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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Canon EOS 300 vs. Canon EOS 300 V



Felix Wolfes
28.03.2006, 09:34
Hi!
Ich will mir demnächst mal ne gescheite Spiegelreflex kaufen und habe mir auch schon ein paar Modell näher angeschaut. Hängen geblieben bin ich bei Canon. Nun meine Frage:
Was ist der unterschied zwischen Canon EOS 300 und EOS 300 V?
Und was ist dann die EOS 300 X? (Blick da nicht mehr so ganz durch! :( )
Hat jemand Erfahrung mit den beiden (oder einer von beiden) gemacht?
Zu welcher würdet ihr mir eher raten, was die Qualität angeht?
by Felix

Artoc
28.03.2006, 18:45
Moin

Also eigentlich müsste es da zu jeder Camera ein Datenblatt geben.
Wo die Unterschiede drinnstehen. Musst du vergleichen.

Hast du mal irgendwie einen Link?

Und lass dich nicht Verwirren, Digitalcameras haben so die angewohnheit, einen mit der Auswahl und den Kriterien zu verwirren

Gruss Artoc

Christian J.
28.03.2006, 18:46
Die baureihe war auf jeden Fall EOS300> 300V> 300X

Artoc
28.03.2006, 19:12
na ja, dann wird die 300 x wohl die neuste sein, mit der neusten Firmeware,

Große unterschiede dürften sonst wohl nicht da sein, in punkto Auflösung oder so was. dafür würden die ja sonst gleich ne neue bezeichnung rausgeben.

Gruss Artoc

Christian J.
28.03.2006, 19:16
Öööhm, Artocchen: Auflösung haben die 3 Kisten so viel, wie der Film, den du einlegst. :bg:

Artoc
28.03.2006, 19:44
hmm, stimmt, war gerade auf dem völlig falschen Dampfer unterwegs. Macht ja gar keinen Sinn.

Also die 300X ist das neueste Modell.

die 300X hat größeren Verschlusszeitenbereich und kürzere Blitzsynchronzeit. und sie ist Leiser.

Die Frage ist, ob du im Fachgeschäft überhaupt noch ein auslaufmodell bekommst, also eine 300 oder eine 300V. Warscheinlich nur noch die 300X. Bei 199€ ist das in Ordnung.

im Internet bekommst du die auslaufmodelle warscheinlich noch günstiger, schätze mal irgenwas zwischen 100 und 159€ musst du selber wissen, was dir die Kamera wert ist.

Qualitätsmäßig ist die 300X halt eine Weiterentwicklung und hat dementsprechend die Neuerungen die oben genannt sind und etwaiige Kinderkrankheiten wurden ausgemerzt, wie das bei weiterentwicklungen üblich ist.

Meiner meinung nach nimm sie, wenn du dich für sie entschieden hast.

Die 3000V übrigens ist das einsteigermodell von Canon, hat warscheinlich weniger technische spielereien, ist simpler und dafür aber auch preislich bei knapp über 100€.

Bei dir kommen bestimmt noch Objektive Dazu, die werden noch ml richtig ins geld gehen. Aber dass weist du ja bestimmt.

Gruss Artoc

Waldhoschi
28.03.2006, 20:27
Heho. Unters<chiede sind, dass bei der 300v das LCDDisplay noch am Wahlrad war. Der Body wurde bei der 3000x an die Digitalreihen angepasst, das LCD-Dysplay, "pseudotftartig" auf den Gehäuseverschluss gelegt wie bei Digis. Außerdem hat die v einen manuell aufklappbaren Blitz, währen die 300x Automatikaufklappe haben. Außerdem hat sie einen Funktionsunfähigen Blendenknopf. Wenn du Anfänger bist, besorg dir auf jeden Fall die 300v. Du bekommst den Body knapp unter 50 €.

Grüßr Joe

Felix Wolfes
29.03.2006, 09:32
Danke für die Antworten!
Welchen Preis würdet ihr für die einzelnen Modelle, gebraucht mit Objektiv als angemessen empfinden? Schaue nämlich gerade bei Ebay.
Felix

kafenio
29.03.2006, 16:35
Ich will mir demnächst mal ne gescheite Spiegelreflex kaufen...Hängen geblieben bin ich bei Canon.

ja was denn nu? ne gescheite oder eine vom marktführer? *duckundwech* :)

mal im ernst: was verstehst du unter "gescheit"? viel elektronik? gute verarbeitung? robust? einfach nur spiegelreflex oder zusätzlicher schnickschnack? film, digital oder beides? komplett mechanisch oder vollautomatisiert? mit oder ohne belichtungsmesser? kleinbild, mittelformat, grossformat? hast du schon objektive? von welcher marke? sollte die neue kamera mit den alten objektiven verwendet werden können?

