PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fotoapparat



Odium
13.10.2002, 14:51
Hallo,
ich möchte mir einen neuen Fotoapperat kaufen, aber leider kenne ich mich nicht so recht aus.
Seine Aufgabe wird sein, schöne Bilder von der Landschaft zu machen, was muss ich beachten (z.B. wieviel Zoom)? Kann mir jemand ein Model empfehlen? Der Apperat sollte nicht zu teuer sein.

Gruss
Christoph

Christian J.
13.10.2002, 15:09
Sicher kann dir geholfen werden aber noche einige Fragen:
1. Was heißt "nicht teuer"?
2. Willst du nur Landschaften fotografieren?
3. Analog, digital, APS?
4. Was hast du für Ansprüche an die Fotografie? Speigeleflexkamera oder Kompaktkamera?
5. Muss die Kiste irgendwelche besonderen Eigenschaften haben? (Wasserfest, robust, besonders leicht...)

Mir fallen sicherlich in den nächsten Stunden noch andere Frage ein aber das sollte für den Anfang reichen?
Christian

Odium
13.10.2002, 15:44
Hi,
irgendwie kann ich zu den meisten Sachen nicht direkt was sagen, weil ich da keine grosse Ahnung hab.
1. Es soll halt kein Luxusapperat sein, sondern sollte halt so in der mittleren Preisklasse liegen.
2. Landschaften und Tiere.
3. Kann ich nicht sagen, weiss nicht was am besten für meine Zwecke ist.
4. Meinst du, ob ich ne Tasche mit Objektiven rumschleppen möchte oder nur einen Apperat an dem alles dran ist? Da würd ich sagen Kompaktkamera.
5. Nicht umbendingt, wenn es welche hat gut, sonst auch ok.

Danke
Christoph

mr.magoo
13.10.2002, 16:02
@beli

1. von APS muss ich dir abraten, soll angeblich eingestellt werden, ausserdem ist das negativ kleiner, wes bedeutet, dass man nicht gut vergrössern kann.

2. Ich empfehle entweder:
Kompakt: Olympus Mju mit zoom wasserfest ca 200 EUR
SLR: Cannon EOS, relativ klein und leicht, du hasst die möglichkeit auch mal ein bisschen mit der Technik zu spielen ca. 300EUR

gruss
Ben

Kater
13.10.2002, 19:21
Hi!
Ich hätte auch ne Frage! *g*

Spiegelreflex (Canon EOS) oder eine Digitale mit 4 oder 5 Megapixeln... Was ist besser? Was macht mehr Sinn?

Danke! :)

Finn
13.10.2002, 19:31
digicam würde ich nicht unbedingt für hochwertige landschaftsaufnahmen nehmen. da würde ich dir die spiegelreflex empfehlen!

Gruß Finn

Lutz
13.10.2002, 19:37
Hallo Kater,
leider gibt es darauf keine einfache Antwort.
Die SLR macht sicher die besseren Bilder, aber im Format 13x18 siehst Du das wohl kaum... Zum zweiten ist die SLR flexibler, da Du unterschiedliche Objektive benutzen kannst; das geht bei einer Digi-Cam nur wenn Du richtig Geld ausgibst... Da sind wir dann auch schon beim lieben Geld: Digi-Cams sind noch immer relativ teuer...
Aber was hast Du von einer SLR, wenn Du sie nie mitnimmst, weil sie Dir zu schwer und unhandlich ist...
Also, die erste Frage sollte immer sein: Was möchte ich mit meiner Kamera und welche Ansprüche habe ich...
Wie wäre es mal mit einem Vergleich: Identische Aufnahmen, einmal mit Digi, einmal mit SLR und einmal mit 'ner Kompakten aufgenommen; wie schon gesagt, wahrscheinlich sieht man bei 13x18 keinen Unterschied...

ciao
Lutz

Kater
13.10.2002, 19:44
@ Finn und Lutz
Danke für die Info! :)

Ich möchte die Kamera nicht nur für Landschaft nutzen sondern auch im zivilen Bereich. Deswegen weiß ich nicht was ich machen soll. Ne Spiegelreflex ist schick und man kann viel daran rumspielen. Bei einer Digicam kann ich allerdings entscheiden ob ich das Foto so nehme oder ob ich es nochmal mache.... Hm... Könntet ihr mir vielleicht ein paar Modelle nennen? Sollte was richtiges sein und das Geld ist nicht der Entscheidungsfaktor.

Finn
13.10.2002, 19:45
och, bei 13x18 sieht man auch schon einen großen unterschied! kommt aber immer darauf an, welche kamera du benutzt. kannst natürlich nicht eine slr mit einer kompakten kamera von aldi vergleichen sondern musst dann schon mit einer cannon etc. den vergleich antreten.

Gruß Finn

Christian J.
13.10.2002, 19:46
Ich würde mich auch bei einer Spiegelreflex nicht auf eine Canon festlegen. Nikon etc. machen genauso taugliche Kameras. Außerdem braucht man bei Landschaftsaufnahemn kein Autofocus. Bei Tieraufnahmen ist das schon besser aber bei Landschaft wie gesagt absolut unnötig, stromfressend und schwer.
Ob Spiegelreflex oder digital ist eine Glaubensfrage. Ich bevorzuge nach dem ich beides probiert habe immer noch Spiegelreflex. Aber auch 4 Megapixel reichen für den normalen "Hausgebrauch".
Eine weitere Frage ist, ob man 2kg für eine vernünftige Spiegelreflexausrüstung mitschleppen will.
Allerdings bekommt man für 400€ eine gute Spiegelreflexausrüstung oder eine ganz einfache Digicam ohne Wechselobjektive, Blendenvorwahl und ohne die Möglichkeit die Focusierung manuell einzustellen. Die 3 Sachen sind aber bei der Landschaftsfotografie extrem wichig.
Kompromiss:Eine digitale Spiegelrefexkamera. Aber dafür muss du ganz viele Omas berauben. :shock: :bg: Unter 1000€ bekommst du nichts vernünftiges.
Könnte noch seitenweise über das Thema schreiben.
Christian

ToP
13.10.2002, 19:48
Hei,

mal ne Frage zu "nach dem Fotografieren". Die meisten haben ja keine Digi's , aber viele Bilder im Netz. Unsere Bilder sind im Orginal ganz gut, aber nach dem scannen alle viel zu dunkel und irgendwie "komisch". Wie macht ihr digitale Bilder in guter Qualität?

@Beli

Die Minolta multi af 75 w riva zoom (oder so) macht fantastische Bilder ohne, daß man viel wissen oder einstellen muß. Super genial und robust.

Aber einen zoom würde ich auf alle Fälle empfehlen, ist einfach flexibler!

Torsten

Christian J.
13.10.2002, 19:52
Noch was: Die Kamera ist nur der Filmbehälter. Die Bildqualität wird vom verwendeten Film und vom Objektiv beeinflusst.
2. Digicams sind teuer aber was bezahlst du im Jahr an Filmen und Entwicklung?

Christian J.
13.10.2002, 20:01
@ToP
Ich habe einmal vor 1,5 Jahren Bilder proffesionell einscannen lassen. Die Qualität war in Ordnung, aber nicht gut, und der Preis war mörderisch. Ich habe damals für ungefähr 20 Bilder etwa 50 DM bezahlt. Aber inzwischen wird das Scannen von vielen Fotoläden billiger angeboten. Einfach mal nachfragen und bei wenigen Aufnahemn ausprobieren.
Christian

Finn
13.10.2002, 20:01
ui das kann man lange aufziehen :)
was bezahlt man, wenn man alle fotos klassisch einkleben möchte? dann muss man ersteinmal bei der digicam das papier und den drucker haben oder sich alle ausdrucken lassen....
also eine digicam würde ich nur zum "mal so" fotografieren verwenden. für gute landschaftliche aufnahmen, werde ich mir noch in nicht absehbarer zeit eine spiegelreflex zulegen!
kann mir da vielleicht einer einen tipp geben?

Gruß Finn

Christian J.
13.10.2002, 20:05
@Finn:
Nur Landschaft: --> (gebrauchte) Nikon ohne AF. Habe zwar keine Erfahrungen damit aber die Ausstattungsliste sieht sympathisch aus und die Test in den Fachzeitschriften fallen gut aus. Außerdem scheint es von Nikon hochwertige Objektive zu geben. Man sollte vielleicht zu dem Thema mal in einem Fotoforum eine Anfrage starten. Die Jungs kennen sich sicher besser aus.
Christian

Finn
13.10.2002, 20:11
jo stimmt... fotoforum :) hätte ich auch gleich drauf kommen können... danke für den Tipp!!!

Gruß Finn

Kater
13.10.2002, 20:12
Da bin ich wieder! *g*

Was ist eine digitale Spiegelreflex? Ne Spiegelreflex mit nem Film, bei der man vor dem endgültigen "speichern" wie bei einer Digi aussuchen kann?

Christian J.
13.10.2002, 20:34
Spiegelreflex bedeutet einfach nur dass das Licht was im Sucher zu sehen ist direkt durch das Objektiv geht und dann über einen Spiegel und ein Glasprisma nach oben geleitet wird. Um das Foto zu machen wird der Spiegel hochgeklappt und das Licht fällt auf den Film (analog) oder auf den Sensor (digital).

Odium
13.10.2002, 21:40
Um nochmal auf mein Problem zurückzukommen ;-).
Würde eine Kompktakamera für Landschaftsaufnahmen und Tierbilder reichen?

Gruss
Christoph

Christian J.
13.10.2002, 22:07
Landschaftsaufnahmen: Kommt drauf an. Wenn du 'nur' knipsen willst ja, wenn du kunstähnliche Aufnahmen machen willst dann nein.
Tiere: Problem bei Kompaktkameras ist die mangelnde Brennweite. Tierfotografie (nicht Zoo) fängt bei 200- 300mm an. Kompaktkamera haben meist nur etwa 130mm.
Vorschlag: Leih dir bei Freunden jewails eine Kompaktkamera und eine Spiegelreflex aus und mach damit mal ein paar Tage lang Bilder. Du wirst sehr schnell merken was du brauchst. Auch gute Fotogeschäfte bieten Leihmöglichkleiten für Fotoapparate. Frag einfach mal nach.
Falls du mit APS symphatisierst dann frag vorher auf jeden Fall mal nach den Preisen für die Abzüge!
Ich hoffe wir konnten dir trotz der etwas schwammigen Antworten helfen. Frag einfach weiter wenn noch Sachen offen sind.
Christian

Shirkan
13.10.2002, 22:26
zum Problem des Einscannens:
man kann doch heute schon jeden Film auf ne Foto-CD entwickeln lassen, bei Schlecker kostet's glaube entweder 5 oder 10 € pro Film
zur Qualtität kann ich nichts sagen, hab ich noch nie gemacht

und wenn man die Fotos selbst einscannt, kann man sie ja auch mit Bildbearbeitugs-Software wie PaintshopPro & Co nachbearbeiten, z.B.: aufhellen

ich selbst hab auch ne Digicam (Olympus C1-zoom 1,3 MPixel)--> ist so ganz ok, macht natürlich keine super Fotos, aber für den Preis (200 €) sind sie ok. Probleme vorallem bei diffusen Licht, in der Nacht und bei Sonnenschein erstklassig für 1,3 MPixel. Ist ne Hosentaschenkamera und war mir auf meiner 3 Wochen Tour in Schottland ne gute Hilfe (440 Fotos )!
Zu Spiegelreflexkameras kann ich nichts sagen.

flying-man
13.10.2002, 22:36
hallo kater:

mein rat: kauf dir ein slr z.b. die eos 300/nikon f65 (beides die einsteiger teile) oder die eos 30/nikon f 80 (beides gehobene amateurklasse). bzw die pentax/minolta gegenstücke

auf folgendes solltest du achten:

eine spiegelvorauslösung ist wichtig für "knacke" scharfe bilder. soweit ich weiss hat das nikon erst ab der f5 :( und die ist wohl eh ausserhalb deiner priesklasse.

ich würde auch eine autofocus ner manuellen vorziehen - ich habe selbst lange jahre mit ner manuellen canon fotographiert und bin dann auf autofocus umgestiegen weil man spontaner fotographieren kann....

mehr aufmerksamkeit solltest du dem objektiv schenken. ich rate dir ganz klar von dem 28-300 megazoom ab. grund bei blende 6.3 und 300 mm brennweite geht eh nix mehr aus der hand. für landschaft brauchst du erst mal nen super tele eh nicht (o.k. mit nem tele kann man das bild komprmieren aber wenn das budegt begrenzt ist...). deshalb villeicht ein 28-70 (2,8) oder ein 28-105 oder ein 28-135. das ist meiner meinung nach die beste bernnweite für ein universal-objektiv.

sehr gut (vielleicht das beste customer objektiv) ist z.b. das 28-135 is usm von canon - das löhnt aber auch schon ca. 600.-€ ist aber sein geld wert v.a. durch den bildstabilisator!

oder du schaust bei ebay nach einem 28-70 von sigma.... die sind nicht so teuer aber von der optik auch o.k.

von ner kompakten würde ich dir eher abraten da hat ma keine erweiterung... und ne digitale ist nicht soooo billig.

wenn du dias machen willst solltest du eher die besseren optiken kaufen auf nem 10*15 abzug ist das nicht soooo wichtig.

ach und bei aps vergiss die dias das funkt nicht!

aber empfehlungen bei fotos sind eh ne glaubenssache :wink:

flying-man

fuestl
14.10.2002, 01:33
@Finn:
Nur Landschaft: --> (gebrauchte) Nikon ohne AF.

Eine große Auswahl gebrauchter Kameras, Objektive und sonstigem Fotozubehör gibt's jede Woche aktuell zum 'runterladen unter www.photodose.de. (z. Zt. über 6700 Artikel) :wink:

Die haben auch in allen größeren Städten in Norddeutschland Geschäfte.

Aber 'mal ne spezielle Frage:
Welches Objektiv mit ca. 18-20mm Fetbrennweite und hoher Lichtstärke ist gut und wo bekommt man es günstig?
Hat jemand schon 'mal Erfahrung mit gebrauchten Objektiven gemacht?

Füstl

Becks
14.10.2002, 09:17
Cool daß hier der Photothread neu gestartet wurde,
denn bei meiner letzten Tour hat sich mein Knipsdingens verabschiedet. Da ich irgendwann eh mal ne neue Kamera besorgen wollte paßt das hier genau rein.

