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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Midsize Rucksach (40-50 l), ultralite (<< 1kg)



SvenSch
29.05.2006, 14:03
Hat jemand Ideen?

Mir schwebt ein Rucksack ohne Innengestell aber mit festem Hüftgurt vor. Lang und schmal ohne viel Schnickschnack.

Traumgewicht wäre 700-800 g. Ist das realistisch?

Sven

Loon
29.05.2006, 14:38
Golite Race - hab ihn für 60 € bekommen. Leider noch keine Praxiserfahrung aber der erste Eindruck ist perfekt. Mit 10 kg trägt sich das Teil wunderbar. Nachgewogenes Gewicht: 780g.
Gruß Loon

SvenSch
29.05.2006, 15:01
Hmm, schon mal nicht schlecht, auch wenn das Basisgewischt unter 10 kg liegt, 15 kg (food ...) sollten drin sein.

Taugt er dann auch noch?

Loon
29.05.2006, 15:35
Naja, soviel wie man von Silnylon erwarten kann. Man sollte versuchen heftigen Stein-oder Dornenkontakt zu vermeiden. Das Komfortgewicht ist laut Hersteller mit 13 kg angegeben.
Erste Praxiserfahrungen gibts wahrscheinlich erst um Pfingsten rum. Ansonsten kann ich noch nicht viel dazu sagen. Verarbeitung ist top, und die Netztaschen sind auch sehr prkatisch...
Gruß Loon

Lightfoot
29.05.2006, 16:06
Golite Jam, wiegt bei ca. 40 l (angeblich 38 + 7) ca. 680 gr.. Ist sehr lang und schmall und hat bei backpackinglight.com im Test von Säcken ohne Gestell als zweitbester abgeschnitten, was Lastübertragung auf die Hüfte angeht. Bis 14 Kilo soll er tragbar sein. Na ja, für mich nicht, mir paßte der Hüftgurt nicht so toll und die Schulterriemen sind recht dünn.
Vorteil: in D erhältlich, bei sackundpack.de und nicht sehr teuer.

Oder Six Moon Design Starlite, ca. 800 gr. mit 64 l (viel davon aber auf Außennetztaschen verteilt, Hauptfach hat nur 42 l). Der beste getestete Sack ohne Innengestell, was Lasttransfer betrifft und robuster als manche anderen Leichtsäcke. Nutzt Matte per separatem Mattenfach als Pseudogestell. Mußt Du aber in USA bestellen für 150 $.

Vielleicht auch der Essence Pack von Six Moon Design (120 $), der ca. 50 l hat, Dir aber mit 370 gr. zu leicht sein dürfte. :bg: Nutzt die Matte als Pseudogestell und ist ein Frontlader mit angenähtem Deckelfach. Habe ich bestellt, aber noch nicht erhalten, so daß ich zu Haltbarkeit etc. nichts sagen kann, da der Rucksack auch sonst noch nicht getestet wurde (in der Testvorschau bei bpgl.com bekam er gute Noten).


Allerdings, räsper, räusper, halte ich trotz vorhandenem Leichtwahn meinerseits von gestelllosen Rucksäcken bei Gewichten über 10 kg nicht so viel. Bei 15 kg (schauder) wären die mir keines Gedankens wert.

Ich würde da lieber mal nach leichten Gestellsäcken von Granite Gear, ULA oder Golite schauen. Z.B. hat der Golite Galaxy im Test bei backpackinglight.com sehr gut abgeschnitten. Wiegt ca. 1,1 kg und soll auch 18 kg relativ leicht stemmen. Kostet leider 200 $, was aber immer noch günstig ist im Vergleich zur normalen Heavywear. Meinen Bergans Helium (1,1 kg vor Änderungen, 55 l, 190,- €) könnte ich auch empfehlen, aber der wird vom Hersteller nur bis 12 kg eingestuft.

Hawe
29.05.2006, 16:31
Bei angepeilt max 15 kg würde ich keinen Rucksack ohne irgendeine Art Rückengestell nehmen.
Habe einen Breeze, ähnlich wie Gust nur kleiner, beide von Golite.
Bis 9 kg sind die Säcke spitze, darüber wären sie mir zu unbequem.

Für mehr Gewicht ist mein Favorit der Golite Infinity Pack, mit 50 L bei Grösse Medium. Gewicht ist mit ca. 1100 g leicht über Deiner Grenze, dafür ist das Ding schön steif, trägt sich hervorragend, auch mit 8-15 kg.

Vom Jam Pack habe ich aus dem Bekanntenkreis positves gehört.
Alle Golite-Rucksäcke entweder direkt bei Golite zu bekommen, oder als Sonderbestellung bei deutschen outdoor-Händlern.

Am besten vorher versuchen, Ansichtsexemplar zu finden. Nach Amiland sind Rücksendungen verd.... aufwändig, in D gibt es bei shops, die Einzel-Super-Sonder-bestellungen machen die Tendenz, absolute Exoten von einer möglichen Rückgabe auszuschliessen.

Gruss Hawe

SvenSch
29.05.2006, 18:18
Ich persönlich denke 15 kg ohne Innengestell sind vertretbar. Aus dem einfachen Grund, dass dieses Spitzengewicht nur kurzzeitig (am Anfang) der Tour vorhanden ist.

Im Durschnitt wird es sich bei knapp 10 kg einpegeln. Der Sack sollte insbesondere für die Anreise noch ausreichend volumen haben. Später ist die Kamera um den Hals, die Karte in der Beintasche, der Kompass in der Brusttasche, Wasser im Magen, Stock am Handgelenk....

Trotz allem sollte das Gewicht trotzdem auf der Hüfte sitzen. Auch 10 kg machen die Schultern müde.

Was ist von dem Gust zu halten? Abgesehen vom schrecklichen design ...
http://www.golitestore.com/store/NS_proddetail.asp?number=PA5002

Der Jam erscheint mir etwas knapp. Der Trek in der Wahl wiederum zu gross. http://www.golitestore.com/store/NS_proddetail.asp?number=PA5005

Der Race wohl noch der vernünftigts. Aber nicht in Rot erhältlich, schade.

Die anderen angesprochen Säcke, da wird es wohl am Bezug scheitern. In Übersee zu bestellen mag ich nicht.

Danke soweit,

asmeisne
29.05.2006, 18:19
Hallo,

zum Thema Leichtgewichtsrucksäcke möchte ich folgendes Anmerken:

Von der Anatomie her ist die menschliche Schulter nicht dazu geeignet größere Lasten über längere Zeit zu tragen. Die Hüfte dagegen sehr wohl.

Hieraus können wir schließen, das ein guter Tourenrucksack das gesamte Gewicht auf die Hüfte bringen sollte, d.h. die Schultergurte sitzen locker, ohne jedes Gewicht auf die Schulter zu bringen.

Ob ein Rucksack die Kräfte vollständig auf den Hüftgurt übertragen kann, läßt sich näherungsweise mit dem Tischkantentest feststellen (Rucksack nur mit dem Hüftgurt und voll beladen auf die Tischkante stellen, mit einem Finger vom Umkippen bewahren. Der Hüftgurt darf nicht einknicken).

Die tatsächliche Last durch einen bepackten Tourenrucksack, läßt sich nicht allein durch das Gewicht auf der Wage feststellen. Hier schlagen die Hebelgesetze unerbittlich zu.
Schafft es der Rucksack nicht, das Gewicht sauber auf die Hüfte zu bringen, werden aus gewogenen 10kg, schnell mal wirkende 15kg.

Was bringen da dann 1kg Gewichtserspanis, durch einen leichten Rucksack: Qualen während der Tour :(

Schlußfolgerung: Am Gewicht kann überall bei der Ausrüstung gespart werden, nur nicht beim Rucksack.

Zu diesem Thema gibt's auch im Outdoor-Magazin einige interessante Artikel:

Die beste Leichtausrüstung der Welt (http://www.outdoor-magazin.com/sixcms/detail.php?id=94471)

Viele Grüße

Andreas

SvenSch
29.05.2006, 18:21
Eine Frage noch, die Golite Säcke sind ja in unterschiedlichen Grössen agegeben, was ja Einfluss auf Gewicht und Volumen haben müsste? Oder bezieht sich das nur auf die Gurtlängen?

Loon
29.05.2006, 18:42
Eher auf die Rückenlängen. Medium passt eigentlich fast immer...
Aber ausprobieren musst du trotzdem.
Gruß Loon

SvenSch
29.05.2006, 18:43
>Ob ein Rucksack die Kräfte vollständig auf den Hüftgurt übertragen kann, läßt sich näherungsweise mit dem Tischkantentest feststellen (Rucksack nur mit dem Hüftgurt und voll beladen auf die Tischkante stellen, mit einem Finger vom Umkippen bewahren. Der Hüftgurt darf nicht einknicken).

IMHO nicht haltbar. Ist der Sack im Rücken lang genug, kann man auch mit einem weichen Gurt die Last auf die Hüfte bringen. Der angesprochene Hebel wirkt sowieso immer. Auch ein stocksteifer Gurt bringt daher die Last nicht vollständig nach vorn (aufrechter Gang vorrausgesetzt).
Viel wichtiger ist IMO daher die Form des Sacks (lang und flach). Solange er Volumen stimmt bring das Packen die Steifigkeit.

Ich denke wir leiden immer alle noch an jahrzehntelangen Dogmas wie z.B. auch den stocksteifen Lederstiefeln. Etwas Training vorrausgesetzt lässt sich das meiste mit Trailrunnern bewältigen.

asmeisne
30.05.2006, 07:20
>IMHO nicht haltbar. Ist der Sack im Rücken lang genug, kann man auch mit einem weichen Gurt die Last auf die Hüfte bringen. Der angesprochene Hebel wirkt sowieso immer. Auch ein stocksteifer Gurt bringt daher die Last nicht vollständig nach vorn (aufrechter Gang vorrausgesetzt).
Viel wichtiger ist IMO daher die Form des Sacks (lang und flach). Solange er Volumen stimmt bring das Packen die Steifigkeit.

Meine Praxiserfahrung sieht bisher anders aus. Ich selbst bin bin permanent auf der Suche danach meine Ultraleichtgewichtsausrüstung weiter zu optimieren. Nur beim Rucksack habe ich nichts gefunden, was meinen Osprey Crescent irgendwie verbessern könnte. Selbst auf Solotouren, wo ich etwas mehr Gepäck habe, nehme ich nichts mehr anderes mit. Bei 17kg merkst Du auch nach 8 Stunden Tiefschnee nicht wirklich, das du überhaupt einen Rucksack trägst, während meine Mitwanderer die auf Superleichtgewichtsrucksäcke gesetzt haben, dann doch irgendwann Probleme mit verspannten Schultern bekommen haben.

Könnte der Drehpunkt eine Rolle spielen? Wenn meine Schultergurte ganz locker sitzen, müßte der Drehpunkt doch sehr viel tiefer liegen, als wenn einige Kilo auf der Schulter liegen :confused:


>Ich denke wir leiden immer alle noch an jahrzehntelangen Dogmas wie z.B. auch den stocksteifen Lederstiefeln. Etwas Training vorrausgesetzt lässt sich das meiste mit Trailrunnern bewältigen.

Mit Sicherheit :wink:

Grüße

Andreas

Lightfoot
30.05.2006, 08:49
@ SvenSch:

Schade, daß Du nichts aus USA bestellen willst, der Six Moon Design Starlite dürfte genau das richtige für dich sein. Seine Lastübertragung wurde fast mit der von Gestellrucksäcken als gleichwertig angesehen. Aber stimmt schon, Rücksendungen nach USA sind lästig und gerade bei Rucksäcken kann es ja leicht sein, daß die nicht passen.

Der Golite Jam ist größer, als er aussieht. Ich habe eigentlich das selbe in ihm untergebracht, wie jetzt in meinem 55 l Rucksack, nur mit mehr "Packkunst".


@ ameisne:

Was sind denn "größere Gewichte", denen die Schultern nicht mehr gewachsen sind? Ist das nicht individuell verschieden? Oder gibt es da eine medizinische Belatungsgrenze? Ich kann z.B. 8 kg ohne Hüftgurt problemlos tragen (viel besser als 15 kg mit Hüftgurt), ab 9-10 kg wird es unangenehm auf Dauer.

Nicht übertreiben
30.05.2006, 09:22
Die Ultraleicht-Tests und Tips der Outdoor würde ich mal ein bisschen skeptisch betrachten, aber sei´s drum :wink:

Allgemein bevorzuge ich auch Rucksäcke mit Hüftgurt, Streben etc. zur Versteifung kann man oft durch gutes Packen ersetzen. Was das Gewicht von vielen Rucksäcken enorm in die Höhe treibt, ist die Fülle an Details, schwere Materialien und sehr aufwändige Tragesysteme. Wer ein bisschen auf seinen Kram achtet kommt auch mit leichteren Geweben prima zurecht und wer einen Rucksack passend kauft, kann auf ein x-fach verstellbares (schweres) Tragesystem gut verzichten. Dann reicht auch ein relativ dünner Hüftgurt (zumal wir ja von vergleichsweise geringen Gewichten reden). Wieviele Riemen etc. so ein Rucksack haben muss, muss jeder selber wissen, ich mag ein eher simples Design.

felö
30.05.2006, 10:39
Ich halte auch nicht sehr viel von diesem Tischkantentest (der ja eigentlich auch nur von einem amerikanischen Hersteller regelmäßig in der Werbung erwähnt wird).
Nach eigener Erfahrung und z.T. auch in Deckung mit verschiedenen Tests, tragen sich meistens Rucksäcke mit simplem Tragesystem und großer Auflagefläche auf dem Rücken oft besser. D.h. es wird ein nicht zu harter Schaum (z.B. Bach) oder eine Art "Bürstenmatte" (z.B. DanaDesign) verwendet, wobei sich diese Materialien gut dem Rücken anpassen, ohne daß es notwendig ist besonders auszuformen (siehe Rucksäcke von Bach, DanaDesign, Osprey,...).
Daneben spielen die Träger (Material/Form/Breite/Länge) und der Ausfallswinkel der träger eine Rolle (deshalb probetragen!).
Berücksichtigt man das, lassen sich sehr einfach auch Rucksäcke mit relativ geringem Gewicht realisieren, da für´s Tragesystem gar keine so aufwendigen Konstruktionen notwendg sind.
Am meisten fallen dann schwere RV (#10) und die vielen Gurte ins Gewicht - da läßt sich Gewicht sparen, indem 20 mm Gurte verwendet werden und ein simples Design bevorzugt wird. Zuletzt seigt sich, daß ein ersetzen des schweren Cordura durch leichte Nylon oder Spectra Materialen das Gewicht weiter signifikant reduziert werden kann.

ABER: Die Hersteller gehen nicht an die möglichen Grenzen, da die Haltbarkeit von Leichtmaterialien oftmals beschränkt ist, der Kunde aber den Kompromiß der Leichtgewichtsausrüstung bzgl. beschränkter Haltbarkeit nicht eingehen will.

Ich selbst kann 15 kg in meinem selbstgenähten 45-50l Rucksack (855g) problemlos tragen. Der Hüftgurt ist sehr flexibel (könnte man noch optimieren) und bei vielen aktiven Tätigkeiten (klettern, skifahren usw.) kann ein aufwändiger Hüftgurt stören.

