PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Skilaufen südlicher Kungsleden März 07



-wf-
28.11.2006, 11:53
Wenn das mit dem Winter hier dieses Jahr nichts wird, muß ich zum Skilaufen wohl nach Schweden.

Ich plane eine zwei bis dreiwöchige Tour, am liebsten auf dem südlichen Kungsleden. Eigentlich war er als Sommerziel geplant, und so habe ich schon Karten dafür.

Ein paar Fragen sind aber offen und ich würde mich auch über kurze Berichte von Leuten freuen, die dort schon skilaufen waren:

1. Mit BC Ski und Telemarkbindung bin ich auf der sicheren Seite?
2. Rucksack oder Pulka? Rucksack hab ich, Pulka müßte ich kaufen oder leihen. Wo kann ich sowas in Schweden leihen und was kostet das?
3. Im März liegt laut des Kungsleden-Führers auf der ganzen Strecke ausreichend Schnee. Stimmt das mit der Realität noch immer überein?
4. Ich möchte auf Hütten verzichten und im Zelt übernachten. Mit Wintercamping habe ich aber noch keine so großen Erfahrungen. Reicht mein Wechsel Pathfinder für diese Anforderungen im schwedischen Fjäll? Schlafsack dürfte kein Problem sein, ist der WM Antelope.
5. Plant jemand vielleicht auch eine Tour und hat Lust für einige Tage oder die ganze Zeit mit mir zusammen unterwegs zu sein?

ich
28.11.2006, 16:14
Tja, meine bescheidene Meinung wäre:

1. ja!

2. Da streiten sich die Geister! ich hab bis jetzt alle Wintertouren mit Rucksack gemacht, werde aber diesmal auch ne Pulka ausprobieren. Ne günstige Alternative ist der hier (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=qi_70001&GTID=8388071fa6bc7635d3e081ba4ed83404a34) Wird auch von einigen hier benutzt. Ansonsten nimm einfach deinen vorhandenen Rucksack, geht auch prima!

3. Ich kenne nur den nördlichen Teil im Winter... aber das sollte eigentlich ohne Probleme reichen mit dem Schnee...

4. Wechsel Pathfinder ist ne feine Sache für en Winter! Sehr Schnee- und Strumstabil. Nur leider fehlt ein wenig der Raumkomfort. Klasse Zelt dafür!
Nur dein Schlafsack dürfte mit Pech an seine Grenzen stoßen! Nimm auf jeden Fall n VBL mit, damit du keine Lofteinbußen hast und ggf noch n Inlett.
5. Lust ja, Zeit nein ;-)

Gruß
Bene

Nicht übertreiben
28.11.2006, 18:15
In einem Pfathfinder bei Sturm zu kochen stelle ich mir ziemlich abenteuerlich vor, zumal du das Gepäck ja auch noch irgendwo lassen musst... Du solltest deinen Kocher auf jeden Fall gut kennen. Zu zweit wird es dann übrigens sehr kuschelig :bg:

Zum Schlafsack: Hat Bene ja schon gesagt, könnte unter Umständen eng werden, auf jeden Fall auf eine gute Isomatte achten!

Moltebaer
28.11.2006, 18:19
1. Klaro, wenn du den Weg entlang fährst und keine anspruchsvollen, alpinen Abfahrten willst.

2. War bisher nur mit einem 10kg-Rucksack auf Ski. Mal schaun, wie es mit 25kg wird, soll aber auch machbar sein. Wie gesagt: Geschmacksfrage + Geldfrage. Vor Ort Ausleihen/Kaufen müßtest du auf jeden Fall in den Fjällstationen können (Beim STF fragen?). Wenn du ab Storlien läufst, ist Åre (großes, schwedisches Skigebiet) nicht weit, da solltest du auch was finden können.

3. Letztes Jahr waren die Seen bei Stockholm bis Ende März sicher betretbar, Mitte April lag noch etwas Schnee auf dem Sörmlandsleden, im Fjäll und weiter nördlich wirst du bis Ende März noch genug Schnee haben.

4. Wenn das Zelt sehr windfest ist, sollte es reichen. Kalt wird's eh sein, da ändert ein Winterzelt<TM> auch nichts. Geht auch ohne Snowflaps.

