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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Funktionales Messer?



avantgardist
03.07.2006, 19:27
hi (erster Beitrag hier :shock: :bg: )

wie der Titel schon sagt suche ich nach einem Messer, aber nicht nach irgendeinem Messer :bg:
ich brauche es vor allem für den gebrauch beim campen, bei Fahrradtouren beim angeln o.ä. (outdoor halt), d.h. es sollte nciht allzu wuchtig sein aber schon was aushalten...
hab mich schon n bisschen im i-net informiert, die messer die gut bewertet werden sind mir aber meist zu groß (A1;glock).
klappmesser a la leatherman oder schweizer offiziersmesser haben mir aber zu viel unnötigen schnickschnack und sind zu unstabil...

ich bräuchte halt ein messer mit dem man schnitzen kann, fische ausnehmen und vllt auch ma kleinere äste abhauen und das halt sonst im nicht-extremen-outdoorbereich gut zu gebrauchen ist.
bis jetzt haben mir das hier
http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=rv_04105&k_id=1004&hot=0
und das CRKT - M16 am besten gefallen, was sagt ihr zu denen? bzw könntet ihr mir vllt preiswertere alternativen vorschlagen, da ich die doch sehr teuer finde...?

thx

chrysostomos
03.07.2006, 19:42
Salve Avantgardist

habe ein CRKT M16-13 (http://www.toolshop.de/g/shop/knives_detail.jsp;jsessionid=84yywx4gf2?productID=2944) mit Wellenschliff und bin damit sehr zufrieden. Obs zum Bäume umhauen reicht, wage ich zu bezweifeln, da würde ich Dir ein schwereres Messer mit dickerer/längerer Klinge empfehlen. Fürs Ausnehmen von Fischen, Trennen von Seilen, Schnitzen von "M & S Herzchen" in die Baumrinde und Wurstschneiden reicht es aber dicke!

Grüsse aus dem Süden

Marc

chinook
03.07.2006, 19:46
ich bräuchte halt ein messer mit dem man schnitzen kann, fische ausnehmen und vllt auch ma kleinere äste abhauen und das halt sonst im nicht-extremen-outdoorbereich gut zu gebrauchen ist.
bis jetzt haben mir das hier
http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=rv_04105&k_id=1004&hot=0
und das CRKT - M16 am besten gefallen, was sagt ihr zu denen? bzw könntet ihr mir vllt preiswertere alternativen vorschlagen, da ich die doch sehr teuer finde...?



Zum Ausnehmen von Fischen würde ich kein Klappmesser (Folder) nehmen. Das bekommst Du nur mit grossem Aufwand wieder halbwegs sauber (wenn es sich überhaupt praktikabel zerlegen lässt). Schnitzen und Schneiden kann man mit dem Messer sicher gut. Aber es gibt auch da wohl bessere. Das Problem ist eben ein Messer für alle Aufgaben zu finden. Und da bin ich bei dem von Dir genannten Bereich sehr skeptisch.

Als Standardtip für "gutes Gebrauchstaschenmesser mit hohem praktischen Nutzen" gilt das Benchmade Griptillian. Und das ist nicht mal teuer. Unterbewertet sind m.M. nach auch die grösseren Schweizer Messer.

Gruss

-chinoook

swift
03.07.2006, 20:23
Also die beiden von dir genannten Messer würde ich nicht für Outdoorzwecke wählen, die sind einfach zu unhandlich, nach ein paar Schnitzarbeiten werden dir die Finger davon wehtun. Würde eher zu einem fixed greifen, hält mehr aus (wenns nicht gerade Rammschware ist) und ist um einiges leichter zu reinigen, insbesondere wenn du damit Fische ausnehmen willst. Kannst ja auch mal bei Google suchen " Messer" und "Forum". Da wirst du schon einiges zu lesen haben.

Ansonsten, wenns denn unbedingt ein günstiges Folder sein soll, kann ich das Benchmade Pika oder MiniPika empfehlen.

chinook
03.07.2006, 20:31
Also die beiden von dir genannten Messer würde ich nicht für Outdoorzwecke wählen, die sind einfach zu unhandlich,

Hast Du das Griptillian mal in der Hand gehabt? Offensichtlich nicht ... beim Schweizer will ich nix sagen.



