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swift
01.09.2006, 19:07
Region/Kontinent: Nordeuropa

Reisebericht Bohusleden August 2006:

7.8.: Ankunft in Göteborg um ca. 9:00 Uhr. Es gibt am City Airport anscheinend keine Förderbänder fürs Gepäck. Alles wird auf den Wagen in eine Halle gefahren, wo dann anschließend Selbstbedienung vorherrscht. Finde meinen Rucksack, zum Glück unbeschädigt. Vor dem Flughafen wartet bereits der Bus zu den Nils Ericsson Terminalen (= Göteborg Station = Göteborg Centrum). Die Fahrt kostet 50 Kronen und dauert in etwa eine halbe Stunde. In Göteborg angekommen, erst mal etwas Kleingeld an einem Wechselschalter am anderen Ende des Bahnhofs gewechselt und den Rucksack in ein Schließfach gepackt ( kostet 30 Kronen/ Tag). Im Anschluss daran die City besichtigt, kleine Primusschraubkartusche und einen Gürtel (vergessen) gekauft. Massenweise Geschäfte und Bunnys. :bg: Gegen Nachmittag ein Zugticket gekauft, was sich als verdammt komplizierte Sache herausstellt. Für die Fahrt nach Strömstadt eine MaxiRabatt100-Karte am Västtraffic-Schalter gekauft und mir dort erklären lassen, wie man damit weiter umgeht. Im Zug dann 2mal die Karte in den Automaten gesteckt und jeweils einmal die Tarifklasse/Unit 10 gedrückt. Später bei der überaus netten jungen Schaffnerin noch 45 Kronen extra bezahlt. Alles in allem also 145 Kronen für die Fahrt nach Strömstadt bezahlt. Bezahlt man nur im Zug, soll das 190 Kronen kosten. In Strömstadt angekommen, am Bahnhofs-Schalter noch eine Karte von Strömstadt besorgt, kostenlos. In den ICA-Supermarkt, um dort eine Pfandflasche abzugeben. Kleingeld bei der Pizzaria nebenan losgeworden, indem ich mir eine Pizza Haiwai bestellt habe (Die Pizzaria wird übrigens von einem aus Bochum betrieben). Dann dem Fluss entlang zum Start- bzw. Endpunkt des Bohusleden. Kurz vor der E6 Zelt aufgeschlagen.

8.8.: Weiter bis kurz vor Högstad: Bei Blomsholm ist der Weg recht zugewachsen. Einige Zecken gesehen. Ab Spoltorp wurd es dann richtig spassig. Nach überqueren eines Baches, an welchem ich zuvor etwas Wasser geangelt hab, (Breitere Brücke ohne Geländer) steht man auf einer Wiese. Es geht steil bergauf, dichter Wald, kein noch halbwegs begehbarer Weg zu finden, nach etwas Suchen nach Markierungen oder Spuren, beschließ ich mich einfach durch den dichten Wald zu schlagen. Alles ist sehr dicht zugewachsen. Hier und da gibt es einige Pfade, die jedoch alle im Nichts enden. Also nach Kompasszahl gelaufen. Oben angekommen Zelt gegen 21:00 aufgeschlagen. Kam mir ziemlich verirrt vor. Einige hundert Meter weiter westlich von mir höre ich andauernd Stimmen und Pfeifen, wahrscheinlich von anderen Trekkern. Aber ein Durchdringen in diese Richtung ist nicht möglich.

9.8.: Weiter bis Flaghult: Ich schlag mich weiter durch den Wald durch Richtung Süden und lande bei Baleröd auf einer Straße. Ich laufe die Straße bis Flaghult, in der Hoffnung dort etwas mehr Schnurr zum Abspannen meines kleinen Tunnelzeltes kaufen zu können. Man kann da oben schließlich keine Heringe in den Boden hauen. Alles nur Stein. Hätte man das nur vorher gewusst. :bash: Es ist total warm, mein Trinkwasser neigt sich bereits dem Ende. Es gibt nichtmal ein Rinnsal in den Gräben neben der Straße. Vor Hästeskede find ich schließlich zu meiner rechten Seite einen Bach hinter einer umzäunten Wiese. Jetzt fängt es auch an zu regnen. :roll: Ich angle wieder etwas Wasser, trink eine Flasche und füll meinen Vorrat von 3 Litern auf. Weiter geht´s nach Flaghult, wo ich hoff einen Laden vorzufinden. In Flaghult angekommen, hört es endlich auf zu regnen. Allerdings gibt es dort lediglich noch eine zugewachsene Bushaltestelle und KEINEN LADEN, wie es auf der Karte der Broschüre ausgewiesen ist. Ich bemerke, dass die Karte von 1995 ist, na Klasse. Ich geh weiter und treffe auf einen norwegischen Anwohner, der dort gerade seine Kayaks und Kanus in der Garage aufhängen will. Ich spreche ihn darauf an und zeig ihm die Karte. Aber er lacht nur und meint, er wohne bereits seit 5 Jahren dort und habe nie einen Laden hier gesehen. Als ich ihn frage, wo es denn in der näheren Umgebung so etwas wie Schnur bekommen könnte. Schaut er kurz in der Garage nach und drückt mir ein 12m Seil in die Hand. Ich bedanke mich und frage ihn, ob ich ihm nicht etwas dafür bezahlen kann. Er möchte jedoch nichts annehmen. Nach einer halben Stunde Unterhaltung mit ihm und seiner Frau, mach ich mich wieder auf den Weg und bin trotz des beschissenen Tages total gut gelaunt. An einem kleinen See bei Flaghult schlag ich schließlich mein Zelt direkt am Ufer auf.

