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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nordfinnland-Tour im August mit Kind



Ina II
15.11.2006, 12:55
Hallo,
für nächsten Sommen haben wir uns eine Mutter-Tochter(10)-Tour in (Nord)finnland in den Kopf gesetzt.
Wir haben im August 2-3 Wochen Zeit, ich dachte daran, entweder nach Tampere oder gleich nach Ivalo zu fliegen und von dort eine längere oder mehrere kleine Touren zu machen. Teno klingt super... allerdings ist es wohl ein ziemliches Geschleppe mit dem ganzen Essen, da ich natürlich den Großteil der Ausrüstung tragen müßte.
Hat jemand diesbezüglich Erfahrungen, evtl. grade auch mit Kindern? Oder gibt es kindgerechtere Trails in anderen Teilen Finnlands? Auf keinen Fall will ich irgendwelche überlaufenen Pfade gehen, was im August ja durchaus sein könnte... dann lieber eine etwas umständliche Anreise und dort unsere Ruhe haben...
Momentan bin ich an der Grobplanung (Urlaub nehmen, Flüge buchen).
Bin Euch dankbar für jeden Tipp.
Ina

Sapmi
15.11.2006, 13:01
Hei, Ina,

eine ganz gute Übersicht über die Wanderwege in Finnland findest Du hier: www.luontoon.fi

Wie wollt Ihr denn übernachten: im Zelt oder in Hütten?

Ina II
15.11.2006, 13:16
Hallo, danke für den Link.
WIr haben ein Zelt mit, was nicht heißt, daß wir nicht auch mal in ner Hütte schlafen.
Viele Grüße
Ina

Flachlandtiroler
15.11.2006, 13:21
Wie steht es denn um diese Zeit mit Mücken?

Ich überlege ja durchaus, dem Diktat der Schulferien auch mal nach Skandinavien auszuweichen; neben der Anreise wären die Stechviecher da das größte Bedenken... :roll: für Kinder evtl. nicht ganz so toll oder?

Gruß, Martin

Julia
15.11.2006, 13:38
neben der Anreise wären die Stechviecher da das größte Bedenken... :roll: für Kinder evtl. nicht ganz so toll oder?

Gruß, Martin
Die Anreise lässt sich per Flug locker wegstecken, aber die Mücken/Kriebelmücken/Buckefliegen/Bremsen würden mir auch grösstes Bedenken machen. Eigene Erfahrungen haben uns nämlich manchmal nicht einmal aus dem Auto steigen lassen, und einmal nachts aus dem Zelt auf Toilette zu gehen, war vielleicht ein Akt: ganz schnell Reissverschluss auf und raus (200 Gnitzen im Zelt). Hose runter (au weia!!!). Ganz schnell wieder ins Zelt rein (500 Gnitzen im Zelt). Rest der Nachtruhe nicht vorhanden (es gab nur noch Gesumme in den Ohren und schlagende Hände gegen Beine, Arme, Kopf). Vor dem Zelt beim Frühstück schwarze Wolken von Milliarden von Gnitzen, Mücken, Buckelfliegen. Frückstück im Freien? Nicht daran zu denken! Der Weg vom Zelt ins Auto wurde zum Fluchtweg. Sachen einladen, einsteigen, 500 Buckelfliegen im Auto. Nein, danke, nie wieder! Das nächste Mal reise ich dort im Winter hin :bg:.

Sapmi
15.11.2006, 15:26
In Nordfinnland lässt das Mückenvorkommen im August relativ schnell nach. Es kommt natürlich auf das Jahr an, aber ich würde sagen, spätestens ab Mitte August sollte mehr oder weniger Ruhe sein, zumindest ganz oben im Norden.

Würde trotzdem sicherheitshalber Mückenschutz (Kopfnetz, etc.) mitnehmen, für alle Fälle. :bg:

Christine M
15.11.2006, 15:48
Ich war mal ab ca. Mitte August in Nordfinnland (Ivalo-Nordkapp), da fängt es wohl so an, erträglich (nicht mückenfrei) zu werden. U.a. hängt es natürlich auch von der Landschaft ab und wie kalt es nachts wird. Wie Sapmi schon sagt, würde ich auf jeden Fall einen Mückenschutz mitnehmen, wobei man vielleicht im Hinblick auf mitteleuroäische Ausrüstung dazu dagen sollte, daß finnische Mücken auch vor Jeans nicht haltmachen und sich über Autan nur schlapp lachen. Ich war damals mit dem Rad unterwegs, da war man immerhin tagsüber während des Fahrens vor den Biestern sicher.

