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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fernglas Kaufberatung Empfehlung



Der Biber
05.12.2018, 17:15
Servus zusammen !

Ich möchte mir ein Fernglas zulegen und da Ich Wert auf gute Qualität lege, soll es auch ein Fernglas von den namhaften und qualitativ hochwertigen Herstellern sein.
Bei Swarovski hab Ich mich schon etwas umgeschaut, Zeiss weiß Ich nicht so richtig, da ein Bekannter von mir mit seinem Zeiss nicht besonders mit der Optik zufrieden ist (keine Ahnung was das für ein Modell genau ist)
Bei Leica und Steiner müsste Ich mich noch umsehen.

Einsatzgebiete für das Fernglas wären einfach ausgedrückt durch die Bank "Alles"... von Vogel und Tierbeobachtung, über Natur und Berge wäre also alles drin.

Das Fernglas selbst würde bei so mancher Wanderung dabei sein, muß aber nicht zwingend das Kompakteste und Kleinste sein.

Hab mich auch schon etwas umgehört und erfahren, daß man mit den Größen von 7x42, 8x42 oder 10x42 schon gut aufgestellt ist ?!

Welche Ferngläser wären hier denn so empfehlenswert ?

Danke

cast
05.12.2018, 17:58
Steiner in einem Atemzug mit Leica...:hahaa:

Geh in ein Fachgeschäft, probiere Zeiss SF 10x42, Leica Noctivid 10x42, Swarovski EL 10x42.

Und das mit dem für DICH besten Seheindruck kaufst du.
Jedes Auge ist anders.
Ich schwanke zwischen Zeiss und Leica.

Wo kommst du her?
Hier würde dir geholfen.

https://www.fernoptikcenter-rheinmain.de

marmotta
05.12.2018, 18:56
Servus,

und nimm so ein Fernglas auch mal in die Hand -
damit meine ich, dass die 10 x 42 er auch ein gewisses Gewicht und Packmaß mitbringen!
Es macht mE einenr erheblichen Unterschied, wo der Haupt-Einsatzzweck liegt, für immer dabei wäre mir ein so großes Fernglas leider zu sperrig.
Weiters: Falls Du Brillenträger sein solltest, könnte das Deine Wahl auch beeinflussen, mE sind nicht alle Ferngläser gleichermaßen für Brillenträger geeignet (auch wenn das bei den aktuellen Modellen sicher besser als in früheren Jahren).
Gruss
marmotta

Ditschi
05.12.2018, 19:08
Zeiss, Swarovski und Leica sind die großen Drei. Die nehmen sich nicht viel, kosten aber ihren Teil. Das ist dann aber eine Anschaffung für`s Leben. Schaue durch, welches Dir zusagt. Gibt nicht so viel drauf, was andere sagen. Von Charakter sind die Optiken etwas unterschiedlich. Zeiss zeichnet eisklar. Ich mag das. Von Swarowski und Leica heißt es, daß sie etwas weicher und wärmer zeichnen, was aber nichts mit " Schärfe " zu tun hat. Von Leica kann ich das im Vergleich zu Zeiss bestätigen. Ein Swarovski hatte ich selbst noch nicht.
Die gängigste Größe ist die 8fache Vergrößerung. Wenn Du wirklich eine ruhige Hand hast, kannst Du ein 10x nehmen. Probiere es aus. Jedenfalls ist es eine Anfängermeinung, daß bei der Vergrößerung Viel auch viel hilft. Je stärker die Vergrößerung, desto eher Verwackelt man, sieht nicht mehr scharf und hat von der Vergrößerung nichts. Für einen Allrounder würde ich nicht unter 8X42 gehen. Drunter wird es anstrengend für die Augen. Finde ich jedenfalls. Wenn Du in der Dämmerung noch etwas sehen willst, brauchst Du ein lichtstarkes Glas. Da wäre ein 8x56 angezeigt, das typische Jagdglas.
Wenn Dir persönlich nicht grade eine der oben genannten Marken besonders zusagt und Du für Dich keine nennenswerte Unterschiede entdecken kannst, würde ich danach gehen, was ich von denen wo als Angebot ergattern kann.
Ditschi

cast
05.12.2018, 19:47
10x42 weil er von Vogelbeobachtung schrieb.
Das 8x42 bietet in der Dämmerung das hellere Bild ein 8x56 ist für Ottonormal nicht nötig.

Die drei Gläser wiegen zwischen ca. 800 und 900 gramm.

Für die Jagd immer 8fach, für Birdwatching immer 10 fach.

Für Wanderer langt ein 8x30.

Bambus
05.12.2018, 20:05
Ich hab das Zeiss Conquest 8x42 für eine längere Reise gekauft. Mit der Optik bin ich sehr zufrieden, hatte allerdings 2x einen Riß in den verstellbaren Augenmuscheln. Wurde anstandslos und schnell repariert, aber war doch sehr ärgerlich - vor allem unterwegs. Ich vermute einen Materialfehler in der Produktions-Serie.

