PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : GPS für Lappland notwendig?



TÄTÄRÄ
16.03.2006, 17:42
Werde ab Ende Mai bis Anfang Juli in finnisch Lappland unterwegs sein.

Momentan hat's mir die Gegend um den Ivalojoki angetan.
Ich habe aber wenig Lust darauf, einen überlaufenen Weg zu gehen, wo mir am Tag zig Leute entgegen kommen.
Werde wohl auch viel abseits der bekannten Wege laufen.

Klar, wenn ich vielleicht einfach nur den Ivalojoki runterlaufe, werde ich keine entscheidenden Richtungsprobleme bekommen, aber um zu bestimmen, wie weit ich gekommen bin, ob ich meinen Tagesetappen hinterher hinke???

Nun denn, ich habe noch nicht viele Erfahrungen mit GPS und Co und würde mich gggfs. gerne auf den Gebrauch vorbereiten, sprich hier im Süden kleinere Touren machen, damit's nachher da oben auch klappt!

Ist zum Gebrauch eines GPS zu raten, oder ist das unnötiger Luxus?
Ich möchte auch ggfs. kein tolles mit Farb- und sonst-was Display, Hauptsache ich kriege die Koordinaten und kann dann meine Position auf der Karte bestimmen...


Also, Pros und Contras bitte :lol: :lol: :lol:

jackknife
16.03.2006, 17:48
nicht zwingend, aber besser ist.
Matthias

Loon
16.03.2006, 18:01
Wie so oft: man braucht es eigentlich überhaupt nicht, aber wenn man's hat ist's trotzdem schön. :bg: . Ich wollte mein Gecko nicht mehr hergeben.

hc-waldmann
16.03.2006, 18:15
Gibt Sicherheit vor allem bei sehr schlechter Sicht und Gelände mit wenig Orientierungspunkten. Übrigens: obwohl das in Lappland und angesichts deiner Etappen-Entfernungen nicht wirklich eine Rolle spielt: es gibt durchaus Gegenden, wo der übliche Magnet-Kompass und der elektronische des GPS zu sehr verschiedenen Ergebnissen kommen (wegen magn. Deklination, oder beim Hinzuziehen der Papierkarte genauer: dem Zusammenspiel zwischen Nadelabweichung, Deklination und Meridiankonvergenz). Prinzipiell würde ich die Mitnahme eines GPS also immer empfehlen, und stimme zu, dass man nicht unbedingt eines mit Kartendisplay braucht (zumal man die Arbeit mit Karte / Kompass / Höhenmesser nicht verlernen sollte: irgendwann ist die Batterie leer oder das ganze Ding defekt). Das GPS sollte man als Sicherheitsreserve und Komfort-Option nutzen, und sich nicht ausschließlich drauf verlassen. Sorry wenn das jetzt zu pädagogisch klingt, aber man trifft schon mal welche, die sich zu sehr auf die Technik verlassen haben. Entsprechendes gilt für die Bedienung (richtiges Gitter / Map-Datum eingestellt?, wie alt die Deklinationstabelle im Gerät, true-north/mag-north/grid-north?, etc.). Am besten schaust du dir diese superbe Info-Seite (http://kanadier.gps-info.de/a-gpsseite.htm) mal genauer an.

MfG
Hans-Christian Waldmann

Orchid MKII
16.03.2006, 19:25
ein gps ist immer schön... der der keins hat kann es net verstehen, und der der eins hat möcht es nicht mehr hergeben...

>>>nimm es mit

stefN
16.03.2006, 21:17
Waldmanns Ausführungen ist nichts hinzuzufügen!

Grüße von
Stefan

Väinämöinen
17.03.2006, 16:48
Ich hatte eins mit und habe es nur zum Zeitvertreib genutzt.

Meiner Meinung nach braucht man keines.

underwater
17.03.2006, 17:05
Wer wirklich navigieren kann braucht für diese Anwendung keines - und wer nicht navigieren kann verläuft sich auch mit High-TEch-Spielzeug...

Mecoptera
17.03.2006, 18:11
Wer wirklich navigieren kann braucht für diese Anwendung keines - und wer nicht navigieren kann verläuft sich auch mit High-TEch-Spielzeug...

Dann versuche mal bei null Sicht (Schnee, dichter Nebel) mit herkömmlichen Methoden zu navigieren, bin mal gespannt, was da rauskommt...
Unbedingt nötig ist es nicht, es erhöht aber die Sicherheit, und wer mal im Sommer da oben unterwegs war, will danach auch im Winter hin, und da ist dann ein GPS wegen der schnell einsetzenden Dunkelheit (bzw. den wenigen Lichtphasen) zu empfehlen.

marcus
17.03.2006, 18:16
wir konnten unsere GPS geräte letzte woche sehr gut auf der bärenrunde in FIN gebrauchen.
mecoptera war ja auch kurz vor uns oben.
die meisten wege waren vor lauter schnee nicht zu erkennen, schilder und markierungen (wenn vorhanden) zugeschneit oder verweht).
stefan kiste und seine kumpels habn auch aufs GPS zurückgreifen müssen um strecke und hütten zu finden...
also, schaden tuts nicht...