Wenn ihr die Wahl habt: je später desto besser. Gegen Ende des Urlaubs (Ende August) stellten die Biester kein Problem mehr dar. Dafür kann es dann natürlich nachts schon recht frisch werden.

Finnische Hütten kenne ich nur als Selbstversorger-Hütten, d. h. Essen, Isomatte und Schlafsack müssen auch bei einer Hüttentour mitgeschleppt werden. Ivalo bietet sich natürlich an als Ausgangspunkt for den Urho-Kekkonen-Nationalpark; ich habe aber keine Ahnung, wie voll es dort im August wird.

Christine

Ina II
22.11.2006, 09:58
Jetzt steht der Reisetermin fest: Ende Juli bis Mitte August 2007, insgesamt knapp 3 Wochen.
Frage: Fliege ich nach Ivalo oder Kuusamo? Preislich ist es kein großer Unterschied. Trails in wunderschöner Natur gibts da und dort. Wir werden wohl 2 Trails gehen, mit Zwischenstopp irgendwo in der Zivilisation. Machen sich "die paar km", die Kuusamo weiter südlich liegt, mückenmäßig schon irgendwie bemerkbar? Oder gibt es da und dort Gebiete mit mehr und welche mit weniger Mücken?
Und kann man sich gegen die Viecher in Nordfinnland tatsächlich überhaupt nicht schützen? Wir wären ja mit dem Zelt unterwegs. Hieße das, ab Einbruch der Dämmerung nur noch im Zelt verbringen zu müssen, weil einem draußen die Mücken das Aufbleiben zur Hölle machen?
Von dem, was ich schon gelesen habe, würde ich mich für die Bärenrunde entscheiden, und erstmal nach Kuusamo fliegen.
Was meint Ihr?
Grüße aus der Fränkischen Schweiz
Ina

alaskawolf1980
22.11.2006, 10:19
In kann jetzt nur von Nordwestkanada und Alaska sprechen: Je nachdem ob im Hinterland sumpfiges Gebiet war oder nicht waren die Plätze an denen wir am FLussufer gezeltet haben von "fast mückenfrei", über "sehr gut erträglich" bis "die absolute Hölle auf Erden" einzustufen.
Kann mir nciht vorstellen, wieso es in Finnland nicht ähnlich sein sollte. Aber die noch Höhere Dichte an Gewässern könnte natürlich auch bedeuten, dass es in Finnland viel mehr sumpfige Gebiete gibt.

Bei dem nun ausgesuchten Reisetermin kann man nur noch Glück wünschen. Ende Juli wird das mückenmäßig einiges los sein. Dann sollten die Kinder am besten ein Bugshirt tragen.

Sapmi
22.11.2006, 10:25
Hieße das, ab Einbruch der Dämmerung nur noch im Zelt verbringen zu müssen,

Was für 'ne Dämmerung? :bg:

Zumindest in der Ecke von Ivalo hast Du bis in die zweite Julihälfte noch Mitternachtssonne und danach wird es auch noch ein paar Wochen nicht dunkel nachts.

Was das Mückenvorkommen angeht, würde ich Dir die nördlichere Variante (also Flug nach Ivalo) empfehlen, weil die Mückensaison tendenziell früher endet, je weiter man nach Norden geht.
Wenn Ihr Euch in irgendwelchen "gebirgigen" Gegenden rumtreibt, dürftet Ihr auch weniger Probleme haben, da es dort oft etwas windig ist und sich die Mücken dort nicht wohlfühlen.
Aber wie gesagt: falls überhaupt vorhanden. Es kommt immer auf Jahr und Region, etc. an.