8x42 ist schon verhältnismäßig lichtstark, ich würde inzwischen eher zu einem 8x32 tendieren ob des geringeren Gewichts (ja ich hab damals nicht auf die guten Ratschläge gehört.... :cool:). Ob du die höhere Lichtstärke brauchst mußt du selber entscheiden.
10x42 (10x32) mußt du ausprobieren. Mir war etwas schwierig das Glas entsprechend ruhig zu halten. Mit etwas Gewöhnung kann es aber klappen.

PS. Für Vogelbeobachtung würde ich auf die Möglichkeit achten, das Glas auf einem Stativ montieren zu können. Und DANN ist eine höhere Vergrößerung auch für diesen Zweck sinnvoll.
Was ich vorher völlig außer Acht gelassen hatte war, wie ich das Glas unterwegs tragen würde. Schau dich dazu im (sehr) guten Photo/Fachhandel um. Es gibt einige gute Methoden, das Glas flexibel und sicher zu befestigen und zu nutzen. Ein Glas das du nicht schnell zur Hand hast ist nur die Hälfte Wert, gerade bei Tierbeobachtungen.

Der Biber
05.12.2018, 21:18
Hallo und vielen Dank schon mal für die hilfreichen Antworten ;-)

Das die genannten Marken zwar sehr teuer sind ist mir ehrlich gesagt egal... dafür ist die Anschaffung einmal und fürs Leben gedacht.
Mit meinem 100 Euro Fernglas, welches Ich einmal beim bekannten Elektronikfachmarkt MM gekauft hatte gabs nur Ärger.
Schwer einzustellen, bis das mal passte nur ein Doppelbild usw.

Das Ich das Teil einmal in die Hand nehmen muß und auch durchschauen sollte, daran führt kein Weg vorbei.

Muß mal schauen, wo es im Umkreis Händler gibt, welche Swarovski, Zeiss und Leica im Programm haben und werd mich dort mal auch ausführlich beraten lassen.

Wobei Ich mit der 8x42 schon einen guten Kompromiss ausgewählt hätte ?!

cast
05.12.2018, 21:27
Ja, wobei meist ein 8x30 für tagsüber reicht.
Das 8x42 bietet ein helleres Bild wenn das Licht schlechter wird.

In Jagdgeschäften gibts meist was zum gucken. Ist aber nicht so einfach, weil die selten alle drei im Laden haben.

Echte Optikgeschäfte mit Ferngläsern sind selten. Deswegen obiger Link. Bspw in Stuttgart gegenüber dem Bahnhof gibts einen Laden für Kameras, die führen auch die teuren Gläser.

dooley242
05.12.2018, 21:43
Hallo und vielen Dank schon mal für die hilfreichen Antworten ;-)


Muß mal schauen, wo es im Umkreis Händler gibt, welche Swarovski, Zeiss und Leica im Programm haben und werd mich dort mal auch ausführlich beraten lassen.


Wo wohnst Du denn?

Bulli53
05.12.2018, 22:37
Ca. 1980 habe ich zwei Zeissgläser gekauft. Ein 10x25 habe ich auf Reisen genutzt, das große beruflich. Die Teile wurden unterschiedlich Hard ran genommen. Im Verlauf der letzen zwei Jahre gaben die Gummiteile an den Okularen auf.
Beid Gläser wurden eingeschickt und kammen nach kurzer Zeit überarbeitet zurück. Netter Brief dabei und ein Mikrofasertuch. Die Investition vor fast 40 Jahren dürfte bei ca. DM 2000,00 gelegen haben. Die Gläser sind für weitere Jahrzehnte gut.
Ich habe mittlerweile die 4. Brille😉.

Der Biber
06.12.2018, 10:59
Wo wohnst Du denn?

Reutlingen... ca. 40 Km südlich von Stuttgart

Der Biber
06.12.2018, 11:01
Steiner in einem Atemzug mit Leica...:hahaa:

Sollte man Steiner nicht mit Leica zusammen erwähnen ? :cool:

Ditschi
06.12.2018, 11:58
Leica ist Spitzenklasse, Steiner würde ich als gehobene Mittelklasse, meinetwegen Oberklasse, bezeichnen. Habe ein Steiner 7 X 50 mit eingebautem Kompass als Seeglass auf dem Boot. Bei einem Seeglass geht man übrigens schon auf 7 x - Vergrößerung runter, um es noch ruhig halten zu können bei schwankendem Boot und Motorvibrationen. Dafür hat man ein sehr weites Sehfeld.
Ditschi

blende8
06.12.2018, 12:06
Ich habe mir mal vor einigen Jahren alle möglichen Ferngläser angesehen und getestet.
Der Unterschied zwischen "billig/no name" und Markenglas ist schon deutlich.
Der Unterschied zwischen Markenglas und "Teuer"/Leica et al. war für mich praktisch nicht erkennbar.
Ich habe dann ein Pentax genommen. Damit bin ich sehr zufrieden.