Würde eher zu einem fixed greifen,

Ich auch. Aber da er gleich mit einem Folder ankam ...

Auch wenn er es nicht hören will, das Fällkniven WM1 wäre sicher gut für seine Zwecke.


-chinoook

swift
03.07.2006, 20:34
Hast Du das Griptillian mal in der Hand gehabt? Offensichtlich nicht ... beim Schweizer will ich nix sagen.


Meinte nicht das BM Griptillian, sondern das CRKT M16 und das verlinkte von Globetrotter. Vom Griptillian hab ich bisher auch nur gutes gehört. Und die Schweizer bleiben in der unteren Preisklasse nun mal Spitzenreiter. :P :bg:

Lightfoot
04.07.2006, 08:54
Hallo avantgardist,

Deine Anforderungen an ein Messer schließen sich nahezu aus. Ein Messer für feine Schneidarbeiten und zum Holzhacken dürfte schwer zu finden sein.

Erst mal: wo willst Du hin? In vielen Ländern sind feststehende Messer verboten. In vielen Ländern sind auch feststellbare Klappmesser generell oder mit längeren Klingen verboten oder zumindest problematisch.

Wenn Du nicht zwei (oder mehr) Messer nehmen willst, mußt Du wohl oder übel einen Kompromiß eingehen. Ich würde auf die Holzhackmöglichkeit verzichten; dafür sind Messer generell wenig geeignet.

Wenn der mögliche Einsatz als Waffe auch noch ausscheidet, würde ich zu einem kleinen Klappmesser raten. Hauptsächlich dient es dem Schneiden mehr oder minder weicher Materialien, z.B. einer Eichsfelder Mettwurst als typischer Outdoor-Kost. :bg: Wieso man eine Klinge partout mit Schnitzen malträtieren will, ist mir zwar etwas unverständlich, aber egal, ginge auch. Das Säubern von Klappmessern ist etwas problematisch, aber man kann nicht alles haben.

Das M21 von CRTK finde ich vom Griff her nicht so toll, das ganze Ding zu klotzig (154 gr.!), muß aber jeder selber ausprobieren. Als Waffe ganz gut geeignet, wegen des Öffnungsmechanismus und des rudimentären Handschutzes. Na ja, anderes Thema.

Ich bin sehr mit dem Benchmade Mini-Pika (https://www.toolshop.de/g/shop/knives_benchmade.jsp;jsessionid=a49todql91?pager.offset=30) zufrieden, leicht, stabil, scharf und recht preiswert. Eigentlich tut aber -man verzeihe mir die ketzerische Ansicht- so gut wie jedes einigermaßen qualitätsvolle preiswerte Klappmesser seinen Dienst. Die Globetrotter-Auswahl ist da schon mal nicht schlecht. Bestellen und ausprobieren, jede Hand ist anders.

Edit:
Bevor jemand Haare spaltet, mach ich's gleich selber: Mit "Verboten" meine ich das mehr oder minder zugriffsbereite Mitführen, nicht das "Haben" an sich. Selbst in England :ill: dürfte es noch feststehende Küchenmesser geben.

Den leisen und berechtigten Tadel von derMac kann man als Anlaß nehmen, über die SuFu erheblich intensivere Messerthreads zu finden. :wink:

derMac
04.07.2006, 10:45
Oh, endlich mal wieder ne schöne Messerdiskussion. :bg:

2 Hinweise:
Vergiss den Wellenschliff, der bringt kaum Vorteile bei vielen Nachteilen. Und vergiss das Hacken, Messer die zum Hacken groß genug sind, sind für alle anderen Aufgaben meist zu groß. Wenn du öfter große Mengen Holz zerkleinern willst, nimm ne Axt und/oder Säge.

