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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Velbon Stativ



Orchid MKII
21.03.2006, 14:24
Hi

hat wer erfahrungen mit den Stativen von denen...
hab mir nun schon viele Stative bis ca 80€ angesehen.. un da haben die Velbon die eindeutig besten eindruck auf mich gemacht..
hat irgendwer erfahrungen mit denen?
In der suche stand nicht viel..

Thx

Mecoptera
21.03.2006, 15:34
Hatte mal eines, bis ich dann (glücklicherweise) zu Manfrotto wechselte. Zumindes damals (vor ca. 7 Jahren) waren die ziehmlich klapprig und viel zu leicht, mit einem normalobjektiv gings gerade noch, aber mit einem Tele hast du da nicht viel Freude. Der Kopf war damals bei allen mir bekannten Modellen fest integriert, lief aber nicht sonderlich satt.
Wenn du eine leichte Kamera hast, und auf gute Bedienbarkeit des Kopfes sowie allzu grosse stabilität keinen Wert legst, dann sind die vielleicht ganz OK, besonders da sie unterwegs nicht viel wiegen, aber wenn du öfter mit Tele unterwegs bist würde ich lieber was solideres mit Wechselkopf kaufen.

Mecoptera
21.03.2006, 15:34
Ach ja, die Schnellwechselplatte hat bei mir bei größerem Kameragewicht auch nicht wirklich gehalten

kafenio
21.03.2006, 15:39
hi orchid,
für welchen zweck suchst du das stativ? spielt gewicht eine rolle? welche arbeitshöhe (maximal/minimal) soll das stativ haben?
welche kamera/objektive (gewicht!) möchtest du damit verwenden?

hab mir kürzlich das slik sprint pro GM (die version mit kugelkopf, gibts aber auch mit 3d kopf) gekauft und bin absolut zufrieden.

obwohl es schön leicht ist (nur ca800g) ist es doch stabil um mit meiner pentax + 28-200mm super-zoom auch bei leichtem wind noch gute fotos machen zu können. arbeitshöhe von ca 6cm bis ca 165cm (vollausstattung, mittelsäule kann abgeschraubt werden).

für wanderungen wegen des gewichtsvorteils ein definitiv sehr gutes stativ.
preislich liegt es mit 59-79 EUR (je nach händler) auch gut im rahmen.

viele grüsse
k.

Orchid MKII
21.03.2006, 15:46
also klapprig und scheiße gelaufen ist das, welches ich mir angesehen hab überhaupt nicht... da hat ich von cullmann eins in der hand, was mir viel schlechter vor kam...

also minimale höhe ca 40 cm... maximal 150 cm
und leicht muss es sein..
also net mehr als 1,2 kg...
das welches ish mir ausgesucht hätte wiegt knappe 900g

http://www.foto-erhardt.de/product_thumb.php?img=catalog/images/maxi-347e.jpg&w=164&h=200

Mecoptera
21.03.2006, 16:48
Nun ist Cullman auch nicht gerade als Hersteller von Edelstativen bekannt :-)
Wäre wirklich sinnvoll, wenn du erst mal angibst, womit du so Photographierst. Mit meiner OM2 und einem 600 mm brauche ich nähmlich ein anderes Stativ als jemand mit einer kleinen Kompaktkamera, wenn du nicht gerade in dem Brennweitenbereich liegst (oder Mittel/großformatkameras verwendest) ist es gut möglich, dass das Velbon reicht. Wäre auch sinnvoll, wenn du sonst noch Angaben zu gewünschten Extras machst, also z.B. Mittelsäule umkehrbar etc.

