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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : DSLRs und staub auf dem sensor...



kafenio
01.02.2006, 12:48
hallo zusammen,
ich plane in nächster zeit eine digitale spiegelreflexkamera anzuschaffen.

nun habe ich gelesen, das es bei den DSLRs probleme geben soll, den staub der zwangsläufig beim objektivwechsel in die kamera und dann auf den bildchip gelangt wieder aus der kamera herauszubekommen.

ausserdem soll es wohl so sein, das der staub den chip auf lange sicht beschädigen kann, ebenso wie die reinigung des chips mit einem pinsel.

wer kann hier von erfahrungen berichten?
ist dies wirklich ein problem, das sich im alltag bemerkbar macht?
und wenn ja: wie habt ihr es gelöst?

viele grüsse
k.

Waldhoschi
01.02.2006, 12:50
Hallo Kaffeino.
Der Staub liegt nicht direkt auf dem Sensor sondern auf dem IR/Tiefpassfilter. Es gibt die Möglichkeit ihn mit Diskolack zu reinigen. Habe ich noch nicht versucht, soll aber ordentlich funktionieren. Google einfach mal danach.
Grüße joe

kafenio
01.02.2006, 12:54
hi vivalranger,
danke für den tipp - werd ich gleich mal machen.
viele grüsse
k.

Thomas
01.02.2006, 13:05
Generell würde ich Berührungen optischer Flächen versuchen, zu vermeiden. Mit Druckluft (erhältlich in Spraydosen) bekommt man den Staub sicher auch weg.

Thomas75
01.02.2006, 14:10
Nimmst Du Olympus, dann hast Du keine Probleme. Die haben einen eingebauten Staubschutz (http://www.olympus.de/consumer/dslr_7051.htm).

@Thomas: Ich glaube mich zu erinnern, die Druckluft aus der Spraydose sollte man dafür nicht benutzen wegen Kondenzproblemen. Besser ist ein kleiner Blasebalg.

kafenio
01.02.2006, 14:19
hallo thomas,
die olympus hatte ich mir auch mal angesehen, der ultraschall-staubentferner geht definitv in die richtige richtung.

nachteile:
- lange startup-zeit von knapp 2sekunden, weil bei jedem einschalten der ultraschall erstmal den staub entfernt
- der ultraschall-staubentferner entfernt den staub, dieser wird dann von einer art klebestreifen aufgefangen. dieser klebestreifen muss regelmässig (ca 3-6 monate) gewechselt werden - und zwar vom olympus fachhändler.

blasebalg klingt jedoch nach einer guten alternative.

viele grüsse
k.

Thomas
01.02.2006, 14:51
Die Druckluft sollte natürlich warm und trocken sein.
Mit einem Blasebalg ist der Luftstrom aber auf jeden Fall besser zu dosieren. Weiterhin hat man den Vorteil, dass man Staubteilchen auch gezielt ansaugen kann und sie nicht wild ins Gehäuse verblasen muss.

Thomas75
01.02.2006, 20:02
Ja, der Klebestreifen muss evtl. gewechselt werden. Allerdings nicht nach einigen Monaten sondern einigen Jahren.

Aber bei anderen DSLR's gilt: Nicht jedes Staubkorn lässt sich mit dem Blasebalg oder ähnlichen Gerätschaften selbst entfernen - und dann muss die Kamera auch zum Hersteller eingeschickt werden...

Zur Einschaltzeit: Du musst die Kamera ja nicht immer ausschalten. Nach einer Weile geht sie in den standby-Modus, das Aufwachen daraus geht wesentlich schneller.

Julia
02.02.2006, 08:10
Ich reinige die Sensoren unserer beiden DSLR mit Druckluft und einer alkoholischen Reinigungslösung und vorgefertigten Pads, die speziell dafür empfohlen werden (habe einen Reinigungskurs im Fachhandel bekommen). Du musst sehr gutes Licht haben, am besten direkte Sonneneinstrahlung auf den Sensor, damit Du auch alles siehst. Und dann Probefotos machen, ob Du alles weggekriegt hast.
Nicht immer sitzt das, was Du auf den Bildern siehst, auf dem Sensor, also als allererstes immer das Objektiv von beiden Seiten checken... Und die Sensorreinigung mit äusserster Vorsicht und Fingerspitzengefühl angehen.

Nopogobiker
02.02.2006, 22:35
Von Druckluft würde ich zur Reinigung des Sensors abraten. Das hab ich mal gemacht und hatte danach winzige Öl-Spritzer auf dem Sensor. (Das war Druckluft auf dem Photo Laden) Das Öl hab ich dann mit reinem Alkohol und Wattestäbchen wieder wegbekommen, mein Herz ist dennoch dabei stehen geblieben.
Es gibt auch ein Gerät, das nennt sich Speckgrabber, damit bekommt man alles wieder vom Sensor runter.
Schau mal hier, da gibt es einige Tipps:
http://www.coolpix-forum.de/

Aber ich musste das bisher auch erst einmal machen und habe die Kamera nun auch schon bald 3 Jahre.

Nopogobiker

kafenio
03.02.2006, 00:07
halllo zusammen,
angeregt durch eure vielen postings voll mit stichworten hab ich den folgenden link beim googeln gefunden:

http://www.cleaningdigitalcameras.com/

danke & viele grüsse
k.

Thomas75
03.02.2006, 08:09
Prima Seite!
Und was steht da zum Supersonic Wave Filter?

Pros: Works 98% of the time.
Cons: Only available on Olympus cameras.
Da kann ich mich ja weiterhin beruhigt zurücklehnen. :)

Olaf Bathke
04.02.2006, 16:06
Ich habe schon seit Monaten einen fetten Staubfleck im Himmelbereich. Den stempel ich weg.
Mit einer Klistierspritze fü 6 Euro aus der Apotheke kriegst Du fast jeden Staubfusel weg. Falls mal hardnäckiger Schmutz drauf ist, dann halfen absolut sauberes Isoprob und gute Qtips. Da gibt es auch special Werkzeug, aber alles Quatsch in meinen Augen.
Ich empfehel pusten, bis es nicht mehr hilft. Dann Isoprob aus der Apotheke holen, dort auf Streifenfreiheit nit einem Qtips auf einem Spiegel testen und dann vorsichtig über den Sensor fahren.

marcus
26.02.2006, 11:31
nur mal ne praktische frage....

wieviele objektive nehmt ihr denn wirklich auf tour mit? ich nehme aus gewichtsgründen meist nur eines mit...
da dürfte wohl verschmutzungen im kameragehäuse eher nicht auf tour auftreten, oder?

Christian J.
26.02.2006, 11:47
nur mal ne praktische frage....

wieviele objektive nehmt ihr denn wirklich auf tour mit? ich nehme aus gewichtsgründen meist nur eines mit...
da dürfte wohl verschmutzungen im kameragehäuse eher nicht auf tour auftreten, oder?

Doch. Staub findet jeden Weg. :bg:

(wirklich).....Ich hab vor paar Tagen auf 'nem schottischen Provinzbahnhof (also alles andere als staubfreie Umgebung) meinen Sensor entstauben müssen, weil während der Tour Staub reinkam. Ich hatte auch (ausnahmsweise) nur ein Objektiv dabei.

Christian

marcus
26.02.2006, 11:51
und was hattest du dafür dabei?

Christian J.
26.02.2006, 11:56
und was hattest du dafür dabei?

Gar nix. :(
Aber ein Freund hatte so einen Objektivpinsel mit Blasebalg mit und mit dem Blasebalg habe ich dann den Staub so lange "umverteilt", bis er vom Sensor runter war.

http://images-eu.amazon.com/images/P/B00005YVIG.03.LZZZZZZZ.jpg

Paar Tage später war er aber wieder da. Habe allerdings keine Lust, meine Nikon D70 wieder zum Service zu bringen, da sie da erst im November war und da das schon ziemlich teuer war. Normalerweise hab ich keine Probleme mit Staub auf dem Sensor.

Christian

marcus
26.02.2006, 16:32
hi christian,

so nen pinsel hab ich auch. hab aber auch noch keine probleme mit meiner d100 gehabt (auf holz klopfend)....
obwohl die auch schon einiges mitgemacht hat....

grüße aus dem westerwald, marcus

Susanne
28.02.2006, 10:26
ich nutze für sowas auch eine klistierspritze/fotoblasebalg. das funktioniert einwandfrei und ich komme ohne berührung des sensors aus. von druckluft würde ich abraten, da habe ich schon äußerst üble stories gehört.

gruß susanne

Thomas
28.02.2006, 11:07
Bei einer DSLR kommt man wenigstens an den Chip heran. Eine Kompaktkamera mit Staub auf dem Sensor ist zumindest wirtschaftlich gesehen schnell mal schrottreif. :(

chinook
28.02.2006, 11:14
Bei einer DSLR kommt man wenigstens an den Chip heran. Eine Kompaktkamera mit Staub auf dem Sensor ist zumindest wirtschaftlich gesehen schnell mal schrottreif. :(

Bei einer Komaktkamera sollte Staub da erst gar nicht landen können. Das Problem der DSLRs ist doch, dass die immer wieder geöffent werden zum Zeck des Objektivwechsels.


-chinook

Mischa
17.03.2006, 01:01
Hallo Kafenio,

vielleicht schon geschrieben, aber die geöffnete Kamera immer nach unten halten und so das Objektiv wechseln. Leider gibt es zur Reinigung viele vers. Thesen - welche ist nur die beste und richtige? ;-)

Ich kenne Fotografen, die entweder gar nicht oder nur sehr sehr selten das Objektiv wechseln und trotzdem ist Staub auf den Chip gekommen. Es passiert leider, auch trotz Abdichtung der Kamera (bei besseren Modellen).

Einige lassen es wohl für paar Euronen (können 50 - 75€ werden) im Fotofachgeschäft machen, aber das sollte sich auch gut auskennen und nicht so ein Mini-Gechäft in einem kleinen Ort sein.

Schaue doch mal in den einschlägigen Foren für DSLR im Internet nach, z.B.
http://www.dslr-forum.de

Grüße
Mischa

20.03.2006, 15:34
Das Problem ist bei DSLR der kleine Chip, die grosse Pixelanzahl (Empfindlichkeit) verbunden mit der anderen Brennweite- bei dem kleinen Chip der 350er, D20, Nikon D70... ist es klar dass da jedes Stäubchen zu sehen ist. Bei Vollformat Kameras- z.B. EOS D5 siehts schon wieder anders aus.
Da wirkt der Staub auf dem Sensor nicht anders als der Staub in einer Analogen.
Bei der EOS 300D ist das lustigerweise auch nicht so tragisch da die "nur" 6 Megapixel hat.


Peter

20.03.2006, 15:34
Das Problem ist bei DSLR der kleine Chip, die grosse Pixelanzahl (Empfindlichkeit) verbunden mit der anderen Brennweite- bei dem kleinen Chip der 350er, D20, Nikon D70... ist es klar dass da jedes Stäubchen zu sehen ist. Bei Vollformat Kameras- z.B. EOS D5 siehts schon wieder anders aus.
Da wirkt der Staub auf dem Sensor nicht anders als der Staub in einer Analogen.
Bei der EOS 300D ist das lustigerweise auch nicht so tragisch da die "nur" 6 Megapixel hat.


Peter

stefan42
21.07.2006, 14:12
-Staub auf dem Sensor sieht man stärker, wenn man man stark abblendet, vorwiegend z.B bei Makros.
-Ich reinige fürs Grobe und bei Bedarf auf Tour mit nem Blasebalg
bei hartnäckigem Schmutz mit Q-Tips und Isopropylalkohol
-In mein Canon 17-85 IS USM kommt sogar beim Zoomen Staub ins Objektiv :bash:
der lässt sich nach Rausnehmen der Frontlinse wegpusten
Stefan

Christian J.
21.07.2006, 18:46
mein Canon...

Tja, is' halt scheiße, wenn man auf dem absteigenden Ast der Evolution sitzt. :bg: :bg: :bg: :bg:

Es grüßt ein nicht so ernst zu nehmender, stänkernder Nikonnutzer

PS: Nikon stellt in 19 tagen eine neue DSLR vor....

marcus
22.07.2006, 16:47
mein Canon...

Tja, is' halt scheiße, wenn man auf dem absteigenden Ast der Evolution sitzt. :bg: :bg: :bg: :bg:

Es grüßt ein nicht so ernst zu nehmender, stänkernder Nikonnutzer

PS: Nikon stellt in 19 tagen eine neue DSLR vor....


sei nicht immer so gemein zu den neuen :bg:

stefan42
22.07.2006, 20:34
keine Sorge, Nikonianier beneide ich nicht 8)

Waldhoschi
22.07.2006, 22:17
keine Sorge, Nikonianier beneide ich nicht

Nie con Nicon! :)

Ein Canonianer :bg:

P.s. Wir verwenden alle Sushiknipsen, also pschscht, bevor die Leicaler kommen ;)

Olaf Bathke
22.07.2006, 23:22
99 Prozent allen Staubes kriegst Du mit einer einfach Klistierspritze weggepustet. Aber nicht rot werden, wenn Du die in der Aptheke kaufen gehst. :-)

Nur wenn Du Klebriges, z.B. Pollen, auf der Mattscheibe hast, dann wird es erforderlich zu härteren Mitteln zu greifen.

Isoprob kriegt man in der Apotheke. Da ist es aber nicht immer so rein, wie man es versprochen bekommt.
Wenn Du mal Isoprob hast, das rein ist, gehe sparsam damit um, man bekommt es wirklich nicht überall.

Ich habe mit einem Spiegel und Qutips bewaffnet mehrere Apotheken in Kiel abgeklappert. Ein Probestreifzug mit befeuchteten Qutip auf dem sauberen Spiegel zeigt Dir, ob das Isoprob Streifen zieht oder nicht.

