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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diskussions-Thread: Ideen-Sammlung - Unser Zelt



alaskawolf1980
18.01.2006, 17:12
Ich habe die Überschrift mal schlicht gehalten.
Also hier beginnen wir nun unseren moderierten etwas strukturierteren Tread.


Thema 1: Jahreszeiten

Es kann los gehen. Wir sollten alle Punkte vielleicht einzeln abhandeln, damit es strukturierter bleibt.

Christian

Bodenhafter
18.01.2006, 17:15
4 Jahreszeiten. Oder 3 1/2, wie Du es im anderen thread genannt hast, also keine Snowflaps und dergleichen.

gi
18.01.2006, 17:19
Möp, sorry, dass ich unterbreche, aber wir sollten das Pferd von vorne aufzäumen und uns fragen:

WO SETZEN WIR DAS ZELT EIN?!

Die Jahreszeiten ergeben sich dann von selbst.

alaskawolf1980
18.01.2006, 17:20
also ein 3 Jahreszeitenzelt soll es ja sowieso werden.
Da viele von uns auch mal etwas Wintercamping machen wollen und man auch in unseren Zielgebieten (Schweden, Norwegen) mit Schneeeinbruch rechnen kann, sollte eine gewisse Wintertauglichkeit vorhanden sein. Wie schon angesprochen...das Aussenzelt bis zum Boden, auf Hillebergart.





EDIT: OK


THEMA 0: Einsatzgebiet.....

ab Norditalien nordwärts... Feld, Wald, Fjäll, Seeufer, Berge (so auf die Art in Jotunheimen.. is ja auch fast schon Fjäll).... also nciht im Bergsteigersinn...sondern in Richtung Trekking.

Trekking + Kanutouren ... daraus folgt es muß auf alle Fälle tragbar sein.

loard
18.01.2006, 17:26
Hauptsächlich 3 Jahreszeiten, aber Schneetauglich (wie schon geschrieben).

Bei mir auch hauptsächlich für Trekking.

gi
18.01.2006, 17:50
Muss kein Ultraleicht Bergsteigerzelt werden, aber für mich an der 3kg Grenze und auf jeden Fall Schneetauglich.

boehm22
18.01.2006, 17:58
Muss kein Ultraleicht Bergsteigerzelt werden, aber für mich an der 3kg Grenze und auf jeden Fall Schneetauglich.

3kg ist nicht für eine große Zielgruppe tauglich - dabei muß man leider in Hilleberg-Regionen.

Ich denke bei diesen Vorgaben immer irgendwie an das Scorpio II von Salewa. Dort das Überzelt etwas weiter zum Boden reichen lassen und gut ist.

gi
18.01.2006, 18:09
Nun ja, es geht ja primär darum, Vorschläge zu machen und dann abzustimmen. Mit einem 3 JZ Zelt um 3,5 Kilo kann ich nicht viel anfangen und solche Zelte gibt es auch zur genüge am Markt.

Wenn ich genügend "Anhänger" finde, siehts wieder anders aus. Anyway finde ich das ziemlich spannend und ich denke, es kommt ein guter Kompromis raus. 3 Kilo sind IMHO machbar oder was meinst du mit Hilleberg-Regionen?

loard
18.01.2006, 18:27
wenn ich dafür ein zelt bekomme, dass in der Breite und Höhe passt und sonst alles hat was ich mir vorstelle finde ich 3,5 kg schon ok (klar wenns leichter geht, umso besser).

boehm22
18.01.2006, 18:33
was meinst du mit Hilleberg-Regionen?

mein ich jetzt in erster Linie preislich, wg. den leichteren - und somit teureren Materialien

alaskawolf1980
18.01.2006, 18:35
Wie ihr seht, sind wir schon wieder bei Gewicht und sonst was.

Eine strukturiertere Diskussionsplattform wird wahrscheinlich bald bereitgestellt.

Denn so kommen wir zu nichts, wenn dann gleich wieder abgeschweift wird.
Es ging um Einsatzgebiete..nicht darum ob jemand mit einem vorgeschlagenen zelt nichts anfangen kann... oder ob es 3 oder 3,5 kg wiegen sollte...

@Moderator des Ausrüstungsforums: Wenn du es als erachtenswert erachtest :wink: dann kannst du den Tread löschen, welcher wieder zu durcheinander geraten ist.

Silas
18.01.2006, 18:53
Von Irland über Schottland richtung Skandinavien über Mitteleuropa ... höchstens moderate Regionen wie Frankreich und Oberitalien.


Kurzum: regentauglich aber auch luftig für die wärmeren Tage. Da fürs Trekking sollte es nicht nur wegen des Gewichts sondern auch wegen des Packmaßes "leicht" und "klein" sein.

Ich würde da auf ein 1 1/2 Mann-Zelt setzen ... weil Freundin = halbe Portion :bg:

boehm22
18.01.2006, 18:55
Wie ihr seht, sind wir schon wieder bei Gewicht und sonst was.
@Moderator des Ausrüstungsforums: Wenn du es als erachtenswert erachtest :wink: dann kannst du den Tread löschen, welcher wieder zu durcheinander geraten ist.

Lass mal, machen wir halt einen oder zwei Threads als Brainstorming.
Nur wenn viel geredet wird, kommt auch viel raus. - oder so ähnlich.

alaskawolf1980
18.01.2006, 19:34
OK .. wir brainstormen hier also mal weiter.. und jeder kann dann seine gefundenen Erkenntnisse nochmal auf der neuen plattform wiedergeben.

Und weiter gehts

Bodenhafter
18.01.2006, 20:02
Mit einem 3 JZ Zelt um 3,5 Kilo kann ich nicht viel anfangen und solche Zelte gibt es auch zur genüge am Markt.