ne gescheite wäre zum bleistift sowas hier (teuer + selten):
http://www.butkus.org/chinon/pentax_lx/pentax_lx.htm

ne einfache, manuelle, robuste, nahezu unkaputtbare (billig):
http://www.photoethnography.com/ClassicCameras/index-frameset.html?AsahiPentaxSpotmatic.html~mainFrame

diese hier ist auch ne gescheite (noch teurer, dafür auch digital nutzbar mit entsprechendem rückteil und hervorragenden objektiven):
http://www.leica-camera.com/produkte/rsystem/r9/index.html

Waldhoschi
29.03.2006, 17:49
Ach, Canon ist gar nicht so schlecht. Hab mit einigen Geräten fotografiert und bin bei canon gelandet. IMHO schenken sich Canon und Nikon z.B. nichts.

Artoc
29.03.2006, 18:33
nö, die geben sich nicht viel. Die sind mitlerweile so weit dass man also Otto-Normal-Fotografierer keinen Unterschied mehr merkt. Von der Qualität.

Bei der Bedienbarkeit sollte man im Laden mal beide in die Hand nehmen und vergleichen.

Nicki
29.03.2006, 18:48
Viel eher kommt es auf das Objektiv an, lieber etwas an der Kamera sparen und dafür etwas mehr ins Objektiv stecken-
wenn mans hat kann man auch natürlich auch Leica kaufen :D

Artoc
31.03.2006, 15:07
Dazu muss man es aber schon ganz schön Dicke haben. Ich habe noch nie mit einer Leica fotografiert.

Sind die wirklich so viel besser? Oder setzt sich der Preis eher aus den Faktoren Made in Germany, Handarbeit und dem Markennamen zusammen?

Rajiv
31.03.2006, 15:27
Na ja, solange mein kein Berufs-Fotograf ist, wird man die Vorteile einer Leica(oder ALPA oder 'ne Mittelformat-Rolleiflex{aber Rollei ist schon wieder ein neues Thema für sich...}) kaum nutzen (können).
Aber die Objektive auf einer Leica sind meist um Welten besser als auf einer "normalen" Spiegelreflex(Canon, Nikon, Minolta, Olympus...), leider merkt man das auch am Preis(z. Bsp. für Zeiss- oder Leica-Objektive).
Wobei hier u. U. auch noch mithineinspielt, daß im Hochpreis-Profi-Segment teilweise auch ohne bzw. kaum mit Zoom-Objektiven gearbeitet wird.
Selbstverständlich hat eine 6x6 auch vom Film her andere (bessere) Möglichkeiten als eine Kleinbild-Spiegelreflex, dafür sind es teilweise recht große und schwere Kameras.
Aber durch den Preisverfall bei Kleinbild-SLR-Kameras(eben jenen Canon, Nikon, Minolta...) ist der Preisunterschied noch größer geworden.
Deswegen fällt einem wohl die Entscheidung noch schwerer, sich eine Leica oder Noblex oder ALPA oder ... zu kaufen.

Rajiv, meist mit 'ner Exakta VX 500 mit 'nem 50er Tessar(Zeiss Jena) unterwegs

Der Waldläufer
31.03.2006, 20:09
Ich bin weiß Gott kein Fotofachmann, aber wieso willst Du denn noch bei der analogen Fotografie bleiben?

Was heutzutage im Bereich der Digitalfotografie möglich ist, ist doch genial!

fotograf
31.03.2006, 21:06
ein guter grund für analogfotografie ist, daß die akkus/batterien um einiges länger halten. grade canon ist analog bei geringem stromverbrauch spitze. noch günstiger kommt man nur mit einer analogen mechanischen bsp nikon f2, unzerstörbar.

was spricht gegen analog? nur die kosten, die filmkauf und entwicklung verursachen. ansonsten ist jedes dia schöner und in der auflösung wesentlich besser als alles, was derzeit digital möglich und dabei bezahlbar ist. ich kenne wirklich hochwertige digital-slr wie die nikon d2x und die canon mark II, aber diafilm ist nach wie vor noch eine stufe besser.

zum thema eos 300: ich würde eher eine gebrauchte eos 30 holen. sie ist auch nicht teuer als 200 euro, dafür stabiler, mit schnellerem autofokus und sie bietet auch mehr funktionen. bei der eos 300, egal welcher, wirst du dich früher oder später ärgern, daß manches nicht geht. (keine spotmessung, mittenbetonte messung nur im modus m, einstellung der af-felder).

suchst du nur eine reinkucken und draufdrücken slr, dann wird dir die 300 sicher reichen. soll die kamera aber auch etwas aushalten, dann nimm die 30. gehäuse ist zwar auch kunststoff, aber die filmführung und das bajonett sind aus metall.

underwater
31.03.2006, 21:09
Ich bin weiß Gott kein Fotofachmann, aber wieso willst Du denn noch bei der analogen Fotografie bleiben?

