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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Grippe-Alarm!!!



Sir Vivor
26.01.2003, 21:03
Hiho alle,

wer in Zukunft vor einer Tour wissen will, wie es aktuell um die Grippe steht, für den habe ich hier mal ein paar interessante Links ausgebuddelt...:

Aktuelle Grippe-Karte BRD:
http://www.roche.de/pharma/indikation/grippe/realflu/karten/map_ge.png

Der dazu gehörende aktuelle Text:
http://www.roche.de/pharma/indikation/grippe/realflu/comment_ge.txt

Das ganze nochmal mit Karte und Text als pdf-Dokument:
http://www.roche.de/pharma/indikation/grippe/realflu/report_ge.pdf

Keine Angst, ist alles legal...!!! Weiterführende Info's unter
http://www.roche.de/realflu

Es grüßt (Hust, Keuch, Schnodder)...

...Sir Vivor

Tobias
26.01.2003, 23:33
Nun mach mal keine Panik!
Tobias

Christian Wagner
26.01.2003, 23:51
*Schneuz*

Sir Vivor
27.01.2003, 11:58
@Tobias:
Panik??? Äh??? :o

@Christian:
Reich Taschentuch... :bg:

...Sir Vivor

Tobias
27.01.2003, 13:11
@Sir Vivor
Dich gibts ja doch noch! :o
Ich finde es unsinnig die Angst vor der "Grippewelle" zu schüren, schützen kann man sich nur durch einen vernünftigen Lebensstiel.
Gruß.
Tobias

Becks
27.01.2003, 14:12
Och, die Übersicht find ich witzig :) Is mal was anderes als das Lawinenbulletin anzugucken.

Alex

Sir Vivor
27.01.2003, 19:04
Hi Tobias,

klar gibt's mich noch... (oha, drei Punkte)
Ich schüre bestimmt keine Grippe-Angst. Ich weiß auch, daß es vorwiegend
Kinder und/oder ältere Leute trifft. Hängt, logo, vom Immunsystem ab...
Oh, Shit, mich trifft es ja auch bald... Bin Raucher UND genieße dann und
wann Alkohol. Oder desinfiziert der?!?
Im Ernst: Wollte nur zu diesem Thema mal 'n Info-Link tippern... :wink:

Es grüßt...

...Sir Vivor

Finn
27.01.2003, 19:20
Bin auch Raucher und war vor genau einer Woche krank. Habe meine Mutter auch beim Arzt getroffen (hat gerade auch Nesselfieber, scheint in der Familie zu liegen ;)). Beim Arzt hat sich dann was vorgetragen:

Arzt: "Rauchst du?"
Ich: "Joa...!"§$%/("
Meine Mutter: "Was??? :o :shock: "
Meine Mutter zum Arzt: "Nein, er raucht nicht..."
Ich: ":shock: :bg: :o :grrr:"

Shirkan
27.01.2003, 22:15
ohh Finn,
wie kann man seiner Mutter so etwas antun !
:-? :cry: :bash:

dann tue ihr wenigsten einen Gefallen und hör wieder auf damit ! sonst ergehts dir wie deiner Avatar-Katze

btw: ich rauche und trinke nichts --> meiner Tiger-Katze gehts sauwohl

Finn
27.01.2003, 23:39
Das sieht man an deiner Mieze, wie gut sie sich fühlt =)

Nö, ob ich rauche oder nicht ist meine Entscheidung und nicht die meiner Mutter. Alt genug bin ich ansich um das selbst zu entscheiden :)