Ina II
22.11.2006, 10:41
Danke, für Deine mutmachende Antwort. Ich konnte mir den Urlaubstermin nicht wirklich aussuchen und hab mir nun mal Finnland in den Kopf gesetzt.
Vielleicht zeichnet sich ja 1, 2 Monate vorher schon ab, wie die "Mückensaison" wird und dann verlegen wir die Route entweder weiter hoch oder eben nicht.
Was für ne Dämmerung? Tja, ich dachte die Mücken kämen erst raus, wenn die knallige, direkte Sonne weg ist... wie nennt man das, wenn nicht Dämmerung?
Viele Grüße, Ina

Sapmi
22.11.2006, 11:35
Was für ne Dämmerung? Tja, ich dachte die Mücken kämen erst raus, wenn die knallige, direkte Sonne weg ist... wie nennt man das, wenn nicht Dämmerung?


Ja, klar, im August gibt's schon so 'ne Art Dämmerung (bei Kuusamo sowieso, aber auch weiter nördlich), es dauert bloß nach Ende der Mitternachtssonne noch einige Zeit, bevor es mal wieder richtig dunkel wird (der Sonnenverlauf ist ja relativ flach, d.h. selbst unter dem Horizont ist sie die meiste Zeit noch nicht weit von selbigem entfernt), aber dämmrig schon, stimmt.
Aber dass die Mücken erst dann rauskommen, kann ich nicht bestätigen. Bei 'ner richtigen Mückenplage hast Du die Viecher mehr oder weniger rund um die Uhr um Dich; ich hab's aber auch schon erlebt, dass es in den sehr frühen Morgenstunden etwas ruhiger war als am Tag. Aber so'nen richtigen, verlässlichen Stundenplan haben die scheinbar nicht, zumindest ist es mir noch nicht gelungen, den rauszufinden. :wink:
Auch die Vorhersage für eine Saison ist schwierig: einerseits sagt man, auf einen milden Winter folgt eine schlimmere Mückenplage im Sommer, andererseits hatte ich z. B. letztes Jahr selbst Ende Juli kaum Probleme, was mir ein Einheimischer damit erklärte, dass der Frühling relativ spät und kühl gewesen sei. Das war in der Gegend um Sevettijärvi (nörlich von Inari). Danach war ich (Anfang August) südlich von Hetta (Enontekiö) unterwegs und bin fast gar keinen Mücken begegnet, konnte sogar in kurzen Hosen wandern (!). Ungefähr 'ne Woche später war ich noch bei Kilpisjärvi unterwegs (also weiter nördlich und höher gelegen) und hatte an 1-2 Tagen in der entsprechenden Gegend plötzlich wieder verstärkten Mückenkontakt (allerdings noch gemäßigt im Vergleich zu früheren Urlauben mitten im Juli).
Du siehst, man kann's nie wirklich wissen. Also Mückenschutz mitnehmen und für alle Fälle gerüstet sein und sich dann freuen, wenn's doch nicht so dicke kommt. So ging's zumindest mir mehrfach in den letzten Jahren. :D

alaskawolf1980
22.11.2006, 12:20
Ich weiß ja nicht wie es dort wo du hinfährst aussieht. Aber wenn es Wälder und Seen sind, dann sind die Mücken rund um die Uhr da. Im Fjäll kamen die (wenigstens auf meinen bisherigen Touren) immer genau dann, wenn die Sonne ihren letzten Strahl entsendet hat und hinter den Berg verschwunden ist. Das geht wirklich auf die Sekunde. Sonne weg, und los geht der Zirkus. :) Unglaublich.
Kann aber nicht glauben, dass dies immer so ist.

Laiseka
22.11.2006, 22:13
Mein Tipp:
Kautokein - Kilpisjärvi. Bin einen Teil dieser Route (Nordkallotleden) gewandert. Fantastisch & mückenfrei. Ca. 200km lang. Nicht so überlaufen wie etwa Karhunkieros.
Anreise: Helsinki-Rovaniemi Zug. Rovaniemi Kilpisjärvi od. Kautokeino Bus.

Sapmi
22.11.2006, 23:19
Mein Tipp:
Kautokein - Kilpisjärvi. Bin einen Teil dieser Route (Nordkallotleden) gewandert. Fantastisch & mückenfrei.

Das hängt aber sehr stark davon ab, um welchen Teil es sich handelt. Auf finnischer Seite ist es im Allgemeinen ok, da recht hoch gelegen. Ich war aber auch mal kurz im Reisadalen (Saraelv - Mollisfossen und zurück): der blanke Horror :o . Eins meiner bisher schlimmsten Mückenerlebnisse. War allerdings auch im Juli. Es hat z. T. aus Kübeln gegossen und ich musste selbst unter'm Poncho noch das Kopfnetz tragen, um nicht völlig zerstochen zu werden.
Außerdem würde ich diesen Weg nicht gerade für Kinder empfehlen, zumindest dieses mir bekannte Teilstück, da der Weg nicht so gut sichtbar ist und man z. T. durch schulterhohen Farn stapft (Stand 2004).