@mecoptera: wieder fitt? schick mal ne PN

gruß, marcus

underwater
17.03.2006, 18:25
Wer wirklich navigieren kann braucht für diese Anwendung keines - und wer nicht navigieren kann verläuft sich auch mit High-TEch-Spielzeug...

Dann versuche mal bei null Sicht (Schnee, dichter Nebel) mit herkömmlichen Methoden zu navigieren, bin mal gespannt, was da rauskommt...
Unbedingt nötig ist es nicht, es erhöht aber die Sicherheit, und wer mal im Sommer da oben unterwegs war, will danach auch im Winter hin, und da ist dann ein GPS wegen der schnell einsetzenden Dunkelheit (bzw. den wenigen Lichtphasen) zu empfehlen.

Ende Mai bis Anfang Juli dürften die Schneestürme auch in Schwedisch Lappland vorbei sein. Und wer zu dieser Zeit ein GPS braucht, der sollte daheim bleiben. Sorry, aber das ist FÜR DIESE ANWENDUNG ja wohl ein reines Spielzeug.

Daß es im Winter z.B. anders aussieht - keine Frage, aber es war hier nach sommerlichen Bedingungen gefragt

Mecoptera
17.03.2006, 18:33
Ende Mai bis Anfang Juli dürften die Schneestürme auch in Schwedisch Lappland vorbei sein. Und wer zu dieser Zeit ein GPS braucht, der sollte daheim bleiben. Sorry, aber das ist FÜR DIESE ANWENDUNG ja wohl ein reines Spielzeug.

Daß es im Winter z.B. anders aussieht - keine Frage, aber es war hier nach sommerlichen Bedingungen gefragt

Schneesturm und Nebel sind hier zwei getrennte Aussagen, und die Tatsache, das es nicht mehr Schneit, bedeutet nicht, das es keinen Nebel gibt. Von brauchen im Sinne von brauchen im normalen Orientierungsalltag war in meinem Beitrag nicht die Rede, sondern meine Aussage war, das es durch oben genannte Bedingungen (Ok, vielleicht nicht Schnee, aber doch Nebel oder sehr dichter Regen) durchaus sein kann, das ein GPS nützlich wäre, und dass das Vorhandensein eines GPS die Sicherheit erhöht. Ich verwende zur Orientierung Kompass und Karte, habe aber immer ein GPS in der Hinterhand. Die Aussage, ein GPS sei Spielzeug ist ebenso korrekt wie die Aussage, im Gebirge sei ein Steinschlagshelm blödsinn; Ob man ihn anzieht bleibt letztlich dem eigenen Sicherheitsbedürfniss überlassen.

underwater
17.03.2006, 19:11
Das GPS erhöht aber auch im Nebel nicht deine Sichtweite oder warnt dich vor gefährlichen Stellen - insofern muß ab einer gewissen Sichtunterschreitung lieber Lager bezogen werden - ansonsten machst DU es dann genauso, wie der BMW Fahrer vor wenigen Jahren, der sich von seinem GPS direkt in die Elbe hat leiten lassen - Susi hätte ihm vielleicht sagen sollen, daß er auf die Fähre warten muß :bash:

Mecoptera
18.03.2006, 13:24
50-1000 Meter Sichtweite genügen, um Orientierung mit klassischen Methoden unmöglich zu machen, und trotzdem erkenne ich gefährliche Stellen.

Mecoptera
18.03.2006, 13:24
50-1000 Meter Sichtweite genügen, um Orientierung mit klassischen Methoden unmöglich zu machen, und trotzdem erkenne ich gefährliche Stellen.

dike
18.03.2006, 13:48
... Und wer zu dieser Zeit ein GPS braucht, der sollte daheim bleiben. Sorry, aber das ist FÜR DIESE ANWENDUNG ja wohl ein reines Spielzeug...

Spannende Aussage und Einstellung ...
... Seit dem ich ein (Map-)GPS habe ist der Kompass nur noch zur Sicherheit hinten im Rucksack. Die Kombination zwischen GPS und Topo(Papier)karte bietet eine andere und oft exaktere Positionsbestimmung, als mit der klassischen Kompass-Peilung. ...Weit weg vom Spielzeug-Charakter.
Dieses gilt für die meisten Gebiete und Wetterbedingungen.
Es steht ja jedem frei sich mit den nostalgischen Grundwerkzeugen einen Weg zu erarbeiten. Wer weiß, dass er es eigentlich kann, braucht sich dieses jedoch nicht auf jeder Tour zu beweisen.

Wer mit dem technischen Fortschritt geht sollte nicht unbedingt zu hause bleiben müssen.

dike

dike
18.03.2006, 13:48
... Und wer zu dieser Zeit ein GPS braucht, der sollte daheim bleiben. Sorry, aber das ist FÜR DIESE ANWENDUNG ja wohl ein reines Spielzeug...

Spannende Aussage und Einstellung ...
... Seit dem ich ein (Map-)GPS habe ist der Kompass nur noch zur Sicherheit hinten im Rucksack. Die Kombination zwischen GPS und Topo(Papier)karte bietet eine andere und oft exaktere Positionsbestimmung, als mit der klassischen Kompass-Peilung. ...Weit weg vom Spielzeug-Charakter.
Dieses gilt für die meisten Gebiete und Wetterbedingungen.
Es steht ja jedem frei sich mit den nostalgischen Grundwerkzeugen einen Weg zu erarbeiten. Wer weiß, dass er es eigentlich kann, braucht sich dieses jedoch nicht auf jeder Tour zu beweisen.