Gruß
Finn

Holger
28.01.2003, 13:22
Also da mein Freund Tobias mal wieder darauf hingewiesen hat, dass mein keine Panik machen sollte'
"Ich finde es unsinnig die Angst vor der "Grippewelle" zu schüren, schützen kann man sich nur durch einen vernünftigen Lebensstiel"
moechte ich doch mal ein paar Zahlen anbringen und den nicht Mediziner mal zeigen wo von wir reden.
Nach den von der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) in den vergangenen zehn Jahren erhobenen Daten zu Atemwegsinfektionen und Grippe läßt sich ableiten, daß eine durchschnittliche Influenza-Saison im Vergleich zu einer Grippe-freien Periode etwa 4,5 Millionen zusätzliche Arztkonsultationen, 15 000 bis 20 000 zusätzliche Krankenhaus-Einweisungen und 5000 bis 7000 Influenza-bedingte Todesfälle zur Folge hat.
Bei der letzten Influenza-Welle mit ungewöhnlich hoher Aktivität im Winter 95/96 seien in der Bundesrepublik 30 000 Menschen im Zusammenhang mit Influenza-Infekten gestorben
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/01/15/007a1002.asp?cat=/medizin/grippe

Beonders schoen finde ich die Aussage, schützen kann man sich nur durch einen vernünftigen Lebensstiel"
Hast du die Impfung vergessen? oder hilft die nicht? Vielleicht weisst du da aber auch mehr als ich.
Es gibt geschätzten 30 Millionen Risikopersonen, denen in Deutschland die Impfung empfohlen wird.
Also mehr als jeder Dritte. Wenn ich dann daran denke wie viele Leute in diesem Forum sind dann werde da doch einige sein in unter die Risikopersonen fallen wie z.B. ich.

Also ich finde, man sollte sich schon ein bisschen ueberlegen was man schreibt.
@ Sir Vivor Danke fuer die Uebersicht.
Holger

Holger
28.01.2003, 13:26
Also da mein Freund Tobias mal wieder darauf hingewiesen hat, dass mein keine Panik machen sollte'
"Ich finde es unsinnig die Angst vor der "Grippewelle" zu schüren, schützen kann man sich nur durch einen vernünftigen Lebensstiel"
moechte ich doch mal ein paar Zahlen anbringen und den nicht Mediziner mal zeigen wo von wir reden.
Nach den von der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) in den vergangenen zehn Jahren erhobenen Daten zu Atemwegsinfektionen und Grippe läßt sich ableiten, daß eine durchschnittliche Influenza-Saison im Vergleich zu einer Grippe-freien Periode etwa 4,5 Millionen zusätzliche Arztkonsultationen, 15 000 bis 20 000 zusätzliche Krankenhaus-Einweisungen und 5000 bis 7000 Influenza-bedingte Todesfälle zur Folge hat.
Bei der letzten Influenza-Welle mit ungewöhnlich hoher Aktivität im Winter 95/96 seien in der Bundesrepublik 30 000 Menschen im Zusammenhang mit Influenza-Infekten gestorben
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/01/15/007a1002.asp?cat=/medizin/grippe

Beonders schoen finde ich die Aussage, schützen kann man sich nur durch einen vernünftigen Lebensstiel"
Hast du die Impfung vergessen? oder hilft die nicht? Vielleicht weisst du da aber auch mehr als ich.
Es gibt geschätzten 30 Millionen Risikopersonen, denen in Deutschland die Impfung empfohlen wird.
Also mehr als jeder Dritte. Wenn ich dann daran denke wie viele Leute in diesem Forum sind dann werde da doch einige sein in unter die Risikopersonen fallen wie z.B. ich.

Also ich finde, man sollte sich schon ein bisschen ueberlegen was man schreibt.
@ Sir Vivor Danke fuer die Uebersicht.
Holger

Marcel
28.01.2003, 20:09
Hallöchen!

Da wären wir wieder bei meinem Lieblingthema, dem Impfen... :D
Davon abgesehen, dass die Impfstoffe den fröhlichen Neumutationen der Influenzaviren immer um ein Jahr hinterherhinken, hat die Impfung, wenn sie überhaupt eine Wirkung hat, nur einen Einfluss auf die Schwere des Krankheitsverlaufes. Sie kann nicht vor einer Infektion schützen.

Ein gesunder Lebensstil ist da meiner Meinung nach doch die sichere Variante um die Mitbewohner in schach zu halten...

Gruss
Marcel

Jens
28.01.2003, 20:29
Holger wrote:

Es gibt geschätzten 30 Millionen Risikopersonen, denen in Deutschland die Impfung empfohlen wird.