5. Ja, nur woanders und die Gruppe steht schon fest. Viel Erfolg bei der Begleitersuche und schöne Tour :)

ich
28.11.2006, 18:23
Zur Zeltgröße:
Rucksacküberzug mitnehmen und draussen liegen lassen. Und zum Kochen die Apsis ordentlich ausschaufeln, dann gehts auch mit dem Kochen; zumal es ja nicht immer schneestürmt!!!


Gruß
Bene

Christine M
28.11.2006, 19:09
Rucksack gegenüber Pulka: Mit Rucksack läuft es sich meines Erachtens etwas angenehmer, inbesondere bei nicht so ganz ebenem Gelände, in die Pulka geht mehr rein und man muß nicht ganz so eng darauf achten, was man alles nicht mitnimmt (wobei ich bei einer zweiwöchigen Wintercampingtour nicht mehr mit einem Rucksack auskäme bzw. dieser dann so schwer werden würde, daß ich ihn nicht mehr hochbekäme; gibt aber sicher Leute, die das schaffen).

Robiwahns website zum Südlichen Kungsleden kennst du vermutlich?

Christine

-wf-
28.11.2006, 20:53
hallo allerseits und danke für die vielen antworten.

das platzproblem im pathfinder sehe ich nicht wirklich. ich bin ziemlich klein und auf dem bohusleden habe ich mit rucksack bestens reingepaßt. sollte ich einen mitfahrer finden, müßten wir natürlich ein anderes zelt haben. zu zweit im pathfinder ist unmöglich, ein hund ginge allenfalls noch rein und wäre vielleicht eine gute wärmflasche. habe aber keinen und werde ihn mir für die tour nicht zulegen. kochen könnte kritisch werden, da ich einen dragonfly habe. die stichflamme kenne ich zwar nur aus berichten hier, aber auf selbststests in der richtung habe ich keinen bock.

ein inlett für den schlafsack benutze ich immer, bin zu geizig das teure teil zu zerwaschen. vbl habe ich nicht, aber ich hab gelesen, darin fühlt man sich wie in einer großen plastetüte. alternativ könnte man also gleich einen großen müllsack nehmen und sich mit inlett reinlegen? manche leute benutzen ja auch gefrierbeutel als vbl socken.

bei der isomatte habe ich mich noch nicht entschieden. nehm ich die tar pro lite 3 oder lieber eine normale matte? habe beides. die normale ist von der schweizer armee, glaube ich, jedenfalls so ein teil, was sich ohne memory effekt rollen läßt.

alpine steile abfahrten gibts auf dem nördlichen kungsleden wahrscheinlich eher. der südliche ist doch vergleichsweise eben, wenn man karten und reiseführer glauben schenken kann. außerdem fühle ich mich auf ski recht sicher. ich fahre seit etwa 25 jahren und auch mit langlaufski abfahrten runter, wo andere abschnallen.

pulka oder rucksack, da überlege ich immernoch. an den 30 kg rucksack vom bohusleden erinnere ich mich noch deutlich. würde leichter werden, wenn noch jemand mitkommt und man sich den schweren kram wie zelt, kocher und essen teilen könnte.

merlin2
28.11.2006, 22:08
Hallo,

ich kann nicht zu all Deinen Fragen was sagen, aber zum Thema ´Rucksack oder Pulka´. Ich habe mich bei meinen Wintertouren ganz konsequent für die Pulka entschieden. Allenfalls habe ich noch´n kleinen Daypack dabei für die Sachen, die ich schnell im Zugriff haben will. Ich sehe den Hauptvorteil darin, dass Du wirklich alles locker unterbringst und so eine Pulka läuft in der Ebene einfach hinterher. Bergauf wird´s vielleicht mal anstrengend und bergab musst Du halt grössere Bögen fahren. Da über das Gestänge aber eine starre Verbindung existiert, geht das nach Eingewöhnung ganz gut. Etwas nachteilig ist, dass Du im wahrsten Sinn des Wortes angebunden bist. Wenn Du mal was gucken willst, oder mal ´nen Meter hier oder dort oder eben mal im Kreis laufen willst... das geht halt nicht. Dazu musst Du das Zuggeschirr öffnen.
Aber wie gesagt, die Vorteile überwiegen.
Zur Logistik: ich bin im März in der Hardangervidda. Fliege mit SAS nach Oslo. Mit denen habe ich geklärt, dass ich so ein Teil plus Skisack mitnehmen kann. Auch für den Bus nach Geilo habe ich das angemeldet. Für die Kurzstrecken habe ich ein Brett mit 2 Rollen, das ich drunterschnalle und das Geschoss (150cm) dann hinter mir herziehe.
Grüsse
Peter

ich
28.11.2006, 22:13
...aber zum Thema ´Rucksack oder Pulka´. Ich habe mich bei meinen Wintertouren ganz konsequent für die Pulka entschieden.

Haste du schon ne Wintertour mit Rucksack gemacht???

Gruß
Bene

merlin2
28.11.2006, 22:21
Ja,

Rucksack-Buckeln kenne ich. Bergsteigen, mehrtägige Touren und Skitouren in den Alpen (Haute Route usw.), Winterbegehungen von langen Graten (z.B. Jubiläumsgrat, Hochblassen....). Mir kommt es einfach entgegen, nix auf´m Buckel zu haben. Ausserdem schwitze ich immer ordentlich, wenn ich was Schweres zu tragen habe. Und das ist m.E. gerade im Winter fatal.
Grüsse
Peter

Robiwahn
28.11.2006, 23:11
Moin

Na da will ich auchmal meinen Senf dazugeben, obwohl schon fast alles gesagt wurde :bg: .
Rucksack oder Pulka ist echt Geschmacksfrage. ich war 2x auf dem suedlichen mit Rucksack und 2x mit Pulka unterwegs und naja, ich wuerde mich wieder fuer die Pulka entscheiden. Rucksack ist einfacher, unkomplizierter, aber schwer auf dem Ruecken; Pulka drueckt nicht auf dem Ruecken, kippt aber gern mal um (und das kann gewaltig nerven), Abfahrten gehen mit Pulka und Rucksack gleichermassen. Wenn du noch keine Pulka hast, wuerde ich jetzt keinen grossen Aufwand in Beschaffung und Transport von dem Ding setzen. Pulka da oben leihen, wuesste ich jetzt nicht genau wo.
Allgemein ist alles eher eben, es sind aber trotzdem einige rel. flache abfahrten dabei, aber das geht gerade mit telemarkbindung sehr gut. nur der rucksack entwickelt manchmal eine eigendynamik, die in Kurven den Traegheitsgesetzen folgt und dich aus der Kurve ziehen will. Aber mit Pulka abfahren geht auch, wenn man abschnallt und das Ding zwischen die BEine nimmt und sich ein bisschen wie draufsetzt. Auf meiner Homepage sollte irgendwo ein Foto davon zu finden sein (oder in der Forumsgalerie)
Schneesicher sollte es auch sein, zumindest hatte ich noch keine Probleme um die Zeit. Und ich habe auch noch nie nen Schneesturm da oben erlebt, was aber natuerlich heisst, das einer kommen kann. Aber es ist nicht die Regel. Ich war immer mit meinem einfachen McKinley-Zelt da oben, das geht auch. Zur Not kannst du dich noch an die kleinen Schutzhuetten halten.
Evtl. habe ich Zeit und Lust auf jeden Fall, das klaert sich aber in den naechsten Wochen.

Weisst du schon, wie du hochkommst ?

Gruesse aus dem warmen Sueden, Robert

PS: die von Christine erwaehnte Seite ist uebrigens
die (http://www.kungsleden-tours.de/start.htm).

Moltebaer
29.11.2006, 02:01
Wer Erfahrung mit einer Pulka hat:
Muß die Verbindung zum Ziehenden definitiv starr sein? Hätte beim Runterfahren den Vorteil, daß sie einem nicht in die Waden rutscht, klar.
Aber beim Bergaufziehen und in der Ebene müßte es doch auch mit seinem Seil gehen. So können auch 2 Leute bergauf ziehen. Was meint ihr zu der Idee?

AP
29.11.2006, 04:12
Moin!

@moltebaer
Wenn die Verbindung zur Pulka nicht einigermassen abstandshaltend ist, wird dir die Pulka ständig in die Haken rutschen - wenn du anhältst, wenn es 0.5 Höhenmeter bergab geht. Ebene ist selten vollständig von allen Steigungen frei (höchstens in Nordfriesland, da liegt aber nie Schnee). Ausserdem kann man mit einem Gestänge noch den SuperGAU des Pulkazuges besser vermeiden: wenn dich die Pulka überholt.

Bergauf kann man die Pulka ja dennoch zu zweit ziehen, spricht doch nichts gegen ein Extraseil?


