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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 14.08.2007 - 24.08.2007 - Südnorwegensolotour mit Hund/Zelt



Torben666
20.03.2007, 22:02
Hallo Gemeinde,

ich möchte im August, mit meinem Hündin Arca, einer dann 14 Monate alten Deutschen Doggen, eine Solotour starten. Ich komme aus Helmstedt in Niedersachsen. Hier soll meine Reise auch beginnen.

Start/ Ende:
Ich möchte mit dem Auto nach Dänemark/Hirthals fahren. Nachts mit der Fähre nach Kiristiansand übersetzen, und morgens dann gleich loswandern. Ende der Tour sollte das rund 220 Auto-km entfernte Larvik sein. Von dort aus gehts abends zurück mit der Fähre nach Hirthals wo ich dann den Heimweg antreten kann.

Der Weg ist das Ziel:
Ich habe mir gedacht, dass es nichts schlimmeres gäbe, als dass ich viel zu früh am Zielort ankomme, und Tage auf die im vorraus gebuchte Fähre waten muss. Ich habe genau aus diesem Grund die Strecke viel größer dimensioniert. Zudem will ich keine Etappe schaffen sonden einfach die Natur/einsamkeit genießen und mal kräftig abschalten! Wenn ich aufgeben sollte, bzw. die Zeit kanpp wird setze ich mich in Zug oder Taxi und fahe den Rest.

Wanderroute: (Luftlinie)
Kristiansand -> Birkeland (cä.20km)
Birkeland -> Grimstad (cä. 20km)
Grimstad -> Blakstad (cä. 18km)
Blakstand -> Tvedestrand ( cä. 20km)
und so weiter....




Seit gut einem Monat bereite ich mich nebenbei auf die Reise vor:
Fährverbindungen gecheckt, Hundebestimmungen, Jedermannsrecht usw.... aber leider ist es sehr aufwendig Infos über die Landschaft meiner Strecke zu suchen... .. dazu Später



Neben den Infos bereite ich auch meine kleine Hündin auf die Reise vor, fast jeden Sonntag bin ich im Harz, Elm oder der Börde unterwegs um uns die nötige Kondition anzutrinieren und um uns an die schwere ausrüstung zu gewöhnen, denn Arca soll auch einen Teil der Sachen vie Hunderucksack schleppen.

Hat jemand vielleicht Tipps welche Plätze ich mir auf jeden Fall ansehen sollte.


Natürlich ist das hier noch seh sperrlich, denn ich weiss noch nicht viel über das Gelände.... Mal sehen ob es überhapt ne Zugverbindung oder nen Bus gibt...

naja das wars erstmal

pepe-hh
20.03.2007, 22:06
20km sind auch untrainiert zu machen (meine Erfahrung), dann wäre es aber sehr anstrengend.
Wenn du ein wenig trainierst sollte die Distanz ~20km ideal sein.
Viel Spaß !

Torben666
20.03.2007, 22:17
Naja,

ich denke es kommt ein wenig auf die Landschaft an... Seen umwandern, Furten finden, etc.... 20km sind durchaus realistisch... letzten Sonntag 12km cä. 2,5 Stunden...

Aber wie gesagt.... wen nicht, auch egal... dann wird halt mehr geangelt...

Flieger
20.03.2007, 22:27
Hallo!
Schaft das auch der Hund? Schon trainiert mit ihm? Und sollten Doggen in dem Alter schon so viel und weit laufen? Ich meine da mal was gelesen zu haben...?
Flieger

Torben666
20.03.2007, 23:10
Ab dem zehnten Monat können Doggen behandelt und belastet werden wie jeder anderen Hund...

Sie hat schon ein paar Touren hinter sich (max. 12km)... gesittet gehen an der Leine schadet ihr nicht... Laufen klettern rumspringen, das wäre schon kritischer!

Ari
21.03.2007, 14:27
Hallo,
ich denke bezüglich des Hundes brauchst Du Dir keine Sorgen zumachen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, zu Fuß ist ein halbwegs trainierter Hund von einem Menschen nicht zu schaffen.
Anders sieht es natürlich mit dem Fahrrad aus. Meine inzwischen 6 Jahre alte Briardhündin (35kg) läuft mit etwas Vorbereitung am Rad Tagesetappen bis 30-40km.

Problematisch kann es mit großen Hunden (weil tragen i.d.R. ausfällt) allerdings auf sehr felsigem Terrain werden, da sie dort keinen Halt finden.
Gruß,
Andrej

Torben666
21.03.2007, 14:52
Ja ich muss zugeben, ich bin ein bisschen nachdenklich gewurden...