Mac

avantgardist
05.07.2006, 12:01
das mit dem verbot wusst ich nicht, ich bin fast ausschlieslich im südlichen europa unterwegs, spanien, italien usw. wie sieht es da mit den verboten aus?

gegen klappmesser hab ich grundsätzlich nichts, nur hab ich bei den modellen die ich bis jetzt besaß (versch. Schweizer Offiziersmesser) festgestellt dass die sehr anfällig sind (staub/sand im Klappmechanismuss -> Messer auf der reise nich zu gebrauchen), ständig das messer zum putzen auseinanderzunehmen ist mir im urlaub zu nervend.
die holzhackfunktion ist nich wichtig, da kann ich, wie ja schon gesagt wurde, auch auf ne kleine axt umsteigen, trotzdem sollte das messer acuh für gröbere arbeiten als zum brotstreichen benutzen können....

chinook
05.07.2006, 12:20
das mit dem verbot wusst ich nicht, ich bin fast ausschlieslich im südlichen europa unterwegs, spanien, italien usw. wie sieht es da mit den verboten aus?

Im Messerforum (www.messerforum.net) findest Du leicht ein Dokument, dass für viele und jedenfalls für alle europäischen Länder die Bestimmungen führt.



gegen klappmesser hab ich grundsätzlich nichts, nur hab ich bei den modellen die ich bis jetzt besaß (versch. Schweizer Offiziersmesser) festgestellt dass die sehr anfällig sind (staub/sand im Klappmechanismuss -> Messer auf der reise nich zu gebrauchen), ständig das messer zum putzen auseinanderzunehmen ist mir im urlaub zu nervend.

Sorry, aber gerade die SAK ("Schweizer Messer") sind superrobust gegen Sand, Staub, Dreck. Da hast Du mit jedem anderen Klappmesser mehr Probleme. Und Putzen ist einfach: Wasserstrahl. Und auseinandernehmen kann man die nicht ...


die holzhackfunktion ist nich wichtig, da kann ich, wie ja schon gesagt wurde, auch auf ne kleine axt umsteigen, trotzdem sollte das messer acuh für gröbere arbeiten als zum brotstreichen benutzen können....

Und selbst da sind die grossen SAK sicher geeignet.


-chinoook

Lightfoot
06.07.2006, 08:00
Hier (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=10728) ist mal ein Link ins Messerforum. Im ersten Post geht es dann mit Link weiter zu den von chinook erwähnten Infos.

Italien sieht generell schlecht aus, Spanien eher gut, soweit Klappmesser betroffen sind. Ein feststehendes Messer würde ich im außerskandinavischen Bereich vergessen.

Natürlich geht es meist gut, man wird nicht durchsucht oder die Polizei ist großzügig. Ich weiß aber z.B. von einigen harmlosen Campern, die wegen eines feststehenden Pfadfindermessers in Frankreich erstmal festgenommen wurden und eine nette Geldstrafe löhnen mußten. Also die Dinger lieber nicht rumzeigen, geschweige denn offen tragen.

Und unauffällig oder wenigstens freundlich sein. Ich wurde vor kurzem in Italien in einem kleinen Ort von Carabinieri angehalten, die mich sicher wegen meines gräßlichen olivgrünen Windshirts für einen Penner auf Diebestour oder Al Kaida Terroristen hielten. Ich hatte das Mini-Pika dabei (in Italien in Ortschaften problematisch) und, äh, unbeabsichtigterweise Pfefferspray (in Italien und Spanien verboten), aber nach meinen freundlichen Antworten erkannten sie schnell: aha, Tourist = gaga = Erklärung für Pennerkleidung = harmlos. :bg:

sjusovaren
06.07.2006, 21:46
Also... in einem Punkt kann ich mich den Vorrednern nur anschließen. Das Ding mit dem du Fische filetieren und Äste abhauen kannst, gibts nicht.
Da fällt mir ein...die Samen tragen traditionell zwei Messer (fürs grobe und fürs feine Arbeiten).
Generell benutzt man ein Messer zum Schneiden, nich Hauen, Sägen, Hebeln... Wenn du weißt, daß du öfters Brennholz machen mußt, nimm ein Beil mit (z.B. ein kleines von Fiskars) oder Gränsfors, oder fast noch besser, weil leichter und weniger gefährlich für Ungeübte, eine Klappsäge (von Fiskars, Sandvik, oder auch einfach das Billigding ausm Baumarkt).

