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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Digitalfotos sortieren bzw. organisieren



Thomas
03.11.2005, 18:05
Hi,

seit Anfang letzen Jahres sammeln sich nun schon meine Digitalfotos auf der Festplatte, es dürften so um die 14 Gigabyte sein.

Sortiert habe ich sie bisher softwareunabhängig in einer Ordnerhierarchie nach diesem Schema:

-Jahr
--Monat
---Datum&Titel
----01.jpg, 02.jpg, usw...

Das ist zwar eine Weile übersichtlich, aber ich muss nun doch immer öfter die Suchfunktion bemühen, um bestimmte Fotos schnell zu finden.

Wie macht ihr das? Gibt es eine komfortable (freie) Software, die das Organisieren vereinfacht?

Gruß, Thomas

dike
03.11.2005, 18:14
...Wie macht ihr das? Gibt es eine komfortable (freie) Software, die das Organisieren vereinfacht?

iPhoto auf dem Mac :bg: gibt es mit dem Rechner mit.

dike
:kaffee:

cd
03.11.2005, 18:26
Komfortabel ist ACDSee (http://www.acdsystems.com/products/acdsee/index), leider nicht frei. Man kann da jedem Bild zum Beispiel Stichworte zuordnen und das ganze wie eine Datenbank führen. Außerdem ist das Programm recht schnell und bietet auch noch einige Bearbeitungstools.

Ich meine auch schon ACDSee-ähnliche, freie Programme gesehen zu haben, allerdings weiß ich da nix genaues. Musst du mal danach googlen.

cd

Gwenny
03.11.2005, 18:30
Ich finde Picasa (http://picasa.google.com/index.html) ganz praktisch.

Gruß,
Gwenny

Thomas
03.11.2005, 19:50
iPhoto auf dem Mac :bg:
Nee, Mac ist mir zu cool. 8)


Ich finde Picasa ganz praktisch.
Hm, macht erstmal keinen schlechten Eindruck. Nur dass es ganz nach Google-Manier wieder schön spioniert (sagt meine Firewall) :-?
Werde es mal testen.

Danke


Thomas

derMac
03.11.2005, 20:31
Nee, Mac ist mir zu cool. 8)
Danke. 8)

iPhoto ist übrigens nicht so wahnsinnig toll. Wenn du deine Verzeichnisstruktur beibehalten willst ist vielleicht auch irfanview (http://www.irfanview.de/) nicht schlecht. Ich weiß aber nicht ob es Stichwortsuchen unterstützt.

Mac

Thomas
03.11.2005, 21:08
Danke.
:lol:

Hab übrigens Irfanview drauf, benutze es aber nur als Betrachter und Batchkonvertierer/-umbenenner. Wüsste jetzt spontan nicht, welche großartigen Organisationsfunktionen das bietet.

derMac
04.11.2005, 10:07
Hab übrigens Irfanview drauf, benutze es aber nur als Betrachter und Batchkonvertierer/-umbenenner. Wüsste jetzt spontan nicht, welche großartigen Organisationsfunktionen das bietet.
Keine, deswegen ja mein Hinweis. Aber als File-Browser sollte es ganz gut gehen. Kenn mich aber im Win-Bereich nicht so aus, wollte nur mein " 8) " loswerden. :wink:

Sehr gelobt wird aufm Mac (gibts auch für Win) iViewMedia (http://www.iview-multimedia.com/).

Mac

-wf-
04.11.2005, 18:41
fotostation 4.5 von fotoware ist die abgespeckte version von fotostation pro, welches von zeitungen und agenturen verwendet wird. das programm gibt es bei scannern und kameras oft als zugabe. einfache bildbearbeitungsfunktionen (beschnitt, kontrast, nachschärfen etc) sind auch integriert.

zoika
04.11.2005, 20:53
mir ist bisher auch iview am angenehmsten, gut ist auch noch tri-catalog oder cumulus, habe aber keine ahnung, inwieweit es die für windows gibt.
mit iphoto bin ich nie warm geworden.
eine gute adresse ist immer www.versiontracker.com, dort kann man nach betriebssystemen sortiert nach free-/shareware suchen und bekommt auch hinweise auf kommerzielle programme.

gruß zoika

papajoe
05.11.2005, 19:29
meine ordnerstruktur am muster:

fotos/outdoor/biken/051023_kernbergtour/
also thematisch sortiert soweit wies geht und dann nach 'veranstaltung'.
die namen der bilder bleiben so, wie sie die cam ausspuckt, der betrachter is eingestellt, dass er nach datum sortiert.

als betrachter benutze ich xnview.

komme so super klar.

bacchus
27.11.2005, 19:41
gut ist auch noch
[...] oder cumulus, habe aber keine ahnung, inwieweit es die für windows gibt.

cumulus gibt's für windoof. ist aber nicht frei. Dafür aber sehr mächtig, mit allem Schnickschnack, den mensch brauchen könnte. Ist prima für große Mediandatenbanken. Ich habs mal ne Zeit lang benutzt, dann wurde es mir eine Zeitlang zu aufwändig.

-bac

scout1
28.11.2005, 22:07
zum sortieren benütz ich amok exif sorter.

mein dateibaum sieht so aus:
2005_07_19-23_Wilder_Kaiser\2005_07_19-23_Wilder_Kaiser 002.jpg

kann mit amok aber beliebig eingestellt werden.
zum merfachumbenenen exif bearbeiten... Xnview.

panorama: hugin

skippy11
10.12.2005, 01:09
hi,

ich benutze zur archivierung ein komfortables adobe produkt.
kostenlos erhältlich unter http://www.adobe.de/support/downloads/psase3_download.html.

photos lassen sich taggen, heisst mit einem merkmal versehen.
so bleiben selbst grosse mengen fotos organisierbar.

Merry
21.12.2005, 14:52
hmm ist es nicht schoen wenn die suche mal funkioniert .. sonst haette ich naemlich nun auch noch son sret eroeffnet ..

acdc hab ich sogar aufm rechner .. werde mal austesten wir die verwaltund er bilder dot vonstatten geht .. in diesem sinne.. froehliche fotomotivjagd .. :D

Inukshuk
10.01.2006, 11:35
Hat schon jemand Adobe Lightroom (Beta) (http://labs.macromedia.com/technologies/lightroom/) ausprobiert? (Momentan nur für Mac, Windows Verion soll wohl folgen).

Trekkman
03.03.2006, 13:41
Adobe Lightroom scheint ja sehr umfangreich zu sein:

http://iblogging.de/2006/01/adobe_lightroom_im_test.php

Ich nutze seit gestern iViewMedia pro und bin begeistert.
Ist so genial wie iTunes.

Pedalschinder
04.09.2006, 17:36
Ich benutze iView (http://www.iview-multimedia.com/ ) auf all meinen Macs.

Ziehe es iPhoto vor, da ich noch obendrein viel zusätzliches mit meinen Fotos anfange...
iView ist genau das, was mich von der Benutzung von iPhoto immer noch ein wenig abgehalten hat.
iPhoto ist cool und macht einfach nur für Bilder seine Arbeit richtig gut, genau dafür ist es ja auch da, allerdings ist es in meinen Augen trotzdem ein ziemlicher Spezialist.
Ich mache viel mehr mit meinen Bildern.
Weit mehr, als nur sie hin und wieder mal in einem Bildbearbeitungsprogramm zu bearbeiten oder mal anzuschauen oder vor Publikum zu präsentieren.
Ich habe ursprünglich noch unter OS 9 (vor 6 Jahren) ebenso mit einer Art projektbezogenen Ordnerstruktur nach Datum sortiert gearbeitet, immer auch mit externen Platten und oft auch nicht lokal vorliegenden Files, auf deren Ordnung ich immer noch aufbauen kann.
iView ist äusserst unkompliziert mitgewachsen.
Zu meinen ganzen Bildern kommen ja in den entsprechenden Ordnern oft noch erklärende Texte, PDF´s, andere Informationen, in Form von irgendwelchen Dateiformaten, die ich auf einen Blick sehen können will, die mir aber iPhoto nicht unbedingt selbst darstellen oder öffnen kann, sodaß ich dann doch wieder das Programm verlassen muß und mir beispielsweise einen Film zu einer Bilderserie dann mit Quicktime oder VLC anschauen müßte, andere Formate ebenso...
Wäre nicht weiter schlimm, doch iView kann das alles in seinem eigenen Fenster, was ich inzwischen als sehr komfortabel empfinde.
Es kann durchaus auch sowas ähnliches wie Inhalte verwalten, naja, besser sollte ich sagen, es kann ein bischen aktualisieren, wenn man auch mal händisch was neues in den Ordner hinzufügt, oder sich eine Version eines Files ändert.
Für Projektbezogenes Arbeiten gibt es für mich nichts besseres, und alle Files zu einem Projekt bleiben auch zusammen.
Ein eigener Unterordner für z.B. kleinkomprimierte Versionen für´s Netz, wird von iView z.B. als solcher automatisch erkannt und auf Wunsch auch aktualisiert - genial! Ist auch für Kollegen einfacher, diese dann zu finden und auch das Archivieren wird nicht unnötig verkompliziert.
Eine Datenbank ist es aber nicht wirklich.
Dafür stellt es mir exakt meine Ordnerstruktur dar, in einem Fall habe ich hier einen (vor Jahren mal angelegten) iView-Katalog mit mittlerweile über 11000 Fotos in vielen Ordnern mit Unterordnern, 900 kurzen Filmclips, Multilayer-PSD´s, Vektorzeichnungen, mehrseitigen PDF´s, durch die iView auch seitenweise browsen kann, Flash, QTVR´s, alles, was das Herz begehrt, kann ich mir in diesem Programm durchsuchen, anderen präsentieren und geordnet halten, ohne, das es dabei lahm und träge würde.
Noch ein Vorteil: iView läuft anstandslos auch auf schwachen Rechnern und gibt es auch für Windows.

Wer nur gezielt auf Fotos anschauen und präsentieren und strukturieren wert legt, der ist mit iPhoto vermutlich ein wenig besser bedient, ist es doch bei allen aktuellen Mac´s dabei.
Ist so einfach wie iTunes und würde mir auch völlig genügen, wenn wie gesagt nicht meine anderen Belange wären...

Wer bei Bildern bleiben will, und auch die ganzen anderen Dateiformate nicht braucht, und wer damit leben kann, das eine Software einem seine mühsam selbstgeschaffene Ordnerstruktur neu sortiert, jedoch ein stärkeres Augenmerk auf Bearbeitung legt, wem iPhoto nicht mehr reicht und wem obendrein das Thema Raw-konvertierung und Versionierung ein Anliegen ist, der könnte sich, auch einen neuen Mac vorrausgesetzt, mal mit Aperture befassen ( http://www.apple.com/de/aperture/ ). Braucht aber einen wirklich starken Rechner, verfolgt einen absolut professionellen Ansatz, macht richtig Laune und kostet auch entsprechend...

Wer mit seinen Bildern in erster Linie professinonell arbeiten will, allerdings keinen Mac hat, dem sei noch Adobe´s Bridge (http://www.adobe.com/de/products/creativesuite/bridge.html ) empfohlen.
Ist ab der aktuellen Version 2 der Creative Suite dabei, und ähnelt ein wenig dem früheren Dateibrowser von Photoshop. Macht auf schwachen Computern aber auch keinen wirklichen Spaß, und dürfte für die meisten eher uninterressant sein, da nur in Kombination mit Bestandteilen der Suite zu haben -> teuer!!!

Wer wiederum noch mehr in die Richtung tendiert, einfach alles in einem Programm haben zu wollen, zum anschauen, um sich inspirieren zu lassen bei seiner Arbeit, und gleich mit was anderem aber dennoch am gleichen Projekt weiterarbeiten zu können, beispielsweise Tourenplanung oder Recherche, dem sei zwecks fröhlichem Information-Overkill noch DevonThink empfohlen - ich liebäugle schon sehr damit...

http://www.devon-technologies.com/

benedikt j.
04.09.2006, 17:40
Gibts denn solche Programme auch für Linux Distributionen?

Doctor D.
06.09.2006, 12:13
Gibts denn solche Programme auch für Linux Distributionen?

Da gibt's zum Beispiel Digikam (http://www.digikam.org/) für KDE. Damit kann man Fotos sortieren, taggen und mit Kommentaren oder einer Bewertung versehen. Enthält auch einen einfachen Editor zur Bildnachbearbeitung.

Gute Image Viewer gibt's wie Sand am Meer, z.B. GQView oder Gwenview. Arbeiten leider noch nicht wirklich gut mit den Bilddatenbanken ala Digikam zusammen. GQView hat AFAIK auch eine einfache Bilddatenbank eingebaut.

Olaf Bathke
06.09.2006, 12:20
Faststone: Schnell, kostenlos und stabil, wird immer weiter entwickelt.
http://www.faststone.org/

Wenn es etwas kosten darf, würde ich die Final Version von Adobe Lightroom abwarten. Mal sehen, was die dann so kann.

Falls Du dann demnächst bei überquellenden Festplatten zum Thema Datensicherung kommen solltest, dann empfehle ich Dir diese Aufzeichnung:

http://www.olafbathke.de/index.php?option=com_content&task=view&id=105&Itemid=48

Bis auf die Tatsache, dass ich aus Arbeitsrationalisierung und Datenmengenexplosion nunmehr auf DVD brenne, ist alles noch aktuell.

outdoorbaer
30.09.2006, 18:15
@Gwenny... versuche es jetzt auch mal mit Picasa, finde da aber keine möglichkeit festzulegen das bei der Umbenennung von mehreren Bildern die Zahlen 3 oder Mehrstellig aufgef. werden... z.B. 001,002,003...010,011...usw.
Mit den Zahlen 1,2,3,4,5... usw. können Programme wie z.B MAGIX Fotos auf CD & DVD 5.0 deLuxe nix anfangen die Importieren dann die Bilder völlig Durcheinander...1,10,100,101...2,20,200,201...3,30,300,301...
Vieleicht kann mir da ja wer helfen....

Roene
02.10.2006, 20:37
Ich benutze seit ein paar Wochen Adobe Lightroom. Finde das Programm vom "Workflow" (immer wieder diese Anglizismen) sehr gut, besonders fürs RAW-Format. Die Dateiverwaltung macht auf mich auch einen ordentlichen Eindruck. Und seit die BETA 4 draußen ist, lauft das Programm auch auf Windosen recht flott. Zu Picasa: Picasa ist wohl eher was für den "Consumer"-Bereich, Adobe Lightroom richtet sich doch eher an Profis (bin keiner, noch, haha).

Gruß, René.

Fjaellraev
03.10.2006, 17:08
@Gwenny... versuche es jetzt auch mal mit Picasa, finde da aber keine möglichkeit festzulegen das bei der Umbenennung von mehreren Bildern die Zahlen 3 oder Mehrstellig aufgef. werden... z.B. 001,002,003...010,011...usw.
Mit den Zahlen 1,2,3,4,5... usw. können Programme wie z.B MAGIX Fotos auf CD & DVD 5.0 deLuxe nix anfangen die Importieren dann die Bilder völlig Durcheinander...1,10,100,101...2,20,200,201...3,30,300,301...
Vieleicht kann mir da ja wer helfen....
Nimm dir IrfanView auf den Compi, da geht das mittels BatchUmbenennen problemlos Muster Name###

Gruss
Henning

der bauer
28.11.2008, 12:03
Komfortabel ist ACDSee (http://www.acdsystems.com/products/acdsee/index), leider nicht frei. Man kann da jedem Bild zum Beispiel Stichworte zuordnen und das ganze wie eine Datenbank führen. Außerdem ist das Programm recht schnell und bietet auch noch einige Bearbeitungstools.

Ich meine auch schon ACDSee-ähnliche, freie Programme gesehen zu haben, allerdings weiß ich da nix genaues. Musst du mal danach googlen.

cd

ich benutze ACDSee 5.0.1 und vermisse eigentlich keinerlei Funktionen, das gibt es schon seit einigen Jahren kostenlos.

Gruß Ole

Sneaker
28.11.2008, 12:53
ich nehm zum Verwalten Microsoft Expression Media (hieß früher iView Media Pro, bevor es aufgekauft wurde)

derjoe
28.11.2008, 16:00
wenn der Thread schon wiederbelebt wurde - arbeitet hier keiner mit einem Datenbanksystem???

Ich bin nämlich rigoros dagegen, mich an eine Software zu binden. Damit mache ich mich abhängig, "Plattformwechsel" bringen mitunter ein ganz schönes Chaos mit sich, und außerdem will ich eigentlich nach verschiedenen Kriterien suchen / anzeigen können. Mal ist Zeit ein Kriterium, mal der Kontinent, mal Personenkreise, eigene Bilder, nicht eigene Bilder... .

chrysostomos
28.11.2008, 16:13
wenn der Thread schon wiederbelebt wurde - arbeitet hier keiner mit einem Datenbanksystem???

Salve Joe!

Deshalb verwende ich Aperture. Alle meine Bilder sind in einem Verzeichnis abgelegt (wie bei iTunes) und werden über Datum, Ereignisse, beliebige Projekte oder Tags sortiert, ohne dass das ursprüngliche Verzeichnis angetastet wird. Mit Lightroom steht auch für die MS-Welt ein vergleichbares Produkt zur Verfügung.

Grüsse aus dem Süden

Marc

omnivagus
28.11.2008, 16:15
Tja, also ich arbeite zwar nicht mit einem Datenbanksystem, dafür aber mit IPCT-Tags für meine Fotos und die werden ja Plattformunabhängig von vielen Bildbearbeitungsprogrammen gelesen...

Das hat auch den Vorteil, das meine mit Aperture verwalteten Fotos auch in Bridge uä. einfach per Stichwort gefunden werden können.

kms
01.12.2008, 23:51
Ich denke, dass man sich vom Sortieren in einer traditionellen, hierarchischen Ordnerstruktur verabschieden muss. Die meisten von uns werden in ihrem Leben Zehntausende von Fotos machen. Wenn man da jemals etwas wiederfinden will, braucht man eine Datenbank, bei der egal ist, wie die Dateien auf der Platte liegen. Ich denke auch, dass man möglichst früh mit dem Aufbau der Datenbank anfangen muss, denn nach Tausenden von Bildern macht man sich nicht mehr die Mühe, nachträglich zu verschlagworten usw.

Bei Fotos kann man sich gut an das IPCT-Format halten. (Zusammen mit den Exifs hat man dann genug Suchkriterien.) Vorteil: Man ist unabhängig von einer spezifischen Software, was für die langfristige Archivierung nicht ganz unwichtig ist. IPCT und EXIF können verschiedene Programme lesen und verwalten. Ich selbst finde Lightroom sehr genial, auch wenn der Preis schockiert.

Moritz

Sneaker
02.12.2008, 08:25
wenn der Thread schon wiederbelebt wurde - arbeitet hier keiner mit einem Datenbanksystem???

Ich bin nämlich rigoros dagegen, mich an eine Software zu binden. Damit mache ich mich abhängig, "Plattformwechsel" bringen mitunter ein ganz schönes Chaos mit sich, und außerdem will ich eigentlich nach verschiedenen Kriterien suchen / anzeigen können. Mal ist Zeit ein Kriterium, mal der Kontinent, mal Personenkreise, eigene Bilder, nicht eigene Bilder... .

Expression Media arbeitet im Hintergrund mit einer "Datenbank" bzw einem/mehreren Katalogen. Du kannst einerseits die klassischen IPTC Tags verwenden, andererseits hast du Unmengen andere Felder zum Daten eingeben (und kannst dir acuh selbst neue anlegen), eigene Schlagwortbäume etc.
Danach kannst du natürlich auch Filtern etc.
Das ganze ließe sich zumindest als XML-Datei Exportieren zwecks Datenübernahme in ein anderes System.

Hubi
02.12.2008, 19:55
Also ich verwende Digikam (http://www.digikam.org) zum verwalten der Bilder und Bibble Pro (http://bibblelabs.com) für den RAW-Workflow.

Komm damit eigentlich schon lange sehr gut zurecht und kann es jedem der unter Linux arbeitet nur empfehlen!

westwood
01.01.2009, 14:19
Hi,
ich benutze unter Ubuntu das Programm gthumb.
Damit kann man schon was an den Bildern machen, so grundlegende Bearbeitungen halt. Außerdem hats eine Katalogfunktion und kann direkt auf CD schreiben.
Die eigentliche Bildsortierung mache ich über Dateinamen nach folgendem Schema:

2008-12-31_silvester_party01_sg.jpg
Das Datum vorne ist klar, dann halt die Aktion oder das Event und dann ein bischen Beschreibung dazu. SG ist mein Kürzel.
So sortiert jeder Dateibrowser ob Linux oder Windows direkt richtig nach Datum und über Dateisuche klappt auch die Suche nach einem Stichwort. Vollkommen programmunabhängig.
Lieben Gruß,

westwood

rumtreiberin
30.01.2009, 17:18
Da muß ich mich doch gleich mal dranhängen.

Ich bin gerade dabei auf Linux umzusteigen und mit F-spot das standardmäßig mit Ubuntu (und damit GNOME Desktop) kommt noch nicht so wirklich glücklich. Es nervt daß man in den Übersichten keine Möglichkeit hat außer den Tags auch die Dateinamen anzuzeigen und daß F-spot überzeugt ist keine Software zum Öffnen von RAW-Dateien zu kennen, obwohl in GIMP ein entsprechendes Plugin installiert ist und obendrein auch noch ein weiterer RAW-Bearbeiter existiert.

Bisher habe ich unter Windows im wesentlichen mit Ordnern und Unterordnern und wilden Dateinamen gearbeitet. Da von verschiedenen "Kameras" (Handy, zwei verschiedene Digicams, Scanner, am Rechner erstellte Screenshots und Standbilder aus Videos) in verschiedenen Formaten "Bilder" erstellt werden, hatte ich unter Windoof absolute Schwierigkeiten etwas zu finden das sich mit JPG, RAW, TIF, PNG und GIF versteht. Obendrein habe ich höchst undiszipliniert die Benennungsstrategie mehr als einmal geändert, also gibts keine eindeutige Systematik. Da es inzwischen so schlappe 25 bis 30GB Daten sind mit ungefähr 5000 einzelnen Dateien, von denen einige verschiedene Versionen des gleichen Bildes sind (unbearbeitet/original von der Kamera, zum Drucken vorbereitet, für Mail/Netz verkleinert, sonstwie bearbeitet) muß dringend was in Sachen Systematik passieren, sonst kann ich die Bilder genausogut löschen, weil es ewig dauert sie zu durchsuchen und das gewünschte zu finden.

Eine für mich geeignete Fotoverwaltung sollte also Tags vergeben und in die EXIF/IPTC-Dateien schreiben/lesen können, außer den Tags auch Dateinamen oder/und Speicherpfade mit anzeigen können, mit meinem wilden Dateiformats-Chaos zurechtkommen, möglichst einfach und komfortabel Dateien umbenennen. Fotobearbeitungsfunktionen im Sinn von schärfen, rote Augen und sonstigen Rummel sind nice to have aber kein Muß - da komm ich mit GIMP prima zurecht, schön wärs wenns eine Anbindung zu GIMP/RAWStudio im Kontextmenü gäbe. Der absolute Luxus wäre wenn das Programm sich auch noch halbwegs mit Videos versteht - nur im Sinn von im Verzeichnis mit anzeigen und beim Import von der kamera mitschleifen, F-spot erkennt nur Fotodateien und ignoriert die Videos (mov) völlig, so daß man beim Import von 50 Fotos und 3 kurzen Videosequenzen zwei Arbeitsschritte mit unterschiedlichen Programmen machen muß oder über den Dateimanager gehen muß.

Nach meinen bisherigen Recherchen kommen Gthumbs und digiKam in Frage, beim ersten habe ich noch nicht so wirklich raus wie der Funktionsumfang ist, das zweite ist eigentlich für KDE, da bin ich nicht klar ob das im vollen Umfang auf GNOME läuft. Wär schön wenn jemand damit Erfahrung hätte so daß ich besser einschätzen kann was/in welcher Reihenfolge ich ausprobieren sollte.

humankatapult
22.03.2009, 19:04
Ich arbeite ohne Programme für die Archivierung meiner digitalen Dateien. Eine anständige Ordnerstruktur mit sinnvoller Hierachie ist natürlich unabdingbar.

Bei mir sieht das wie folgt aus:

: Archiv/Fotos/ -> Event_XY ->
Roh
Tif
Web
eMail


Einmal im Monat spiegle ich die Platte auf eine Zweite, um ein kompletten Verlust meiner Daten zu vermeiden.

MikeTango
23.03.2009, 13:31
Und wo wir grad dabei sind, Dinge nach ihrem Dateinamen zu sortieren:

Früher, als ich noch klein war, hatte ich IrfanView. Irfanview kann eine tolle Stapelverarbeitung, damit ich alle Bilder auch noch als Version in 800*533 habe, direkt fürs web.

/
/Bilder
/2007
/2008
/2009
/01 Januar
/01 Neujahr
/Bilder800
/2007
/2008
/2009
/01 Januar
/01 Neujahr

etc. Da die Dateien alle eine Spalte "geändert am" haben, sortieren sie sich prima selbst. Bei Irfanview gibts eine checkbox "Originales Datum/Zeit behalten", die funktioniert bei Stapelverarbeitungen auch prima. Auch die Exif-Daten übernimmt Irfan fein ins neue 800*600 Bild, und es speichert auch direkt in der Verzeichnisstruktur aus der das Originalbild kommt, so das ich nichts mehr kopieren muss. Aus
/Bilder/undsoweiter/Bild.Bild wird
/Bilder800/undsoweiter/Bild800mal600.Bild
Exif Daten bleiben ganz, und auch der Timestamp ist original. Prima.

Das kann KEIN Programm in Linux, das ich kenne, und ich hab jetzt echt ne Menge durch. Gthumb, Gwenview, F-Spot, Xnview, ImageMagick, Gimp, GQview... you name it. Gibt es da irgendeine Lösung?