Was heutzutage im Bereich der Digitalfotografie möglich ist, ist doch genial!

Alleine die Auflösung spricht Bände...

Ein "normaler" Kleinbildfilm hat ca. ne Auflösung von 30-35 Megapixeln - was ein guter Film mit guter Optik leisten kann liegt mit Sicherheit noch um einiges höher - da soll die Digitaltechnik erstmal rankommen...

...und es gibt noch mehr Argumente als nur Pixel...

Mir ist meine Leica mini 2 z.B. 1000mal lieber als jede Digitale...
(mit ein bischen Glück bekommt man so eine für 60-70€ bei Ebay...)

Mandalay
31.03.2006, 21:40
Hab selber lange mit der Eos 300 fotografiert- ist eine gute Einsteigerkamera, die alte Eos 300 (nicht 300V) hat auch genügend manuelle Möglichkeiten.
Dazu recht leicht, mit einem Standard -Objektiv und einem einfachen Tele kann man da schon brauchbare (Reise) Bilder machen.
Und wenn man sich etwas bessere Objekive besorgt ist auch der Umstieg auf einen hochwertigeren Body ohne weiteres möglich.

M

Nicki
01.04.2006, 18:23
Hallo

@ underwater- diese Auflösungen bringt nur bestes/ teuerstes Material- im- normalen Preisbereich sind Digitalkameras nah an der Analog Technik dran- wenn es dort überhaupt einen nenenswerten Unterschied gibt.

Leider finde ich keinen Link mehr zu vergleiche der Digital -Analog Technik- aber das wurde zB. in der Fotocommunity in ellenlangen Threads besprochen- und ist heute kaum noch ein Thema.


grüße FS

Artoc
01.04.2006, 18:50
na ja, die Analogtechnik scheint sich langsam zu verabschieden.

Minolta gibts nicht mehr, "Nachfolger" Sony tritt das Erbe an und wir nur im Digitalen bereich weiterarbeiten. (Über die Qualität kann anderswo gestritten werden)

Nikon zieht sich aus dem Analogbereich zurück und will in zukunft nur noch digital machen.

Was mit Canon ist weis ich nicht, aber langsam lichtet sich der Markt für hochwertige Analogkammeras.
Profikameras wirds wohl noch ne weile geben, aber die kann man sich nur leisten, wenn man damit auch geld machen will/muss.

Und immer mehr Profis stellen auf Digital um.

Otto-Normal-Mainstream-Urlaubsfotograf orientiert sich sowiso an den Vorteilen der Digicams. Kein entwickeln mit den dazugehörigen Kosten. Alles wird auf dem PC/Laptop Abgeladen, keine Fotoalben oder Diakästen, die wertvollen Stauraum verschwenden und wenn man das ein oder andere Bild auf Papir haben will, dann lässt man das im Fotogeschäft machen, oder druckt es gleich zu Hause aus.

Die analogtechnik wird nicht von jetzt auf gleich verschwinden, aber die entwicklung wird stagnieren und der Markt wird sich Lichten.

Filme wirds noch die nächsten 50 Jahre geben, da bin ich sicher (und warscheinlich noch länger)

Gruss Artoc

Waldhoschi
01.04.2006, 19:46
Ja, mir selbst ist das fotografieren mit analog irgendwann einmal zu teuer geworden... Es war günstiger mir ne digit SLR zu besorgen. Grüße Joe

Artoc
01.04.2006, 19:55
na ja, minimum 500€, für einen kamerabody muss man auch erstmal übrig haben. Ich kann ja nicht solange keine fotos machen, bis ich das geld zusammenhabe.