DetlefT
06.12.2018, 13:16
Hallo, ich würde mal noch die Firma "Docter" mit ins Rennen schicken. Früher war das mal Zeiss Jena. Ich habe von denen ein Fernglas (7x40 B GA) welches ich seit ca. 35 Jahren benutze und immer noch sehr zufrieden bin. Scharfe Abbildung, so Robust, dass man damit Nägel einschlagen könnte (aber noch nie probiert) und immer dabei und verlässlich bei jedem Wetter. Das Design ist natürlich Geschmackssache. Ich kann Dir wirklich nur raten die entsprechenden Ferngläser in die Hand zu nehmen und mal durchzusehen. Wenn Du einmal durch ein gutes Fernglas durchgesehen hast wirst Du merken welches für deine Zwecke am besten geeignet ist. Ich weiß nicht ob das Auge auch so eine Art "Erinnerungsvermögen" hat, aber die Unterschiede werden in der oberen Preisklasse immer geringer. Aber denk auch dran, das ein Fernglas auch etwas wiegt. Meins ca 1 kg und das ist eigentlich genug wenn Du es den ganzen Tag am Hals hängen hast.

Lobo
06.12.2018, 15:00
Ich denke es ist schwierig den Unterschied von einem anständigen Glas zu einem aus der Oberklasse zu erkennen. Zumindest in der kurzen Zeit in der man in einem Fachgeschäft ist. Oft zeigen sich die Vorteile erst wenn man wirklich lange durch das Glas schauen muss. Vogel- bzw. Tierbeobachtung bzw Jagd wären da solche Fälle. Für ein Glas welches auf eine Wanderung mitgenommen wird, ist das nicht der entscheidende Faktor, weil man meist nur wenige Minuten durch schaut.

Wenn dir das Geld wirklich egal ist, dann würde ich auch zu den "großen drei" greifen. Falsch machen kann man damit eigentlich wenig. Die Gläser halten ein Leben lang, und der Wertverlust hält sich auch in Grenzen.

Für den gelegentlichen Gebrauch reicht IMHO auch ein gutes Glas der "Mittelklasse". Ich habe ein (älteres) 8x42 von Minox aus der BL Serie. Damit bin ich sehr zufrieden. ;-)

Grüße
Thomas

LihofDirk
06.12.2018, 15:45
Ich denke es ist schwierig den Unterschied von einem anständigen Glas zu einem aus der Oberklasse zu erkennen. Zumindest in der kurzen Zeit in der man in einem Fachgeschäft ist. Oft zeigen sich die Vorteile erst wenn man wirklich lange durch das Glas schauen muss. Vogel- bzw. Tierbeobachtung bzw Jagd wären da solche Fälle.


Oder bei schwierigen Licht Verhältnissen.
Ich habe im Fachgeschäft die Gläser mit vor die Tür nehmen können und dann in der beginnenden Dämmerung zwischen Adventsbeleuchtung und Kirchturmspitze hin und her gewechselt. Da waren dann schon Unterschiede erkennbar.

Ditschi
06.12.2018, 15:55
Ich hatte ein Leica 8X25, das ich meinem Sohn geschenkt habe. Es war mir zu klein und hat meine Augen zu sehr anstrengt.
Das nächst kleinere Glas gehört meiner Frau und ist ein 8x32 von Minox. Auch gut. Dann bekam ich einmal zum Geburtstag ein 8x42 von Docter Optics. Mein Steiner 7X50 Seeglas für`s Boot ist selbst gekauft, ebenso ein gebrauchtes, überholtes Zeiss 8x56 und ein neues Zeiss 8x56. Ich finde schon, daß sich die Zeiss -Optik recht deutlich positiv abhebt. Die Schärfe und Klarheit wird von den anderen Gläsern nicht erreicht. Trotz des Gewichtes greife ich auf meinen Streifzügen deshalb zumeist zum Zeiss, so daß das kleinere Docter leider ein Schattendasein fristet. Eigentlich schade drum, denn ein 8x42 ist eine handliche Größe und ein guter Kompromiss. Und schlecht ist das Docter für den Preis bestimmt nicht. Aber wenn man viel mit Ferngläsern unterwegs ist und einmal ein Spitzenglas kennt, fällt es schwer, zurückzustecken. Man merkt den Unterschied schon. Aufsteigen ist , vom Geld abgesehen, einfacher.
Ditschi

cast
06.12.2018, 17:50
Der hohe Preis ist nicht nur die Optik.
Verarbeitung, Mechanik und Service kosten Geld und sind mit eingepreist.
Außerdem geht ein 30 Jahre altes Zeiss vielleicht mal zum Service, ein 30 Jahre altes Mittelklasseglas vielleicht in den Müll.

Docter ist nur noch ein Name, die Firma die den Schuppen gekauft hat, nennt sich Noblex...

@ditschi. Marinegläser haben eine möglichst große AP um das beobachten auf schwankendem Grund zu erleichtern, hat nur indirekt mit 7fach zu tun.
Gab auch ein Zeiss Marineglas inn 6x42, ebenfalls 7mm AP.

Bambus
06.12.2018, 23:15
Wie angedeutet bin ich mit der Optik äußerst zufrieden und der Service ist auch gut. Die Qualität des Kunststoffes der Augenmuschel war bei meinem eine Schwachstelle, ich schätze es allerdings als einen Produktionsfehler eines teils der Serie ein, nicht als generelles Problem .

Was ich aber noch herausstellen möchte ist die mitgelieferte Tasche. Die hat mich beim Zeiss nicht überzeugt, zwar nicht wirklich schlecht aber weit von der Qualität des Glases und dem Qualitätsanspruch von/an Zeiss entfernt. Sowohl die Befestigung des Riemens als auch die sonstige Qualität ist einem Glas der 1000 € Klasse nicht angemessen. Ich würde es als brauchbares Zukaufteil einordnen, das halt mitzuliefern war, aber nicht als eine Tasche die für die erwartete Lebensdauer des Glases designed und gemacht wurde.

reinergeorg
07.12.2018, 10:22
Für die angedachten Einsatzzwecke bitte auch beachten, dass es ein wirklich wasserdichtes Glas sein sollte - nicht nur "spritzwassergeschützt" oder ähnliche blumige Werbebeschreibungen.

cast
07.12.2018, 10:22
Also hast du kein Zeiss Victory gekauft.

Vorallem Fingerweg von Zeiss Terra, Made in China, Conquest ist so naja.

Bambus
07.12.2018, 10:34
Wie in meinem ersten Beitrag vermerkt ist es ein Conquest. Von Terra war nie die Rede. Conquest als "naja" - kann man so sehen, muß aber nicht :cool:. Du hast da schon einen etwas extremen Ansatz...

Wie geschrieben, Optik sehr gut und das 8x42 hat auch eine ziemlich gute Lichtstärke, nicht nur von den Zahlenwerten 8x42 her sondern von der echten durchgelassenen Lichtmenge.
Das entsprechende Victory ist halt preislich eine ganz andere Liga. Der mehr als 4-fache Preis (ich konnte meines günstig bekommen) war mir die Unterschiede nicht mehr wert...

Bulli53
07.12.2018, 10:46
Mein 10 x 25 Zeissglas ist zum Wandern und reisen angenehm leicht und kompakt. Es hat neben der geringen Lichtstärke, die aber tags akzeptabel ist, für mich den Nachteil, dass es zu leicht ist. Nach einem strammen Marsch oder Aufstieg steigt der Puls. Das führt dazu, dass ein leichtes Glas verwackelt. Ein "vollformatiges" Glas z. 8 x 30 oder 42 mit einem Gewicht um oder über 500 Gramm liegt wesentlich ruhiger in der Hand, besonders wenn man unmittelbar aus der Bewegung heraus glast.
Das Gewicht von Jagdgläsern wurde bereits genannt, ein 7 x 5 Marine Glas liegt mit 1 KG und mehr Gewicht auch auf See ruhig in der Hand. Jäger und Mariner müssen ihre Gläser nicht stundenlang durchs Gebirge schleppen. Jäger im Gebirge nutzten trotzdem nicht ohne Grund nicht die kleinsten und leichtestens Gläser. Es wurde schon erwähnt, dass ein Glas dem Nutzter passen muss. Gepflegte, gute Optische GEräte halten Dein Leben lang.
Gute Markengläser kann man gebraucht kaufen. Vorsicht mit Militärgläsern, egal ob aus BW, NAVA oder sonstigen Beständen. Nicht immer hat der Verkäufer diese legal erworben. Mit diesen Teile wird auch nicht immer pfleglich umgegangen.

cast
07.12.2018, 11:20
Du hast da schon einen etwas extremen Ansatz...

Der TO auch.
Mein Zeiss Dialyt 8x56 ist jetzt ca 30 Jahre alt und wird auch noch mal so alt. Da relativieren sich Preise.

Ein Conquest HD 8x42 kostet rund einen 1000er, ein Victory SF rund das doppelte und nicht das vierfache.


Jäger im Gebirge nutzten trotzdem nicht ohne Grund nicht die kleinsten und leichtestens Gläser.


Jo, 7x42, 8x42 und 10x42. Nebenbei haben sie noch meist ein Spektiv dabei.

sjusovaren
07.12.2018, 12:23
Hab mich auch schon etwas umgehört und erfahren, daß man mit den Größen von 7x42, 8x42 oder 10x42 schon gut aufgestellt ist ?!