Zum Thema Scannen:
Mit der richtigen Software und etwas Übung geht sowas schon. Das Wichtigste ist zuerst mal der Scanner. Was der verhunzt kann man oftmals mit der besten Software hinterher nicht mehr korrigieren. In der Hinsicht hatte ich Probleme mit den alten HP-Scannern (hatten gelb- oder grünstiche im Bild) während bei Agfa-Scannern die Sache problemlos verlief. Ich hab mir daher damals einen Snapscan 600 (SCSI) besorgt. Ist mittlerweile durch den 1236er ersetzt worden. Die Software dazu ist erste Sahne und hat die wichtigsten Funktionen schon drin (Bild aufhellen, Farbvariationen, Entrastern usw.). Damit hab ich schon das meiste im Kasten.
Das Bild was man beim Scannen erhält unbedingt in einem verlustfreien Bildformat (TIFF, BMP) speichern, in die Software zur Bildbearbeitung laden und weiterverwursteln. Wir verwenden hier Adobe Photoshop (den Jungs die damit ihre Gele am Rechner nachbearbeiten sei Dank), Paintshop Pro, Corel Photopaint bzw. Gimp.

Jo, und nachdem man das Bild dann bearbeitet hat: verkleinern und als JPG speichern. fertig.

Alex

Marc V
14.10.2002, 10:51
Falls man eine Digitalkamera mit auf Tour nimmt, sollte man zu allererst an die Akkufrage denken.
Kameras mit herstellerspezifischem Akku sind meistens ungeeignet für lange Touren. Ersatzakkus sind sau teuer (so um die 30 - 40 Eur). Die einzige Möglichkeit sind Standard AA Akkus. Die einzige Kamera die die nimmt ist allerding die Casio QV 5700. Die ist ganz neu und gibt es mit 1 GB Microdrive schon für 830 Eur. Dann hat man auch für 600+ Bilder Platz. Ich hab eine QV 4000 und bin rundum zufrieden.
Es gibt aber auch externe Akkupacks, dann hat man aber immer ein Kabel an der Kamera. es gibt zwar bessere Digitalkameras als die Casio, aber bei dem Preis und den Akkus, für Outdoorfotografen eigentlich eine ziemlich gute Wahl.

ciao,
Marc

Christian J.
14.10.2002, 18:04
Stimmt, aber viele Digicams laufen mit R6. Ich habe für meine Norwegentour (2 Wochen, 200 Bilder) 2 Sätze zu je 4 R6-Akkus gebraucht. Habe allerdings nicht viel rumprobiert sondern nur geknipst. Das bedeutet zur Sicherheit mindestens einen Satz mehr mitnehmen. Macht 3 Sätze Akkus was durchaus noch im bezahlbaren und tragbaren Bereicht liegt.
Natürlich sind die Zahlen kameraspezifisch und sollten unbedingt vor der großen Tour mal ausprobiert werden.
Christian

Shirkan
14.10.2002, 19:32
ich hab mir für meine 3 Wochen Schottland immer unterwegs batterien gekauft, weil ich meine 4 Akkus für zu schwach befand um 21 tage durchzuhalten. war dann zwar nicht billig (4 Batterien pro woche), aber wenigsten konnte ich 440 Bilder schiessen!
btw: hab mir einmal 8 Batt. der falschen größe (micro) gekauft, und mich wochenlang geärgert! "ohh, 4stück und so billig, da kauf ich doch gleich 2 Packungen" -- "Mist, keine R6"
habs aber noch vor ort gemerkt ! aber leider schon ein pack geöffnet gehabt!

flying-man
14.10.2002, 20:45
@fustel

das orginal canon 20 mm 2,8 soll sehr gut sein allerdings muß man dafür auch gebraucht (sofern das teil überhaupt jem. verkauft) so ca. 500.- hinlegen.

drunter würde ich mit der bernnweite nicht gehen - die verzeichnungsgefahr wächst doch und beim einsatz von polfiltern bibts ab 20 mm ungleich helle stellen im bild.

die "günstigen" objektive in der brennweitenklasse sind u.u. problematisch da diese brennweite schon sehr sogrfältig korrigierte linsen verlangt - ob das die "billig" hersteller können.... auch solltest du auf die naheinstellung achten....

nen zoom würde ich mir nicht kaufen - meines macht gerade bei gegenlicht (hab das 28-135 von canon) schon üble reflexe - da bist du mit ner festbrennweite besser dran (ich liebäugle deswegen auch mit dem 20/2,8!) auch sehr gut sein soll das 20-35 von canon aber mit dem zoomproblem.

ach ja und es gibt ja das neue 16-35 (2,8) von canon - vielleicht bekommt man das "alte" 17-35 (2,8) ja "günstig" :wink: wenn man bei den l-objektiven überhaupt von günstig reden kann :lol:

habe bei ebay schon mal ein gebrauchtes gekauft (nen lichtstarkes tele) war ganz günstig und in ordnung aber da mußt du halt viel gottvetrauen haben.... :wink: .

flying-man

fuestl
15.10.2002, 01:41
@flying-man

Jens scheint mit seinem 18er Objektiv sehr gut zufrieden zu sein...
Er hat allerdings nicht angegeben, um welches Modell es sich handelt.

Hab grad' folgendes Objektiv zu einem, wie ich finde, akzeptablen Preis gefunden: www.fotokoch.org/frobj/24038.shtml

Ist noch lichtstärker als das Canon, jedoch relativ lang mit 87 mm und hat ein 82 mm Filtergewinde.
Was hälst Du davon?

Jetzt mach' ich mich 'mal auf die Suche nach möglichst aktuellen Ergebnissen aus Vergleichstests...

füstl

Lutz
15.10.2002, 17:50
@fuestl and flying-man (sorry, hab' irgendwie den Überblick verloren, wer sich für was interessiert): Wer sich für das Sigma interessiert und noch etwas mehr sparen möchte, sollte auch einmal hier (http://www.computeruniverse.net/products/90057487.asp?agent=preisauskunft) und hier (http://www.ac-foto.com/ger/produkte.php) nachschauen...
Kenne beide Versender allerdings nicht...

Werd' heute abend auch noch mal nach Testergebnissen schauen...

ciao
Lutz

flying-man
15.10.2002, 18:30
@fuestel

ist sicher auch nicht schlecht... für das canon spricht aber ganz eindeutig:

- 72 mm anstatt 82 mm - ich nehme an du willst auch mal ein polfilter verwenden oder? die differenz (z.b.b&w : 60.-€) mußt du auf den preis draufschlagen.

- der usm motor - ist echt allen anderen motoren überlegen super schnell, super leise und man kann jederzeit eingreifen (o.k. geht bei sigma auch soviel ich weiß)

- die 28 kann man verschmerzen.... bei 20 mm ist die gefahr des verwackels bis so 1/30 eh nicht so groß und für richtig scharfe aufnahmen braucht man eh ein stativ.

flying-man

Jens
15.10.2002, 20:31
Hi.
Ich misch mal ein bisschen mit. Fotografiere mit Pentax. Was mir diese Marke sympatisch macht, ist, dass die ihren Bajonettverschluss freigegeben haben. D. h. dass jeder Objektive für Pentax bauen darf ohne dafür bezahlen zu müssen. Dadurch hat man eine große Bandbreite an Objektiven zur Verfügung, auch zu relativ günstigen Preisen.
Ich benutze immer noch eine SLR-Kamera ohne Autofocus. ->Robust, kaum Batterien... Autofocus finde ich aber klasse, vor allem wenn man Menschen und Tiere fotografiert.
Digicams finde ich ganz hübsch, aber sie brauchen Batterien. Und wenn sie feucht werden... :ill: Also mache ich weiterhin Dias, die ich einscanne.

Jens

fuestl
16.10.2002, 01:13
Hallo Jens!

Welches 18 mm Objektiv hast Du und was hat das gekostet? (Du scheinst ja damit gut zufrieden zu sein)
Was hälst Du von gebrauchten Objektiven (z.B. über www.photodose.de ?)

fuestl

Jens
16.10.2002, 20:39
SMC Pentax 1:3.5 / 18 für PK, 4 eingebaute Filter. Ist gebraucht gekauft. Würde nur darauf achten, dass man es mindestens die ersten 14 Tage umtauschen kann.

Jens

MaMa
18.10.2002, 08:40
Good Morning.

Mal ne Frage an die Spiegelreflexcracks: Nehmt Ihr alle immer mehrere Objektive mit oder gibt es einen Tip für einen prima Allrounder, sozusagen die eierlegende Wollmilchsau ? :wink:
Ich hab auf meiner Minolta 7000 ein 35-105er Zoom. Das ist aber irgendwie weder Fisch noch Fleisch, also weder Weitwinkel noch Tele. Ich hab schon mit einem 28-200er geliebäugelt. Taugt so was ? Gibts da Tips, was ist gut und auf was muss ich achten ? oder gibt es auch Objektive von bsp. 20-150mm ?

Ziemlich planlos

Keb
18.10.2002, 09:48
Jetzt mal eine ganz dumme Frage ;-):
Steckt das Autofokus in der Kamera oder im Objektiv? Denn wenns im Objektiv wäre, wäre doch ein manuelles <28mm Objektiv und ein 35-irgendwas AF ideal, oder?

Anja

Ich habe eine 35-105 Kompaktkamera. Sie macht wirklich gute Bilder, doch weite Landschaften sind nur stückweise photographierbar... :(

Christian J.
18.10.2002, 11:12
@ Anja:
Der Sensor und die Elektronik für den AF ist in der Kamera, der Motor, der die Linsen bewegt, ist im Objektiv.
Außerdem glaube ich nicht, das man ein 28mm und ein 35mm braucht. Die liegen zu nah zusammen. Dann würde ich lieber über ein 20mm nachdenken, obwohl der Weitwinkeleffekt da schon heftig ist. Zur Not vielleicht noch ein 24mm. Und 35mm haben auch nicht so den Unterschied zum 50mm Normalobjektiv.
Ich fotografiere übrigens seit Jahren mit einer manuellen Prakticar-Spiegelreflex und den Objektiven 2,8/29 , 1,8/50 und 2,8/100.
MfG
Christian

Lutz
18.10.2002, 11:36
Zum Thema "Brennweitenvergleich" ist dieser Link (http://www.photomeeting.de/workshop/index.htm) ganz hilfreich... Unter "Einsatz der Brennweiten" gibt's einen Link zu einer umfassenden Übersicht...

ciao
Lutz

MaMa
18.10.2002, 12:12
Kase Link, danke!! :D

Jens
19.10.2002, 01:19
Ich habe ein 18er dabei und früher ein 28 bis 55er. Das Letztere hat den Geist aufgegeben und wird wohl durch ein 28 - 70 mit fetter Lichtstärke ersetzt. Tele benutze ich so gut wie nie, also lasse ich es aus Gewichtsgründen Zuhause, Makrofunktion ist für mich wichtig! Wenn ich ein 28er dabei habe, wozu dann ein 24er? Ich finde, der Unterschied ist marginal. Ein fettes Weitwinkel ist natürlich nicht leicht zu bedienen (habe Bilder aus Vancouver mitgebracht, du denkst die Hochhäuser klappen gleich zusammen!) aber bei Naturmotiven ist das mit ein bisschen Übung nicht mehr so schwer. Im Zweifelsfall einfach ein bisschen mehr Himmel mit aufs Bild bringen.

Jens

fuestl
21.10.2002, 02:26
@ MaMa

Als Tamron als erster Hersteller ein 28-300 mm Objektiv für die "Amateurklasse" auf den Markt gebracht hat (war, glaube ich, im Jahr 1998) habe ich mir das auch sofort gekauft, dabei jedoch ein wenig die Nachteile, die sich aus der geringen Lichtstärke ergeben (3,5-6,3), übersehen.
Ich war einfach nur beeindruckt von seiner Kompaktheit (11 x 8 cm) und dem universellen Einsatzbereich, der jeglichen Objektivwechsel überflüssig machte.

@ flying-man

Ich habe doch das Sigma 1,8/ 20 mm bei www.ac-foto.com für 434,00 Euro (+ 10 Euro Versandkosten) bestellt und werde mir wahrscheinlich noch die passende Streulichtblende dazu kaufen.
Auf einen Polfilter werde ich wohl aus den bekannten Gründen, die Du bereits angesprochen hast, ganz verzichten.
Hierzu ein Zitat aus dem Forum von "Color-Foto":
"Ein Polfilter hat die beste Wirkung, wenn das Licht aus einem bestimmten Winkel kommt (45°, wenn ich richtig informiert bin). Bei dieser [20 mm] Brennweite hast Du aber kaum mehr alle auszufilternden Lichter aus der gleichen Richtung, sodass der Effekt (beispielsweise tiefblauer Himmel) an einer Seite passt, auf der anderen jedoch nicht...."
Das Forum ( www.netedition.de/forum/read.php ) ist übrigens echt zu empfehlen, auch wenn manchmal extrem spezielle Profi-Themen diskutiert werden.
Da wird z.B auch gerade aktuell über das Canon 75-300 IS USM diskutiert.

@Lutz

Danke für die guten Links!!! :D

@Jens

das Problem der "stürzenden Linien" in der Architektur-Fotographie bei den Super-Weitwinkelobjektiven läßt sich wohl nur durch eine höhenmäßige Angleichung des Objektes und des Objektives lösen. :(
Selbst "Shift-Objektive" können diesen Effekt nur sehr bedingt koorigieren.
Hierzu stehen einige grundsätzliche Aussagen unter www.photomeeting.de/workshop/ index.htm

fuestl

MaMa
21.10.2002, 07:51
@fuestl:

Die Grundsatzentscheidung ist also: "universell und kompakt " oder "lichtstark, Superquali und dafür beschränkterer Einsatzbereich", hab ich das so richtig verstanden ???

fuestl
22.10.2002, 01:28
@ MaMa

Deine Kurzzusammenfassung trifft schon ziemlich genau den Kern.
Noch einmal zur Verdeutlichung:
a) Universalobjektiv:
+ geringer Platzbedarf durch kompakte Abmessung
+ einfache und schnelle Bedienung durch 10-fach Zoom (28-300 mm)
+ geringeres Gewicht als zwei einzelne Zoomobjektive
+ gewöhnungsbedürftige Gewichtsverteilung ("Kippeffekt nach vorne")
Gewichtsverhältnis z.B. Canon EOS 300: 335 gr.
Tamron 28-300 mm: 585 gr.
+ i.d.R. etwas günstiger als zwei einzelne Zoomobjektive
- relativ lichtschwach aufgrund der kompakten Bauweise
- Einsatz lichtschwacher (Amateur-)Filme (ISO 100) ist problematisch,
da die Verschlußzeiten bei diffusen Lichtverhältnissen (Dämmerung,
Wolken, Innenräume) zu lang werden, um noch ohne Stativ
fotografieren zu können. (Insbesondere bei Diafilmen von Bedeutung)

b) Einzelobjektive mit begrenztem Zoombereich oder Festbrennweiten:
+ hohe Lichtstärke ermöglicht den Einsatz feinkörnigerer Filme
+ geringfügig bessere Abbildungsqualität (nur bei Dias zu erkennen)
+ einfacheres Handling durch gleichmäßigere Gewichtsverteilung von
Kamera und Objektiv
+ spornt zum bewußten Fotografieren an (Lerneffekt!)
+ Optimierung der Fotoausrüstung wird einfacher, da meistens nur ein
Objektiv gegen ein qualitativ höherwertiges ausgetauscht wird
- Gesamtgewicht steigt mit der Anzahl der Objektive
- Platzbedarf steigt mit der Anzahl der Objektive
- "spontanes" Fotografieren wird durch die Auswahl des richtigen
Objektives erschwert
- i.d.R. teuer als ein Universalobjektiv

Fazit: Einen allgemeingültigen Ratschlag und eine eierlegende
Wollmilchsau gibt es nicht.
Durch die individuelle Gewichtung und persönliche Beurteilung der
genannten Vor- und Nachteile trifft der Fotograf seine Entscheidung
für das eine oder das andere System.

MaMa
22.10.2002, 07:36
@fuestl:

Muchas gracias!!!

Das macht mir zwar die Entscheidung grundsätzlich nicht einfacher, aber nu weiß ich wenigstens was Sache ist...

flying-man
22.10.2002, 21:32
@fuestel/mama

also für mich ist die entscheidung ganz klar:

zuerst ein zoom mit guter optik im bernnweitenbereich 28 (24)-70 (105/135). das teil kann man immer gebrauchen und ist DAS standart zomm auch wahrscheinlich später noch! keine superzoom brennweite denn wann jetzt mal ganz ehrlich wann braucht man die 300 mm???? und dann mit der lichtstärke?? hab selbst ein 300 4,0 und selbst da hab ich probleme wenn das licht nicht so gut ist :wink:
lieber später wenn wieder kohle da ist nen gutes tele (so hab ichs auch gemacht). das superzoom fliegt wahrscheinlich früher oder später eh in die kiste!
und wenn man viel zeit hat kann man auch nen paar schritte laufen um ein paar fehlende mm auszugleichen.

flying-man

Christian J.
22.10.2002, 21:36
und wenn man viel zeit hat kann man auch nen paar schritte laufen um ein paar fehlende mm auszugleichen.


Freilebende Braunbären mit 200mm statt 500mm fotografieren. :bg: :bg: :bg:
MfG
Christian

flying-man
22.10.2002, 22:03
@christian

dafür reicht aber auch das 300mm super-hyperzoom nicht.... für wildlebende tiere brauch man min. 400 mm.... und wer sich so nen teil kauft hat kein 28-300 im schrank.

und außerdem vielleicht gewinnt man mit dme photo ja den pulizer - preis.... solange der foto überlebt :bg: :bg: :bg: :bg: ein offenes maul von nem eisbären mit 18mm formatfüllen - spektakulär! der renner auf jeder diashow! :bg:
wanngeht der nächste flug nach grönland?????? :bg: fuestel kann ich dein sigma haben? :bg:

flying-man

fuestl
22.10.2002, 23:28
@ flying-man

...wenn ich und meine Kamera-Ausrüstung den Besuch bei den (menschenfressenden?!?) Maoris überleben, dann können wir gerne darüber reden.
Grundbedingung wäre dann alledings, daß Du mir die weltweiten Alleinverwertungsrechte für dieses Foto abträtest....

fuestl
22.10.2002, 23:47
@ MaMa

Also ich persönlich (als Dia-Fotograph) würde, sofern sich mit dem 35-105er Universalzoom gute Ergebnisse erzielen lassen, sowohl für den Weitwinkel- als auch für den Telebereich nur Objektive mit Festbrennweiten kaufen und die bereits zuvor beschriebenen Nachteile dafür in Kauf nehmen.
Und ich habe schon häufiger auf meinen Bergtouren die 300 mm Brennweite zu schätzen gelernt.
Mit einem 210er Tele kriegst Du ja noch nicht 'mal ein Murmeltier formatfüllend abgebildet, sofern Du dich nicht gerade als Heinz Sielmann stundenlang vor dem Höhlenausgang auf Lauer legen willst. :wink:

fuestl

MaMa
23.10.2002, 10:38
Hm, am liebsten würde ich die Unterschiede mal gern "live" erleben. So Situationen, wo sich der Faktor Lichtstärke wirklich bemerkbar macht. Wenn man halt keinen direkten Vergleich hat, tut man sich halt schwer bei so ner Entscheidung. Ein Kumpel von mir hat ein Sigma 28-200, seine Bilder sind eigentlich ganz ok. Man müsste halt mal Bilder vom gleichen Motiv bei gleichen Bedingungen mit unterschiedlichen Objektiven sehen....

fuestl
23.10.2002, 19:14
Wenn Du einigermaßen genau beschreiben kannst, was Du überwiegend fotographieren willst (Porträt, Landschaft, Architektur, Action, etc...) und Dich auch für eine Form der Darstellung (Bild(format) oder Dia) entschieden hast, dann sollte Dir hierbei ein Foto-Fachgeschäft weiterhelfen können.

MaMa
24.10.2002, 07:08
Jai, ich glaub am Fachhandel führt für ne Beratung kein Weg vorbei. Ich mach überwiegend Dias, von WE-Trips auch Papierbilder; und ich mach überwiegend Landschaftsaufnahmen, aber auch mal Portraits (selten) und Actionaufnahmen (beim Biken).
Danke nochmals für die Tips....

Shirkan
24.10.2002, 16:20
wie is das eigentlich mit Batterien/Akkus:
ist es richtig das die ab einer bestimmten Temparatur nicht mehr arbeiten??
Weil beim Skifahren in CZE und beim Wandern in Schottland sind vers. Batterien und Akkus überhaupt nicht gegangen, obwohl sie noch neu/voll waren.

Habt ihr eisheiligen Lappland- und Kanada-Experten da bestimmte Modelle (NimH ? )

oder bin ich einfach nur zu doof zu allem ?

Rüro
27.10.2002, 17:30
Hi Leutz,

hat jemand Ahnung von Dia Scannern?
Was für eine Auflösung benötigt man um Ordentlich Ergebnisse zu bekommen? Worauf muss ich sonst noch achten?

Christian J.
12.11.2002, 18:39
@Beli:
Hast du dich eigentlich für eine Kamera entscheiden können oder haben wir dich endgültig verwirrt? :grrr:
@Shirkan
unter http://f19.parsimony.net/forum33749/messages/26379.htm wurde das Thema diskutiert. Es betrifft zwar dort Spiegelreflexkameras aber bei Kompakten wird es im Prinzip ähnliuch sein.

Ich habe übrigens vor einigen Wochen eine Nikon F65 mit zugehörender Ausrüstung (70-300/4-5,6 G; 28-80/3,3-5,6 G , Batterieteil und Fernbedienung) geschenkt bekommen. Konnte sie aber noch nicht im Outdoor- Einsatz testen sondern habe erst etwas Architektur fotografiert. Ich bin begeistert.

Christian
(teilweise von den Mf zuden AF- Anhängern gewechselt)

Shirkan
12.11.2002, 18:48
danke christian

hast wohl lange danach gesucht ?? ;) es war die Mühe werd !

Christian J.
12.11.2002, 19:00
Ich könnte ja behaupten dass ich extra für dich 3 Wochen Tag und Nacht nach der Information gesucht habe. :lol: Da würde die Wahrheit doch etwas umgedeutet. Habe eher zufällig in dem alten Foto-Thema gelesen und mich an das Nikon- Forum erinnert.
Christian

Kater
22.11.2002, 18:56
Jetzt habe ich auch noch eine Frage. *g* Wieviel Megapixel sollte eine Digi haben wenn man evtl. auch mal was auf DIN A4 ausdrucken will? Reichen 4 Megapixel?

Danke! :D

ToP
22.11.2002, 19:09
Hei
Wenn du auf A4 druckst (ca 18 * 27 cm) und das menschliche Auge 0,1 mm max. auflösen kann, sind das 1800 * 2700 = 4,86 MPixel. Da du sicher einen Drucker benutzt, der die 0,1 mm nicht so exakt einhalten kann und mit Farbiger Textur die Bilder "besser" wirken, dürften die 4 MPixel gute Ergebnisse erziehlen. Limitierender Faktor ist dann der Drucker. Aber Grau ist alle Theorie :bg: :bg: !!

Torsten

PS: Jeglicher Haftungsausschluß bei Fehlkäufen

Kater
22.11.2002, 23:26
Danke! :D

Christian J.
22.11.2002, 23:35
Ich habe ein 4-Megapixel-Foto als Hintergrundbild am PC und ich würde es als "gestochen scharf" bezeichnen. Als limitiert nur der Drucker. Aber man kann Ausdrucke auch von Profis erledigen lassen.
Außedem sind Kameras über 4Megapixel ja auch nicht billig.
Christian

Becks
23.11.2002, 18:06
Sooo,
auch ich bin noch etwas rumgestromert und hab mal im Mediamarkt (="Photofachgeschäft" :bg: ) die Modelle beschnuppert.
Die EOS 300 fand ich erstmal klasse bis ich vorne an das Zoomobejtiv rankam. Wackelt zu sehr, einmal mit den Pfoten dran und schon ist Bild unscharf. Dann hab ich mich auf eine Nikon gestürzt, fand aber die Bedinung nicht so einleuchtend. Hätte jedenfalls ne Anleitung gebraucht um das Teil zu kapieren - die EOS war da imo einfacher.
Und dann bin ich bei einer Pentax gelandet. Kein wackeliges Objektiv, übersichtlich und leicht. Ich werd wenn ich da wieder vorbeikomme (muß in n paar Tagen Bilder abholen) mal noch die genauen Preise und Modellnamen notieren.

Zum Diascanner:
Wir besitzen hier einen von Agfa, Modell ist mir nicht bekannt. Eigentlich n narrensicheres Teil - Dia rein, Auflösung wählen und ab gehts. Die Farben kommen viel besser raus als bei eienem Flachbrettscanner.

Zur Nachbearbeitung nehm ich Gimp bzw. Photoshop (je nachdem wo ich mich hinsetze), damit kann man auch relativ nervige Farb- und sonstige Fehler noch ausgleichen, die sich beim Scannen eingeschlichen haben.

Alex

ToP
23.11.2002, 18:19
Hei,

kurze Frage: wie macht ihr die super Panoramabilder, welche Software?

@Becks:
Habe auf deiner HP eins gesehen, da waren die Ränder "krumm". Werden die Bilder entzerrt?
Machst du nur Dias und was kostet der Diascanner? Bin am überlegen, auf Dia umzusteigen. Oder lohnt es sich beim Filmentwickeln immer ne FotoCD mit machen zu lassen?

Torsten

Becks
24.11.2002, 13:24
Zu den Softwarefragen:

Panavue ist ganz gut wenn es drum geht, Panoramabilder zu machen. Allerdings muß man manchmal etwas manuell das Teil unterstützen wenn es die Übergänge zwischen den Photos nicht finden kann. Als Ergebnis erhält man diese entzerrten Bilder (und die krummen Ränder).

Zum Diascanner:
Im Rechenzentrum hier ist ein Canon Diascanner CanoScan 2700F im Einsatz (kein Agfa). Damit haben ich in meinen Augen schon sehr gute Scans erzeugen können. Ich wette, daß die neueren Geräte da noch etwas besser sind. Insgesamt gesehen kann man mit einem Diascanner einfacher und problemloser farbechte und gute Scans erzeugen als mit einem Flachbrettscanner. Ein Diascanner ist allerdings schon eine etwas heftigere Anschaffung. Hab bei EBay mal gesucht und kaum ein Angebot unter 300 Oiro gefunden.
Von FotoCDs habe ich keine Ahnung - hab noch nie eine anfertigen lassen.

Meine Meinung: wenn man Diafilme verwendet und des öfteren auch diese einscannen will lohnt sich ein Diascanner. Man spart sich im Vergleich zum Flachbrettscanner viel Plackerei beim Einlesen.

Alex

Dominik
24.11.2002, 13:45
Ich hab grad nur die beiden letzten Posts lesen.
Sone FilmCD hab ich jetzt von meinen Canadabildern auch machen lassen.
Die Bilder auf meiner Seite www.survival-total.de/canada2002.html stammen davon.
Bin ziehmlich zufrieden damit! Besser gescannt hätte ichs mit unserem Scanner auch nciht
Gruß
Dominik

flying-man
24.11.2002, 17:11
@becks

hm? das zoom wackelt bei canon? seltsam welches wars denn? bei mir wackelt nix (beim zoom). nimm nicht das billigste plaste teil - ja auch die großen hersteller machen müll scherben!. hat die eos 300 nen metall bajonett? wenn nein vergiß es...
ich empfehle dir von canon das 28-135 is usm geniales teil nicht billig aber eines der besten consumer objektive auf dem markt (oder das 24-80 ist auch top!)

gruß

flying-man

Becks
24.11.2002, 17:45
Frachen über Frachen :)

Was ist der Vorteil eines Metallverschlußs ? Irgendwo hab ich da mal was gelesen, kanns aber nicht mehr finden.
Und welche Modelle haben denn nen Metallanschluß ? Da schweigen sich die meisten Datenblätter drüber aus...

Alex

Christian J.
24.11.2002, 18:18
z.B. Nikon F65 hat ein Metallbajonett und ist auch sonst meiner Meinung nach sehr tauglich. Nachteile sind nur:
- keine Spotmessung
- Film wird immer ganz zurückgespult (teilbelichtete Filme können nicht gewechselt werden
- Belichtungskorrektur nur in halben Stufen. !/3 wären manchmal besser
Vom Rest bin ich begeistert.
Allerdings glaube ich nicht das sich Kameras der großen 3 (Nikon, Canon, Minolta) in deseer Preisklasse wesentlich unterscheiden.

Christian

Jens
24.11.2002, 18:41
Andersrum wird ein Schuh daraus:
Vorteil Kunststoffbajonett: Leicht, preiswert in der Herstellung. Für den Normaluser, der seine Ausrüstung pfleglich behandeln kann, sind das alles Vorteile.
Nachteile: Häufiges Ansetzen und wieder Abnehmen des Objektives hat Verschleiß zu Folge, besonders, wenn die Kamera nicht sauber gehalten werden kann. Kunststoff ist im Gegensatz zu Metall stoßempfindlich.
Fazit: Wer seine Kamera niemals über irgendwelche Berge schleift, durch Wildwasserbäche schleppt und niemals mit völlig verdreckten Pfoten im Sumpf oder bei Sturm in der Wüste Fotos macht, kann ruhig auf Kunststoff zurückgreifen. Allen anderen sei Metall empfohlen...

Jens

flying-man
24.11.2002, 22:35
[quote="Christian J."]z.B. Nikon F65 hat ein Metallbajonett und ist auch sonst meiner Meinung nach sehr tauglich. Nachteile sind nur:
- keine Spotmessung
- Film wird immer ganz zurückgespult (teilbelichtete Filme können nicht gewechselt werden
- Belichtungskorrektur nur in halben Stufen. !/3 wären manchmal besser
Vom Rest bin ich begeistert.

na da ist die eos 30 doch schon besser :bg:
o.k. ne richtige spotmesung hat sie auch nicht (8% in der bildmitte) aber die filmpstrone kann man ganz oder mit lasche zurückspulen, die belichtungskorrektur geht leider auch nur in halben schritten ABER das ding hat ne spiegelvorauslösung! für "richtig" scharfe bilder sehr wichtig. und ja das metallbajonett ist dem platste teil vorzuziehen.... bei öfterem wechsel des objektives oder vielleicht auch mal nem schweren objektiv mit stativschelle ist das einfach besser. aber die marke bei kameras ist wohl echt glaubensache....

flying-man

Becks
25.11.2002, 12:14
Wehe die Nikon F65 taucht nix, dann darf die jemand beim Wintertreffen schlucken :)
Aber erstmal muß ich se bei ebay ersteigert bekommen....


Alex

Christian J.
25.11.2002, 18:17
1.) Ich hab nichts gesagt.
2.) Ich kann leider nicht zum Wintertreffen kommen. (Zeit- und Finanzgründe, nicht das ich Angst vor Beck's Drohungen hätte.)
3.) Ich habe meine seit 5 Wochen und bin deshalb noch in der Testphase. Ich habe noch keine extremen Sachen ausprobiert.
4.) Im Nikonforum lieft gerade eine Diskussion zu dem Thema. Allerdings muss man aufpassen. Alles was einfacher als die F5 (Spitzenmodell von Nikon) ist sehen die Jungs als Plastikschrott. http://f19.parsimony.net/forum33749/index.htm
5.) Man schlägt keine Brillenträger!

Mal im Ernst: Ich kann die Kamera wirklich empfehlen. Ein paar Sachen mehr wären ganz nett (Spotmessung, etc.) aber irgendwo muss der Preis ja herkommen. Die F80 wäre für meine Zwecke ideal gewesen aber der da hätte ich mir kein Zubehör und nur ein 28-80er Objektiv leisten können. Ein Test bescheinigt ihr auch gute Werte. Zufällig ist der auf der Nikon-Homepage zu finden. Muss jeder selbst beurteilen. http://www.nikon.de/html/spiegelreflex.html
Außerde bekommst du unter bestimmten Bedingungen 30€ von Nikon beim Kauf einer F65 im Set wieder (www.nikon.de unten).

Noch Fragen? Immer her damit.

Christian

Christian J.
25.11.2002, 18:48
So, ich habe jetzt extra für dich die ersten Filme abgeholt. Fazit:
-Schärfe durchweg besstens
- Belichtung lässt sich an Schwarz-Weiß-Negativen nicht kontrollieren
- Achtung: Das letzte Bild ist halbiert. Die Kiste erkennt wahrscheinlich nicht das nur noch ein halbes Bild auf den Film passt und lösst trotzdem aus oder das Labor hat gepfuscht.
Christian

Nachtrag: Lag am Labor. War nicht das einzige was die Arschlöcher verpfuscht haben. Wahsscheinlich haben die beim Entwickeln den Staubsaugerbeutel gewechselt und ein Kind mit der Schere und den Dias spielen lassen. Also hat sich der letzte Punkt erledigt.
:kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz:

Becks
26.11.2002, 08:23
Soo, der Becks hat ne Nikon F65 *g*

Jetzt kann ich eeendlich wieder Bilder knipsen wenn ich in den Bergen bin. Man hat mich das auf den letzten Touren angekotzt - geile Vorlagen und nix in der Hand.... (das bezieht sich auf Fotoapparate und nicht auf Fleischbeschauungsheftchen).

Alex

Christian J.
26.11.2002, 17:57
Dann viel Spaß damit. Neu oder gebraucht? Schreib mal irgendwann deine Erfahrungen!

Kater
26.11.2002, 21:48
Nochmal eine blöde Frage zu Digitalen. Meine Freundin möchte einfach nur mal hier und da rumknipsen und evtl. einige Bilder in Fotogröße entwickeln lassen. Reichen 2 Megapixel? Danke für eure Geduld! :D

Jens
26.11.2002, 22:01
@Becks:
Fleischbeschauungsheftchen: Bei Bedarf gibt es hier in Hamburg einen Laden, der eine regen An- und Verkaufshandel mit selbigen betreibt. :o :kotz:
F65: Ist das jetzt ne MF oder AF?
AF: Watt zum Lachen: Habe jetzt gerade ein Hochzeitsfoto gesehen, nur die Reiskörner waren gestochen scharf... :D
Jens

Christian J.
27.11.2002, 16:04
F65: AF


AF: Watt zum Lachen: Habe jetzt gerade ein Hochzeitsfoto gesehen, nur die Reiskörner waren gestochen scharf...

Auch kein AF ist fehlerfrei aber wenn man durch den Sucher sieht merkt man so was sehr schnell.

Christian

Christian J.
30.12.2002, 13:54
@Becks:

Hast du inzwischen Erfahrungen mit der F65 bei Kälte. (kälter -5 Grad)?

Becks
02.01.2003, 18:54
Hatte sie jetzt mal beim Eisklettern dabei. Allerdings wars nicht kalt (um die 0°C) und das Teil lag die meiste Zeit in eine Fleeceweste gehüllt unten im Schnee rum.

Aber mein bisheriger Eindruck: goil :) Dank manuellem Zoom kann ich sehr schnell einen mir gefälligen Bildausschnitt wählen und der AF ist rasant schnell. Da macht Photographieren mehr Laune als mit der kleinen Kamera.Hab jetzt mal einen Probefilm verballert, mal sehn wie der wird.

Alex

Nicht übertreiben
03.01.2003, 14:29
Hallo allerseits, vielleicht schaff ich es ja auf Seite 5 zu kommen :D
Wenn Du die Kamera auch bei Minusgraden verwenden willst würde ich an Deiner Stelle keinen AF nehmen, da das Öl im Objektiv zähflüssig wird und der AF-Motor dann den Geist aufgeben kann. (Ein Bekannter von mir hat die Erfahrung gemacht, war ne Minolta)
Tritt aber wahrscheinlich nur auf wenn die Kamera auch über nacht draußen liegt und es etwas kälter als -5°C wird
Als Kameramarke ist Canon oder Contax zu empfehlen, ich würd lieber ein älteres manuelles Modell nehmen (Hab selbst die Contax 139), dazu nen Tamron 28-200 mm Zoom und zu hast ne super Reisekamera. (Für Canon sind die Objektive übrigens gebraucht billiger als für Contax, da verbreiteter)
Und wenn Du das Scharfstellen ein wenig übst schlägst Du, zumindest bei Dunkelheit, viele AFs. (Bei Landschaftsaufnahmen eh egal, Blende so klein wie möglich und auf unendlich...und klick :)
So, hoffe die allgemeine Verwirrung gesteigert zu haben
Frohes neues Jahr übrigens

Akela
14.01.2003, 20:54
auch ich beschäftige mich mit dem Thema, da für mich wohl auch ein neukaufansteht (Die alte ist fast im Eimer!) Kompakt soviel weiß ich schon, denn praktisch, leicht, einfach soll sie sein.

Aber wie sieht es bei den Digitalen mit der "Stromversorgung" aus?
Halten die Akkus/Batterien z.B.: 2 Wochen durch? (Ca. 150 Bilder) Schließlich ist ja nicht in jeder Wildniss 'ne Steckdose greifbar. Ich denke, das könnte im gegensatz zur Herkömmlichen, zum Problem werden (Mehrere Akkus -zu teuer / zu schwer?).

Und wie sieht es bei beweglichen Motiven (z.B. Elch) aus. Brauchen da digitale Kameras nicht zu lange?

Ich denke auch sowas sollte man in die Überlegungen mit einbeziehen.

boehm22
14.01.2003, 21:04
@Akela,
die Akkus sind das Problem der Digicam. Ich brauche für meine Canon S10 für ca. 150 Bilder 2 - 3 Akkus, jenachdem wie lange ich rumprobiere oder mal im Display vergleiche.
Die Akkus mußt Du dann auch Wintertour auch noch warmhalten, sonst sind die gleich leer.
Und die meinsten Digicams kannst Du auch nicht mit herkommlichen Batterien aus dem nächsten Shop betreiben.

Akela
14.01.2003, 21:15
Danke für den Akkutipp, ist also Mist -mal schaun!

:( Das mit der Kälte ist schon so ne Sache, ab -30°C sind alle Batterien in null komma nix leer, wenn sie zu lange außerhalb der Jacke sind!

:cry: Vorsicht ab -40°C wirds krietisch mit dem Filmmaterial -wird spröde und könnte/wird brechen!

Marc V
20.01.2003, 10:51
Hallo Akela,

das Problem ist allerdings nicht gleich Mist. Man braucht nur die richtige Kamera. Sie sollten eben Nimh Akkus in Mignon Größe nehmen und keine Herstellerakkus, wie die Canons. Die bekommt man für 3 eur pro Stück. Im Gegensatz zu >40€ für Lithium-Ionen Hersteller Akkus. Davon dann 4 Satz und man ist gut bedient. Außerdem kann man dann in extremer Kälte Lithium Mognons nehmen, die halten einiges aus. In der letzten Colorfoto war sogar eine Fotoreportage aus der antarktis mit einer digitalen Olympus 4040. Die hat die Kälte einwandfrei verkraftet. Und an jeder Tanke kann man Alkali Mignons kaufen.
So hab ich bei Pfadfinderlagern auch 600 Bilder knipsen können. Das mit den Akkus ist daher nur ein minderschweres Argument.

ciao,
Marc

Christian J.
19.02.2003, 19:38
@Becks:

So, wir dürfen uns jetzt gemeinschaftlich totärgern. In einigen Wochen erscheint die Nikon F75. Die ist 10€ billiger als die F65 und hat wesentlich mehr Funktionen. Scheiße! Preisentwicklung bei Analogkameras! Aber die F65 wird ja deshalb nicht schlechter... (*heul*)

Christian

Finn
31.03.2003, 18:39
Also durch die ganze Bilderaktion und den schönen Farben etc. ist ja nun mein Interesse geweckt :).
Wollte deshalb mal fragen, welche Spiegelreflexkamera ihr im Preis zwischen 300€ - 350€ empfehlen könnt? Hauptsächlich mache ich Landschaftsaufnahmen und die kommen mit meiner Yashica CC-71 nicht so gut rüber, als wenn ich welche mit der Nikon von meiner Mutter mache :).

Gruß
Finn

Christian J.
31.03.2003, 18:51
Yuppieh, wieder eines meiner Lieblingsthemen! :bg:
Sind die 300-350€ für die gesamte Ausrüstung (Kamera+Objektive) oder nur für das Kameragehäuse?
Wenn deine Mutter schon eine Nikon-Spiegelreflex hat, spricht viel dafür, sich auch mal im Nikon-System umzuschauen. (nein, ich bekommen von Nikon kein Geld für die Tipps :bg: ). So kannst du dir ihr Zubehör (Objektive, Blitz etc.) mal ausleihen wenn du was spezielles brauchst. Außerdem scheinst du ja die Bedienung von Nikon-Kameras schon zu kennen. Es gibt ja auch schon zwei zufriedene Nikon-Nutzer hier im Forum denen du später mal deine teuren Objektive (wie das 4/600-Objektiv- Preis etwa 12.000€) ausleihen könntest. :bg:
Also, nachdem die Preisfrage richtig geklärt ist können wir etwas konkreter werden.

Christian

Finn
31.03.2003, 19:12
Ich weiß nicht recht. Was kosten denn Objektive? Also welche, die ich auch gebrauchen kann :bg:. Ansonsten das Gehäuse.
Das mit meiner Mutter weiß ich nicht so recht. Sie Verkauft die Bilder, die sie fotografiert und wenn mir dann mal durch irgendeine blöde Aktion das Objektiv tot geht, bin ich auch tot ;)

Gruß
Finn

Becks
31.03.2003, 19:17
@Finn:

Kurzfassung: Nikon F65 mit nem 28-80 mm Nikor Zoomobjektiv und Autofocus ist nicht schlecht. Ich komm damit super klar, der Apparat hat bis auf ne Spiegelvorauslösung alles drin was er haben muß und kann immer noch halbwegs bequem getragen werden.
Und kauf die das Buch "Fotografie von B. Ritschel", am besten bevor Du ne Kamera kaufst - und lies es.

Langfassung:
Geh mal in einen Mediamarkt und guck Dir die Modelle vom Handling an. Sind die Knöpfe da wo man se braucht oder kommst Du mit dem Handling nicht zurecht. Wie liegt die Kamera in der Hand ? Das sind schon mal n paar wichtige Punkte. Mit der Nikon kam ich z.B. auf Anhieb klar während andere Apparate doch mehr bockten.

Für mich als Anfänger mußte die Kamera zudem erst mal alles automatisch machen. Anschalten, draufhalten, feuern. Jetzt verwende ich vermehrt die mit eingbauten Programme - speziell das Landschaftsprogramm. Alles andere was für mich wichtig ist (z.B. Timerfunktion, manueller Fokus usw.) hat meine drin.

Objektive mit festen Brennweiten haben ne höhere Lichtstärke, man kann also auch bei schlechterem Licht knipsen. Was solls, auf Tour kann ich jedenfalls keine zig Objektive mitschleppen und ständig die Dinger an- und abschrauben. Daher bin ich mit meinem Zoom-Objektiv (28-80 mm) ganz zufrieden. Das meiste was ich ablichten will paßt jedenfalls drauf. Objektive mit ner höheren Brennweite lohnen sich m.E. nicht mehr unbedingt für Tourengeher. Mit nem 200mm-Teil aus der Hand schießen ohne daß das Bild verwackelt dürfte hart sein, und für ein Stativ fehlt mir jedenfalls der Platz im Rucksack.

Daher so mein Tipp: die Nikon F65


@Christian:
Naja, bisher reichen mir die Programme der F65 locker aus, hatte bisher noch nix womit se nicht klar kam.


Alex

Christian J.
31.03.2003, 19:37
Auweia, welche Objektive?
Naja, der Brennweitenbereich von 28-200 oder 300mm ist eigentlich sehr universell einsetzbar. Anfängerausrüstung ist typischerweise ein 28-80 oder 28-100er Zoom. Brennweiten unter 28mm und über 200mm sind normalerweise sehr teuer und damit für Anfänger erstmal nicht unbedingt relevant. Das billigste 28-80er von Nikon kostet übrigens 180€ und ist zum Einstieg sicherlich erstmal ausreichend. Es gibt auch Zooms mit riesigem Brennweitenbereich von 28-300mm. Die sollen aber optisch nicht so toll sein. Da müsste man aber mal die Tests aus Fotozeitschriften raussuchen um 'ne genauere Aussage treffen zu können. Nur soviel: Von Nikon gibt es ein 28-200/3.5-5.6 das ausnahmsweise optisch ganz gut sein soll. Preis: 750€. Nun hat Nikon eine abgespeckte Version rausgebracht welches nur noch 400€ kostet. Da gibt es allerdings noch keine Test da das Neue erst im Juni auf den Markt kommt. Du solltest dann doch mal dein Leben riskieren und die entsprechenden Brennweiten an der Kamera deiner Mutter ausprobieren um mal ein Gefühl zu kriegen, was du davon brauchen könntest. No risk no fun. :bg:
Wichtig ist natürlich auch die Lichtstärke. Hier ist Blende 2.8 das höhste bei Zooms aber auch ziemlich teuer.
Becks und ich schießen übrigens ihre Bilder mit einfachsten Anfängerzooms. Nur damit du mal ein Bild kriegst was mit den angeblich "grottenschlechten Anfängerscherben" alles möglich ist.
Naja, deine Mutter solltest du auf jeden Fall zum Kamerakauf mitschleppen da ein Profi doch sicherlich noch entscheidende Tipps geben kann und mal 'ne wichtige Frage stellt die du (und ich) als Amateur vielleicht vergessen könntest.
Ok, alles ziemlich unkonkret aber bei sowas lässt sich schwer sagen "X ist ein Superobjektiv und Y ist Schrott". Es gibt nur zu deinen Ansprüchen passende und nicht passende Objektive und das ist nicht leicht zu klassifizieren.
Ach so, wenn ich hier nur vom Nikon-System rede heisst das nicht, dass das irgendwie allgemein besser ist als Canon etc. Aber mit Nikon kenn ich mich einfach besser aus. Die Preise sind Listenpreise und bei Mediamarkt etc. in der Regel noch ein Stück niedriger.

Christian

Finn
31.03.2003, 19:47
Danke erst einmal an euch beide! Das hat mich schon einmal ein ganzes Stück weiter gebracht...
Also würde nichts gegen die F65 sprechen?! Müsste mal nachher bei meiner Mutter vorbei schauen und fragen, was die mir empfehlen würde.

Gruß
Finn

Becks
31.03.2003, 19:52
Nachtrag was ich noch kaufen werde bzw. ganz witzig finde:

Ministativ (Mediamarkt, 5 Oironen), besteht aus drei biegsamen Ärmchen und ist süße 10 cm lang. Ideal um die Kamera mal auf nen Stein zu stellen. Man muß nicht immer mit irgendwas rumbasteln um den Apparat richtig auszurichten.

Zettel + Bleistift - damit kann man mal notieren mit welchen Einstellungen ein Bild geballert wurde.

Fototasche - Ne Revolvertasche von Samsonite ohne Schnickschnacktachen außen dran. Damit ist das Baby gut aufbewahrt und immer griffbereit vorm Bauch. regnet es, gehe ich in absturzfreudigem Gelände oder klettere ich kommt se in den Rucksack.

Putztuch und Pinsel - zum Säubern des Objektivs. Muß ich noch kaufen, kommt auch rein.

Skylight oder UV-Filter. Erhöht den Kontrast, verhindert Blaustiche Hochgebirge (da wo ich rumturne) und schützt das teure Objektiv vor Kratzer.

Diaschneidegerät:
Spart Kohle, ich rahme meine Bilder dann selbst. Und ja, ich knips nun mit Dias weil se schönere Farben haben.

Alex

Christian J.
31.03.2003, 19:55
Nö, nichts wesentliches was gegen die Kiste spricht. Wenn du große Hände hast solltest du vielleicht irgendwann mal über das zusätzliche Akkupack nachdenken. Das kannst du aber später noch nachrüsten. Dann sieht das Gehäuse auch gleich viel profimässiger aus. :bg:

@Becks: Wie lange halten denn die normalen 3V- Zellen? Ich verwendte aus o.g. Gründen das Akkupack und die 4 R6- Akkus halten nur 2 oder 3 Filme. :cry: . Auf Trekkingtouren bei meinem Filmverbrauch vielleicht nicht so günstig. Ok, nichtwiederaufladbare Batterien sind sicher auf Grund der höheren Ausgangsspannung länger haltbar.

Christian J.
31.03.2003, 20:04
Diaschneidegerät:
Spart Kohle, ich rahme meine Bilder dann selbst. Und ja, ich knips nun mit Dias weil se schönere Farben haben.


Probier das vor dem Kauf unbedingt ausführlich aus. Ich kenne nur die alten Geräte und damit ist das Diarahmen unendlich aufwändig und nervenaufreibend und lohnt sich praktisch nicht. Keine Ahnung wie das bei der neueren Generation aussieht.

Was ich mir noch kaufen werde (alles relativ billig):
- Gegenlichtblenden für alle Objektive (helfen auch gegen leichten Regen)
- Filmrückzieher (ok, hab ich schon)- damit bekommst du den Film wieder aus der Patrone wenn du den halbvollem Film wechseln und wieder einlegen willst
- Wasserwaage für den Blitzschuh- um zusammengesetzte Panoramen ordentlich hinzukriegen. Natürlich ist das nur mit 'nem vernünftigen Sativ sinnvoll
- Fernbedienung (hab ich auch schon)- als Drahtauslöserersatz für lange Belichtungszeiten
- Wenn ich irgenwann mal steinreich sein sollte: 'ne digitale Spiegelreflexkamera Nikon D100 (2479 €)- Mir fehlen im Moment nur noch 2468€ :bg:

Christian

MaMa
01.04.2003, 09:34
Ministativ (Mediamarkt, 5 Oironen), besteht aus drei biegsamen Ärmchen und ist süße 10 cm lang. Ideal um die Kamera mal auf nen Stein zu stellen. Man muß nicht immer mit irgendwas rumbasteln um den Apparat richtig auszurichten.


Ich weiß jetzt nicht wie schwer die F65 ist, aber unter meiner Minolta 7000 geht das Teilchen regelrecht in die Knie. Für die Pentax Espio (Kompakt) ist es aber super.

Die Miniteleskop-Stative von Hama erscheinen mir für aber recht stabil, die sind auch kaum größer und schwerer als das Miniding mit den Flexibeinchen.

Becks
01.04.2003, 10:29
Jo, kann sein daß ich mir das ministativ noch "leiste" - kostet glaub ich auch nur 10 oiro oder so. das drahtbeinteilchen wird von meiner f65 nicht verbogen, ich hab aber auch kein monstertele aufgeschraubt :) Zudem kann ich die beinchen oftmals in den Schnee drücken, dann isses aus mit wegrutschen.

Alex

Flachlandtiroler
01.04.2003, 10:36
Hi, paar von meinen Erfahrungen:

Mini-Stativ hatte ich auch mal, die flexiblen Beinchen brechen ziemlich schnell.

Vollmechanische Spiegelreflex Minolta SRT funktioniert IMMER, billig gebraucht zu kriegen (so 50-100 Euro), wiegt mit Linse fast 1kg.
Die beeindruckensten Landschaftsaufnahmen (mit aha-Effekt bei der Vorführung) sind m.E. übrigens nicht die Weitwinkel-Panoramen, sondern Telebilder. Bis 200mm geht bei ausreichendem Licht (1/500s) aus der Hand.

Kleinbild-Sucherknipse gibt ausreichende Bildqualität; Batterie schwächelt bei Kälte auch schon mal, trotz Aufbewahrung in der Innentasche; führte bei mir nur zu zahlreichen Fusseln auf dem Film.
Für Action (z.B. Klettern) ideal, weil schnell zur Hand. Extralanges Telezoom sinnlos, flauer Kontrast und verwackelt schnell.

Bei Digicams würde ich auf einen gescheiten Sucher achten, Displays brauchen viel Strom und sind oft bei Tageslicht total überstrahlt.
Microdrive nur bis 3000m Höhe einsetzbar.

Digitalisieren von Film:
- Negativ-Scans bei Filmentwicklung _mit_ Papierzug für paar Euro Aufpreis, meist nur jpeg mit etwa 1.5 Mio. Pixeln (Web, 10x15cm2).
- Kodak Photo-CD, 100 beliebige Scans (aus mehreren Filmen zusammenstellen) für 50-70 Euro. 6 Mio. Pixel, Qualität idR. recht gut.
- Selber scannen, A4 mit Durchlicht ab etwa 200 Euro oder gleich Filmscanner. Kostet mehr Zeit als Geld. Bin mit dem Epson 2450 zufrieden.

Gruß, Martin

Haiko
01.04.2003, 13:41
Moin²,

zwei Tipps zur Kamera und zum Zubehör:

Kamera
Für Landschaft, Leute, Schnee und Architektur kann ich nur die von mir verwendete Sucherkamera Contax G1 mit Wechselobjektiven empfehlen. Warum? Sie ist leicht, relativ preiswert mittlerweile und die Qualität der Bilder wirklich sehr gut. Einziger Nachteil: Probleme kann es beim Fokussieren mit der langen Brennweite und offener Blende und sehr kurzer Entfernung geben. Ist aber nur bei 0,05% der Fall, wenn man bei den obigen Motiven bleibt.

Zubehör
Statt eines (Mini-)Stativs mit recht wackeligen Beinchen empfehle ich ein Baumwoll- oder meinetwegen auch ein High-Tech-Material-Säckchen, gefüllt mit trockenen Erbsen. Das legt man auf einen Stein, auf einen Zaunpfahl oder wo-auch-immer und darauf die Kamera. Nichts kann dann mehr wackeln oder umkippen. Selbstauslöser an und schnell mit in den Bildausschnitt huschen :)

Das Säckchen wiegt fast nichts, passt in alle Hohlräume der Kameratasche oder des Rucksacks und dient gleichzeitig als Futter-Not-Ration.

Ahoi,
Haiko

boehm22
01.04.2003, 14:53
Hi,
also ich hab das Hama-teil mit den Flex-Beinchen.
Für meine Digicam ist das gerade ausreichend - von Abbrechen hab ich auch noch nix bemerkt.

Finn
01.04.2003, 15:14
WOW, danke für die Tipps :). Habe jetzt auch mal bei meiner Mutter angefragt, was die so für Objektive hat. Einmal ein 70-210 mm und ein 28-85 mm. Darf dann damit auch mal knipsen :bg:

Gruß
Finn

Becks
01.04.2003, 19:09
So, nachdem in DRF (de.rec.fotografie) kein wirklich gutes Haar an meinem Objektiv (Nikkor 28-80 f/3.3-5.6) gelassen wurde (gehört wohl in die "Scherbenkategorie") such ich spaßeshalber nach einem möglichen Nachfolger (falls mich der Geldsegen erschlagen sollte *g*)

Eine Idee:
Nikkor AF 28-105 mm f/3.5-4.5 D IF
Kostet um die 400 Öcken *hust*, wiegt 455 g und hat laut Photozone.de keine all zu schlechten Kritiken bekommen.

Würde auch in mein Kritikfeld (Preis, Leistung, GEWICHT) gut reinpassen :)

Ich such mal weiter
Alex

Christian J.
01.04.2003, 19:13
@Becks: Ich würde das Objektiv erst austauschen wenn du nicht mehr damit zufrieden bist. Gibt's bis jetzt was zu meckern? Ok, an meine alte 28mm-Festbrennweite kommt's nicht ran aber man kann ja nicht alles haben. :bg:
Tipp für solche Fragen: das Nikonforum (http://f19.parsimony.net/forum33749/index.htm)

Christian (der schon ewig von einem 20mm-Objektiv träumt...)

fuestl
02.04.2003, 20:13
Nochmal zum Thema "Ministativ":
Ich verwende das SLIK Aluminium Stativ "Mini" und habe damit bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
- sehr flexibel einstellbar
- für digital und analoge Kameras
- sehr standsicher selbst mit Tamron 28-300 (o.K. mit ein bischen Übung)
- wiegt nur 320 gr.
- zusammmengesteckt 60 x 60 x 200 mm
- Preis. ca. 19Euro
- Nachteil: Gewinde nicht absolut staubsicher

fuestl

Flachlandtiroler
03.04.2003, 10:26
@fuestl / Ministativ:
Mit 320g bist Du nicht mehr weit von einem halbwegs brauchbaren "richtigen" Dreibeinstativ entfernt. Weiß' nich' ob es das noch gibt, ich hab' ein Silk500g (Name ist Programm). Für fette Teleaufnahmen ist das allerdings auch noch nix, ich glaube auch nicht, daß man da mit einem Ministativ glücklich wird.

@Objektive:
Auf Tour schwanke ich immer zwischen Allroundzoom plus Tele-Festbrennweite (bei mir: 28-105 & 300-Spiegel) oder mehreren kurzen Festbrennweiten plus Telezoom (24,35 & 60-300). Das letztere Zoom taugt allerdings nicht viel.

Gruß, Martin

Becks
03.04.2003, 11:05
Genau das ist das was ich auch haben will - ein halbwegs gutes Allroundzoom welches etwas lichtstärker ist. Dann kann ich den ISO200-Film gegen einen 100er austauschen. Das 28-105 hätte zudem noch einen höhere Brennweitenbereich.
Aber mal sehn. ich notier mir jetzt mal mit welchen Brennweiten ich so hauptsächlich ballere, vielleicht nehm ich auch dann mal in ferner Zukunft fester Brennweiten. Nervig dann nur: "ein paar Schritte gehen" um das Objekt der Begierde zu knipsen ist machnmal nicht ohne Absturz drin und bei Schnee und Wind erstmal Objektiv wechseln ist auchnicht so prall. Dann lieber zücken, Brennweite einstellen, Feuer frei ...

Alex

Flachlandtiroler
03.04.2003, 11:29
@Becks:
Die Allroundzooms haben meist Probleme am langen Ende, nicht am Kurzen. Mein Billigzoom hat am Anfang 3.3/28mm, von der Vignettierung mal abgesehen reicht das für Aufnahmen drinnen oder in der Dämmerung. Ne bezahlbare Festbrennweite hat auch nur 1/2 Blendenstufe mehr.
Problem ist der Telebereich:
- Lichtschwach (schnell verwackelt oder schlecht fokussiert)
- geringer Kontrast
- Brennweite stimmt nur für unendlich, bei der Nahgrenze ("Makro") bleibt nicht mehr viel vom Tele übrig.

Mit Deinem vorhandenen Zoom würde ich mir ein 2.8/135mm oder 3.5/200mm (gibt's das für Nikon?) dazukaufen. Da gibt's bestimmt Gebrauchte, evtl. kann man sogar auf Autofokus verzichten und mal so'n 20...50-Euro-Teil ausprobieren?

Nur so'ne Idee,
Martin

Christian J.
03.04.2003, 17:33
...evtl. kann man sogar auf Autofokus verzichten und mal so'n 20...50-Euro-Teil ausprobieren?


@Becks: Ne, kannst du nicht. Die Nikon F65 ist bezüglich Objektivkombatibilität nicht sonderlich universell und kommt nur mit AF-Optiken zurecht.

Christian

Becks
03.04.2003, 18:56
*überleg* Die F65 hat aber einen Schalter wo ich von AF auf MF umschalten kann - also manueller Fokus. Ich denk damit kann ich auch Nicht-AF-Objektive verwenden.

Alex

Christian J.
03.04.2003, 19:09
Natürlich, kannst du auch.
War mein Fehler. Du hast dann halt keine Belichtungsfunktionen mehr und musst entweder mit einem externen Belichtungsmesser messen oder die Messung mit einem anderem Objektiv machen, Zeit-Blenden-Kombi merken, MF-Objektiv draufsetzen und die gemerkte Belichtung manuell wieder einstellen.
Also doch zu gebrauchen aber am Berg mit einer Hand am Fels und der Lawine auf hörbarer Entfernung sicher etwas umständlich. :bg:
Trotzdem muss die Kamera den Impuls für die Springblende auf das Objektiv übertragen können. Also vorher lieber nochmal in einem Fotoforum nachfragen oder Bedieungsanleitung Seite 89 nutzen.

Christian (der in den letzten Tagen ganz schön viel Schwachsinn schreibt...)

bacchus
07.04.2003, 22:11
...übrigens gibt's bei SATURN gerade ne Nikon F55 mit 28-80mm Objektiv von Sigma im Angebot für 199 Öre!!!
Ich hab mir das Teil gekauft und bin sehr zufrieden damit. Eigentlich wüßte ich nicht, was die F65 kann, was die F55 auch können müßte.
Allerdings ist mein erster Film noch nicht voll und ich kann noch nix über die Bildquali sagen. Kann ich bei Interesse aber nachliefern.

---Basti

Becks
07.04.2003, 22:25
Was für nen Film verwendest Du ? Dia ? Zum Sigma 28-80 mm kann ich nix sagen, ich hab das (etwas teurere) von Nikkor und mir jetzt zum Schutz nen Skylightfilter dazu besorgt.

Der wichtigste Unterschied F55/65: die F55 hat keine Abblendtaste, was mich jetzt stören würde. Warum ?
Nun ja, ich sehe zwar bei einer Spiegelreflexkamera durch den Sucher schon einmal grob wo die Kamera scharf stellt, aber die feinen Details - von wo bis wo der scharfe Bereich im Bild nun exkat geht geht - sehe ich nur wenn ich die Abblendtaste drücke.
Dann nämlich verengt die Kamera das Objektiv genau auf die Blende mit der das Bild dann im gewählten Modus geschossen wird und ich sehe wo der scharfe bzw. unscharfe Bereich anfängt bzw. aufhört.

Ok, für den Anfang nicht gerade wichtig aber ich hab schon damit erfreuterweise letztes WE rumexperimentiert als ich meine ersten Nahaufnahmen von Blumen gemacht habe.

Alex

Christian J.
07.04.2003, 22:34
Allerdings ist mein erster Film noch nicht voll und ich kann noch nix über die Bildquali sagen. Kann ich bei Interesse aber nachliefern.


Bildquali düfte in erster Linie vom Objektiv und von Film abhängen, weniger von der Kamera. Nur bei Extremsituationen (Gegenlicht, extremer Belichtungsumfang) zeigt sich dder Unterschied zwischen einer sehr guten und einer weniger guten Belichtungsmessung.
Bzgl. der Abblendtaste hat Becks (wie immer :bg: ) recht.

Christian

bacchus
07.04.2003, 23:16
achso, ich hab mich schon gewundert, wieso sich nix ändert, wenn ich die Blende größer oder kleiner mache...
Aber wenn ich die Blende direkt am Objektiv änder' (dann kann ich zwar nicht auslösen) müßt's doch sichtbar sein, oder?

Als Film hab ich im Moment nen 200er Kodak drin, wollte aber probeweise mal auf Dia umsteigen.

Das Sigma ist sicher auch so ein "Scherbenobjektiv", die Blende geht von 22-3,5 , also nicht so Lichtstark (?).
Naja, in absehbarer Zeit wird's wohl auch dabei bleiben, bei den Objektivpreisen...


---basti

Steffen Schwientek
08.04.2003, 00:35
Hi, bin zwar weit entfernt vom Profifotografen, trotzdem mal 2 Gedanken.

Viele (auch ich) benutzen Zoomobjektive, um den Bildausschnitt zu begrenzen. Das geht auch mit einer Festbrennweite, und zwar später am Papierbild durch eine simple Schere.
Die Körnigkeit von Filmen wird auch bei größeren Vergrößerungen eigentlich nicht erreicht.

Festbrennweiten sind gegenüber Zooms generell
-schärfer
-zeigen weniger Bildfehler (hauptsächlich Verzeichnung; Astroaufnahmen zeigen Objektivfehler gnadenlos auf)
-Farbprobleme sollten Festbrennweiten eigentlich nicht aufweisen

Daher als Empfehlung:
Festbrennweitenobjektive

Meine besten Fotos habe ich vor Jahren mit einer Minox Festbrennweite geschossen, die Aufnahmen sind deutlich schärfer als die Aufnahmen der Spiegelreflexzooms der späteren Jahre.

Flachlandtiroler
08.04.2003, 08:35
Hi,

hatte ja auch weiter oben den Einsatz bzw. Kauf von Festbrennweiten empfohlen. Zwischenzeitlich hab' ich mal gesucht, was es so gibt für 'ne moderne AF-Spiegelreflexkamera...

Bin fast hintenübergekippt, es gibt ja nur noch extrem teure Festbrennweiten (Super-WW, Supertele, 200mm mit f/1.8 etc). Ältere, vernünftigere Objektive sind für Nikon immernoch sehr teuer (135mm f/2.8 bei Ebay für schlappe 500 Euro).

So gesehen ist nach dem Allroundzoom vielleicht doch ein einfaches Telezoom die beste Ergänzung.

Gruß, Martin
P.S.: Für Bergfotos würde ich IMMER Diafilme nehmen. So'n fitzeliger Papierabzug hat mich noch nie von 'nem Berg beeindruckt.

Becks
08.04.2003, 10:06
Oh - der glaubenskrieg Zoom - feste Brennweite wieder :)

Hat jemand mal ein paar Bilder wo man wirklich einmal mit Zoom und einmal mit fester Brennweite das gleiche Objekt abgelichtet hat - so daß man mal die Schärfe vergleichen kann ? Bisher bin ich nämlich auch mit meinem Zoom zufrieden, auch wenn ich die Dias mit nem Projektor auf etwa 1x1 m vergrößere und direkt vor der Leinwand stehen die Bilder betrachte.
Solange nicht in der Hinsicht wirklich eine Überlegenheit der Festbrennweiten demonstriert wird bleib ich lieber bei einem Zoom. Warum ? Der Satz "Zoom ist für Faule" gilt im Flachland. Da kann ich wohl eben mal ein paar Meter vor und zurück bis der Auschnitt paßt. Stehe ich auf einem Grat oder einem Gletscher überlege ich mir sehr genau ob ich mich bewege oder nicht. Oft kann ich es nicht einmal, dank Spalten, aufgrund der Eigensicherung am Seil usw.
Nexter Punkt: Bis ich das Objektiv gewechselt habe dauert es. Kann ich auch nicht immer da ich meine Flossen auch mal Fels zum Halten benötige. Braucht zudem Zeit in der der Schnappschuß hätte längst gemacht hätte werden können.
Und zu guter letzt - Preis und Gewicht. Ein 50 mm Nikkor wiegt 160 g. Nehm ich zwi oder drei festbrennweiten mit kommt da ordentlich Gewicht zusammen, vom Preis mal ganz abgesehn...
Daher liebäugel ich mit dem AF 28-105mm/3.5-4.5D IF - das Gewicht ist akzeptabel, laut www.photozone.de ist die Abbildungsqualität und Vearbeitung ok und dank des 28-105 mm-bereichs (+ Makrofunktion) dürfte man das Meiste damit ablichten können.

Hinsichtlich Wirkung von Dias stimm ich zu - Dias sind schöner, kontrastreicher und Berge kommen da drauf viel schöner raus. Außerdem braucht man für Farbbilder kaum ne gute Ausstattung - beim Druck auf Papier wird eh das Bild durch einen Farbfilter gejagt. Und auf diesen Filter habe ich keine Einflußmöglichkeit. Sowas kann einem das schönste Bild versauen.


Alex

bacchus
08.04.2003, 10:29
kann ich leider nicht mangels erfahrungen nicht so arg viel konstruktives beisteuern
Aber gelesen hab ich, dass besonders bei großen Zoombereichen die Lichtstärke abnehmen soll. Und da ich ja nen 28-80er hab überleg ich mir lieber nen richtigen Telezoom, so 80-200(300) zuzulegen.Da kann ich auch ma ne Gemse aus der Nähe ablichten. Kommt auch aufs Gewicht an, aber meine F55 mit Objektiv is eh viel leichter als gedacht. Was mag so'n (billiges) Tele wiegen? 300g?

Aber mal ne andere Frage: Manchmal wird (zumindest bei meiner alten Knipse) der im original Stahlblaue Himmel auf'm Foto nur furchtbar grau. Ich war im März im Thüringer Wald, genialstes Wetter, Foto: grauer Himmel :bash:

Habt ihr ne Ahnung wieso?

---basti

Flachlandtiroler
08.04.2003, 11:09
@Festbrennweite/Schärfe:
Bei den typischen Tageslichtaufnahmen fällt mir auch nix auf, bei Blende 11 macht auch ein Zoom scharfe Bilder. Im Telebereich muß man aber oft mit Offenblende arbeiten, um nicht zu verwackeln. Da sieht man es schon, eher noch am flauen Kontrast denn an der Schärfe. Im WW-Bereich nerven bei Zoomfotos schon mal Blendenreflexe und Vignettierung.

Ich hab' sogar 'ne 2.5x2.5qm Leinwand, aber richtig aufgefallen ist mir der Unterschied eigentlich mehr beim Scannen, wo man bequem hereinzoomen kann. Man sieht da auch große Unterschiede im Filmmaterial.

@bacchus:
Telezooms wiegen kaum unter 4-500g, lichtstarke mehr.
Den blauen Himmel kann die UV-Strahlung verderben, dafür gibt's Filter.

Steffen Schwientek
08.04.2003, 11:40
Oh - der glaubenskrieg Zoom - feste Brennweite wieder :)
Hat jemand mal ein paar Bilder wo man wirklich einmal mit Zoom und einmal mit fester Brennweite das gleiche Objekt abgelichtet hat - so daß man mal die Schärfe vergleichen kann ?


Leider nein....oder doch, irgendwo müßten die Bilder meines Photopraktikums rumliegen. Vielleicht finde ich die mal beim Aufräumen.



Bisher bin ich nämlich auch mit meinem Zoom zufrieden, auch wenn ich die Dias mit nem Projektor auf etwa 1x1 m vergrößere und direkt vor der Leinwand stehen die Bilder betrachte.


Wenn du Dias machst, sieht die ganaze Sache ein wenig anders aus. Du kannst nur schlecht den Bildausschnitt nachträglich verändern.



Solange nicht in der Hinsicht wirklich eine Überlegenheit der Festbrennweiten demonstriert wird bleib ich lieber bei einem Zoom. Warum ? Der Satz "Zoom ist für Faule" gilt im Flachland. Da kann ich wohl eben mal ein paar Meter vor und zurück bis der Auschnitt paßt. Stehe ich auf einem Grat oder einem Gletscher überlege ich mir sehr genau ob ich mich bewege oder nicht. Oft kann ich es nicht einmal, dank Spalten, aufgrund der Eigensicherung am Seil usw.


Wenn du Negative bevorzugst oder Papierbilder bevorzugst, ist das kein Problem. Du nimmst einfach "zuviel" auf, ziehst die Bilder größer ab und schneidest mit der Schere störendes weg.



Und zu guter letzt - Preis und Gewicht. Ein 50 mm Nikkor wiegt 160 g. Nehm ich zwi oder drei festbrennweiten mit kommt da ordentlich Gewicht zusammen, vom Preis mal ganz abgesehn...


Deswegen fotografiere ich gegen besseres Wissen mit Zoom. Wobei eigentlich bereits 2 Festbrennweiten das Spektrum 28-100 abdecken sollten.
Naja, wenn du aber alle Aufnahmen mit einem Objektiv machst, dürfte könnte dir auch eine mit gutem Objektiv ausgestattete Sucherkamera reichen.
Preismäßig stimmt deine Rechnung wahrscheinlich nur bedingt (habe keine Markenübersicht), da bereits einfacher aufgebaute Festbrennweiten mit teuren Zooms konkurrieren können.



Hinsichtlich Wirkung von Dias stimm ich zu - Dias sind schöner, kontrastreicher und Berge kommen da drauf viel schöner raus. Außerdem braucht man für Farbbilder kaum ne gute Ausstattung - beim Druck auf Papier wird eh das Bild durch einen Farbfilter gejagt. Und auf diesen Filter habe ich keine Einflußmöglichkeit. Sowas kann einem das schönste Bild versauen.


Der Helligkeitskontrast kann bei Dias prinizipienbedingt viel größer ausfallen. Das schwarz wird viel dunkler und das weiß viel heller. Da kann auch das beste Labor beim Papierabzug nichts machen.
Ansonsten hilft beim Abzug ein "Stundenlabor" eines örtlichen Fotografens. Der kann nämlich auf Abzüge einfluß nehmen und das Optimum aus dem Negativ ziehen.

flying-man
08.04.2003, 13:33
@baccus

das mit den billigen zooms ist so eine sache....
für ne gemse oder anderes viehzeug (wenn die viecher nciht gerade tollwut haben oder du nen leckeren bärensnäck miträgst den meister petz gerne futtern würde) wirds du kaum unter 200-300 mm auskommen. für safari sogar min. 400 mm.
dan bekommst du aber ab 200 mm massive probleme mit der belichtungszeit. als faustregel gilt 1/brennweite kann man noch aus der hand knipsen, alles andere wird unscharf.
d.h. bei 300 mm brauchst du 1/300 besser 1/500.
da sit mit blende 5,6 oder 6,3 aber nur in der prallen sonne zu erreichen. d.h. du must ein stativ mittragen.
alternative: ne richtig gute festbrennweite so 200 2,8 + z.b. nen telekonverter 1,4. das macht zusammen 320 mm 4,0. das geht gerade noch.
ich persönlich benutze ne 100-300 4,0 zoom von tokina. geiles teil aber leider auch geil schwer. aber selbst im birkenwald konnte ich letztes jahr (o.k. es war ein super sonniger tag) nachmittags in abisko mit 300 mm schneehühner knipse OHNE stativ.

lieber nen bischen mehr gels ausgeben (hab das ding bei ebay gekauft für 500.-) und gute bilder haben wie nen billig zoom und sch... bilder.
ausserdem: o.k. wenn das 28-300 das einzige objetiv ist aber sonst wer benuztzt schon die ganze brennweitenreichweite? meinsten benutz man entweder die ww oder die zoombrennweite. ich benutze bei meinem 28-135 selten z.b. 30 oder 50 mm. meist eben 28 oder aber 100-135.

@becks

meines wissen braucht man für die manuellen objektive bei nikkon nen blendenmitnehmer, den hat aber nur die f100, f5.. insofern solltest du grosse probleme bekommen wenn du alte objetive an der f65 benutzt. blende und scharfstelln musst du sicherlich manuell, belichtunszeit auch. da ists wahrscheinlich besser sich nen altes nikkon gehäuse zu kaufen. die gibts ja billig....

gruss

flying-man

Christian J.
15.04.2003, 23:02
Noch mal 'ne andere Frage:

Wer von euch schleppt eigentlich ein richtiges Dreibeinstativ mit auf Trekkingtour? Welches?

Ich habe auf Touren mit dem SLIK PRO 330DX (rund 1,5kg; 120€) gute Erfahrungen gemacht und finde, wenn man nicht ganz extrem auf's Gewicht achten muss ist das 'ne Alternative zu Ministativen. Ist halt nur bis 2 oder 3kg belastbar aber irgendwo muss das geringe Eigengewicht ja herkommen.

http://64.95.118.51/images/opti/4f/e3/670382-elec_lg.jpg

Rüro
15.04.2003, 23:44
Hi,

Bei mir hat ein Ministativ bis jetzt immer gereicht.



Ist halt nur bis 2 oder 3kg belastbar aber irgendwo muss das geringe Eigengewicht ja herkommen.

Wieso nur? Welche Kamera wiegt denn mehr als zwei kg?

Cu, Mark

Flachlandtiroler
16.04.2003, 08:21
Ich habe früher versucht, auf das og. Leichtstativ (500g) meine Spiegelreflex mit 400er Tele (zus. 1500g) draufzuschrauben. Umgefallen isses nich ;-) , aber umwerfend waren die Bilder auch nich. :cry:
Einmal Film transportieren und der Bildausschnitt war total verissen. Für solche Zwecke benutze ich ein schweres Stativ (Bilora, >>1kg), da wackelt nix. Auf Tour würde ich das Teil nicht allerdings schleppen.
(Super-) Teleaufnahmen mit Leichtstativ brauchen viel Geduld und am besten Drahtauslöser & Spiegelvorauslösung. Für bewegliche Objekte (Gämse, Murmel) sub-optimal...

Becks
16.04.2003, 08:55
Ich verwende gerade ein Ministativ mit Drahtbeinchen. Bis jetzt reicht es halbwegs und bei 5 Oiro und 80 g Gewicht will ich mal nicht motzen.
Ich liebäugel aber mit dem Stativ welches bei Globetrotter angeboten wird (Ortec Ministativ), das macht einen bei weitem stabileren Eindruck und möglicherweise kann ich auch die Knipse hochkant einspannen

Alex

Flachlandtiroler
16.04.2003, 09:09
btw., hat eigentlich irgendjemand mal versucht, seine SLR auf den Eispickel zu schrauben? Man müßte entweder einen Stift mit Stativgewinde ins Eisen reindrehen (brrr) oder den Panoramakopf (der ja fast nix wiegt) an den Schaft klemmen. Hab' ich mir schon oft überlegt, mich aber nie 'rangetraut.
Trekkingstöcke (iiiiih...) gibt's mit Stativgewinde, aber die stehen auch ohne Teller wohl kaum so sicher im Firn wie ein Pickel.

Rüro
16.04.2003, 09:36
Hi,

wenn man das Stativ nur benutzt um mit dem Selbstauslöser zu knipsen (so wie ich), dann reicht ein Trekkingstock mit Gewinde völlig aus.
Für Teleaufnahmen ist das wahrscheinlich ein bisschen dürftig von der Standfestigkeit her.
Aber mir persönlich ist das hantieren mit einer Spiegelreflex auf Tour viel zu aufwendig, solange man keine Tieraufnahmen machen möchte kommt man doch auch mit einer guten Sucherkamera aus.

Ich benutze ein Minidrahtstiv und ein Trekkingstock als Stativ und entscheide dann je nach Situation welches ich benutze.

Cu, Mark

Christian J.
16.04.2003, 20:35
Hi,

Bei mir hat ein Ministativ bis jetzt immer gereicht.



Ist halt nur bis 2 oder 3kg belastbar aber irgendwo muss das geringe Eigengewicht ja herkommen.

Wieso nur? Welche Kamera wiegt denn mehr als zwei kg?

Cu, Mark

Nikon F65: 395g
Batteriepack mit Akkus: 300g
70-300er: 425g
Blitz mit Akkus: rund 400g
===================
Summe:1,5kg

Das ist meine Maxiamlausrüstung. Also, bei mir reichts.
Aber die Nikon F5 (*träum*) wiegt schon ohne Objektiv und Akku 1210g. Und der F5- User verwendet nicht die leichten Billigobjektive wie ich.

Christian

Flachlandtiroler
17.04.2003, 08:42
ok. jetzt ich:

Minolta SRT101 650g
Batterie 10gr
Film 50gr (?)
Tokina 5.6/400mm 910gr
2x Telekonverter 150gr
================
Summe etwa 1780gr

Blitz kommt bei dieser Kombination nicht zum Einsatz. Mein Leichtstativ ist auch nicht zusammengebrochen. :)

Hab's probiert, taucht nix. :( Die Hebelkräfte bringen einen solchen Aufbau zum Schwingen, selbst wenn man sich nur mit spitzen Fingern nähert. Vielleicht ist auch der Drahtauslöser schuld, der sich ja beim Auslösen verformt und dadurch eine winzige Kraft auf das Gehäuse ausübt...

Merke: Wenn schon schleppen (fettes Tele) dann richtig (auch noch schweres Stativ).

Gruß, Martin

Becks
17.04.2003, 09:46
2x Telekonverter sollen deutliche Nachteile bei der Bildquali bringen - stimmt das ?

Flachlandtiroler
17.04.2003, 11:28
so pauschal nicht. Zooms spielen nicht gut mit Konvertern zusammen -- ist auch plausibel, hat diese Kombination doch locker mal 20 oder gar 25 Linsen. Darüber hinaus ist die Offenblende bei der längsten Brennweite ohnehin schon saumäßig, typisch f/5.6 werden dann zu f/11 und im Sucher sieht man nix mehr (der AF meist auch nicht).

Festbrennweite + Konverter geht dagegen ganz gut zusammen. Allerdings braucht man für große Brennweiten (>= 300mm) eigentlich auch einen entspechend korrigierten Konverter [meiner ist wahrscheinlich eher für 50 oder 135mm gerechnet]; für Profi-Telekeulen gibt es teilweise speziell auf das Objektiv gerechnete Konverter.

Gruß, Martin

Christian J.
17.04.2003, 18:25
2x Telekonverter sollen deutliche Nachteile bei der Bildquali bringen - stimmt das ?

Das hängt stark von der Objektiv- Konverter- Kombination ab. Du solltest mal die genaue Kombination im Nikonforum (http://f19.parsimony.net/forum33749/index.htm) anfragen.
Irgendwann sollte man aber auch entscheiden, ob man die Qualität braucht, seine Dias auf Hörsaalgröße zu vergrößern. :bg:


Ach ja, auch der Tierfotoprofi Fritz Poelking (http://www.poelking.de/index_d.htm)verwendet Telekonverter. Also, so schlecht kann eine gute Konverter-Objektivkombi nicht sein.
Christian

Christian J.
17.04.2003, 20:18
Hab noch mal weitergesucht:


Mit einem 1.4x Konverter verliert ein Objektiv nach meinen Erfahrungen etwa 10% an Qualität, mit einem 2x Konverter etwa 20%.

Je besser also das Grundobjektiv (und der Konverter), je besser die Ergebnisse, und ein Spitzenobjektiv eines renommierten Herstellers bringt sicher mit Konverter bessere Ergebnisse als das mittelmäßige Objektiv ohne.

Quelle: Dieser Artikel (http://www.poelking.de/index_d.htm) (> Werkstattbuch 2 > Konverter) zum Konverterthema (leider mit Canonbezug). Poelking verwendet aber Spitzenobjektive.

Christian

Flachlandtiroler
23.04.2003, 14:00
Becks schrieb:


Hat jemand mal ein paar Bilder wo man wirklich einmal mit Zoom und einmal mit fester Brennweite das gleiche Objekt
abgelichtet hat - so daß man mal die Schärfe vergleichen kann ?

http://www.offenblende.de/ot_tab.html

Nicht das ich schon wieder darauf 'rumreiten will...
Es ist nur eine einzige otto-normal Festbrennweite dabei, aber schaut Euch mal die Schärfe der Zooms bei 50mm und Blende 4 oder 5.6 an... :kotz:

Gruß, Martin

gregor
23.04.2003, 15:40
Also ich verwende einen 2x Konverter, wenn ich kein dickes Tele schleppen mag und mir reicht die Qualität meist aus (brauche keine Hörsaal-Größe).
In Verbindung mit einem 24-120 Nikkor eine leichte und ideale Ergänzung. Und ich habe den Konverter auch schon mit dem 400-er Tele verwendet und wenns keine Riesen-Posterqualität ist ist mir schnuppe. Eindrucksvolle Tieraufnahmen sind trotzdem rausgekommen. Man muß eben entscheiden, ob man primär Profi-Fotografie betreiben will oder Reise-/Reportagebilder macht.

Gruß, Gregor

Flachlandtiroler
25.04.2003, 15:11
@gregor:

nix für ungut, für bald tausend Euro kann ich mir was besseres vorstellen als ein 1:11,2 / 240mm Objektiv (24-120er + Konverter)...
meine ganze Festbrennweiten-Sammlung hat zusammen kaum die Hälfte gekostet. Die paar Gramm mehr im Rucksack machen mir nix aus und die Zeit fürs Bild nehme ich mir halt. Ist natürlich nicht so komfortabel wie Dein alles-in-einem-Zoom.
Klarer Fall von Religionsfrage... ;-)

Gruß, Martin

Christian J.
25.04.2003, 19:26
...meine ganze Festbrennweiten-Sammlung...

Welche denn?

Christian neugierig :bg:

Flachlandtiroler
25.04.2003, 21:51
@Christian:
"Sammlung" kommt daher, daß man für Minolta MD (d.h. ohne Autofokus, paßt nicht an die neueren AF-Gehäuse) nur noch sehr wenige Objektive neu kaufen kann, sehr wohl aber viele günstige Gebrauchte erhältlich sind.

Im Vergleich zu Gregor hab nur die zum 24-120er relevanten gezählt, als da sind: Minolta MD 2.8/24mm, 2.8/35mm, 2/50mm, 2/85mm, 2.8/135mm. Soligor Telekonverter 2x.
Haben die alle so um 200-250 _Mark_ gekostet, das 50er und der Konverter kosten fast nix.

Außerdem gibt's noch 'n noname 2/24, 2.8/28, 5.6/300 Spiegel, 5.6/400, ein uraltes 1.4/55 und 'ne Reihe von nicht so genialen ;-) Zooms. Sowas Tolles wie das hochkorrigierte Nikonzoom von Gregor gibt's für das MD-System altersbedingt nicht mehr. (Einen Konverter würde ich da trotzdem nicht mit benutzen, aber ich wiederhole mich :bg: )

Gruß, Martin

Christian J.
25.04.2003, 22:06
Ok, das war das was ich hören wollte. :bg:
--> die Gewichtsdifferenz zu dem Zoom dürfte da nämlich nicht mehr nur "ein paar Gramm" betragen. :bg:
(ok, man muss sie ja nicht alle mitnehmen. hast mich überzeugt ohne zu antworten. :bg: )

Christian

Flachlandtiroler
25.04.2003, 22:56
Hallo Christian,

na ja dachte mir das das kommt. Na schön:
24,35er je 200g, 50er 160gr (im Prinzip entbehrlich), 85er 280gr.
dazu wahlweise Konverter (200gr) oder 135er (440gr) oder beides.
Summe je nach Gusto 880gr...1480gr.

Das Superzoom wiegt garantiert mindestens ein Pfund, Konverter dazu gibt vielleicht 700gr. Da in beiden Fällen noch Gehäuse, Filme etc dazukommen finde ich den Unterschied nicht arg groß. (Von dem restlichen Riesenrucksack mal ganz zu schweigen).

ok., "ein paar Gramm" war provozierend :bg:

Gruß, Martin

Christian J.
25.04.2003, 23:03
na ja dachte mir das das kommt.

Klar, tschuldigung. Eigentlich hätte ich mir die Antwort auch denken können. Bin heute irgendwie durch den Wind...

Christian

gregor
26.04.2003, 10:02
@Martin

Um das klarzustellen: der reine Banause bin ich auch nicht, meinte mit meiner Konverter-Kombination halt meine "Leichtgewichtsvariante". Wenn ich`s mir leisten kann vom Gewicht her (und die Tour den Aufwand rechtfertigt) nehm ich auch mehr mit: Tamron Tele 200-400/5.6, Zeiss 20/2.8, Sigma Macro 90/2.8, Stativ und Gehäuse F90X und 601 (für anderen Film). Manchmal beim Paddeln für Action-Bilder noch eine kleine Olympus-Knipse (Wasserfest- erprobtermaßen :bg: :bg: :bg: ).
Dazu Filme, Batt., Reinigungsmaterial. Zoom Objektive benutze ich da ich Dias mache und auf den zu wählenden Ausschnitt Wert lege und -zugegeben- draußen ungern schraube.

Gruß, Gregor

gregor
26.04.2003, 10:03
@Martin

Um das klarzustellen: der reine Banause bin ich auch nicht, meinte mit meiner Konverter-Kombination halt meine "Leichtgewichtsvariante". Wenn ich`s mir leisten kann vom Gewicht her (und die Tour den Aufwand rechtfertigt) nehm ich auch mehr mit: Tamron Tele 200-400/5.6, Zeiss 20/2.8, Sigma Macro 90/2.8, Stativ und Gehäuse F90X und 601 (für anderen Film). Blitz: SB 28.
Manchmal beim Paddeln für Action-Bilder noch eine kleine Olympus-Knipse (Wasserfest- erprobtermaßen :bg: :bg: :bg: ).
Dazu Filme, Batt., Reinigungsmaterial. Zoom Objektive benutze ich da ich Dias mache und auf den zu wählenden Ausschnitt Wert lege und -zugegeben- draußen ungern schraube.

Gruß, Gregor

gregor
26.04.2003, 10:06
`schuldigung, noch was nachgetragen und zweimal abgeschickt... :bash:

Gregor

Flachlandtiroler
28.04.2003, 16:07
@gregor: ok., so'ne Ausrüstung ist ´ne andere Liga. Du bist vom Banausentum freigesprochen ;-)

@alle: Vergeßt das mit den Festbrennweiten, spart lieber schön auf richtig gute Zooms (und kauft kein Gehäuse von einer Firma, die sowas nicht mehr im Programm hat :( ).

Gruß, Martin

Becks
28.04.2003, 16:47
Wie geasgt - ich spähe seit einige Wochen bei Ebay rum was denn so n 28-105mm orginal Nikkor so kostet *g*. Dauert aber noch ne Weile bis ich mir sowas leisten kann. Dazu n schöner guter Konverter (1.4x), Polfilter und n Skylight 1A als Linsenschutz, und schon dürfte ich das meiste mit wenig Gewicht abgedeckt haben.

Alex

Traeuma
18.08.2003, 06:56
dann hol ich den Thread mal wieder aus dem Keller raus....

Hab vor, von "normalen" Photos auf Dia's umzusteigen.
Werd in den Sarek meine Pentax MZ-50 mit einem 35-80 1:4-5,6 Objektiv mitnehmen und es mal mit den Fuji Sensia 100 probieren...
Zu meiner Frage... da gibt es ja 2 Möglichkeiten der Dia-Rahmung... Mit Glas und ohne... hab bei http://www.photomeeting.de/workshop/ schonmal die Sache durchgelesen. Wie handhabt ihr eure Dias? Ich würde eigentlich gerne auf das Glas verzichten, schon allein wegen dem Geldvorteil...

Grüße,
Tilo

Flachlandtiroler
18.08.2003, 07:37
Hallo Tilo,

wenn Du vor der Wahl "verglaste Dias oder nicht" stehst, impliziert das für mich, Du rahmst die Dias selber. Weise Entscheidung, denn konsequentes Aussortieren erspart dem Betrachter Deiner Diashow später zahllose Dubletten...

Pro Glas ist die saubere Planlage, kein "Plopp" (Dia erhitzt sich und springt aus dem Fokus; AF-Projektoren regeln das nach). Dein Dia ist geschützt vor Fingerabdrücken etc.
Contra: Glasrahmen sind teurer, es können sich mit den Jahren Newtonsche Ringe bilden (Interferenzfarben), Du kannst z.B. keine CS-Magazine verwenden (platzsparend).

IMHO sind glaslose Rähmchen Standard, ich hab' noch nie geglaste verwendet und mich aber schon ein paarmal über alte Glasdias geärgert, die ich scannen wollte und die wegen Feuchte und Newtonschen Ringen erstmal demontiert werden mußten.

Gruß, Martin

MaMa
18.08.2003, 07:39
Ich hab meine Dias ohne Glas. Die verglaserei wäre mir zu viel Gedöhns...
Wenn dich allerdings das Ploppen der Dias im Projektor nervt oder du Diavorträge halten willst, kommst dum wohl ums Glas nicht drumrum.

bacchus
18.08.2003, 18:26
mein Vater hat ein paar verglaste Dias aus den 70ern. Viele haben Wasser gezogen (zwischen Glas und Dia) und das Glas hat sich mit Staub zugesetzt. Ich würde meine Dias nur ohne Glas rahmen.
-bac

Traeuma
18.08.2003, 18:54
great thanks...
die erste Entscheidung ist also schon gefallen... Dia's ohne Glas rahmen!
war grad im Mediamarkt (deren Fachkompetenz erinnert mich an die Mitarbeiter von JW...) und hab mich da mal ein wenig schlau gemacht.
Ein paar Fragen sind dennoch unbeantwortet geblieben...

Here we go...

1. Besteht Gefahr für die ASA 100 Dia-Filme beim Röntgen? Wenn ja, was macht ihr dagegen?

2. Es scheint 2 verschiedene Systeme zu geben: CS und DSR-C
Gibt's da signifikante (WOW!) Unterschiede, oder ist das nur eine Glaubensfrage?

3. UV-Filter... barucht man sowas? (blöde Frage, ich weiß :bg: )


Grüße,
Tilo

K.B.
18.08.2003, 21:30
N´abend Tilo!

Auch wenn deine Entscheidung für Rahmen ohne Glas schon gefallen ist, ändere sie!

Wenn du auch in 20 Jahren oder später noch Freude an deinen Dias haben willst, solltest du unbedingt Rahmen mit Glas nehmen.

Mein Vater hat letztens seine bestimmt 25 Jahre alten Diarahmen gereinigt (Dias raus, Glas mit Spiritus säubern, trocknen, Dias rein).
Wenn man sieht, was da für ein Belag drauf ist, staunt man nicht schlecht. Den will ich nicht auf meinen Dias haben. Die zu säubern ist, meines Wissens, nahezu unmöglich.

Ich lasse meine Dias immer ohne Rahmen entwickeln und rahme sie selber ein.

Kristof

Flachlandtiroler
18.08.2003, 22:27
Ich lasse meine Dias immer ohne Rahmen entwickeln und rahme sie selber ein.
Soweit d'accord. Nur: Den Schmalz kriegst Du auch direkt von den Dias ab. Was nicht weggeht sind Farbverschiebungen, bedingt durch das Altern einer Farbschicht. Im Kodakverfahren belichtete Dias sollen da stabiler sein als E6-prozessierte, aber letzten Endes hilft da nur Scannen (und fortlaufendes Erneuern der Archiv-CDs), wenn es wirklich Jahrzehnte halten soll.

Zu Tilos Fragen:
1. Höherempfindliche Filme sind auch empfindlicher gegen Röntgen, aber neue Geräte drehen die Dosis hoch bis sie auch durch etwaige Abschirmung schauen können (Bleidosen oder so). Wichtiger: Belichtete Filme sind weitaus empfindlicher als unbelichtete.
2. CS ist kompakter in der Aufbewahrung, wird von den meisten Laboren als Rahmung angeboten. Meist Einweg, einmal geöffnet (weil z.B. schlecht plaziert) => Tonne. In Multi-Magazin Projektoren etwas harkeliger, aber IMHO kein großes Problem.
3. Im Gebirge default-mäßig drauflassen, soweit kein anderes Filter verwendet wird. Sonst Gefahr rätselhaft überstrahlter Dias ("überbelichtet"). Außerdem Schutz der Frontlinse. [edit] Bemerkenswert, daß dem MM-Mitarbeiter da nix zu einfiel... [\edit]

HTH, Martin

Jens
18.08.2003, 22:56
2. CS ist kompakter in der Aufbewahrung, wird von den meisten Laboren als Rahmung angeboten. Meist Einweg, einmal geöffnet (weil z.B. schlecht plaziert) => Tonne.

Der Rahmen - nicht das Dia. CS-Diarahmen gibt's zum nachkaufen, kann man immer wieder auf- und zuklappen.

Jens

Flachlandtiroler
19.08.2003, 07:23
Der Rahmen - nicht das Dia. CS-Diarahmen gibt's zum nachkaufen, kann man immer wieder auf- und zuklappen.

Jo, danke für die Klarstellung. War mißverständlich.

Martin

Becks
19.08.2003, 09:49
UV-Filter: Muß in den Bergen. Ich verwende allerdings einen Skylight-A der noch etwas die Rottöne betont und dem Bild minimal mehr Wärme gibt. Ist zudem UV-Schutz und (weitaus wichtiger) Schutz fürs Objektiv.
Wenn es den Filter verkratzt oder ich das Teil mal auf nen Felsen knalle zahl ichlieber den als das wertvollere Objektiv.
Dazu steht aber auch was in dem Buch von Ritschel :)

Zum Röntgen:
Nimm die Filme in die Hosentasche, nur das Gepäck wird durchleuchtet.

Alex

Fledi
19.08.2003, 09:52
Zum Röntgen:
Nimm die Filme in die Hosentasche, nur das Gepäck wird durchleuchtet.

Hm, ich weiß nicht, ob das klappt...
Bei meinem letzten Flug im Juni mußte man alle Taschen auspacken und die Sachen durchs Röntgengerät jagen... :roll:

Gruß,
Britta

Flachlandtiroler
19.08.2003, 10:02
Wenn es den Filter verkratzt oder ich das Teil mal auf nen Felsen knalle zahl ichlieber den als das wertvollere Objektiv.
Bei 'nem Suppenzoom mit 72mm Zirkular-Polfilter drauf können sich die Wert-Verhältnisse durchaus mal umkehren...

Zum Röntgen: Nimm die Filme in die Hosentasche, nur das Gepäck wird durchleuchtet.
Wenn ich mal 'ne Flugreise mache nehme ich mehr Filme mit, als in meine Hosentaschen passen. Also: Tüte mit transparenten Filmdöschen (=> F*ji kaufen ;-)) mitnehmen und an der Schranke vorzeigen. Schlimmstenfalls einzeln (ohne weitere Gepäckstücke, v.a. Blechdosen u.ä.) aufs Band legen, ohne Umverpackung braucht die automatische Dosierung des Röntgengeräts nicht groß aufzudrehen.

Gruß, Martin

Haiko
22.08.2003, 09:11
Moin²,

ein weiterer IMHO wichtiger Aspekt der CS-Rahmung ist die Kippsicherheit im Magazin. Du kannst es Drehen und Wenden und die Dias bleiben drin.

Zum UV-Sperrfilter: Ist sicher auch als Schutz der Optik geeignet. Jedoch sollte man darauf achten, dass man bei einem Super-Objektiv nicht gerade einen "Fensterglas"-Filter verwendet.

Ahoi,
Haiko

Süden
06.11.2003, 10:49
Um keinen extra Thread aufzumachen, hänge ich mich mal hier mit ran.
Hier gibt es doch so einige, die mit Diafilmen fotografieren. Wie läuft die Entwicklung des Teil eigentlich ab? Bringe ich den belichteten Film -wie einen Negativfilm auch- ganz normal in ein beliebiges Fotogeschäft (oder zum Schlecker ;-) ) und lass ihn mir entwickeln?

Was ist, wenn ich doch auch Papierabzüge haben möchte? Kann ich das auch vom Fotolabor machen lassen oder nur über den Weg einscannen-zum Onlinebilderdienst senden und Abzüge zuschicken lassen?

D.

bacchus
06.11.2003, 11:03
Um keinen extra Thread aufzumachen, hänge ich mich mal hier mit ran.
Hier gibt es doch so einige, die mit Diafilmen fotografieren. Wie läuft die Entwicklung des Teil eigentlich ab? Bringe ich den belichteten Film -wie einen Negativfilm auch- ganz normal in ein beliebiges Fotogeschäft (oder zum Schlecker ;-) ) und lass ihn mir entwickeln?

Was ist, wenn ich doch auch Papierabzüge haben möchte? Kann ich das auch vom Fotolabor machen lassen oder nur über den Weg einscannen-zum Onlinebilderdienst senden und Abzüge zuschicken lassen?

D.

geht alles ;-)

-bac

Flachlandtiroler
06.11.2003, 11:22
Was ist, wenn ich doch auch Papierabzüge haben möchte? Kann ich das auch vom Fotolabor machen lassen oder nur über den Weg einscannen-zum Onlinebilderdienst senden und Abzüge zuschicken lassen?

Wenn Du nicht gerade gezielt was an dem Bild ändern willst am Compi dann ist immer der Abzug direkt vom Dia vorzuziehen.

Gruß, Martin

Haiko
06.11.2003, 12:42
Moin²,

kreuz' auf der Entwicklungstüte einfach "Diafilm" an. Meistens gibt es noch eine Option mit oder ohne Rahmung.

Wenn Du dann dochmal Abzüge haben möchtest, bekommst Du die in verschiedenen Qualitätsstufen (einfacher Abzug, Digiprint, Ilfochrome). Beachte aber, dass die Abzüge _nie_ so brilliant sein werden wie das Dia.

Ahoi,
Haiko

Süden
06.11.2003, 16:30
Danke! Ihr habt mir weitergeholfen.
Ich habe mir jetzt mal eine Fototüte angesehen, und da gibt es ja wirklich auch eine Ankreuzoption "Diafilm-Entwicklung" und "Farbbild vom Dia". :o Ich hätte ja auch selbst mal auf die Idee kommen können, auf der Tüte nachzusehen.. :wink:

Ich würde ja gern mal Dias ausprobieren, aber da kommen wohl mit einem Projektor und Scanner erst einmal erhebliche Investitionen auf mich zu.

D.