Das sind hauptsächlich ältere bis alte Menschen, Personen mit angeschlagener Gesundheit (die Ursachen hierfür zu definieren gehört nicht in diesen Thread), Kleinkinder und Kinder, die noch keine Abwehrkräfte gegen diverse Krankheiten aufbauen konnten, sowie z. B. medizinisches Personal oder andere Personen, die sehr häufig in intensiven Kontakt mit Menschen kommen (Lehrer, Kindergärtner, Fitnesstrainer...).
Hmmm... Ich zähle nicht zu den Risikopersonen. Also lasse ich mich nicht impfen. Was ich jetzt nicht so ganz verstehe: Was ist so schlimm daran, wenn sich eine Krankenschwester, eine Erzieherin und ein 75-jähriger Rentner impfen lassen, trotzdem die Grippe bekommen, aber diese trotzdem überleben? Lungenentzündung ist in Deutschland meines Wissens immer noch eine der Hauptsterbegründe. Und die bekommt man im Verlauf einer schweren Erkältung oder gar einer Grippe recht fix.
Und wenn ich mich richtig erinnere, dann empfehlen Seuchenexperten vor allem, dass man sich nicht unbedingt bei jeder Gelegenheit die Hände reichen soll. Die Tröpfcheninfektion über die Hände soll ja mit die Hauptinfektionsquelle für diverse Krankheiten sein...
Nach Aussage meines Hausarztes soll die Hauptquelle für die Entstehung neuer Grippeviren das enge Zusammenleben von Mensch und Haustieren - im ganz besonderen Falle von Schweinen - liegen. Deswegen kämen so viele Grippeepedemien aus Ostasien, wo praktisch jede Familie ein Schwein hält. Die gewöhnliche Grippe, die Menschen befällt, geh genauso bei Schweinen gassieren - und umgekehrt.

Tobias
29.01.2003, 00:15
Hi!
Jetzt geht das schon wieder los! Das Thema hatten wir doch schon ausführlich diskutiert oder nicht? Bin gespannt ob was neues dabei herauskommt.
Gruß.
TObias

Survivor
29.01.2003, 10:11
*hust*
*Schnief*
Bei mir ist die Grippe schon angelangt.
Da macht man mal drei Wochen kein abhärtungstraining und schon ist man krank!

Marcel
29.01.2003, 13:21
Hallo!

Die Grippe-Viren, bzw. deren Mutanten können besonders auch vom Geflügel (Enten) auf den Menschen, man bezeichnet das als Antigenshift (nur bei Influenza-A-Viren). Es kommt in den Tieren zu Doppelinfektionen von "tierischen" und menschlichen Viren. Daraus resultiert eine Neukombination des Virusgenoms, die Karten werden quasi neu gemischt.

Hinzu kommen, als der sogenannte Antigendrift, Veränderungen der Virushülle, die das Virus für das Immunsystem (Gedächtniszellen) unsichtbar machen....

Die Dauer des Impfschutzes ist sehr kurz. Etwa 10 % der Impflinge erkranken trotz Vakzination, teilweise sogar schwer und mit Todesfolge.
Man sollte sich also nicht nur auf die Impfung verlassen und auch selbst was für ein gesundes Immunsystem tun.

Alles Gute
Marcel

Silke
13.02.2003, 12:40
Was ist mit der These, das man seinem Immunsystem durchaus auchmal was an Arbeit überlassen soll (also weniger schlimme Infektionen auch mal ohne Medikamente auskurieren und so weiter) weil es das Immunsystem angeblich stärkt?
Wie ist das z.B. auch mit Antibiotika, gegen das viele Erreger doch mittlerweile resistent sind, kann das mit Impfungen nicht genauso passieren?
Und wird nicht mittlerweile auch von Experten davon abgeraten, 'blindlinks' einfach drauflos zu impfen?

Hm, neulich lag eine Freundin von mir von einem Tag auf den anderen mit Lungenentzündung flach, abends gings ihr noch gut, in der Nacht dann Kratzen im Hals und am nächsten Morgen ging nix mehr. Sie war 3 Wochen komplett ausgenoggt und hat weitere drei gebraucht, um sich ganz zu erholen...