Die Reinigung mit Isoprob ist durchaus nicht soooo easy.

Mache vorher mehrere Probeaufnahmen in eine helle Fläche, möglichst mit kleine Blende und mit einem WW.

In dem Bildbearbeitungsprogramm Deiner Wahl ziehst Du den Kontrast extrem hoch. Das entstandenen Foto hilft Dir den Sitz des Dreckes zu lokalisieren und den Status der Reinigung zu überprüfen. Neue Probeaufnahmen während der Reinigung sind angebracht.

Mit einem saubern Qtip den Du mit Isoprob befeuchtet hast, ziehst Du über die lange Sensorfläche, an einer Seite beginnend immer von einem Ende zum nächsten. Wichtig ist, dass Du nicht hin und herwischt, dann verwischt Du den Schmutz nur. Es schadet nichts, mit jedem Zug einen neuen Qtip zu nehmen.

Ich habe auch gute Erfahrungen gemacht mit einer Art Spachtel, den ich mir aus einer alten Checkkarte auf Sensorbreite zurechtgeschnitten habe. Diese Breite habe ich mit einem Microfasertuch bespannt, also zwischen den Fingern gespannt, befeuchtet und so den Sensor mit einem Zug gereinigt.

marcus
23.07.2006, 12:42
keine Sorge, Nikonianier beneide ich nicht

Nie con Nicon! :)

Ein Canonianer :bg:

P.s. Wir verwenden alle Sushiknipsen, also pschscht, bevor die Leicaler kommen ;)


ACHTUNG! ein NIKON user! :bg: :gosche:

mahyongg
31.12.2006, 18:56
Also.. tief luftholen.

Statt Isopropanol in der Apotheke kann man auch das richtige saubere Eclipse Fluid für ca. 10 Eur kaufen, welches dann ohnehin ewig hält. Statt den teuren Sensor Swabs (12x = 60 EUR!! ARGH!!) tuns die ebenso hier

http://www.micro-tools.de/

erhältlichen Pec Pads, 100 Stück kosten genausowenig, sodaß man auch mit Qtips nicht ernsthaft billiger dran ist.. und die Pecpads SIND flusenfrei. Reinraum-geeignet, sozusagen.

Dann die Heizung aus (wirbelt Staub auf), 2 Stunden warten (am besten vorher noch mal saugen) und die Kamera aufs Stativ. Led-Strinlampe an,
Glasplatte vor sich auf den Schreibtisch und mit einem PEC-PAD saubermachen, das man ja auch wiederverwenden kann. Darauf kommt dann ein frisches Pec-Pad (immer im Ziplock aufbewahren und möglichst mit pinzette rausholen!!) und dieses faltet man um einen passenden Spatel. Was man da nimmt, ist Philosophiesache, Holz geht, Spezial-teile (Ich habe den Sensor-Wand in meiner Größe gekauft) oder einfach aus dem Küchenhandel einen kleinen Gummischaber holen, und den Zurechtschneiden: Breite etwas schmaler als der Sensor, vorne von beiden Seiten 45° angespitzt, so das man vorne eine gerade!! Kante erhält.. (ist übrigens EXAKT dasselbe wie der Sensor-wand ,-D) Der Teil des Pecpad, der hier verläuft darf NIEMALS mit den Fettgrabbeln angefasst werden, sonst landet der Speck vom Mittagessen auf dem Sensor.

Das Pecpad wird mit handelsüblichem Tesafilm schön straff um den Spatel gebunden, wie, bekommt ihr als Anleitung mit bei den Pecpads. Ist einfach.

Nun kommen ein bis zwei, aber nicht mehr, Tropfen Eclipse auf den Spatel, man schaltet den Reinigungsmodus der Kamera ein (übrigens, wenn der hersteller gewollt hätte, daß man da nich rumfummelt, gäbe es den nicht. Nur weil manche doch zu doof sind, schließen sie da jegliche Gewährleistung aus- man muss es wohl für sich entscheiden, ob man das selber machen will, aber der Kameraladen macht das für die 50 euro auch nicht anders und es dauert alles in allem max. 5 minuten mit ein bisschen Übung ;-D). Übrigens in dieser Reihenfolge, weil dann das Eclipse Fluid schön verteilt ist. Man sollte allerdings auch nicht viel länger als 20 sek. dafür brauchen!


Objektiv ist ab? ok, dann von schräg oben den Spatel feste in die Kamera rammen (Quatsch, natürlich schön vorsichtig) und in einem Zug von einer Seite zur anderen ziehen. Spatel umdrehen, und zurück. Fertig. Kamera zu, evtl. vorher noch ein wenig Dreck ums Bajonett abwischen und NIEMALS ein Pec-PAd zweimal benutzen, kosten so wenig daß es echt egal ist. Und Üben macht den Meister!

Dann ein Testfoto machen, unscharf auf weissen Bildschirm halten, kleinste Blende, kleinste ISO Zahl, in PS laden, die automatische Farbkorrektur holt dann die ganzen Pickel schön für euch raus. Wenn das mehr sind als vorher- habt ihr was falsch gemacht. Oder man schiebt den ganzen Sch.. nur von einer Ecke in die andere.. das muss man einfach ein wenig üben, und mancher Dreck ist auch hartnäckiger als andere.

Ich reinige meine DSLR meist einmal im Monat, je nach Benutzung auch einmal die Woche, man muss halt einfach ab und zu die Bilder checken. Oder Testbilder machen, damit man nicht überrascht wird wenn man dann doch mal die 16er Blende braucht..

Der Dreck kommt im übrigen meistens eher vom inneren der Kamera.. es sei denn man hängt irgendwo in der Sahara im Staubsturm fest. Beim Auslösen werden nämlich auch Fette und Teile vom Schaumgummi etc. der den Spiegelschlag dämpft herumgeschleudert, kann also auch gut sein daß man die Kamera reinigt, und nach 2 Wochen im Schrank liegen nach dem ersten Photo wieder ein Blob drauf ist. :-(


So, hoffe das hilft weiter. Ich habe übrigens den Verdacht, das die hartnäckigen, öligen Flecken auch von den Ultraschallreinigern der inzwischen diversen damit ausgestatteten Kameras nicht wegzubekommen sind.. also heißt es auch hier ab und zu: Nassreinigung!
Letztlich ersparen einem die US-Reiniger nur das, was man normal auch mit einem Blasebalg und Elektrostatischen Pinsel wegbekommt.. aber das ist ja auch schon mal was.


Gut Reinig!


__

Leica? Das sind doch diese Dinger mit dem Violettstich, oder denkst du irgendein Filmtraditionalist kann hier jemanden schocken? Da mach ich sogar noch mit nikonbrüdern gemeinsame Sache, sogar die Dinger sind besser als dieses Kleinbildzeug. Richtige Kameras (sprich, mehr als 24x36) hat Leica doch eh noch nie ernsthaft hergestellt, oder??

