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zwerg720
24.11.2006, 13:25
Region/Kontinent: Nordamerika

Reisebericht vom Denali-NP in Alaska (06-08-2006 – 11-08-2006)

1.) Allgemeines

Im Zuge einer Worldtour diesen Sommer, hat es mich auch nach Alaska in den Denali Nationalpark verschlagen. Die Landschaft in diesem 24585km^2 großen Park besticht v.a. durch die riesigen Taiga und Tundra Gebiete als auch durch die hochalpinen Gletscherflächen, mit dem MT. Denali als Mittelpunkt.

2.) Vorbereitung

Die Anreise erfolgte mittels der Alaska Railroad von Fairbanks her. Danach quatierte ich mich vor den Toren des Parkes auf einem Campingplatz ein um noch diverse Sachen zu erledigen. Dazu gehörte in erster Linie das Besorgen eines "wilderness access pass" um im Backcountry herumlaufen zu dürfen. Danach fixierte ich meine 6 TagesTour und musste diese noch mit den Rangern abklären. Das ganze sieht so aus, dass der gesamte Park in 18 Units unterteilt ist und je nach Größe der Unit eine max. Hikeranzahl pro Tag erlaubt ist. Des weiteren bekam ich noch: entsprechendes Kartenmaterial , eine "wie verhalte ich mich bei einer Baer Begegnung" Schulung und einen Bär-resistenten Essens-aufbewahrer. Dann konnte es losgehen....

3.) Hikingbericht

1.Tag - 06 Aug.

...also mit dem shuttlebus in den park gefahren wo es mit jedem gefahrenem km landschaftlicher schoener und interessanter wurde...eben richtiges tundra gebiet.

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Shuttelbus

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Tundragebiet

desweiteren konnten wir bei der fahrt eine woelfin mit ihren 2 jungen beobachten und jedemenge caribous sehen (sind dort ungefaehr so wie bei uns die "gams"...zahlreich und neugierig...) tja, dann kam der moment wo ich abgesetzt wurde...da stand er nun der kleine phlipp....ganz alleine in der wildnis von alaska! meine erste huerde: ueber einen ca 100m hohen hang runter in ein riesen bachbett zu gelangen. also mit meinem geschultem hiker-auge die beste linie ausgesucht ("normale" wege gab es ja keine), bei der ich moeglichst schnell und trocken unten ankommen sollte. naja hat dann nicht ganz so funktioniert, da mir das dichte, nasse gestruepp nach nur wenigen metern bereits weit ueber den kopf reichte und mich so gewaltig bremste und durchnaesste. stand dann also nach einer zurueckgelegten strecke von ca. 300m unten im bachbett und war bis auf die haut durchnaesst...super tourstart...

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Tourstart, ab durchs Gebüsch…

naja dann weiter entlang des flussbeetes bis zum fluss den es dann noch zu durchqueren galt. danach ging es einen berghang hinauf, zu riesengrossen, leuchtgruenen mooswiesen, wo ich in der ferne einen wunderschoenen huegel sah, auf dem ich unbedingt mein zelt aufstellen musste.

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leuchtgrüne Mooswiesen

also dort hingesprintet, zelt aufgebaut und mir danach meine wohlverdienten "maccaroni with chesse" gekocht. will mir gerade ein paar noodles in den mund schieben, als ich im rechten augenwinkel etwas...braunes!!...bemerke...und da war er, mei erster grizzly, nur 100 meter von mir entfernt! puh, mal tief durchatmen und kurz ueberlegen was ich tun soll, am besten gar nichts...ganz ruhig bleiben und hoffen das er mich od. meine noodles nicht in die nase bekommt. die kammera ist natuerlich im zelt...ebenfalls 100m entfernt...aber ich will es nicht unbedingt herausfordern und bleib auf meinem fleck sitzen und beobachte weiter den grizzly der doch um einiges groesser und furchteinfloesender ist,als der black bear in jasper! 10min vergehen und der grizzly verschwindet langsam hinter dem huegel. durchatmen und natuerlich noodles essen damit diese nicht ganz kalt werden (-; ....als ich fertig bin reizt es mich doch sehr dem baeren ein wenig nachzusteigen. also kammera geholt und mich in meiner besten anpirschtechnik an den baeren dran gemacht. kann ihn dann noch gut ueber eine stunde beobachten wie er haufenweise heidelbeeren in sich hineinstopft. verlier dabei ein wenig die angst vor ihm und werde unvorsichtiger, verliere meine deckung ..meister petz uebereist das natuerlich sofort und hat mich sofort gesichtet...laaaange 10 sekunden schaut er mich genauestens an, mustert mich und stellt schlussendlich fest dass ich doch keine bedrohung fuer ihn darstelle...nochmals puh! nach diesem erlebnis beschliesse ich dann, doch lieber wieder zurueck zum zelt zu gehen....

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Grizzly: leider stark verrauscht, da nahe herangezoomt

2.Tag – 07 Aug

es regnet bis 13:30, also lange schlafen, dann am nachmittag gehts weiter hinein in das valley, bei welchem ich noch nicht richtig weiss wo ich es ueberschreiten soll. hab mich dann nach einer zeit fuer einen aufstiegsgrat entschieden und erreiche den gipfelgrat am fruehen abend...oben angelangt versperrt mir der nebel die sicht um weiterzugehen, also was machen? am besten einfach dort bleiben wo ich bin und morgen weitergehen. das bedeutet allerdings dass ich total ausgesetzt auf einem berggrat zelten muss wo es mit sicherheit windig und kalt wird! hoert sich gut an, denk ich mir und bau mein zelt auf.

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eine windige und kalte Nacht steht mir bevor…

kaum fertig aufgebaut, faengt es auch schon zum regnen und stuermen an..also schnell rein ins warme zelt...ha denkste. saukalt!! also zieh ich mal alles was ich an gewand mithabe an und hoffe das dies reicht...doch noch immer saukalt da der wind einfach durch jede pore des zeltes in den innenraum eindringt. schoen langsam mach ich mir ein wenig sorgen, da es bis zum naechsten sonnenaufgang staendig weiter abkuehlen wird... zu guter letzt wickle ich mich sogar noch in die erste-hilfe alu decke ein welche mich dann zwar etwas wärmer hält, ich dafür aber auch jede menge Kondenzwasser im Zelt bekomme…

3.Tag – 08 Aug

nach einer kurzen und wenig schlaf findenten nacht, ist es in der frueh dann echt unertraeglich. das gesamte zelt ist vom regen und vom wind durchnaesst und mein gesamter schlafsack ist durch das kondenswasser der rettungsdecke durchfeuchtet. also da hilft nur noch eines: aufbruch nach unten! also hinein in die nassen socken, schuhe...ach einfach alles und zelt abbauen....BRRRRR....noch immer wind und regen. steige dann ueber eine rinne ins ungewisse ab, da noch immer dichter nebel die sicht versperrt. aber es wird waermer und der wind laesst nach...endlich! maschier dann zufrieden (aber ein bissal ohen orientierung) dahin bis ich ploetzlich vor einem riesen gebiet stehe welches sehr gespenstisch aussieht, da alles huegelig schwarz und mit nebelschwarden durchzogen ist...aber irgendwie scheint bewegung in diesem gesamten gebiet zu sein...hm.... mal karte gecheckt und nach einer weile erkannt, dass ich an einer gletscherzunge, welche direkt aus dem mt. mckinley gebiet stammt, angelangt bin. das besondere an dieser zunge war, dass sie erstens riesengross+lang war und zweitens meterweise mit schotter bedeckt war...hab sowas noch nie zuvor gesehen! irgendwie wie ein schwarzer lavastrom bei einem vulkanausbruck....echt beeindruckend! da musste ich natuerlich mein zelt aufbauen...