Kann man finde ich so pauschal nicht sagen. Hängt sehr von Deinem Einsatz an.
7x42 wäre mir für Vogelbeobachtung zu wenig.
8x42 wäre für meinen Geschmack unnötig schwer. Wie cast richtig sagte, bietet 8x32 am Tage nahezu die gleiche Leistung, bei merklich weniger Gewicht und Packmaß.
10x42 ist sicher ein Klassiker für die Vogelbeobachtung. Ich kenne aber auch exzellente Birder, die auf 8fach schwören. Wobei denen natürlich durch ihre Erfahrung oft schon ein weniger detailliertes Bild zur Artansprache reicht bzw. das Fernglas meist in Kombi mit einem Spektiv eingesetzt wird.
Meine Empfehlung für Dich wäre aber eine andere...

Ich persönlich nutze, wenn ich gezielt zur Vogelbeobachtung losziehe, auch ein Zeiss SF 10x42.
Mein vorheriges Swarovski EL 10x42 habe ich meiner Frau geschenkt. Insofern kenne ich beide.
Das Zeiss hält sich finde ich, trotz der fehlenden Fingermulden, etwas angenehmer (wobei ich nicht sagen kann, ob das nun am etwas geringeren Gewicht oder dem viel beworbenen, rückverlagerten Schwerpunkt liegt), und bietet zudem etwas mehr Sehfeld. Das fällt beides aber erst bei exzessivem Vogelkieken wirklich ins Gewicht.
Manche Details wie z.B. die Objektivschutzdeckel (lösen sich zu leicht) und die Augenmuscheln (verstellen sich ungewollt) nerven beim Zeiss, Die neue „schwarze“ Edition ist da aber evtl. verbessert. Hatte ich noch nicht in der Hand.

Im Auto immer dabei bzw. bei sonstigen Wanderungen ist ein Leica Ultravid 8x32.
Wie oben schon erwähnt, ist dieses einfach deutlich leichter und kompakter als die 42er. Das Leica ist da auch nochmal etwas kompakter als die Konkurrenzprodukte von Zeiss und Swarovski.

Grob würde ich persönlich sagen:
Zeiss = beste Optik (dabei geht es nicht um Schärfe, sondern Sehfeld, Farbtreue etc.)
Swarovski= praxistauglichstes Design (inzwischen bei den Topmodellen weitestgehend von der Konkurrenz kopiert, aber in den Detaillösungen wie Augenmuscheln, Schutzdeckel, Tragegurte etc. immer noch führend)
Leica = besonders kompakt

Wenn ich Dein Profil lese...


Einsatzgebiete für das Fernglas wären einfach ausgedrückt durch die Bank "Alles"... von Vogel und Tierbeobachtung, über Natur und Berge wäre also alles drin.
Das Fernglas selbst würde bei so mancher Wanderung dabei sein,

...würde ich Dir aus den genannten Gründen daher zu einem 8x32 der genannten Hersteller raten.
Nur 8fach, da 10x32 zu lichtschwach wird. Ist meiner Ansicht nach deshalb eine weniger tagliche Kombination. Wenn 10fach, dann sinnvollerweise mit 42er Objektiv. Damit wird das Fernglas aber eben auch deutlich schwerer und größer. Und 10x brauchst Du im Allroundeinsatz fast nie.
Also 8x32.

Bulli53
07.12.2018, 15:37
Ein Steiner 10x50 nutze ich am liebsten nur noch angestrichen oder aufgelegt.
Eine gute Kombi ist das kleine Zeiss plus ein olles CSSR Spektiv plus bean bag oder Stativ. 8 x. X ist ein guter Plan.
Der Kauf meines ersten Zeissglases stand in keinem Verhältnis zu meinem Einkommen. In der retrospektive würde ich es wieder tun. Viele Jahre Freude am Glas und ein hoher Nutzwert haben mich gelehrt, das das Glas preiswert war.

Herntrei
10.12.2018, 14:08
Hallo,
ich habe jahrelang für ornithologische Beobachtungen ein "Alpin"-Fernglas 10x50 von Optolith benutzt,
das mit ca. 500g sehr leicht und mit seiner Gummiarmierung sehr robust ist; die großen Augenmuscheln
sind gerade für Brillenträger ideal.Eigentlich eher für Beobachtungen vom Kajak aus habe ich mir erst ein Leitz "Trinovid" 10x25,dann das "Ultravid" 10x25 gekauft. Der Helligkeitsunterschied zwischen dem älteren " Trinovid " und dem
"Ultravid" ist deutlich.
Ein Vergleich mit dem 10x50 Optolith und dem "Ultravid" sprach ebenfalls für das "Ultravid".
Seitdem benutze ich nur noch das "Ultravid" für Naturbeobachtungen.
Seine großen Brillenokulare, seine Leichtigkeit, seine Wetterfestigkeit (gummiarmiert,wasserdruckdicht,unverlierbare
Okularkappen am Trageband fixiert) sind für geduldige Vogelbeobachtungen auch bei bedecktem Himmel ideal.

Quattro

Der Biber
19.01.2019, 11:23
Hallo,
aktuell schaut es so aus, daß Ich einen Jagd Und Waffenhändler in meiner Nähe (40 Km) gefunden habe, der sowohl Zeiss als auch Swarovski Ferngläser im Lieferprogramm hat.
Gestern habe Ich mich auf den Weg zu ihm gemacht und durfte die Ferngläser in die Hand nehmen und natürlich auch durchschauen (vor der Ladentüre).
Von Swarovski waren die Modelle EL und SLC und von Zeiss Victory SF, HT und Conquest vorhanden.

Aus der Verpackung heraus machten alle einen sehr hochwertigen und soliden Eindruck.
Auch beim Durchschauen der jeweiligen Gläser war Ich sehr begeistert.
Die Beratung war sehr gut und mir wurden die Vor und Nachteile der Ferngläser genannt und auch die Bauformen hervorragend erklärt.
Zeiss und Swarovski sind von der Optik gnadenlos geil. Beide Hersteller sind von der Schärfe gestochen scharf und auch glasklar wobei mir die allgemeine Abbildung und Farbtreue beim Swarovski besser gefallen hat.
Beim Zeiss kamen die Farben etwas kühler und unnatürlicher rüber.
Die Detaillösungen fand Ich beim Swarovski EL auch wesentlich schöner und besser gelöst und habe mich somit für das 8,5 x 42 entschieden.

Bambus
19.01.2019, 21:16
Beschreib mal, was du mit den Detaillösungen meinst. Bin da wirklich interessiert.

Der Foerster
20.01.2019, 13:58
Gute Wahl. Das Swarovski EL ist sicherlich eins der besten, wenn nicht das beste Glas auf dem Markt. Zusammen mit den Spitzenmodellen von Leica und Zeiss. In der Klasse gibt sich das allerdings nicht mehr viel und ist dann am Ende subjektives Empfinden (und da finde ich das Swaro EL am besten, allerdings nicht gut genug um meine Leica zu verkaufen;-) ).
Ich hätte für den Zweck allerdings ein 8x30 genommen. Ich habe seit kurzem ein 8x30 (von Leica) und bin echt begeistert wie lange das kleine Glas in der Dämmerung durchhält.
Wenn man kein spezielles Anwendungsgebiet hat (wie zB ein Jäger) ist das mMn das TOP Allround-Glas. Aber mit dem 42er machst Du natürlich auch nichts falsch (wenn Dich das Gewicht nicht stört) und Du hast noch eine super Dämmerungsreserve.

cast
20.01.2019, 19:09
Mir sagt das Zeiss SF mehr zu als das Swaro oder Leica Noctivid.
Da wären wir bei den Detaillösungen. Nach Wetzlar fahre ich ein Stündchen wenn ich den Service benötige, nach Österreich oder Portugal is8t es mir zu weit.

Ansonsten ist jedes Auge anders und jeder sollte durch die drei genannten schauen und seinen Seheindruck als Maßstab nehmen.
Bezgl 8x30 stimme ich dem Förster zu.

Der Biber
21.01.2019, 11:50
Mir sagt das Zeiss SF mehr zu als das Swaro oder Leica Noctivid.
Da wären wir bei den Detaillösungen. Nach Wetzlar fahre ich ein Stündchen wenn ich den Service benötige, nach Österreich oder Portugal is8t es mir zu weit.

Ansonsten ist jedes Auge anders und jeder sollte durch die drei genannten schauen und seinen Seheindruck als Maßstab nehmen.
Bezgl 8x30 stimme ich dem Förster zu.

Nach Absam (Tirol) wäre Ich auch 3 Std unterwegs.
Wäre der Hersteller, so wie bei Dir, auch bei mir in der Nähe und hätte ebenfalls nur 1 Std Anfahrt dorthin, so hätte Ich mich auch für den Hersteller entschieden.
Schon allein auch aus Sicht der regionalen Arbeitsplätze.

Zu den Detaillösungen:
Insgesamt hat mir die Haptik beim Swarovski besser gefallen.
Die Liebe im Detail fand Ich hier auch wesentlich gelungener.
Bei Swarovski wird der Trageriemen am Fernglas eingeclipst und ist drehbar, beim Zeiss wird dieser durch eine Öse gefädelt.
Erfüllt sicher auch seinen Zweck, aber die Tiroler haben sich hier einfach Gedanken gemacht.
Auch haben mir die fest angebrachten, einzelnen, Objektivabdeckungen beim Swaro besser gefallen.

Zeiss war mir von der Optik her beim Durchschauen zu kalt. Swarovski hatte hier das natürliche Abbild.

Bambus
21.01.2019, 13:36
Danke für Hinweise zu den Detaillösungen - das deckt sich mit meiner Erfahrung. Zeiss war für mich aus anderen Gründen äußerst attraktiv. Aber die Fädellösung für den Riemen und die Befestigung der Abdeckungen sind mir auch zu undurchdacht. Dazu kommt die Tasche, die ich dieser Geräteklasse nicht adäquat finde ;-).