Waldhoschi
01.04.2006, 19:58
Stimmt schon, ich habe pro Jahr Rund 400 € verbraucht, nach längeren Touren direkt mal 100 € mehr. Und dann das ewige einscannen..... :kotz:
Ich hätte nie gedacht, dass ich überzeugter digitaler werde... Meine erste Digicam hatte ich vor knapp einem Jahr gekauft und nu das ^^

underwater
02.04.2006, 12:07
Ich bin eindeutig mit meiner analogen Kamera schneller als mit meiner Digitalen - die Digitale (auch keine billige oder alte) braucht deutlich länger bis sie betriebsbereit ist & vor allem ein 2 tes oder 3tes Bild machen kann - mit der kleinen Leica (wie gesagt, bekommt man ab 50 €) geht es schon deutlich schneller und die Spiegelreflex macht sogar 3,5 Bilder / sec - das hat mir schon so manchen Schnappschuß ermöglicht. Mit der Digitalen hats mich schon oft geärgert, daß die Totzeiten so lange waren... das Motiv war dann schon wieder weg...

Im übrigen frag mal echte Profis (nein, keine Presseheinis oder dergleichen, sondern echte Photografen, welche künstlerich tätig sind) : die schwören auch noch immer auf ne Hasselblad...

Aber, jeder wie er will...

Waldhoschi
02.04.2006, 12:53
Ja, ich glaube das ist Glaubenssache.

Wegen den Auslösezeiten: Ich habe bei meiner 0. Verzögerung, mit 2.5 Bilder pro Sekunde Reihenaufnahme mit Zwischenspeichern alle 4 Bilder oder durchgägig etwa alle Sekunde ein Bild.
Von Stby auf Aktiv in 3 Sekunden. Ich finde, das kann sich zeigen lassen.

Nicki
02.04.2006, 15:51
Es gibt natürlich weiter vorteile der Analog Technik -aber auch der Digitalen.
Das muß jeder für sich abwägen!

Bei der Schnelligkeit werden auch immer weitere Fortschritte gemacht- z.B.Cannons 350D :2,7 Bilder sec. 14 Bilder in Folge- die kompakten Digitalen können da aber nicht mithalten.

Und hier geht es doch nicht um Profis- hat hier jemand eine Hasselblad???

So Extrem Vergleiche bringen doch nichts.


grüße Folko

Nalu
04.04.2006, 23:03
frag lieber nicht... aber den Weltenbummler der mit einer Hassi (1.5kg mit 80mm) auf Tour geht will ich sehen. Das es sich lohnt brauchst du auch noch ein Stativ und schon bist du bei 4kg. Reisefotografie :bash:

Ich bin gerade erst von Galapagos zurückgekommen. Was mich tierisch generft hat ist die Lichtstärke meiner Zoomobjektive (Canon 5): ab 3.5 aufwärts ist nur bei Sonnenschein zu gebrauchen. Aber ob nun wirklich ich auf Festbrennweiten wechsle weis ich noch nicht.

Mein Tip: Leih dir eine von einem Freund aus und verheiz ein paar Filme in deinem Anwendungsbereich. Erfahrungen sammeln!

mfg Nalu

kafenio
04.04.2006, 23:28
frag lieber nicht... aber den Weltenbummler der mit einer Hassi (1.5kg mit 80mm) auf Tour geht will ich sehen.

oh - da gibts schon so einige bekloppte:

http://www.heinzzak.com/

...

Mandalay
05.04.2006, 01:02
Ich bin gerade erst von Galapagos zurückgekommen. Was mich tierisch generft hat ist die Lichtstärke meiner Zoomobjektive (Canon 5): ab 3.5 aufwärts ist nur bei Sonnenschein zu gebrauchen.


ich mach das mit durchgehend 4 aus der Hand und auch am Abend ;-)
Und wenn das nicht mehr geht dann eben Stativ- das sollte Outdoors in den meisten Fällen dabeisein. Oder auch ein (gerade bei Canon) Bildstabilisator.
Welches Zoom hast Du denn?

Und zur Geschwindigkeit- die digitale Canon macht 3 Bilder /Sec und bis zu 17 Bilder im Raw-Format (15 MB pro Bild), bis 60 Bilder im JPEG- Format. :P


M

Rajiv
05.04.2006, 11:02
...
Und hier geht es doch nicht um Profis- hat hier jemand eine Hasselblad???
...


Na ja, ich kenne schon einige Leute die mit teuren(und schweren) Kameras(z. Bsp.: Noblex, Alpa...) mehrere Wochen(im Altai, Pamir, Himalaya etc.) unterwegs waren[ganz zu schweigen von meinen Eisenbahnfotografen-Freunden, da sind welche dabei die mit 2 Mittelformat-Kameras und Gerassel durch Nord-China gereist sind, allerdings dann nicht zwei Wochen zu Fuß]. Das Gewichtsargument werden diese Leute(und ich persönlich auch) nicht wirklich verstehen. Bisher habe ich bei allen "Leichtsgewicht-Fotografen" noch immer Zeug im Rucksack gefunden, was ich als viel zu schweren Ballast ansehe und nicht mitnehme(und deshalb 'ne schwere vollmechanische SLR mit 3 Objektiven+Gerassel und manchmal auch Stativ locker mitschleppen kann). Übrigens sind ja die Objektive einer digit. SLR ja ungefähr genauso schwer wie die Objektive der analgen SLR(zumindest bei vergleichbarer Qualität :D ). Der Gewichtsvorteil bei DSLR gegenüber ASLR ist also nicht gerade eklatant.
Ich persönlich bin noch nicht auf Digital-Foto umgestiegen, weil ich für eine adäquate Ausrüstung einen locker vierstelligen Betrag hinblättern müßte. Wenn ich soviel Geld ausgeben soll, dann bin ich aber wieder in Preisklassen von analoger Spitzenkameratechnik(Noblex, Hasselblad, Alpa, Leica) oder sogar darüber, wenn ich die analoge Technik gebraucht kaufen kann. Mein Knackpunkt sind die Objektive, wenn ich nicht ausschließlich Zoom-Objektive einsetzen will(oder kann), dann brauche ich ein paar Objektive mit Festbrennweite(vergleichbar für Kleinbild-SLR den Brennweiten 50mm, 28mm oder 35mm, 200mm oder 300mm als Minimum), da kommt einiges an Kosten für mind. 3 sehr gute Objektive zusammen.
Was ich damit ausdrücken will ist folgendes: Man kann nicht so absolut sagen, daß analoge Technik vollkommen veraltet und überteuert(bezieht sich auf Kaufpreis und auf Bildkosten) ist, zumindest momentan nicht. Sicherlich(na ja, vielleicht sollte ich besser wahrscheinlich schreiben; man weiß ja nie...) wird es in einigen Jahren dann sehr gute(und teure) Digitaltechnik geben, die der analgen Technik ebenbürtig oder überlegen ist. Würde als Bsp. mal die Hasselblad H2D-39 anführen. :D (es soll aber auch Leute geben, die für das Geld ein ordentliches Auto kaufen :bg: )

Ach ja, für Kameras gilt übrigens das gleiche wie für Outdoor-Ausrüstung(und noch etliches anderes mehr): Nicht jeder mag 'ne Kamera von "JW" oder "TNF" haben(auch wenn die Marken im Kamerabereich etwas anders heißen). Solche Leute geben dann auch ein paar € mehr aus(und dann viele Jahre keinen € mehr für Fototechnik :D ).
Ist bei mir nicht der einzige und auch nicht der entscheidende Grund, aber durchaus im Hinterkopf. Irgendwie mag ich eben nicht immer die Massenware(auch wenn sie gut ist und auch bezahlbar ist). Davon abgesehen, wer läuft schon mit 'ner Kamera rum, die in seiner Geburtsstadt entwickelt und hergestellt wurde. :bg: (Dieses emotionale Argument dürfte kaum zu entkräften sein :ignore: )

Rajiv

-wf-
05.04.2006, 14:28
Das Thema digital vs. analog wurde in diversen Foto Foren schon zur Genüge diskutiert. Ich fotografiere digital und analog. Es gibt digitale Spiegelreflexen, die annährend so gut sind wie analoge Kameras. Die Nikon D2x ist so ein Teil mit ihren 12,4 MP. Leider kann ich sie mir nicht leisten. Für mich genügt die D2h. Dagegen sind meine F5 und F3 mit Diafilm jedoch noch besser von der Auflösung. Die Bildfrequenz ist bei F5 und D2h gleich hoch, der Autofokus der D2h ist schneller, die Auslöseverzögerung noch geringer.

Die Frage der Kosten und der Aktualität hat mich 2001 zu digital gebracht. Arbeiten kann ich schon lange nicht mehr analog, da Zeitungen/Agenturen nicht warten möchten, bis ich aus dem Labor rauskomme. Sie wünschen die Bilder am besten gleich während der Veranstaltung.

Für die Reise reichen D100 oder D70. gebraucht bekommst du sie für etwa 500-700 Euro, je nach Qualität.

Im übrigen bin ich so ein "Presseheini" und trotzdem Fotograf. Auch im Pressebereich kannst du künstlerisch tätig sein. Nur Unwissende glauben, wir würden nur idiotische Gruppenbilder ablichten. Das stimmt so nicht, diese Bilder bekommen wir von den Vereinen geschickt.

Falls jemand eine Entscheidungshilfe beim Kauf von Nikon sucht, kann er mich fragen. Zu Canon kann ich leider nicht viel sagen.

TÄTÄRÄ
06.04.2006, 09:14
Hmm, also zurück zum Thema...

Du musst Dir vielleicht nur ein bisschen überlegen, was Du genau willst.
Wenn Du ziemlich sicher nicht so der Typ bist, der sich fanatisch auf "neue" Hobbys stürzt, dann ist Dir mit der EOS300 schon ganz gut geraten.

Ich hab vor einiger Zeit auch mal die EOS300 gekauft, hab dann nach einem halben Jahr auf die EOS100 umgesattelt und bin jetzt nur noch mit einer EOS5 unterwegs. Ist zwar etwas schwerer, aber dafür einfach unschlagbar.
Klar, wenn Du etwas Geld übrig hast, sind die EOS3 und EOS1 auch ziemlich geniale Alternativen, aber im Normalfall "reicht" die 5er dreimal!!!

Wenn Du aber nur ein relativ normales Tamron o.ä. vorne draufschraubst, dann brauchst Du die 5er nicht und die 300er reicht locker.
Aber wenn Dich der Spass einmal packt, dann sind so Dinge, wie Spotmessung und Co schon ganz hilfreich.

Die 300er sind eher was für einfach drauf los und die höheren sog. Spitzenmodelle etwas eher für die Leute, die gerne selbst in der Hand haben, was Ihre Kamera so macht...

Und preislich nimmt sich das nicht viel... eine gebrauchte 5er müßte momentan schon deutlich unter 200,- zu bekommen sein...

Und wenn das für Dich wichtig ist... die machen dann auch etwas mehr als 2.5 Bilder/s :D

Nalu
06.04.2006, 14:12
@TÄTÄRÄ

ich hebe mit meiner 5er manchmal das Problem das der Autofokus kein Ziel findet und somit nicht fokusiert. Hattest du auch schon das Problem? Welche Objektive nutz du?

mfg Nalu

Waldhoschi
06.04.2006, 19:45
@NAlu:

Welche Filter verwendest du?

TÄTÄRÄ
06.04.2006, 20:18
*zu schnell gedrückt = doppelt*

TÄTÄRÄ
06.04.2006, 20:19
Also, ich nutze hauptsächlich das EF 50/1.8 und das EF 28-105/3.5-4.5

hab bis jetzt noch keine Probleme gehabt, es sei denn, dass ich eben zu nach dran war...

Was benutzt Du denn für Objektive?
Kann aber vielleicht auch tatsächlich ne Filtersache sein, ist aber schon so auffällig, dass man DA sicher am schnellsten drauf kommt und das mit Sicherheit schon ausprobiert hat?!


Tobias

P.S. Schade, ich habe tatsächlich auch noch meine 300er, die ich zum Verkauf anbiete... Bin aber noch ein paar Monate in Finnland... wird dann also bestimmt nicht mehr aktuell sein

Nalu
06.04.2006, 22:37
Ich hab jetzt auch noch ein bisschen nachgeforscht. Ich hab die selben Objektive und die sind ok. Dazu hab ich noch das 75-300 4-5.6 II USM. Spetziell bei über 200mm hat es am frühen morgen und am späten nachmittag Probleme weil der Kontrastumfang des Motivs gelegentlich zu schwach scheint. Nebenbei ist die Lichtstärke nicht das ware weshlab ich mich nach einer alternative umsehe, nur was? Umsteigen auf festbrennweiten?

mfg nalu

Artoc
07.04.2006, 07:51
Moin Nalu

Kommt drauf an, was du haben willst.

Festbrennweite ist nun mal Festbrennweite. Das heißt, dass du unter umständen mehr Objektive mit dir rumschleppen musst. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, ist das kein Problem, wenn du zu fuss unterwegs bist, kommts auf deine Fitness an.

Ein so Zoom mit so großem Brennweitenbereich, ist zwar super praktisch, weil man damit so viel abdecken kann, aber wenn das licht zu shwach ist versagt als erstes die größte Brennweite.

Ich selber hab von Tamron das 28-300er und bin damit eigentlich sehr zufrieden. Wenns zu dämmerig wird, nehm ich ein stativ.

Eine weitere Alternative wären noch zwei Zoom. Eins 28 bis irgendwas um 200 und eins was den rest abdeckt. Das könnte deine Probleme im dämmerlicht eventuell bereinigen. Aber eigentlich hilft nur ausprobieren und natürlich das nötige Kleingeld.

