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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trekkingstöcke



Ina II
23.11.2006, 15:22
Suche möglichst leichte, aber dennoch stabile Trekkingstöcke, einmal für ein Kind (zZt ca. 1,50, einmal für mich, ca. 1,85).
Für Trekkingtouren rund ums Haus, aber auch längere Touren, z.B. im Sommer in Finnland.

Falls die Frage "fehl am Platz" ist: habe kein geeigneteres Forum gefunden...
Danke für Eure Antworten!
Gruß
Ina

chinook
23.11.2006, 16:08
Suche möglichst leichte, aber dennoch stabile Trekkingstöcke, einmal für ein Kind (zZt ca. 1,50, einmal für mich, ca. 1,85).
Für Trekkingtouren rund ums Haus, aber auch längere Touren, z.B. im Sommer in Finnland.

Falls die Frage "fehl am Platz" ist: habe kein geeigneteres Forum gefunden...
Danke für Eure Antworten!
Gruß
Ina

Ich habe Leki Stöcke mit einem Titan-Anteil (Leki Makalu Ultralite Titanium Ergometric). Nicht, dass ich das für überlegen hielt aber es waren die leichtesten, die ich Auftreiben könnte. Die haben allerdings keine Dämpfung, die ja wieder schwerer wäre. Aber ich will auf meiner Tour entlang der chinesischen Mauer nicht auch nur ein Gramm mehr schleppen als nötig. Und Stöcke erscheinen mir doch angebracht.


-chinoook

Fernwanderer
24.11.2006, 13:04
Ohne die Frage konkret zu beantworten:
Vor etwas mehr als einem Jahr hat der TÜV Wanderstöcke getestet. Das Ergebnis war nicht wirklich überraschend dreigeteilt:
die Nonamehersteller erwiesen sich als Ramsch (Bruch ab einer Belastung von 20kg),
die Masse der Markenhersteller bewegte sich in einem Mittelfeld (Bruch 50 bis 70kg)
und eine kleinen Spitzengruppe bestehend aus Komperdell und Leki, die Stöcke mit Halte- und Bruchkräften jenseits der 100kg herstellen.

Meines Erachtens sind spezielle Ausstattungsmerkmale wie Federung und Korrektionszone nicht nötig (machen aber vielleicht bei Leuten mit Arm- und Handgelenksproblemen Sinn). Ich würde auf die üblichen Kriterien, nämlich Gewicht und Packmaß, abheben.
Berücksichtigen mußt Du noch die maximale Länge der Stöcke. 130cm wären jedenfalls für mich mit 182cm Körpergröße zu kurz, bis 175cm würden sie, glaube ich aber, ausreichen.
Ob ein spezieller Kinderstock sinnvoll ist, wag ich auch mal zu bezweifeln. Alle Stöcke sind auf die passende Länge zu bringen. Stellt sich eher die Frage nach Preis und Lebensdauer (wie geht das Kind mit seinen Sachen um).

Beide Hersteller (Leki und Komperdell) bieten sehr leichte Stöcke aus Karbon bzw. Titanal an (wobei Leki Titanal aus mir nicht genau bekannten Gründen durch Karbon ersetzt hat).
Falls Du die Adressen noch nicht hast:
http://www.leki.de/html/leki05/content.php?changearea=de&folder=242
http://www.komperdell.com/


Grüße
Fernwanderer

Flachlandtiroler
24.11.2006, 13:32
Falls die Frage "fehl am Platz" ist: habe kein geeigneteres Forum gefunden...
Nein, ganz im Gegenteil findest Du mit der "Suche" (http://forum.outdoorseiten.net/search.php) und dem Suchwort Trekkingstöcke (und ggf. weiteren zum Eingrenzen) über hundert Threads... :o

Würde auch keine "Kinder-Trekkingstöcke" kaufen (k.A. ob es sowas gibt), es stellt sich IMHO aber eher die Frage ob ein Kind so Dinger überhaupt braucht (i.a. besser entwickelte Motorik, günstigeres Verhältnis von Körpergewicht zu -größe)?

Desweiteren würde ich nix derartiges beim Discounter oder Kaffeeröster kaufen, sondern Markenqualität vertrauen; denn bei einem Sturz infolge Stockbruch fliegt man übelst auf die Nase, bricht sich die Haxen oder sonstwas :ill:

Gruß, Martin[/ot]

Fernwanderer
24.11.2006, 13:45
Würde auch keine "Kinder-Trekkingstöcke" kaufen (k.A. ob es sowas gibt), es stellt sich IMHO aber eher die Frage ob ein Kind so Dinger überhaupt braucht (i.a. besser entwickelte Motorik, günstigeres Verhältnis von Körpergewicht zu -größe)?
Gibt´s alles: http://www.leki.de/html/leki05/content.php?folder=307&lang=de&searchKat=15&eigenschaft1=&eigenschaft2=&material=&subbelmit=1

Bei uns stellt sich die Frage ob das Kind Stöcke braucht übrigens eher anders herum. Einer muß bei uns fast immer einen Stock abtreten, weil der Kurze auch einen möchte.

Fernwanderer

Stev
30.11.2006, 13:48
Ist bei uns eigentlich genauso. Erste große Tour, Kind ohne Stöcke,
gab es an den kritischen Stellen wie Schneefelder oder Flußquerungen immer den den Einwand von unserem Zwerg "und was soll ich jetzt machen?". Jetz hat sie ihre eigenen und alles ist gut. Es ist auch eine Art der Gleichberchtigung. Man selber möchte ja auch nicht mehr darauf verzichten.

Stev