//ironie off

Fjellfras
11.02.2007, 12:56
Mal ne blöde Frage... Wieso ist es eigentlich nicht möglich ein komplett geschlossenes Kameragehäuse zu produzieren? Ne einfache Scheibe in der Objektivaufnahme sollte doch viel einfacher zu reinigen sein als der Sensor?

Gruß, Christian

mahyongg
11.02.2007, 13:14
Die Frage ist ja nicht Blöd, im Gegenteil. Es gibt ja auch jede Menge geschlossene Kameragehäuse bei den Kompaktkameras, da kommt auch kein Dreck rein. Darum werden von manchen Hardcore-Fotografen auch durchaus mal ne Sony R1 und wie se alle heißen (gibts noch was in der Leistungsklasse?? ich glaub ja nicht..) genommen, wenns GAAAANZ staubig zu werden droht. Oder man nimmt eben die "Wegwerfkamera" Canon 350 (oder jetzt 400) D und davon 3 Stück, dann muss man nicht die Objektive wechseln zwischendurch. Also Profi eben.

Doch zurück zu Deiner Frage, der Grund dafür ist ganz einfach: erstens verringert jedes Stück Glas im Strahlengang die optische Qualität- daher verzichtet man alleine deswegen schon gerne darauf. Außerdem, solange in -Spiegel-reflexkameras (noch) solche drin sind, wird dies immer ein Problem darstellen, und zwar vermutlich ein größeres als von außen eingedrungener Staub: Der Spiegelschlag und die ganze Mechanik thereof verursachen Abrieb und herumspritzendes Schmiermittel. Klar, daß das konstruktiv auf das geringste mögliche Maß reduziert wird, aber so ein Spiegel muß ja auch mindestens 150.000 Auslösungen durchhalten und zwar OHNE daß er dabei irgendwie langsamer wird.. Also: hier gibts massig Quellen, für Sensor-Schmutz. Aus diesen Gründen ist es sinnvoll nur die eine Glasscheibe zu reinigen, die direkt vor dem Sensor liegt. Ist halt etwas fummelig, und wenn irgendwo im Strahlengang eine Scheibe wäre, wo sie keine scharfe Abbildung des Drecks erzeugt (so wie zb. die Frontlinse, die manche Leute trotzdem putzen wie Irre :-D) wäre das schon schön. Mein Ansatz wäre dabei allerdings, den Spiegel überflüssig zu machen und damit bewegte Teile, dann fällt das sicher viel einfacher den Kram richtig zu pflegen. Aber da manch einer einfach nicht auf seinen Autofocus vertrauen will, schaffen es die Hersteller momentan noch nicht einfach `ne (Canon, Fullframe..) DSLR-ähnliche Leistung inkl. Wechselobjektive ohne optischen Sucher herauszubringen...

Schade! (ich würd`s ja kaufen.. der gute alte Klappbildschirm an meiner G2 war einfach zu geil!)

Mein Tipp für alle, die das Sensor-Reinigen generell scheuen und auch vor Objektivkosten zurückschrecken: eine der gaanz großen Bridge-Kameras kaufen. Sony R1, etc.. möglichst großer Sensor, dann klappts auch mit dem Rauschen einigermaßen, und mit dem Bokeh. Aber erstmal abwarten was da als nächstes kommt.

BubiBohnensack
28.02.2007, 18:18
Moin moin,

habe gerade mit meiner 20D die 37.000 Fotos überschritten und musste bisher zweimal Staub entfernen. Mit nem einfachen Blasebalg war das kopfüber überhaupt kein Problem. Für festsitzende Sachen gibt es Spezilösungen (von SensorSwabs bis sonstwas). Bisher brauchte ich das noch nicht. Ansich ist das Sensorreinigen aber keine schwierige Angelegenheit. Leute, die häufig in Wüstengebieten unterwegs sind und darin geübt sind, machen das in ner Minute. Kaputt zu machen droht man ansich auch nichts, wenn man sich nicht all zu dumm bzw grobmotorisch anstellt.

@mahyongg

Ein feststehender Spiegel wie bei der alten Canon 1N HS wäre eine Lösung. Bei den immer besser werdende Chips was Rauschverhalten angeht, ist der Lichtverlust durch einen semitransparenten Spiegel sogar noch besser vertretbar.

ledoell
05.03.2007, 22:20
hi leute...

erstmal ein herzliches "hallo" an alle :)...zum thema:

ich dachte, canon hätte das problem bei seiner neuen "wegwerfkamera" 400D so ziemlich gelöst? Da ist doch so ein ultraschalldings dabei, das man aber sowohl dauerhaft als auch akut abschalten kann, so dass man keine lange startsequenz über sich ergehen lassen muss...

grüße, ledoell

Fledi
06.03.2007, 06:11
Das braucht man nicht abschalten, das ist so schnell, das lohnt nicht. Nichts desto trotz liefert Canon eine Software mit, die der Kamera sagen soll, wo Staub ist- quasi Staubabgleichsdaten liefert.

Ich hab den Sensor jedenfalls noch nicht putzen müssen.

Liebe Grüße,
Britta

edit: Oh, und herzlich willkommen im Forum. :)

ledoell
06.03.2007, 12:16
hmm und bist du so im allgemeinen mit deiner EOS 400D zufrieden?....bin drauf und dran, mir die zu kaufen, wenn mich nicht noch was schwerwiegendes davon abhält :D...

viele grüße,

ledoell

Bodenhafter
06.03.2007, 12:43
hmm und bist du so im allgemeinen mit deiner EOS 400D zufrieden?....bin drauf und dran, mir die zu kaufen, wenn mich nicht noch was schwerwiegendes davon abhält :D...
Kann echt nicht nachvollziehen, warum das Ding gekauft wird wie geschnitten Brot. Ich hab' mir vor nicht allzu langer Zeit mal die wesentlichen aktuellen DSLR bis 1000 EUR näher angeschaut und da stellte die EOS 400D eindeutig den Negativrekord hinsichtlich billiger Anmutung, schlechtem Benutzer-Interface, schlechtem Sucher und schlechtem Preis-Leistungsverhältnis dar. Ich kann mir nur ein einziges Argument pro 400D vorstellen - nämlich dass man schon in nennenswertem Umfang Canon-Objektive besitzt, die sich an der 400D sinnvoll verwenden lassen. Ansonsten gibt es in dieser Klasse eindeutig bessere Alternativen.

Karsten

BubiBohnensack
06.03.2007, 12:43
Ein Kollege hat sie in Island auf unserer Fotoreise mit. Mal abgesehen von der Größe ist sie eine schnuckelige Kamera. Das Bedieninterface ist halt Canon Consumer, d.h. alles machst du übers Menue, was ich persönlich ziemlich nervig finde. Aber man gewöhnt sich dran.
Sie funktioniert astrein - auch im Regen.

@Bodenhafter. Vom Preis/Leistungsniveau halte ich sie für das ungeschlagen beste was es überhaupt gibt...

Bodenhafter
06.03.2007, 12:57
@Bodenhafter. Vom Preis/Leistungsniveau halte ich sie für das ungeschlagen beste was es überhaupt gibt...
OK, wo punktet die 400D z.B. im Vergleich zur Sony A100 ? Der Preis ist momentan ziemlich identisch, aber die Sony ist deutlich besser ausgestattet, speziell das AntiShake-System (oder Super Steady Shot, wie es jetzt wohl heißt) ist ein nicht zu unterschätzendes Plus. Die Bildqualität der Canon ist (speziell bei hohen ISO-Werten) wohl einen Hauch besser, aber das sieht man vielleicht auf einem Foto von 100. Was spricht also aus Deiner Sicht so dramatisch für die Canon?

Erschreckend finde ich auch, dass Kameras wie die Nikon D40 oder die Pentax K100D, die ca. 150 EUR billiger sind als die EOS 400D, wesentlich hochwertiger verarbeitet aussehen und sich auch so anfühlen und es wahrscheinlich auch sind.

Karsten

Bodenhafter
06.03.2007, 13:10
Zurück zum Thema, ich habe vor kurzer Zeit einen Bericht aus irgendeinem bedeutenderen Fotomagazin (Chasseur d'Image?) gelesen, wo die verschiedenen Staubentfernungssysteme der einzelnen Hersteller verglichen wurden. Kann mich nicht mehr an Details erinnern, aber das einzige funktionierende System war wohl das von Olympus. Das "Ultraschalldings" :wink: von Canon war wohl das wirkungsloseste von allen, dicht gefolgt von den Systemen von Sony A100 und Pentax K10.

Karsten

ledoell
06.03.2007, 13:13
hmm naja, ich denke mal es gibt schon einen grund, warum die EOS auch in fachzeitschriften etc sehr gut bewertet wurde...

stichwort 9-feld-AF usw...

die alpha 100 is andererseits zugegebenermaßen auch keine schlechte wahl...aber welche nun besser ist?

mfg

ledoell

Jaerven
06.03.2007, 13:41
Zurück zum Thema, ich habe vor kurzer Zeit einen Bericht aus irgendeinem bedeutenderen Fotomagazin (Chasseur d'Image?) gelesen, wo die verschiedenen Staubentfernungssysteme der einzelnen Hersteller verglichen wurden. Kann mich nicht mehr an Details erinnern, aber das einzige funktionierende System war wohl das von Olympus.
Wenn ich daran denke wieviele Flusen, Staubkörner...früher bei den analogen Kameras dabei waren- und kein Schwein hat nach einem Fusselverhinderer gerufen.
Ich finde das mit dem Staub- auf dem Sensor teilweise lächerlich.
Man spürt immer wieder dass viele irgendetwas im Netz lesen und es dann als ihre Wahrheit verkaufen ohne einen blassen Schimmer zu haben (oder das Gerät mal in der Hand hatten- gilt auch für Ausrüstungsthreads u.s.w... ;-) )

M.

ant-online
06.03.2007, 21:21
Also ich weiß auch nicht, woher das ganze Gebrülle kommt. Meine D50 hab ich schon über 1,5 Jahre und hab noch nie(!) den Sensor gereinigt. Die Kamera macht einwand (und Fusel)freie Bilder und das trotz 7 Monaten in Kuwait mit entsprechendem Staub und Sand...

Wie schafft ihr nur alle da Dreck rein zu bekommen? Meine D200 ist nun auch schon seit 3 Monaten im Dauereinsatz und von Fusseln keine Spur...

Grüße,
Ant

BubiBohnensack
06.03.2007, 21:57
@Bodenhafter:

Gewiss, die 400D ist aus Plastik. Und ja, sie ist sehr klein und damit sehr leicht. Das wirkt natürlich etwas spiddelig, wenn man sie gegen die 1,2kg einer 1er Serie hält. Schlecht verarbeitet ist sie aber ultimativ nicht. Da wackelt nichts, da klappert nichts, der Spiegel und Verschluss zaubern ein schön weiches Geräusch. Wie gesagt, ein Kollege von mir hat mit ihr im strömenden Regen fotografiert - null problemo.
Ich habe sogar mal mit dem Gedanken gespielt mir eine als zweiten Body zu kaufen, weil sie so herrlich klein ist. Für Globetrotter ist sie aus meiner Sicht quasi ideal.

ledoell
06.03.2007, 22:28
hm, hat hier schon jemand erfahrungen mit einer DSLR und hoher luftfeuchtigkeit gemacht?

mir stehen ggf. ca. 4 wochen leichter bis mittlerer regenwald bevor und ich will die 700€ natürlich nicht gleich wieder in den wind schießen....aber ohne gute kamera nach südamerika zu fahren ist ja auch hirnrissig :/...

mfg

ledoell

Nicki
06.03.2007, 22:37
Halla
@Mundil
Ich habe zwar keine DSL- der Unterschied ( beim Staub) zur Analogen ist aber schon gegeben.
Der Film hat normalerweise 36 bilder und wird ausgetauscht - der Sensor taugt für ein paar Bilder mehr.....
Das die Optik- Objektive - staubfrei /sauber gehalten werden ist bei beiden Systemen gleichwertig.

Ob Staub etc. auf dem Sensor stört kann ich nicht beurteilen da keine DSL- kann mir aber schon vorstellen das bei regelmäsiger Nutzung und ständigem Objektiv Wechsel einiges auf dem Sensor geschieht.
Grüße FS[/quote]

BubiBohnensack
07.03.2007, 00:00
@ledoell

Die Kameras halten viel viel mehr aus, als die meisten Leuten vermuten. Insbesondere Amateure hören häufig sofort auf zu fotografieren, wenn es ein wenig nieselt oder schneit o.ä. Am schlimmsten sind die Gelegenheitsknippser, die sich Kameras in den 5000ern gekauft haben und meinen eine Plastiktüte überziehen zu müssen, wenn sie die Cam aus der Tasche holen.
Du hast natürlich immer mal ein paar schwarze Schafe dabei, ganz klar - das überragende Gros der Kameras aber verkraftet viel mehr, als du dir als Mensch zumuten möchtest. Auch Luftfeuchtigkeit :)

Bodenhafter
07.03.2007, 08:45
Die Kameras halten viel viel mehr aus, als die meisten Leuten vermuten. Insbesondere Amateure hören häufig sofort auf zu fotografieren, wenn es ein wenig nieselt oder schneit o.ä.
Zu diesem Thema gibt es bei Luminous Landscape (http://www.luminous-landscape.com/essays/aa-07-worked.shtml) einen ganz interessanten Artikel. Besonders wenn man sich da mal den Abschnitt "Canon" anschaut, ist es wohl doch nicht so weit her mit "halten viel viel mehr aus". :bg:

Karsten

ant-online
07.03.2007, 09:02
Die Kameras halten viel viel mehr aus, als die meisten Leuten vermuten. Insbesondere Amateure hören häufig sofort auf zu fotografieren, wenn es ein wenig nieselt oder schneit o.ä.
Zu diesem Thema gibt es bei Luminous Landscape (http://www.luminous-landscape.com/essays/aa-07-worked.shtml) einen ganz interessanten Artikel. Besonders wenn man sich da mal den Abschnitt "Canon" anschaut, ist es wohl doch nicht so weit her mit "halten viel viel mehr aus". :bg:

Karsten

Bernd Ritschel (Der Bergfotograf) hat sich auch schonmal über die Canon's beschwert. Ihm sind wohl auch schon welche im Regen/Schnee abgeraucht...

Grüße,
Ant

BubiBohnensack
07.03.2007, 10:23
Wenn du dir luminous-landscape regelmäßig anschaust, und eventuell auch die DVDs zu Hause liegen hast, wirst du wissen, dass Michael Reichmann immer davon ausgeht, dass Equipment wetterfest ist. Diese Antarktis Reise war das erste Event überhaupt, wo er bzw Teilnehmer mit Fehlfunktionen zu tun hatte(n). Ich meine er hat sogar einen Artikel irgendwo auf der Seite wo er von seinen Erfahrungen mit ins Meerwasser gefallenen Kameras etc spricht. In 40 Jahren Fotografie ist ihm durch Wasser oder andere externe Einflüsse keine Kamera kaputt gegangen.
Das kann ich aus erster Hand mit diversen Kameras bestätigen. Es sind Werkzeuge, mit dem man arbeitet und die zu funktionieren haben. Alles andere sind Vitrinenstücke.
In Island stand eine 20D mit 10-22 Objektiv 15min auf dem Stativ im strömenden Regen. Kein Problem. In London war das Equipment einmal so nass, dass ich die Angaben über die Fokusdistanz am 70-200er nicht mehr ablesen konnte. Geschweige denn das Topdisplay der 5D...

Das ist im übrigen eine Einstellung, die wohl jeder Profi ziemlich schnell annimmt. Wenn man sich mal anschaut wie die Pressefutzis mit ihren wild gegeneinanderschlagenden Superteles über die Schulter durch die Gegend joggen. Da fällt mir grad noch ein anderes Beispiel ein. Winterolympiade 2006 in Turin: Jede Menge Pressefotografen mit ihren 400er, 500er und 600er Teleobjektiven beim Biathlon: wenn grad kein Fotoobjekt in Sicht ist, legen sie ihre Cam einfach samt Objektiv in den Tiefschnee...

Shorty66
07.03.2007, 10:42
Ist denn nicht sowas wie dei Lumix FZ50 eine ernst zu nehmende alternative zu einer Spiegelreflex?
Bzw, wozu braucht man generell die tausen objektive? ;-) Ich fotografier nur recht selten, aber für schöne erinnerungsfotos reicht mir meine kompakt kamera meist aus... wozu muss ich 3kg fotoausrüstung mit au ftour schleppen?
Geht das nicht auch viel leichter, auch für Profis?

Bodenhafter
07.03.2007, 11:03
@Jan Vicent: Ich glaube, Du wirfst da ein paar Sachen durcheinander.

1. Ein professioneller Fotograf verdient mit der Fotografie sein Geld - daher der Name. Da ist es selbstverständlich, dass Ausrüstung als ersetzbar betrachtet und - so es denn der Job erfordert - auch gewissen Risiken ausgesetzt wird. Geht das Zeug kaputt, wird es halt ersetzt. Das ist in der Kalkulation mit inbegriffen. Jemand, der für den eigenen Bedarf fotografiert (und darum geht es hier doch?), scheut naturgemäß eher davor zurück, teuere Fotoausrüstung irgendwelchen Risiken auszusetzen, weil dem möglichen finanzillen Verlust kein möglicher finanzieller Gewinn gegenübersteht.

2. Seine Ausrüstung unnötigen Risiken auszusetzen, ist kein Zeichen für Professionalität, sondern für Dummheit und/oder zuviel Geld. Wenn es für ein Fotoprojekt sinnvoll ist, kann man sich durchaus mit der Kamera in den Schnee legen und von da aus fotografieren, aber die Kamera in den Tiefschnee zu schmeißen, weil man zu faul ist, sie zu tragen, ist einfach dämlich. Auch wenn eine hochwertige Kamera bzw. ein hochwertiges Objektiv das durchaus aushalten kann, so erhöht sich doch das Risiko einer kälte- oder nässebedingten Fehlfunktion, was unter Umständen zumindest die nächsten Fotos kosten kann.

@Shorty66: Bei der Bildqualität liegen zwischen 'ner FZ50 und 'ner Spiegelreflex immer noch Welten. Schau die z.B. mal den Vergleich zwischen FZ50 und Canon EOS 350D auf Dpreview (http://www.dpreview.com/reviews/panasonicfz50/page16.asp) an.

Karsten

derMac
07.03.2007, 11:14
Ist denn nicht sowas wie dei Lumix FZ50 eine ernst zu nehmende alternative zu einer Spiegelreflex?
Kommt auf die Anwendung an. Über die ganze mögliche Anwendungsbreite ist sie aber keine Alternative. Das Rauschverhalten ist z.B. extrem viel schlechter. Es gibt noch viel mehr Einschränkungen, ich bin jetzt aber zu faul die alle aufzuzählen. :wink:


Bzw, wozu braucht man generell die tausen objektive? ;-) Ich fotografier nur recht selten, aber für schöne erinnerungsfotos reicht mir meine kompakt kamera meist aus... wozu muss ich 3kg fotoausrüstung mit au ftour schleppen?
Je größer der Zoombereich eines Objektivs ist, desto schlechter ist im allgemeinen bei gleichem Konstruktionsaufwand die optische Qualität. Kommt auch hier darauf an, was man will.



Geht das nicht auch viel leichter, auch für Profis?
Ein Profi wir das benutzen, was für sein Ziel am besten geeignet ist. Viele "Zeitungsfotografen" ziehen nur mit Minikameras los, weil die leicht sind und nicht so aufdringlich wirken. Für ne Abbildung in ner Tageszeitung ist die Qualität voll ausreichend. Wer Landschaftsfotos für Kalender macht, wir eher ne "normale" Spiegelreflex nehmen. Für wandfüllende Poster wird dann of noch was größeres genommen.

Mac

PS: Bei gutem Licht ist die FZ50 für viele Anwendungen durchaus ne Alternative zu ner Spiegelreflex.

ledoell
07.03.2007, 11:26
@ jan vincent, bodenhafter:

naja ich will die kamera eigentlich weder in den schnee werfen, noch stundenlang im strömenden regen fotographieren :)....mir gings nur darum, ob ich so ne kamera prinzipiell über einen längeren zeitraum (4 wochen) in so ein gebiet mitnehmen kann....aber das scheint ja i.d.R. zu gehen...

zur not gibts ja auch noch diese silicakügelchen, oder? wirken die?

grüße,

ledoell

Bodenhafter
07.03.2007, 12:18
...mir gings nur darum, ob ich so ne kamera prinzipiell über einen längeren zeitraum (4 wochen) in so ein gebiet mitnehmen kann....aber das scheint ja i.d.R. zu gehen...
Ja, da hätte ich keine Bedenken. Wenn die Fotoausrüstung wirklich längere Zeit einer extrem feuchten Umgebung ausgesetzt sein sollte, solltest Du halt die nächste Gelegenheit nutzen, sie gründlich trocken zu lassen (d.h. nicht einfach alles in der Taschen zusammengepackt lassen).