Wer mit dem technischen Fortschritt geht sollte nicht unbedingt zu hause bleiben müssen.

dike

Erny
18.03.2006, 14:34
Ich bin mal suedöstlich von Blåhammeren in eine Schlechtwetterfront geraten, da konnte man die Hand nicht vor den Augen sehen. Ich wollte unbedingt in der Fjällstation uerbernachten, weil bei mir alles durchnässt war. Habe Blåhammeren gefunden, in dem ich regelrecht ueber die Eingangstreppe gestolpert bin.

Ein GPS wäre da schon toll gewesen. Allerdings nur, wenn man bereits zu Hause die Koordinaten von Blåhammeren einprogrammiert hätte.

Många hälsnigar

Erny
18.03.2006, 14:34
Ich bin mal suedöstlich von Blåhammeren in eine Schlechtwetterfront geraten, da konnte man die Hand nicht vor den Augen sehen. Ich wollte unbedingt in der Fjällstation uerbernachten, weil bei mir alles durchnässt war. Habe Blåhammeren gefunden, in dem ich regelrecht ueber die Eingangstreppe gestolpert bin.

Ein GPS wäre da schon toll gewesen. Allerdings nur, wenn man bereits zu Hause die Koordinaten von Blåhammeren einprogrammiert hätte.

Många hälsnigar

Sawyer
18.03.2006, 17:02
Nette Diskussion.

Wie schaut´s aus mit folgender Situation:

Notfall, nächste Strasse-Hütte-Menschen weit entfernt, lebensbedrohliche Lage, Streß, Schmerzen, Müdigkeit, Kälte, Nässe, steife Hände, Topo. Karte mit Swedish Grid und Kartendatum RT90 (u.U. letzte Aktualisierung 10 Jahre her), zum Glück Handy dabei und Möglichkeit ´nen Notruf abzusetzen.

"MayDay Outdoor-Team, this is Fjellrettning, what´s your position?"

Was glaubt Ihr, wer die Antwort schneller geben kann? Derjenige, der die Koordinaten aus der Karte ablesen muss (und hoffentlich auch kann) oder der, der sie auf dem Display hat?

Die Erste-Hilfe-Tasche läßt auch nur der Vollidiot zu Hause und der, der sie mitnimmt ist deshalb nicht zu blöd aufzupassen, wo er lang geht.
Genauso verhält es sich mit Signalraketen, Handy, UKW-Funk....und eben auch mit dem GPS.

Es gehört zur Notfallausrüstung und wird den Schleppenden in einer solchen Situation am meisten erfreuen.
Wer allein losgeht , kann selbst entscheiden inwiefern er vorbeugt.

Wer als Erfahrenster (ehrenamtlicher o. beruflicher Leiter o. einfach nur als der, der´s schon mal gemacht hat) mit einer Gruppe startet und aus Bequemlichkeit den Krempel daheim läßt, der kann froh sein wenn nix passiert o. falls doch, der geschädigte gut Freund ist und das Erlebte akzeptiert.
Denn wenn´s zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen kommt, dann sieht das der Richter unter den Gesuchtspunkten:

Der Erfahrenste/Organisator trägt die Verantwortung für die weniger/nicht Erfahrenen (genauso, und nicht einfach nur die Unerfahrenen) und hat dafür Sorge zu tragen, dass geeignete Mittel zur Verfügung stehen, um:

a.) solche Situationen zu vermeiden und
b.) im Eintrittsfall angemessen reagieren zu können.

Bzgl. GPS heißt das: Stand der Technik und bezahlbar.

Jetzt kann man natürlich einwerfen, das dann auch die Mitnahme eines Sat-Telefons angebracht wäre. In der Indiviual-Reisebranche ist auch das - je nach Zielgebiet - inzwischen Standard (zumindest bei den verantwortungsbewußten Anbietern); für private & ehrenamtliche Unternehmungen mit o.g. Charakter wird dies auch irgendwann zutreffen (wenn der Preis für die Anschaffung erschwinglich wird).


Gruß Sawyer

PS:
Ich nehme mein GPS (Garmin 12 XL, so richtig schön alt und schwer) immer mit, es gibt keine bessere Möglichkeit den Umgang damit zu üben. Als Sahnehäubchen dann noch in eine 0815-Touristenwanderkarte selbst ein Koordinatengitter einzeichnen und die Welt ist wieder rund :wink:

Sawyer
18.03.2006, 17:02
Nette Diskussion.

Wie schaut´s aus mit folgender Situation:

Notfall, nächste Strasse-Hütte-Menschen weit entfernt, lebensbedrohliche Lage, Streß, Schmerzen, Müdigkeit, Kälte, Nässe, steife Hände, Topo. Karte mit Swedish Grid und Kartendatum RT90 (u.U. letzte Aktualisierung 10 Jahre her), zum Glück Handy dabei und Möglichkeit ´nen Notruf abzusetzen.

"MayDay Outdoor-Team, this is Fjellrettning, what´s your position?"

Was glaubt Ihr, wer die Antwort schneller geben kann? Derjenige, der die Koordinaten aus der Karte ablesen muss (und hoffentlich auch kann) oder der, der sie auf dem Display hat?

Die Erste-Hilfe-Tasche läßt auch nur der Vollidiot zu Hause und der, der sie mitnimmt ist deshalb nicht zu blöd aufzupassen, wo er lang geht.
Genauso verhält es sich mit Signalraketen, Handy, UKW-Funk....und eben auch mit dem GPS.

Es gehört zur Notfallausrüstung und wird den Schleppenden in einer solchen Situation am meisten erfreuen.
Wer allein losgeht , kann selbst entscheiden inwiefern er vorbeugt.

Wer als Erfahrenster (ehrenamtlicher o. beruflicher Leiter o. einfach nur als der, der´s schon mal gemacht hat) mit einer Gruppe startet und aus Bequemlichkeit den Krempel daheim läßt, der kann froh sein wenn nix passiert o. falls doch, der geschädigte gut Freund ist und das Erlebte akzeptiert.
Denn wenn´s zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen kommt, dann sieht das der Richter unter den Gesuchtspunkten:

Der Erfahrenste/Organisator trägt die Verantwortung für die weniger/nicht Erfahrenen (genauso, und nicht einfach nur die Unerfahrenen) und hat dafür Sorge zu tragen, dass geeignete Mittel zur Verfügung stehen, um:

a.) solche Situationen zu vermeiden und
b.) im Eintrittsfall angemessen reagieren zu können.

Bzgl. GPS heißt das: Stand der Technik und bezahlbar.

Jetzt kann man natürlich einwerfen, das dann auch die Mitnahme eines Sat-Telefons angebracht wäre. In der Indiviual-Reisebranche ist auch das - je nach Zielgebiet - inzwischen Standard (zumindest bei den verantwortungsbewußten Anbietern); für private & ehrenamtliche Unternehmungen mit o.g. Charakter wird dies auch irgendwann zutreffen (wenn der Preis für die Anschaffung erschwinglich wird).


Gruß Sawyer

PS:
Ich nehme mein GPS (Garmin 12 XL, so richtig schön alt und schwer) immer mit, es gibt keine bessere Möglichkeit den Umgang damit zu üben. Als Sahnehäubchen dann noch in eine 0815-Touristenwanderkarte selbst ein Koordinatengitter einzeichnen und die Welt ist wieder rund :wink:

Snuffy
18.03.2006, 18:04
Hmm ich hab zwar nen Kompass bei aber hab den noch nie wiklich genutzt. Bis jetzt immer nach Sicht/ Gefühl und Karte ;). Hat immer bestens geklappt und wüsste nich warum ich da nen GPS brauchen sollte. Wenn man es hat kann man es sicher mitnehmen, zur Sicherheit, aber nötig? Ich denke nicht.
Wenn es wirklich mal arg schlechtes Wetter is dann stellt man halt sein Zelt auf. Mit entpsrechender Ausrüstung/Planung sollte das auch kein Prob sein da dann auch mal 2-3 Tage(ungewollterweise) zu bleiben.

In Schweden hat ja fast jeder Berg, Schlucht etc nen Namen da sollte dann die Ortanghabe auch anderweitig möglich sein. 3km südöstlich vom Ufer der ...., auf der Verbinungslinie zwischen dem und dem Gipfel, oder so. Wenn, ja wenn man denn nen Satfon mit hat.




Snuffy

Snuffy
18.03.2006, 18:04
Hmm ich hab zwar nen Kompass bei aber hab den noch nie wiklich genutzt. Bis jetzt immer nach Sicht/ Gefühl und Karte ;). Hat immer bestens geklappt und wüsste nich warum ich da nen GPS brauchen sollte. Wenn man es hat kann man es sicher mitnehmen, zur Sicherheit, aber nötig? Ich denke nicht.
Wenn es wirklich mal arg schlechtes Wetter is dann stellt man halt sein Zelt auf. Mit entpsrechender Ausrüstung/Planung sollte das auch kein Prob sein da dann auch mal 2-3 Tage(ungewollterweise) zu bleiben.

In Schweden hat ja fast jeder Berg, Schlucht etc nen Namen da sollte dann die Ortanghabe auch anderweitig möglich sein. 3km südöstlich vom Ufer der ...., auf der Verbinungslinie zwischen dem und dem Gipfel, oder so. Wenn, ja wenn man denn nen Satfon mit hat.




Snuffy

Sawyer
18.03.2006, 18:53
Klar, oftmals reicht ein Blick auf die Karte aus, um zu wissen wo´s langgeht, aber auch hier nutze ich den Gunst der Stunde, den Umgang mit dem Navigationswerkzeug zu üben.

In den heimischen Wäldern tingele ich auch oft genug mit Karte & Kompass rum; obwohl ja hier auch so ziemlich jeder Weg, Baum u. Stein ausgeschildert ist.
Das ist einfach nur das Basistraining und in der Pampa kommen dann die "Advanced"-Lektionen dran :P
Das hat schon mal zu ´nem kleinen Orientierungskurs für ´ne Rentner-Wandergruppe geführt - war witzig :bg:

Sawyer
18.03.2006, 18:53
Klar, oftmals reicht ein Blick auf die Karte aus, um zu wissen wo´s langgeht, aber auch hier nutze ich den Gunst der Stunde, den Umgang mit dem Navigationswerkzeug zu üben.

In den heimischen Wäldern tingele ich auch oft genug mit Karte & Kompass rum; obwohl ja hier auch so ziemlich jeder Weg, Baum u. Stein ausgeschildert ist.
Das ist einfach nur das Basistraining und in der Pampa kommen dann die "Advanced"-Lektionen dran :P
Das hat schon mal zu ´nem kleinen Orientierungskurs für ´ne Rentner-Wandergruppe geführt - war witzig :bg:

AP
18.03.2006, 21:03
Wo ihr schon dabei seid. So ein GPS ist vollkommen nutzlos, wenn man nicht die Hütten mitsamt ihren Koordinaten VOR der Tour in das Ding gehauen hat.
(Weiss ich aus aktuellem Anlass, vor etwa 2 Wochen: -35°C von der Dunkelheit überrascht und laut GPS noch 435km bis zur Hütte! :bg: :lol: )

ontopic: Ist schon praktisch, aber auf Sommertouren eher ein interessantes Spielzeug, kann man auch zuhause lasse.
AP

AP
18.03.2006, 21:03
Wo ihr schon dabei seid. So ein GPS ist vollkommen nutzlos, wenn man nicht die Hütten mitsamt ihren Koordinaten VOR der Tour in das Ding gehauen hat.
(Weiss ich aus aktuellem Anlass, vor etwa 2 Wochen: -35°C von der Dunkelheit überrascht und laut GPS noch 435km bis zur Hütte! :bg: :lol: )

ontopic: Ist schon praktisch, aber auf Sommertouren eher ein interessantes Spielzeug, kann man auch zuhause lasse.
AP

Mecoptera
18.03.2006, 22:23
Karte mit Swedish Grid und Kartendatum RT90

und die Welt ist wieder rund

TSTSTS...
Also auf Ellipsoid hätten wir uns vielleicht noch einigen können :bg: :bg: :bg:

Mecoptera
18.03.2006, 22:23
Karte mit Swedish Grid und Kartendatum RT90

und die Welt ist wieder rund

TSTSTS...
Also auf Ellipsoid hätten wir uns vielleicht noch einigen können :bg: :bg: :bg:

Sawyer
18.03.2006, 23:41
Na juut, aber früher war die Welt ja schließlich eine Scheibe und da ist rund ja doch schon ein Fortschritt.
:roll: :roll:

Sawyer
18.03.2006, 23:41
Na juut, aber früher war die Welt ja schließlich eine Scheibe und da ist rund ja doch schon ein Fortschritt.
:roll: :roll:

cd
19.03.2006, 01:40
Also auf Ellipsoid hätten wir uns vielleicht noch einigen können :bg: :bg: :bg:
Nee, sorry, wenn schon dann richtig: Geoid. :bg: :wink:

cd
19.03.2006, 01:40
Also auf Ellipsoid hätten wir uns vielleicht noch einigen können :bg: :bg: :bg:
Nee, sorry, wenn schon dann richtig: Geoid. :bg: :wink:

Sawyer
19.03.2006, 11:01
...ja die Welt, ist ein Karusell, und dreht sich schnell... :-?

Hauptsache, das Gitter paßt drauf :bg:

Sawyer
19.03.2006, 11:01
...ja die Welt, ist ein Karusell, und dreht sich schnell... :-?

Hauptsache, das Gitter paßt drauf :bg:

Mecoptera
19.03.2006, 11:46
Nee, sorry, wenn schon dann richtig: Geoid.
Wo sich ein Geoid doch beliebig genau durch ein Ellipsoid beschreiben lässt 8)

Mecoptera
19.03.2006, 11:46
Nee, sorry, wenn schon dann richtig: Geoid.
Wo sich ein Geoid doch beliebig genau durch ein Ellipsoid beschreiben lässt 8)

Ralf S
20.03.2006, 13:28
Ein GPS-Gerät kann dort schon empfehlenswert sein.
Allerdings solltest Du Dich dann auch, wie schon von anderen erwähnt, vorab intensiver mit Gerät und Karte auseinandersetzen, um kein "Schiffbruch" zu erleiden (z. B. mit dem speziellen Koordinaten-System der finnischen Topo-Karten). Man kann auch einiges falsch machen.
Ein paar Infos zum Einsatz von GPS gibt's z. B. hier (diese Link wurde Dir allerdings schon genannt):
http://www.kanadier.gps-info.de/a-gpsseite.htm

Viel Spaß in Finnland wünscht
Ralf

Ralf S
20.03.2006, 13:28
Ein GPS-Gerät kann dort schon empfehlenswert sein.
Allerdings solltest Du Dich dann auch, wie schon von anderen erwähnt, vorab intensiver mit Gerät und Karte auseinandersetzen, um kein "Schiffbruch" zu erleiden (z. B. mit dem speziellen Koordinaten-System der finnischen Topo-Karten). Man kann auch einiges falsch machen.
Ein paar Infos zum Einsatz von GPS gibt's z. B. hier (diese Link wurde Dir allerdings schon genannt):
http://www.kanadier.gps-info.de/a-gpsseite.htm

Viel Spaß in Finnland wünscht
Ralf

chinook
20.03.2006, 13:31
Nee, sorry, wenn schon dann richtig: Geoid.
Wo sich ein Geoid doch beliebig genau durch ein Ellipsoid beschreiben lässt 8)

Diese Aussage könnte falscher kaum sein.