Orchid MKII
21.03.2006, 19:05
also einmal ne normale kleine ricoh....caplio gx8

aber halt auch nen camcorder.. und aus dem grund scheiden kugelköpfe schon mal aus...
da hat mir der vom velbon gut gefallen...
mittelsäule muss net umkehrbar sein.. auch brauch ich net so ne doofe kurbel....
und wenn dann nur eine, die auch stabil ist und net gleich beim camcorder abbricht...
und wackeln sollte es möglichst natürlich auch net allzuarg, wenn man dran rummacht...
zur not wird es dann halt allgemein schwerer ->wenn es dann was gescheites ist auch ok

achja und so ne schnellwechselplatte wäre net schlecht...
natürlich nur wenn sie hebt

Mecoptera
22.03.2006, 10:30
Die Schnellwechselplatte sollte bei deinem Nutzgewicht (auch Camcorder) eigentlich heben, ebenso die Kurbel (die zumindest damals jedes Velbon das ich kenne hatte). Das mit der Stabilität musst du selbst ausproberen, mir sind die Stative von Velbone zu leicht. Stabil sind sie nicht unbedingt, Metall ist, gerade wenn du oft fliegst bzw. dein Stativ sonst sehr rau transportierst, schon von Vorteil, allerdings kannst du dan nochmal mind. 70% zum Gewicht aufschlagen.

Orchid MKII
22.03.2006, 11:15
naja ich hab nu mal im internet gesucht..
und hab von einigen profi photographen andere meinungen über die stative gelesen.. und bei tests beurteilungen mit note 1-2....
ich glaub sowas wird es wohl doch werden...
und bis jetzt ist die meinungsflur hier ja nicht so groß leider nur ihr beid
-g-
aber thx

krachbummerpel
11.07.2006, 21:39
Velbon Sherpa, wiegt keine 2 Kilo trägt locker 10kg ich benuzt es mit einer Mamiya 6*4.5 und es war mit 160€ mit Abstand das billigste in dieser Stabilitätsklasse. Mein Stativkopf ist allerdings immer noch mein alter Kugelkopf von Mamiya. Ich hab es seit 2 Jahren und nie Probleme damit gehabt

Olaf Bathke
11.07.2006, 23:08
Qualität hat ihren Preis. Leider kann ich keinen direkten Vergleich ziehen zwischen Velbon und dem, was ich benutze.

Mein Manfrotto CLB war mir auf Dauer zu schwer und so arbeite ich seit einigen Wochen mit einem Gitzo Basalt. Der Preis ist schon schwer verdaulich, aber ich will es nicht mehr missen.

Ausschlaggebend war für mich die Transportlänge im Verhältnis zu dem Gewicht.

Die Stabilität bei dem Gitzo ist schon enorm und es fühlt sich wirklich gut an. Ich finde das Gefühl wichtig. Ob es den Preis im Verhältnis zu einem Velbon wert ist? Keine Ahnung...

Wichtig sollte Dir sein, dass Du bei einem langfristigen Einsatz Ersatzteile bestellen kannst. Bei Manfrotto war das ebenso möglich, wie bei Gitzo.

Ich habe in verschiedenen Foren durchaus Gutes von dem Velbon gehört.

Christian J.
11.07.2006, 23:20
Ich habe in verschiedenen Foren durchaus Gutes von dem Velbon gehört.

Ich glaube, wir sollten hier zwischen der Stativ-Einsteigerklasse (keine Ahnung, wie die bei Velbon heißen) und der Profiliga (Sherpa Pro etc.) unterscheiden. Letztgenannte hat tatsächlich einen sehr guten Ruf, von erstgenannter habe ich keine Ahnung.

Christian

Nalu
12.07.2006, 22:13
Gute Stative haben ihren Preis - dass musste auch ich feststellen. Die beste Methode ist seine Kamera mit dem grössten Objektiv mit zum Händler mitnehmen, Kamera montieren und den Selbstauslöser zu betätigen. Wenn sich da etwas bewegt beim Spiegelauslösen ist das Stativ schon mal nix und viele fallen da schon mal weg :cry: weiter kann man dann mal die Funktionen testen. Als Vergleich würde ich da immer mal auch ein Manfrotto, Gitzo oder andere Highendklasse ausprobieren, dann lernt man auch die Vorteile kennen: leichtgängigkeit, präzision, gewicht. Auch mal das Stativ kippen - sprich Standfestigkeit testen.

viel spass beim Testen :bg:

mfg Nalu

Mecoptera
13.07.2006, 09:59
dann lernt man auch die Vorteile kennen: leichtgängigkeit, präzision, gewicht
Zumindest Gewicht würde ich jetzt nicht als Vorteil bei meinem Manfrotto beschreiben (ca. 3kg...), sonst stimme ich dir voll und ganz zu. Wichtig ist allerdings auch die Stabilität bei Kamera im Querformat, viele Schnellwechselplatten lösen sich da bei größeren Objektiven, wenn diese nich genau ausbalanciert sind...