Grundsätzliches:

Die Klinge sollte IMO nicht zu lang sein. 9-12 cm reicht. Das Motto viel hilft viel gilt hier nicht. Und ohne irgendwelche Sägezahnung, wie sie (selbsternannte) Survivalmesser gerne aufweisen.
Dicke Klingen (über 4mm) wie die des Fällkniven A1 sind natürlich sehr widerstandsfähig, aber das ist dann weniger ein Messer als ein "Werkzeug". Ich besitze das S1, also den kleinen Bruder des A1, und auch der ist eigentlich schon zu wuchtig.
Der Messerstahl ist eine Wissenschaft für sich...mir erschließt sie sich nicht. Aber soviel... ein "weicherer" Stahl ist deshalb nicht schlecht. Er ist dann zwar nicht so Schnitthaltig, aber du kannst ihn selbst einfacher scharf und überhaupt schärfer bekommen.
Messerheft: Muß dir gut in der Hand liegen. Das kann nur jeder selbst entscheiden. Bei Bedarf Handschuhe einkalkulieren/ausprobieren. Vom Material her, Holz sieht natürlich immer gut aus, aber gute Polymere sind inzwischen besser (z.B Kraton). Aber Vorsicht, manche gummiartige Billigkunststoffe werden bei Nässe schnell rutschig. Metall wird im Handbereich auch nicht so griffig und bei Kälte zudem unangenehm. Irgendwelche Zierbeschläge aus Neusiber und derartiges sind somit nicht nur überflüssig sondern eher nachteilig.
Der Griff sollte nicht zu konturiert sein (mehrere Fingermulden etc.), denn man sollte das Messer in verschiedenen Griffposition gut halten können, z.B auch mit der Schneide nach oben.
Eine Tsuba, also ein Fingerschutz, ist aber IMO sinnvoll (fehlt leider vielen auf traditionell gestylten skandinavischen Messers, bedingt durch die Machart der Steckscheiden). Er sollte aber nur unten sein und so klein wie möglich, gerade so, daß die Finger nicht in die Klinge rutschen können. Oben sollte das Messer gerade in die Klinge übergehen, damit man mit dem Daumen problemlos auf der Messerrücken gleiten kann, als Widerlager für feineres Arbeiten. Eine oberen Knebel, wie sie klassische Pfadfindermesser haben, ist überflüssig. Dies stammt aus dem Militärbereich und dient(e) dort bei Bajonetten der Fixierung bzw. im Kampf als Parierstange.
Gerne vergessen, auch von so manchem Messerdesigner, wird eine Öse, um das gute Stück an die Leine legen zu können. Sehr wichtig allgemein bei längeren Touren, vor allem aber bei Schnee und oder Dunkelheit.
Die Klinge sollte natürlich als Erl in einem Stück durch den gesamten Griffbereich ragen. Wird manchmal durch einen Beschlag oder Schraube am Ende vorgetäuscht.

Konkret:

Zum Schneiden, Schnitzen, Fische ausnehmen,... bieten sich die Messer von Marttiini an. Die sind für mein Verständnis oft schon etwas lang, aber als Angler kommt dir das ja entgegen. Ansonsten sehr scharf (und auch gut schärfbar). Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, verglichen zum HighEnd von Fällkniven, und sehr praxistauglich, verglichen mit Sammlerzeugs von Brusletto oder Järvenpää.
Informier dich einfach mal auf der Homepage, die Auswahl ist riesig. Letztlich zählt, was dir gut in der Hand liegt.
Die verwendeten Lederscheiden sind durchweg gut, da sie das Messer ohne zusätzliche Fixierung sicher halten, d.h. es ist immer griffbereit. Da das Messer relativ tief baumelt, kommt es zudem nicht so leicht mit dem Hüftgurt eines Rucksacks in Konflikt.
Ich würde aber generell ein Messer mit feststehender Klinge in der Zivilisation nie offen tragen, auch nicht in Skandinavien! Das ist schon eine Frage der Höflichkeit