Gruss Artoc

Flachlandtiroler
07.04.2006, 08:36
Ein so Zoom mit so großem Brennweitenbereich, ist zwar super praktisch, weil man damit so viel abdecken kann, aber wenn das licht zu shwach ist versagt als erstes die größte Brennweite.
Etwas detaillierter beschrieben: Am langen Ende kann das Zoom keinen großen Kontrast mehr übertragen, die Bilder werden flau.
Das kurze Ende hat auch seine Tücken; v.a. Schärfe in den Bildecken, Reflexionen. Beiden Enden gemeinsam ist eine besonders starke Verzeichnung (Geraden am Bildrand erscheinen verbogen), nämlich tonnen- bzw. kissenförmig.

Bei einer 2-Objektive-Lösung würde ich erwägen, ein Zoom und eine Festbrennweite zu nehmen. Niemand braucht wirklich lückenlosen Zoom. Wenn Du eher telelastig fotografierst nimm ein gutes Telezoom (70-200 oder so) plus sagen wir ein 35er. Andernfalls wäre z.B. ein 28-70 nebst einem 200er eine gute Möglichkeit. Gibt Dir wenigstens eine Brennweite, die auch bei wenig Licht noch was taugt.

Gruß, Martin

-wf-
07.04.2006, 19:17
Es kommt immer darauf an, welche Erwartungen du an das Objektiv stellst und ob du die Technik tragen willst. Ein hochwertiges Objektiv ist teuer und schwer.

Willst du vor allem fotografieren und eher weniger wandern, dann sind drei Objektive eigentlich erste Wahl. Ein 2,8/24-70, ein 2,8/80-200 oder 4/100-300, und ein lichtstarkes normales also 1,4/50. Bei digital eher noch ein Weitwinkel 2,8/17-35 o.ä.

Willst du die Technik tragen, dann verzichte auf extreme Brennweitenbereiche. Gute Erfahrungen habe ich mit einem Sigma 2,8-4,5/24-135 gemacht. Es wiegt etwa 500 g. Lichtstärke und Brennweite sind für ein Allzweckobjektiv in Ordnung. Das Objektiv ist analog geeignet, also kein DX Objektiv für den APS kleinen Sensor. Es ist aber nur noch gebraucht zu bekommen.

Objektive mit Riesenbrennweitenbereichen genügen meinen Qualitätsansprüchen nicht. Auch 28-200 ist schon übertrieben. Die Konstruktionen sind wenig robust. Der Autofokus ist meist langsam, da kein AF-S. Eine Lichtstärke von 6,3 ist mir zu gering. Für Papierbilder in 10x15 mag es reichen. Für Dias würde ich in bessere technik investieren.

Mandalay
07.04.2006, 21:14
LieberWF
wenn Du 3000 - x000 Euro ausgeben kannst ist dein Vorschlag


in 2,8/24-70, ein 2,8/80-200 oder 4/100-300, und ein lichtstarkes normales also 1,4/50. Bei digital eher noch ein Weitwinkel 2,8/17-35 o.ä.

schon richtig.
Ich vermute Du sprichst von Canon- Objektiven.


M 8)

Artoc
08.04.2006, 14:19
@Flachlandtiroler

Meine Worte gefallen mir lieber :bg:

So hätte ich das nicht ganz auf den Punkt bringen können. Es ist immer gut, wenn Fachleute in der Nähe sind.

@Nalu

Es spielt auch eine Rolle, was du vorwiegend Fotographierst.

Wenn du eher auf Vögel und Tiere aus bist, dann brauchts du wohl eher was mit Großer Brennweite. Ich glaube, da ist auch ein Zoom von Vorteil.

Wenn du mehr auf Landschaften Fixiert bist, dann solltest du mehr in die niedrigeren Brennweiten investieren.

Gruss Artoc

-wf-
08.04.2006, 19:11
Aus eigener Erfahrung spreche ich von Nikon Objektiven. Einiges gibt es ähnlich bei Canon. Andere Objektive findest du bei Fremdherstellern. Beim aufgeführten 2,8/24-70 spreche ich beispielsweise von Sigma, Neupreis 700 Euro. Die 2,8/17-35 bzw. 2,8/80-200 sind Nikon, würden neu jeweils ca 2.000 Euro kosten, gebraucht die Hälfte. Wobei das Tele nicht mehr neu zu kaufen ist. Jetzt gibt es eine VR Version 70-200, die optisch deutlich schlechter ist. Ich frage mich eh, was die Canon-Nutzer an dem VR so toll finden. Habe ich noch nie gebraucht. Bester VR=Stativ.

Willst du was richtig originelles und teures? Dann fertigt dir Nikon gerne das hier an Ai-P 5,6-8/1200-1700 ED. http://www.mir.com.my/rb/photography/companies/nikon/nikkoresources/zoomsMF/12001700mm.htm Kostenpunkt 130.000 DM. Satte 16 kg. Dagegen sind meine Vorschläge echte Schnäppchen. Und wir inzwischen völlig offtopic gekommen.

