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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schwergängige Leki-Stock-Segmente



Sawyer
25.02.2006, 01:31
Hi,

bei meinen Leki-Stöcken lassen sich die einzelnen Segmente ineinander nur noch schwer verschieben (jaa, die Spreizdübel sind geöffnet). Weiß jemand von Euch was ich da machen kann? Hilft diese Reinigungsbürste von Leki?

Ich habe es heute mit Talkum-Pulver versucht, leider ohne Erfolg.


Für Tips bin ich dankbar. :roll:

Gruß Sawyer

derklaus
25.02.2006, 13:05
ja, die bürste hilft.
ein bisschen öl dabei, und alles ist gut.
ich mache die dinger nach jeder tour ordentlich sauber, und lagere die segmente einzeln. immer gut mit gefahren.

Sawyer
25.02.2006, 13:11
Mit Öl :o

Klemmt dann überhaupt noch der Spreizdübel? Dass die Segmente einzeln gelagert werden sollen, habe ich gelesen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, welchen Vorteil das bringen soll. Bisher habe ich die Segmente immer gut getrocknet und wieder zusammengesteckt ohne die Segmente festzuziehen.

Ich werde mir jetzt mal die Bürste besorgen und ausprobieren.

Thx & Gruß

Sawyer

Waldhoschi
25.02.2006, 13:17
Moinmoin.
Die Alulegierung ist sehr anfällig gegenüber Salzwasser. Vielleicht hilft es, wenn du verdünnte Phosphorsäure nimmst und die Segmentholräume damit ausspülst und danach leicht mit Balistol oder so auswischt und danach it einem Lösungsmittel (Terpentinersatz) auswäscht. Ölen soll man die Dinger nicht. Vielleicht hilft es die Spreizdübel auszutauschen. Die werden anch einiger Zeit etwas raug und spröde. Vielleicht liegt es daran.

Grüße Joe

Sawyer
25.02.2006, 13:26
Moinmoin ebenso,

wo kann man denn Phosphorsäure kaufen, die gibt´s sicherlich nicht im Baumarkt um die Ecke.
Kannst Du mal beschreiben was die Prozedur bewirkt. Balistol ist doch auch ein (Waffen-)Öl?

Gruß

Sawyer

Waldhoschi
25.02.2006, 15:11
Hallo, Phosphorsäure ist in Rostlösern, Ich denke, dass man damit Korrusion entfernt bekommt. Das Öl zum Auswaschen, damit kleinste Rissstellen (3s ;) ) wieder von der Phosphorsäure gereinigt werden. Balistol reinigt auch noch zusätzlich. DAs es Ölig ist muss es eben noch mit Verdünnung entfernt werden. Habe es vor einigen Jahren mit Stöcken von "High-Peak" (billigmarke) gemacht. Weiß nicht, ob es bei ekis fruchtet.

Grüße Joe

chri1
25.02.2006, 15:21
Kann auch an Kurven liegen.
Wenn eines der Segmente nicht mehr ganz gerade ist geht das Lekisystem auch schwerfälliger. Am besten testen indem man die Segmente mal einzeln auf den Tisch legt und sie ein wenig rollt.

Sawyer
26.02.2006, 10:55
@ vivalranger:

Danke, das ist eine brauchbare Erklärung. Also müsste es ja ausreichen, wenn ich Rostlöser in die Segmente reinsprühe.

Die unteren Leki-Segmente sind wirklich nicht mehr ganz gerade, die laufen gegenüber dem Rest aber noch gut.

:-) Sawyer

jackknife
02.03.2006, 00:54
Die Gestänge gammeln innen. Sprühe einfach etwas WD 40 hinein, das hilft.
Gestänge danach öfters rein und rausziehen.
Falls die Klemmung danach nicht mehr funktioniert ( bei mir funktionierte sie einwandfrei ), nimm etwas Bremsenreiniger zum entfetten. Fertig
Matthias

Sawyer
02.03.2006, 07:36
... Sprühe einfach etwas WD 40 hinein, das hilft...

Fast wie immer & eine Schande nicht daran zu denken :bash: :

WD40 hilft immer - das hat schon mein Ausbildungsmeister gesagt.

Danke nochmal für Erinnerung,

Gruß Sawyer

Flachlandtiroler
02.03.2006, 09:23
wo kann man denn Phosphorsäure kaufen, die gibt´s sicherlich nicht im Baumarkt um die Ecke.
Doch, gibt es (http://www.bernd-leitenberger.de/cola.html). :o
Wir kaufen bei Merck oder Honeywell, weiß nicht mehr genau.

Gruß, Martin

Master_of_Disaster
02.03.2006, 10:41
Hi,

mein Leki Stöcke haben bis jetzt noch nie das Problem gezeigt das sie fest klemen, hab sie aber auch noch nicht so lange. Aber ich hätte da noch eine Frage:woher kommen bei meinen Leki Stöcken die weisen ablagerunge? Das sie aus als wäre es so einen Art Salz ablagerung.

MfG
Max :wink:

jackknife
02.03.2006, 11:14
Aluminiumoxid nennt sich das, damit fummeln sich Turner z.B. auch die Hände ein. Ein sichere Zeichen für den Verfall der Stöcke :bg:
Matthias

Nicht übertreiben
02.03.2006, 11:24
@Jackknife: Imo benutzen die Turner aber dann doch eher Magnesia (MgCO3) :wink:

jackknife
02.03.2006, 11:58
Meines Wissens war Magnesiumoxid Grundstock für Magnesia, dann lag ich wohl falsch, sorry.
Matthias

Master_of_Disaster
02.03.2006, 12:05
Hi,

und was mach ich am besten dagegen?

MfG
Max :wink:

Nicht übertreiben
02.03.2006, 12:07
Magnesiumoxid wird auch Magnesia genannt, wird aber nicht beim Turnen, Klettern etc. verwendet. Mit Aluminium hat beides aber nichts zu tun :wink:

jackknife
02.03.2006, 12:35
Mann, da war ich etwas verpeilt, logo, Alu und Magnesum. Voll bekloppt. Das weiße ist auf jeden Fall Aluoxid.
Matthias

jackknife
02.03.2006, 12:35
WD 40

derMac
02.03.2006, 12:46
IMHO verhindert die Aluminiumoxidschicht, die sich direkt auf der Oberfläche bildet, eine weitere Oxidation. Das ist also nichts schlimmes. Es gibt keinen Grund zu versuchen, diese Schicht zu beseitigen. Das Pulver ist sicher eine Mischung aus lockerem Aluminiumoxid und Dreck. Das kannst du einfach rausschütteln oder mit ner Bürste entfernen.

Mac

Master_of_Disaster
02.03.2006, 14:31
Hi,

thx

MfG
Max :wink:

Waldhoschi
02.03.2006, 16:24
Hallo MAc. Fast alle Alulegierungen oxidieren bei Luftkontakt binnen Minuten. Wenn WAsser oder gar Salzwasser drann kommt (Winterstraße), dann reageren nicht nur die oberen schichten, sondern auch tiefer gelegene. Es kommt zu regelrechten Schuppen. (Alles getestet ;) ) Und die haben mit der Schutzschicht nix zu tun, sondern bremsen die Stöcke nur.

derMac
02.03.2006, 16:49
Sag ich ja, was locker ist mechanisch entfernen. Aber warum mit Chemie drangehen?

Mac