Enja
24.11.2006, 12:46
Hallo,

kommt drauf an, ob man seinen Kindern solche Touren an- oder abgewöhnen will. Wenn sie Freude dran haben sollen, sollte man sehr drauf achten, sie nicht zu überfordern. Nicht nur kräftemäßig, sondern auch sonst.

Unsere haben etwa ab Einschulung ihr persönliches Gepäck samt Schlafsack selbst getragen.

Allzu lange Wanderungen faszinieren sie meist nicht so wirklich. Die muss man dann passend interessant gestalten. Einfach den ganzen Tag durch hohen Farn stapfen, wird ihnen kaum Spaß machen und für die Landschaft begeistern sich Kinder meist auch nicht in großem Ausmaß.

Wenn dann auch noch die Campingbedingungen horrorhaft sind, kann es schon eng werden. Wir haben eine Hochsommertour in Kanada gemacht als die Kinder zwischen drei und acht Jahren alt waren. Die Mücken waren schon heftig. Natürlich lachten sie über Autan. Und das dort gekaufte Schutzmittel musste man praktisch Tag und Nacht flächendeckend auftragen. Einmal einen Fuß "ohne" aus dem Auto gesetzt und peng. Kinder können zumal auf die Stiche stark allergisch reagieren.

Grüße Enja

alaskawolf1980
24.11.2006, 13:06
In Kanada (1998) ist meine Schwester die da bereits 16 war und kein Kind mehr, an den hartnäckigen Mücken fast verzweifelt. So eine Kanutour kann man mitten in der Wildnis schlecht abbrechen. Und sie war psychisch absolut am Boden, so sehr haben die Mücken sie gestört. Bei Kindern kann das vielleicht noch viel verherrendere Auswirkungen haben. Es muß nicht sein, aber das Beispiel bei meiner Schwester hat mir eindurcksvoll aufgezeigt, dass man sich im Klaren sein muß, was es bedeutet, wenn man in mückenreichen nordischen Gebieten unterwegs ist.
Damit will ich aber keineswegs Angst machen. Ich bin ebenfalls sehr dafür Kindern dieses Paradies möglichst früh zu zeigen. Wenn man sie gut schützt (lange Sachen, Moskitonetz etc.) dann wird es trotzdem ein abenteuerlicher schöner Kinderurlaub.

Enja
24.11.2006, 13:47
Mit den Kindern ist es wie mit den Packziegen - wenn man sie mitnimmt, muss man sich ziemlich umfassend nach ihnen richten.

Risiken, die man für sich ohne zu zögern eingeht, kommen aus meiner Sicht für Kinder nicht in Frage. Hierunter zählt vor allem die Möglichkeit einer medizinischen Versorgung. Die sollte nie allzuweit entfernt sein.

Wir haben damals eine Tour im Algonquin-Park gemacht. Den Kindern zuliebe haben wir einen Campingplatz als Ausgangspunkt gewählt, an dem es zwar rustikale, aber mückengeschützte sanitäre Anlagen gab. Die fehlenden Duschen empfanden sie nicht als störend. Wander- und Kanutouren haben wir so kurz gehalten, dass sie den Kindern nicht lästig wurden und ihnen reichlich Raum geboten, selber mit dem Kanu zu üben oder anderen Unterhaltungen nachzugehen.

Am meisten störten sie die Bären, die laut Parkaufsicht in der Nacht zwischen Zelt und Clo auftauchen könnten. Davon erzählen sie heute noch, obwohl nur eines gegen einen Hirsch gelaufen ist.

Kommt halt auch drauf an, was die Kinder so gewöhnt sind. Man muss sich da langsam ranarbeiten.