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der Muldrow Glacier mit meterdicker Schotterschicht

4.Tag – 09 Aug

die nacht war wieder kalt, aber zu mind um einiges besser als am vortag. kriech aus dem zelt heraus und trau meinen augen nicht: der himmel ist blau und die sonne scheint! da kommt mir doch glat ein grinser aus! dreh mich mit diesem grinser ums zelt herum um die gletscherzunge zu bewundern, als ich ploetzlich einen "huge, huge white mountain" vor meiner nase sehe...POOOAAHHH! da war er, der hoechste berg nordamerikas, der mt. mckinley oder auch "denali"...wahnsinn ein riesen bergmasssiv 6194m in den himmel ragend! das war echt ein wahnsinn! dass nachfogende, lange, lange fruehstueck mit blick auf den denali und die davor liegende gletscherzunge wird mir fuer immer im gedaechnis bleiben!! ...und das memschenseelen alleine...herrlich!

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Mt. Denali 6194m

das schoene wetter musste ich natuerlich nutzen und machte eine sehr lange wanderung um schlussendlich die gletscherzunge an einem punkt zu sehen wo sie direkt vom denali herunterkommt und dann um eine kurve ins valley hinausstroemt....ewige hatscherei aber wunderschoen und unvergesslich!

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Hiken entlang der seitlichen Gletschermoräne des Muldrow Glaciers

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90° Kurve des Muldrow Glaciers

5.Tag – 10 Aug

nichts besonderses passiert, neuen zeltplatz gesucht und den nachmittag, aufgrund von akutem zuckermangel, in den heidelbeeren verbracht. am abend kam dann noch ein caribou mit riesen geweih an meinem zelt vorbei. bei einem hirschen waer das wahrscheinlich ein 18-ender od. soetwas gewesen (-;

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wunderschöner Zeltplatz…

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Caribou

6. und letzter Tag – 11 Aug

in der frueh nochmals 2 majestaetisch grosse cariobous gesehen, danach aufgemacht um die park-strasse zu erreichen wo ich mit einem shuttle dann weiterfahren konnte. musste dazu noch zahlreiche fluesse durchqueren...angelangt an der strasse kam auch schon ein bus der mich mitnahm...alles touris...mal ein schock nach guten 5 tagen einsamkeit und wildnis..aber mit der zeit "normalisierte" ich mich wieder und nahm es ganz gelasssen hin. die fahrt aus dem park sollte dann nochmals eine richtige wildnissafari werden, wir konnten 2 grizzlies, caribous, marmots, dollsheeps und rabbits sehen...war echt ein kroenender abschluss.

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ein Bärenjunges beim Baden…

4.) Fazit

also wenn das wetter im denali np mitspielt ist es einfach ein traum, die landschaft, die schneebedeckten berge das wildlife (sei es nun aus dem bus od. hautnah im backcountry..) einfach alles wunderschoen!! Besonders gut gefallen hat mir auch die tatsache, dass es einfach keine angelegten wege gibt und man quasi gehen kann wo man will. Allerdings hatte ich in 10 tagen einen sonnentag und das kann einem schon ein wenig aufs gemuet schlagen.

Loon
24.11.2006, 13:27
Wow! Geniale Bilder! Mache mich gleich mal an das Lesen des Berichts, aber ich weiß schon, um Fernweh zu kurieren ist das gar nicht gut :wink: :bg: ...
Gruß Loon

Flieger
24.11.2006, 13:48
Hallo!
Superschön!!!!! Wenn man die Bilder sieht weiß man warum es einen dahinzieht. Toller Bericht.
Allerdings finde ich es schon interessant, daß Mensch einfach so in ein Gebiet darf, indem Bären herumlaufen. Ich habe neulich den Film Grizzly Man gesehen...Da wird man dann doch nachdenklich ob der Gefahr :roll:
Flieger

Onkel Tom
24.11.2006, 13:53
Kann mich da nur anschließen, echt schöne Bilder, und ein toller Bericht!!! Deinem Bericht zufolge war ja "Tiertechnisch" einiges zu sehen. Wieder ein Traumziel mehr...
Gruß
TOM

rödspätta
24.11.2006, 23:37
Klasse Bericht! Ziemlich mutig, da alleine rumzustapfen.
Was hast Du so an Vorbereitung auf den Trip übenommen und wie sieht es da oben im Sommer bezüglich Mücken aus?

Dieter
25.11.2006, 08:12
Ein schöner Bericht einer klasse Tour. Das verstehe ich unter "Backcountry" :)

Dieter

alaskawolf1980
25.11.2006, 09:55
Wirklich ein schöner Bericht. Und Hut ab, dass du alleine durch Bärengebiet stapfst. Auf meinen Reisen im Yukon und Alaska habe ich immer wieder nachgedacht ob ich alleine eine Kanutour machen würde. Aber abends und nachts das unsichere Gefühl, dass ein Bär durch den Busch brechen könnte und man nun alleine mit der Situation fertig werden muß.. 200 km vom nächsten Ort entfernt in der weglosen Taiga... tja... Und die Unsicherheit besteht, obwohl ich weiß dass Bärenbegegnungen meist kurz sind und überhaupt nichts passiert.

Wie weit warst du vom Bärenjungen entfernt als du das Foto geschossen hast? :o Ich wäre auf leisen Sohlen schleunigst weiter, bevor Mama irgendwo auftaucht. Das sind die Situationen, wo Bärenangriffe passieren können.

Bild 2: Taigagebiet? Ich seh nicht einen Baum. :wink:

vielen Dank für den tollen Bericht. Hat mir mal wieder einen kleinen Denkanstoß gegeben nicht nur Kanutouren dort zu machen.

zwerg720
25.11.2006, 14:00
@alaskawolf:

thnx für die berichtigung...ist natürlich tundragebiet. das bärenjunge konnte ich aus dem bus aus fotografieren, also von einem sicheren platz aus! wenn man glück hat latscht einem ein fetter grizzly direkt vor dem bus über die strasse....

@rödspätta:

also als vorbereitung für die gesamte worldtour (kanada-alaska-australien) hab ich mir, sicherlich ein gutes halbes jahr davor, immer wieder informationen aus dem internet geholt. hab dabei aber eignetlich nur die grobstruktur, also welche orte möchte ich unbedingt besuchen und wie komme ich von groß A nach groß B , geklärt. wie ich von klein a nach klein b komme hab ich immer erst vor ort entschieden. (das wäre auch gar nicht sinnvoll dies zu planen)

von den trails her, bin ich eigentlich in kaltes wasser gesprungen, da bis dato meine längste tour im backcountry 3 tage gedauert hat und ich keine ahnung hatte was es bedeutet essen für 6 od. 7 tage mitzuschleppen. als ich aber in alaska angekommen bin hatte ich schon den WCT hinter mir und auch eine 5 tageswanderung im Jasper NP. also von daher wusste ich dann schon mehr od. weniger was mich erwartet und musste nur noch das essen für die geplante zeit besorgen.

ein anderes problem ist allerdings sein essen in die bärenboxen zu stopfen. da ich 6 tage unterwegs war bekam ich nur eine box, ab 7 hätte man 2 boxen bekommen. da aber die boxen auch gewicht mit sich bringen und auch einiges an platz wegnehmen, achtet man natürlich darauf alles in eine zu bekommen...und da hat nicht viel platz.

zwecks mücken war das zu meiner zeit kein problem. hängt natürlich auch stark von der unit ab die man wählt und da ich mich die meiste zeit in gletschernähe aufgehalten habe, waren dort überhaupt keine mücken.

@Flieger:

also die ranger haben gesagt, dass es bis jetzt noch nie zu einem tödlichen unfall gekommen ist (ob es jemals zu einem angriff gekommen ist, weis ich jetzt nicht mehr) und die natürliche reaktion von bären bei einer begegnung ist nun mal, dass sie sich davon machen. bleibt nur die frage offen wie lange sie noch natürlich reagieren wenn sie immer wider menschen zu gesicht bekommen. natürlich sollte man bären niemals überraschen und auch nicht zw. mutter und junge kommen...da weis man dann nie wie ein bär reagiert.

alaskawolf1980
25.11.2006, 15:29
Noch keinen tödlichen Unfall? Da bin ich jetzt aber wirklich überrascht. Dann scheint das mit den Bärentonnen etc. ja doch zu funktionieren und die Wuschelpelze haben "Essen leicht beschafft" = Mensch noch nicht so gelernt. Das freut mich richtig, dass dort trotz Wandertourismus die Tiere nicht versaut wurden.
Ich habe in Alaska zwar schon von Weitem einen solchen bärensicheren Lebensmittelcontainer gesehen, aber würde mich trotzdem nochmal genauer dafür interessieren. Welche Ausmaße hat er? Welche Art Verschluß? Wieviel paßt rein? etc.