Eine billige Alternative, die ich grundsätzlich empfehlen kann, sind Messer von Frosts (aus Mora in Schweden). Ist von Material und Verarbeitung zwar "nur" industrielle Massenware, aber dafür kosten sie auch nur etwa 15 Euronen. Funktionell trotzdem sehr gut. Mein persönlicher Favorit ist das Modell 780, mit Drei-Lagen Klinge. Superscharf, einfacher aber handlicher Griff, wiegt nur 105g, und das inklusive der genialen Scheide. Dieser Stahl ist zwar nicht rostfrei, aber was Schärfe und Belastbarkeit angeht (bei dem Preis) super. Da sich das Messer gut reinigen läßt, hatte ich noch nie Probleme. Ab und zu kriegt es auch oudoors nen Hauch Speiseöl, das reicht. Die haben bei Frosts natürlich auch stainless steel.

Weitere Beispiele die ich persönlich gelungen finde... Fällkniven F1, Helle Eggen, Linder Super Edge 9cm, Karesuando Jaktkniv, Fiskars Sissipuukko,...
Sehr unterschiedliche Messer, aber das muß halt jeder nach seinem Einsatzgebiet entscheiden..

Klappmesser.... nun ja. Das angesprochene Benchmade Griptilian ist wirklich sehr gut. Ich trage die kleine Version, mit Sheepsfoot-Klinge, 365 Tage im Jahr bei mir. Aber ein richtiges Messer ersetzt das nicht. Genausowenig wie meine LED-Funzel am Schlüsselbund auf Reisen eine Taschenlampe überflüssig macht.
Wenn, dann hol dir ein mittelgroßes Einhandmesser. Und achte drauf, daß man es mit links oder rechts öffnen kann. Also entweder Loch in der Klinge oder beidseitiger Schraube.
Sollte unbedingt zerlegbar sein, zwecks Pflege. Fische ausnehmen würde ich trotzdem nie mit einem Klappmesser.
Die Klinge muß im geöffneten Zustand zuverlässig arretieren.
Ein Wellenschliff ist bei einem Klappmesser IMHO sinnvoll, aber nur partiell (max. etwa 1/3 der Klinge, damit das normale Schneiden nicht gestört wird). Das erleichtert das Arbeiten bei zähen Material sehr. Weniger Kraftaufwand bedeutet mehr Sicherheit, gerade bei so einem kleinen Messer.
Einen funktionalen Clip und eine Öse brauchts natürlich auch, sonst versinkt es irgendwo in der Tiefen der Tasche.

Das von dir vorgeschlagene M16 kann ich nicht empfehlen. Allein die Klingenform ist schon viel zu spitz. Lieber eine rundere Drop-Point wählen. Generell ist CRKT aber eine tolle Marke. Was hälst du von deren Lightfoot M1? Das wäre mein Tip. Ansonsten Gerber EZ-out, oder evtl. Bechmade Mel Pardue, Emerson CQC7,...
Nochmal.... für vielseitiges Arbeiten unterwegs bevorzuge ich immer, wenns irgendwie geht, und irgendwie gehts immer, eine feststehende Klinge!

So, mehr fällt mir aus dem Stand nicht ein.

:sleep:

Wer das alles gelesen hat ist echt tapfer!!!

Grüße,

Tomscout
07.07.2006, 14:59
das mit dem verbot wusst ich nicht, ich bin fast ausschlieslich im südlichen europa unterwegs, spanien, italien usw. wie sieht es da mit den verboten aus?

kannst auch unter www.auswaertigesamt.de...dort steht sowas immer bei den einzelnen Ländern.

ekke
07.07.2006, 16:22
für kleinere äste wirst du um ein glock nicht herumkommen. meine erfahrung ist das dies auch locker mit irgendwelchen winzigbeilen mithalten kann. der kritische punkt beim glock ist die korosionsbeständigkeit.
den sägerücken braucht man eigentlich wirklich nur wenn man holz einigermasen präzise bearbeiten will.
ansonsten nimm für den kleinscheiss (küche ect.) ein kleines feststehendes welches sich gut reinigen lässt (fisch) und einigermasen korosionsfest ist (salzwasser, fruchtsäuren). natürlich solltest du schauen dass sich alle messer irgendwie verdeckt tragen lassen (glock oder so am rucksack, kleineres in irgendwelchen taschen).
was globetrotter betrifft: bei messern finde ich die zu teuer, schau dich zb mal in der ninjutsu-akademie.de (?) um.
juristisches: http://www.messermagazin.de/

