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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welches Kochset/Geschirr - Alu oder Edelstahl?



Mannfred
19.05.2006, 22:11
Hallo!
Bin auf der Suche nach einem Kochset/geschirr für den Motorradurlaub.
Angeboten werden ( z.b. bei Kraxel.com) Kochsets aus Alu und Edelstahl.
Wo ist der Unterschied bzw. was könnt Ihr empfehlen?
Danke für Infos vorab!
Grüße vom Manfred

ekke
19.05.2006, 23:11
Edelstahl: ist geschmacksneutral, verkraftet auch die lauge in der spülmaschine und in grenzen alles mögliche an scheuermitteln.

stefhille
19.05.2006, 23:13
Alu ist leichter...

Wulf
19.05.2006, 23:23
Titan ist noch leichter... :wink:

Werner Hohn
19.05.2006, 23:28
.... leitet die Wärme aber schlecht. Es wird mehr Brennstoff benötigt! Mein Titantopf bleibt deshalb im Schrank.

Werner

Captainrolf
19.05.2006, 23:36
Es geht hier um eine Motorradtour bei der wohl nicht auf jedes Gramm geachtet werden muss.
Also nimmt man Edelstahl oder Non-Stick, was aber anfälliger gegen Kratzer ist, also nur nen Kunststofflöffel verwenden.
Titan wäre der totale Overkill genau wie Duossal, eine Sandwichkonstruktion mit aussen Alu wegen der Leichtigkeit und innen Edelstahl wegen der Kratzfestigkeit und Geschmacksneutralität, was ich persönlich bevorzuge.

Wulf
19.05.2006, 23:46
Captainrolf hat natürlich absolut recht. Ich muss auch gestehen, dass ich meinen letzten Kommentar nur gepostet habe weil ich fand das er da so gut hingepasst hat :wink:

Aber bei einer Motorradtour wo es nicht so auf das Gewicht ankommt sollte man schon zum guten beschichteten Topf aus Edelstahl greifen. Dann kann man auch mal was anbraten... aber bitte mit Holzlöffel und nicht mit Plastiklöffel. Der Umwelt zuliebe. Gerade wegen dieser Umwelt eigentlich auch lieber ohne Beschichtung. Aber es muss da ja nicht jeder so 'extrem' denken wie ich... :bg:

@Captainrolf: Bei dem was Du Dir da auf Deinem Bild zu Gemüte führst könnte die Geschmacksneutralität bei Deinen Töpfen aber auch eher zweitrangig sein :bg: Sieht aus als könnte es nur besser werden...

Indi
19.05.2006, 23:50
Willkommen im Forum!

Ich würde mit dem Motorrad nur zu Edelstahl und nem Spontexschwamm greifen! Selbst für´s Trekking bin ich inzwischen ein Alu Gegner! Schmeckt sehr oft wirklich furchtbar. Zerkratzt total und ist ungesund. Leider gibts für meine Survivalaktivitäten keinen BW PickPott aus Edelstahl

LG, Indi

derMac
19.05.2006, 23:59
Selbst für´s Trekking bin ich inzwischen ein Alu Gegner! Schmeckt sehr oft wirklich furchtbar. Zerkratzt total und ist ungesund.
Die Behauptung das Alu ungesund wäre taucht alle Jahre mal wieder auf, und wird dann regelmäßig widerlegt. Hast du da aktuelle Infos?

Mac, der, wenn Singlereisender, mit seinem kleinen Titantopf ganz zufrieden ist.

jackknife
20.05.2006, 03:10
Ich benutze seit geraumer Zeit ein Blacklite Geschirr von MSR. Seit dem hatte ich mein Edelstahlgeschirr nicht mehr benutzt und es daher einem guten Freund geschenkt. Durch Teflon brennt nichts mehr an, und als hauptfaktor finde ich, den geringeren Reinigungsaufwand entscheidend.

Dirk N.
20.05.2006, 09:39
Ich benutze seit geraumer Zeit ein Blacklite Geschirr von MSR.Durch Teflon brennt nichts mehr an, und als hauptfaktor finde ich, den geringeren Reinigungsaufwand entscheidend.