Danke

zwerg720
25.11.2006, 16:14
http://zwerg720.zw.funpic.de/Denali/Worldtour%20(725).JPG

so sieht die box aus. durchmesser ca. 25cm und so and die 40cm hoch.
verschlossen wird das ganze mittels der 2 silberschlize die man am bild erkennen kann. also zum öffnen benötigt man eine münze, schraubenzieher von taschenmesser etc.

um den platz besser ausnutzen zu können sollte man sein essen (müsli, michlpulver etc.) in plastikbeutel abfüllen. also für 3 tage ist diese box perfekt, da geht einem nichts ab. jedoch für 6 tage ist sie einfach zu klein. das heisst man kann wirklich nur das notwendigste mitnehmen und muss sich damit abfinden sich nicht immer satt essen zu können.

ich stopfte für die 6 tage rein:

6 fertigteilgerichte (wie am bild erkennbar)
1 kg müsli
ca. 500g michpulver
6 bagels
12 müsliriegel
1 kleine tafel schokolade
etwas zucker

und damit war die box bis zum rand gefüllt (im gestopften zustand). das gewicht der leeren box: geschätzte 1,5kg

hoffe damit geholfen zu haben...

alaskawolf1980
25.11.2006, 16:21
1,5 kg ist natürlich ganz schön heftig. Naja von der Größe her geht es schon. Aber damit ist man dann schon gezwungen Trekkingnahrung mitzunehmen, die sehr klein ist.
6 Bagels.. aha :bg:

Also mit schön viel Schoki und Haribo mitnehmen ist dann ja nicht mehr wegen der beengten Box. :D Ein Alptraum :wink:

Wieso hast du denn nicht einfach eine einen Tag längere Tour angemeldet um noch eine weitere Tonne mitnehmen zu dürfen?
Klar, nochmal 1,5 kg sinnlos mehr. Und wo tut man nur zwei von solchen unhandlichen Tonnen im Rucksack unterbringen. Naja, den Luftraum in der zweiten hätte man ja mit Kocher und Socken füllen können.

zwerg720
25.11.2006, 16:32
eignetlich wollte ich auch 7 tage hiken, nur war das max kontingent diesser unit bzw. aller units schon erreicht. das blöde ist, das man sich nur max. einen tag vor tourantritt die units auswählen kann, dass heisst man muss flexibel sein und man sollte in der früh der erste beim büro zu sein um noch mehr auswahl zu haben.

Loon
25.11.2006, 17:11
Wie? Da hab ich nicht ganz durchgeblickt. Also man kann sich seine Touren nicht "selber" heraussuchen? Könntest du das vllt. bitte nochmal erläutern...
Gruß Loon

zwerg720
25.11.2006, 17:31
@loon:

natürlich kann man sich seine touren selber aussuchen. das problem ist nur das zb. bei meiner ausgewählten unit max. 5 leute pro tag dort übernachten dürfen. d.h. wenn schon 5 leute für diesen tag eingetragen sind dann musst du dir eine andere unit auswählen da du ansonsten nicht das ok von den rangern bekommst. natürlich kann mans riskieren trotzdem dort zu übernachten, weil es eigentlich keiner kontrolliert. aber ich finde man sollte sich an solche regeln halten, da sich dijenigen, die die regeln aufgestellt haben, auch gedanken darüber gemacht haben, warum und wieso sie das einschränken...

was eben nicht geht ist, dass man 2 wochen davor seine units fixiert. wie gesagt max. einen tag vor tourantritt kann man jenes tun

hier (http://www.nps.gov/archive/dena/home/visitorinfo/backcountry/unitsys.html) ist alles gut beschrieben

Loon
25.11.2006, 17:34
Ok, jetzt hab ichs verstanden. Danke für den Link!
Gruß Loon