-chinook

chinook
20.03.2006, 13:31
Nee, sorry, wenn schon dann richtig: Geoid.
Wo sich ein Geoid doch beliebig genau durch ein Ellipsoid beschreiben lässt 8)

Diese Aussage könnte falscher kaum sein.

-chinook

Sawyer
20.03.2006, 13:44
Na schieß los. Klär uns mal auf. Ich geb´ Dir soviel Zeit bis ich es rausgegoogelt habe :bg: 8)

Geometrie in der Schule ist schon ´ne Weile her.

:-)

Erster Treffer und sehr informativ:

Click (http://www.kowoma.de/gps/geo/mapdatum.htm)

Sawyer
20.03.2006, 13:44
Na schieß los. Klär uns mal auf. Ich geb´ Dir soviel Zeit bis ich es rausgegoogelt habe :bg: 8)

Geometrie in der Schule ist schon ´ne Weile her.

:-)

Erster Treffer und sehr informativ:

Click (http://www.kowoma.de/gps/geo/mapdatum.htm)

chinook
20.03.2006, 13:58
Na schieß los. Klär uns mal auf. Ich geb´ Dir soviel Zeit bis ich es rausgegoogelt habe :bg: 8)




Wikipedia - was sonst.


-chinook

chinook
20.03.2006, 13:58
Na schieß los. Klär uns mal auf. Ich geb´ Dir soviel Zeit bis ich es rausgegoogelt habe :bg: 8)




Wikipedia - was sonst.


-chinook

Mecoptera
20.03.2006, 14:33
Mecoptera hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Nee, sorry, wenn schon dann richtig: Geoid.

Wo sich ein Geoid doch beliebig genau durch ein Ellipsoid beschreiben lässt


Diese Aussage könnte falscher kaum sein.


Wikipedia - was sonst.

Ah, Wicki, meine Lieblingsquelle grundlegender mathematischer Fehler und Missverständnisse :P
Befreie dich und den Ellipsoid doch mal von der Vorstellung, dass da nur zwei Brennpunkte sein dürfen, dann klappts wieder (man kann damit sogar ganz gut die Gestalt einer Kartoffel approximieren, wie ich mit einem selbstgeschriebenen Programm mal versucht habe :bg: )

Mecoptera
20.03.2006, 14:33
Mecoptera hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Nee, sorry, wenn schon dann richtig: Geoid.

Wo sich ein Geoid doch beliebig genau durch ein Ellipsoid beschreiben lässt


Diese Aussage könnte falscher kaum sein.


Wikipedia - was sonst.

Ah, Wicki, meine Lieblingsquelle grundlegender mathematischer Fehler und Missverständnisse :P
Befreie dich und den Ellipsoid doch mal von der Vorstellung, dass da nur zwei Brennpunkte sein dürfen, dann klappts wieder (man kann damit sogar ganz gut die Gestalt einer Kartoffel approximieren, wie ich mit einem selbstgeschriebenen Programm mal versucht habe :bg: )

Sawyer
20.03.2006, 14:56
Es weicht zwar vom eigentlichen Thema ein bisserl ab, aber wenn hier schon auf Fehler aufmerksam gemacht wird, könntet Ihr sie wenigstens begründen und erzählen was richtig. :wink:

Sawyer
20.03.2006, 14:56
Es weicht zwar vom eigentlichen Thema ein bisserl ab, aber wenn hier schon auf Fehler aufmerksam gemacht wird, könntet Ihr sie wenigstens begründen und erzählen was richtig. :wink:

Mecoptera
20.03.2006, 15:03
Wie bereits gesagt, wenn man die Anzahl an Brennpunkten entsprechend weit hochschraubt, kann man Geoide ganz gut damit Beschreiben, mit dem 0815-2-Brennpunkt Ellipsoid geht das natürlich nicht. (Ich hoffe mal das reicht als Begründung, und ich muss keinen formalen Beweeis hier posten :P )

Mecoptera
20.03.2006, 15:03
Wie bereits gesagt, wenn man die Anzahl an Brennpunkten entsprechend weit hochschraubt, kann man Geoide ganz gut damit Beschreiben, mit dem 0815-2-Brennpunkt Ellipsoid geht das natürlich nicht. (Ich hoffe mal das reicht als Begründung, und ich muss keinen formalen Beweeis hier posten :P )

TÄTÄRÄ
20.03.2006, 15:05
Ok, also soviel zu dazu, was aus einer einfachen Frage werden kann :o :o :o

Ich war mir bis jetzt zwar immer etwas unschlüssig, werde aber nun wohl eins mitnehmen.
Einfach und alleine aus dem Grund, dass es nun auch noch Gegenden gibt, wo man auch mal länger als ein paar Tage niemanden sieht und so "einfach" im Falle eines Falles etwas mehr auf der sicheren Seite steht.