10.8.: Am Morgen koch ich das erste mal, es gibt etwas Reis mit nem Fertiggericht. Es kommen ein paar Leute vorbei die im See Baden gehen. Der Weg läuft sich in diesem Abschnitt einigermaßen gut, Es liegen nur einige Bäume im Weg, die aber gut umgangen werden können. Ich schlage mein Zelt irgendwo vor Havedalen auf. Zu essen gibts 2 Bifis und ein Corny. Unmöglich zu kochen, zu viel Sturm.

..... nix aufgeschrieben, hatte wohl etwas die Orientierung verloren, kA warum ich solang bis Vassbotten gebraucht hab, war wohl doch nicht so einfach der Weg dort. :wink: Am 13.8. erreich ich Vassbotten. Den Laden am Campingplatz kann man vergessen ca. 200m neben der Bushaltestelle befindet sich ein Laden auf der anderen Straßenseite, der zwar teuer ist, aber alles Notwendige da hat.

14.8.: Hab im Zelt mitten im Sumpf hinter Vassbotten übernachtet. Es hat die ganze Nacht gestürmt und geregnet und den ganzen Morgen geregnet. 3 Leute sind am Mittag an meinem Zelt vorbeigelaufen, ebenfalls Richtung Süden. Gegen Nachmittag, als es kurz aufhört zu regnen mach ich mich wieder auf den Weg. Es fängt sofort wieder an zu regnen. Hinter Vassbotten befindet sich ein großes Sumpfgebiet, es gibt wenig Planken, es ist entweder sehr zugewachsen oder komplett gerodet, inklusive Markierungen. Daher find ich den Weg auch nicht mehr. Ein echt tolles Gefühl allein im Sumpf, keine Markierungen weit und breit und dann auch noch bei Dauerregen, mit ner Regenhose die nicht wirklich dicht ist und Schuhen in denen das Wasser allmählich oben aus dem Schaft läuft. Aber was solls. Bin schließlich ein paar Spuren gefolgt, wahrscheinlich von den Leuten, die mich gegen Mittag überholt haben. Ja es hat auch seine Vorteile, wenn man sich überholen lässt. 8) Auf einem Weg angekommen, bin ich südlich gegangen und in einer Gegend angekommen, die sich Möre nennt, hier spricht anscheinend keiner Englisch. Irgendwo wieder ab in den Wald und Zelt aufgeschlagen.

15.8.: Weiter Richtung Daletjärn quer durch den Sumpf nach Kompasszahl. Nach ein paar Stunden treffe ich auf eine breitere Straße die von Osten nach Westen verläuft. Entscheide mich nach Osten zu laufen, richtige Entscheidung, denn ich treffe nach ein paar Hundert Metern auf ein Schild, dass den Bohusleden ausweist. Treffe unterwegs im Sumpf auf ein paar Schlangen, auch kurz vor der Vindskyyd bei Daletjärn läuft mir eine Schlange über den Weg, von der ich ,weil es gerade mal nicht regnet ein paar Fotos mach. An der Vinskydd angekommen ersteinmal das Zelt zum trocknen aufgehängt. Die Vindskydd ist OK, aber der Weg zum See geht ziemlich steil runter, an den Bach kommt man besser dran. Der Mülleimer könnte ruhig mal ausgelehrt werden. Später kommt noch eine rothaarige Studentin vorbei, die eine Pause macht, nach kurzer Unterhaltung, will sie aber weiter ziehen, sie hat es wohl sehr eilig, im Gegensatz zu mir. :bg: Als ich meinen Reis aufs Feuer setze kommt noch ein Paar vorbei. Übrigens alles Deutsche. :lol: Sie wollen die Nacht ebenfalls in der Vindskydd verbringen. Es stellt sich heraus, dass wir uns zuvor schon 3 mal begegnet sind. Am Flughafen, kurz hinter Strömstadt und später im Sumpf nochmal (die, die mich an meinem Zelt vorbeigerannt sind). Ich komme bestens mit ihnen aus.

