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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verwendung einer kurzen Isomatte (3/4, 119 mm) TAR, usw.



fritzn
14.03.2006, 11:50
Hallo,

ich überlege, ob ich eine selbstaufblasbarende Kurzmatte anschaffen soll.
Gewicht und Packmaß überzeugen, aber wie sieht es mit dem Handling aus?

Habe folgendes überlegt:
- dicker als 2,5 cm ist evtl. unbequem im Übergang zu den Beinen
(Extrembsp.: Exped Downmat 7 short mit 7 cm Dicke)
- dünner als 2,5 cm bringt nicht mehr alle Vorteile (Isolation, Komfort) einer Aufblasmatte.

Daraus ergibt sich dann (Gewicht und Packmaß als Priorität) eine Thermarest Prolite 3 short.
2,5 cm dick, 370 gr (wirklich?), 28 x 12 (wirklich?), R-Wert: 2,3

Mit was kombiniert ihr eure Matten an den Beinen?
Liegt ihr auch mit dem Kopf auf der Matte, oder nur mit den Schultern?

Dachte dann an folgende Set-Ups:
Sommer alpin
Alu-Unterlage (180 g), TAR
Übergang Mittelgebirge
Bundeswehr-Faltmatte (330 g), TAR
Winter Mittelgebirge
dickere Alu-Unterlage (550 g), großer Rucksack unter den Beinen, TAR

Evtl. reicht es auch im Sommer nur den Beinbereich zu unterlegen, nicht die ganze Fläche.
Evtl. genügt auch ein Sitzkissen an den Füssen?

Ich würde sowohl mit Zelt als auch mal nur mit Tarp auf Tour sein.
Ich würde gerne Mountainbike-touren (nicht im Winter) machen, auch Alpencross, daher soll das Packmaß möglichst winzig sein (Was die Z-Lite leider nicht ist, sonst wärs die geworden.)

Schildert mal bitte eure Erfahrungen mit so kurzen Matten, danke und Gruß!

Nicki
14.03.2006, 16:58
Hi

Ich nehm auch eine 3/4 Matte mit (Tar Guide Light) - die Beine leg ich auf den Rucksack. Bis 0° im Zelt keine Probleme.
Für mich bequem und leichter- wie es im Winter klappt???

gruß FS

ekke
14.03.2006, 17:56
kommt halt darauf an wo du schläfst.
wenn du zb am hang mal schläfst rutschst du so oder so runter. dann ist evt 3/4 ganz schön scheise.

dappi
14.03.2006, 22:37
hi fritzn,
ich benutze oft die TAR Prolite 3 Short und darunter eine Artiach Light Plus (170g, ebenfalls R=2,3). eine geniale kombination.
das sind 370 + 170 = 540 g, die einen sogar bei den jetzigen nachttemperaturen (-5 bis -10°C) locker warmhalten.

zwei matten zu verwenden kombiniert die vorteile beider systeme. komfort durch die prolite, gewichtseinsparung durch die artiach. und gleichzeitig auch noch zusätzlicher durchstechschutz. :wink:

grüße,
dappi

fritzn
15.03.2006, 00:32
Ja, so wars gedacht!

Ok, die Artiach ist ein toller Tip - ich hatte jetzt so diese 200g - 3,99 € - Alu-Isomatten im Kopf...

Aber 170 g ist natürlich noch leichter als diese!

Also Sinn macht das auf jeden Fall...
Wer kann denn die kurzen Matten gar nicht leiden und warum?

ElShootre
15.03.2006, 11:51
warum nimmst du denn nicht einfach ne prolite 3?? wiegt 550g und du liegst bequem, musst nicht deine beine aufn rucksack packen. packmaß bei ner kurzen ist 28x12 und bei der langen 28x14. ich denke die 2cm bekommst du auch noch verpackt.... aber du kannst dir ja noch die Artiach einpacken. axo, die kurze und die Artiach wiegen übrigens auch 540g nur 10g weniger. ob das gespart gewicht den kompfort schlägt?? weiß nicht.... :sleep:

dappi schrieb:

...ich benutze oft die TAR Prolite 3 Short und darunter eine Artiach Light Plus (170g, ebenfalls R=2,3). eine geniale kombination.
das sind 370 + 170 = 540 g, die einen sogar bei den jetzigen nachttemperaturen (-5 bis -10°C) locker warmhalten...

das "locker warmhalten" kann ich dir nicht glauben, ich denke da wird er sich tierisch die eier abfrieren. habe ne TAR ultralite (die ist nichtmal so extrem gestanzt wie ne prolite und auch nicht so körperbetont geschnitten und 183cm lang) mit der BW matte kombiniert und ab 0°C kommt die kälte von unten durch... :bash:

mfg andy

fritzn
15.03.2006, 12:20
Ich kann mich eben auch nicht so richtig entscheiden... daher dieser Thread.

Ich mache eben verschieden Arten von Touren. Und suche jetzt eine Kombination, die für alles passt.

MTB/Sommer/hochalpin
Brauchts nicht sooo viel Isolation, aber etwas Komfort wäre gut.
Ein Fall für eine 2,5 aufblasbare mit Minimum-Gewicht und v.a. Minimum-Packmaß.

Das Packmaß ist hier das Killerkriterium. Mein Rucksack ist der deuter Transalpine 30 l. Da soll/muss alles rein (SchlaSa, Iso, Tarp oder Zelt, Verpflegung, Küche, Klamotten, Werkzeug, usw...;-)
Auf Packtaschen und Gepäckträger hab ich keinen Bock, bzw. das ist die Herausforderung, alles in den Rucksack zu kriegen und unter 10 kg zu bleiben.
Eine herkömmliche Isomatte ist viel zu sperrig. Auch die Artiach wird bei halber Höhe ganz schön dick. (Ist nicht vorgesehen v. A., geht aber).
Es käme also schon ein wenig drauf an, ob 12 oder 14 Durchmesser.

Andererseits gehen wir auch im Winter gerne wandern. Mittelgebirge.
Da wäre wieder ne fette Matte von Vorteil. Gewicht ist trotzdem ein Thema.
Aber ein bisschen kommts ja auch aufs Geld an...

PL3 short + Artiach klingt ziemlich vielseitig.
Die Frage nach PL3 reg + Artiach ist trotzdem berechtigt....
Die Rucksack-Beine-hochlegen Aktion ist mir nämlich nicht so ganz geheuer, bin Seitenschläfer...
D.h. im Sommer kann ich mir das noch vorstellen, im Winter weniger.


Ich muss einfach mal probepacken, wenn der Schlafsack da ist.

fritzn
15.03.2006, 12:22
Welchen R-Wert hat die BW-Matte? ;-))
(grün, faltbar)

Kann man das rauskriegen?
Wie misst man nen R-Wert?

Wie erhöht der sich bei Kombination der Matten? linear, exponential;-)

fritzn
15.03.2006, 12:27
Achso:

Vorteile einer BW-Matte:

- Packmaß
- unempfindlich
- einigermaßen leicht
- billig
- etwas breiter als die TAR (54 cm)

Die Isolation ist natürlich lächerlich. Habe sie auch nur als Unter-Unterlage, bzw. gekürzt für den Bein-Abschnitt in Betracht gezogen.
Gekürzt auf 2/5 hat sie 130 gr.

RidgeRest, Z-Rest und Light Plus sind sicher um Längen überlegen, packen sich aber nur recht groß.

fritzn
15.03.2006, 14:03
Habe eine Aufstellung diverser Matten gemacht.
Der Quotient aus R-Wert und Gewicht gibt erstmal Orientierung über die effektive Güte der Isolierung abhängig vom Gewicht.

Ich muss noch das Packmaß berücksichtigen (für meinen 30 l-Sack).
Den Komfort muss man natürlich auch selbstständig einschätzen.
Zuletzt der Preis.

R 2,2 = 0° (Exped)

R/W-Tabelle:

Bewertungen:
- 0,003x
o 0,004x
+ 0,006x
++ 0,001x

BW schtz 330 g 1,3 _ - (0,0039) geschätzter R-Wert

Z-L 440 g 2,2 _ o (0,005)
LP 170 g 2,3 _ ++ (0,0135) ++ bei voller Länge / Packmaß schlecht
PL3 370/552 g 2,3 _ +/o (0,0062/0,0041) + kurz / Packmaß super / leicht / Bike
RR 260/400 g 2,6 _++/+ (0,01/0,0065) ++ kurz / Packmaß schlecht / sehr leicht / Hike -> ModCutting
PL4 482/700 g 3,2 _ +/o (0,0066/0,0045) _- (936g/0,0034) + kurz / Packmaß super / Gewicht ok / Bike // deutlich besserer R & Komfort, 100 g mehr, Wintertauglich (voll aufgeblasen)
SIM 3,8 890g 3,4 _ - (0,0038) schlecht
TL 910 g 3,8 _ o (0,0041)
SIM7 790/1240 4,8 _ +/- (0,0060/0,0038)
Dwn7 490/790 4,9 _++/+ (0,01/0,0062) + bei voller Länge / Packmaß ok / Gewicht ok

Legende der Modelle:
TAR Z-Lite, Ridge Rest kurz/lang, ProLite 3/4 kurz/lang, TrailLite
Artiach Light Plus (LP)
Exped SIM 3,8/7 kurz/lang und Downmat 7 kurz/lang)

An der Ridge Rest könnte ich ja etwas rumschneiden, also längs- und querteilen und wieder mit Tape kleben. Faltbar machen. Doch: hält das und was wiegt es dann mehr und wie günstig wird das Packmaß? Was ist mit Kältebrücken? lohnt sich das... billiger ist das schon.


Also wäre die Prolite 4 kurz gut für mich, wenn ich den Winter einbeziehe, 100 g mehr akzeptiere, die höhere Stufe von 3,8 cm nicht stört, und das Packmaß möglich ist. Und der hohe Preis.

Die PL3 kurz, wenn mehr Fokus auf Leichtigkeit und Packmaß und weniger Winter. Niedrigerer Übergang. Etwas billiger.

Sollte dann PL3 werden. Für den Winter mit einigen Ergänzungen.

Mäni
15.03.2006, 23:18
Für eine MTB-Alpencross im Sommer reicht die Prolite 3 short locker aus finde ich. Und das kleine Packmass ist doch ungeschlagen um sie in dem kleinen Sack unterzubringen.
Ich habe bei ca. 0 Grad Aussentemperatur kaum was von unangenehmer Bodenkälte gespürt auf der Matte.

Gruss
Manuel

fritzn
15.03.2006, 23:47
Hi Mäni,

danke für deine Einschätzung, dann kann ich mir jetzt was vorstellen.

Was hattest Du mit dem Beinbereich gemacht?
Beine aufn Rucksack oder ohne...
Im Zelt oder unterm Tarp?
Welche Art Schlafsack?

Gruß und danke...

fritzn
15.03.2006, 23:54
Ich frage das übrigens deshalb so genau, weil ich das mit einem ultralite Schlafsack kombinieren will, also ein 500 gr Daunensack (weiss noch nicht welchen, da hab ich einen anderen Thread gestartet. Beispiel Yeti VIB 250, da können sich die meisten was drunter vorstellen.) bis knapp über 0°.

Da der Schlafsack nicht so viel leistet, darf man die Isomatte nicht vernachlässigen. Das sollte super zusammenpassen.

Also ich hab nicht vor, bei 0° so rauszugehen und Spaß zu erwarten.
0° oder weniger ist der schlimmste Fall.
Aber +5° ist keine Seltenheit im alpinen Hochsommer.

jackknife
16.03.2006, 00:23
Wenn du jetzt schon überhaupt eine Matte hättest, würde ich über diese Superleichtgeschichte nachdenken. Aber mir fällt oft auf, dass hier immer nach der eierlegenden Wollmilchsau aus kohleknappheit gesucht wird ( Studenten? ). Anstatt sich erst mal eine normale Matte zu gönnen und später dann noch eine Zweite mit den bestimmten Spezifikationen, nein, sie soll alles können.
Also ich schlafe gern bequem, weil ich dadurch mehr Dampf und Kraft habe und deshalb 300gr. Mehrgewicht auch locker den Berg raufkriege.
Tip: Downmat 7 in der normalen Größe.
Matthias

fritzn
16.03.2006, 01:28
Mmmja, teilweise richtig.

Student stimmt, Kohleknappheit ist nicht gleich Geiz, wir wissen alle, dass die 90 EUR für aufblasbares Plastik gewählt wurden, weil die Leute bereit sind, es zu bezahlen. Ich hab nur keine Lust, zu viel zu bezahlen.
Zu viel ist hier gleichzusetzen mit Lehrgeld und falsch gekauft, was anderes gebraucht, minderwertiges. Das hoffe ich mir halt hier durch die Erfahrungen anderer zu sparen.

Aber um Kohle geht es gar nicht mal zuerst, sondern erst an 4. Stelle.
Durchaus bin ich bereit, ein hochwertiges und auch höchstwertiges Produkt zu einem guten Preis zu kaufen. Die Regel heißt:
Kein Geld für Sch****. Das ärgert einen dann richtig. Doch die Rosinen sind tief im Kuchen versteckt.

Wie wir hier schon festgestellt haben - eine Eier-Wollmilch-Matte gibt´s nicht. Aber es gibt schon gute Kombinationen, wie man ein 3-Jahreszeiten-Modell mit einem ultralite Sommermodell zu einem 4-Jahreszeiten-Modell aufwerten kann:
Das wäre dann eben Prolite 3 + Artiach ultralite und bei den Schlafsäcken ultraleichter Daunenschlafsack im 3-JZ-Kufa. Beides zusammen immer noch im oberen Mittelfeld hinsichtlich Gewicht und Funktion für den Winter und im Sommer eben ultralite.
Mehr kann ich mir nicht leisten, aber das muss es schon mindestens sein :bg:

Die Exped Downmat wäre eigentlich ein sofortiger Kauf, nur:
Wie in dem Verleihthread schon festgestellt, besetzt sie eine Nische ebenso wie die WM Schlafsäcke. Tolles Produkt, nur das brauch ich zweimal im Jahr. Hätte sie mir ja auch von Dir geliehen, wenn wir gegangen wären. Das ist perfekt.

Jetzt (halt in diesem Monat) brauch ich aber was für den Frühling/Sommer und das Ziel heisst Alpen-Biken und darauf vorbereiten.

Ach so, Matten hatte ich schon einige, aber keine, die eine Empfehlung wert gewesen wäre.

Momentaner Isolations-Status:
eine Bahn Luftpolster-Folie von nem Paket (185x50, 55 g)
BW-Faltmatte (185x54, 330 g)
Aldi-Picknickdecke, alubeschichtet, 3-fach gefaltet (180x120, 590 g)

Wert: 9,- EUR

Getestet vorgestern auf dem Balkon (11.Stock, -9°, 02:00 - 07:30), ging eigentlich.
Nicht kuschlig, aber brauchbar.

R-Wert geschätzt: 2,5 (?), evtl. auch mehr

___


Bin mir nun nur immer noch nicht sicher, ob die short-Versionen keine merklichen Nachteile haben???
Braucht man so viel weniger Isolation an den Füssen?

Na ja, ich muss es ausprobieren.

hikingharry
16.03.2006, 02:58
Also ich gehe mal davon aus, das Du ultraleicht wandern/biken willst.

Für diesen Fall verwende ich 8 Segmente einer Z-Rest Matte, was mir vollkommen genügt. Dabei dienen die Reserveklamotten als Kopfkissen, und der Rucksack liegt unter den Füßen. Kalte Füße bekomme ich dabei keine. Das Gewicht liegt dabei so um die 240g. Das gilt für Frühjahr und Herbst.

Für den Sommer habe ich mir eine normale billige Matte zusammengeschnitten, und zwar nach diesen Maßen:

Breite Schultern: ca. 45 cm
Breite unteres Ende: ca. 35cm
Länge: so um die 85cm

Das reicht gerade mal so für 0°C und wiegt ca. 140g.

Gruß hikingharry

Wolfgang B
16.03.2006, 17:41
Für den Sommer habe ich mir eine normale billige Matte zusammengeschnitten, und zwar nach diesen Maßen:

Breite Schultern: ca. 45 cm
Breite unteres Ende: ca. 35cm
Länge: so um die 85cm

Das reicht gerade mal so für 0°C und wiegt ca. 140g.

Gruß hikingharry

Sag mal, bist Du Rückenschläfer, oder reicht Dir das auch als Seitenschläfer?

Wolfgang, der als Seitenschläfer immer von der Airmat rutscht :bg:

Mäni
16.03.2006, 20:15
Hallo Fritzn

Ich verwende fast immer einen WM Apache. Die 0 Grad wo ich keine Probleme sehe mit ner Prolite 3 short war im Zelt, also im Zelt drin war es vielleicht 5 Grad.
Aber wenn es doch mal zu kühl sein sollte, dann kann man sich ja mit Kleidung und sonstigem z.B. Laub aus dem Wald falls vorhanden behelfen. Unter die Beine lege ich immer nicht benutzte Kleidung die man ja eh dabei hat. Ist natürlich Geschmacksache ob man lieber mit ner langen Matte schläft oder nicht, meines Erachtens ist unter den Beinen im 3-Saison-Einsatz die Isolation nicht so wichtig.

Die Z-Lite ist auch eine Alternative. Sie hat aber zwei Nachteile: das zu grosse Packmass um in einen 30-Liter-Sack rein zu passen und die viel geringere Dauerhaftigkeit als bei einer Prolite oder ähnlichen. Das Material der Z-Lite wird mit der Zeit plattgedrückt, wo hingegen "selbstaufblasende" Matten nur bei nem Platten platt werden können bis sie repariert sind.

Gruss
Manuel

dappi
16.03.2006, 20:47
dappi schrieb:
...ich benutze oft die TAR Prolite 3 Short und darunter eine Artiach Light Plus (170g, ebenfalls R=2,3). eine geniale kombination.
das sind 370 + 170 = 540 g, die einen sogar bei den jetzigen nachttemperaturen (-5 bis -10°C) locker warmhalten...

das "locker warmhalten" kann ich dir nicht glauben, ich denke da wird er sich tierisch die eier abfrieren. habe ne TAR ultralite (die ist nichtmal so extrem gestanzt wie ne prolite und auch nicht so körperbetont geschnitten und 183cm lang) mit der BW matte kombiniert und ab 0°C kommt die kälte von unten durch... :bash:

mfg andy

hi andy,
ich kenne die bw-matte nicht, aber wie oben angegeben scheint R nicht viel größer als 1 zu sein. d.h. die von dir benutzte kombination landet effektiv bei R=3,3-3,6. prolite3 und artiach schaffen zusammen ca. 4,6. (in erster näherung kann man die werte addieren).
aber du scheinst mir schon ein "cold sleeper" zu sein. 3,3 Rs unter sich und trotzdem bei 0°C frieren. :bg:

grüße,
dappi

hikingharry
17.03.2006, 01:20
@Wolfgang B: Ich bin ein Seitenschläfer, und zwar immer auf der linken Seite , und das seit Jahren. Andersrum schlafe ich nur ein, wenn ich übermüdet bin oder so. Klingt vielleicht komisch, ist aber so.

Allerdings liege ich fast gerade, ohne Körperkrümmung. Das habe ich mir angewöhnt, als ich früher immer die Isomatte so geschmälert habe, das sie der Breite nach oben in den LOWE Cerro Torre gepaßt hat - zum Autostoppen nach Skandinavien in den 80ern.

Gruß hikingharry

PS: Für Schnee habe ich allerdings noch eine alte Ajungilak Isbjörn Matte.

fritzn
27.12.2006, 19:58
Hab mich für folgendes entschieden:

Artiach LitePlus (nachgewogen doch 200 g) in Kombination mit
Artiach MicroSkin (in voller Länge, 540 g).

So kann ich beide vollwertig solo verwenden.

Biken:
Die LitePlus falte ich zweimal quer, das ergibt eine Tasche für mein Zelt (So wie Bratwürste ins Brötchen, sagt der Nürnberger;-), das in nen sehr leichten großen Beutel und aussen an den Rucksack in die Helmhalterung des Deuter TransAlpine 30. Sieht nicht nach Zelt aus, auch der Schwerpunkt oder Windangriff sind günstig und bleiben ungefährlich.

Das Zelt ist ein MSR Zoid 2.0, 1900 g.

In den Rucksack kommt nur noch der Schlafsack (Wm Summerlite, 570 g, super Packmass).


Im Winter nehm ich die Kombination aus beiden Matten und anders Zelt und anderen Schlafsack.

Für den Übergang oder sehr harte Böden geht auch mal nur die MicroSkin-Matte.