Ebenso.Unser Essen hat noch nie nach Alu oder sonstwas geschmeckt und leben tun wir nach 5 Jahren der Benutzung auch alle noch. Sieht zwar schon ein bisschen zerschrammt aus, das Ganze, was der Tauglichkeit bisher aber in keinster Weise schadet. Hatte anfangs nicht mal mit so langer Nutzungsdauer gerechnet. Titan bringt kaum noch einen Gewichtsvorteil drauf, kostet wesentlich mehr und eignet sich aufgrund der schlechten Wärmeleitung zum Kochen wohl schlechter als alle anderen Materialien.Edelstahl ist schlicht zu schwer (für den Rucksack).

Dirk

Becks
20.05.2006, 10:03
Morsche.
Wenns aufs Gewicht nicht ankommt nimm Stahl. Billige Pötte gibt es in jedem Obi oder Supermarkt. Reicht völlig aus.

Wenn es aufs Gewicht ankommt: Alu. Leitet Wärme viel besser als Titan (ich kann meine mit heissem tee gefüllte Titantasse 1 cm oberhalb des Flüsigkeitspiegels anfassen, ohne mir die Flossen zu verbrennen) und kostet weniger.

Nonstick find ich zu empfindlich, das zeugs soll auch was aushalten und nicht immer mit Samthandschuhen angefaßt werden.

Die noble version (mit der ich unterwegs bin), nennt sich daher Duossal. Ist eine Sandwichverbindung aus Alu und Stahl. Die Topfeinnenseite ist Stahl (und somit kratzfest), die Aussenseite Alu (senkt Gewicht und leitet Wärme gut). Hab nen 1.5 L-Pott für Solo und 2.5L-Pott für 2-Manntouren. Funzt hervorragend.

Ach, die Behauptung mit dem Alu sei giftig ist Quark. Muss mal suchen wo ich da noch den Text dazu habe.

Alex

corny
20.05.2006, 12:24
Moin!

Es ist zwar schon lang her, und ich müsste das genaue Gewicht nochmal nachwiegen oder nachschauen, aber:

In Schweden vor einer Tour mit dem Trangia noch von einem Fremdanbieter Edelstahltöpfe gekauft, und, wunderwunder, beim Nachwiegen mit Erstaunen festgestellt: ja, sie sind schwerer, aber wirklich nur minimal! (Ich glaube, es waren etwa 20g...)
Die Edelstahltöpfe sind viel dünner im Material und deutlich robuster, ich bin sehr zufrieden ;o)

Schönes Wochenende!

'corny!'

Mäni
20.05.2006, 12:35
Titan leitet die Wärme NICHT schlechter als Rostfreier Stahl!!
Beide sind da sehr ähnlich und leiten zirka 10mal schlechter als Aluminium.

Wen's interessiert, hier hat's ne Tabelle:
http://www.tabelle.info/metall.htm

Unter Werkstoffe weiter unten, X12CrNi188 ist ein üblicher rostfreier Stahl welcher auch in Töpfen Anwendung findet.

Wenn das Gewicht also ein Rolle spielt, dann ist Titan als Topfmaterial durchaus interessant, zumindest wenn man den Aluminiumabrieb nicht mag. Im Vergleich zu Teflonbeschichtungen geht da auch nie was kaputt egal mit was man reinigt.
Der höhere Brennstoffverbrauch ist so minimal, dass das erst bei sehr langen Touren wirklich ein merkbare Auswirkung hat.

Gruss
Manuel

stefhille
20.05.2006, 14:26
Im Lidl gibts ab Mittwoch Alukochgeschirr für günstig Geld. Wär vielleicht interessant. Ich überlege mir auch ob ich das kaufe...

=Ole=
20.05.2006, 17:09
alu leitet zwar besser die wärme, aber dies hat nicht nur vorteile.
denn wenn man mit einem kocher zb nudeln plus sauce kocht, muss man eins von beiden kalt essen, da der alu topf als riesiger kühler fungiert.

das ist für fertig-futter fans natürlich kein problem. da ich finde, das essen und essen machen genuso zum urlaub gehört (und auch mal gerne mehr als nur einen gang koche;) hab ich nen stahl-topf mit deckel/pfanne und einen kleinen alu-topf mit deckel/pfanne.

Fireburner
20.05.2006, 17:49
ich hab so kochgeschirr von mc kinley
ist aus edelstahl und hat am bodern ussen ne kupferbeschichtung.
gewicht kann ich jetzt nix zu sagen, da ichs noch ned gewogen habe

Mannfred
20.05.2006, 19:38
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!!! :D
Tolles, aktives Forum! Respekt!
Viele Grüße vom Manfred

Dekkert
20.05.2006, 20:16
Also das mit dem Anbraten mir Edelstahl kann ich nicht bestätigen. Meiner Erfahrung nach leitet der dünne Topf so schlecht, daß man immer diesen tollen angebrannten Ring hat und der Rest nicht "durch" wird...

@Ole:

Wenn ich mir Nudeln mit Soße mache, dann mache ich die Sauße immer in der Pfanne auf dem anderen Topf. Die Zeit des Abgießens der Nudeln reicht dann acuh hinlänglich um die Sauße zum Kochen zu bringen. Ergo: alles (fast) so schnell wie daheim. Übrigens mit dem Trangia.

Gruß

MacQueen
20.05.2006, 20:38
das habe ich gefuden:
Aluminium ist eines der wenigen reichlich vorhandenen Elemente, das keine vorteilhafte Funktion in lebenden Zellen zu haben scheint, aber einige Prozent Personen reagieren allergisch - sie erleiden Ausschläge in jeder möglichen Form durch Verwenden von Antitranspirationsprodukten, Verdauungsstörungen und Unfähigkeit, Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen, die in Aluminiumtöpfen gekocht wurde, oder Erbrechen und anderen Vergiftungserscheinungen durch Einnehmen aluminiumhaltiger Medikamente. Aluminium ist nicht so giftig wie Schwermetalle, aber vieles spricht für eine geringe Giftigkeit, wenn es in übermässigen Mengen gebraucht wird. Jedoch ist der Gebrauch von Aluminiumgeschirr, das sehr populär wegen seiner Korrosionsbeständigkeit und guten Hitzeübertragung ist, unbedenklich. Übermässiger Verbrauch von Mitteln gegen Sodbrennen und Deodorants, die Aluminium enthalten, sind wahrscheinlichere Ursachen von Vergiftungserscheinungen. Es wurde eine Zeit lang vermutet, dass Aluminium Alzheimer hervorrufen kann. Diese Vermutung konnte nicht bewiesen werden. Ferner besteht jedoch der Verdacht, dass Aluminium Brustkrebs fördern könnte. Auch diese Vermutung ist noch nicht wissenschaftlich bestätigt.

Dekkert
20.05.2006, 21:00
WIKIPEDIA.DE:

Sicherheitshinweise

Aluminium ist eines der wenigen reichlich vorhandenen Elemente, die keine vorteilhafte Funktion in lebenden Zellen zu haben scheinen.
Aluminium wird durch zunehmende Säurebelastung der Böden von den Pflanzen vermehrt aufgenommen. Wir bekommen mit der Nahrung täglich im Durchschnitt 25 mg Aluminium. Wenn Speisen nun noch im Aluminiumgeschirr zubereitet (saure Lebensmittel lösen Aluminium!) und in Alufolie aufbewahrt werden, kann sich die Aufnahme um das 2 - 3 fache erhöhen.
Aluminium ist in Backpulver, Weißmehl (als Bleichmittel), Schmelzkäse, Scheibletten sowie sauer eingelegten Gemüsekonserven, als Antiklumpmittel in Kaffeeweißern, Salz und Gewürzen enthalten. Aluminiumverbindungen finden sich außerdem in Körperpflegemitteln (Deo, Zahnpasta), in Medikamenten gegen Magenübersäuerung (Antacida), Durchfallmitteln (Kaolin, Attapulgite, Bolus) und in manchen Lipidsenkern (Aluminiumclofibrat), sowie in Industrieemissionen aus der Herstellung von Aluminium, der Papier-, Glas-, Porzellan- und Textilindustrie.
Aluminium kann an Anämie beteiligt sein, weil es dieselben Speichereiweiße wie Eisen besetzt. Es kann den Knochenstoffwechsel beeinträchtigen, Arthritis begünstigen, Beschwerden des Nervensystems wie z.B. Gedächtnis- und Sprachstörungen , Antriebslosigkeit und Aggressivität befördern und führt auf jeden Fall mit der Zeit zu Leber- und Nierenschädigungen (dagegen hilft auch ein Leber- oder Nierenprogramm). Aluminium stört den Stoffwechsel von Calcium, Chrom, Eisen, Fluor, Kupfer, Magnesium, Phosphor, Silizium, Zink sowie der Vitamine B6 und D.
Ferner besteht der Verdacht, dass Aluminium Brustkrebs fördern könnte.
Einige Prozent der Bevölkerung reagieren auf Aluminium stark allergisch — sie erleiden Ausschläge in jeder möglichen Form durch Verwenden von Antitranspirationsprodukten, Verdauungsstörungen und Unfähigkeit, Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen, die in Aluminiumtöpfen gekocht wurde, oder Erbrechen und anderen Vergiftungserscheinungen durch Einnehmen aluminiumhaltiger Medikamente.
[Bearbeiten]

=Ole=
20.05.2006, 23:14
@Dekkert


Wenn ich mir Nudeln mit Soße mache, dann mache ich die Sauße immer in der Pfanne auf dem anderen Topf. Die Zeit des Abgießens der Nudeln reicht dann acuh hinlänglich um die Sauße zum Kochen zu bringen.


also wenn ich eine leckere sauce mache dann dauert das schon 10 - 15 min.

aber was ich sagen wollte ist, das für die "nahrungszubereitung" alu töpfe natürlich reichen und vorteile haben (gewicht/brennstoffverbrauch beim kochen)
wenn man aber richtig kochen möchte sollte man schon auf stahl setzen.

Ole

JMarwede
20.05.2006, 23:23
@ Ole: Seh ich genauso. Gerade wenn man eine Sauce länger köcheln lassen will sollte man auf Edelstahl zurückgreifen. Erfahrungsgemäß brennt die Soße am Alluminium recht schnell an, wenn man einen nicht so leicht zu regulierenden Kocher (z.B. Trangia) verwendet. Das Allu dann wieder sauber zu bekommen ist ein Knochenjob.

mfg jan

Dekkert
21.05.2006, 00:11
also wenn ich eine leckere sauce mache dann dauert das schon 10 - 15 min.

wenn man aber richtig kochen möchte sollte man schon auf stahl setzen.

Ole

Ich doch auch! meine Nudeln brauchen wenigstens 10 min. + 1-2min beim Abgießen= ca. 11-12minuten Zeit für die Zubereitung der Sauce.


@JMarwede
Das verstehe ich jetzt nicht: "Erfahrungsgemäß brennt die Soße am Alu recht schnell an..."
Ich denke Alu ist der bessere Wärmeleiter, d.h. daß die Wärme sich schneller auf einen größeren Bereich verteilt, was bedeutet insg. weniger Wärem/qcm oder eher glaichmäßigere Wärme auf der Fläche. Daraus folgere ich, daß Speisen insgesamt in Alu eher wenigerschnell anbrennen, während Stahl wegen schlechterer Wärmeleistung eher punktiert heiß wird... Aber vielleicht habe ich da verschiedene physikalische Grundprinzipien falsch verstanden oder interpretiert...? Wegen der Gefahr des Anbrennens sind doch auch Edelstahltöpfe für den Ausgebrauch mit richtig dickem Boden ausgestattet, und die teuren Kupfertöpfe haben einen wenigerdicken Boden??

Gruß

cd
21.05.2006, 00:16
Ich bin begeistert von meinen Duossal-Töpfen von Trangia.
Da hängt halt fast nix drin an und das was hängen bleibt lässt sich echt leicht ausputzen.
Als ich mal wieder in nem Reinalutopf gekocht hab, habe ich mich beim Putzen echt geärgert... Aber den Trangia Mini gibts leider nicht mit Duossal-Topf...
=> Reinalu ist OK, wenn man nur Wasser heiß macht (oder Nudeln drin kocht oder so). Ansonsten ist Duossal oder Edelstahl besser. Titan hab ich noch nicht probiert.

Ich finde, die Duossal-Töpfe sind ihr Geld echt wert!

chris

Orogen
21.05.2006, 00:27
das habe ich gefuden:

Wo denn?

JMarwede
21.05.2006, 11:21
@ Dekkert: physikalisch kann ich dir das nicht erklären, aber ich glaube nicht, das es an der Wärmeverteilung liegt. Ich glaube, die Oberflächenbeschaffenheit von Alu beim Erwärmung fördert das ankleben von Nudeln etc.

Kennst sich da jemand besser aus?

mfg jan

Mäni
21.05.2006, 21:46
Ich denke auch es ist die Oberfläche des Aluminium welche schnelleres Anbrennen verursacht. Vorallem Reinaluminium ist sehr weich, dass heisst es wird z.B. beim Reinigen oder bei der Herstellung nie so glatt wie rostfreier Stahl. Die Oberfläche ist poröser und somit also viel grösser, das ist glaub ich generell so bei Alutöpfen.

Manuel

=Ole=
21.05.2006, 22:49
Ich denke auch es ist die Oberfläche des Aluminium welche schnelleres Anbrennen verursacht. Vorallem Reinaluminium ist sehr weich, dass heisst es wird z.B. beim Reinigen oder bei der Herstellung nie so glatt wie rostfreier Stahl. Die Oberfläche ist poröser und somit also viel grösser, das ist glaub ich generell so bei Alutöpfen.

Aluminium hat ein viel kleineres standard-elektronen-potential (-1,66) als eisen (-0,41).
dadurch oxidiert es viel schneller.
es entsteht eine oxidschicht, die das restliche elementare aluminium luftdicht verschließt.
der gegenstand kann also nicht "durchrosten"

Mäni
21.05.2006, 23:32
Ich denke auch es ist die Oberfläche des Aluminium welche schnelleres Anbrennen verursacht. Vorallem Reinaluminium ist sehr weich, dass heisst es wird z.B. beim Reinigen oder bei der Herstellung nie so glatt wie rostfreier Stahl. Die Oberfläche ist poröser und somit also viel grösser, das ist glaub ich generell so bei Alutöpfen.

Aluminium hat ein viel kleineres standard-elektronen-potential (-1,66) als eisen (-0,41).
dadurch oxidiert es viel schneller.
es entsteht eine oxidschicht, die das restliche elementare aluminium luftdicht verschließt.
der gegenstand kann also nicht "durchrosten"

:roll:
Was hat das damit zu tun?
Ist dir schonmal ein Topf durchgerostet?
Oder ist es die Oxidschicht, welche das Anbrennen verschlimmert?

=Ole=
22.05.2006, 07:42
nein ich meine, dass die oxidschicht der grund sein kann, wieso das essen anbrennt.

Voitsberg
22.05.2006, 10:43
Ich verwende seit Jahren Titan.
Ok, ist vielleucht etwas übertrieben aber ich bin super zufrieden damit.
Das mit dem "mehr" an Brennstoff ist mir doch eher egal, da ich meißt auf Lagerfeuer koche und meinen Brenner (Optimus Nova) nur für die Regentage mit habe.

Ich mag das Aluzeug nicht weil:
1.) brennt vieles leichter an.
2.) schlechter zu reinigen.
3.) verbiegt sich viel leichter.

Nun die Frage: Warum dürfen in Österreich die Fleischer ihre Warmspeisen (zB.: heißer Leberkäse) nicht mehr direkt in Alufolie wickeln?
Da muß sich doch irgendeiner was dabei gedacht haben.

Oder auch aus der Praxis: Topfentorte (Käsesahnetorte), wenn die Hausfrau in die Form Alufolie einlegt unddann die Topfenkreme einfüllt, der dann mit der Alufoli in Berührung kommt -> Freunde wenn ihr diese Torte esst glaubt ihr ihr beisst in eine Alufelge. Irgendwie werden Alu- Ionen durch die im Topfen enthaltenen Säuren herausgelöst, und so schmeckt das dann auch.

Und: Warum verwenden Mediziener Titannägel bei schweren Fuß- und Handfraktur Operationen? Da würden auch Edelstahlteile reichen, aber es hat was mit Körperverträglichkeit zu tun.

Titan im Outdoorbereich ist sicher etwas übertrieben, es reicht Edelstahl, aber Alu würd ich niemals verwenden.
Ich begründe meine Titantöpfe: ich brauch die fast jedes Wochenende, und ich bin ein Technikfreek.

LG

Voitsberg

Thomas
22.05.2006, 11:22
Was das Anbrennen angeht, nehmen sich Alu und Edelstahl meiner Meinung nach nicht viel. Edelstahl ist danach nur leichter zu reinigen.
Was mich an Edelstahlpfannen stört, ist der aus Gewichtsgründen oft recht zart ausgeprägte Boden, der sich sofort verzieht, wenn der Kocher drunter steht und eben auch das Anbrennen begünstigt. Ich brate zwar inzwischen lieber in Edelstahl als in Alu, aber das Nonplus Ultra ist es auch nicht.
Wer viel brät, ist mit Nonstick wohl besser bedient.

Mäni
22.05.2006, 13:16
Wenn man einen dauerhaften, richtig leichten, geschmacksneutralen und auf viele Arten leicht zu reinigenden Topf will kommt man an Titan kaum vorbei. Der einzige Nachteil ist der höhere Preis, neben dem bei Inox ebenso vorhandenen Nachteil der geringeren Wärmeleitfähigkeit gegenüber Aluminium.
Die Wandstärke meines Snowpeak Topfs beträgt max. 0.5 mm, verzogen hat sich der Boden kaum trotz Benzinkocher.
Zum Braten ist natürlich ein beschichteter Alutopf besser, leider aber mangelt es dem je nach Anwendung an Dauerhaftigkeit. Oder nehmt ihr extra spezielles Besteck mit dafür?

Gruss
Manuel

MacBundy
23.05.2006, 18:49
Also mir reicht unterwegs ein NVA-Kochgeschirr.
Hat mich durch den Wehrdienst gebracht (im Schnitt jeden Monat eine Woche im Feld) und seitdem immer dabei, wenns raus geht.
Kann man auch direkt ins Feuer stellen, haelt ne Menge aus und ist relativ leicht.

Und den Hau hab ich sicher nicht vom Alu, den hatte ick auch schon vorher. :wink:

Dekkert
23.05.2006, 22:12
HAllo,

nochmal eine Frage zu den antihaftbeschichteten Töpfen:

Primus und Tragia (andere auch?) haben ja diese Klammergriffe für die Töpfe. Diese sind aus Aluminium. Wenn ich mir so vorstelle, daß ich da Ständig mit dem Alugriff auf der Beschichtung rumkratze, müßte doch die Beschichtung leiden, oder?
Irgendwer mal sowas beobachtet?

Grüße

derMac
23.05.2006, 22:21
Hab nen Topf mit Kunststoffgriff von Optimus. Der Griff wird bei Globi sehr kritisiert, hab aber noch keine Probleme gehabt. Es gibt auch Kunststoffgriffe einzeln.

Mac

VerrueckterPole
23.05.2006, 22:22
"Topfkratzer
Vom Prinzip her eine prima Konstruktion, macht sie doch genau das, was sie machen soll. Topf zuverlässig greifen, ohne das man sich verbrennt. Punktabzug gibts allerdings dafür, dass man den beschichten Trangiatopf damit zerkratzt. Dafür hätte man eine bessere Lösung finden sollen, wie z.B. Gummiüberzüge."

"Gut, aber....
Habe kürzlich ein ganzes Set (Kocher, Antihafttöpfe, Zange) geschenkt bekommen. Die Zange ist schön leicht und gut zu handhaben. Das gilt aber nur für Alu-/Duossal-Töpfe. In die antihaftbeschichteten Töpfe soll man ja mit Metall nicht drangehen. Wieso stellt Trangia dann nicht Zangen her, die vorne kunststoffummantelt sind? Das kann ja wohl so aufwendig nicht sein. Von mir gibt es dafür jedenfalls Punktabzug."

Das waren jetzt Globi-Bewertungen zu der Trangia Zange. Sieht also nicht so gut aus.

=Ole=
23.05.2006, 23:54
hab auch die trangia-topf-zange und benutze sie an einem no-name alu topf. sie erfüllt gut ihren dienst, doch hat einen haken. wenn man die zange länger als 2 min am topf lässt kann man sich unwahrscheinlich doll die finger verbrennen, den der topf (alu) und die zange(alu) leiten die hitze vom kocher direkt in die hand ;) metall wäre sicherlich besser gewesen und nur 10g oderso schwerer.

ob sie beschichtungen zerkratzt kann ich nicht sagen.

ole