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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Motivation für Kinder beim Wandern



asmeisne
30.05.2006, 08:23
Hallo,

zu folgendem Thema habe ich noch nichts gefunden:

Ich bin Familienvater und meine Kinder sind 5 und 2 Jahre alt. Wir waren jetzt schon häufiger in den Bergen und Zelten und meinen Kindern macht es i.a. schon sehr viel Spaß, nur längeres monotones laufen ist halt einfach nichts für Kinder.

Wer hat Motivationstipps, einfache Spiele für unterwegs ohne großen Aufwand, etc...?

Danke schonmal für Eure Tipps.

chrappi
30.05.2006, 09:55
hast du dich schonmal mit dem Thema "Geocaching" beschäftigt?
"Schatzsuche" als Motivation soll bei den Kiddies ganz gut ankommen.
Inwieweit das für diese Alterklasse was ist, kann ich allerdings nicht beurteilen.

pl24.de
30.05.2006, 13:01
hast du dich schonmal mit dem Thema "Geocaching" beschäftigt?
"Schatzsuche" als Motivation soll bei den Kiddies ganz gut ankommen.
Inwieweit das für diese Alterklasse was ist, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Genau das Gleiche würde ich auch vorschlagen. Ihr kommt dabei an die besten Orte und für die Kinder gibt es noch ein Erfolgserlebnis.

Einführende Informationen auf geocaching.de (http://geocaching.de).

edit: ein n weg und ein c dazu ;-)

chrappi
30.05.2006, 22:48
so.. komme gerade vom "Geocacher-Stammtisch" den es zumindest in Hannover regelmäßig gibt. Fragen, einlesen ins Thema oder, oder, oder auch unter geoclub.de oder geocaching.com oder auch gern direkt an mich.

satanicfred
31.05.2006, 21:35
Als Option würde mir noch die gute 'alte' Natur einfallen. Wenn du nicht gerade durch die Wüste läufst müsste eure Umgebung genügend Anschauungsmaterial (soweit man es den auch erkennt :wink:) zur Verfügung stellen.
Auch 5-jährige haben Fragen an die Dinge und Abläufe in der Natur. Diese müssen zwar manchmal erst geweckt werden; wenn Kinder dann aber 'Forschen' wollen/ dürfen kannst du sie eigentlich auch nicht mehr davon abbringen.

Wichtig ist dabei natürlich, dass den Kindern eine Begleitperson mit entsprechendem Vorwissen oder aber dem gleichen Forscherdrang zur Seite steht. Zusammen lassen sich dann aus entsprechenden Büchern Antworten auf die Fragen nach Namen, Aufbau, Funktionsweise, Besonderheiten [...] finden.
In 'guten' Buchhandlungen findest du kindgerechte Bestimmungsbücher (Naturführer) für Pflanzen und Tiere.
Zudem gibt es genügend Veröffentlichungen zum Thema 'Experimentieren (und Basteln) mit Naturmaterialen'. Mit diesen Anregungen lassen sich langweiligen Pausen mit den (müden :wink:) Eltern wesentlich abwechslungsreicher gestalten.

Wenn du noch Fragen zu diesem Bereich hast, kann ich dir möglicherweise genauere Anregungen/Literatur/Linklisten zukommen lassen. Muss dafür nur meine Seminarunterlagen durchsehen... und in der Unordnung das gewünschte finden :wink:

cu* freddy

Christine M
31.05.2006, 23:48
Soweit ich mich noch an meine eigene Kindheit zurückerinnern kann, würde ich mal sagen: keine breiten fetten Forststraßen und dergleichen, sondern möglichst schmale "spannende" Pfade. Gewässer sind auch immer gut: einen Bach kann man stauen und umleiten, auf einem See kann man einfache selbstgemachte Bötchen fahren lassen oder Steine springen lassen. Aus einem Ast kann man sich einen Wanderstock zurechtschnitzen. Ich denke mal, Kinder begeistern sich noch nicht so sehr für eine schöne Aussicht, sie wollen etwas entdecken, und sie wollen Dinge selbermachen.

Geocoaching ist sicher spannend, aber für eine/einen Zweijährigen sich noch nichts, auch mit fünf hätte ich da meine Zweifel. Aber vielleicht einen Kompaß mitnehmen und den Kindern zeigen und erklären, wie er funktioniert (und es sie dann selber ausprobieren lassen)?

Christine

Shorty66
31.05.2006, 23:58
Ich kann mich erinnern das gerade bei diesen schmalen spannenden pfaden es für kinder sehr spannend seien kann die nächste wegmakierung zu finden.
Zumindest bei 2 stunden spaziergang war ich davon immer begeistert.
Wichtig ist nur, dass man als erwachsener nicht immer so aktiv sucht sondern die kinder mal machen lässt.
Manchmal ist es auch spannend das kind führen zu lassen, beonders dann, wenn man kein festes ziel sondern nen rundweg oder so vorhat.
Wenn die zeit knapp wird kann man dann nämlich immernoch lenkend eingreifen.

Wenn man will kann man auch eine schnitzeljagd machen und ab und an die führung wechseln.
Beim wechseln kann man super die verfolgergruppe erschrecken...

[edit] Brücken sind toll!
da kann man auf einer seite was in den fluss werfen und dann warten bis es auf der anderen seite wieder herauskommt. Macht einen riesen spaß!

-CaRsTeN-
01.06.2006, 08:43
Hallo,

ich spreche einmal aus eigener Erfahrung. Meine Motivation bestand in dem Sammeln der Wandernadeln und Wanderstempel. Ich habe dann gleich am ersten Tag immer die Wanderbücher zum eintragen der Stempel haben müssen - ansonsten war ich ungenießbar ;)

Zum Thema der Wege - schaut dass immer viele Hütten da sind, vielleicht auch einige Almen ...

Grüße
Carsten

Inukshuk
01.06.2006, 08:56
ich spreche einmal aus eigener Erfahrung. Meine Motivation bestand in dem Sammeln der Wandernadeln und Wanderstempel. Ich habe dann gleich am ersten Tag immer die Wanderbücher zum eintragen der Stempel haben müssen - ansonsten war ich ungenießbar ;)
Genauso ging es mir auch :wink: Auch ein Kaiserschmarrn und/oder Skiwasser auf einer Hütte sind natürlich ein guter Anreiz. :wink:

Auch immer sehr spannend sind natürlich Tiere, besonders wenn es mal keine Kühe sind. Das tollste war mal die Messnersche Yak-Herde. :bg: Aber auf Haflinger, Ziegen und was sonst noch so in den Bergen rumspringt.

Allerdings finde ich, man muss auch keine stundenlangen Wanderungen mit kleinen Kindern machen, wenn es ihnen wirklich keinen Spaß macht (hier spricht ein gebranntes Kind...). Klar, wenn man sie dafür begeistern kann, ist es natürlich toll, aber sonst kann man ja auch kürzere Sachen machen.

Gruß, Kathrin

kuhtreiber
01.06.2006, 09:39
jetzt auch mal mein senf dazu;

wie schon von manchen hier erwähnt - wenn möglich schmale, spannende
wege gehen. es gibt nichts langweiligeres für kinder als auf breiten forstwegen monoton zu wandern. mein kleinste (6 jahre ) ist eigentlich noch nicht so die tolle wanderin und nörgelt schon mal schnell rum. wenn aber der weg schmal und abwechslungsreich ist - kein problem.

wir haben das glück direkt an der monbachtalschlucht zu wohnen
(vielleicht kennt der ein oder andere sie ja?) dar war ich am sonntag mittag.
einmal komplett runter und wieder rauf. Das dürften so ca. 8-10km sein
meine jüngste hat kein einziges mal gejammert. im gegenteil - sie war voller begeisterung dabei. eine schatzsuche haben wir auch noch gemacht - der tag war ein voller erfolg!

also wenn die möglichkeit besteht - schmale wege. ein bach ist immer klasse. und einfach etwas mehr zeit einplanen.

dann klappt auch mit den kindern :bg:

jackknife
02.06.2006, 16:03
Sicher, aber ein Zweijähriger hat noch gar keine Ausdauer. Die wechseln hin und her. Daher ist der Faktor der Länge der Tour wohl sehr entscheidend.
Mein Kleiner pennt am liebsten. Wenn er wach ist, ist nach einer Stunde schluß.

Raphi
02.06.2006, 20:06
mein kleiner Bruder (7) ist immer hoch motiviert, wenn wir während dem Laufen quatschen.

zB machen wirs so, dass der Vorderste (normalerweise mein Paps) eine lustige oder sehr spannende Geschichte erzählen muss. ( ein Bericht aus Borneo, den ich schon 100 mal gehört hab und immernoch mag, da ist er von einer Insel zur anderen geschwommen und hatte hinter sich einen Hai^^) Ich hab dann weitergemacht mit einer Geschichte aus der Schule, dann kam der kleine dran usw. Das kann man, falls nötig, stundenlang bringen und solange die Geschichten spannend oder witzig sind, merkt man gerade in dem Alter nicht, wie schwer die Beine werden.

das zweite war Singen. Einer stimmt ein Lied an, das möglichst alle kennen, und wenns fertig ist darf der nächste. Je nach dem, wie anstrengend die Tour ist, ist das nicht so geeignet ^^

die dritte Möglichkeit ist mehr auf meinen kleinen Bruder zurechtgeschnitten und betrifft das Spielen unterwegs. Er war die letzten Male so begeistert von Warcraft 2 und 3 (obwohl ers gar nicht spielen darf :P ) und jeder hat einen der Helden gespielt. Ihr glaubt gar nicht, wie lange ein 7jähriger bergauf rennt, wenn er spielt und findet, er sei jetzt der Bergkönig lvl4 :bg: (wir haben dann die Strecke in Abschnitte unterteilt. Anfangs war er lvl1, beim ersten halt kam das Upgrade, beim Schlafplatz gleich 3 und 4 wegen Wasserschöpfen, und bis Ende der Tour hat ers auf lvl8 gebracht. Und es hat ihm ziemlich Spass gemacht. Wir haben uns dann "Holzwaffen" geschnitzt. Er hat sich eine Dolchähnliche Form gebaut und ich als Klignenmeister hab mir ein riesen Katana gemacht:bg: :roll: )

alternativ kann man natürlich auch die Biene Maya sein :wink: aber ein Charakter mit grosser Ausdauer und Zähigkeit ist doch von Vorteil

und unterwegs natürlich die Kühe und Murmelis als Verbündete erklären, "Heilpflanzen" suchen, was weiss ich.
Wenn ichs mir recht überlege haben wir aus den ganzen 3 Tagen ein Spiel gemacht

prunella
03.06.2006, 21:00
Kurze Wanderung auf schmalen Pfaden. Bach zum Spielen als Ziel/Rastplatz.
Unsere Kinder haben meist ein Seil dabei und spielen damit Eisenbahn, Rössli... Funkgeräte sind auch toll (unsere Kinder sind 5 und 7 jahre alt).

Dirk N.
05.06.2006, 12:23
Wir kommen gerade von Elbas GTE: Schlangen fangen war eine nicht an
Begeisterung nachlassende Sache.(solange es keine Aspis Viper war :o )
Bachläufe ohne Brücken überqueren,das Fragment einer am Wegrand gefundenen Einwegkamera, mit dem man unablässig "Bilder" von allem machen kann,Tierbeobachtungen allgemein. Spielzeug brauchen wir unterwegs keins.Das Ganze einfach mit Fantasie zu einem "Dauerabenteuer" gestalten.

Dirk

Gersprenzfischer
09.06.2006, 10:48
Ich lass Kinder immer Bergführer spielen. Da gibt es regelmäßig Streit, wer jetzt vorne laufen muss und den Weg angibt. Funktionierte bis jetzt prima. Es bietet sich ein stetiger Wechsel alle 10-15min an. So überstand mein jünster vor 3 Jahren eine 5 stündige Tour mit ca. 2000 Höhenmetern.
Die letzten Jahre gingen sie mit Opa und "führten" ihn, wobei Opa auf 2.800m "schwächelte". Der Große führte dann Opa mit 10 jahren zur nächsten Hütte zurück.
Dieses Jahr werde ich hoffentlich wieder mitkönnen und wir wollen aufs 3.300m hohe Hockenhorn hochwandern, bzw. die letzen 50m ist einfachstes Klettern angesagt. Das wird die "ultimative Opa-Sohn-Enkel-"Männer" Tour.

frank.draeger
09.06.2006, 21:14
Hab drei Kinder, einen Bub (9) und zwei Mädels (4 und 7). Ich mache das auch so, dass ich sie den weg angeben lasse, oder dass an jeder Kreuzung ein anderer entscheiden darf wo lang es geht. Wenn ich merke, dass wir im Kreis laufen ist dann nach kurzer Zeit Quer Feld ein angesagt, da entscheide ich dann. Wir suchen immer nach umgekipten Bäumen, am besten über Bächen oder kleinen "Schluchten", da gehts dann an Balancieren. Die Pausenstelle muss geeignet sein um einen Staudamm oder eine Hütte zu bauen. Wir gehen auch gerne den Weg den wir Tagsüber gegangen sind dann nochmal zum Teil als Nachtwanderung.

Dann mache ich immer wieder mit meinen Kinder "Projekte". Dazu inspiriert haben mit die Bücher "Allein im Wald. OutdoorHandbuch. Survival für Kinder" ISBN 3893923144 und "Tom Brown's Field Guide to Nature and Survival for Children" ISBN 0425111067.

Nathalie
12.09.2006, 15:50
Hi,

wir gehen auch oft mit unserem Sohn wandern (4 Jahre alt) und normalerweise fängt er sofort an zu nöhlen wenn ihm langweilig wird. Dem muss man also vorbeugen, sonst hat sich alles erledigt.
Wir erzählen ihm schon vorher, das wir eine Abenteuertour machen. Dann freut er sich schon vorab drauf. Und da Kinder in diesem Alter eine wahnsinnige Phantasie haben, kann man das auch wunderbar nutzen damit keine Langeweile aufkommt. Mein Mann erzählt dann immer eine Geschichte und dann sind wir mal im Urwald oder Dschungel oder sonst wo. Man muss halt auch wirklich mitspielen, dann macht es dem kleinen noch mehr Spaß. Und sich immer was Neues ausdenken.

Wobei ich, glaube ich, mit einem 2-jährigen Kind keine allzu großen Wanderungen machen würde

asmeisne
12.09.2006, 17:55
vielen Dank nochmal für Eure vielen Tips. Insbesondere Geochaching war eine ganz große Attraktion. Auf dieser Tour in Korsika hat uns unser 6 jähriger Sohn den Berg hochgetrieben. Am Ende waren fix und fertig aber glücklich den Schatz gefunden zu haben.

Ina II
13.09.2006, 15:09
da wo sich's anbietet: zu Fuß aufsteigen und mit Seilbahn/Sessellift runterfahren, das war bei uns immer ne Riesenmotivation. Außerdem das Gipfelkreuz als Zielpunkt... und pausenlos erzählen, die Geschichten wurden mit jedem Höhenmeter fantastischer... weiß nicht, ob's bereits an beginnenden Halluzinationen bei den Eltern lag? :D
Und: Freunde mitnehmen. Auch wenn die Kinder Geschwister haben, mit Kumpels und zu mehreren wandert, entdeckt und forscht es sich gleich nochmal so spannend!
Grüße
Ina

geohunt
14.04.2009, 21:59
Ich habe beim geocachen meinen jüngeren Bruder an die Schatzsuche gekriegt. War ein super spannender Spaß mit ihm zusammen nachts durch den Wald zu gehen und eine gruseliges Rätsel zu lösen. Absoluter Topfavorit meiner Freizeitaktivitäten :bg:

sjusovaren
28.09.2013, 20:26
und was gutes zu Essen erwartet, hat das bei mir in der Kindheit immer geholfen
Und da wundert man sich, warum der Deutsche bei jeder Wanderung unbedingt irgendwo "einkehren" muß. Alles Erziehung.
Und ich steh wieder mit meinen selbstgeschmierten Butterbroten blöd da. :motz: ;-)

qwertzui
29.09.2013, 12:46
Bei uns hat es sich immer ganz gut bewährt, mit der Sichtung von Murmeltieren, Feuersalamandern, Steinböcken, Molchen etc. zu locken. Argument: Diese seltenen Tiere kann man wirklich nur da oben sehen. Allerdings muss man die Standorte dieser Tiere dann wirklich gut kennen, um die Erwartungen der Kinder nicht zu enttäuschen. Der Nationalpark Berchtesgaden bietet solche Wanderungen auch an, wenn man selbst nicht weiß, wo man hinmuss, um die Tiere zu finden.

Besser ist es natürlich, wenn man für seine Kinder eine Oma hat, die wirklich jedes Loch in dem Salamander oder Molche wohnen, kennt, aber ich fürchte unsere Motivationskünstlerin ist da einmalig.

Mus
01.10.2013, 10:47
Und da wundert man sich, warum der Deutsche bei jeder Wanderung unbedingt irgendwo "einkehren" muß. Alles Erziehung.
Und ich steh wieder mit meinen selbstgeschmierten Butterbroten blöd da. :motz: ;-)

Gutes zu Essen heißt doch nicht automatisch einkehren. Gerade mit Kindern hat das Picknicken gewaltige Vorteile.
Man hat auf jeden Fall etwas dabei, was auch mäkelige Hänflinge mögen.
Man muss nicht auf die Tischmanieren achten.
Man kann sich den Rastplatz dannach aussuchen wo die Kinder gut spielen können und selbst in Ruhe essen und sich ein Käffchen prutzeln und unterhalten, während die Lütten schon wieder durch die Gegend flitzen.
...

Gut, nur Butterbrot, tut's nicht. Aber bereits die Mitnahme der Lieblingskekse hebt Laune und Laufleistung immens.

kletterling
01.10.2013, 12:21
Gutes zu Essen heißt doch nicht automatisch einkehren. Gerade mit Kindern hat das Picknicken gewaltige Vorteile.
Man hat auf jeden Fall etwas dabei, was auch mäkelige Hänflinge mögen.
Man muss nicht auf die Tischmanieren achten.
Man kann sich den Rastplatz dannach aussuchen wo die Kinder gut spielen können und selbst in Ruhe essen und sich ein Käffchen prutzeln und unterhalten, während die Lütten schon wieder durch die Gegend flitzen.
...

Gut, nur Butterbrot, tut's nicht. Aber bereits die Mitnahme der Lieblingskekse hebt Laune und Laufleistung immens.

... oder die Kartoffelsuppe vom Vortag in Tupper packen und auf dem Dosenkocher am Gipfel wieder warmmachen. Oder Nudeln kochen und Pesto dazu. Das wirkt bei den Kleinen immer Wunder. Und danach gibt es auf dem Kocher für die Erwachsenen das oben erwähnte Käffchen. Und für die Kleinen einen Kaba. Oder im Winter einfach nur eine Tütensuppe.

Mus
02.10.2013, 00:04
... oder die Kartoffelsuppe vom Vortag in Tupper packen und auf dem Dosenkocher am Gipfel wieder warmmachen. Oder Nudeln kochen und Pesto dazu. Das wirkt bei den Kleinen immer Wunder. Und danach gibt es auf dem Kocher für die Erwachsenen das oben erwähnte Käffchen. Und für die Kleinen einen Kaba. Oder im Winter einfach nur eine Tütensuppe.
5sterne
:grins:


Und da müsste man nur 2km gehen, dass es bei den Kleinen als "Wanderung" durchgeht.
Die Rechnung ist nämlich wie folgt:

mit Essen = Wanderung = guuuuut

ohne Essen = Spaziergang = blöd!

BukitTimah
02.10.2013, 02:46
Das war eine tolle Wanderung:

http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/IMG_8900.JPG

kletterling
02.10.2013, 09:37
@BukitTimah: Schöner Aufnäher auf der Kraxe! :D 5sterne

blue0711
02.10.2013, 13:17
Übrigens aus aktuellem Anlass:
7. Klasse Gymnasium Stuttgart. Die Kids durften selbst entscheiden, was sie als Ausflug machen wollen.
Es kam raus: Ein klassischer Wandertag mit mehreren Stunden Weg, Lagerfeuer-Grillen und selbstorganisierten Spielen (ohne "Abenteuerspielgeräte" oder ähnlichen Schnickschnack).

Und: Es haben alle überlebt (auch der Lehrer) :bg:

Also ganz soo unmotviert sind auch die Teenies nicht.
Ich glaub, die kann man fast alle auch auf Mehrtagestouren mitnehmen und das ohne großes Gemaule.

Mus
02.10.2013, 14:31
Kann ich für die Kleineren auch so bestätigen.
Der Brüller für Gruppen im Grundschulalter:
Ab in den nächsten Wald und gemeinsam eine große Laubhütte gebaut. Anschließend alle reinquetschen und da drinnen das mitgebrachte Frühstück aus der Brotdose verzehren.
Kostenpunkt: 0 Euro
Organisationsaufwand: sehr gering
Meckerfaktor: sehr gering (O.K. manche Eltern gehen davon aus das Zeckenbisse instant tödlich wirken), denn entweder die Kinder haben das noch nicht gemacht, weil die Eltern eh nix mit ihnen unternehmen, oder sie haben es noch nicht gemacht, weil sie ständig bei noch einem tolleren Kinderbespaßungsevent sind oder sie haben es schon gemacht und sind süchtig danach.
Von daher:
Spaß & Erlebnisfaktor: sehr hoch

Mus
29.11.2013, 20:52
Ich hab da noch ein Langzeitmotivator für mehrtägige Wandertouren entdeckt:
Jakobsweg gehen: die Muschelwegweiser suchen lassen (sind super zu erkennen und überall gleich, also auch für die Kleinen schon leicht identifizierbar) und STEMPEL SAMMELN!!!! Einen ins Buch als Erinnerung für später und einen auf den Kinderarm zum gleich Bestaunen. Das zieht total.
Zusätzlichen Motivationsschub gibt's dort, wo die Stempel nicht einfach ausliegen, sondern im Rathaus oder Pfarramt gestempelt werden muss: Überschwängliches Lob für die lauftüchtigen Kinder von den Autoritätspersonen mit Stempel in der Hand. Das lässt die Kleinen um 5 cm wachsen und müde Füße weiterlaufen. (Ich sag's ja immer, so n bisschen extrinsische Motivation ist gar nicht sooo schlecht:ignore:=)

Echnathon
29.11.2013, 20:54
Oh ja, was hab ich früher Hüttenstempel gesammelt.
Da muss irgendwo noch ne ganze Kiste mit Postkarten und meinem Büchlein rumfliegen.
Die muss ich mal wieder suchen.

Mus
29.11.2013, 21:08
Das Gute an den Jakobsweg-Stempel ist, wenn die Sache mal verinnerlicht ist, gibt's keine Durststrecken mehr, da man im Prinzip in jedem Ort längs des Weges ein Pfarrhaus oder eine Gemeindeverwaltung oder notfalls auch eine Gastwirtschaft oder einen Laden hat, der gerne stempelt. Dass das nicht immer die offiziellen Stempel sind, fällt den Kindern nicht auf oder stört sie zumindest nicht. Auf den deutschen Jakobswegen sammelt man ja sowieso nur zum Privatvergnügen.

Mus
24.02.2014, 14:37
Per Zufall haben wir ein neuen Lauf-Motivator gefunden. Wortwörtlich. Der Wind hat uns nämlich unterwegs eine Plastiktüte zugeweht. Knapp ein Meter Schnur drangetüddelt, Stöckchen als Handgriff: Fertig ist der Tütendrachen. UL, MYOG und LowCost und überall leicht zu bekommen. Also auch tauglich für lange Touren.
Was glaubt ihr, wie die Kleine ab da gelaufen ist! :bg: Vor Allem da so wenig Wind war, dass man schon ein bisschen laufen musste, damit der Drachen auch schön flattert.

Outdoorjunkie
27.03.2014, 12:57
Genau das Gleiche würde ich auch vorschlagen. Ihr kommt dabei an die besten Orte und für die Kinder gibt es noch ein Erfolgserlebnis.

Einführende Informationen auf geocaching.de (http://geocaching.de).


Würde ich auch sagen.Geocaching ist eine Klasse Möglichkeit Kinder zum Wandern zu motivieren , erst recht wenn ihr ihnen dann am Ziel den Spaß lasst diesen selbst zu suchen/erreichen.

jackhack79
27.03.2014, 13:49
manche brauchen n gameboy, andere können mitm stock spaß haben.:bg:

Mus
13.05.2014, 16:04
Habt ihr jüngere Mädchen? Ich sage es ja ungern, aber nehmt das Brustgeschirr von einem Klettergurt, ein Karabiner und eine Bandschlinge mit. Kleine Pferdchen laufen doch sehr viel besser, als vierjährige Mädchenbeine. :ignore:
Achja noch was: Seither kommt sie auch blitzartig angerannt, wenn ich pfeife.:o Sehr praktisch bei Kreuzungen mit Straßen und Radfahrern.

Und nein, es war nicht meine Idee, sie kam von meiner Tochter selbst. Wahrscheinlich aus dem Kindergarten exportiert.
Egal! Sie läuft wieder und hat Spaß daran und das Wiehern kann man dann irgendwann auch ganz gut ausblenden.:hahaa:

ranunkelruebe
13.05.2014, 21:36
Achja noch was: Seither kommt sie auch blitzartig angerannt, wenn ich pfeife.:o Sehr praktisch bei Kreuzungen mit Straßen und Radfahrern.


Oha, das ist praktisch.
ich habe mir schon vor längerer Zeit vorgenommen, das nächste Kind direkt ab Geburt auf eine Pfeife zu konditionieren. Klappt bei Hunden ja auch. :bg:

Zum Thema:
Ich habe bei einem sich am Ende echt hinziehenden Anstieg auch schonmal die Nüsschen-Methode angewandt.

Als das Kind anfing zu quengeln, zog ich eine Tüte Pistazien raus und gab ihm eine, mit der Anmerkung, Nüsse allgemein und Pistazien besonders würden ja sooooo viel Kraft geben. Er liebt Pistazien, muß man da zu sagen.
Und alle paar Meter / bei jedem Quengeln / nach der Kurve / dem echt steilen Stück / am großen Baum /... gab es noch ein Nüsschen.
Kind war jedesmal erst beschäftigt, die Nuss zu öffnen, dann zu essen, und dann mußte er mir die Schalen wieder geben und kontrollieren, dass ich die auch fachgerecht verstaue.
Ich glaub, er hat garnicht bemerkt, wieviel wir noch gelaufen sind.
Mein Mann hat sich jedesmal das Lachen verkneifen müssen, wenn ich wieder ein "Nüsschen" angeboten habe. Er meinte, das erinnere ihn doch sehr an Hundeerziehung...

Ebenfalls hilfreich (die kindertauglichen Wege erlauben das ja oft): Ein Nachziehtier.

Grüße,
Rana
(Mutter eines leider sehr lauffaulen Fast-Vierjährigen)

Mus
14.05.2014, 12:58
Zum Thema:
Ich habe bei einem sich am Ende echt hinziehenden Anstieg auch schonmal die Nüsschen-Methode angewandt.
:D Hihi, bei uns ist das die Trockenobst-Methode. Im Sommer auch manchmal Waldhimbeeren. (Deshalb muss immer eine Schwedentasse am Rucksack hängen.) Ansonsten gleicher Ablauf.




Ebenfalls hilfreich (die kindertauglichen Wege erlauben das ja oft): Ein Nachziehtier.

Alter Tennisball an Gummischnur hat auch was, vor allem, wenn man ihm per Edding Gesicht und Füße verpasst. Der ist auch noch was für die Pause und macht jedes Gelände mit.

macroshooter
14.05.2014, 15:36
Als ich noch Kind war, haben mich meine Eltern auf den letzten, härtesten Kilometern immer mit dem Klassiker motiviert:

Und eins
und zwei
und drei
und vier
und fünf
und sechs
und sieben
Ein Hut
Ein Stock
Ein ALter Mann
vor, zurück, zur seite, ran.

Damit gingen für uns 10-jährige auch 40-km-Hatscher.

Mus
14.05.2014, 15:54
Und eins
und zwei
und drei
und vier
und fünf
und sechs
und sieben
Ein Hut
Ein Stock
Ein ALter Mann
vor, zurück, zur seite, ran.


"Männerunterrock" muss das heißen:oldman:

ranunkelruebe
14.05.2014, 15:56
Damenunterrock!
Und vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran.
In die Hocke
hoch das Bein

below
14.05.2014, 15:56
Ich wär schon froh wenn unser fast 5-jähriger mal 2 km ohne Meckern und "Ich will auf den Arm" schaffen würde. ;)

Rattus
14.05.2014, 16:03
Ich fand es immer am einfachsten, zur Motivation einen oder 2 Freunde/Freundinnen meines Kindes mitzunehmen. Dann lief es wie geschmiert. Außerdem war die Kinderübernahme gegenseitig - sehr praktisch ;-) Ich weiß nicht, ob die altvertrauten Geschwister da immer so hilfreich sind.

gargantula
14.05.2014, 22:18
"Männerunterrock" muss das heißen:oldman:

ich kenne es mit Regenschirm :grins:

Christian J.
14.05.2014, 23:41
Übrigens gibt es noch eine zweiten Thread zu genau dem gleichen Thema mit weiteren Tipps! (https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/67510-Motivationshilfen)

Stromfahrer
15.05.2014, 00:02
Ich stimme auch für den Regenschirm. 2 km extra sind damit drin.

Ansonsten: Bei uns läuft schon mal einer vor und versteckt am Wegrand eine 10er-Tüte Gummibärchen o. Ä. Die Folgenden müssen es entdecken. Der Besenläufer ist dann wieder ein Erwachsener, damit nix liegen bleibt.

Da jeder mal dran sein will, gibt das gleich mehrfach Schub.

Stromfahrer
15.05.2014, 00:06
Ein echter Bringer sind meiner Erfahrung nach zwei Stöcke. „Weißte was, jetzt suchst du mal zwei halbwegs gerade Stöcke. Da schnitzen wir dann einen schönen Griff dran und dann sehen wir weiter.“ Wirkt oft Konditionswunder, wenn dann anschließend mit Stöcken gelaufen wird.

Mutterscha
28.05.2014, 16:05
ich hoffe darauf, dass die Umgebung und das Unbekannte gut zur Motivation beitragen. Hier läuft er, wenns im Walt ist sehr gut, den Weg zum kindergarten oder zur UBahn, die er auswendig kennt, muss er meist getragen werden, "ist zu langweilig"...
Geschichten erzählen, das Ziel einen Stocknagel und Hüttenstempel zu bekommen und ggf. auch die frische Buttermilch haben mich als Kind immer ganz gut Motiviert...

qwertzui
28.05.2014, 19:26
Sehr gut funktioniert auch das Spiel: in Elternteil flüstert den Kindern zu: wir hängen die Mama/den Papa ab, dann verstecken wir uns und wenn er oder sie kommt, erschrecken wir ihn / sie fürchterlich.
Manchmal kommen dann wilde Räuber, manchmal wilde Tiere hinter einem Fels hervor -huuh, bin ich erschrocken!

Mutterscha
02.06.2014, 10:17
meiner steht momentan total auf zählen. Gestern haben wir uns einen ganzen Berg hochgezählt, wo er unten stand und sagte, das schafft er nicht da hoch... und schwups waren wir oben :p Ablenken hilft... ;-)

Stromfahrer
02.06.2014, 10:40
Wir zählen immer reihum in Reimen:

Dreihundertundeins, das nächste Gummibärchen ist meins.
Dreihundertundzwei, diese Steigung ist gleich vorbei.
Dreihundertunddrei, ist eins mehr als Dreihundertundzwei.
Dreihundertundvier, wer müde ist bleibt hier.

Usw., wie es uns gerade einfällt. Reicht für gut zwanzig Minuten Spaß.

Sanne74
02.06.2014, 11:01
Singen geht immer, und zwar jeden Quatsch.
- Wenn ich auf Wanderschaft geh, ja geh ....
- Meine Oma fährt im Hühnerstall ...
- In einen Harung, jung und schlank ...
- Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen ...
- Jetzt fahrn wir übern See ...
usw. usf.

MfG Sann

Stromfahrer
02.06.2014, 11:29
Unsere Standards sind:
• Selbstgedichtete Urlaubslieder, die sich im Hirn irgendwie festgefressen haben
• Die Lieder aus den 1968er Pipi-Langstrumpf-Verfilmungen
• Die Lieder aus der 1963er Hörspielfassung des „Sängerkrieg der Heidehasen“

Damit kommen wir recht weit.

Und beinahe hätt' ich's vergessen: Im Tagesrucksack schleppe ich immer noch eine 50 Jahre alte Taschenausgabe der „Mundorgel“ (die ohne Noten) mit mir rum, weil uns zwischendurch immer mal wieder eine Strophe aus „Wir wollten mal auf Großfahrt gehen“ oder „Ein Mann, der sich Columbus 'nannt“ nicht einfallen will.

Mus
02.06.2014, 15:12
Mit ulkigen Nachdichtungen von Klassikern lässt sich auch einiges machen....
Unser Favorit:
Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
den schickt er in die Worschdfabrik,
den lässt er von der Worschd abbeißen
und gibt ihm noch 'n Schnibbl mit.

Achja und ein Horde fußlahmer 10jähriger habe ich mal 7km weiter gebracht mit:
Tribus meus ornatus
versuris pilleus
est. Si esset quadratus
hic non esset meus.

Danach konnten sie es und wir waren da.
Und, wer rät's?

Ober
16.06.2014, 11:27
Mit ulkigen Nachdichtungen von Klassikern lässt sich auch einiges machen....
Unser Favorit:
Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
den schickt er in die Worschdfabrik,
den lässt er von der Worschd abbeißen
und gibt ihm noch 'n Schnibbl mit.

Achja und ein Horde fußlahmer 10jähriger habe ich mal 7km weiter gebracht mit:
Tribus meus ornatus
versuris pilleus
est. Sie esset quadratus
hic non esset meus.

Danach konnten sie es und wir waren da.
Und, wer rät's?

Das ist ja oberlustig! ich werd's demnächst mal bei den Kindern ausprobieren :)

Stromfahrer
18.06.2014, 10:55
Das Prinzip ist ja: Wenn der Kopf beschäftigt ist, laufen die Beine von alleine.

Mus
18.06.2014, 11:07
Das Problem ist nur: Wenn der Kopf zu sehr beschäftigt ist, bleiben die Füße plötzlich ganz stehen.:bg:

Christian J.
18.06.2014, 11:18
Was in der Sächischen Schweiz immer zieht "Ich glaube, hinter der Ecke kommt noch eine Kletterstelle*."


*= da reicht auch eine Felsstufe, die ich als Erwachsener mit einem großen Schritt hochkomme....oder eine3-Stufen-Minileiter....oder einfach eine Stelle, wo der Weg zwischen zwei eng liegenden Felsblöcken durchgeht. Also Sachen, die sowieso aller 50 Meter kommen.

blue0711
18.06.2014, 12:10
Und, wer rät's?Wenn das mal der Lateinlehrer unserer Tochter sieht ... :bg:
Ego meum vir nudus

PS: Si(e) esset ;-)

Randonneur
18.06.2014, 13:04
Wenn das mal der Lateinlehrer unserer Tochter sieht ... :bg:
Ego meum vir nudus

PS: Si(e) esset ;-)

????

Ich wuerde auf "Mein Hut, der hat drei Ecken" tippen. Aber sehr frei.

Randonneur
18.06.2014, 13:21
Nur zur Erklaerung:

tribus= ein Drittel (oder der Stamm, da Rom urspruenglich in drei Staemme geteilt war, so in praktsich allen Texten, die ich lesen durfte...); sollte wohl eigentlich "tres" sein. Fuer Aufklaerung waere ich dankbar.
ornatus=geschmueckt sein,
versuris= Akkusativ Plural von Ecke,
pileus=Kappe
quadratus=Ist ja wohl offensichtlich
si=falls
est=auch offensichtlich
esset=sein dritte Person Singular, Konjunktiv
hic=dieser
...

Wortstellung im Latein ist praktisch beliebig.

Ein_Drittel mein geschmueckt
Ecken Kappe/Hut
ist. Falls er_waere viereckig
dieser nicht er_waere mein.

Christian J.
18.06.2014, 13:52
Sooo, jetzt wissen wir, wer seine Kinder auf ein altsprachliches Gymnasium schickt und jeder durfte mal mit seinen eigenen Lateinkenntnissen protzen, jetzt würde ich bitten, wieder den Schwenk zurück zur Motivation lauffauler Kinder zu machen. Nur wenn diese Techniken römischer Legionärstreiber enthält, halte ich Latein weiter für eine angemessen Sprache der Foumskommunikation

Christian J. (mit Latinum im zweiten Anlauf)

blue0711
18.06.2014, 14:09
Wer Anregung in dieser Hinsicht sucht, da gibt's ein schönes Heftchen (http://www.ciao.de/Cantate_Latine_Lieder_und_Songs_auf_lateinisch_Reclam__Test_3037594)

Nix altsprachlich, das ist einfach nur lustig, weil ungewohnt, man kann auch japanisch nehmen

Randonneur
18.06.2014, 14:17
@ Crhristian J: Sorry, aber die Loesung von blue0711 hatte ich nicht verstanden. Daher hatte ich es selbst versucht. Naja, Latein ist immerhin 30 Jahre her. Da bin ich froh noch ueberhaupt etwas zu erinnern... Die Motivationshilfe des Centurio hiess vitis; aber das ist zum Glueck nicht mehr zeitgemaess.

Was bei meinem Aeltesten half, war sich von ihm Minecraft erklaeren zu lassen und wie man da neue Sachen programmieren kann... Damit haben wir zwei Wochen in Schweden durchgemacht.