Rainer Duesmann
22.07.2006, 00:07
Hi

hat wer erfahrungen mit den Stativen von denen...
Thx

Yep.

Habe seit kurzem das Velbon Sherpa Pro CF-640 mit FLM CB 32F-0 Kugelkopf. Mit insgesamt 2 Kilo noch Rucksackfähig. Meine KoMi Dynax 7D fühlt sich wohl darauf. Gekommen bin ich von einem billigen Walimex Alu-Stativ. Alles nur krampf zum Ärgern. Es kommt der Tag da will die Säge sägen. Endlich ein Stativ wo jedes Anfassen Spaß macht. Eine Entscheidung für lange Jahre. Ach was erzähl ich hier. Wo Schlafsäcke für 300 Euro gekauft werden, da sollte ein Stativ mit Kugelkopf fürs selbe Geld doch keine Erklärung benötigen.

Rainer

barkas1980
15.11.2006, 20:32
Also - weiss ja nicht - mir wären es die 2kg Zusatzgewicht für ein Stativ nicht wert. Bin aber auch kein Hobby-Fotograf.

Persönlich haben wir als Stativ für unsere popelige Kleinbildkamera so ein Y Stück für unsere Lekistöcke. Gabs mal bei Leki im Werksverkauf.
Das Teil strickt man nach Abschrauben der Griffe an die Enden beider Stöcke und hat dann ein 2Bein. Bei weichem Boden reicht das meistens schon für ne gute Fixierung - Foto dann mit Selbstauslöser. Falls es doch mal wackelt gibts noch ne Schnur, die am YStück befestigt wird, und das ganze abspannt. Dann halt auch für Detailaufnahmen oder so geeignet.
Auf der Spitze des Y ist dann n Kugelgelenk und die Schraube.
Klappt ganz gut für Dämmeraufnahmen, verwackelt halt nicht.
Ist für Euch wahrscheinlich die minder gute Alternative, aber vielleicht interessierts ja jemand - ist halt für wirklich ambitionierte Fotografie sicherlich zu fummelig...

Obs das Y Adapter noch gibt, weiss ich net...

mahyongg
31.12.2006, 18:30
Hi,

bevor du den altbekannten Stativmarathon durchmachst, und mehr Geld ausgibst weil du 10x ein neues kaufst... Die Velbon Sherpa Pro Stative sind für den Preis momentan absolut konkurrenzlos (bzw. gibts noch eine Gitz-Kopie aus China, die in der selben Preislage liegt, kann dazu aber nix sagen..)..

Ich habe das Velbon Sherpa Pro 630 (3 Sektionen, nur etwas länger als das 640er, aber die unteren Beine sind viiiel dicker und es ist minimal leichter.. )

Aufbau und Bedienung sind top. Die Verarbeitung ist für den Preis super, die Mittelsäule brauche ich gar nicht, habe ich deswegen mittels selbstgebauter Alu-Schraube entfernen können. Das sorgt für noch mehr Stabilität.

Denke beim Stativkauf immer daran: bevor du endlos viel sparen willst, ein Stativ was zu schwer ist kommt vielleicht gar nicht mit, und dann nützt es nix. Die Aludinger dämpfen nicht so gut Schwingungen ab wie Kohlefaser (Wind, Spiegelschlag.. etc) und sind meist schwerer als die Velbon. Der Kopf ist das wichtigste! Mit einem guten Schnellverschluß hast Du dann das Stativ in 10 Sek. schußbereit aufgebaut, natürlich plus vom-Rucksack-entfernen.

Als Kugelkopf benutze ich den FLM CB 38 F mit einer Novoflex Schnellwechselplatte für die normalen Arca-Swiss Systemplatten. Das handelt meine DSLR mit 70-200er 2,8 Objektiv locker, bei Dir reicht wohl der CB 32 definitiv auch! Ich finde, FLM hat ein ganz gutes Preis-Leistungsverhältnis, evtl. ist für deine Kamera deren Schnellwechselsystem (das mit den kleinen Schwalbenschwänzen) auch ausreichend, dann wirds langsam superleicht. Billig ist es aber nicht...
Wenn Du unbedingt sparen musst, hol dir einen Velbon Kugelkopf gleich mit, die werden auch erstmal taugen.. sind halt etwas einfacher konstruiert.

Und für die Videokamera, da brauchst du ja eigentlich gleich noch einen Kopf.. es sei denn du kriegst einen Schwenk mit der Panoramaplatte auch so halbwegs ruckfrei hin, sollte aber gehen. Man schneidet ja eh Anfang und Ende weg dann.. noch nen extra Fluidkopf auf Reisen mitschleppen tut wohl keiner, oder??

Nicolas25
12.01.2010, 22:03
Mal eine Frage eines Anfängers:

Passen ALLE DSLR-Kameras auf ALLE Stative? Ist das Gewinde für alle Stative einheitlich? Falls nicht auf was muss ich achten?

Liebe Grüsse
Nicolas25

Jaerven
12.01.2010, 22:05
Das ist einheitlich.
Aber nicht alle Stative sollten unter eine DSLR ;-)

gelöschter Nutzer
12.01.2010, 22:07
Im normalfall nutzt man das Stativ nicht solo.

Sieht eher so aus. Stativ -> Kugelkopf oder vergleichbar -> Wechselplatte -> Kamera.

Um die Frage zu beantworten. Die Gewinde sind genormt und sollten passen, wenn nicht liegt meist ein Adapter bei. Zum Beispiel beim Gorillapod. Der das kleine sowie das große unterstützt.

Christian J.
13.01.2010, 08:31
Im normalfall nutzt man das Stativ nicht solo.

Sieht eher so aus. Stativ -> Kugelkopf oder vergleichbar -> Wechselplatte -> Kamera.

Wobei der Stativkopf und das Stativ bei einfachen Stativen eine untrennbare Einheit sind. Also nicht verwirren lassen. :-)

gelöschter Nutzer
13.01.2010, 08:37
Nur meistens kannste diese Stative so wie sie sind in die Tonne kloppen ^^

Zumindest alle die ich bis jetzt leihweise benutzen durfte / musste.

Christian J.
13.01.2010, 08:42
Nur meistens kannste diese Stative so wie sie sind in die Tonne kloppen ^^

Ja und nein.
Aus "unserer" Warte stimmt Deine Aussage: Wir packen eine analoge oder digitale SLR auf das Stativ, regeln beim Objektiv die optimale Blende ein, nutzen Fernauslöser und Spiegelvorauslösung, warten auf einen Windstillen Moment und wollen dann gefälligst ein knackscharfes Bild, was sich auf auf 2 Meter Breite vergrößern lässt. Da hast Du recht: Ein Stativ, was unter 2kg wiegt und bei dem der Neiger und das Stativ zusammengenietet ist, taugt "uns" maximal als Blitzstativ.

Aber es gibt auch noch "die da draußen" (und da gehört Nicolas dazu, vermute ich): die wollen ein leidig scharfes Bild mit der Kompaktkamera, die Bilder werden auf 10*15cm ausbelichtet oder am Bildschirm angesehen. Meist geht es aber auch nur darum, selbst mit auf's Gruppenfoto zu kommen. Sie schleppen sicher auch keine 5-15kg Fotoausrüstung auf Trekkingtour wie "wir". Für diese Gruppe kann ein leichtes Stativ tauglich sein.

gelöschter Nutzer
13.01.2010, 08:53
OK - schön geschrieben :bg: