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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungen zum digitalen Photographieren bei Kälte?



RoJo
10.01.2006, 15:53
Hallo,
da ich aus verschiedenen Gründen in Zukunft meine Touren doch gerne wieder im Bild festhalten möchte hier die Frage nach Erfahrungen zum digitalen Photographieren bei Kälte (<-20°C)?
In meiner photographischen Steinzeit habe ich eine analoge, vollmechanische Kamera (Olympus OM1) mit externem Belichtungsmesser verwendet. Da ich mir heute aber das Gerödel mit der Spiegelreflex nicht mehr antun will, möchte ich mir eine digitale Sucherkamera zulegen.
Wie geht Ihr damit bei kälte um: Akkus raus und seperat warmahlten? Gesamte Kamera unter der Jacke tragen (beschlagen?)? Kamera in einer "beheizten" und trockenen Kameratasche warmhalten?
Auch wenn ich aus Stromspargünden meist den Sucher verwende stellt sich die Frage wie die üblichen Kameradisplays mit der Kälte klar kommen?

Thomas75
10.01.2006, 16:16
Hatte meine Knipse (Olympus mju digital) letzten Winter auf einigen Wochenendtouren (auch mit Zeltübernachtung) in der Hosentasche und keine Probleme mit der Kälte.

dike
10.01.2006, 19:06
Die Bilder sind verzittert, die Finger kleben am Metallgehäuse fest und ständiger Handschuhverlust...
Sonst keine Probleme (Minolta A2)

dike
:kaffee:

Nammalakuru
11.01.2006, 00:10
Alkali-Batterien entladen sich ab 0`Grad. :cry: ... dass weiss ich jetzt.

Merry
11.01.2006, 11:31
welche batterien sollte man denn dann nutzen?

Thomas75
11.01.2006, 11:40
Alle Akkus und Batterien haben Probleme wenn es kalt ist. Je kälter, desto geringer die Kapazität.
Teure Batterien kommen mit der Kälte meist besser klar. Am besten Lithiumbatterien. Die sind aber teuer. Ich war dafür immer zu geizig und bin trotzdem gut durchgekommen :) Einfach eine Ersatzbatterie mehr mitnehmen.

RoJo
11.01.2006, 13:05
Heißt das, Ihr habt alle Kameras in die normale Batterien/Akkus reinpassen?
Das schränkt die Auswahl natürlich auch schon erheblich ein.

dike
11.01.2006, 13:57
Heißt das, Ihr habt alle Kameras in die normale Batterien/Akkus reinpassen?
Das schränkt die Auswahl natürlich auch schon erheblich ein.

Nein, das haben wir nicht. Da gibt es auch in einigen Beiträgen schon kontroverse Ansichten drüber.
Bei mir passen nur vorgefertigte Accus des Herstellers (oder Kopien) rein und die funktionieren auch bei Kälte. Wichtig ist, dass ein zweiter Accu immer am Körper getragen wird. Beim Wechseln aus der Kamera wird der kalte Accu dann wieder am Köper aufgewärmt und erholt sich recht gut.

DiKe
:kaffee:

Merry
11.01.2006, 14:25
das ist gut zu wissen ...
denn meine digicam braucht bei diesem wetter wenn ich die mitnehme recht viele batterien ..
aber das mit koerpernaehe und so wusst ich noch alles nicht ..
danke :)

NoelFabien
11.01.2006, 16:48
Hi,
ich habe auf meiner letzten Wintertour eine Canon Ixus 400 mit einem Original Li-Ion Akku und zwei Kopien von Ebay mitgehabt. Ich habe die Sachen während der 2-wöchigen Tour immer in den Innentaschen von der Jacke getragen, aus Angst, dass die Akkus vielleicht schlapp machen. Das funktionierte wunderbar, sogar bei den Akkus von Ebay. Allerdings ist das auch ganz schön nervig immer alles in den Innentaschen zu verstauen - mit Schnappschüssen ist da nichts. Aber das ist vielleicht normal auf einer Wintertour ;-)

LG

Merry
11.01.2006, 17:29
hmm genau .. wie ist das denn mit schnappschuessen im winter?
ist das ueberhaupt moeglich?

Hessel
13.01.2006, 13:02
hallo,

sind digitale bilder brillianter als dias?

ich verwende ähnliche analogkameras (fm2 - und nikon schränkt jetzt auch die analogserie ein), bei kälte gibt keine probleme und ebenfalls zusätzlich den belichtungsmesser,
alles hat sein gewicht, das ist richtig,das verstauen von akkus und kamera in jackentaschen kenne ich aber nicht und will es nicht kennen lernen
auf das geräusch des verschlusses meiner kamera möchte ich nicht verzichten, bis zum letzten diafilm
es ist doch keine frage des gewichts mehr, spätestens, wenn du ein stativ mitnimmst

der trend läuft weiter und weiter und weiter, zum fotografieren muss ich stehen bleiben

grüße
hessel

dike
13.01.2006, 19:36
...sind digitale bilder brillianter als dias? ...


Eine Digi, die so stark "rauschen" würde, wie ein Diafilm (dort natürlich dann Filmkorn), würde kein Mensch kaufen. Der Kontrastumfang moderner DSLR ich dem von Diafilm nicht mehr unterlegen. Lediglich den Umfang von Negativfilm kann man z.Z noch nicht erreichen. Bei DSLR- Fotos ist die Farbwiedergabe besser und das Rauschen/Filmkorn viel, viel besser. Lediglich bei der Auflösung mag man unter idealen Bedingungen aus einem Dia noch etwas mehr herausholen können obwohl ich auch das angesichts einer D2X, 1Ds, Leica DMR oder so, doch stark bezweifele. Ganz einfach, weil die eventuell vorhandene höhere Auflösung im Filmkorn völlig unter geht.
_________________
Lebe lange und in Frieden.
Vulkanischer Gruß, Sternzeit 2416,7

Photopeter.

Quelle (http://www.d7userforum.de/phpBB2/ftopic26569.html)

dike
:kaffee:

Traeuma
13.01.2006, 19:40
Hab Camera sowie Ersatzakku in der Cameratasche am Gürtel gehabt.
Nachts beides im Schlafsack.
Hab über die 10 Tage nur den einen Akku benötigt.
Selbst bei -20° kamen einwandfreie Bilder raus... nur die Inbetriebnahme (Herrausfahren des Objektives) hat etwas länger als normal gedauert...

Thomas
13.01.2006, 20:02
sind digitale bilder brillianter als dias?
Spätestens bei der Projektion auf eine größere Fläche (z.B. Diashow) geht jeder Beamer neben einem Diaprojektor erbärmlich in die Knie.
Und während gute Dias selbst mit der günstigsten Kamera zu machen sind, erreicht man eine vergleichbare digitale Qualität bisher nur mit sauteuren Profigeräten.

dike
13.01.2006, 22:08
Was das auch immer mit Winternutzung von DigiKameras zu tun hat...


...Spätestens bei der Projektion auf eine größere Fläche (z.B. Diashow) geht jeder Beamer neben einem Diaprojektor erbärmlich in die Knie...

...unbestritten...kann aber auch jedes Digifoto nach einer Bildverarbeitung als Dia ausbelichten lassen.


...Und während gute Dias selbst mit der günstigsten Kamera zu machen sind, erreicht man eine vergleichbare digitale Qualität bisher nur mit sauteuren Profigeräten.

Wer's glaubt, soll's tun. Insbesondere im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung verlieren analoge Kameras zunehmend immer.

dike
:kaffee:

Thomas
13.01.2006, 22:37
...Spätestens bei der Projektion auf eine größere Fläche (z.B. Diashow) geht jeder Beamer neben einem Diaprojektor erbärmlich in die Knie...
...unbestritten...kann aber auch jedes Digifoto nach einer Bildverarbeitung als Dia ausbelichten lassen.

Sicher, aber das passt dann nicht mehr mit dem:


Insbesondere im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung verlieren analoge Kameras zunehmend immer.
zusammen. ;)


OnTopic:
Die Ersatzakkus hab ich im Winter immer in der Hosentasche.
Vorsicht ist geboten, wenn die Gefahr besteht, dass sich Kondenswasser an und im Kameragehäuse bildet (im Zelt oder Haus).
Nach längerer Benutzung der Kamera an der freien Luft kann es zu Kondensbildung kommen, wenn die Kamera wieder unter der Jacke verschwindet (vor allem bei einigermaßen sportlichen Betätigungen ein Problem).

Thomas

motorang
14.01.2006, 10:12
Ich finde an Analogkameras halt klasse, dass die um Winter länger funktionieren. Zumindest meine.
Der direkte Vergleich: bei meinem jährlichen Motorradtreffen hatte ich einmal die digitale mit, und einmal die analoge.

Nikon F601 Analog: 100 Bilder 1 Satz Akkus (4x Mignon NiMh) bei -24 Grad

Canon A10 Digital: 100 Bilder 4 Sätze Akkus (da war auch der gute Satz von der ersten dabei) bei -10 Grad

Blitzaufnahmen waren etwa gleich viele dabei.
Die Nikon hatte immer Autofokus an und motorischen Aufzug.

Aber die funzt halt auch noch wenn die Spannung etwas runtergeht - da ist das "Drehmoment" wichtig. Der Motor dreht halb so schnell, aber ER DREHT.

Die digitale schaltet dann einfach ab. Zu wenig PS :bg:

Übrigens dürfen meine Kameras wegen der Kondensatbildung nicht ins Warme. Nur die Akkus.

Gryße!
Andreas, der motorang

Hessel
16.01.2006, 11:20
hallo forum,
es ging mir bei meiner frage zur brillianz um die projektion, natürlich kann man mit der digitalen technik tolle bilder machen,
die vor- und nachteile von analog und digital bei kälte sind benannt, eine kamera, die auch ohne batterie ohne verzögerung auslöst, ist bei kälteweiterhin mein favorit

grüße
hessel

Merry
15.02.2006, 00:34
so .. ich war am wochenende unterwegs..
meine cam hatte volle akkus und ich hatte nochmal 3 paar ersatzakkus bei .. alle vollgeladen ... um 16.30 uhr gings los .. als wir dann am gipfel waren .. schwups akkus platt ..

die cam hatte ich am koerper unter der jacke ...
die batterien in der hosentasche in meinem had-tuch. abends so um 23 uhr bei minus 5,4°C waren alle alle .. :(
In der Nacht meine cam und die batterien im schlafsack gehabt ..
et voila am naechsten tag konnt ich noch ein paar fotos 'knipsen' ..

alaskawolf1980
15.02.2006, 13:27
Ich hatte keine Probleme mit meiner Ricoh Caplio RX in Lappland. Einfach immer in der Jacke transportieren. Das genügt. Klar die Batterie hält nicht so lang, aber es reicht. Nimm einfach ein paar mehr Batterien mit.

marcus
26.02.2006, 11:22
@ merry:

was hattest du für akkus mit? originale oder "gefakte" von zB ebay?

-CaRsTeN-
05.03.2006, 11:05
Hallo,
da ich aus verschiedenen Gründen in Zukunft meine Touren doch gerne wieder im Bild festhalten möchte hier die Frage nach Erfahrungen zum digitalen Photographieren bei Kälte (<-20°C)?
In meiner photographischen Steinzeit habe ich eine analoge, vollmechanische Kamera (Olympus OM1) mit externem Belichtungsmesser verwendet. Da ich mir heute aber das Gerödel mit der Spiegelreflex nicht mehr antun will, möchte ich mir eine digitale Sucherkamera zulegen.
Wie geht Ihr damit bei kälte um: Akkus raus und seperat warmahlten? Gesamte Kamera unter der Jacke tragen (beschlagen?)? Kamera in einer "beheizten" und trockenen Kameratasche warmhalten?
Auch wenn ich aus Stromspargünden meist den Sucher verwende stellt sich die Frage wie die üblichen Kameradisplays mit der Kälte klar kommen?

Hallo,

ich hatte meine Digicam am Kili dabei. Der Aufstieg in der Nacht bei -15 Grad hatte nur Auswirkungen auf die Akkuleistung. Das Display war natürlich etwas langsamer, aber i.d.R. macht man am Berg ja keine Actionbilder :)

Ansonsten kannste die Ersatzakkus in der Jacke warm halten, dann passiert denen auch nichts. Die Digicam ebenfalls in der Jacke zu haben bietet Vorteile, allerdings auch nicht unwesentliche Nachteile bezüglich Beschlagen der Linse bzw. Feuchtigkeit allgemein. Beim herausholen hatte ich eine beschlagene Linse - für die Elektronik dürfte das auch nicht optimal sein ;)

Ich mache es daher oft so, dass die Cam im Rucksack ist, die Ersatzakkus in der Jacke. Sollte der aktuelle Akku leer sein, einfach austauschen und dem leeren Akku in der Jacke aufwärmen ...

Grüße
Carsten

Christian J.
13.03.2006, 22:53
vorbildlich gepackter Fotorucksack für Touren in der Kälte:

http://wikaad.pl/temp/jebudu.jpg

Christian

Flachlandtiroler
14.03.2006, 08:52
Ricoh GX mit AA-Akkus im Harz: In der Außentasche der Jacke wurde sie recht langsam, Blitzladezeit >10s und gelegentlich hat sie sich von selbst wieder abgeschaltet. In der Innentasche der Jacke keinerlei Probleme. Die beiden Akkus haben dann auch die drei Tage durchgehalten (waren aber nur etwa 50 Bilder plus Rumprobieren).
Nachttemperaturen um -10°C denke ich, tagsüber paar Grad unter Null.

Für "richtige" Wintertouren müßte ich mir schon den Li-Akku zulegen. (Oder die mechanische SLR schleppen.)

Gruß, Martin

marcus
17.04.2006, 12:39
sooo, meine d100 hat den karhunkierros bei max -32 grad überlebt. nachts sollte man die kameras mit in den schlafsack nehmen, akkus etc auch. komischerweise aht mein erstes nikon akku recht lange gehalten, wobei das zweite original recht schnell schwach wurde.
allerdings sind das halt erfahrungen mit digitaler kamera. analoge hatten wir keine mit, galub da kannst du aber mal stefan kiste hier im forum fragen.
nikon sagt allerdings zu den umgebungstemperaturen 0 bis + 40 grad....

Nicht übertreiben
21.04.2006, 08:17
Meine Ixus 400 mit Lithium-Ionen-Akkus mag Kälte überhaupt nicht, sobald ein Minus vor der Temperatur steht, geht da gar nichts mehr.

Fazit: Für Wintersport absolut untauglich!

-wf-
22.04.2006, 21:02
@marcus: der zweite akku machte relativ schnell schlapp, weil grade bei Kälte die Selbstentladung zunimmt und du ihn bestimmt nicht die ganze Zeit am Körper getragen hast, sondern im Rucksack.

Lithium Ionen Akkus halten relativ lang, auch bei Kälte: Nikon d2h bietet 1.500 Aufnahmen, .jpeg, höchste Auflösung pro Akku bei normaler Frühjahrwitterung also zwischen 0 und 15 Grad. Eben erst wieder bestätigt, Akku lief die vergangenen zwei Wochen ohne aufladen. Im Winter bei bis zu -20 Grad sinkt die Leistung auf 1.000 Bilder. Langzeitbelichtungen z.B. bei Gewittern, Feuerwerk etc. ziehen mehr Strom, entsprechend weniger Bilder möglich. Das Flüssigkristalldisplay wird bei unter -5 Grad träge. Anzeige von Blende, Zeit etc. kann man immer noch im Sucher sehen, also kein Problem. Kommt die Kamera in einen Raum, gibt sich das nach einer Weile wieder.
D100 liegt in ihrer Akkuleistung etwas darunter, egal ob Nikon Original oder Fremdhersteller (Hähnel). Etwa 1.000 Bilder in höchter Auflösung und jpeg sind aber ohne weiteres möglich.

Zu Kompaktkameras kann ich dir wenig sagen. Im Allgemeinen ist die Leistung schlechter, denn die Akkus sind kleiner. Auch haben die Kameras meist keinen optischen Sucher oder der ist so Schei... daß du nur mit dem Monitor fotografieren kannst. Und grade der schluckt tüchtig Strom.

Wulf
22.04.2006, 22:50
Sicherlich werde ich auch irgendwann nicht mehr um die digitale Technik herumkommen aber im moment geniess ichs noch analog... :bg: :bg:

Erfahrungen aus meiner letzten Reise mit meiner treuen analogen Nikon F80. Selbst bei ausgeprägten Minusgraden kein Batterieproblem bei mehr als 20 belichteten Filmen. Kamera im Vorzelt bei minus 20 im Schnee vergessen... kein Problem. Kamera ins Wasser gefallen und sofort wieder rausgezogen... 20 Minuten in die Sonne zum trocknen... kein Problem. Diverse Ausflüge in den Schnee und auch schon auf Fels... ok, kleine Kratzer aber sonst kein Problem. Kein Hammer zur Hand gehabt also den Nagel mit der Kamera reingehauen... kein Problem (ok, das hat jetzt nicht gestimmt aber ich trau es ihr zu :D ). Und das ganze wo es nichtmal eine Kamera ist die für ihre Stabilität bekannt ist (ist halt keine Leica R6.2).

Das soll mir mal erstmal eine digitale Kamera nachmachen und die Qualität die ich mit Dias erreiche schaffen die digitalen auch nicht. Auch wenn hier andere Gerüchte kursieren. Und wenns mal digital werden soll hab ich nen Diascanner. Der liefert richtig gute Ergebnisse...

Also back on topic: Digital ist ja ok für den Alltag aber für die Tour würde ich mir dann doch was analoges mitnehmen. Um die muss man sich keine Sorgen machen und es gibt sie auch in klein und handlich und günstig. Nachher einscannen ist kein Problem (bieten ja auch viel Labore direkt mit an)...

Mandalay
23.04.2006, 00:33
So pauschal würde ich die Digitalen nicht für Tour-untauglich erklären.
Bin seit 3 Jahren mit digitalen SLR unterwegs- eos 300D , jetzt 5D, die sind absolut tourtauglich.
Auch ein befreundeter Profi- Naturknipser ist mit digitalen Kameras unterwegs.
Auch im Winter, im Fjäll, und das längere bis sehr lange Touren.
Mit Sicherheit ist ein alter Nikon-Knochen stabiler, aber im Schnee würde ich meine Kamera, ob analog oder digital- nie vergessen ;-)
Und die Bildqualität einer Kamera mit Vollformat- Sensor ist schon beachtlich.

M.

-wf-
23.04.2006, 11:12
Mit der F80 einen Nagel einkloppen, das würde ich nicht tun. Mit der F3 ok, aber nicht mit einer analogen D100.

Tourenuntauglich ist digital auf keinen Fall. Über mehrere Monate könnte es Probleme mit der Stromversorgung geben. Mußt halt ein Batterieteil mitnehmen, wo AA Akkus/Batterien reinpassen. Ich nehme 4 Akkus für meine D100 mit, um damit drei bis vier Wochen in Schweden zu wandern. Ich bin überzeugt, daß eher die Speicherkarten ausgehen als die Akkus. Bin gewohnheitsmäßiger Vielfotografierer und werde in der Zeit wohl 1.500 Bilder machen. Analog wäre das gar nicht zu bezahlen.

Wollte auch lange Zeit nicht umsteigen, jedenfallsprivat nicht. Die Trennung von F3 und F5 für diese Reise fiel mir schwer. Die F5 hätte ich nicht schleppen wollen, die ca. 30 Diafilme auch nicht. Und wieder das Kostenargument. Diascanner habe ich auch. Nach dem Urlaub den ganzen Kram einzuscannen hat mich tierisch genervt. Habe immer etwa eine Woche drangesessen. Damit ist nun Schluß.