Ich nehem selten bis gar keine Medikamente, habe immer mal wieder eine Erkältung oder standartmässig Angina, aber bei Grippewellen bin ich bisher verschont geblieben...

Also, was nun, impfen in jedem Fall, nur wenn man zur Risikogruppe gehört oder besser gar nicht impfen?

Silke

Marcel
22.02.2003, 17:33
Hallo Silke!

Sehr fortschrittlich...ich bin auch der Meinung, dass man "Krankheiten" wenn möglich ohne Medikamente ausheilen lassen sollte, dann geht es oft sogar schneller!

Viele chronische Krankheiten, wie Neurodermitis, Asthma ect liegen einem ofmals unterforderen Immunsystem zugrunde , das selbst nicht mehr die Herauforderungen mit Kinderkrankheiten erledigen durfte...ihm wurde die Arbeit durch Antibiotika und Impfungen abgenommen. Dabei stellen die Kinderkrankheiten eine wichtige Trainingszeit dar , die man nicht unterbinden sollte. Mit einer ausgewogenen Ernährung verlaufen diese Infektionen harmlos!

Gruss
Marcel

navyseal
23.02.2003, 20:38
es gibt aber doch immer wieder Ausnahmen!
Grippe hat mich erwischt, obwohl ich nicht rauche und nicht trinke (wo das hier angesprochen wurde) und ab und zu auch versuche durch Vorbeugemaßnahmen das Risiko zu minimieren. Ein wenig angeschlagen durch Unterkühlung an zwei Tagen und schon hatte es mich auch - woher nun letztendlich die Erreger ist mir nicht bekannt.

tja und Antibiotika hatte ich bis zu meinem 16 Lebensjahr nicht eingenommen (aktiv, lassen wir mal die Lebensmittelverseuchung außen vor) oder nur 1-2mal und aufgewachsen bin ich auf dem Bauernhof. Dennoch bin ich Heuschnupfen und mittlerweile halb Asthma geplagt.

Grüße navy
-----------------------
www.snipercountry.de

Christian Wagner
23.02.2003, 23:12
Viele chronische Krankheiten, wie Neurodermitis, Asthma ect liegen einem ofmals unterforderen Immunsystem zugrunde , das selbst nicht mehr die Herauforderungen mit Kinderkrankheiten erledigen durfte...ihm wurde die Arbeit durch Antibiotika und Impfungen abgenommen.Das ist mal wieder absoluter Stuss. In der Kindheit kommt der Organismus mit Millionen von Keimen in Kontakt. Die Paar Antigene die durch die Impfung eingebracht werden fallen da nicht weiter ins Gewicht. Ausserdem wird bei aktiven Impfungen das Immunsystem angeregt, das ist sozusagen der Sinn und Zweck der Impfung. Auf keinen Fall wird das Immunsystem "umgangen".


Dabei stellen die Kinderkrankheiten eine wichtige Trainingszeit dar , die man nicht unterbinden sollte. Mit einer ausgewogenen Ernährung verlaufen diese Infektionen harmlos! Völliger Blödsinn, Kinderkrankheiten verlaufen evtl. schwer, können auf die Mitmenschen schreckliche Auswirkungen haben und können zum Tode führen.

NOCHMALS, WAS MARCEL HIER SCHREIBT SPIEGELT SEINE PERSÖNLICHE MEINUNG WIEDER UND ENTSPRICHT NICHT DER SCHULMEDIZINISCHEN LEHRMEINUNG.

@ Silke:



Was ist mit der These, das man seinem Immunsystem durchaus auchmal was an Arbeit überlassen soll (also weniger schlimme Infektionen auch mal ohne Medikamente auskurieren und so weiter) weil es das Immunsystem angeblich stärkt?

Natürlich ist es Käse wegen jedem Kratzen im Hals, wegen jeder laufenden Nase gleich zur chem. Keule zu greifen. Da kan man schon mal dem Körper ne kleine Auszeit gönnen, und ihn das selber Regeln lassen.