Artoc
12.04.2006, 18:16
Na ja, das sind hier schon extreme für leute die einen Schatten haben und zuviel geld in der Spesenkasse, oder welche die das Brauchen, weil sie damit Kohle machen.
Otto-normalsterblich-Hobbyfotograf wird sich an anderen Grenzen orientieren.

gruss Artoc

Flachlandtiroler
12.04.2006, 19:01
Diese Super-Duper-Teletüten sind in erster Linie für das Prestige des Herstellers denke ich. Motto: "Meiner ist länger" :bg:
Ich glaube sogar, selbst bei diesem Wahnsinnspreis rechnen sich die nicht :o, würde mich wundern wenn da mehr als ein paar Dutzend von abgesetzt würden.
(Abgesehen davon, daß man praktisch einen Panzer braucht um damit Fotos zu machen...)
Was mich wundert ist, daß man in diesen Brennweitenbereichen nicht [edit: Das o.g. Nikon-Superzoom ist natürlich ein Linsenobjektiv; der Link zeigt aber auch, wieviel kompakter + "billiger" ein katadioptrisches (Spiegel-) Objektiv ist, z.B. das weiße 2000mm Trumm.] zu katadioptrischen Elementen greift; tut doch jeder Astronom auch?

Gruß, Martin

Artoc
12.04.2006, 20:44
Das sind Spigellinsenobjektive, oder?

Sind die nicht auch verdammt teuer?

Außerdem hat man da doch so lustige nebenwirkungen durch den Mittig installierten Spiegel. Irgendwas mit Kreisen.

Gruss Artoc

TÄTÄRÄ
12.04.2006, 21:25
Der Witz ist, dass diese Objektive i.d.R. nur auf Wunsch erst gefertigt werden, sprich im Laden kann man die (neu) eh nicht kaufen...

Ich hab mich jetzt nicht schlau gemacht, aber ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das Spiegellinsenobjektive sind...

Dazu erscheinen sie mir a) zu groß und b) irgendwie zu teuer.
Auf jeden Fall sind für den normalen Gebrauch, die Spiegellinsenobjektive dezent billiger, weil sie einfach nicht produziert werden, also es nur (so weit ich weiss) recht günstige alte russische Fabrikate unterwegs sind.

Artoc
19.04.2006, 21:03
ich meinte die katadioptrischen Objektive.

Gruss Artoc

YPS
13.09.2008, 13:09
So liebe Leute,

um nicht einen Neuen aufzumachen, lasse ich diesen Thread mal wieder http://smilys.net/lachende_smilies/smiley1649.gif auferstehen...

Und bitte auch gleich um eure Hilfe...

Ich habe mir vor Kurzem eine CANON EOS 300V auf ebay ersteigert. Superschnäppchen wie ich finde, sieht gut aus, ohne großartig Gebrauchsspuren, etc.

Wie das bei kleinen Schwestern so ist habe ich bisher immer die Kamera meines Bruders benutzt (auch ne EOS, aber 300 ohne V), also alles immer schon fertig bekommen und mußte mich nie kümmern....nur noch Film einlegen. In 6 Wochen gehts auf Tour und nun muß ich mich langsam kümmern. Ich möchte 2 Objektive ( Preisaspekt bis erstmal keine sooo große Rolle, allerdings bin ich auch nicht mit nem Scheich verheiratet!).

Also, bisher war ich "Gefühls-Praktiker" und konnte bisher mit Gespür und Ausprobieren schon, wie ich finde, tolle Fotos machen. Ich bin kein Theoretiker.
Somit sehr unwissend was Zahlen auf Objektiven, Blende PIPAPO bedeuten.
Ich weiß grob um was es geht, deswegen frag ich euch jetzt: :bg:

Ein Weitwinkel (so um die 28...oder 18 Brennweite wären schön) und ein Teleobjektiv ( so um die 135....210) hätt ich gerne.

Allerdings verwirren mich immer die Anhänge an den Objektivbezeichnungen "S", "D" (=digital, ge?) und andere Zusätze wie Zahlen, kleine Buchstaben usw. Da bin ich echt ein Depp und mittlwerweile voll verwirrt.:nixda:

Ich hätt gerne einfach eine Objektivbeschreibung, von jemand der sich auskennt, um mich selbst auf die Suche zu machen, nach Objektiven die auf die EOS 300V passen.

Vielen Dank schonmal
YPSi