Viel Spaß bei der Auswahl...

Gruß Felö

RoJo
30.05.2006, 14:48
Hier: http://www.theomm.com/packs.html gibt es auch noch interessante Modelle.

Lightfoot
30.05.2006, 23:19
Ach so, Du hast noch nach dem Gust von Golite gefragt:

Er hat weniger Ausstattung als z.B. der Jam, ist ja sogar leichter als der trotz ca. 65 l Volumen. Die Schultergurte des Gust sind klar besser als beim Jam; man kann mit etwas Mühe eine Lastübertragung auf die Hüfte hinkriegen, wenn man die Matte im Rucksack verkeilt. Geht nach meinen Tests am besten mit einer 3/4 langen Z-Rest von Cascade. Material ist recht robust für das leichte Gewicht.

Mich würde von einem Kauf folgendes abhalten: hat keine Netzaußentaschen, die ich bei einem Rucksack nicht mehr missen möchte. Flaschen kann man also nur drinnen transportieren. Kann kaum richtig komprimiert werden, was störend ist, wenn der mitgeschleppte Inhalt weniger wird.

Würde ihn trotzdem mal probieren, das Teil hat was faszinierend einfaches an sich.

SvenSch
01.06.2006, 10:24
Danke für die vielen Tipps. Hab mich jetzt für den Golite Jam entschieden.

Er hat noch ein paar liter mehr als der sixmoondesigns starlite.

Engegen meiner Aussage nun doch in Übersee (Canada) bestellt. Ist einfach deutlich billiger so, trotz Luftpost. Da ich ihn in Rot wollte hätte ich auch in DE gesondert bestellen müssen und auf ein Umtauschrecht verzichten müssen.

Bin gespannt was 600 g so hergeben.

jackknife
01.06.2006, 13:12
Viel Spaß beim Leiden :bg:

chinook
01.06.2006, 14:38
Viel Spaß beim Leiden :bg:


Wieso leiden? Ich denke, der Rucksack ist gut?


-chinoook

Shorty66
01.06.2006, 14:43
naja ich würd auch lieber 500g mehr tragesystem mitschleppen als mit ultradünnen gruten und ohne gestell auszukommen.
bei geringen lasten ists sicher kein problem und der rucksack ist bestimmt auch gut - ich würds trotzdem nie kaufen.

SvenSch
01.06.2006, 15:25
Naja wie der Thread zeigt gibt es darüber verschiedene Ansichten. Bezieht sich wohl auf meine Aussage ihn bis 15 kg nutzen zu wollen. Mein Statement dazu ("temporäres Spitzengewicht) weiter oben.

Apropos, die Grössenangaben bei Golite beziehen sich nicht nur auf die Länge des Tragesystems, sondern auch auf das Volumen(M=38 +7, L=41+7 liter). Empfehlungen hinsichtlich Rückenlägen mit Massangaben finden sich bei Sachundpack.de

Soweit,

jackknife
01.06.2006, 15:26
Shorty, mein reden!!!
Hab da noch einen richtig vielsagenden Tip für die Ultraleichtleute. Zwei Sea to Summit Silnylonrollsäcke ( superleicht und wasserdicht ) mit einem Streifen Seidentuch über die Stirn à la Tensing getragen. Das bricht alle Rekorde. :bg:

SvenSch
01.06.2006, 15:32
der tipp ist nicht schlecht, problematisch wirds nur bei Wind am ende der Tour, weil es einem die 5 kg Restgewicht dann um die Ohren haut ;-)))

Lightfoot
02.06.2006, 10:03
Ich denke, Sea to Summit Säcke wären zu schwer dafür. Da wiegt ein mittelgroßer Sack gut und gerne 80 gr.!

Man sollte eher auf die Nano Packsäcke von backpackinglight.com ausweichen, die wiegen unter 15 gr..

Dann statt Seidentuch eine ultradünne Aircore-Schnur (man gewöhnt sich an alles) und die Sache paßt.

derklaus
02.06.2006, 10:49
hier läufts aus dem ruder.
aber mein inneres auge grinst

Carsten010
22.06.2006, 02:50
Hallo zusammen,

ich warte zur Zeit auf einen OP-Termin und hab deswegen wieder
ein bisschen mehr Zeit, was ins Forum zu stellen.

Ich werde mir auf jedenfall den Golite zulegen, um im Sommer
kleinere Leichtgewichtsgeschichten machen zu koennen. Dabei will
ich auch schoen unter 15 Kilo bleiben, weil das auch mit 5 Tagen Essen
schon ganz schoen schwer ist.

Fuer alle, die ein bisschen mehr Platz brauchen und mehr Gewicht tragen
wollen, empfehle ich mal folgenden Sack anzuschaun:
http://www.ula-equipment.com/conduit.htm

590 Gramm bei 50 Litern und nem Komfortgewicht bis 14kg

Die Saecke von ULA sind alle aus Dynema und ich habe bis kurz vor
meiner Verletzung allerbeste Erfahrungen mit dem groessten Modell
von ULA, dem Catalyst, gemacht.

CU

Carsten

chinook
22.06.2006, 08:55
Hallo Carsten,

alles Gute erstmal zu Deiner Operation, glaub mir, da waren ganz viele von Deinen Nachrichten geschockt.





Ich werde mir auf jedenfall den Golite zulegen, um im Sommer
kleinere Leichtgewichtsgeschichten machen zu koennen. Dabei will
ich auch schoen unter 15 Kilo bleiben, weil das auch mit 5 Tagen Essen
schon ganz schoen schwer ist.

Welchen Golite? Warum nicht einen kleinen Ula, wie Du weiter unten selber empfiehlst?


Fuer alle, die ein bisschen mehr Platz brauchen und mehr Gewicht tragen
wollen, empfehle ich mal folgenden Sack anzuschaun:
http://www.ula-equipment.com/conduit.htm

590 Gramm bei 50 Litern und nem Komfortgewicht bis 14kg

Die Saecke von ULA sind alle aus Dynema und ich habe bis kurz vor
meiner Verletzung allerbeste Erfahrungen mit dem groessten Modell
von ULA, dem Catalyst, gemacht.




Was genau sind Deine Erfahrungen mit diesem Rucksack? Sorry, aber Du bist offenbar der Einzige, der genaueres dazu sagen kann. Versorge uns doch bitte mit ein paar Tips/Erfahrungen dazu.

Gruss


-chinoook

Carsten010
22.06.2006, 19:12
Ich werde mir den Golite Jam zulegen, weil der mich einfach
zu noch mehr Disziplin bezueglich Gewicht zwingt :-)

Darueberhinaus hat Andrew Skurka den auch und er traegt sich
mit 10-12kg noch OK. Material ist Dynema und ich komme gerade
guenstig an ihn ran.

ULA Catalyst

Alina und ich haben ihn beide und sind super zufrieden, weil man ihn trotz
seines vergleichsweise leichten Gewichtes (1250 Gramm bei 75 Litern)
auch noch mit 20 Kilo komplett ueber die Huefte tragen kann.

Er hat 2 seitliche Netztaschen, die sehr schoen Wasserflaschen aufnehmen
und eine grosse Netztasche vorne fuer nasses Tarp und Kocher plus Topf.

Der Ruecken hat ein sehr angenehmes Meshpolster und auch die Schultergurte sind sehr komfortabel.

Sobald ich wieder in Deutschland bin, schicke ich den gerne
anschauungsweise an Leute, die ihn mal anziehen wollen.

Leider ist der Rucksack nicht stufenlos verstellbar, sondern man muss
eben wie bei Gregory etc die richtige Rueckenlaenge kaufen.

Material ist auch hier wieder Dynema, was die ganze Sache aeusserst
robust macht.

So, ich glaube das war es erst einmal :-)

Carsten