Aelfstan
11.07.2006, 16:08
Opinel Nr.9 - mehr Messer brauche ich zumindest nicht. Schneidet Pilze und bestreicht Brote, ist ziemlich leicht und einfach zu schärfen. Und wenn ich das Teil irgendwo vergesse, ist das kein Beinbruch, weil es so unglaublich billig ist. :bg:

sjusovaren
11.07.2006, 19:06
Opinel Nr.9 - mehr Messer brauche ich zumindest nicht. Schneidet Pilze und bestreicht Brote,.....

...... das kann mein Löffel auch :baetsch:

Ich dachte, wir reden hier über MESSER !?! :bg:

Aelfstan
12.07.2006, 15:07
@sjusovaren: Also für mich ist es eine Frage des persönlichen Stils, mein Brot nicht mit einem Löffel zu schmieren... Trotzdem hast Du natürlich Recht: Eigentlich sind Messer, wenn man mit vernünftiger Ausrüstung und Proviant unterwegs ist, völlig obsolet. :bg:

jackknife
13.07.2006, 02:20
Linder Superedge!

Wolfsblut
16.08.2006, 21:53
..kann mich sjusovaren in folgenden Punkten anschließen:

*Helle Eggen (einziger Nachteil möglicherweise die durch den 3Lagenstahl etwas breite Klinge)
*Fiskars Säge (wobei ich auch gute Erfahrungen mit dem Modell gemacht habe das die Klinge in den Griff versenkt..)

Die kleine fiskars Axt ist sicher auch praktisch.

Ich bevorzuge (da mir Gewicht in diesem Fall egal ist, wenn es eine Rolle spielt hab ich keine Axt mit ^^) aber das kleine Beil von Gränsfors Bruks... einfach weil mir der Holzgriff sympathischer ist. Ist auch etwas länger.. und wie gesagt schwerer, selbstredend..

Mit der Kombination kannst du dich sowohl als Holzhacker als auch als Künstler betätigen *g*

Crosswind
16.08.2006, 22:15
Hallo!

Ich würde Dir ein Grohmann-Messer empfehlen, schau mal unter www.outdoormesser.de, ich habe das Boatknife mit durchgehendem Flachschliff. Die Klinge ist ausreichende 2,5 mm stark und dank dem Flachschliff sehr schneidfreudig. Mit dem etwas klobig aussehenden Griff komme ich sehr gut zurecht und benutze das Messer u.A. auch in der Küche gerne. Der Griff ermöglicht ziemlich viele Griffpositionen und liegt echt gut in meiner Hand, die aber auch nicht sehr groß ist.

Im Unterschied zu einem Helle Eggen o.Ä. kann man mit dem Grohmann-Messer auch Äpfel teilen, ohne dass sie auseinander brechen. Deshalb bevorzuge ich auch Messer mit nicht ganz so dicken Klingen.

Wers nötig hat kann als Ergänzung natürlich noch ein Beil oder eine Machete einstecken - ich habs bisher noch nicht gebraucht oder konnte mir anders helfen.

Gruß
Philip[/url]

iamon
17.08.2006, 00:16
@Crosswind, danke für den Tipp mit Grohmann-Messern. Wie schwer ist denn dein Boat-Knife mit Scheide?

Vielleicht ist das noch eine Alternative für mich...

Danke,
iamon

Crosswind
17.08.2006, 09:43
Hallo iamon,

das Messer wiegt mit Scheide 164 Gramm und ohne 112 Gramm.

Habe die Steckscheide mit warmem Wasser nassgeformt, jetzt geht das Messer weiter rein als vorher und die Scheide sieht besser aus, weil sie den Konturen des Messers angepasst ist. Ist aber Geschmacksache.

Auf alle Fälle finde ich das Messer echt toll, auch von der Verarbeitung her, die Scheide ist eher mäßig.

