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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leichtgewichtsrucksack



Schottenmax
21.01.2006, 17:03
Hallo,

ich plane den gesamten Mai in Schottland zu verbringen. Anfangs ist eine Verpflegung möglich, weil ich mit dem West-Highland-Way beginne. Nachher wird mein Weg immer einsamer und ich muss auch mal für ein paar Tage Verpflegung mitnehmen.
Daher will ich mir einen Leichtgewichtsrucksack besorgen, z.B. ein ULA Catalyst. Auf diesen Rucksack stieß ich nur durch Zufall.
Mein Problem ist, das ich mich mit Rucksäcken nicht auskenne und bislang bei keinem deutschen Ausstatter solche Leichtgewichtsrucksäcke gefunden habe. Kann mir da jemand einen Tipp geben wie ich an sowas rankommen kann? Und noch wichtiger richtig beraten werde zu dem Thema? Sicherlich gibt es auch leichte deutsche Produkte, aber nur mit einem Fassungsvermögen von 50 Litern was ich bislang gelesen habe und das ist zu wenig. 60-70 Liter sollten es schon sein.

Danke für die Hilfe!

Carsten010
21.01.2006, 17:22
Hi Alex,

konnte Dir auf normalem Weg nicht schnell genug antworten, aber es
gibt noch nen relativ leichten Rucksack von Lowe Alpine mit 60
Litern und den Osprey Aether 60.

Such doch mal nach "Rucksack 65 l leicht " mit der Suche-Funktion,
da müsste was Gutes bei rauskommen

CU

Carsten

Schottenmax
21.01.2006, 18:23
Danke für den Tipp,

der Osprey Aether 60 sagt mir zu. Mit 1,5 kg ist er auch vom Gewicht klasse, nur hab ich vor den 60 Litern ein wenig bammel.

Alex

jasper
21.01.2006, 18:31
... nur hab ich vor den 60 Litern ein wenig bammel.

Zu viel oder zuwenig?

MfG,

Jasper

Schottenmax
21.01.2006, 18:58
Bislang erscheint es mir recht wenig. Meine Liste ist lang, es sind recht viele Kleinigkeiten, trotzdem... Ich bin einfach gespannt ob ich mit so wenig auskomme.
Ich probier einfach mal 9-10 kg Basisgewicht hinzubekommen. Obwohl ich überall lese, dass die Leute 15 kg als Basisgewicht mitnehmen.
Und das finde ich eben ein wenig komisch...

Silas
21.01.2006, 19:05
Wenn man davon ausgeht das man so 1/3 seines körpergewichtes tragen kann ... und das meistens so zwischen 20 und 28 kg liegt bist du mit 10 kg ja weit drunter.

hast du so leichtes equipment? die packliste würd mich mal interessieren - kannst ja mal posten.

Schottenmax
21.01.2006, 19:18
Sicherlich, mit meinen rund 80kg kann ich ein bisschen was schleppen.
Aber mehr als 15kg möchte ich mir nicht antun. Es soll nicht gerade zur Last werden. Und bei meiner nicht vorhandenen Erfahrung hören sich 15kg mit Wasser und Verpflegung recht angenehm an.
Ich habe das Höchstgewicht an dem schwierigsten Streckenabschnitt (Wester Ross) orientiert. Wege sollen in Teilabschnitten nicht vorhanden sein und die Schlammtiefe bis Kniehöhe ansteigen können. Und eben für diesen Abschnitt (7 Tage) brauche ich eine Essensverpflegung.
Equipment ist bislang noch nicht vorhanden. Das wollte ich mir Ende des Monats besorgen.
Daher informier ich mich über die "schwersten" Bestandteile, Rucksack, Schlafsack, Isomatte und Zelt.

Schottenmax
21.01.2006, 19:55
Packliste

Rucksack
Kartentasche, wasserdicht
Scheckkarte
Rucksackregenschutz
Ausweis

Teleskopwanderstöcke (als Stüze bei Verletzungen?)
Führerschein
Fahrkarte/Ticket
Barometer-Uhr
Stofftaschentuch
Spannband, 1,5m
Reepschnur, 6m
Strinlampe
Plastiktüten in div. Größen
Toilettenpapier
Mini-Klapp-Schaufel aus Plastik
Müllbeutel, 120 Liter
Messer

Sicherheitspack :
- Trillerpfeife
- Kompaß
- Bleistift
- wasserfester Filzstift
- Notizzettel
- Blumendraht
- Rasierklinge
- Säge
- Feuerzeug
- Teelicht
- Nähzeug und Zwirn
- Gewebeklebeband
- Angelhaken, sortiert
- Perlonschnur
- wasserdichte Streichhölzer
- Klebstoff
- Schlauchstück, 10mm

Erste-Hilfe-Tasche:
- Desinfektionsmittel (Alkohol)
- Traubenzucker
- Sicherheitsnadeln
- Rettungsdecke
- Dreiecktuch
- Kompressen
- Wundschnellverband, medium
- Blasenpflaster
- Leukoplast
- Mullbinde, elastisch, 6cm
- Binde, standard, 8 cm
- Bindenklammer
- Brandwundenverbandspäckchen
- Watte
- Wundauflage, 10x10cm
- Erste-Hllfe-Anleitung

Apotheke:
- Ballistol-Öl
- Wundsalbe
- Schmerzmittel
- Grippemittel (Antibiotika)
- Fiebermittel
- Magenmittel

Zelt
Schlafsack (Bis 0 Grad)
Zeltschnur
Liegematte, selbstaufblasend
Reperatur-Set

1 Trekkinghosen (Zip-Beine)
2 Funkstions T-Shirts
3 x Funktionsunterwäsche
3 x Trekkingsocken
1 x lange Unterhose(Baumwolle)
1 x langes Hemd (Baumwolle)
Trekkingschuhe
Trekkingsandalen
Funktionsjacke Tex
Überhose RV Tex
Fleecejacke
Mütze
Handschuhe
Schaal (?)
Kleiderbeutel

Wasserfilter
Frischhaltebeutel mit Klips
Gewürze (Salz,Pfeffer, Zucker)
Öl
Teebeutel
Vitamintabletten

Waschbeutel zum Aufhängen
Viskose-Handtuch
Viskose-Waschlappen
Zahnputzset
Zahnseide
Zahnstocher
Kernseife für die Komplettwäsche +Wäsche waschen?
Hautcreme
Ohropacks
Sonnencreme
Kamm/Bürste
Übersichtslandkarte
Wanderkarten
Tourenbeschreibungen
Adressen (ausführlich)
Tagebuch
Kugelschreiber
wasserfester Filzstift
Bleistift und Radiergummi
Trockentextmarker
Papiertüten (Kuverts)
Wörterbuch
Reclam-Bücher


MfG

Alex

Loki_82
21.01.2006, 20:44
Mein Vorschlag:

Osprey Aether 65 mit 1.95kg in Größe M! Hat im Gegensatz zum 60er Modell ein Schlafsackfach, was ich persönlich praktisch finde ! Kostet auch nicht die Welt : 149.00 Euronen !

Aber ansonsten gilt: Immer erst irgendwo verschiedene Modelle Probetragen, da am wichtigsten der Tragekomfort ist !!!

kuczerra
21.01.2006, 21:16
50l, 1,75 kg

MacPac Pursuit Classic:

http://www.macpac.co.nz/images/product_images/PUR5.jpg

Mein (neuer) Traumrucksack...

kuczerra
21.01.2006, 21:22
Packliste



Du schleppst mehr mit, als ich...

Verrätst Du mir, wie Du damit auf 8-10 kg Basisgewicht kommen willst?

***nicht böse gemeint***

Ich komme bei fast identischer Packliste auf 13kg...

c.nick
22.01.2006, 02:16
Packliste
Teleskopwanderstöcke (als Stüze bei Verletzungen?)

nicht nur bei Verletzungen sondern generell viel angenehmer als ich es erwartet hätte! als mir einer (durch dusseligkeit) gebrochen ist hab ich das besonders gemerkt und die nächste halbe stunde im regen darauf verwendet das gute stück wenigstens zu tapen!


Barometer-Uhr
??? bist du sicher, daß du die brauchen wirst?


- Säge

reicht vielleicht die wellenschliff-klinge am multitool?


Liegematte, selbstaufblasend

evazote matten sind leichter und isolieren besser(!) - gut, sie sind nicht ganz so kuschelig und rollen sich deutlich größer. (trick aus dem forum: matte als erstes senkrecht in den rucksack stellen und sie sich dann so weit es geht ausrollen lassen - gerödel in die mitte packen...)


3 x Funktionsunterwäsche
3 x Trekkingsocken

2x reicht :wink: ein paar tragen, ein paar zum wechseln, gewechselt wird bei der nächsten wasch/trocken-gelegenheit...


Schaal (?)

noch nie benötigt - stattdessen sollte der fleecepullover über einen eng anliegenden kragen verfügen (verstellbar?!)


Tourenbeschreibungen

bloß nicht das ganze buch :wink: besser die relevanten seiten rauskopieren!


Trockentextmarker
Papiertüten (Kuverts)

hä?


Reclam-Bücher

also ICH bin abends meist hinreichend erschossen und habe genügend eindrücke gesammelt um viel zu abgelenkt zum lesen zu sein. überleg dir gut wie groß deine reise-bibliothek sein muß... reclam ist natürlich schon eine 1a alternative zur gebundenen ziegelsteinformatigen sonderausgabe von moby dick :wink:

insgesamt hab ich festgestellt, daß die erfahrung einem beibringt, nicht für ALLE eventualitäten ausgerüstet sein zu müssen, sondern daß weniger mehr ist.

ach ja - wichtiger punkt zur apotheke (falls ich's jetzt nicht überlesen habe): compeed fuß-pflaster...

das war's ad hoc.
laß uns mal wissen bei welchem gewicht du dann angekommen bist!

cheers christian

Schottenmax
22.01.2006, 07:38
Vielen Dank für die nützlichen Tips
@Kuczerra: ich hab noch keine ahnung :-)

Bislang hab ich mir das so gedacht. Bei den 4 großen sachen:

1. Rucksack 60L ca. 1500g
2.Schlafsack Daune ca. 950g
3.Isomatte Artiach light plus nur 170g (Carsten ich hoffe du kennst sie noch nicht und ich konnte dir mal einen tip geben! :D )
4. Zelt
Da bin ich richtig am schwanken. Sehr leicht wäre natürlich das hilleberg akto mit 1600g aber ziemlich teuer. mit 1800g folgt das exped vela 1 extreme. das ist wenigstens erschwinglich. Die leichteste methode wäre ein Tarptent mit 910g.
Bei den "großen 4" käme ich im leichtesten falle auf 3530g und im schwersten auf 4420g.

Meint ihr der Daunenschlafsack macht schottland in verbindung mit einem tarptent mit? Das ist meine einzige sorge.

Ja und dann würde eben das Grammjagen beginnen....
Geschirr und kocher etc. aus titan, das spart wertvolles gewicht.
ein paar sachen werd ich sicherlich noch von der liste streichen, aber 10 kg müssten machbar sein, hoffe ich.

jasper
22.01.2006, 09:06
Das (http://www.davidlewis.ca/stove/) hier spart Gewicht!!!

Wäre mir zwar persönlich zu wenig Kochkomfort, aber wem es gefällt ... :bg:


Trekkingsandalen

Wenn du die nur im Camp anziehen willst, dann nehm Flip-Flops mit. Sind um ein vielfaches billiger, leichter und kleiner.

Bei mir der Unterschied: Sandalen 746 gr - Flip Flops 140 gr


Adressen (ausführlich)
Tagebuch
Kugelschreiber
wasserfester Filzstift
Bleistift und Radiergummi
Trockentextmarker
Papiertüten (Kuverts)
Wörterbuch
Reclam-Bücher

Diesen Part hier würde ich noch deutlich reduzieren. Da ist viel Potential da um das ganze leichter zu machen. Man braucht eigentlich nur einen Stift, ein paar Seiten Papier als Tagebuch, dazu die ausgedruckten Outlookadressen auf ein paar Seiten, drei Kuverts und das alles in einem Ziplockbeutel verpackt. Sparst du dir wahnsinnig viel Gewicht!

Mein Moleskin Travel Journal A5 wiegt z. B. 342 gr, ein paar Seiten Papier dagegen nur 50 gr. Du kannst z. B. auch auf die Rückseite der Kopien der Wegbeschreibung schreiben. Nochmal viel Gewicht gespart.

Bücher sind halt Luxus, ist aber Geschmackssache!

MfG,

J.

Christine M
22.01.2006, 09:12
Hi, falls dir das als Vergleich hilft: Ich habe den Osprey Ariel 60 - das ist das weibliche Gegenstück zum Aether. Ich war damit zwei Wochen auf Korsika unterwegs und habe alles gut rein/dran bekommen, allerdings
- hatte ich (nur) ein Tarptent dabei (es konnte sowieso nur in Hüttennähe gezeltet werden und ich habe oft auch in den Hütten geschlafen);
- hatte ich nur ca. 2-3 Rationen Essen dabei, plus etwas Müsli und ein paar Sachen für tagsüber unterwegs.

Vom Aether gibt es 2006 ein neues Modell, meine Aussage bezieht sich natürlich auf die alte Variante.

Grüße

Christine

Edit: ach ja, ich hatte auch zwei kleine Reclam dabei. :wink:

Flieger
22.01.2006, 10:51
Hallo Schottenmax!
Ich weiß nicht, wie in Schottland die Wasserqualität ist. Ich denke mal, in den Highlands dürfte sie doch eigentlich ganz gut sein, sodaß der Wasserfilter daheim bleiben kann.Als Seife würde ich die Flüssigseife von Yeti oder von anderen Herstellern mitnehmen. Zum einen ist sie biol. abbaubar und zum anderen in einer Flasche, sodaß du nicht das Problem mit einem nassen Stück Seife hast. Anstatt Toilettenpapier würde ich Papiertaschentücher mitnehmen, da sie nicht so sperrig sind und sich besser in die "Lücken" stecken lassen. Den Waschlappen würde ich durch einen kleinen Schwamm ersetzen.Das mit der Baumwollunterhose würde ich mir noch mal überlegen und sie durch eine Funktionsunterhose ersetzten (ich würde garkeine mitnehmen).Als Kombimittel Desinfektion/Wundsalbe Betaisadonna nehmen.
Brauchst Du kein Feuerzeug? Und wie willst Du Dein essen zubereiten?
Zum Thema essen:ich habe im Sommer für 10 Tage essen mitgeschleppt. Das ganze wog so um die 5Kg(!).Mal als Anhaltspunkt was da so noch in den Rucksack muß.
Grüße Flieger

downunder
22.01.2006, 11:17
Die Sache mit dem leichten Rucksack geht man vielleicht etwas falsch an. Wenn ich Mit meinem Trekkingrucksack 15kg oder mehr trage, ist das kein Problem, auch wennd as Teil allein schon 3kg wiegt.

Mein Pursuit mit 42l ist im Tragesystem bis 15kg ausgelegt, ich habe ihn auch schon kurzzeitig mit 20kg getragen. Für den Part der Tour wäre mir der große Cerro Torre deutlich lieber gewesen.

Man kann davon ausgehen, dass ein sehr leichter Rucksack in den meisten fällen auch für geringere Lasten ausgelegt ist.

Dann habe ich ind er Liste keinen Kocher gesehen - wofür ist da das Gewürz? Wenn du auf Lebensmittel unterwegs verzichtest bzw. nur Tagesproviant besorgst, reduziert das natürlich das Gewicht enorm. Verpflegung für ein paar Tage aber braucht Platz und ist nciht leicht.

Thomas75
22.01.2006, 13:14
Zum Thema essen:ich habe im Sommer für 10 Tage essen mitgeschleppt. Das ganze wog so um die 5Kg(!).
500g Essen pro Tag ist aber nicht gerade üppig. Ich rechne i.A. mit 600-800g.

hikingharry
22.01.2006, 13:35
@ downunder:
Wenn ich Mit meinem Trekkingrucksack 15kg oder mehr trage, ist das kein Problem, auch wenn das Teil allein schon 3kg wiegt.

Aber dann ist Dein restliches Gepäck ja nur mehr 12kg oder?

@ Schottenmax:
Also den Catalyst müßtest Du in den USA bestellen. Dagegen spricht unter Umständen, das es im Allgemeinen immer besser ist den Rucksack vorher auszuprobieren.

Also wäre es sicher von Vorteil, die eigene Rückenlänge zu kennen, und mit ÜLA in Kontakt zu treten (mail), und anfragen, ob der Catalyst passen würde. Wobei der Catalyst als Rucksack für bis ca. 16kg angegeben wird.

Alternativen dazu (die ich aber nicht kenne):
Kimmlite - AR50 + 15RL Mountain Mover Pack (http://www.completeoutdoors.co.uk/test/product_info.php?products_id=1888) - ein Adventure Racing Pack
Bei outdoorshop.de (http://www.outdoorshop.de) unter 'Lightwave' zu 'Rucksack' - 'Trekking', 54l und 985g und 150€, und es gibt 3 Varianten zu je einer Rückenlänge (komisch angegeben -> bezieht sich dann auf Körpergröße ???)

Einige gute Gewichtspartips haben ja schon einige vor mir genannt. Vielleicht noch als erstes ein gute Küchenwaage mit Grammanzeige, und alles mal wiegen und Varianten ausprobieren. Weil so sehe ich die Liste, weiß aber nicht, was das Zeug wiegt.

Kocher und Geschirr fehlt ja eh´noch.

Das wärs mal zum Anfang :)

Gruß hikingharry

downunder
22.01.2006, 14:20
In dem großen trage ich normalerweise deutlich mehr, eher 20kg. Ich meinte damit nur, dass ich 15kg im großen Rucksack über mehrere Tage lieber trage als 15kg in dem kleinen. Ja, das wären dann 12kg im großen und 13,5kg im kleinen. Das Tragesystem des großen wird eben ab 15kg interessant, während der kleine bei der Last schon an der oberen Grenze ist. Was sich dann besser tragen lässt, ist leicht ersichtlich. Das etwas höhere Eigengewicht des großen Rucksacks sorgt also für höheren Komfort und etwas mehr Flexibilität bei der Packliste. Eine Qual sollte die Tour dann aber nicht werden.

Den kleineren Tourenrucksack nehme ich, wenn ich nicht so viel mitschleppen muss und auch mal Tagestouren mit kleinem Gepäck plane. So erspar ich mir den zusätzlichen Tagesrucksack. Das hängt aber natürlich immer von der Tour ab.

Silas
22.01.2006, 14:42
Hallo Schottenmax!
Anstatt Toilettenpapier würde ich Papiertaschentücher mitnehmen, da sie nicht so sperrig sind und sich besser in die "Lücken" stecken lassen.

^^ Sorry, das musst' ich einfach nochmal hervorheben :bg:

downunder
22.01.2006, 14:56
Ich bin sicher nicht der Vorzeige-Ökologe, aber ich hab mir mal sagen lassen, dass ein Taschentuch 7 Jahre braucht, um zu verrotten - da ist normales Klopapier vielleicht etwas schneller zersetzt - man kann es auch von der Rolle abwickeln, wenn man es in Ritzen quetschen will :wink:

Lothar66
22.01.2006, 14:58
Hallo Schottenmax,

ein Leichtgewichtrucksack macht nur bei einer ganzheitlich betrachteten Leichtgewicht Tour sinn. Also auch Isomatte, Tarp usw. leicht auslegen wodurch Du dann nicht das von Dir gesuchte große Rucksackvolumen brauchst.

Lothar

Christine M
22.01.2006, 15:09
Noch mal zum Thema Tragekomfort: Kompromisse müssen sicherlich gemacht werden, irgendwo muß die Gewichtsersparnis ja herkommen. Allerdings kann man IMHO den MacPac Pursuit, der keinen richtigen Hüftgurt hat, hier nicht mit dem Osprey Ariel/Aether 60 vergleichen, der sich nach meiner Erfahrung bis zu einem Gesamtgewicht von knapp 20kg gut trägt (bezogen auf das alte Modell, das neue kenne ich nicht). Dafür hat der Osprey, im Gegensatz zu anderen Rucksäcken dieser Grüßenklasse, z. B. kein Schlafsackfach. Und fällt mit ca. 1,5kg zwar wohl in die Kategorie "leicht", aber nicht unbedingt "ultraleicht".

Christine

Silas
22.01.2006, 15:14
Ich hab mir mal sagen lassen, dass ein Taschentuch 7 Jahre braucht, um zu verrotten.

^^ Papier inkl. ... "Geschäft" wird ja nach vollendeter Arbeit verbrannt :roll: also fällt das mit dem Verroten weg. :wink:

JMarwede
22.01.2006, 15:38
Immer den Taschenhochofen für derlei hartnäckige Rückstände dabei? :bg:

Wo gibtet den denn bei Globi? *g*

downunder
22.01.2006, 16:17
Nicht immer lässt sich alles mit verbrennen lösen :roll:

roli75
22.01.2006, 17:00
nur zur info. ich hab den osprey aether 75 gekauft, der laut herstellerangaben 2.27 kg hat, leider hat er in natura 2.50 kg...

bitter, roli

Schottenmax
22.01.2006, 17:01
Flip Flops an sich keine schlechte Idee, aber die Sandalen sollen auch dazu dienen Flüss zu überqueren.
Ich hab noch eine Frage zu Zelten. Kennt jemand das Lightwave zr0 cylq?
Und meint ihr ein Daunenschlafsack verträgt sich mit dem Wetter Schottlands? Ich bin als noch am zweifeln. An sich wenn das Zelt den Regen abhällt müsste es gehen, nur die Luftfeuchtigkeit ist eben ein Problem und wenn es durchregnet dann fehlt mir die wärme bzw. trockene Luft um den Schlaf auslüften zu lassen.

downunder
22.01.2006, 17:06
Wenn der Schlafsack eine wasserfeste Hülle hat, wird es unproblematisch sein.

boehm22
22.01.2006, 17:15
ich hab mir mal sagen lassen, dass ein Taschentuch 7 Jahre braucht, um zu verrotten -


Hab mal in der britischen Zeitschrift TGO (The Great Outdoors) gelesen, daß dort die Wiesen rund um viel benutzten Zeltplätzen gerne "Pink Tissue Meadow" genannt werden. :bg: :bg:

Silas
22.01.2006, 21:34
Nicht immer lässt sich alles mit verbrennen lösen :roll:

^^ aber wenn ich die wahl zwischen ewig ekelhaftem verroten und verbrennen hab schon. :wink:

ElShootre
22.01.2006, 21:57
Dafür hat der Osprey, im Gegensatz zu anderen Rucksäcken dieser Grüßenklasse, z. B. kein Schlafsackfach. Und fällt mit ca. 1,5kg zwar wohl in die Kategorie "leicht", aber nicht unbedingt "ultraleicht".

Christine

also ich habe den osprey aether 65, dieser wiegt laut globi ab 1980g. er hat, für mein empfinden, ein sehr gutes tragesystem bis ca. 20 kg (bis 17.5kg selbst getestet) und hat ein extra schlafsackfach in welches auch ein winterschlafsack reinpasst. dieses lässt sich übrigens auch entfernen, also nen riesen rucksack wenn man so will...

axo, und mit 149 € finde ich ihn preislich auch angemessen. falls 65l nicht reichen sollten gibt es ne extra daypack welches sich vorne vor den rucksack schnallen lässt. sinnvolle ergänzung falls der platz nicht reicht... ich habs mir gegönnt..... :bg:


mfg andy

hikingharry
22.01.2006, 22:07
@ downunder: o.k., so verstehe ich das, danke.

@flieger: könntest Du mal Deine Futterliste für 10 Tage zu 0,5kg bekanntgeben? Mich würde das sehr interessieren.

Gruß hikingharry

Flieger
22.01.2006, 22:45
Hallo!
@hikingharry
Morgens: 200gr Müsli mit Milchpulver
Mittags:diverse Tütensuppen
Abends: Trekkingmahlzeit+ Maggi Fertiggerichte im Wechsel
Zwischendurch: Aldiriegel
Übrigens habe ich gesagt, das es so um die 5Kg waren. Wie schwer die einzelnen Abendessensrationen waren weiß ich jetzt nicht mehr aber ich denke so um die 300 gr?!
Und für alle die sowas auch machen wollen:Ich habe 3 Kg abgenommen!!! :wink:
Alles in allem hatte mein Rucksack 22Kg. Davon waren allerdings 3 Kg Fotoausrüstung! Ich finde, das dies eigentlich ein sehr guter Wert ist.
Bezüglich der Ausgangsfrage Leichtgewichtsrucksack: wieso werden in Deutschland bzw. Europa solche Leichtgewichtsrucksäcke ( Trekking )nicht gebaut? In den USA ist dies wohl viel mehr Thema. Will dies der Markt nicht oder wollen es die Verbraucher nicht?
Gruß Flieger

jasper
22.01.2006, 23:30
Bezüglich der Ausgangsfrage Leichtgewichtsrucksack: wieso werden in Deutschland bzw. Europa solche Leichtgewichtsrucksäcke ( Trekking )nicht gebaut? In den USA ist dies wohl viel mehr Thema. Will dies der Markt nicht oder wollen es die Verbraucher nicht?

Kaum einer in Deutschland (und Europa) macht Weitwanderwege, ohne Möglichkeiten sich zu verpflegen. Das geht so gut wie gar nicht und ist auch nicht notwendig. In Skandinavien gibt es die ein oder andere Strecke, in der man für 10 Tage Essen braucht und dann muss halt alles andere total reduziert werden --> Leichtgewichtsausrüstung
Hier ist halt einfach der Markt für Ultralight noch nicht da. Er wird kommen, allerdings nicht so extrem wie in den Staaten.
(Ist meine Meinung)

Und es gibt halt genug Leute, die lieber in nem Zelt schlafen, ordentlichen Benzinkocher mit vielen unterschiedlichen Speisen (auch zum längerkochen) mitnehmen und das geht halt mit Lightweight nicht wirklich. Da ist halt wirklich sparen angesagt. Und ich bin halt auch mehr der Genießer, der gerne sein gutes Essen aufkocht. Da komm ich halt nie unter 12 Kilo. Aber das ist es mir dann wert.

Wenn ich teilweise die Leute auf dem AT gesehen habe, weiß ich gar nicht so recht, von was die sich jetzt wirklich ernährt haben. Gekocht war das gar nicht, vielleicht gequollen. Auf jeden Fall ein ein komischer Pfampf.

Aber: Jeder ist seines eignen Glückes Schmied.

Daher, wem es gefällt. Ich werde auch Gewicht reduzieren, allerdings muss ich das für mich persönlich nicht auf die Spitze treiben. Und mein Dragonfly kommt auf jede Tour mit :P

MfG.

J.

hikingharry
23.01.2006, 01:47
Danke Flieger.

Ultraleicht in Europa? Ein paar Gedanken

Im Großen und Ganzen schließe ich mich der Meinung von Jasper an. Besonders, das viele Leute doch gerne eher lieber ein stabiles Zelt haben, oder gut kochen.

Ich für mich bin schon seit etlichen Jahren immer wieder in den Bergen und in Skandinavien mit Zelt und Rucksack unterwegs, und habe mich auch in den Nord- und Süd-Tiroler Bergen so verhalten wie auf einem Weitwanderweg. Alle paar Tage in Dörfern Verpflegung gekauft, an Hütten vorbeigelaufen usw., und jetzt genieße ich es schon (ultra)leicht unterwegs zu sein.

In den Vereinigten Staaten ist die Ultraleichtbewegung ja eigentlich auch recht klein an der Zahl. Und bei uns ist auch die Einstellung vorhanden, das die Ausrüstung 'bombproof' sein muß, und das glaube ich von der Ultraleichtausrüstung auch nicht so ganz. Andererseits ist ein Zelt nach ca. 18 Monaten im Freien im Laufe von 10 Jahren wegen der Materialermüdung ziemlich fertig (war z.B. bei meinem LOWE 'Alaska' so).

In Deutschland hat VauDe ja schon etliche Rucksäcke sehr leicht gebaut. Vor 2 Jahren gab es einen ca. 860g schweren 45l Rucksack (schon wieder eingestellt), oder ein paar Jahre vorher den Snow Tiger 45, der ohne Metallstreben auch nur ca. 1500g wiegt.

@Schottenmax:
Statt Sandalen gehen vielleicht auch solche (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=lx_49501&artbez=Lizard+Memok+Mesh+H20&k_id=0106&h_kat=Schuhe+%26+Socken&u_kat=Sonne+%26+Wasser)

Waschbeutel - da tuts doch ein Plastikbeutel, oder ein ZipLoc-Beutel.

Gruß hikingharry

Flieger
23.01.2006, 08:47
Hallo!
Sowas habe ich mir schon gedacht. Aber: ist es denn technich nicht möglich, einen Rucksack zu bauen, der nicht mehr wie 2Kg (besser natürlich 1,5Kg) wiegt, ein Innengestell hat und trotzdem eine Traglast von 20 Kg erreicht?
Es ist mir schon klar, daß in good old europe die weitwanderwege so laufen, daß es fast immer möglich ist, sich nach 4 Tagen mit Lebensmitteln einzudecken. Das ist aber kein Argument, um keinen leichten Rucksack zu konstruieren.
Nochmal zum Thema essen: nach 5 Tagen hing mir der Frass zum Hals heraus :kotz: und mir stand der Sinn nach lecker frischem Essen.
Flieger

Carsten010
23.01.2006, 10:05
Hallo zusammen,

es wird zwar gerade alles ein bisschen OT, aber natürlich möchte
ich auch noch meinen Senf dazugeben.

Hikingharry hat ganz recht, das auch in den USA die Ultraleichtbewegung
recht klein ist. Recht klein heisst in den USA aber trotzdem, dass sich
einige Firmen darauf spezialisieren können diesen Markt bedienen zu
können. Bei der Größe des Landes kommen halt trotzdem absolut mehr
Leichtgewichtler zu Stande als bei uns.

Die Materialien im Ultraleichtbereich sind natürlich nicht bombproof, das
muss jedem klar sein. Allerdings sind sie haltbar genug für 1 langen Trail
und ich nehme diesen Kompromiss immer gerne in Kauf, wenn ich mir
dafür über ein Kilo Gewicht ersparen kann. 1 Kilo auf 3500km sind für
mich halt was.

Essen auf dem Trail...Coup von Golite ist über 700km am Stück ohne
Ressupply ausgekommen mit nem Golite Gust :o ->das ist ein absolut
labberiges Teil ohne Gestell und alles. Übrigens war die Golite Seite
gerade down, sonst hätte ich die Packliste von Coup drangehängt.

Meine Kochkünste gehen auch auf nem langen Trail stark zurück, weil
es Zeit und Sprit spart abgespeckt zu kochen. Wasser kochen,
Tütennideln ins Wasser, Topf vom Feuer und ab in den Pot Cozy, ein
paar Minuten warten und fertig. Das ist zwar nicht supertoll, aber leicht :-)

Ich werde mir in Frankfurt in Kürze einen ULA Catalyst ansehen können,
der gerade auf dem Pacific Crest Trail immer beliebter geworden ist,
weil er eine verlgeichsweise hohe Nutzlast mit leichtem Eigengewicht
verbindet. Ich hoffe ich kann Fotos machen und mal einen Review ins
Forum stellen.

Bis bald

Carsten

Rajiv
23.01.2006, 10:42
Wie vieles, dürfte auch das mit der ultraleichten Ausrüstung Ansichtssache sein.
Persönlich gefällt mir an den ultraleichten Sachen nicht, daß sie nur relativ kurze Zeit halten(dann sind sie verschlissen, weil das Material eben nicht bombenfest ist). Dann muß ich mir jedes Jahr einen neuen Rucksack kaufen(billig sind die ja auch nicht) und ich habe immer ein gewisses Unsicherheitsgefühl(hält er noch oder geht er gerade kaputt) bzw. damit dieses nicht erst aufkommt, muß ich eben immer recht zeitig für Ersatz sorgen.
Davon abgesehen überzeugen mich die Tragesysteme nicht und ich bin nicht bereit im Hochgebirge mit einer ultraleichten Ausrüstung rumzuspazieren und im Ernstfall meinen Kopf zu riskieren(in dem Moment wo man alpine Touren unternimmt und wenigstens minimales Kletterzeug, also Gurt & Seil, oder aber wenigstens Steigeisen und Pickel{je nachdem auf welche Berge man zu welcher Zeit geht} dabei hat, kommt man mit gesamt 10kg Gepäck nicht mehr hin).
Bin übrigens der Meinung, daß die Verhältnisse auf dem AT mit einer Alpen-Langstrecken-Hochtour(also schon ein wenig anspruchsvoller als GTA) nur bedingt vergleichbar ist. Aber vielleicht ist in Amerika ja jemand mit UL-Ausrüstung auch mehrere Wochen in den Rocky Mtn. unterwegs gewesen und hat einige hohe Gipfel(die auch noch schwierig waren) bewältigt.
In meinem Freundeskreis sind Rucksäcke u. a. von ÜLA und Crux(der Hüftgurt beim AK37 ist aus meiner Sicht vollkommen ungenügend, selbst bei AK47 und AK57 ist er bei weitem nicht perfekt) im Umlauf, mich haben sie nicht überzeugt. Sind auch nicht viel besser als mein alter Haglöfs LIM 35 und der ist alles andere als empfehlenswert. Wenn ich mir dann den Gewichtsvorteil ansehe, dann finde ich, daß die UL-Rucksäcke relativ uninteressant sind(weil ca. 1000g-1250g wiegen die auch; ein Doldy Alpinist 55 mit dem volleinstellbaren SNZS-System wiegt 1550g und stellt für mich die unterste Grenze{nicht gewichtsmäßig, eher konstruktiv gesehen} für eine mehrtägige Tour dar).

Edit: Die 112€ in Dtl. für den Alpinist 55 sind selbstredend auch ein Argument. Die 225$ für einen ÜLA Catalyst mit dem ganzen Theater daß ich den noch hierher holen muß sind dann für mich nicht wirklich eine Alternative(der Conduit scheidet wegen konstruktiver "Mängel" aus; der Circuit für 175$ wäre evtl. eine Alternative, da er einen brauchbaren Hüftgurt hat, aber mir die 11-15kg Nutzlast zu gering wären).

Rajiv

dike
23.01.2006, 12:33
...Persönlich gefällt mir an den ultraleichten Sachen nicht, daß sie nur relativ kurze Zeit halten(dann sind sie verschlissen, weil das Material eben nicht bombenfest ist). ...Davon abgesehen überzeugen mich die Tragesysteme nicht und ich bin nicht bereit im Hochgebirge mit einer ultraleichten Ausrüstung rumzuspazieren und im Ernstfall meinen Kopf zu riskieren...

Ist dieses eine Aussage aus Materialtests, aus eigenen persönlichen Erfahrungen oder aus der Empfindung gegenüber leichtem Material?
Heute entwickelte "leichte" Kunstoffklamotten sind erheblich reißfester als ältere schwere Baumwoll- und Gummivarianten. Cordura und Kevlar (schußfest) kann ultraleicht produziert werden. Auch andere leichte Kunstfasern werden mit Ripstopp gewebt und halten erheblich länger, wie noch vor 15 Jahren gegebene Kunststoffe. Der alt bewährte Lederriemen bricht und reist in der Bügelschnalle schneller als ein Leichtgewichts Kunststoffriemen in einer Kunststoffschnalle.


...Davon abgesehen überzeugen mich die Tragesysteme nicht und ich bin nicht bereit im Hochgebirge mit einer ultraleichten Ausrüstung rumzuspazieren und im Ernstfall meinen Kopf zu riskieren...

Ich hab den Marmot Eiger (Leichtgewicht 40Liter) seit einigen Jahren im Einsatz und habe nie den Eindruck gehabt, meinen Kopf zu riskieren. Häte ich wahrscheinlich eher bei überladenen Schwergewichtsteilen. Bei den Klamotten sind die Gewichtsunterschiede bei gleicher Isolation noch deutlicher und jedes fehlende Kilo gibt am Hang zusätzliche Sicherheit.

dike
:kaffee:

Rajiv
23.01.2006, 13:13
Meine Erkenntnisse beruhen selbstverständlich zu großen Teilen auf eigenen Erfahrungen. Da ich selbstverständlich nicht alle von mir angesprochenen Rucksäcke gekauft habe(um sie dann zu testen), mußten die Exemplare von Freunden herhalten(alle angesprochenen Rucksäcke bzw. Vorgängermodelle etc. sind in natura hier vorhanden{gewesen}).

Daher auch die Kritik an den Tragesystemen(besonders an den Hüftgurten) der UL-Rucksäcke, von der mangelhaften Belüftung am Rücken ganz zu schweigen(wobei es hier natürlich auf die Einsatzgebiete und Temperaturen ankommt; im Winter dürfte ein dieses Problem erfahrungsgemäß etwas weniger stören).
Hat von euch mal jemand diese UL-Dinger im Sommer bei schönem Wetter mehrere Tage benutzt. Ich kann nur abraten.

Die bei den Rucksäcken verwendeten Materialien unterscheiden sich schon von Bekleidungsmaterialien, deswegen verstehe ich deine Äußerungen hier auch nicht. Ich habe schließlich nirgends etwas von Leder u. ä. geschrieben. :roll:
Außerdem bezog sich die Kritik nicht nur auf das Material, sondern auch auf die Konstruktion(Hüftgurt-Gestaltung wurde schon angesprochen), da besonders auf die Tragesysteme(die sich bei den UL-Rucksäcken eben kaum einstellen lassen und nicht sonderlich stabil sind, da einige keine Versteifung{Alu-Schienen oder Kunststoffplatte etc.}haben).

Das mit dem Kopf riskieren passiert einem dann eben im Hochgebirge. Wenn dir an einer scharfen Kante/Fels... der Rucksack(bzw. eine Befestigung) durchgescheuert wird, dann ist Schluß mit lustig. Weil du dann mittendrin die Tour abbrechen darfst, bevor dir der Rucksack komplett um die Ohren fliegt und Teile der Ausrüstung aus dem Rucksack auf den Hintermann stürzen. Klettersteige gehen ja auch recht "normale" Leute, muß ja nicht unbedingt alpine Kletterei im 3. Grad und schwieriger sein.

Das es einem mehr Sicherheit gibt, wenn man recht wenig Gepäck auf dem Buckel hat, dürfte als Selbstverständlichkeit zählen. Niemand wird behaupten, daß man nur sicher unterwegs ist, wenn man mind. 30kg auf dem Rücken trägt. Jedoch muß sehr wohl abgeschätzt werden, was ist notwendig und was nicht(muß jeder für sich selbst entscheiden).

Rajiv

Silas
23.01.2006, 14:01
Der könnte doch auch sehenswert sein:

Deuter ACT Lite (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=de_30501&artbez=Deuter+ACT+Lite&k_id=0410&h_kat=Rucks%E4cke%2C+Taschen%2C+Beutel&u_kat=Rucks%E4cke%3A+51+-+65+Liter)

hikingharry
23.01.2006, 14:03
Also ich habe Ul-Rucksäcke schon über mehrere Tage verwendet, z.B. den VauDe 45 Liter Rucksack für eine 5 Tagestour (ca. 13kg - war ok), den Gossamer G4 für 2 Monate in Skandinavien (normaler Durchschnitt 15kg - war ebenfalls ok).

Ich gehe allerdings auch in dem Bewußtsein, das Material ist empfindlich, und bewege mich dementsprechend um Kanten herum (Stubaier Höhenweg oder Berliner Höhenweg z.B.), l e g e den Rucksack vorsichtig nieder etc.

Das mit dem Schwitzen ist so eine Sache, bei 900 Höhenmeter in 2 Stunden schwitze ich immer, mit Außengestellrucksack, Lowe Cerro Torre, VauDe oder Ultraleichtrucksäcken komplett. da kommt der Komfort von der Kleidung (Entwicklung von Baumwoll T-Shirts über Löffler und VauDe Funktions-Shirts hin zu Smartwool und Ortovox). Also ist es mir egal, ob der Rucksack anliegt oder nicht. Im Gegenteil, manchmal denke ich, es ist gesünder so, da der Wind dann nicht meinen Rücken so auskühlen kann.

@ Schottenmax: Leider keine Lösungen für dich, aber eine interessante Diskussion.
...ein Leichtgewichtrucksack macht nur bei einer ganzheitlich betrachteten Leichtgewicht Tour sinn. Also auch Isomatte, Tarp usw. leicht auslegen wodurch Du dann nicht das von Dir gesuchte große Rucksackvolumen brauchst.
Das ist sicher ein sehr guter Rat.

@Flieger: Es gibt schon ein paar Rucksäcke um die 2 kg
- den VauDe Asymmetric 60 zu 2050g
- den Vaude Asymmetric 50 zu 1900g

@Carsten010: Fotos vom Catalyst wären total super.

Gruß hikingharry

dike
23.01.2006, 14:21
...
Die bei den Rucksäcken verwendeten Materialien unterscheiden sich schon von Bekleidungsmaterialien, deswegen verstehe ich deine Äußerungen hier auch nicht. Ich habe schließlich nirgends etwas von Leder u. ä. geschrieben. :roll:
...
Ich habe die anderen Klamotten angesprochen, da ich mir nicht sicher war, ob Du bei ...

.. gefällt mir an den ultraleichten Sachen nicht...
ausschließlich Rucksäcke meintest.


... der Rucksack(bzw. eine Befestigung) durchgescheuert wird, dann ist Schluß mit lustig. Weil du dann mittendrin die Tour abbrechen darfst, bevor dir der Rucksack komplett um die Ohren fliegt und Teile der Ausrüstung aus dem Rucksack auf den Hintermann stürzen. Klettersteige gehen ja auch recht "normale" Leute, muß ja nicht unbedingt alpine Kletterei im 3. Grad und schwieriger sein.
...
Ich warte auf den tatsächlichen Nachweis, dass einem soetwas, wie oben geschildert schon mal passiert ist. Und zwar auch, wenn ein "herkömmlicher" Rucksack gehalten hatte bzw. hätte. Wir hatten auf Korsika nächtlichen Wildschweinbesuch und der betroffene "feste" Rucksack sah danach nicht wirklich gut aus. Ich denke, dass es mehr auf die Verarbeitungsqualität und auf die Bauart ankommt.
Aus diesem Grunde vermute ich tendentiell eher eine Vertrauensfragestellung hinter der Haltbarkeitsdiskussion.

Das mit der Ausstattung des Tragesystems und Hüftgurtes stimmt. Es gibt nur wenige von den kleinen oder leichten, die sinnvoll mit einem Hüftgurt beschaffen sind. Was den Hüftgurt anbetrifft ist das sicher ein Problem. Das funktioniert natürlich nur dann sinnvoll, wenn das Gesamtgewicht gleichzeitig auch sinkt, dass heißt alles Leichtgewichtsgepäck ist.
Mein Rucksack ist direkt anliegend und hat auch eine Rückenplatte. Ich nehme die höhere Temperatur am Rücken in Kauf um weniger Schwingungen zu haben. Bin auch schon oft im Sommer mit unterwegs gewesen.

dike
:kaffee:

Rajiv
23.01.2006, 15:03
Hallo Dike,

ja, bezog sich nur auf die Rucksäcke(hätte ich vielleicht deutlicher schreiben sollen).
Bisher(genaugenommen nur zweimal passiert, von Freunden die von Crux Rucksäcke hatten{seither nicht mehr}) ist das mit Defekten an den UL-Rucksäcken schon vorgekommen. Wurde aber rechtzeitig erkannt und deswegen kam es zu keinem Unfall. Passierte aber auf einer Tagestour, da war das nicht weiter schlimm. Wenn es auf einer mehrwöchigen Tour mittendrin passiert wäre, da hätte jemand mörderisch getobt. Die Materialien sind zwar weiterreiß-fest, aber es reißt bei Belastung schon auch weiter(da hilft kein Ripstop), z. Bsp. wenn der Rucksackinhalt "dagegen drückt"(sprich raus aus dem Rucksack quellen will). Erstaunt waren wir, weil der Rucksack damals ungefähr ein Jahr alt war(und recht häufig benutzt wurde) und nicht rücksichtslos behandelt wurde(den einen oder anderen Kontakt mit dem Fels hatte er zwangsläufig bei Kletter-Touren und Klettersteigen).
Was wir natürlich nicht beweisen können, ist die Sache, ob es auch mit einem "herkömmlichen" Rucksack passiert wäre(weil eben keiner mit immer genau einem Rucksack genau die gleichen Touren mitgemacht hat). Aber aus dem Bauch heraus, waren sich alle sicher, daß es mit unseren "schweren" Rucksäcken nicht passiert wäre.

Alle von uns getragenen UL-Rucksäcke waren nicht mit ca. 20kg Gepäck beladen(außer auf einer Test-Tour), sondern mit mind. 8kg und max. 15kg. Selbst bei diesen geringen Gewichten fehlte uns allen trotzdem ein ordentlicher Hüftgurt. Möglicherweise sind wir das eben so gewohnt und können/wollen deswegen nicht auf einen guten Hüftgurt verzichten; ich weiß es nicht, aber ich will keinen Rucksack, der nur einen rudimentären Hüftgurt hat.
Zur Belüftung des Rückens: Mein jetziger Doldy Pumori 65 ist auch am Rücken fixiert und sitzt da wunderschön enganliegend, aber durch die Gestaltung ermöglicht er eine gewisse "Belüftung". Für mich der Beweis, daß es geht(und soviele Gramm können die Mesh-Polster auch nicht wiegen).

Ich bin überzeugt, daß man recht gute Rucksäcke(mit ca. 50-60 Liter) auf 1500g reduzieren kann. Persönlich sehe ich aber momentan da irgendwo die Grenze. Alle leichteren Rucksäcke sind mir dann doch zu sehr kompromißbehaftet bzw. mit zu vielen Nachteilen(gegenüber dem Vorteil von wenigen 100g Gewichtsersparnis) versehen.

Rajiv

dike
23.01.2006, 17:03
OK, nachvollziehbar. Man muss nichts bis ins extreme treiben. Sonst kommen wir zur Plastiktüte.
Vieleicht liegen meine Rucksäcke auch nicht in dem von Dir beschriebenen Gewichts-zu-Volumen-Bereich. Dadurch empfinde ich die Nachteile von noch leichteren Rückenwärmern nicht.
Da Du die Klamotten nicht gemeint hast, hat sich mein Einwand auch relativiert.

Weiterhin viel Erfolg bei der "persönlichen" Rucksachsuche an alle Interessenten.

dike
:kaffee:

Flieger
23.01.2006, 22:39
Hallo!
Das die Gewichtsoptimierung mit einer geringeren Robustheit zusammenhängt, ist mir schon klar.Nur wie ist es denn nun mit der Konstruktionsmöglichkeit? Wenn ich euch richtig verstanden habe, ist es möglich- siehe Osprey Äther- aber die wenigsten Hersteller machen/können oder wollen es nicht?
Flieger

Carsten010
24.01.2006, 12:58
Ich kann das Verhalten der Hersteller schon nachvollziehen.

Bei einem sehr leichten Rucksack muss irgendwo ein Kompromiss
eingegangen werden.

Dünneres Material -> ach der geht ja sofort kaputt den nehme ich nicht.
Geringere Nutzlast ->ach mit dem kann ich keine 20kg tragen
puristisches Design -> isch braach abber Täschje und Deckelsche und
überhaupt

:-)

Bestes Beispiel ist ja der Aether 60, der echt ganz schön ist (meiner
Meinung nach), hier in Deutschland aber selten im Programm der Händler
ist. Dafür aber der Aether 65 mit Schlafsackfach und höherem Gewicht.

Und die meisten Leute können sich nicht vorstellen Kompromisse
einzugehen.

Bei richtig langen Trails lernt man das sehr schnell. Vor allem dann, wenn
man alle Nase lang auch mal Leute ultraleicht sieht, bei denen das
Material trotzdem hält.

Jeder sollte mit seinem Equipment zufrieden sein. Dann geht, ob leicht
oder schwer auch nichts schief :-)

Carsten

Christine M
24.01.2006, 13:50
Ein Punkt wäre noch hinzuzufügen: Wenn das Material einerseits sehr leicht, andererseits aber auch robust sein soll, ist es im zweifelsfall teurer. Auch da ist dann die Frage, wie viele denn bereit sind, dafür dann auch mehr auszugeben.

Ob eher leicht und mit Kompromissen oder besser ultrarobust und etwas schwerer hängt auch vom Einsatz der Ausrüstung ab. Wer seinen Rucksack quasi wöchentlich auf Bergtouren hart rannimmt, für den spielt die Robustheit natürlich eine andere Rolle als für jemanden, der nur am Wochenende oder im Urlaub mal eine Tour macht.

Ich kann noch folgende Erfahrungen beitragen: Der Osprey Ariel 60 hat auf dem GR 20 kaum gelitten, obwohl er durchaus mal an scharfkantigen Felsen entlanggeschrabbt ist. Der einzige Rucksack (neben Schul-/Uni-Rucksäcken im Dauergebrauch), der mir auf Tour mal kaputt gegangen ist, war dagegen das Ultraschwergewicht Gregory Chaos. :wink:

Christine

jasper
24.01.2006, 14:32
Nun ja, ich hab mir vor Weihnachten den Deuter Guide 35+ gekauft. Ist ja jetzt auch nicht gerade ein Leichtgewicht, hat aber ein paar Vorteile:

Super Tragesystem, gute Polster, gute Lüftung. Abnehmbarer Hüftgurt mit Materialschlaufen (Eispickel etc.)Trinksystem Durchgang (Platypus etc.)Daisy Chains um Klettermaterial anzuhängenDeckelfach, um das Seil drunter zu verstauen
Kompressionsriemen um ihn schlank zu halten
Passt perfekt! :wink:

Was hat er, was ich nicht brauch:

Seitenöffnung
Skihalter (wenn ich ne Skitour gehe, ist der Ski am Fuß dran ;-) )

Allerdings wiegt das gute Stück dann auch 1750 g. Also nicht gerade ein Leichtgewicht, aber für Klettern, Bergsteigen, Skitourengehen ideal. Zur Not kann man da ja auch mal knapp 20 kg reinpacken, ohne dass man zusammenbricht oder die Stricke reissen.

So einen wunderklitzeleichten Granite Gear Nimbus Ozone werde ich mir auch mal zulegen. Wenn es nur eine Wochenendtour oder mal eine Sommertour-ultralight sein soll, dann spart man sich halt wieder 1kg.

MfG,

Jasper

Christine M
25.01.2006, 12:33
grad entdeckt: von Bergans gibt es anscheinend einige neue (?) Leichtgewichtsrucksäcke. Einen mit 55L mit angegebenen 1,1 kg (!) namens Helium (diesen jeweils als Damen- und Herrenmodell), für den allerdings ein Ausrüstungsgewicht von bis zu 12 kg empfohlen wird, den Helium nochmal als 40L/1,05kg Version, einen 40L/1,3kg Alpinrucksack (Sport Alpin) und einen 35L/1,2kg (Birkebeiner).

Bei allen steht in der Bschreibung etwas von Hüftgurt, man sieht die Rucksäcke aber nur in der Frontansicht.

Christine

chinook
25.01.2006, 12:52
grad entdeckt: von Bergans gibt es anscheinend einige neue (?) Leichtgewichtsrucksäcke.

Link?


-chinook

Christine M
25.01.2006, 13:31
http://www.bergans.no/sider_de/start.htm :wink:

die einen unter Trekkingrucksäcke, die anderen unter Tagesrucksäcke.

Christine

Flieger
07.02.2006, 09:07
Hallo!
Ich habe bei Berghaus den Extrem Expedition entdeckt. Hat bei 80l ein Gewicht von 1700gr. Kennt den jemand?
www.berghaus.com
Flieger

Christine M
07.02.2006, 09:39
Wow, das klingt in der Tat "Extrem"! Leider konnte ich keine Angabe zur Tragfähigkeit des Tragesystems finden - dafür lassen die Größenangaben 3 und 4 darauf schließen, daß der Rucksack mal wieder nur für die andere Hälfte der Menschheit konzipiert ist. :grrr:

Christine

derMac
07.02.2006, 10:06
dafür lassen die Größenangaben 3 und 4 darauf schließen, daß der Rucksack mal wieder nur für die andere Hälfte der Menschheit konzipiert ist. :grrr:
Aber für die größere Hälfte. :bg:

Mac

dappi
07.02.2006, 20:35
Mein Problem ist, das ich mich mit Rucksäcken nicht auskenne und bislang bei keinem deutschen Ausstatter solche Leichtgewichtsrucksäcke gefunden habe. Kann mir da jemand einen Tipp geben wie ich an sowas rankommen kann?

hi schottenmax,
wenn du gegenüber dem osprey aether nochmals ca. 1 kg sparen willst, schau dir mal den Golite Gust an. Fassungsvermögen 60 Liter, Gewicht: 590 g.(!) Für Lasten bis ca. 15 kg geeignet. :D
Soweit ich weiß, hat Golite den deutschen Markt "aufgegeben" (zu dumm, denn die sachen sind wirklich gut. Die ehemalige website www.golite.de begrüßt einen jetzt mit gedichten!!), aber versuch mal eine sonderbestellung, z.B. bei Globetrotter, die sind da sehr hilfreich.

ansonsten z.B. bei www.backcountrygear.com.

Lightfoot
07.02.2006, 23:14
Ein paar Golite-Sachen, darunter z.B. den Gust (http://www.sackundpack.de/product_info.php/cPath/57_60/products_id/130) und den Jam, sowie Cave-Tarps etc., gibt es noch bei sackundpack.de in Krefeld, die sowieso einige witzige Sachen anbieten.

Ich habe mir den Gust mal kommen lassen: er ist riesig und trotz leichtem Gewicht ziemlich stabil vom Material her. Mit Isomatte als Stabilisator sitzt er ganz gut. Trotzdem möchte ich damit nicht mehr als 10 kg tragen, was bei meinem Gepäck derzeit nicht drin ist. Bei 13 kg wäre er mir (= Weichei) auf Dauer zu unbequem. Man sollte ihn aber mal testen. Ein Nachteil des Gust: man kann ihn schlecht komprimieren.

Flieger
08.02.2006, 07:20
Hallo!
Bei backcountrygear gibt es den Osprey Aether 45 grade im Angebot:
www.backcountrygear.com./catalog/packdetail.cfm/OS133
Hat zwar "nur" 45L. ist aber super leicht.
Falls ihn jemand bestellen sollte, bitte kurz bescheid sagen, wegen Sammelbestellung!
Flieger

Stephan Kiste
08.02.2006, 07:32
Hallo,

ohne alle Antworten gelesen zu haben hier zur Ergänzung:

Gregory Makalu (http://www.gregorypacks.com/prod.php?ID=5)

Grüße Stephan

Lightfoot
08.02.2006, 07:33
Der Aether 45: für 50 $ ist das wirklich ein super Angebot.

Aber scheinbar nur in "small" verfügbar, das wird mir nicht passen. Schade.

ezb
08.02.2006, 15:44
Also wenn schon Gregory, dann den Z-Pack. 58 Liter sollten eigentlich reichen.

Carsten010
08.02.2006, 17:36
Also wenn schon Gregory, dann den Z-Pack. 58 Liter sollten eigentlich reichen.

Kommt halt immer drauf an, was man macht. Ich bin zwar kein Fürsprecher
des Makalus, aber für das, was man sich mit ihm einkauft, ist er
vergleichsweise leicht.

Z-Pack in Medium hat 54 Liter und nen Komfortgewicht von 16 kg
(1500 Gramm Leergewicht)

Makalu in Medium hat 69 Liter und nen Komfortgewicht von 20 kg
(2300 Gramm Leergewicht)

Wir haben uns nach Inspektion des ULA Catalyst (leider konnte ich
doch keine Fotos machen), für eben diesen entschieden.

ULA Catalyst hat in Medium 75 Liter und nen Komfortgewicht von 18 kg
(1250 Gramm Leergewicht)

So, meine 2,5 Cent mal wieder zu leichten Rucksäcken.

CU

Carsten

Nicht übertreiben
08.02.2006, 17:57
Wenn ich das richtig sehe, dann hat der Catalyst ca. 45 Liter + den Platz in den Netztaschen, oder? Dann würde der Vergleich mit einem "echten" 75l-Rucksack nämlich ziemlich hinken.

Der Golite Infinity (http://www.golitestore.com/store/NS_proddetail.asp?number=PA5108) klingt auch sehr interessant

Carsten010
08.02.2006, 18:12
Na der Vergleich hinkt vielleicht ein kleines bisschen ;-)

Aber nichtsdestotrotz ist es genau der Platz, der da ist :-)

Und man kann den Catalyst mit nem höherem Gewicht als den
Infinity tragen, was für uns am Anfang der Tour wegen des
Wassertransports wichtig ist.

Ansonsten hätten wir uns vielleicht auch nen Golite besorgt. Der
Jam wäre hier mein Favorit gewesen oder der Speed.

Ach die Ultraleichtwelt ist schon schön :-)

Carsten

Flieger
08.02.2006, 18:20
Hallo!
Nochmal was zum Berghaus Extrem Expedition:
@christine: Du hast recht was die Rückenlänge betrifft. Die Größe 3 und 4 sind Männergrößen. Größe 3 für eine Rückenlänge von 43-48cm oder einer Körpergröße von 1,70-1,83m. Größe 4 ist für eine Rückenlänge von 48-54cm oder einer Körpergröße von 1,83-1,98cm.

Nicht übertreiben
08.02.2006, 18:21
Der Infinity ist laut backpackinglight.com bis 18 kg absolut komfortabel, mehr wurde durch den Platzmangelö nicht getestet, aber bei weitem nicht ausgeschlossen. Die Beiden geben sich also nicht viel, mir gefällt subjektiv der Golite besser, real kenne ich aber beide nicht...

Der Trend geht doch eh zum DIY :bg:

Viele Grüße,

Thorben

@Carsten: Wenn du zufällig eine Packliste für UL-Gepäck mit Verpflegung für ca. 12 Tage hast - ich bin mehr als interessiert, irgendwie packt mich gerade das Fiber :P

Lightfoot
09.02.2006, 08:30
Ich oute mich mal als unwissend: was ist DIY?

Ansonsten schreibt mal schön weiter hier, ich suche auch grad einen leichten Rucksack und finde den Thread sehr hilfreich.

Habe mal den Bergans Helium bestellt. Den ULA und den Golite Infinity würde ich auch gerne probieren, aber einen Rucksack in USA zu bestellen? Ich weiß nicht...

c.nick
09.02.2006, 10:14
DIY ;-) do it yourself, don't it yamyam?