Grüße Enja

marcus
27.11.2006, 01:16
Jetzt steht der Reisetermin fest: Ende Juli bis Mitte August 2007, insgesamt knapp 3 Wochen.
Frage: Fliege ich nach Ivalo oder Kuusamo? Preislich ist es kein großer Unterschied. Trails in wunderschöner Natur gibts da und dort. Wir werden wohl 2 Trails gehen, mit Zwischenstopp irgendwo in der Zivilisation. Machen sich "die paar km", die Kuusamo weiter südlich liegt, mückenmäßig schon irgendwie bemerkbar? Oder gibt es da und dort Gebiete mit mehr und welche mit weniger Mücken?
Und kann man sich gegen die Viecher in Nordfinnland tatsächlich überhaupt nicht schützen? Wir wären ja mit dem Zelt unterwegs. Hieße das, ab Einbruch der Dämmerung nur noch im Zelt verbringen zu müssen, weil einem draußen die Mücken das Aufbleiben zur Hölle machen?
Von dem, was ich schon gelesen habe, würde ich mich für die Bärenrunde entscheiden, und erstmal nach Kuusamo fliegen.
Was meint Ihr?
Grüße aus der Fränkischen Schweiz
Ina


ich kann dir die bärenrinde nur empfehlen. schöner trek. falls du infos brauchst-PN. dann guck ich mal, was ich noch hier liegen hab.
aber als kleine vorwarnung: kuusamo ist schon n bisle der ar... der welt. viel unternehmen kann man da nicht umbedingt in der stadt. aber das schwimmbad ist ganz nett-nach der tour.

gruß, marcus (der schon 2mal da war)

Ina II
27.11.2006, 09:42
Kinder wie Packziegen? Der Vergleich wär mir bisher nicht eingefallen...

Ich hab aber die Erfahrung gemacht, daß es am einfachsten ist, jedenfalls bei extremeren Touren, wenn wir nur zu 2t losziehen, Mutter und Tochter, da ich mich dann voll und ganz auf das Kind einstellen kann und die Tour danach richte, was meiner Tochter Spaß macht und sie nicht überfordert. Haben auf diese Weise wunderschöne Touren erlebt, z.T. auch unter eher widrigen Umständen. Canada im Sommer (auch nicht mückenfrei...), Langlauf- und Radtouren bei Frost, Paddeln bei tagelangem Sch...wetter. Da wir für längere Touren auch von zu Haus aus vorher "trainieren" (mit Gepäck 20 km durch'n Wald zur Oma wandern... :wink: ) sehen wir auch vorher schon, wo die Grenzen ggfs sind was Kondition, Wetter, Laune... angeht.
Wir werden das sicher noch ne Weile so machen, bis unsere beiden Jüngsten auch mit können (sind jetzt 1 und 2), und das werden dann sicher - erstmal - andere Touren sein.
Ich möchte den Kindern gern dieses Outdoorfieber mitgeben und weiß, daß ein verhunzter Urlaub da schon SEHR viel kaputt machen könnte...

Jedenfalls genießen wir 2 diese 2er-Touren immer sehr, inklusive der Planung und Vorbereitung, und ich hatte bisher nicht den Eindruck, meine Tochter zu überfordern. Seit Canada träumt sie vom West Coast Trail, den wir aber erst mal für n paar Jahre aufgeschoben haben...
Gruß... und Danke für die vielen hier geposteten brauchbaren Tipps
Ina

Enja
27.11.2006, 13:04
Hallo,

wenn ihr schon so viele Touren der Art zusammen gemacht habt, verstehe ich deine Nachfrage nicht so ganz.

Die Kondition ist eher nicht so das Thema. Da sind uns "die Kleinen" oft über.

Grüße Enja

Ina II
27.11.2006, 13:50
@ Enja: wenn ihr schon so viele Touren der Art zusammen gemacht habt, verstehe ich deine Nachfrage nicht so ganz.

Die Kondition ist eher nicht so das Thema. Da sind uns "die Kleinen" oft über.

Meine ursprüngliche Frage bezieht sich ja auch nicht darauf, wieviel ich meinem Kind zumuten kann, sondern auf Tourvorschläge in einer Region, die ich noch nicht kenne, nämlich Nordfinnland, mit deren speziellen Schönheiten, aber eben auch Problemen (Mückenplagen), die ich so extrem bisher ebenfalls nicht kenne.

Ich freu mich aber immer, im Forum auch Leute zu finden, die Outdoortouren mit ihren Kindern machen!!!

Liebe Grüße
Ina