Und wenn's im Endeffekt nur eine witzige Spielerei ist, naja, dann ist's eben ne witzige Spielerei und ich bin glücklich, dass ich's nicht wirklich gebraucht hab.

Die Frage war nun eher so gemeint, ob mir jemand Hinweise geben kann.
Also in der Form: Naja, brauchen wirst Du's wahrscheinlich nicht, aber im Falle eines Falles wirst Du glücklich sein, eins zu haben.
ODER: Ach was, ich war 2 Jahre da oben und hab meinen Weg ohne Kompass gefunden...

Einfach was informatives :wink: :wink: :wink:

Und ehrlich gesagt, ist es mir egal, ob sich die Erde nun durch ein Ellipsoid beliebig genau beschreiben läßt :roll: :roll: :roll: :roll:

TÄTÄRÄ
20.03.2006, 15:05
Ok, also soviel zu dazu, was aus einer einfachen Frage werden kann :o :o :o

Ich war mir bis jetzt zwar immer etwas unschlüssig, werde aber nun wohl eins mitnehmen.
Einfach und alleine aus dem Grund, dass es nun auch noch Gegenden gibt, wo man auch mal länger als ein paar Tage niemanden sieht und so "einfach" im Falle eines Falles etwas mehr auf der sicheren Seite steht.

Und wenn's im Endeffekt nur eine witzige Spielerei ist, naja, dann ist's eben ne witzige Spielerei und ich bin glücklich, dass ich's nicht wirklich gebraucht hab.

Die Frage war nun eher so gemeint, ob mir jemand Hinweise geben kann.
Also in der Form: Naja, brauchen wirst Du's wahrscheinlich nicht, aber im Falle eines Falles wirst Du glücklich sein, eins zu haben.
ODER: Ach was, ich war 2 Jahre da oben und hab meinen Weg ohne Kompass gefunden...

Einfach was informatives :wink: :wink: :wink:

Und ehrlich gesagt, ist es mir egal, ob sich die Erde nun durch ein Ellipsoid beliebig genau beschreiben läßt :roll: :roll: :roll: :roll:

Mecoptera
20.03.2006, 15:09
Und ehrlich gesagt, ist es mir egal, ob sich die Erde nun durch ein Ellipsoid beliebig genau beschreiben läßt
Die Form der Erdoberfläche, nicht die Erde :bg: :bg: :bg:
Und was deine Frage betrifft, vorschlag NO1 halte ich für richtig: man braucht es 98% der Zeit nicht, aber in den restlichen 2% ist man froh, wenn mans hat...

Mecoptera
20.03.2006, 15:09
Und ehrlich gesagt, ist es mir egal, ob sich die Erde nun durch ein Ellipsoid beliebig genau beschreiben läßt
Die Form der Erdoberfläche, nicht die Erde :bg: :bg: :bg:
Und was deine Frage betrifft, vorschlag NO1 halte ich für richtig: man braucht es 98% der Zeit nicht, aber in den restlichen 2% ist man froh, wenn mans hat...

Sawyer
20.03.2006, 15:14
An die Ausschweifungen wirst Du Dich gewöhnen müssen :bg:

Viel Spaß bei der Tour.

Gruß Sawyer

PS: Macht jetzt einer ´nen neuen Thread auf, Geoid vs. Ellipsoid? 8)

Sawyer
20.03.2006, 15:14
An die Ausschweifungen wirst Du Dich gewöhnen müssen :bg:

Viel Spaß bei der Tour.

Gruß Sawyer

PS: Macht jetzt einer ´nen neuen Thread auf, Geoid vs. Ellipsoid? 8)

Mecoptera
20.03.2006, 17:17
Möge die Schlacht beginnen :bg:

Mecoptera
20.03.2006, 17:17
Möge die Schlacht beginnen :bg:

Christine M
25.03.2006, 11:23
Nachdem schon vieles gesagt wurde, hier noch ein paar Überlegungen von meiner Seite:

Wir sind gerade zurück von einer Tour im UKK Nationalpark, also in der Nähe der Ecke, in die du hinwillst. Bei der Tour habe ich mein GPS zum ersten Mal richtig eingesetzt (im Gegensatz zu nur Tracks oder Wegepunkte abspeichern). Wir hätten uns auch ohne GPS nicht verlaufen, aber es war nett bis hilfreich, eines zur Positionsbestimmung haben. Nicht in dem Sinn "noch soundsoviel km Luftlinie bis zur Hütte", sondern Positionsbestimmung auf der Karte, ggf. auch in Bezug auf die Lage einer Hütte. Das ist im Wald ohne Sichtung irgendwelcher markanten Punkte nur mit Karte und Kompass nämlich nicht so ganz einfach. Wir hatten aber auch kein schlechtes Wetter, für den Fall hätte ich das GPS als notwendig angesehen.

