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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schutz der Negative vor Verschleiss



Artoc
12.05.2006, 07:37
Moin

Wenn ich in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen Abzüge von meinen Negativen machen lasse, dann ist das doch auf die Dauer eine Belastung für diese, oder?

Ist es sinnvoll wenn ich die Negative deshalb einscanne und Digital abspeicher und die digitalen Bilder in Papier verwandeln lasse?

Und in welcher mindestqualität sollte ich die Bilder einscannen? ich weiss so gut wie möglich.


Gruss Artoc

Flachlandtiroler
12.05.2006, 08:46
Die Negative verstauben und -flecken halt mit zunehmendem Handling. Siehst Du dann beim Scannen ;) Denke allerdings, das Labor hat schon sowas wie ICE (Staubentfernung), d.h. mit geringer Verschmutzung werden die fertig.

Für normalgroße Abzüge ist selber scannen IMHO qualitativ vertretbar; um auf der sicheren Seite zu sein brauchst Du für die angestrebte Abzugsgröße 400dpi, also z.B. für Vergrößerungen von KB auf 10x15 etwa 1600dpi (effektiv, nicht "optisch"!). Für größere Abzüge oder Ausschnittvergrößerungen entsprechend mehr. 24 Bit sollte reichen; möglichst Dateiformate ohne verlustbehaftete Kompression.

Gruß, Martin

Wulf
12.05.2006, 08:47
Ich fotografiere auf Diafilm und da meine Dias alle in irgendwelchen Serien eingeordnet sind und ich sie gerne schützen will (gehen beim Entwickeln schonmal kaputt oder verloren. zwar sehr selten aber es passiert) gebe ich sie nur in eingescanntem Zustand zum Entwickeln. Das ist recht einfach, wenn man einen ordentlichen Scanner und ein ordentliches Programm hat leidet die Qualität nicht und meist kommt man auf dem Weg sogar noch günstiger an seine Abzüge.

Bei der Qualität kommt es natürlich immer darauf an wie groß die Abzüge werden sollen. Meine sind 3758x2564. Das ist nicht die höchste Auflösung die der Diascanner packt aber wenns mal eine Fototapete werden soll kann ich das Dia ja nochmal einlegen :wink:

Artoc
15.05.2006, 18:54
Martin,

deine berechnung ist mir so momentan nicht schlüssig.
Ich glaub ich steh auf dem Schlauch.

Wenn ich zum beispiel in den Bereich DinA3 und größer will, dann sind das doch recht hohe dpi zahlen, oder?

Gruss Artoc

Flachlandtiroler
16.05.2006, 09:17
Wenn ich zum beispiel in den Bereich DinA3 und größer will, dann sind das doch recht hohe dpi zahlen, oder?
DinA3 sind 420mm, also gut 11x lineare Vergrößerung vom 36mm Dia. Um wirklich auf der sicheren Seite ("verlustfrei") zu bleiben brauchst Du dann mehr als 4000 dpi.

Die Frage ist, ob man sich einen Großabzug wirklich aus derart geringer Entfernung anschaut, das man die 400dpi Druckauflösung auf dem Fotopapier noch als Qualitätsunterschied wahrnimmt ;)

Ich würde mich also nicht abhalten lassen, auch mal mit nur rechnerisch 150dpi (statt dieser 400) ein Poster zu bestellen; aber da Scannen Arbeit macht würde ich auf jeden Fall mit besten verfügbaren ("optischen") Auflösung zu Werke gehen. Speicherplatz ist ja idR nicht das Problem und runterskalieren kann man immernoch.

Gruß, Martin

Nicki
16.05.2006, 12:15
Hallo

Hier mal erläuterungen zur Auflösung von Scannen und zum Drucken.

http://www.filmscanner.info/Aufloesung.html.

http://www.digitalkamera.de/Tip/Geeignete_Ausgabegroesse_von_Digitalfotos_bestimmen_438.asp

Für eine hochwertige Ausgabe 300 dpi!
Die kann aber auch, bei nicht ganz so super ansprüchen, bis auf 200dpi reduziert werden.


Grüße FS

Artoc
31.05.2006, 17:13
Moin

Hab im Sommer nen hochwertigen Scanner zur vefügung mit dem man auch Filme einscannen kann.

Aber besser als das Negativ ist, wird das Digitale Pendant ja nicht. Das heist, auch wenn ich ncoh so hoch einscanne muss ich beim entwickeln immernoch mit dem Iso-filmwert rechnen. Oder?

Gruss Artoc

Nicki
31.05.2006, 18:01
Ich hoffe ich habe dich richtig verstanden,

-- nach dem Scannen ist nur mit der die Auflösung des Scanner zu rechnen
- Die Qualität des Scans richtet sich natürlich nach der Qualität der Vorlage - z.b. 800 Film , billiges Objektiv etc. ereicht natürlich nicht die Qualität eines 50er Films , hochwertige Kamera..... und somit auch die mögliche Vergrößerung.

EBV kann ein weinig helfen, hat aber auch Grenzen.
Wenn man so in den Foren liest, sind mit 2700 dpi, Din A3 in guter Qualität möglich. jedenfalls sind die User zufrieden und darauf komt es doch an.

Grüße FS

Artoc
31.05.2006, 18:11
zu punkt zwei würde ich sagen : Ja

zu Punkt eins auch.

Zum letzten. Mit nem 200er Farbfilm sind Gute Abzüge in DinA3 möglich. Dann brauch ich einen Scanner der so feinist, das er mir die 200 gut in ablichtet und digitalisiert. Also muss die Elektronische auflösung mindestens gleich der Physikalischen sein. Fehlt nur noch die Umrechnungstabelle.

Gruss Artoc

Nicki
31.05.2006, 19:03
Das schaffen alle Dia / Film Scanner ab 2700 Dpi- und Standard ist heute bei den hochwertigen Scannern bei 4000 Dpi( getestete)
Die Angaben der Flachbrettscanner sind nach Test deutlich übertrieben.
Bei A3 wird man wohl das Korn sehen- aber die Nase muß ja nicht auf Bild drücken - der Betrachtungsabstand macht es.

-- Ach so -beim Scannen von Negativen solles recht schwierig sein gute ergebnisse zu erhalten, selbst scan ich Dia's .

gr. FS

Artoc
31.05.2006, 19:42
ich hab nen Dia und negativscanner aus der Medizinbranche zur verfügung.
das Ding muss sauteuer gewesen sein und hat dementsprechende Leistung. :bg:

gruss Artoc