Zur Verbesserung der Befestigung habe ich die Clips von PeakDesign genommen, eine "sehr erfreuliche Lösung", aber auch nicht billig.

Der Biber
21.01.2019, 13:44
Ich möchte hier das Zeiss natürlich nicht ins schlechte Licht rücken.
Das Victory SF ist ein Fernglas der Spitzenklasse.
Wäre die Darstellung beim Zeiss nicht so kalt gewesen, wäre meine Entscheidung deutlich schwerer gewesen.
Bei der Preisklasse schaut man halt gern auch noch auf kleinere Details, und da gibt sich Swarovski in vielen Punkten deutlich mehr Mühe.

Bambus
21.01.2019, 13:58
Nicht falsch verstehen, mein Glas (ist nur das Conquest) schätze ich sehr, an der Optik habe ICH nichts auszusetzen (so gut sind meine Augen nicht mehr) und die Mondfinsternis heute Morgen war beeindruckend zu sehen, aber die nicht-optimalen Detaillösungen mindern den Gesamteindruck halt ein wenig.
Das kühlere Bild sagte mir z.B durchaus zu.

Ditschi
21.01.2019, 15:14
Die Geschäcker sind verschieden. Ich schätze grade die eisklare Schärfe beim Zeiss Victory. Stimm aber, daß sowohl Leica als auch Swarovski etwas weicher und wärmer zeichnen sollen. Von Leica weiß ich es aus eigener Anschauung. Das sind Nuancen und es ist letztlich eine Geschmacksfrage, aber kein Fehler wie mangelnde Farbtreue.
Biber, Glückwunsch zum tollen Swarovski. Ob Fernglas von Svarowski, Zelt von Hilleberg, Schlafsack von WM -- neben dem hohen und dauerhaften Gebrauchswert vernichten derartige Spitzenprodukte die letzten Zweifel, .....ob man nicht besser hätte doch .....; daß halb so teuer nicht halb so schlecht ist ...; daß man mit der Wahl des Zweitbesten eigentlich keinen Unterschied merkt....usw. usw., was immer da kommt. Mag alles stimmen, was da immer so kommt, aber mit einem anerkannten Spitzenprodukt muß Du dich an so einer Diskussion nicht mehr beteiligen. Da einzige Problem ist, daß man erst einmal das Geld aufbringen muß.
Ditschi

cast
21.01.2019, 22:59
Ich finde die Ösen am Zeiss die bessere Lösung, das ist bombenfest auch nach den 30 Jahren die mein Dialyt alt ist und das im relativ rauhen und vorallem sehr häufigen Gebrauch.
Geclipste Kunststoffteile sind da nicht so mein Ding.

Blackbox
21.01.2019, 23:41
Danke für Hinweise zu den Detaillösungen - das deckt sich mit meiner Erfahrung. Zeiss war für mich aus anderen Gründen äußerst attraktiv. Aber die Fädellösung für den Riemen und die Befestigung der Abdeckungen sind mir auch zu undurchdacht.

Naja. Das kann man auch anders sehen. Die "Fädellösung" hat sich seit weit über 100 Jahren bewehrt und ist absolut sicher. Außerdem passen alle Riemen an alle Gläser. Die Swarovskimethode geht NICHT mit jedem Riemen und ich kenne Fälle, in denen die Clips sich einfach mal so lösten. Das hatte ich im letzten Sommer bei einem Swaro, und das ist kein Einzelfall. Bei meinen Zeiss oder Leica hatte ich so etwas in über 40 Jahren noch nie.

Mit anderen Worten: So elegant die Swarovskimethode auf den ersten Blick wirken mag, ich sehe da auch deutliche Nachteile. Zumal man ja durchaus argumentieren kann, dass Swarovski diese Methode nur eingeführt hat, um die Kunden an eigene Produkte zu binden.

Jedenfalls geht meine Abneigung gegen dieses Swarovskipatent mittlerweile so weit, dass, wenn bei mir irgendwann ein neues 8x32 fällig wird, Swarovski allein schon wegen dieser Befestigungsmethode draußen ist.

Der Biber
22.01.2019, 10:23
Die Geschäcker sind verschieden. Ich schätze grade die eisklare Schärfe beim Zeiss Victory. Stimm aber, daß sowohl Leica als auch Swarovski etwas weicher und wärmer zeichnen sollen.

Das Swarovski ist im Vergleich (so habe Ich das betrachtet) genauso eisklar-scharf wie das Victory, nur beim Zeiss habe Ich die natürliche Farbwiedergabe vermisst.

Der Biber
22.01.2019, 10:32
Ich finde die Ösen am Zeiss die bessere Lösung, das ist bombenfest auch nach den 30 Jahren die mein Dialyt alt ist und das im relativ rauhen und vorallem sehr häufigen Gebrauch.
Geclipste Kunststoffteile sind da nicht so mein Ding.

Da ist weder was geclipst, noch ist da was aus Kunststoff.

Der Trageriemen an meiner Canon EOS 5D MKIII ist identisch mit dem Trageriemen vom Zeiss.
Dort konnte Ich beobachten, daß sich der Riemen mit der Zeit durchfädelt.
Fädelt man allerdings das Riemenende nochmals durch diese Schnalle kann man das verhindern. Das langsame aber stetige durchscheuern des eingefädelten Riemens an der Öse kann Ich allerdings nicht aufhalten.

Der Biber
22.01.2019, 10:39
Naja. Das kann man auch anders sehen. Die "Fädellösung" hat sich seit weit über 100 Jahren bewehrt und ist absolut sicher. Außerdem passen alle Riemen an alle Gläser. Die Swarovskimethode geht NICHT mit jedem Riemen und ich kenne Fälle, in denen die Clips sich einfach mal so lösten. Das hatte ich im letzten Sommer bei einem Swaro, und das ist kein Einzelfall. Bei meinen Zeiss oder Leica hatte ich so etwas in über 40 Jahren noch nie.

Mit anderen Worten: So elegant die Swarovskimethode auf den ersten Blick wirken mag, ich sehe da auch deutliche Nachteile. Zumal man ja durchaus argumentieren kann, dass Swarovski diese Methode nur eingeführt hat, um die Kunden an eigene Produkte zu binden.

Jedenfalls geht meine Abneigung gegen dieses Swarovskipatent mittlerweile so weit, dass, wenn bei mir irgendwann ein neues 8x32 fällig wird, Swarovski allein schon wegen dieser Befestigungsmethode draußen ist.

Jeder hat hier natürlich seine eigenen Vorlieben und Geschmäcker, was solche Detaillösungen betrifft.
Veränderungen wird es immer und überall geben. Den Wandel der Zeit wird und kann niemand aufhalten.
Stillstand bedeutet Rückschritt.
Und wie würde deine Entscheidung sein, wenn andere Fernglashersteller wie Zeiss, Leica oder Andere ebenso eine solche Lösung anbieten würden, ja sogar die ersten am Markt gewesen wären ?!

Ditschi
22.01.2019, 10:46
Ein kleiner Disput um Begriffe: Scharf zeichen die Spitzengläser von Zeiss, Swarovski und Leica alle gleichermaßen. Farbtreu sind sie auch. Ich glaube, noch kein Fachmann hat dem Victory von Zeiss vorgeworfen, nicht farbtreu zu zeichen. Es gibt aber in den Charakteristika Unterschiede derart, daß Zeiss etwas kalt-klarer empfunden wird und Leica / Swarovski etwas weich-wärmer. Ich denke, daß ist es , was Biber meint und auch richtig empfindet. Da muß man sehen, was man persönlich lieber mag. Das dürfte beim menschlichen Auge nicht anders sein. Ob wir Farben alle gleich kalt oder gleich warm sehen, wissen wir nicht. Jeder kann ja nur aus sich selbst herausschauen. Wir werden das Glas bevorzugen, daß besser zum eigenen Sehempfinden paßt.
Ditschi

Shuya
22.01.2019, 11:08
Ich habe für Wanderungen etc. ein Leica Trinovid 10x25, das wirklich gut ist.
Die 10er Vergrößerung habe ich deshalb, weil ichs gebraucht für einen unschlagbaren Preis bekommen habe.
Als Universalglas für Wanderungen würde ich ein 8x25 nehmen.

Klar, wer nur mit nem Tagesrucksack oder ner kleinen Tasche unterwegs ist, kann auch ein 8x42 einpacken, aber fürs immer-dabeihaben sind die kleinen nicht zu verachten.

In den Bergen Gämsen und Steinböcke beobachten, Vögel schauen, alles klasse.
Einzige Einschränkung ist halt die Lichtstärke in der Dämmerung, aber den Kompromiss geht man bei Gewicht und Packmaß halt ein.

cast
22.01.2019, 22:39
Ein 8x30 ist die bessere Lösung, Kompromiss aus Gewicht und Dämmerungsleistung.

Shuya
24.01.2019, 14:36
Ein 8x30 ist die bessere Lösung, Kompromiss aus Gewicht und Dämmerungsleistung.
Optisch auf jeden Fall, aber wir kennen die genauen Einsatzpläne nicht.
Aufm Fahrrad oder im Auto würd ich mir auch nen 8x42 kaufen, in den Bergen denk ich über ein Monokular nach...
Jeder wie er die Priorität setzt.
Ein 8x25 wiegt keine 250g, ein 8x32 wiegt schon über 600g. Auf Rucksacktouren schon ne Ansage. Dafür kann ich 3 Tafeln Schoki mehr essen. :ignore:
Bei den namhaften Herstellern machst da sowieso kaum was verkehrt.