Das finnische Gitter-System ist auch für Einstiger sehr gut handhabbar, zusammen mit einer guten Karte (vorzugsweise 1:50.000) kann man damit seine Position sowie die Position einer Hütte oder sonstiger interessanter Punkte schon ziemlich genau bestimmen. (OK, einmal lagen wir auch etwas daneben :bg: ) Der Empfang war sehr gut dort. Für diesen Zweck würde ich eines der einfachen Geräte wie das Gecko für ausreichend halten.

Ich kenne jetzt zwar das Gebiet entlang des Ivalojoki nicht, würde aber mal vermuten, daß es dort ziemlich viel Wald hat. In dem Fall halte ich ein GPS für sinnvoll. Wie gesagt sinnvoll, zwingend notwendig ist es sicherlich nicht, früher ging es ja auch ohne. Aber mal angenommen, du willst in ein bestimmtes Seitental abzweigen - wenn du im Wald bist, und nur Bäume um dich herum siehst, kann es ziemlich schwer sein zu bestimmen, wann denn nun das Seitental kommt. (OK, vermutlich kommt aus dem Seitental ein Fluß, aber vermutlich gibt es dort zig Seitenflüsse). Oder um eine Hütte irgendwo im Wald zu finden (sofern sich diese nicht durch irgendwelche kleinen Trampelpfade ankündigt - k. A. wie es im Sommer dort ausschaut).

Was die Jahreszeit betriff: Mai ist dort eigentlich noch nicht Sommer. Nicht nur was die Temperaturen betrifft, sondern auch im Hinblick auf Schnee. Im UKK Nationalpark (der allerdings auch höher gelegenes Fjell miteinschließt) beginnt die Wandersaison wohl so etwa Ende Juni, auch dann ist zumindest nordseitig noch mit Schneefeldern zu rechnen. Das habe ich nur gehört, ich war selber um die Jahreszeit noch nicht dort. Zudem würde ich vermuten, daß aufgrund der Schneeschmelze mit sehr viel Wasser in den Flüssen zu rechnen ist, das Queren von Seitenflüssen könnte dann eventuell problematisch sein. Wenn du sowieso in Finnland bist, würde ich es für ratsam halten, dich mal zu erkundigen, wie die Bedingungen zu dieser Zeit dort typischerweise aussehen.

PS: noch ein letzter Punkt: du kannst dort eventuell Netzabdeckung fürs Handy haben. Im Falle eines Falles, wenn doch mal etwas passieren sollte, kannst du mit Handy + GPS deine exakte Position durchgeben.

Viele Grüße
Christine

derMac
25.03.2006, 14:11
Das finnische Gitter-System ist auch für Einstiger sehr gut handhabbar, zusammen mit einer guten Karte (vorzugsweise 1:50.000) kann man damit seine Position sowie die Position einer Hütte oder sonstiger interessanter Punkte schon ziemlich genau bestimmen. (OK, einmal lagen wir auch etwas daneben :bg: ) Der Empfang war sehr gut dort. Für diesen Zweck würde ich eines der einfachen Geräte wie das Gecko für ausreichend halten.
Zum Danebenliegen: Das aufgedruckte Gitter hatte auf der einen Karte 1-km-Abstände, auf der anderen 5 km (gleicher Hersteller :grrr: ). Wenn man dann die Entfernungen nicht mit dem Lineal misst, sondern schätzt, (was in vielen Fällen vollkommen ausreicht), kommt man nach dem Kartenwechsel schon mal durcheinander. Wenns wichtig ist, also genau aufpassen!
Auf Grund des vorhandenen GPS hab ich am Anfang übrigens deutlich seltener auf die Karte geschaut als sonst, was die Positionsbestimmung ohne GPS etwas erschwert hat. Also besser Karte und Kompass so verwenden, als hätte man kein GPS.

Mac

Sawyer
25.03.2006, 15:10
Und hier noch ein kleiner Tip für eine gute Übung.

Probiert einfach mal die klassische Koppelnavigation aus. Richtung bestimmen, Laufgeschwindigkeit schätzen und die Zeit, die Ihr geht und diese Strecke in die Karte übertragen. Nach einem halben Tag könnt Ihr dann mittels GPS den Erfolg überprüfen.

Hat zwei ganz große Vorteile:
1. Ihr bekommt für den Umgang mit Karte und Kompass ein gutes Gefühl
2. Ihr schont die Batterien vom GPS


Gruß Sawyer

TÄTÄRÄ
29.03.2006, 23:24
Hui Christine,

vielen Dank, das waren eine Menge Tipps.
Stimmt, die Nebenflüsse können einem bestimmt bei der Schneeschmelze erheblich "zusetzen". Vor allem weil wir hier einen erstaunlich langen und kalten Winter haben, scheine ich an dem "Problem" nicht wirklich vorbei zu kommen!
Werde mich aber mal hier informieren, wie die Finnen die Lage dort oben einschätzen!

Zum üben werde ich dann ab morgen kommen, da ich dann endlich das Gerät bekomme und dann ausgiebig beim Langlaufen im Wald üben kann!
Einfach um mal alle Einzelheiten "spielerisch" kennen zu lernen.

Tobias

Christine M
30.03.2006, 00:03
Das mit dem "kalt" können einige hier aus dem Forum sicher bestätigen. :bg:

Viel Spaß beim Üben ... und beim Langlaufen, hier ist nix mehr mit Schnee.

Christine