Ich will ihre Gesundheit nicht aufs Spiel setzen.... Der Flieger hat im Prinzip recht... Aber nen Rucksack + ganz leichtes Gepäck sollte sie mit ein bisschen Training schon nicht kaputt machen.

Sie hat jetzt 78cm Schulterhöhe und gut 50kg.

Ich versuche gerade via Google Earth möglist viel über die Beschaffenheiten der Strecke zu Erfahren.... Felsen wäre wahrhaftig nicht so schön... aber ich brauch mich ja an keinen Reiseleite oder Animateur zu richten und werde solche Gebiete versuchen zu umgehen...

Ich muss nur ganz viel Kartenmaterial besorgen...

Schön wäre es nen Tag mit dem Kanu unterwegs zu sein... Aber das werde wahrschinlich erst vorort klären können..... von wegen hier einsetzen und dort wieder abgeben...

Vorfreude auf einer Skala bis 10: 895706724076067642

Ari
21.03.2007, 15:45
Vorfreude auf einer Skala bis 10: 895706724076067642

Ich bin diesen Sommer, nach einem Jahr Abstinenz, auch éndlich wieder in Norwegen unterwegs und kann Dir gut nachfühlen :D.

Auf unseren Touren muß der Hund sein Futter (ich schleppe ja schon für die Kinder :bg:) auch selbst tragen, ohne Probleme.
Die haben 4 Beine, einen niederigen Schwerpunkt und jede Menge Ausdauer.

Wie viel Last willst Du ihm denn zumuten ? Hast Du ordentliche Hundetaschen ?
Gruß,
Andrej

eifelranger
21.03.2007, 17:55
Auch wenn die 14 monate alte Deutsche Dogge schon recht kräftig aussehen dürfte ist es aber nicht zu vernachlässigen das sie erst 14 Monate alt ist !

d.h. der Hund ist imho immer noch in der wachstumsphase !


bei der deutschen dogge würde ich auch folgendes zu beachten :

Besonders auf Grund ihrer Größe neigen Doggen zu bestimmten rassespezifischen Erkrankungen. Dazu gehören vor allem die dilatative Cardiomyopathie (kurz DCM, Herzmuskelerkrankung), Hüftgelenksdysplasie sowie die Magendrehung. Im Jugendalter sollte man zusätzlich auf die Gefahr degenerativer Knochenerkrankungen hinweisen, die nur durch hochqualitative Fütterung vermindert werden kann. Besonders gilt es dabei, auf ein passendes Kalzium-Phosphor-Verhältnis zu achten, das mindestens 1,2 : 1, besser jedoch 1,6 : 1 betragen sollte.


Allgemein bekannt ist zwar oft, daß die Deutsche Dogge zu den Giganten gehört, da sie – ausgewachsen – im sprichwörtlichen Sinne eine (für einen Hund) gigantische Größe erreicht. Ich möchten mich hier aber nur auf den Teil beschränken, der mit dem Skelett und somit mit dem Ausgangspunkt Spondylosis etc. in direkter Korrelation steht

Eine Deutsche Dogge wächst ungefähr in den ersten 18 Monaten ihres Lebens so viel, wie ein Mensch in ungefähr 18 Jahren wächst. Selbstverständlich ist die Lebenserwartung eines Hundes nicht mit der eines Menschen gleichzusetzen, nichts desto trotz heißt das für die Dogge, daß ihr Körper innerhalb einer relativen kurzen Zeit etwas Extremes leisten muß. Damit dies vom Körper geleistet werden und die Dogge zu einem gesunden Hund heranwachsen kann, müssen die Voraussetzungen, die geschaffen werden, nahezu optimal sein, denn Fehler, die in dieser Zeit gemacht werden, haben für den Hund oft irreparable Schäden zur Folge.

Was gilt es in den ersten Monaten – bezogen auf das Skelett –besonders zu beachten? Die Knochen einer Dogge sind –wie die jedes Hundes – in den ersten Monaten sehr weich. Hier muß unbedingt darauf geachtet werden, daß eine Dogge nicht zu viel (mit einer Dogge, die z. B. 3 oder 4 Monate alt ist, darf man keinesfalls Spaziergänge von 1 Stunde unternehmen, sondern sollte die Spaziergänge nicht als solche sondern als Zeit zum Lösen ansehen und den Hund zeitlich auch nur so bewegen) und auch nicht falsch (regelmäßiges Treppen steigen, Laufen neben dem Fahrrad/Pferd, Agility, etc.) bewegt wird. Hier muß man sich sehr bewußt sein, daß zu viel oder falsche Bewegung in jedem Fall dazu führt, daß das weiche Skelett irreparabel (wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird!) geschädigt wird. So kommt es durch die o. b. Belastungen/Bewegungen auch zur Bildung von Spondylosis, Arthrosen und Hüftgelenksdysplasie, die eben nicht genetisch sondern Aufzucht-/Haltungsbedingt ist.


Gruß

Eifelranger

Torben666
21.03.2007, 19:12
Hallo Eifelranger...

... ist mir alles bekannt, trotzdem danke!


Ich will ihr höchstes 5 Kilo zutraun.... und das auch nicht auf einmal... wie gesagt, wir beide müssen uns gut vorbereiten!

Ari
21.03.2007, 20:06
eifelranger, man sagt i.d.R. nicht unter einem Jahr Rad fahren.
Bei etwas Vorbereitung sollte wandern mit 14 Monaten ohne weiteres drin sein.
Was die Magendrehung angeht muß man mit allen größeren Hunden vorsichtig sein.
Gruß,
Andrej

eifelranger
21.03.2007, 20:25
sicher !

das mit der magendrehung ist klar und auch vermeidbar !

aber man traut einem hund auch meist aufgrund der größe manchmal zuviel zu !

einer von meinen hunden -die ich übernommen - habe hatte auch aufgrund einer fehlbelastung eine herzmuskelentzündung mit folgeschäden !

zumal seine rasse für die herzgeschichte bekannt ist !


klar sind längere touren mit dem hund drin aber ich denke auch jeder hund ist verschieden!

wenn der eine hund mit 16 monaten fertig ausgewachsen ist kann es beim anderen 20 monate dauern !

und gerade aus diesem grund würde ich ihm noch kein hunderucksack anvertrauen !

zumal er jetzt mit 14 monaten auch noch nicht mal damit üben
kann/ sollte!


eifelranger

Ari
22.03.2007, 11:31
eifelranger, hatte Deine '!' Taste einen Klemmer :wink: ?

Aber im Ernst, ich will das Problem nicht verniedlichen. Ich weiß, dass man es Hunden nicht anmerkt wenn ihre Belastungsgrenze erreicht ist und sie solange es irgentwie geht weiterrennen würden.
Aber den Herzfehler hat Dein Hund wahrscheinlich nicht von wandern. Mit Gepäck wäre ich bei einem jungen Hund auch vorsichtig.
Ich kann nicht einschätzen wieviel 5kg für einen Deutsche Dogge sind. Meinem Hund würde ich soviel nicht aufladen.
Gruß,
Andrej

eifelranger
22.03.2007, 16:45
nein vom wandern hat er es bestimmt nicht.

eher vom fahrrad und von zuviel bällchen holen !

also ich denke schon das es klar ist welche stellung der hund im rudel
mensch/ tier einnimt.

was aber dem alphatier nicht davon entbindet die verantwortung für die gesundheit zu übernehmen.

und im wolfsrudel werden die jungwölfe auch erst nach der wachstumsphase stärkeren belastungen ausgesetzt. ( jagdübungen etc. )

der hund selber wird aufgrund seines alters auch überforderungen wegstecken.

die frage ist halt was es für auswirkungen hat wenn der hund 6 jahre älter ist.

und dann heißt es nacher wieder : hätte ich damals lieber aufgepasst !


vieleicht reagier ich da aber auch ein bisserl empfindlich - was aber begründet ist - da ich täglich u.a. mit so etwas konfrontiert bin !
( siehe meine verlinkung in der signatur )

eifelranger

Ari
22.03.2007, 18:44
Ich denke, dass ein älterer Hund nicht so durch Überforderung gefährdet ist wie ein junger.
Meine Hündin gibt uns ganz klar zu verstehen wenn sie keine Lust mehr hat, in jungen Jahren hat sie das nicht gemacht.
Bei Radtouren mit Hund haben wir immer einen Hundehänger dabei und sie zeigt uns wenn sie zu Ausruhen rein möchte.
Wie schon gesagt läuft sie (je nach Temperatur und Untergrund) Tagesetappen von 30-40km. Das natürlich bei mäßigem Tempo.
Allerdings ist sie auch recht gut trainiert, da ich mehrmals in der Woche mit ihr jogge und meine Frau mit ihr regelmäßig Rad fährt.
Der Tierarzt zumindest ist sehr zufrieden mit ihrer Konstitution.

Gruß,
Andrej

eifelranger
22.03.2007, 19:32
Ich denke, dass ein älterer Hund nicht so durch Überforderung gefährdet ist wie ein junger.
Meine Hündin gibt uns ganz klar zu verstehen wenn sie keine Lust mehr hat, in jungen Jahren hat sie das nicht gemacht.


Gruß,
Andrej

yepp !

so hatte ich das auch gemeint :bg:

eifelranger