16.8.: Am Morgen gegen 11:00 Uhr verlass ich die Vinskydd und die beiden wieder. Die beiden wollen zurück nach Strömstadt trampen und sich dort und in Göteborg noch etwas umschauen. Ein paar hundert Meter nach der Vinskydd treff ich wieder auf eine Schlange. Noch ein paar hundert Meter weiter fängt es an zu regnen Ich komm an der Vindskydd bei Koxeröd vorbei, wo ich eine Pause mach. Die Vindskydd ist schön, liegt unmittelbar am See. Jedoch ist das Ufer mit Schilf durchwachsen, das Wasser daher sumpfig, würd ich nicht ohne Filter trinken. Feuerholz ist jedoch vorhanden, im Vergleich zu der Hütte bei Daletjärn, an welcher es echt schwer war an etwas kleinholz zu kommen. In Holmen angekommen, treff ich wieder auf drei Leute, die nach Vassbotten wollen. Einen Maschinenbauer, seine Freundin/Frau und noch einen, der sich aber gleich wieder auf den Weg macht. Die beiden teilen mit mir die Vindskydd, obwohl diese wirklich klein ist, mehr als 3 Leute passen da wirklich nicht rein (nochmal ein herzliches Dankeschön an euch beide!). Es gibt allerdings Feuerholz und der See ist auch nicht weit. Auf der gegenüberliegenden Straße glotzen hin- und wieder ein paar Leute rüber, daher geh ich erst später baden. Mein Handtuch ein 40x40 dm-markt-Putztuch. :bg: Koche wieder über dem Feuer meinen Reis, weil der weg muss, zu schwer. Frage mich warum ich überhaupt meinen Kocher + Gaskartusche mitgenommen habe, bisher erst einmal benutzt. Bei dem warmen Wetter braucht man echt nix Warmes zu Futtern. Mücken gibt es die Nacht nicht, bei Daletjärn haben die mich die ganze Nacht auf Trab gehalten.

17.8.: Breche gegen 10:30 Uhr auf. Von nun an geht es vorbei an vielen schönen Seen. Am See Sjökarrssjön treff ich auf eine schöne Hütte mit der besten Lage bisher überhaupt, schön einsam, direkt am Wasser, Feuerholz und dazu wieder gutes Wetter. Daher beschließe ich hier zu übernachten. 2 Pfadfinder aus Frankfurt treffen kurze Zeit nach mir ebenfalls dort ein, sie machen jedoch nur eine Pause und ziehen wieder weiter. Übrigens der Weg geht übrigens östlich am See vorbei und verläuft westlich am St.Holmevatten entlang, NICHT wie in der Karte eingezeichnet.

18.8.: Weiter nach St. Holmevatten. Die Vindskydd hier ist ganz nett. Es gibt Feuerholz, die Sicht ist zur Abwechslung recht weit, dafür ist das Wasser nur schwer zu erreichen (sehr steil, bei Nässe rutschig, man muss etwas klettern). Auf dem Weg war es teilweise sehr sumpfig und zugewachsen, teilweise aber auch recht gut zu gehen. Bin den ganzen Tag von Bremsen verfolgt worden. Feuer gemacht, gekocht und Wäsche gewaschen. Meine Moleskin brauchte jedoch etwas, um wieder zu trocknen (ca. 4 h dank Körperwärme :bg: ).

19.8.: Weiter nach Äntervattnet: Morgens bekomm ich Besuch von einem Deutschen, der nach Vassbotten unterwegs ist und von 2 Deutschen, die eine Tagestour machen, welche den Regen abwarten wollen. Als sie weiterziehen, mach ich mich auch fertig. Als ich aufbreche, treffe ich 2 Schweden unmittelbar neben der Vindskydd. Ich spreche sie an: „ Na auch Deutsche?“ Verwundert antworten sie „No swedisch“. Das waren die einzigen nicht Deutschen, abgesehen, von ein paar Bohusleden-Joggern, die mir begegnet sind. Kurz danach fängt es wieder an zu regnen. Bei Restadtlegen treff ich auf eine Vindskydd die nicht in der Karte eingezeichnet ist (kurz hinter der Feuerstelle). Die Hütte ist nett, liegt direkt am See, es gibt Unmengen an Feuerholz, Dach scheint dicht zu sein, im Gegensatz zu der bei Daletjärn. Aber ich will noch weiter. Es regnet den ganzen Tag. Meine Schuhe sind total durchnässt. Erreiche am späten Abend die Vindskydd bei Äntervattnet, die auch direkt am See liegt, aber es gibt leider kein Feuerholz, also auf dem Kocher gekocht. Noch etwas später, kommen die beiden schwedischen Studenten, denen ich bei St. Holmevattnet schon begegnet bin und übernachten mit mir in der Vindskydd. Sie backen sich eine Art Pfannekuchen und essen dazu getrocknetes Rentierfleisch. Das Brot/Pfannekuchen ging ja noch aber das getrocknete Rentierfleisch. :kotz:

20.8.: Die beiden Schweden brechen bereits um halb Sieben auf. Sie wollen nach Munkedal. Um 10:30 breche ich schließlich auch auf. Ich geh über Dingle, weil ich ein paar Sachen einkaufen will, u.a. Schuhwachs. Bei Svarteborg treff ich an der Straße auf eine Elchkuh mit einem Jungen. Ich will zunächst einfach an ihnen vorbeigehen. Als ein Anwohner jedoch zu mir irgendwas auf schwedisch rüberruft, geh ich erstmal zu ihm hin, um zu sehen, was er von mir will. Ich steh vor seinem Haus, er spricht kein Englisch. Kurz darauf kommt er aus seinem Haus gelaufen, verschwindet hinter diesem und kommt mit einem Auto vorgefahren. Nach ein paar Verständnisproblemen, pack ich schließlich meinen Rucksack in den Kofferraum seines alten Saabs und er fährt mich an den Elchen vorbei, hin zum nächsten Bohusleden-Schild. Er erklärt mir, dass Elche einen in die Schulter beißen, wenn ich das richtig gedeutet habe und dass die Elchkuh schon den ganzen Tag an der Straße steht und etwas gaga ist. In Dingle treffe ich eine Gruppe (um die 12 Leute), die nach Strömstadt unterwegs sind. Sie wollen die Strecke in 7 Tagen schaffen. Ich wünsch ihnen Glück und geh weiter. Im ICA kann ich leider kein Wachs finden. Der ICA Supermarkt schließt um 18:00 Uhr (Sonntag). Ich bin der letzte Kunde. Ich mach mich über Feld- und Waldwege wieder auf zum Bohusleden, denn ich will die Nacht in der Vindskydd bei Harska übernachten. Als ich den Weg nach langem Suchen gefunden habe, folge ich diesem. Er führt durch einen Neuwald, in welchem es schwierig wird Markierungen zu finden. Es ist mittlerweile total dunkel. Ich kann in dem Dickicht trotz Stirnlampe keine Markierungen mehr finden. Von einem Weg oder Pfad kann man hier überhaupt nicht mehr reden. Ich schlage mich zum Ufer durch, weil ich denke, dass die Vindskydd am See liegt. Es ist total glatt und umgestürzte Bäume erschweren mir am Ufer entlang zulaufen. Zu allem Übel fängt es auch noch an zu regnen. Noch mehr Spass. :-? Nach ein, zweihundert Metern wird es unmöglich bei dem Wetter auf den rutschigen steilen Ufer weiterzulaufen, daher wieder ab in den Wald. Hier treff ich nach etwas Sucherei wieder auf einen Weg der am Ufer entlang durch den Wald führt. Ich entdecke eine Markierung auf einem umgestürzten Baum. Kurze Zeit später leuchtet der Strahl meiner Lampe endlich auf eine Holzhaufen, es ist die Vindskydd. Mittlerweile ist es 1:30 Uhr morgens. Zum Glück gibt es einen Sack Feuerholz. Ich mache Feuer, um mich ein bisschen aufzuwärmen. Zum Kochen hab ich keine Lust mehr.

21.8.: Nur Regen, daher mach ich einen Tag Pause in der Vindskydd. Es hat sich keiner dorthin verirrt. Komisch. :lol:

22.8.: Weiter bis Munkedalsälven: Weil es nach Harska ebenfalls recht zugewachsen ist, gehe ich über Torp weiter. Hier treffe ich wieder auf eine Schlange, welche die Straße überquert. Beim Öreksälven geh ich schließlich wieder auf den Weg. Es ist auch hier sehr zugewachsen. Es liegen zwar ein paar Planken, die sind aber sehr rutschig. An einer Bank bei einer Fischtreppe mach ich eine Pause. Als ich die Stiefel ausgezogen hab und mir die Füße abtape, fängt es plötzlich stark an zu regnen. Also weiter. Nach dem Kanuverleih geht es in den Wald am Ufer entlang, kurze Zeit später wieder ein Neuwald, na Prima. Also da durchgeschlagen, keine Markierungen mehr gefunden, und irgendwie wieder auf einer Straße gelandet. Zecken abgesammelt, links die Straße entlanggelaufen und wieder auf eine Markierung gestoßen. Dieser wieder gefolgt. Es geht steil bergauf und bergab, der Weg steht großteils unter Wasser (kleine Bäche). Die Vinskydd erreich ich als es aufhört zu regnen. Sie macht einen primitiven Eindruck, aber sie ist dicht. Es gibt kein Feuerholz, aber man kommt gut an den See.

23.8.: Weiter bis Trästickeln: Weiter durch den Wald, trifft man nach kurzer Zeit auf eine Hängebrücke, die über den Sumpf führt. Sie macht keinen besonders vertrauenserweckenden Eindruck macht (recht verrostet). Es ist eine Maximallast von 3 Personen angegeben, der TÜV hätte das sicher anders gesehen. :lol: Kurz hinter der Hängebrücke begegne ich einer großen Gruppe Kanuten, die ihr Lager aufgeschlagen haben, auch Deutsche, aber ich unterhalte mich nicht weiter mit ihnen, weil ich weiter muss. Noch etwas weiter treff ich auf eine Wandergruppe von ca. 9 Personen, die mir entgegen kommen, wieder Deutsche. Bei Vägsäter (Natur Reservat) ist gerade eine Holzerntemaschine dabei mehrere Bäume umzuhauen. Ich finde ein paar anscheinend frisch gefällte Bäume, die eine Markierung aufweisen. Ein paar Bäume liegen mir im Weg, die ich aber ohne Probleme umgehen kann. Hinter Vägsäter wirds lustig. Es geht über teils sumpfiges Land, durch welches zuvor sich Baumerntemaschinen gefressen haben. Alle paar hundert Meter kommt eine Markierung, oder auch nicht. Einfach Richtung Süden gehen. Danach geht es durch sehr zugewachsene Stellen. An einer Stelle steht der gesamte Weg auch noch unter Wasser, man kann nicht ausweichen, links und rechts von sehr dichten kleinen Sträuchern und Bäumen eingekeilt. Man muss schnell drüber rennen, bevor man versinken kann. Stöcke helfen ungemein bei der Trittstellensuche. Zwischenzeitig fängt es auch noch an zu regnen. Kurz vor der Vindskydd hört es schließlich wieder auf. Die Vindskydd bei Trästickeln erreich ich heute mal im Hellen. Na immerhin. Ich koche etwas Haferbrei auf meinem PocketRocket, weil meine Gaskartusche noch fast voll ist und geh baden. Die Hütte liegt direkt am See. Es gibt eine Axt und eine Säge, aber kein Feuerholz. Da alles nass ist macht es auch wenig Sinn etwas zu suchen.

24.8.: Weiter nach Hällestugan: Um 12:00 Uhr gehts los. Unmittelbar nach Aufbruch begegnen mir 2 Deutsche mit Kind auf dem Rücken. Nach kurzem Smalltalk, geht es kurze Zeit später wieder durch einen Neuwald, indem man sich wieder schnell verlaufen kann, weil nur alle paar hundert Meter versteckte Markierungen auftauchen. Na immerhin kann ich den Spuren folgen, die das Paar vor mir hinterlassen hat. Schließlich geht es noch etwas durch Sumpfgebiet. Ab Metsjö wird es aber wieder besser. Nach ein bisschen Straße laufen kommt man zu einer Vindskydd im Tippi-Stil. Es ist sehr sauber hier und alles noch recht neu. In der Mitte des Tippis gibt es sogar einen Ofen, aber es ist mir etwas zu dunkel, weil nur durch das Türfenster Licht in den Raum dringt. Ich mache jedoch auf der Bank vor dem Tippi eine Pause und futter ein paar Cornys. Das Vindskydd vor dem Tippi, welchem übrigens gegenüber am Ufer eine Hütte liegt, hab ich nicht gesehen. Nach etwas Straße geht es plötzlich links in den Sumpf. Bei Hällestugan bau ich schließlich mein Zelt auf und futter etwas Vollkornbrot mit Honig, weil man nur schlecht an den See herankommen kann (alles zugewachsen), um neues Wasser zu bekommen.

25.8-27.8.: Weiter nach Uddevalla: Nach Hällestugan gibt es Wege, also zieh ich meine Regenhose kurze Zeit später, an einer Bank an soetwas wie einem Bauernhof (???), wieder aus. Es geht quer über den Hof herüber, wo gerade jemand damit beschäftigt ist den Rasen zu mähen. Jetzt lauf ich bis Uddevalla über die Straße. In Udevalla kauf ich mir wieder ein MaxiRabatt 100 Ticket und steig in den Bus nach Göteborg ein. Dort angekommen schau ich mir die Stadt noch etwas an. Übernachten tue ich schließlich auf dem Campingplatz in Mölndal, direkt an der 159. Es ist laut aber es ist im Vergleich zu den anderen Campingplätzen „billig“. Bezahle 155 Kronen pro Nacht und bleibe dort 2 ½ Nächte, bezahle aber nur für 2. Aber für mein kleines Zelt (JWGossamer) find ich es trotzdem teuer. Besser wenn ich noch eine Nacht in irgendeiner Vindskydd verbracht hätte. Naja so hab ich mir also noch ein paar Tage Göteborg angeschaut, die Stadt ist ja halbwegs sehenswert allein schon wegen der Bunnys. :bg:

28.8.: Morgens um 4:00 Uhr raus. Bei Regen Zelt abgebaut, gepackt und gegen halbsechs in den Bus nach Heden eingestiegen. (Der Bus zu den Nils Ericsson Terminalen fährt erst eine halbe Stunde später + Umsteigen) Von dort aus in etwa 10 Minuten zum Bahnhof gelaufen. Um 6:45 in den Flygbuss zum CityAirport eingestiegen ( Dieser fährt übrigens immer 2 h vor Abflug von den Nils Ericsson Terminalen los) und dort ab ins Flugzeug Richtung Köln. Ende im Gelände.

Zusammenfassung:
Schöne Tour, aber alles etwas eintönig (Wald, Sumpf, Seen). 3 Wochen fand ich irgendwie etwas lang. 2 Wochen Bohusleden hätten mir gereicht. Es gibt zwar jede Menge Wald aber genauso viel Sumpf, kann also gut verstehen, warum Schweden gerne in Gummistiefeln herumlaufen sollen (auch wenn die beiden Schweden, die ich getroffen habe keine Stiefel anhatten :bg: ). Großteils fand ich es sehr zugewachsen. An manchen Stellen fehlen Markierungen oder im Neuwald findet man die eben nicht. Keine Ahnung, warum der Weg als Anfängerweg ausgewiesen wird, finde ihn stellenweise doch recht anspruchsvoll. Es geht halt nicht wie im Gebirge einen ganzen Tag rauf und dann wieder runter, sondern stetig hinauf und hinab und durch Sumpf. Würde ich den Weg nochmals laufen, würde ich zusätzlich noch mitnehmen: genug Schuhwachs, Machete oder größeres Messer, mehr Schnur fürs Zelt, Plastiksocken (die trocknen wenigstens; keine Smartwool, die sind durchs Gestrüpp total zerfasert, waren fast nie trocken, hatte 2 Paar Expedition Trekking dabei), eine dichte Regenhose und vor allem Gamaschen.
Achja, Stöcke würde ich ebenfalls sehr empfehlen, sowohl wegen dem ganzen hinauf und hinab, als auch wegen der glatten Steine bei Nässe, als auch wegen dem vielen Sumpf (besonders bei Nässe), als auch zum Zeckenabstreifen. Kann auch empfehlen die Socken in die Hose zu stecken und Zanzarin mitzunehmen, wurde von 2 Zecken gebiss-stochen, bestimmt 20 Zecken von meiner Kleidung abgesammelt.

So das wars. Wenn noch Fragen auftauchen sollten, nicht zögern, zu fragen.

LG swift

Austin
01.09.2006, 21:37
Hört sich ja ganz interesant an. Das Wetter war wohl nicht das Beste.

Ich werde den Weg Ende September gehen und hätt deshalb paar Fragen...

Gibt es Abschnitte/Etappen, die man sich sparen kann, also besser irgendwo hinläuft, den Bus nimmt und diese umfährt?

Hast du dir extra Karten geholt, oder reicht die Broschüre aus?



ZU guter letzt, wäre es echt cool, ein paar Fotos von dem Tripp zu sehen, falls das geht...

swift
01.09.2006, 23:41
Das Wetter ging so, in der letzten Woche hat es halt angefangen ununterbrochen zu regnen. Aber das kann halt passieren. Würde DICHTE Regenkleidung auf jeden Fall mitnehmen. :lol:

Naja, Etappen, die man sich sparen kann...., da fällt mir höchstens der Abschnitt zwischen Krokstrand und Strömstadt ein, sooo toll war es dort oben nicht, aber Krokstrand soll sehr schön sein, da bin ich leider vorbeigegangen. Aber das kann man schlecht sagen, man kann höchstens etwas kürzer laufen, weil 3 Wochen fand ich schon etwas zu lang. 2 Wochen hätten mir im Nachhinein auch gereicht. Jedenfalls ab Daletjärn wird es doch etwas flacher, hab es zumindest so empfunden. Es gibt ab Vassbotten mehr Seen, die es weiter nördlich nicht so zahlreich gibt. Aber ist echt schlecht zu sagen, was man sich sparen kann. Ich bin ja auch nicht die ganze Zeit nur Pfaden gefolgt und quer durch den Wald gelaufen, sondern hab auch mal eine Abkürzung/Umgehung über eine Straße genommen. Das lässt sich durchaus einrichten, besonders bei miesem Wetter, sehr angenehm auch mal etwas Straße anstatt Wackelpudding unter den Füßen zu haben.

Karten kann man wohl getrost vergessen. Erstens lassen sich für den Bohusleden oder Abschnitte des Weges keine Karten auftreiben (hab selbst in Buchläden in Göteborg geguckt und an der TouriInfo gefragt), jedenfalls nicht, dass man mit 2-3 Karten auskommen könnte, und zweitens braucht man die auch nicht. Wenn die Markierungen mal fehlen, einfach in eine Richtung nach Kompasszahl gehen, wo die nächste Straße auf der Karte der Broschüre ist und von da dann weiter orientieren.

Bilder folgen noch. Muss die erst noch hochladen. Mal schauen vielleicht schaff ichs morgen schon. Achja, in meinem Avatar kannst du schonmal eins bewundern. :bg:

Austin
02.09.2006, 08:05
Ja das ist doch schon mal was, scheinst ja echt Glück gehabt zu haben, so viele Viecher gesehen zu haben.
Ich glaub ich hätt mich von der Elchkuh beißen lassen :o , wie geil muss das sein, wenn fu heim kommst und dich fragt jemand nach deiner Verletzung... "Da hat mich ein Elch gebissen!" :bg: :shock: .

Nur Spaß, ich hätt wahrscheinlich nicht den Mumm gehabt überhaupt die Idee zu entwickeln einfach vorbei zu laufen.
Ein Elch zu sehen ist aber echt was cooles, hat man nicht alle Tage.

Also ich freu mich dann mal gespannt auf die Fotos.

Ich brauch noch gut zwei Wochen, vier Abschlussprüfungen und dann gehts endlich los!! :lol:

swift
02.09.2006, 12:17
Und hier ein paar Bilder:
1 (http://foto.arcor-online.net/palb/alben/40/2077240/400_3661396130653936.jpg)
2 (http://foto.arcor-online.net/palb/alben/40/2077240/400_6531653536373137.jpg)
3 (http://foto.arcor-online.net/palb/alben/40/2077240/400_6565393936376466.jpg)
4 (http://foto.arcor-online.net/palb/alben/40/2077240/400_3530636362356239.jpg)
5 (http://foto.arcor-online.net/palb/alben/40/2077240/400_3437613036316332.jpg)
6 (http://foto.arcor-online.net/palb/alben/40/2077240/400_6236303531653230.jpg)
7 (http://foto.arcor-online.net/palb/alben/40/2077240/400_6236303531653230.jpg)
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9 (http://foto.arcor-online.net/palb/alben/40/2077240/400_6465663039353463.jpg)
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12 (http://foto.arcor-online.net/palb/alben/40/2077240/400_3739396536393132.jpg)
13 (http://foto.arcor-online.net/palb/alben/40/2077240/400_6139366430613535.jpg)
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31 (http://foto.arcor-online.net/palb/alben/40/2077240/400_3166356239623436.jpg)

Austin
02.09.2006, 13:27
Schön, schön...

Weckt Vorfreude!
Bin ja echt mal gespannt, wie das alles Anfang Herbst aussieht. :)

vince
02.09.2006, 14:40
Ich fahre auch im Oktober. Ich freu mich schon so, ich bin mir nur noch nicht sicher ob ich alleine mit meinem Hund fahre oder zu 2.
Danke für die Bilder und den Bericht

gruß
vince

Jaerven
02.09.2006, 17:56
Ist eigentlich noch Ende Oktober jemand auf dem Bohusleden unterwegs?

8)

Peter

vince
02.09.2006, 20:55
Fährst du auch?

Jaerven
02.09.2006, 21:29
Ich fahre da nicht lange, ich wohne in der Nähe (1 Stunde Zugfahrt) ;-)
Und überlege ob ich Ende Oktober noch ein Stück auf dem Weg mache, könnte schon schön herbstlich sein und kühl, aber Lappland um die Zeit tu ich mir nicht an ...
Wäre dann aber wohl die letzte Woche Oktober/erste im November.
Andererseits hab ich den Vätternleden entdeckt, der scheint auch nicht uninterressant zu sein. Gibt es aber wenig im Netz darüber...

Peter

vince
02.09.2006, 22:12
Wao cool, dann weiß ich an wen ich mich wenden kann ;) hast du ein paar Tips für mich bezüglich Ausrüstung für die Jahreszeit oder Sehenswürdigkeiten?