Schön wär's. Sagen wir mal so, es gibt viele Zelte, die in fast allen Kriterien den Wünschen entsprechen, aber irgendwas passt dann regelmäßig überhaupt nicht. Mir z.B. (und ich vermute, Alaska geht es ähnlich) schwebt sowas ähnliches wie ein Staika vor, nur ein bisschen größer und etwas weniger kosten könnte es auch noch. Was gibt es da?

a) das Original von Hilleberg - da stimmt fast alles, aber die Liegefläche das entscheidende Stück zu kurz und eigentlich auch etwas schmal für meinen Geschmack. Geht einfach nicht.

b) das Helsport Istind - das ist zumindest laut Hersteller ein kleines, aber entscheidendes Bisschen größer als das Staika und daher im Moment Nr. 1 auf meiner persönlichen Kandidatenliste, Probleme dabei ist nur, dass kein Händler hier in der Gegend sowas hat und probeliegen und die etwas eigenwillige Gestängeführung anschauen möchte ich vorher schon gern.

c) das Rejka Xeltan - von der Größe und Konstruktion her kommt das meinen Idealvorstellungen sehr nahe, ist vielleicht sogar schon ein bisschen zu groß. Aber weder Gewicht noch Farbe noch Material überzeugen mich. Wenn es dieses Zelt aus ordentlichem Sil-Nylon, ohne Snowflaps und in Grün mit sagen wir mal ca. 4 kg gäbe, könnte es von mir aus auch gern noch 100 EUR mehr kosten - es käme auf jeden Fall in die engere Wahl.

Karsten

cabo
18.01.2006, 22:09
Ich denke bei diesen Vorgaben immer irgendwie an das Scorpio II von Salewa. Dort das Überzelt etwas weiter zum Boden reichen lassen und gut ist.

Ich denke dabei an ein vergrößertes Salewa Micra mit Gestängebögen in unterschiedlichem Anstellwinkel/Länge, damit der Schnee abrutschen kann und Apsiden auf jeder Seite.
... da isser wieder, der Querlieger.

Und noch ein paar Punkte, vor allem "Kleinkram":
- relativ lange Gestängesegmente = weniger Gewicht und Schwachstellen
- Gestänge hell eloxiert, bei unterschiedlicher Länge in untersch. Farben.
- durchgehende Gestängekanäle
- Innenzelt an der/einer Apsis mit Schnellverschlüssen statt Knebeln befestigen (Kochplatz)
- schwarze Moskitogaze = besserer Durchblick, Mückenkadaver fallen weniger auf :wink:
- Reißverschlüsse mit Stoffzippern in Signalfarbe
- großer, regendichter Tütenlüfter über der Hauptapsis (Kochdunst, Ausblick bei Dauerregen)

Merry
19.01.2006, 00:13
ich fasse mal eben zusammen :
Thema 0: Einsatzgebiet: Nord- bis suedl. ende von mitteleuropa
Thema 1: Jahreszeiten: Vom fruehenFruehling bis zum spaeten Herbst
...
...
...
waeren wir bei Thema 2: Maße ... jawohl maße
Welche laenge soll es haben .. laengsschlaefer oder querschlaefer..

ich persoenlich bin fuer laengsschlaefer!
grund: "das kleine arschloch sitzt nackt im krankenhaus und spielt doktor..
frage des patienten: .. wieso sind sie nackt..
antwort vom k.a. wieso sind sie nicht nackt ... ausziehen sofort!

sprich: ist querschlaefer besser?

zurueck zu den maßen:

220cm raumlaenge sollte es schon sein ..

breite: .. ja .. ein 1mann/frau zelt oder ein 2mann/frau zelt?

ich sage mal grobe peilung fuer 2 personen 140cm .. zu schmal?


merry

Andi007
19.01.2006, 00:28
Hallo!

Ich find das Wechsel Intrepid kommt gut an sowas ran.
Gewicht kann ich ja dann auch je nach Preisklasse auswählen.
Zero-G, Travelline oder Unlimited...

Also ich finds ne sehr preisgünstige Alternative zum HB und bin bisher sehr zufrieden damit. (Hab die Travelline)

Grüße
Andi

alaskawolf1980
19.01.2006, 00:36
als passionierter Querschläfer werde ich bei Gelegenheit mal das Mark 2 meiner Eltern nehmen und mir ein Bild davon machen, wie es in einem Längsschläferzelt ist.

Ein paar Gedanken zu Quer und Längs: Bisher gab es natürlich noch keinen NAchteil beim querschlafen (wenigstens im Mark 3).
Ich verstehe einige Erklärungen zum Längsschlafen noch nicht ganz:
1. man soll längs besser rausschauen können... also wenn ich auf dem Rücken liege schon gar nicht und auf dem Bauch ist es recht anstrengend für den Rücken auf Dauer...
2. längs kann man besser kochen... wie kann man nur das verstehen? Wenn ichi auf dem Rücken liege gehts nicht und wenn cih auf dem Bauch liege,gibts wieder Probleme.. den Kopf hoch genug zu heben geht wieder in den Rücken..

liege ich also im Querschläfer auf der Seite, wie ein Römer auf seinem Sofa, so schaue ich bequem hinaus, kann relativ gut kochen, hebe meine Beine nur wenige Zentimeter und einfach hinaus in die Apside wo die Schuhe stehen und mich durchs halbe Zelt zu drehen...habe meinen eigenen Eingang, meine eigene Apside und kann darin haushalten.

Aber das Innenzelt ist relativ nah über dem Gesicht und man stößt leicht mit den Füßen an. Das mit dem Gesicht ist kein Problem (für mich). In der Hinsicht ist allgemein gesehen, auch wenn man Querschläfer mag, das Längsschlafen schon sinnvoller..weil das Platzangebot über einen größer erscheint.

Die Länge wäre mit 220 cm auch meiner Meinung nach OK.

Breite: Die Breite eines Mark III ist echt genial, wird sich wohl kaum realisieren lassen, wenn man auf geringes Gewicht aus ist. Geringes Gewicht schon deshalb, damit die Vielseitigkeit bleibt... und zwar in der 1 und 2 Personen Hinsicht. Ein zu schweres Zelt schleppt man dann doch nicht mehr als Solotrekker mit. Hält es sich in Grenzen macht man es dann doch und geniesst den großzügigen Raum.
Die Breite 140cm wäre das unterste Minimum. Snuffy und ich haben bei uns das Staika mal testen dürfen. Reale 130 cm. Das ist echt ein Hasenstall. (sorry..möchte keine Staikabesitzer beleidigen). Aber es sollte schon etwas mehr Platz sein. 140? 145? Dann muß aber die Apside auf alle Fälle Platz genug bieten für das Gepäck, denn im Mark III kann man sein Gepäck zwischen die beiden Personen platzieren.
Die Breite kann man später ja noch etwas vergrößern... aber halten wir mal 140 bis 145 fest.

Dass es wirklich sehr leichte Zeltkonstruktionen für 2 Personen gibt (keine Tunnel!) , die man wegen des Gewichtes auch als Einzelperson tragen würde, werdet ihr in Zukunft sehen. Wechsel hat ein tolles Modell, was irgendwann auch auf den Markt kommen wird. Aber mehr verrate ich nicht.. vielleicht gibts ja schon Infos im Netz irgendwo dazu.

alaskawolf1980
19.01.2006, 00:39
Hallo!

Ich find das Wechsel Intrepid kommt gut an sowas ran.
Gewicht kann ich ja dann auch je nach Preisklasse auswählen.
Zero-G, Travelline oder Unlimited...

Also ich finds ne sehr preisgünstige Alternative zum HB und bin bisher sehr zufrieden damit. (Hab die Travelline)

Grüße
Andi

Der Andi wagt es von einem Tunnelzelt zu reden.. in die Ecke mit dir und überleg was du falsch gemacht hast :wink: :bg:

Merry
19.01.2006, 00:47
Hallo!

Ich find das Wechsel Intrepid kommt gut an sowas ran.
Gewicht kann ich ja dann auch je nach Preisklasse auswählen.
Zero-G, Travelline oder Unlimited...

Also ich finds ne sehr preisgünstige Alternative zum HB und bin bisher sehr zufrieden damit. (Hab die Travelline)

Grüße
Andi

Der Andi wagt es von einem Tunnelzelt zu reden.. in die Ecke mit dir und überleg was du falsch gemacht hast :wink: :bg:


/me hat auch ein tunnelzelt :bg:

will aber auf geo oder kuppel umsatteln :roll:

Merry
19.01.2006, 10:53
so genug offtopic hier! also weiter im text
Thema 01: Einsatzgebiet: Nord- bis suedl. ende von mitteleuropa
Thema 02: Jahreszeiten: Vom fruehenFruehling bis zum spaeten Herbst
Thema 03: Innenmaße: 220cm x 145cm (Wunschmaß)


Thema 04: Innen- Aussenzeltverbindung:

Da hab ich keinen Plan von deswegen halte ich mich da raus ..

Wenn man das Gestaenge (dazu kommen wir spaeter) ans aussenzelt befestigt und das innen zelt ich sag mal reinknuepft?! .. macht das sinn??
wie gesagt ich hab davon nivht die große ahnung

alaskawolf1980
19.01.2006, 11:24
Ich kenne bisher die Verbindung (Innen und Aussenzelt) von Hilleberg, Vaude und Wechsel.
Wenn man öfter Innen und Aussenzelt trennt und wieder zusammenfügt, wären die normalen Schnellclipverschlüsse von Wechsel sinnvoll. Also die Dinger die jeder Rucksack am Deckelfach zum schließen.

Außerdem leiert das nicht so wie Hilleberggummis aus. Weil man dort stets spannen kann.

Vaude: Um die untersten 4 Ecken vom Aussenzelt zu trennen bricht man sich echt einen ab. Da ist so ein Metallclip, den man wohl nur mti einer Zange oder mit sehr starken Händen aufdrücken kann. Vielleicht haben die das bei den neuen Modellen ja schon geändert.

Eine neue innovative Idee fällt mir eigentlich gar nciht zu den Verbindungen ein. Ist ja auch nicht notwendig was neues für sowas simples zu erfinden.

Monika
19.01.2006, 13:12
Außerdem leiert das nicht so wie Hilleberggummis aus. Weil man dort stets spannen kann.

Ich finde die Verbindung mit dem Stab und dem Ring bei Hillbeberg gar nicht so schlecht - man muss den Stab ja nicht notwendigerweise mit einem Gummi am Innenzelt befestigen - eventuell kann man das ja zum nachspannen bauen?
Ich kann mich noch an dem Aufwand erinnern bei meinem Rucksack einen neuen Clip einzubauen, weil der alte kaputt war - ich denke da ist die Hillebergkonstruktion besser.

Monika

alaskawolf1980
19.01.2006, 14:13
HB Konstruktion aber ohne Gummis... wenns perfekt geschneidert ist, sollte das Innenzelt auch straff sitzen.

edit: oder leiern die Gummis gar nicht so stark aus...wie einige erzählen?

wesen
19.01.2006, 15:35
HB Konstruktion aber ohne Gummis... wenns perfekt geschneidert ist, sollte das Innenzelt auch straff sitzen.

Wenn's perfekt geschneidert ist, kann das schon sein. Aber ich fürchte, bei einer starreren Konstruktion (wie auch immer geartete Bänder statt Gummis) ist die Sturmanfälligkeit eines Zeltes größer, es könnte eher reißen.

Kann einer hier fachlich fundiert was dazu sagen?

Merry
19.01.2006, 15:56
also bleiben wir bei der wechsel verbindung?
ich mein das soll ja eh von wechsel gebaut werden ... also nehmen wir auch derren patent sinnvoller weise :) oder nciht?

Flieger
19.01.2006, 17:03
Hallo!
Ich fände eine Liegefläche bzw. Innenlänge von 2,40m sehr sinnvoll, denn da hat man als langer Mensch mit einem 2,20m langen Schlafsack noch Platz und stößt nicht ständig an das innenzelt!
Flieger
- der sein Traumzelt schon hat: nennt sich Niak und ist von Hb
:bg: :bg:

alaskawolf1980
19.01.2006, 19:15
wenn du dein traumzelt schon hast, dann verlang keine 240 liegelänge die keinr braucht und welche das Gewicht in die Höhe treibt :)

Dirk N.
19.01.2006, 19:21
Da hier schon mal das Staika als als Vorbild für die Grundkonstruktion eures Wunschzeltes genannt wurde(nur zu klein und zu teuer):
-Four Seasons Yukon PSI zeigt es geht ähnlich aber weit billiger
-TNF Harrier,(gibts nicht aktuell,steht aber im WIKI) auch ähnlich nur IZ/AZ getrennt Aufbau, war ebenfalls weit billiger

Das Yukon kenne ich nur von Bild und Zeichnung, das Harrier benutze ich u.a. selbst sein ein paar Jahren.
Mein Wunschzelt nach den von euch genannten Kriterien würde so etwa aussehen, nur, wichtig ,länger als das Harrier, Breite wäre für zwei OK,Innenzelt wie beim Staika(Yukon auch?) an den Eingangseiten relativ
senkrecht an den dritten Bogen geknüpft, was den Innenraum bei geschlossenen IZ-Eingängen vergrößert.Die Apsiden könnten einen Tick größer sein fürs Kochen. Ob IZ/AZ gekoppelt(wie Staika und Yukon)odr getrennt (wie Harrier)wäre mir egal.
3,5 Kilo wären so, denke ich,ungefähr einzuhalten, wenn`s Gestänge eine Nummer dünner als beim Staika gewählt wird.

Dirk

Bodenhafter
19.01.2006, 19:42
Das Four Seasons Yukon ist noch kleiner als das Staika und damit zumindest für Leute meiner Größe (1,90) unbrauchbar.

Karsten

Dirk N.
19.01.2006, 20:02
Das Four Seasons Yukon ist noch kleiner als das Staika und damit zumindest für Leute meiner Größe (1,90) unbrauchbar.
Karsten
Drum soll`s ja -Wichtig- auch länger sein. :wink:

Dirk

Bodenhafter
19.01.2006, 20:20
OK, dann sind wir uns ja zumindest in diesem Punkt schonmal alle einig. Wobei ich die 2,20m, die bisher als Wunschmaß festgelegt worden sind, für zu knapp halte, zumindest für einen Querschläfer. Aber um zusätzliche 10cm können wir immer noch feilschen, wenn der Rest einigermaßen klar ist.

Karsten

Thomas75
19.01.2006, 20:37
... oder leiern die Gummis gar nicht so stark aus...wie einige erzählen?Bei mir sind bisher keine Gummis ausgeleiert. Dafür ärgere ich mich immer über das Klicksystem am Helsport Stetind - jede einzelne Verbindung muss nach jedem Aufbau festgezogen werden...

Zur Liegelänge: 220cm reichen, wenn die Zeltwände am Kopf- und Fussende senkrecht sind. Für einen Querschläfer in meinen Augen zu kurz.

Bastieeeh
19.01.2006, 22:39
Hier mal meine Anmerkungen, die mir bisher so eingefallen sind:

- Gestänge farbig markiert passend zum jeweiligen Gestängekanal
- aussenliegende Gestängekanäle (reduziert die Wahrscheinlichkeit, daß bei Gestängebruch das AZ in Mitleidenschaft gezogen wird)
- stabile Reißverschlüsse und Schnitt des IZ so, daß diese so wenig, wie möglich quer zur Länge auf Zug belastet werden (hach, was für ein Wunschtraum)
- vernünftiger Zeltboden (8000-10000mm) - dadurch wird eine Unterleg-Plane nur im Notfall notwendig
abdeckbarer (meinetwegen per klappbarer Klettabdeckung) Reflexstreifen an jeder Seite, damit man von der Ferne auch auf die richtige Stelle hinwandert/-paddelt (abdeckbar, wenn es um Nicht-gesehen-werden geht)

Meiner Meinung nach sollte das Zelt ein reines Winter- / Schlecht-Wetter-Zelt sein. Für den Rest des Jahres braucht man es nicht, da reicht mir ein Tarp. Dafür nehm ich auch 4-5kg in Kauf. Und groß darf es sein. =) Ich hab mit meinen 1,95m (was nun nicht wirklich riesig ist) samt Winterpenn-Tüte so meine Probleme in einem nur 2,20m langen Innenzelt. Ich plädiere deswegen für 2,40m! :o
Ich glaube auch nicht, daß sich Wechsel zu einem Luxus-Zelt hinreissen läßt (ihren Tatendrang in allen Ehren!). Aber den Kompromiß des Gewichtes bei möglichst hoher Haltbarkeit und Funktionalität geh ich in jedem Fall ein. Was nutzt mir ein Zelt, was zwar leicht, nur nicht groß genug für Geraffel für zwei ist und beim kleinsten Bärenangriff schon in die Knie geht... ;-)
Farbe: Innen was nett orange/rotes und außen grün/sandfarben, wie auch immer...
Gestänge hochwertig und im Durchmesser bitte angepasst...
Snowflaps als Zubehör wären Spitze!
Ich schließe mich, was die Zeltform angeht, Alaskawolf an, also für jeden eine Apsis...


Das war's erstmal. Es kommt sicher noch mehr.

Dekkert
19.01.2006, 23:10
Hmm ich denke, daß es am ende ja doch ein 3,5 Jahreszeitenzelt wird, das auch eher Richtung 3Kg tendiert.
Den meisten hier reicht im Sommer kein Tarp (ich hab auch lieber ein Zelt).
Und die Gewichtsriesen sind vielleicht etwas gegen den trend. Nach dem ersten Meinungsüberblick wären angepeilte 3Kg wohl eher der allgemeine Wunsch.

Mir ist ein nicht so stabiler Zeltboden lieber. Ich nehme ja doch die Unterlegplane mit. außerdem mein Vorschlag Snowflapersatz -> siehe "wir gestalten..." Thread.

alaskawolf1980
20.01.2006, 02:31
@Bastieeehh: Was glaubst du welchen Sinn es hat, plötzlich von einem Zelt zu reden, was hier alle überhaupt gar nicht haben wollen. Wir reden hier nicht von reinen Winterzelten die zudem noch 5 kg wiegen sollen.

Auch ein vernünftiger Zeltboden wird durch einen scharfen spitzen Stein schneller beschädigt als es ein Footprint würde.

Wir wollen auch wie gesagt keine Festung gegen Meteoreinschlag .. und somit bleibt das Gewicht im normalen Bereich.


Ich bin immer noch am Überlegen, was der Beitrag deines Wunschbunkerzeltes mit der Diskussion hier zu tun hat.

Ist nicht böse gemeint, aber wir sollten nicht zu weit vom eigentlichen Wege (ein tragbares gutes 3,5 Jahreszeiten-Zelt) abkommen.

Flieger
20.01.2006, 06:58
@alaskawolf1980
Ich bin halt selbstlos! :bg:
Anscheinend gibt es aber noch mehr Menschen, die länger sind. Naja- und das ich schon ein Zelt habe heißt ja nicht, daß ein zweites außgeschlossen ist!
Ansonsten- meine Wünsche: 3-Jahreszeiten+Wände heruntergezogen bis zum Boden-was meiner Meinung auch für den Wintereinsatz ausreicht; bis 3Kg; Selbststehend; Robust(wie Kerlon 1800); große Abside;viele Abspannungsmöglichkeiten
Flieger

Bastieeeh
20.01.2006, 08:50
Zitat GI:


Nun ja, es geht ja primär darum, Vorschläge zu machen

Ich übertreibe, um zu verdeutlichen. Natürlich habe ich die beiden Threads zum Thema gelesen. Und wie das immer so ist, der eine will ein Hyperleicht-Zelt mit Moskitostoff und den Gegenpart übernehme ich. Den Konsens musst du dann mit Wechsel abklären. Es ist nur so, daß es ein paar KO-Kriterien gibt, die beachtet werden sollten (z.B.: Liegelänge). Da sind die, die mehr als 2,20m wollen in der Unterzahl und so muß man sein Anliegen eben verdeutlichen. Wenn nicht, sind die Großen unter uns schonmal raus aus der Sache und es kann dann nur noch heißen: "Alle unter 1,80m bauen ihr Sommerleichtzelt". Das geht in die verkehrte Richtung, oder nicht?
Zudem hat keiner gesagt, es soll 5kg wiegen. Wenn es Wechsel leichter hinbekommt, dann ist es nur noch besser. Allerdings gebe ich zu, wird es dann auch kein Preiswunder. Ein gutes Zelt ist teuer und ich hab selbst kein Problem damit, für das Zelt meiner Wahl eine Menge Geld hinzulegen...
Hier spielen eine Menge Interessen eine Rolle und die sind schwer unter einen Hut zu bekommen.
Wie auch immer, ich bin wirklich gespannt, was bei der Sache rauskommt und drücke solange die Daumen! :bg:

alaskawolf1980
20.01.2006, 10:54
:D Warten wir doch erstmal die 2. Mail von Wechsel ab. Vielleicht steht da ja drin, inwieweit wir, falls das Projekt zu stande kommt, freie Hand mit der Gestaltung haben. Wenns eine Rohform gibt, dann ist ja schonmal einiges festgelegt. Aber darüber zerbrechen wir uns den kopf wenn es soweit ist.

Wenn das Zelt tatsächlich 2,20 lang sein soll... dann wären das 40 cm für die 180er und 30 cm Kopffreiheit für die 190er. Was ist daran zu wenig?

alaskawolf1980
20.01.2006, 15:02
Wollen wir zum nächsten Thema mal weiter diskutieren?

Wie wäre es mit: "Das Innere des Innenzeltes... Taschen, Ösen, Anordnung, Himmelform, Türgröße.. was das Leben schöner macht."

cabo
20.01.2006, 16:58
Wollen wir zum nächsten Thema mal weiter diskutieren?

Wie wäre es mit: "Das Innere des Innenzeltes... Taschen, Ösen, Anordnung, Himmelform, Türgröße.. was das Leben schöner macht."

Hab' ja schon was dazu geschrieben. Ziehen wir mit den Einzelmeldungen in absehbarer Zeit in das Projektforum um?

Was das Leben schöner macht, ist die Zelt-Packplane, die es bei AFT gab. Flexibler und schneller läßt sich ein Zelt IMO nicht verstauen.

Nicht übertreiben
20.01.2006, 18:32
Wie es möglich sein soll die Wünsche von so vielen Usern unter einen Hut zu bekommen, ist mir zwar schleierhaft, aber Wechsel wäre blöd, wenn sie das Potential hier im Forum nicht nutzen würde.

3,5 Jahreszeiten? Dann würde ich auch einen Querlieger bevorzugen, wobei im Winter ein Länglieger für mich obligatorisch ist. Das Zelt wäre imo also wirklich ein 3 Jahreszeitenzelt, das auch im Winter mal genutzt werden kann.

Zu dem Maßen: Ich denke 140cm * 230cm sind ziemlich optimal für 2 Personen. Dazu noch 2 Apsiden, in die auch größere Rucksäcke noch reinpassen und trotzdem noch Platz zum Kochen ist (um den Gewichtsanforderungen gerecht zu werden, müssten die beiden Apsiden vermutlich verschiedene Größen haben) und das Zelt ist auch für längere Wanderungen bei schlechtem Wetter recht gut gerüstet.

Aufbau: AZ zuerst, das Vaude-Prinzip ist gut, aber Gummischnur verliert bei Kälte + Vereisung Elastizität, für den Wintereinsatz also nur eingeschränkt zu empfehlen. Da die Konstruktion aufgrund des Gewichtes eh nicht zu kompliziert werden sollte, würde ich Clips oder normale Gestängekanäle bevorzugen. Das Zelt sollte so konstruiert sein, dass es auch mit wenigen (2?) Häringen gut steht.

Bei der Verwendung von guten Materialien würde ich eher auf ein bisschen Gestänge verzichten und dafür viele Abspannpunkte einbauen, Die heutigen Materialien sind so stabil, das sollte man ausnutzen um Gewicht zu sparen.

Lüfter: So, dass kein Schnee sie zuwehen kann, von innen bedienbar und viele - und mit Moskitonetzabdeckung, die auch geöffnet werden kann.

Der Geotracker oder das Sierra Leone mit außenliegendem Gestänge sollten die gestellten Anforderungen eigentlich ziemlich genau erfüllen...vielleicht nicht gerade das spacige Design, das viele hier sich wünschen, aber auf jeden Fall einfach aufzubauen, bewährt und funktionell.

Ich hab allerdings schon ein schönes Winterzelt und ein Sierra Leone, von daher bin ich kein potentieller Käufer und bestens versorgt :bg:


*gespannt was dabei rauskommt*
Thorben

Bastieeeh
20.01.2006, 20:41
Das Zelt sollte so konstruiert sein, dass es auch mit wenigen (2?) Häringen gut steht.

Bei der Verwendung von guten Materialien würde ich eher auf ein bisschen Gestänge verzichten und dafür viele Abspannpunkte einbauen

Findest du nicht, daß sich die zwei Aussagen beissen? Auf eine Zeltstange verzichten, dafür viele Abspannpunkte (und damit Häringe) und auf der anderen Seite soll das Zelt auch mit nur zwei Häringen gut stehen?!?

alaskawolf1980
20.01.2006, 21:54
Also das Gestänge ist doch mit das wichtigste an einem Zelt. Wenn selbststehend, dann bitte schön auch ordentlich. Wir sind ja unter anderem Nordwanderer...und im Fjäll wäre es ein wenig dumm, alle Abspannleinen nutzen zu müssen, damit das Zelt bei geringen Wind nicht zusammenklappt.

Dekkert
20.01.2006, 23:01
Da wir ja für die Querliegereigenschaft und für (wichtig für mich) trapezförmige Apsiden irgendwo Gewicht einsparen müssen, plädire ich entschieden für ein sich verschmalerndes Innenzelt.
-hat aber auch einen Nachteil: die IZtüren sind auf gleicher Höhe (nicht diagonal gegenüber) was bedeutet, daß auch die AZtüren beide am Kopfände wären, was bei horizontalem Regen Nachteile hat

Nicht übertreiben
20.01.2006, 23:12
Gestänge sind ja ganz nett, aber ohne Abspannung geben sie dem Wind relativ schnell nach. Bei starkem Wind muss also eh abgespannt werden und bei schwachem Wind hält auch eine vergleichsweise einfache Kuppelkonstruktion ohne Abspannung gut. Um so mehr Kreuzungspunkte, desto länger dauert der Aufbau (ist in der Realität eigentlich wichtiger als Windstabilität), um so mehr Gestänge, desto schwerer wird das Ganze.

Bei einem Allroundzelt wäre mir Robustheit wichtiger als rigerose Gewichtsersparnis, von daher würde ich (vor allem beim Boden) nicht zu leichte Gewebe einsetzen.

Wichtig sind für mich auch regengeschützte Apsiden, die auch bei nicht senkrechtem Regen noch halbwegs trocken bleiben.

JMarwede
20.01.2006, 23:27
Zum Thema Gewicht:

Ich denke es wird schwer, gerade die Ansprüche an die Allroundverwendbarkeit (3,5 Jahreszeiten) und das Gewicht unter einen Hut zu bekommen.

Ein gutes Gestänge mit großer Windstabilität ist imho aber wichtiger als ein schneller Aufbau. In meinem Tourenbereich haben einige Minuten mehr noch keinen Unterschied gemacht. Zudem wäre so eine Stabilität zu erreichen, die nicht so rigoroses Abspannen benötigt.

Beim Boden würde ich ebenfalls ein besseres Material einem Footprint vorziehen. Aber immer mit dem Hintergedanken auf ein gutes Solo-Zelt-Gewicht.

mfg jan

Dekkert
21.01.2006, 09:20
man könnte auch überlegen, 2 Stangen durch Außenzeltkanäle die außen sind zu stecken, und 1 durch ein am AZ befestigten Stangenkanal aber im Zelt.

alaskawolf1980
21.01.2006, 11:44
Naja.. dann lieber die 3. Stange mit einem Clip- oder Gummisystem. Sprich 2 äußere GEstängekanäle. Damit steht das Zelt dann schonmal. Und während es meinetwegen schon etwas regnet, widmet man sich dann noch der 3. Stange während ein trockener Platz bereits besteht.

Zu der Graphik: Also wenn ich mir das dreidimensional vorstelle, dann müßte der Eingang zwischen den GEstängen sehr klein und sehr niedrig sein. Oder irre ich mich da? Sieht eher so aus, wie der Eingang in eine Hasenhöhle. :bg:

Außerdem hätte man mit diesem Eingang nun wirklich 0 % Sicht nach draußen, da ja schon der Kopf an der Seite ist, wo der Ausgang ist. Wäre schön, wenn wir ein Apsidenkonzept hätten, was den Genuss des "im Zelt sitzen, Tee trinken und in die Landschaft schauen" unterstützt. Ich kann mir gar nicht vorstellen in Schweden oder Norwegen zu sein um nachts in einem Zelt zu liegen, wo man nicht hinausschauen kann. Ich laße z.B. meist die Apside auf und nur das Moskitonetz des Innenzeltes zu. Wenn man nachts aufwacht wirft man gerne mal einen Blick nach draußen um zu schauen, was für tolle Lichtspiele die Natur nun wieder treibt. Oder wenn der Herr Vielfraß oder Frau Rentier am Zelt vorbeilaufen.. ich glaub man beißt sich in den Arsch, wenn man wegen dem Zelt das nicht sehen kann. In Kanada braucht man Überblick, um nahende Bären rechtzeitig zu entdecken. In Deutschland muß man sich nähernde Förster sehen.
Das schwierige an der Zeltkonstruktion wird sein, dass wir ein Zelt brauchen was nicht mehr als 3 Stangen verwendet. Mit 4 wäre das Gewicht sowieso im Eimer. Es gibt natürlich noch so Gestängekonstruktionen wie beim Mark..also zusammenhängende verzweigte Konstruktionen. Aber 3 Einzelgestänge wären bei Bedarf schneller austauschbar, man kann sie als Einzelperson besser zusammenlegen und man kann auch beim Aufbau damit besser hantieren. :bg:

Bodenhafter
21.01.2006, 11:48
@Dekkert: Mit einer ähnlichen Idee, wie Du sie skizziert hast, habe ich mich vor einiger Zeit mal intensiver beschäftigt. Hab den Gedanken aber verworfen wegen einiger meiner Meinung nach nur schwer lösbarer Probleme.

Vorteilen dieser Gestängeanordnung: Verglichen mit dem Staika (das ist nun mal so eine Art Referenz für Zelte dieser Art, außerdem dürfte es wohl jeder kennen) erreicht man eine höhere Stabilität, da sich die Stangen nicht an einem, sondern an drei Punkten kreuzen. Außerdem stehen die Außenwände steiler, damit hat man bei gleicher Grundfläche mehr Platz im Inneren.

Nachteile: Die Gestängebögen sind bei gleicher Zelthöhe etwas länger als bei einer Anordnung a la Staika, damit steigt das Gewicht. Das Killerargument dürfte aber sein, dass sich besonders im "Dach"bereich eine geometrisch sehr komplizierte Außenzeltform ergibt, die im Extremfall kein faltenfreies Außenzelt zulässt oder zumindest das Risiko birgt, dass sich stellenweise ohne sehr straffe Abspannung Außenzelt und Innenzelt berühren. Lässt sich schwer erklären ... mhm, z.B. beim Exped Orion besteht auch die Gefahr des Berührens von Innen- und Außenzelt, weil dort die zugrundeliegende Tunnelform durch die Firststange verzerrt wird und bei Deiner Konstruktion gibt es das gleiche Problem in 2 Dimensionen.

Inukshuk
21.01.2006, 12:03
Die Skizze sieht von der Konstruktion her doch dem Challenger (http://www.wechsel-tents.de/www/index.php?go=PRODUCTS&catalog=6010&product=6021&lan=de) von Wechsel sehr ähnlich, nur dass da der Eingang in der längeren Seite der Apsis ist (hoffe, das ist verständlich). Allerdings sind die Apsiden beim Challenger sehr (zu) schmal und es kann auch ins Innenzelt reinregnen... allerding liesse sich das vielleicht vermeiden, wenn die dritte Stange etwas näher an der Zeltmitte wäre (?? mein räumliches Vorstellungsvermögen ist nicht besonders...).

Im Prinzip finde ich die Kombination leichter Zeltboden mit Footprint nicht schlecht, gerade wenn man im Gebirge oder anderen felsigen Gegenden unterwegs ist). Allerdings ist mir das Silnylon, das bei den ZG Zelten von Wechsel auch für den Boden benutzt wird, viel zu rutschig. Wenn man nicht gerade einen ganz ebenen Platz zum Zeltaufstellen findet, ist das ein ziemliches Gerutsche im Zelt.

Bedi
21.01.2006, 14:30
Hallo miteinander

Alles sehr, sehr interessant. Da ich auch so ein Zelt gut gebrauchen könnte und bis jetzt noch nicht gefunden habe, meine Vorstellungen:

Nahezu ideal find ich das Salewa Scorpio
1. Steile Wände im Kopf und Fußbereich => Schlafsack stößt nicht so leicht an
2. Steile Wände an der Längsseite => gutes Raumgefühl
3. leichtes Gewicht ohne Apsistange => kleinere Apsis z.B. Sommereinsatz
großes Apsis mit Apsistange => jedoch auch etwas höheres Gewicht z.B. Wintereinsatz
4. Zwei Eingänge
=> Durchlüftungsmöglichkeit im Sommereinsatz
=> jeder seinen eigene Bereich oder aufgeteilt in Kochapsis und Ablageapsis

Was mir nicht gefällt:
1. Liegelänge => sollte 230cm sein da nicht jeder 175cm ist (ich leider 193cm)
2. Innengestänge => außen liegendes Gestänge viel sinnvoller (variablere Aufbaumöglichkeiten)

Sonstiges:
1. Zelt bis zum Boden abspannbar für Wintereinsatz => hochschieben im Sommer einfach möglich
2. Farbe Außenzelt mögliches naturnahe => muss ja nicht von weitem sichtbar sein. :bg:
3. Innenzeltfarbe freundlich und hell
4. Stabile Aluheringe dazu
5. von innen verschließbare Lüfter mit zusätzlichem Moskitonetz
6. Stabiler Boden (nicht so wie bei Vaude Ultralight)

So ungefäh stell ich mir's vor.
Bedi

Bodenhafter
21.01.2006, 15:24
Das Bullfrog von TNF hatte zumindest im Dachbereich einen Schaumstoffspacer, der AZ und IZ auf Distanz hielt.

Auch 'ne interessante Idee, kannte ich bisher noch nicht. Aber ich find's besser, wenn das Zelt so konstruiert ist, dass es auch ohne derartige Tricks (Spacer, zusätzliche Abspannungen) ordentlich steht. Denn was gar nicht erst vorhanden ist, wiegt auch nichts und kann nicht kaputt gehen.

Bedi
21.01.2006, 16:20
So hier meine Vorstellungen etwas genauer vereint mit vielen Vorschlägen, die schon gekommen sind.
Vielleicht könnte man die Liste noch ergänzen und anhand dieser wirklich strukturiert diskutieren, denn sonst gehen mit Sicherheit viele gute Ansätze unter.

Zeltform
Jahreszeiten __ 3,5, Frühling, Sommer, Herbst (mit Schneewahrscheinlichkeit)
Form __ Salewa Scorpio 2
Liegerichtung __ Querlieger

Innenzelt
Grundfläche: in 30cm Höhe __ 230x140cm
Zelthöhe am höchsten Punkt __ 110cm
Material Kuppelfläche __ Nylon ripstop
Material Boden __ Nylon rippstop PU beschichtet, robust z.B. Nallo, nahtlos, 15cm hochgezogen
Befestigung am Außenzelt __ Ring mit Knebel => leicht, einfach, billig
Footprintanbringung __ Klettstreifen in den Eckbereichen
Taschen __ 2 Netztaschen im Kopfbereich
Aufhängemöglichkeit __ Lasche am höchsten Punkt
Tür __ Moskitonetz und Nylon getrennt zu schließen
__ Halteschlaufen für aufgerollte Türe
__ Zweiwegereißverschluss

Außenzelt
Material __ Silikonisiertes Nylon ripstop robust z.B. Hilleberg Nallo
Lage des Lüfters __ am höchsten Punkt
Funktionsweise __ großflächig, von innern verschließbar, mit zusätzlichem Moskitonetz
Wintertauglichkeit __ bis zum Boden abspannbar, im Sommerbetrieb zum Lüften hochschieben

Apsis
Anzahl __ 2 auch unterschiedlicher Größe
Form __ trapezförmig
Tür __ Halteschlaufen für aufgerollte Türe
__ Zweiwegereißverschluss => Abzug beim Kochen
Vergrößerung __ durch zusätzlicher Stange z.B. Winterbetrieb=> siehe Scorpio 2

Gestänge
System __ Außenliegend mit Clipsystem ähnlich wie Vaude Mark
Material __ Alu, färbig gekennzeichnet wenn unterschiedlich lang

Sonstiges
Packsack __ Wickeltasche z.B. wie Exped
Heringe __ Alu stabil
Abspannleinen __ mit Reflexionsfaden
Footprint __ in Gestänge so einzuhängen, das nur mir Außen- oder Innenzelt aufbaubar
__ Klettstreifen zum Anbringen an den Boden
Gewicht __ 3,0kg ohne Footprint

Ich hoffe, dass es wirklich ein Traumzelt und nicht der kleinste gemeinsame Nenner wird.
Bedi

Dekkert
21.01.2006, 16:51
Ich würde vorschlagen immer Bilder anzufügen, wenn man sich auf Dagewesenes beruft. Das erleichtert die übersicht über die Wünsche.

Zwiebelforscher
22.01.2006, 14:28
ich hab nur mal so ne frage, auch wenn ich wahrscheinlich mit postings geahndet werde ich solle doch bitte besser aufpassen, aber ich hab es einfach nicht gefunden:
soll es dieses zelt wirklich geben oder is das nur son hirngespinnst weil wir alle nichts zu tun haben?

Inukshuk
22.01.2006, 14:36
Guckst Du hier (http://forum.outdoorseiten.net/viewtopic.php?t=12152)

Zwiebelforscher
22.01.2006, 14:42
ah cool, danke ;)

Bastieeeh
23.01.2006, 19:17
Weil hier einige von Patenten diverser Hersteller reden: Man kann die Patente des Deutschen Patent- und Markenamtes auch online abrufen.

Hier die Webseite:

DEPATISNET (http://www.dpma.de/service/depatisnet.html)

Hier einfach auf den ersten Link (http://depatisnet.dpma.de/) drücken und links oben dann auf "Recherche".

http://basti.h0sted.org/patent01.jpg

Auf der folgenden Seite auf "Einsteiger", das ist erstmal am einfachsten denke ich.

http://basti.h0sted.org/patent02.jpg

Wenn man dann in der Suchmaske bei "Anmelder" z.B.: 'VAUDE' eingibt kann man sich schonmal alles ansehen, was die Herren von Vaude alles so patentieren lassen haben. Links unten die Anzahl der gezeigten Funde nach Bedarf einstellen.

http://basti.h0sted.org/patent04.jpg

Es öffnet sich dann eine weitere Seite mit der Trefferliste und den Veröffentlichungsnummern samt PDF-Icons.

http://basti.h0sted.org/patent05.jpg

Auf die Icons kann man klicken und man kommt auf eine weitere Seite, im Vordergrund poppt ein Downloadfenster mit der ersten PDF-Seite auf.

http://basti.h0sted.org/patent06.jpg

Dies kann man erstmal schließen und die Auflösung auf 300DPI stellen. Sonst erkennt man bei den Detailzeichnungen nicht viel. Links oben kann man dann durch alle zugehörigen, einseitigen PDF's blättern.

Viel Spaß beim Stöbern, vielleicht finden wir ja ein paar interessante Sachen. Ausserdem muss es auch ein internationales/amerikanisches System geben, wenn wer davon was weiss bitte melden...

alaskawolf1980
28.06.2006, 13:10
Ich poste es einfach hier rein.. damit es möglichst alle sehen:

Ich habe nochmal mit Wechsel gesprochen, um denen vielleicht schon den Zwischenstand (also die bisherigen Ergebnisse ohne die erstmal unwichtigen Details) kundzutun... und da habe ich auch nochmal den Fakt genannt, dass wir ja unsicher sind, ob die überhaupt andere Materialien und so für das Aussenzelt nutzen wollen genannt.

Und weil ich darauf eine Anwort bekommen habe, schreibe ich das nochmals hier rein, da das ja wichtig ist:

"Ihr solltet schon erstmal von euren
optimalen Anforderungen ausgehen und unser Job ist es, dass dann
möglichst auch genau so umzusetzen.."

Sprich wir müssen nicht unbedingt davon ausgehen, dass Wechsel das bisherige Zero G nutzen wird, weil es nunmal vorhanden ist. Obwohl ja gegen Zero G am Aussenzelt nichts einzuwenden wäre, außer die bisherige Farbe *g*.

so das wars erstmal zu dem Thema...
Christian

alaskawolf1980
09.07.2006, 12:36
Zur Ideensammlung habe ich hier einfach mal einen Link, der auf einer Seite eine große Anzahl an Zelte zeigt.. vielleicht fällt einen beim Durchschauen der Zelte irgendwas geniales auf, oder neues ein.

KLICK (http://www.backcountry-equipment.com/tents/3-season.html#weight)

Loon
09.07.2006, 12:51
Noch mehr Zelte auf einmal gibts hier (http://www.backpackinglight.com/cgi-bin/backpackinglight/xdpy/s/Shelters/ul-0/index). :bg: