selbst mit Schummerung.

Aus diesen Eckdaten (256 Farben, A0 bei 150 ppi) entsteht eine Datei von weniger als 5 MB, selbst wenn sie als JPEG geringer Kompression (= hohe Qualität) erzeugt wurde.
Das mit den Farben hatte ich ja schon geschrieben, du hast es nur weggeschnippt. ;-)
Aber wie du mit 5 Pixeln/mm sauber lesbare Schriften von 1mm Versalhöhe darstellen willst ist mir nicht ganz klar. Hast du schon mal eine Topografische Karte mit 150 ppi gescannt?

Mac

Nicki
16.09.2007, 18:37
Hi
BEP Infos sind richtig-
150 ppi, bei 256 Farben reichen vollkommen aus, Karten werden so vom teils z.B Hersteller angeboten z.b .
http://www.editorialalpina.com/botiga.asp?cat=3&menusuperior=botiga

Damit läst sich gut am PC Arbeiten und die Ausdrucken sind OK.

Als Info - Scanservice von TTQV
http://www.ttqv.com/main.php?content=36
Empfehlung zum Speicherformat ist dort nicht JPG- wegem zu hohem Arbeitsspeicherbedarf.
Gruß FS