Wie ist das z.B. auch mit Antibiotika, gegen das viele Erreger doch mittlerweile resistent sind, kann das mit Impfungen nicht genauso passieren? Mir ist soetwas nicht bekannt, es gibt aber Grippeviren, die,in unterschiedlichen Gruppen (Subtypen) auftauchen, welche jeweils leicht veränderte Oberflächenstrukturen haben, sodass sie nicht vom Immunsystem wiedererkannt werden wenn eben nun ein anderer Subtyp zugeschlagen hat und bei denen vorhergehende Impfungen dann ebenfalls wirkungslos werden können. Deshalb werden auch immer wiederholte Impfungen mit neuen Impfstoffen, welche immer gegen den gerade aktuellen Subtyp schützen, angeraten, um sozusagen sein Immunsystem einigermassen auf dem Laufen zu halten.

Und wird nicht mittlerweile auch von Experten davon abgeraten, 'blindlinks' einfach drauflos zu impfen? Ich glaube dass kein "Experte" jemals "'blindlinks' einfach drauflos zu impfen" empfohlen hat. ;-) Aber Spass beiseite, die Empfehlung lautet, dass sich eben nur Angehöhrige einer Risikogruppe (wer das ist steht oben) impfen lassen sollen. Gesunde Erwachsene stecken eine Grippe eben ganz gut weg, deshalb ist es unnötig diese Leute vor einem schweren Krankheitsverlauf zu schützen. Andere Leute, wie zum Beispiel eben Alte, Immunschwache etc. haben ein hohes Risiko an einer Grippe zu versterben. Bei ihnen ist es also schon wünschenswert, dass sie vor einer Infektion geschützt werden, bzw. dass die Schwere des Krankheitsverlaufs abgemildert wird.

Und nur so nebenbei: erzähle doch mal einem Aids- oder Leukämiekranken etwas von gesunder Ernährung, der wird dir, zu recht wie ich meine etwas husten, wenn er gerade mit einer Lungenentzündung in der Intensivstation liegt.

Hm, neulich lag eine Freundin von mir von einem Tag auf den anderen mit Lungenentzündung flach, abends gings ihr noch gut, in der Nacht dann Kratzen im Hals und am nächsten Morgen ging nix mehr. Sie war 3 Wochen komplett ausgenoggt und hat weitere drei gebraucht, um sich ganz zu erholen... Es gibt sicherlich eine Menge Krankheiten die mit ein bis zwei Tagen krankfeiern, Bettruhe und Tee in rauhen Mengen auskuriert werden können. Aber davon redet, ja auch niemand (bis auf vielleicht Marcel, der immer noch denkt Kinderkrankheiten währen eine super Party, bei der es schulfrei gibt, und die Mutter ständig das Lieblingsessen kocht). Du (Silke) kannst Dir ja mal überlegen, wie die Lungenentzündung deiner Freundin verlaufen währe, wenn es keine Antibiotika gegeben hätte, soviel hier zu den Medikamenten der "bösen" Schulmedizin.


Ich nehem selten bis gar keine Medikamente, habe immer mal wieder eine Erkältung oder standartmässig Angina, aber bei Grippewellen bin ich bisher verschont geblieben... Herzlichen Glückwunsch :D


Also, was nun, impfen in jedem Fall, nur wenn man zur Risikogruppe gehört oder besser gar nicht impfen? Wie es eben empfohlen wird: Angehöhrige von Risikogruppen - ja, sonst brauchste nicht

Tobias
24.02.2003, 11:18
@Christian
Ein Lob auf die wundervolle Schulmedizin, bei mir hat sie gerade mal wieder völlig versagt. Es ist erstaunlich wie schnell man Ärzte ratlos sieht. Auch in meiner Zeit als Zivi auf einer Kinderstation haben die Ärzte viele Kinder behandelt und wustsen überhauptnicht was sie da behandeln. Den Eltern haben sie dann irgendwas aufgetischt und die Kinder mit allem vollgepumpt was die Chemie so hergiebt. Ich will damit nicht sagen, dass wir die Schulmedizin nicht brauchen, aber die Herren Mediziner könnte mal so langsam von ihrem hohen Roß herabsteigen und die Augen öffnen.
Ein wenig mehr Ehrlichkeit könnte auch nicht schaden.
Gruß.
TObias

alfi
24.02.2003, 12:27
Das Problem ist nicht die Schulmedizin, deren Grundlagenforschung enorme Möglichkeiten geschaffen hat, gegen Krankheiten vorzugehen.
Das Problem sind die Pharmaindustrie, die teuer entwickelte (häufig wirkungslose) Medikamente und Impfstoffe auf dem Markt pushen muss, und die arroganten, ignoranten und zunehmen unter ökonomischen Druck stehenden Ärzte.