Ansonsten erzaehle ich halt Geschichten. Dumm nur wenn die Kinder darauf bestehen, dass ich sie mir ausdenken muss...

Randonneur
18.06.2014, 14:24
Sch....e: tribus=Dativ Plural von "tres" ... Ist doch schon zu lange her. :bang:

Weg finden lassen hilft/half bei meinen Kindern auch immer sehr gut. Das wird dann aber uninteressant wenn sie geuebt sind und es einfach wird.

blue0711
18.06.2014, 16:26
Schwierigerer Weg oder weniger Angaben und ne Karte in die Hand drücken.

Mus
05.09.2014, 15:36
Wir hatten dieses mal eine große und eine kleine Bandschlinge und einen kleinen Karabiner dabei. Daraus ergaben sich viele Möglichkeiten:
Kleine BS um den Bauch und mit dem Karabiner die große drangemacht: Das Kind spielt Hund.
Kleine BS doppelt gedreht als Brustgurt und die große mit dem Karabiner dran: Das Kind spielt Pferd. (Nebenbei war das eine gute Alternative zum an die Hand nehmen bei schwierigeren Strecken, seht angenehm bei heißem Wetter.)
Mama und Kind halten je ein Ende der kleinen Bandschlinge: Mama Lok zieht den Wagen (Kind) den Berg hoch.
Mama hat die große Schlinge doppelt diagonal über der Schulter und die kleine mit dem Karabiner daran: das Kind kann sich einhakeln und loslassen, wie es will.
...
es gibt noch eine Menge Möglichkeiten, wobei die Lieblingsalternative meiner Tochter eindeutig war: Mama hat die Bandschlinge über den Schultern und Kind sitzt darauf: Mama ist das Pferd und Kind ruft: Galopp Pferdchen, galopp!:baetsch:

Drachiologe
25.10.2015, 19:16
Also, meine Mama hat mir diesen Sommer oft Geld gegeben, damit ich vorrenne und Orangina für alle kaufen kann.:cool::bg:

Chouchen
25.10.2015, 19:19
Ja, die Methode kann ich bestätigen: Wenn man mir Geld gibt, quängele ich auch nicht mehr. :bg:

qwertzui
26.10.2015, 08:29
Hallo Drachiologe,
Willkommen im Forum!

Drachiologe
26.10.2015, 19:36
Also, meine Mama hat mir diesen Sommer oft Geld gegeben, damit ich vorrenne und Orangina für alle kaufen kann.:cool::bg:


Ja, die Methode kann ich bestätigen: Wenn man mir Geld gibt, quängele ich auch nicht mehr. :bg:
Für ALLE!!!-damit habe ich ein gutes Werk getan:oldman::grins:

Hallo Drachiologe,
Willkommen im Forum!

Danke!5sterne

sommerjule
27.10.2015, 11:01
Eine Variante von Weg finden lassen ist dann noch: das nächste / die nächsten Steinmännchen suchen. Oder Steinmännchen selber bauen lassen. Okay, letzteres hält dann eher auf, aber auch so kann man sich von Abzweigung zu Biegung zu Abzweigung hangeln.

Markus K.
27.10.2015, 11:08
Becherlupen (https://www.google.de/search?q=becherlupen&biw=1536&bih=732&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0CDwQsARqFQoTCIef6O6z4sgCFUWdcgodX9EGKw) könnten auch eine sinnvolle Ergänzung für das Gepäck sein.

Mus
21.11.2015, 08:55
Meine Kinder haben sich diesen Sommer folgendes Spiel ausgedacht: Ich muss mit schiefem Mund und aufgerissenen Augen schauen, wie ein etwas dämliches Monster, die Arme schwingen und ausstrecken und mit dunkler Stimme rufen: "Ohhhh, meine Frühstück/Mittagessen/ Abendessen!" und nach ihnen greifen. Darauf hin rennen sie weg und ich laufe etwas unbeholfen hinterher und rufe "Ey, ey, mein Essen läuft weg!"
Nix für zarter Besaitete, aber zumindest meine Kinder finden es den Brüller. Die Kleine kriegt manchmal garkeine Luft mehr vor Lachen. Das gute ist, wenn sie dann später manchmal zu trödeln anfängt muss ich nur noch sagen: "Ey, ey mein Essen läuft weg!" oder wie ein Monster schauen, dann fängt das Rennen und Lachen fängt von Neuem an.

Christian J.
21.11.2015, 10:14
Gut zu wissen, dass ich nicht die Polizei rufen muss, wenn ein vermeintlich Irrer durch den Wald rennt. :bg:

Werde es ausprobieren, fürchte aber, dass meine Kinder zwar auch voller Freude wegrennen werden, aber eben nicht in die Richtung, in die gewandert werden soll. :bg::bg::bg:

Luupo
21.11.2015, 17:31
Ich will keinen Eltern die motivation rauben....... aber ich weiß ganz genau wie mein Bruder und Ich als Kinder waren.
Wir hatten überhaupt keinen Bock auf Wandern, und daran hat nix was ändern können.

Aber immerhin hat sich das Blatt bei mir gedreht, und jetzt bin ich freiwillig in jeder freien Minute draußen und in den Bergen unterwegs.

DrMatchbox
21.11.2015, 18:40
Dem Patenkind meiner Freundin drück ich einfach immer die dicke Spiegelreflexkamera in die Hand. Dann ist egal wie weit gelaufen wird. Der Kurze ist eh nur mit knipsen beschäftigt. :D Und ein Auge für Motive hat er auch schon.