Karsten

ledoell
07.03.2007, 12:22
...mir gings nur darum, ob ich so ne kamera prinzipiell über einen längeren zeitraum (4 wochen) in so ein gebiet mitnehmen kann....aber das scheint ja i.d.R. zu gehen...
Ja, da hätte ich keine Bedenken. Wenn die Fotoausrüstung wirklich längere Zeit einer extrem feuchten Umgebung ausgesetzt sein sollte, solltest Du halt die nächste Gelegenheit nutzen, sie gründlich trocken zu lassen (d.h. nicht einfach alles in der Taschen zusammengepackt lassen).

Karsten

d.h. möglichst weitgehend auseinanderbasteln und möglichst luftig trocknen lassen? oder mit technischen hilfsmitteln?

j.

Bodenhafter
07.03.2007, 12:28
d.h. möglichst weitgehend auseinanderbasteln und möglichst luftig trocknen lassen?
Genau. Wobei man auch das Auseinanderbasteln nicht übertreiben muss, es sollte halt überall da, wo was feucht geworden ist, genügend Luft rankommen.

Karsten

Shorty66
07.03.2007, 14:38
wenn sie mal nen wasserschaden hat gilt dasselb, allerdings mit dem zusatz, das man zwischen den trocknungsperioden immer mal wieder mti destilliertem wasser nachspülen sollte um Salzrückstände zu entfernen. Zumindest bekommt man so totgeglaubte handys wieder zum leben.
Oder kann aqua dest. der kamera sonstwie zusetzen?

[edit: die vergleichsbilder sind übrigens wirklich recht beeindruckend. Alllerdinsg wüsste ich jetzt doch gerne, warum so eine digitale spiegelreflex soviel bessere ergebnisse erzielt?!
Liegt das daran, das bei den superzoom kameras für einen großen Zoombereich nur ein objektiv verwendet wird?
Und habt ihr zufällig ahnung wie die qualität bei den Super CCDs von Fuji aussieht? Besonders die neue F40d kompaktkamera interessiert mich.]

derMac
07.03.2007, 15:29
[edit: die vergleichsbilder sind übrigens wirklich recht beeindruckend. Alllerdinsg wüsste ich jetzt doch gerne, warum so eine digitale spiegelreflex soviel bessere ergebnisse erzielt?!
Die Meinung des Autors dazu steht doch über und unter dem Test. :wink:
Und soooo viel besser find ich die Ergebnisse bei ISO 100 gar nicht.
Um da jetzt aber ins Detail zu gehen, müsste man sicher einen neuen Thread aufmachen, das das nicht in 2 Sätzen gesagt ist und das alles hier schon lange nicht mehr reinpasst.

Mac

Bodenhafter
07.03.2007, 15:30
Um da jetzt aber ins Detail zu gehen, müsste man sicher einen neuen Thread aufmachen, das das nicht in 2 Sätzen gesagt ist und das alles hier schon lange nicht mehr reinpasst.
Schon geschehen. :bg:

Karsten

chinook
07.03.2007, 15:40
[edit: die vergleichsbilder sind übrigens wirklich recht beeindruckend. Alllerdinsg wüsste ich jetzt doch gerne, warum so eine digitale spiegelreflex soviel bessere ergebnisse erzielt?!
Liegt das daran, das bei den superzoom kameras für einen großen Zoombereich nur ein objektiv verwendet wird?
Und habt ihr zufällig ahnung wie die qualität bei den Super CCDs von Fuji aussieht? Besonders die neue F40d kompaktkamera interessiert mich.]

Das ist ein Referenztest. Man hat eine Kamera mit der gleichen Pixelzahl genommen, das beste bekannte Objektiv (1.4 50mm) davorgeschraubt und macht dann die Vergleichsbilder. Gemessen daran (bei schlechterem Signal/Rauschverhältnis) schneidet die Bridge-Kamera hervorragend ab. Zumal das ja Ausschnittvergrößerungen sind, deren Unterschiede man bei einem "normalen" Foto so nicht sähe. Gemessen an dem größeren Brennweitenumfang kann man sehrwohl in vielen Situationen mit der Lumix besser zurecht kommen. Zumal bei Reisefotos. Wenngleich ich auch _nie_ die Panasonic nähme. Aber das ist eine andere Geschichte.


-chinoook

Corton
30.04.2008, 11:52
*push*

Aus aktuellem Anlass. :roll:

Hab gestern die ersten Außenaufnahmen mit dem neuen Objektiv an der D40 gemacht und was seh ich da? Einen dicken schwarzen Fleck im Himmel, und dass, obwohl ich beim Ojektivwechsel wirklich sehr vorsichtig war. Auf den ersten 30 Bildern ist der Fleck noch nicht zu sehen, erst ab Bild 31 - scheint sich beim Zoomen wohl irgendwas im Objektiv gelöst zu haben (?).

Jetzt geht das Spiel also wieder von vorne los. :roll:

Hat schon mal jemand versucht, den Staub ganz einfach mit nem Staubsauger (auf min. Leistung) abzusaugen? Kann man da irgendwas beschädigen? Meine letztjährigen Versuche mit Blasebalg endeten so, dass nach dem ganzen Rumgespuste eher noch mehr Staub auf dem Sensor war als davor, obwohl ich die Öffnung der Kamera beim Reinpusten nach unten gehalten hab.

An eine Nassreinigung mit Methanol (soll ja angeblich besser sein als Isopropanol) hab ich mich bis jetzt noch nicht rangetraut. Wie empfindlich ist eigentlich dieser Tiefpassfilter?

Hoffentlich muss ich die Cam am Schluss nicht wieder zum Nikon Service (Wie reinigen die eigentlich die Sensoren?) schicken und mehrere Wochen darauf warten ... :roll:

Jaerven
30.04.2008, 12:40
das mit der Nassreinigung ist nicht so tragisch.
Aber beachten- nicht reinigen wenn die Pollen fliegen- am besten ist es draussen, nach einem reinigenden Regen ;-)
Staubsauger- ich würde ein Rohr nehmen und mit dem Mund saugen.
Peter

Ranger
30.04.2008, 16:13
Ich habe meine D70s seit ca. 2,5 Jahren und sie noch nie reinigen lassen. Natürlich entdeckt man ab und zu mal Staub aber der lässt sich mit Blasebalg und Pinsel recht gut entfernen.

Und für was gäbs sonst Stempelwerkzeug im Photoshop :shock:

Corton
30.04.2008, 19:56
Und für was gäbs sonst Stempelwerkzeug im Photoshop :shock:
Find die Staubentfernungsfunktion von CNX (via Staubreferenzbild) sehr praktisch, funzt allerdings nur mit RAW.


Natürlich entdeckt man ab und zu mal Staub aber der lässt sich mit Blasebalg und Pinsel recht gut entfernen
Du gehst mit nem Pinsel direkt auf den Sensor?

@ Järven
Wie reinigst Du denn Deine Sensoren genau?

Der dicke schwarze Fleck ist mittlerweile übrigens wieder weg, der Staubsauger hat ganze Arbeit geleistet. :D Bissl mulmig war mir dabei aber schon.

Jaerven
30.04.2008, 20:11
Ich hab das mit dem Staubsauger auch schon probiert.... aber ganz vorsichtig.
Zur nassreinigung benutze ich diese sauteuren Pads und reinsten Alkohol.
Wenn es mal ganz hartnäckig ist natürlch nur... ansonsten Blasebalg und Speckgrabber...
Sehr hilfreich ist auch eine Lupe ;-)

Ranger
30.04.2008, 20:22
Du gehst mit nem Pinsel direkt auf den Sensor?

Ich verwende dafür sowas

http://www.yatego.com/riccos-camera/p,45984e83cdca6,424be4fef05603_9,objektivpinsel-mit-blasebalg----pneu-30---hama-5603?sid=06Y1209579463Y06109099563a7c4699

BlaesFevrier
30.04.2008, 22:39
Du gehst mit nem Pinsel direkt auf den Sensor?


Ja klar, soo empfindlich ist der nun auch nicht. Mit einem statisch aufladbaren Haarpinsel, wenn die Saug- und Blasebalgpipette nix mehr bringt. Ist allerdings erst ein Mal vorgekommen. Eine meiner Freundinnen reinigt ihre DSLR regelmäßig mit den Geräten (Saugern, Druckluft etc.) in ihrer Zahnarztpraxis :bg: und hat bis jetzt noch keinen Schaden am Sensor verursacht. Ich glaube übrigens auch, daß DSLRs im allgemeinen und auch Sensoren im besonderen wesentlich mehr abkönnen, als man so meint, wenn ich meine Cam auch nicht unbedingt in den Schnee schmeißen würde. Aber da fällt mir ein, daß mich mal im DSLR-Forum ein Thread sehr amüsiert hat, da hat jemand mit Q-Tips einen Kratzer in den Sensor seines Sigma-Bodys gemacht, hat ihn dann kurzerhand ausgebaut und mit dem Polieraufsatz auf einer Bohrmaschine die Vergütung/Filteroberfläche von der Sensorglasoberfläche runtergerubbelt, dann alles wieder eingebaut und - Überraschung! - wieder Bilder machen können. Zwar nicht mehr in der alten Qualität, aber immerhin.


Edit: Hab's gefunden. Wünsche ein vergnügliches Stündchen mit diesem irren Thread: http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=142175

Becks
27.08.2008, 17:33
Und hier noch ein paar praktische Experimente zum Thema Staub und Sensor, die hier auch schon erwähnt wurden. bevor ich an meine Cam ging, hab ich mir zunächst allerhand in diversen Foren durchgelesen.

Staubcheck:
Kamera auf 1/80s Belichtung mit Blitz gestellt, möglichst weit abgeblendet, den Fokus auf unendlich gestellt und ein paar Bilder von einem weissen Blatt Papier gemacht.
-> Alle grauen Punkte sind Staub. Diese sind mit einem beliebigen Bildbetrachter am Rechner deutlich sichtbar.

Fall 1:
Kamera auf "Inspektion", Spiegel hoch und mit einem Blasebalg (Photogeschäft) kräftig alles ausgeblasen. Test dann wie oben beschrieben. Damit war beim ersten Fall alles erledigt, Sensor sauber.

Fall 2:
Letzte Woche wieder Staub drauf. Pusten bringt auch nach 5 Anläufen nichts, der Staub klebt. Wattestäbchen besorgt (Marke "Fair Trade", bei denen das Stäbchen aus Papier und nicht Plastik ist), kurz die Spitze auf einer sauberen Unterlage etwas platt gedrückt, mit einem Tropfen Methanol befeuchtet und Sensor abgewischt. Wattestäbchen dabei senkrecht gehalten und mit der platten Seite vorsichtig einfach in schlangenförmigen Bewegungen über den Sensor drüber. Anschliessend den Sensor erneut kräftig mehrfach abgeblasen.
Resultat: Sensor sauber.


Zu einigen der anderen Beiträgen noch folgendes:

Isopropanol/Methanol:
Bevor ich den Sensor abgewischt habe, habe ich einen Test auf dem Objektiv durchgeführt. Isopropanol hinterliess dabei böse Schlieren, was an der Qualität des Isoprops liegen dürfte (war nur technisches). Daraufhin habe ich mir hier Methanol besorgt, welches nicht den Schliereneffekt gezeigt hat. Also zuerst einmal das Lösungsmittel antesten, sonst wird der Versuch schief gehn! Eclipse ist übrigens nix anderes als Methanol, nur eben mit einem teuren Markennamen. Das Reinigungspad zudem nie im Lösungsmittel ersäufen. Sonst besteht die Chance, dass etwas davon zwischen das Frontglas und den Chip reinläuft und die Kamera entweder für ein paar Tage/Wochen oder gar dauerhaft schachmatt gesetzt wird.

Druckluft:
NIE. Druckluftdosen beinhalten meistens ein Flüssiggas, welches beim Austreten verdampft und sich dabei abkühlt. Damit schafft man es, den Sensor soweit zu kühlen, dass sich Wasserdampf auf der Oberfläche bildet. Mit etwas Pech vereist der Sensor. Druckluft aus eime Kompressor hat zu viel Druck, ausserdem ist die Luft mit Öl verschmutzt (gilt tw. auch für druckluft aus der Dose).

Staubsauger:
Funktioniert auch nicht immer, da man ja den Staub nicht mit Überdruck herausbläst, sondern grosse Mengen Umgebungsluft ansaugt. Und die ist eigentlich auch nicht sauber.

Specgrabber:
Davon waren die Leute nicht immer begeistert, denn der Stempel hinterlässt wohl auch teilweise Abdrücke.

Sensorlupe:
Werd ich mir bei einer günstigen Gelegenheit besorgen, denn auch unter verschiedenen Lampen konnte ich nicht immer alle Fussel entdecken. Falls wer Erfahrungen damit hat -> melden.


Alex

Nordlandfreak
27.08.2008, 17:51
Ich hab für Staub auf dem Sensor immer so eine kleine Drucklustflasche dabei (natürlich nicht wenn ich mit dem Rucksack unterwegs bin :D)
Damit kann man ziemlich gut alles wegpusten , wenn man im richtigen Winkel sprüht , dann fliegt der Staub aus dem Gehäuse raus. Dafür muss man vorher nur eine Taste drücken , dann kann man den Sensor sehen (bei meiner Nikon D70S zumindest)