mfg

Holger
26.02.2003, 16:05
Ich kann Christian Wagner nur zu stimmen. Die von meiner Seite gemachten Angaben entstammen der Stiko oder sind auf den angegebenden Seiten nach zu lesen. Also es handelt sich in erster Linie um eine Zusammenstellung von Expertenmaterial und nicht von Sachen die ich mir in meinem Kopf so ausgedacht habe. Ich moechte Marcel sehen wie er einer Mutter erklaert warum ihr Kind gerade an Masern gestorben ist. Das Impfungen Allergien ausloesen stimmt nicht. Jede Impfung aktiviert das Immunsystem, so ist das Wirkungsprinzip. Das Allergien durch den Hygienewahn mit verursacht werden ist richtig. Eine grosse Studie in Japan hat gezeigt das bei Kindern die mit TB geimpft worden weniger Allergien auftraten.
@ Marcel ich hoffe du hattest Impfungen noch nicht im Studium oder wirst Pathologe
@ Tobias ich glaube nicht, dass du als Zivi den Verstand hattest alles auf deiner Kinderstation zu verstehen. Ich habe selbst jetzt bei deinen Eintraegen oft den Eindruckt, dass du nicht wirklich weisst wo von du redest. Als Sportstudent solltest du dich vielleicht eher in dem Bereich als Experte sehen.

Holger

Tobias
26.02.2003, 22:17
@Holger
Schon in meiner Zeit als Zivi hatte ich Augen und Ohren im Kopf und selbst die Ärzte haben oft zugegeben das sie heufig garnicht wussten was sie da behandeln. Natürlich sind die Informationen die man von offizieller Seite erhält geschönt, oder glaubst Du alles was Du ließt?
Man sollte vielleicht ein wenig kritischer an manche Dinge herangehen und nicht der allgemeinen Meinung folgen.
Gruß.
Tobias

Fledi
26.02.2003, 22:57
Das Problem ist nicht die Schulmedizin, deren Grundlagenforschung enorme Möglichkeiten geschaffen hat, gegen Krankheiten vorzugehen.
Das Problem sind die Pharmaindustrie, die teuer entwickelte (häufig wirkungslose) Medikamente und Impfstoffe auf dem Markt pushen muss, und die arroganten, ignoranten und zunehmen unter ökonomischen Druck stehenden Ärzte.

Naja, die Pharmaindustrie muß jedes Jahr neue Medikamente entwickeln, um z.B Nebenwirkungen zu verringern oder Resistenzen zu verhindern. Aber die meisten Wirkstoffe sind eben nicht wirkungslos, sonst sind das solche komischen Kosmetikfirmen...
Ein großes Problem ist, dass die Ärzte z.B bei Antibiotika den Patienten nicht sagen, dass sie die Tabletten komplett nehmen müssen und nicht aufhören dürfen, auch wenn es ihnen schon besser geht. So könnte man etliche Resistenzen verhindern. Außerdem fehlt es in unseren Krankenhäusern an der Zusammenarbeit von Ärzten und Apothekern. Schließlich ist der Apotheker ja der Fachmann für Medikamente und der Arzt kann nicht alles wissen. Was das angeht, ist England echt fortschrittlich, auch wenn sonst das Gesundheitssystem dort nicht so toll ist.

Ansonsten stimme ich Holger und Christian zu. Impfen macht Sinn, aber man sollte sich schon überlegen, wogegen man sich impfen lässt. Gelbfieberimpfungen würden bei uns ja wohl keinen Sinn machen...

Britta