@wf
Ich habe sowohl Touren mit Pulka als auch mit Rucksack gemacht. Ich bin dazu übergegangen, diese Entscheidung vom tatsächlichen Gewicht abhängig zu machen. Mein persönliches Rucksackhöchstgewicht auf Skitouren liegt, auch durch die Vorteile einer Pulka bedingt, bei etwa 20-25 kg. Darüber bekomme ich Probleme mit dem Aufstehen auf Skiern und muss diese immer abschnallen, wenn ich zB gefallen bin oä. Würde aber mein zu tragendes Gewicht darunter liegen, würde ich mich für den Rucksack entscheiden, da man dadurch einfach unabhängiger und wendiger wird. So sind nette höhergelegene Touren mit Pulka nicht möglich, so eine Pulka ist eben was für flachere Touren (wie Kungsleden,..).

AP

RoJo
29.11.2006, 08:47
Moin,
in die Diskussion Pulka/Ski will ich mich mal nicht einklinken. Dafür hätte ich für die Schlafsack- bzw. Isomattenwahl noch eine Anregung. Du hast nicht geschrieben in welchen Bereich Du genau willst, aber für den Bereich Fullufjäll, Langfjäll, Idre, Särna, Grövelsjön kann ich was aus erster Hand beitragen.
Ich hatte im letzten Jahr in diesem Bereich Nachttemperaturen bis zu -28°. Wenn Du nach den alten Beiträgen von Nordland_Peter suchst, wirst Du Bercht finden, in denen von deutlich jenseits der -30° im Bereich des südlichen Kungsleden die Rede ist. Die in jügerer Zeit tiefste gemessene Temperatur im Bereich Idre/Särna/Gröveljön war -37°.
Diese Temperaturen sind nicht ständig zu erwarten aber möglich. Du kannst eine Woche lang bei -15° gut schlafen und dann kommen ein zwei Nächte die deuchlich kälter sind.
Zu Deiner Schlafsackwahl kann ich Dir nix raten, da ich nicht weiß, wie warm Du schläfst. Persönlich würde ich aber von einer Prolite3 auf jeden Fall absehen und was wärmeres mitnehmen.

Christine M
29.11.2006, 10:33
Die Isomatte läßt sich auch mit einer normalen Evazote-Matte pimpen, kostet nicht die Welt (wenn nicht eh schon das andere Armee-Teil so etwas ist, von dem du geschrieben hast). Damit hättest du auch Redundanz für den Fall, daß die aufblasbare Matte kaputtgeht. Mit Rucksack stellt sich natürlich das Problem, die Matte noch unterzubekommen; wenn du sowieso eine Pulka nimmst, ist das kein Thema, die Isomatte kann man einfach oben unter die Verschnürung klemmen (ergibt dann auch gleich noch einen Sitzplatz für Pausen).

Im übrigen gibt es in der Gegen doch einiges an Hütten (oder?), d. h. falls es für deine Ausrüstung zu kalt wird, hast du als back-up immer noch die Möglichkeit, auf eine Hütte auszuweichen.

Christine

Julia
29.11.2006, 10:57
außerdem fühle ich mich auf ski recht sicher. ich fahre seit etwa 25 jahren und auch mit langlaufski abfahrten runter, wo andere abschnallen.
Ich würd' auch sagen, dass man mit einem BC-Skier (mit Stahlkanten) mit Telemarkbindung (fast) überall runterkommt, wenn mans nur ein wenig kann...

Zum Thema Pulka mit steifem Zug oder Seilzug kann ich nur die Erfahrungen anderer wiedergeben: unbedingt steifer Zug! Bei Seilzug schlingert das Ding noch viel mehr, kippt noch leichter und wird in etwas anspruchsvollerem Gelände schnell völlig unmanövrierbar.

Nicht übertreiben
29.11.2006, 11:15
Jupp, auf keinen Fall ein Seil nehmen - selbst in der Ebene wird die Pulka dann mal schneller, mal langsamer als du gleiten, ein stetiges Ruckeln am Zuggurt ist die Folge.

Abfahren ist sowohl bei schwerem Rucksack, als auch bei Pulka nicht ohne, die Unterschiede sind maginal. Ich würde eine Pulka nehmen (weil ich eine hab *gg*), aber auf jeden Fall mit festem Einspanner!

merlin2
29.11.2006, 20:44
Hallo,
noch ´n Tip zum Thema Pulka und Seil. In unübersichtlichem oder schwierigen Gelände habe ich immer ca. 5 m Seil + Karabiner aufgeschossen auf der Pulka klemmen (unterm Gummi). Es gibt immer mal Situationen, wo das hilfreich ist. Z.B. mal einen Steilhang runterlassen oder raufziehen. Man brauchts selten, aber dann ist´s Gold wert, das Seil griffbereit zu haben. Grundsätzlich laufe/fahre/steige ich aber mit starrer Verbindung. Die Konstruktion von Acapulka mit innenliegendem Stahlseil (wg. Redundanz) finde ich klasse.
Grüsse
Peter

-wf-
15.12.2006, 12:17
danke an alle, die mir geantwortet haben. ich habe mich für den rucksack entschieden, weil ich kein pulka habe und auch nicht wüßte, wie ich das teil nach schweden befördern soll. die ski werden zu tragen in zug und fähre wird schon schlimm genug. möglichkeiten zum pulkaausleih habe ich nicht entdeckt. außerdem sollte man vor der tour damit üben, meine ich.

ich hatte an den ganzen südlichen kungsleden gedacht, deswegen hatte ich mich nicht genauer geäußert wo ich hinwill. dafür würde ich höchstens drei wochen brauchen. hüttenübernachtungen sollen nicht sein, denn das ist mir zu teuer. losgehen würde ich allein, weil niemand von meinen bekannten skifährt, oder höchstens auf anfängerniveau. leider weiß ich noch nicht, ob es diesen winter was wird, da ich zur zeit sehnenscheidenentzündung im arm habe und wenn das nicht schnell heilt, dann muß ichs lassen. aber 2007/2008 ist (hoffentlich) auch wieder winter, wo ich die tour dann in angriff nehmen kann.

Stephan Kiste
15.12.2006, 15:45
Hi Peter,

wann bist Du denn da oben?
Anfang März will ich von Geilo nach Rjukan solo laufen,
vieleicht läuft man sich über den Weg,
sozusagen Microforumstreffen?

Grüße Stephan

merlin2
15.12.2006, 17:35
Hallo Stephan,

so sieht meine Planung aus:
am 9.3. fliege ich mit SAS nach Oslo, dann per Bus nach Geilo. Am 10. ist Einkaufstag. Und am 11 will ich mit dem Zug nach Finse. Von dort nach Süden, die klassische Tour im Westteil der Vidda. Wo ich rauskomme weiss ich noch nicht. Von Heinseter ist die Rückreise mit dem Bus etwas ungünstig. Ich müsste dann noch eine Übernachtung in Oslo vor dem Rückflug einplanen.
Evtl. kann ich auch in Haukeli rauskommen. Rjukan habe ich auch überlegt. Das wird dann aber eine grosse Schleife, ausserdem habe ich noch keine Idee, wie ich mit dem ganzen Gerödel die steilen Hänge da hinunter kommen will. Aber das entscheide ich irgendwann auf der Tour. Da sind mir einfach zuviele Paramter noch ungewiss.
Treffen..... gerne. Nur habe ich Deiner Beschreibung entnommen, dass Du eher im Osten unterwegs sein wirst.
Viele Grüsse
Peter

Stephan Kiste
16.12.2006, 00:20
Hi Peter,

wir sind zu viert am 3.3. mit Ryanair unterwegs.
Meine Freunde gehen Eisklettern und ich fahre wenn alles läuft am
Sonntag nach Geilo.
Vor Ort werde ich entscheiden, ob es sich über die Hütten lohnt, oder
lieber Qerfeldein?!
ÜBer Tuva, Heinseter, Marbu und Kalhofd Richtung Miland im NW
von Rjukan, wo wir eine Hütte haben.
Auf der Karte ist ein Weg an einem Fluß ( Midöla) und paralell
eine Straße eingezeichnet, die werde ich wohl nehmen.
In N von Rjukan sind aber auch einige Wege eingezeichnet
(mit vielen Serpentinen :-)
Für die Rund 100km rechne ich mit 10 Tagen.
Wenn ich schneller bin, werde ich wohl auch noch ein paar Eiszapfen
an den Wasserfällen abbrechen.
Wie es aussieht werden wir uns wohl nicht über den Weg laufen.
Viel Spaß und Erfolg
Grüße Stephan