Für mich ist es trotzdem das beste Outdoor-Küchenmesser ;-)

Gruß
Philip

iamon
17.08.2006, 14:06
Hallo Crosswind,
danke für die schnelle Antwort. Ist schon ein schönes Messer und für die momentanen 47€ auch preislich super.

Ich muss nachdenken :confused:

Zur Zeit ist mein Lieblingsmeser dieses Lightfoot (http://globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=gq_04103&GTID=7710849cdc55d19ea3d9291ded7af5cda329) . Das macht wirklich alles mit, ist angenehm leicht: 96gr brutto, noch halbwegs zivilisiert und man bekommt viel Messer für wenig Geld.

Aber man kann ja nicht nur eins haben...

Crosswind
17.08.2006, 14:25
Hallo,

wenn ich mir das Messer so anschaue, würde ich mir auf alle Fälle das Grohmann-Messer kaufen ;-)

Macht einfach mehr her, hat keinen doofen Wellenschliff und ist echt praktisch.

Gruß
Philip

PS. Trage im Alltag ein Mini-Pika oder ein Monochrome von Benchmade, wobei letzteres eher das "Sonntagsmesser" ist.

iamon
17.08.2006, 14:42
Hallo Crosswind,
vielleicht unterschätzt du das Lightfoot. Okay, das Grohmann macht mehr her in Puncto edel. Das kleine Schwarze scheut aber keine Arbeit, hat alle Praxistests bestanden und der Wellenschliff ist IMHO tolerabel: nicht zu agressiv und stört nicht bei Aufgaben wo eine glatte Klinge gefordert ist.

Großer Vorteil für mich: robustes Messer bei wenig Gewicht.

Nun denn, ist sowieso Geschmackssache.

Gruß,
iamon


PS: Im Tagesgeschäft trage ich meine Sammlung nach Gusto. Allerdings ist imm er das Leatherman Charge Xti dabei, nicht "am Mann", aber ordedntlich in der Aktentasche.

derMac
17.08.2006, 15:18
Das kleine Schwarze scheut aber keine Arbeit, hat alle Praxistests bestanden und der Wellenschliff ist IMHO tolerabel: nicht zu agressiv und stört nicht bei Aufgaben wo eine glatte Klinge gefordert ist.
Dann schnitz mal damit eine Spitze an einen harten Stock. :wink:

Mac

chinook
17.08.2006, 15:28
Dann schnitz mal damit eine Spitze an einen harten Stock. :wink:



Generell kann man sagen, dass so ein Wellenschliff in manchen Fällen vielleicht nicht sooo stört. Für normale Anwendungen ist es Konsens, dass eine glatte Schneide in fast jedem Fall überlegen ist. Scharf muss sie allerdings sein. Das gilt eventuell nicht bei sehr faserigem Material (Seile etc.) und eventuell nicht, wenn es darum geht böse Wunden zu reissen. Aber dafür will ja wohl keiner ein solches Messer einsetzen.


-chinoook

iamon
17.08.2006, 15:38
Das kleine Schwarze scheut aber keine Arbeit, hat alle Praxistests bestanden und der Wellenschliff ist IMHO tolerabel: nicht zu agressiv und stört nicht bei Aufgaben wo eine glatte Klinge gefordert ist.
Dann schnitz mal damit eine Spitze an einen harten Stock. :wink:

Mac

Aufgrund der Handlichkeit der Klinge 7cm ist dies gut möglich. Ansonsten gebe ich dir gerne Recht. :wink:

Gibt es aber auch mit Glattschliff:
http://www.timberlineknives.com/timberline/pdf/tim02mpb.pdf

Andreas L
18.08.2006, 22:11
Sind die Klassiker eigentlich gar nicht mehr angesagt? Ich benutze seit 20 Jahren einen Skinner von Buck. Kostet auch nicht mehr als die meisten der hier angesprochenen Teile und hat jeder 2. Oberförster in der Tasche. Schlägt damit Wild aus der Decke und streicht sich die Leberwurst aufs Brot. Und: Hält tatsächlich ewig. Gibt es für Gewichtfetischisten (wie ich selber einer bin) auch mit Titangriff. Allerdings dann wesentlich teurer.