Gruß
vince

Jaerven
02.09.2006, 22:29
Sehenswürdigkeiten- na die Landschaft.
Ansonsten natürlich Göteborg, und was sehr schön ist - die Küste von Bohuslän.
Besonders auch die Insel Orust. (ich paddel da auch gerne herum)
ein guter Link: http://www.tanum.se/
Was die Ausrüstung angeht- warme Sachen mitnehmen, Mitte Oktober war da letztes Jahr schon mal Frost bis - 5 Grad.
Also warmer Schlafsack, was warmes zum Anziehen für abends- es wird ja auch früh dunkel. Handschuhe könnten auch von Nutzen sein, vor allem für den Morgen. Und genug zum Lesen (oder ein MP3- Player mit Hörbüchern- mache ich mittlerweile gerne)

Peter

vince
03.09.2006, 16:05
Danke, wo ist es am besten zu starten? Ich kann getrost auf kleine Dörfer und deren Kultur verzichten. Ich habe bis jetzt Kungälv als Startpunkt rausgesucht. Leider habe ich nur 10 Tage Zeit und würde daher gerne gleich in der Natur sein und Städte überspringen. Von wo kann man gut zurück nach Göteborg fahren und wie Teuer wird das ca sein?
Hui ganz schön viele Fragen, ich hoffe du kannst mir weiter helfen.

Gruß vincent

Jaerven
03.09.2006, 18:02
Hallo Vincent,
da steht hier im Forum mehr darüber als ich Dir sagen könnte.
Im Wiki z.B., auch auf www.nordwanderer.de
Generell ist Kungälv wohl der beste zu erreichende Startpunkt, für die Busse würde ich www.resplus.se empfehlen, oder direkt www.vasttrafik.se das ist aber nur auf schwedisch.
Generell kommst Du von allen Orten gut zurück nach Göteborg, die Gegend ist gut mit Bussen bestückt. Von Uddevalla oder Strömstad würde ich den Zug vorziehen weil wohl etwas schneller.
Der Preis Strömstad- Göteborg beträgt etwa 190 Kronen im Regionalzug.
Mit Just Nu- Ticket etwas billiger.
Du kannst mit Kreditkarte die Tickets auch hier über das Internet buchen, dann bekommst Du einen Zahlencode per E-Mail, mit diesem kannst Du dir die Karte in Göteborg ausdrucken (an so silbernen Computerterminals).
Mach ich meist so, das ist recht praktisch.
Auch Reservierungen für den X 2000 funktionieren so- mit einem kleinen Trick... aber den wirst Du nicht benötigen denke ich.
Wie weit Du in 10 tagen kommst... das hängt ganz an deinen Möglichkeiten .

Peter

Peter

vince
03.09.2006, 18:21
Danke, danke ab jetzt schreib ich lieber ne PN :) Sorry für das Ot gelaber.

fotograf
04.09.2006, 17:14
In drei Wochen nur von Strömstad bis Uddevalla ist ja ein bißchen wenig. Ich wundere mich nicht, wenn dir dann langweilig war. Ich habe es in den drei Wochen immerhin bis Göteborg geschafft und fand es die ganze Zeit interessant. Die Strecke Strömstad Krokstrand würde ich nicht auslassen. Ich fand sie interessant. Wer hat dir eigentlich erzählt, daß Krokstrand schön sein soll? Es ist ein ödes Nest und wurde nach dem Ende des Granitabbaus von rund 80 % der Leute verlassen. so siehts auch aus, total öde, nicht mal die Telefonzelle gibts noch. Da hast du echt nichts verpaßt.

Mit den Mrkeirungen hatte ich nicht so viele Probleme. Von Vassbotten bis Nornäs wars mies, weil da Holzfällungen stattgefunden haben. Ich konnte mich aber an der Grenze und am einer Stromleitung orientieren. Dafür wird man in Nornäs mit einer schönen Hütte direkt am See belohnt.

Die Broschüre stimmt nicht immer, der weg hatsich geändert in den letzten 10 Jahren. Manchmal ist der neue Weg auf den Karten an den Wegweisern eingezeichnet. Ich habe das dann in meine Karten eingezeichnet.

Campingplätze fand ich sehr teuer. Bei meiner nächsten Tour will ich die meiden. Ich hatte ein Zelt mit, bin aber meistens in den Schutzhütten geblieben. Hat mir besser gefallen, konnte man auch besser die Klamotten zum Trocknen aufhängen. Ich hatte auch ganz viel regen.

chrappi
11.10.2006, 20:20
schönen Gruß vom Maschinenbauer und meiner Frau ;-)))
Wir würden auch das nächstemal wieder die Hütte mit dir teilen!
:D