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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Günstiges Alltags- und Reiserad gesucht



Feurio
04.02.2018, 13:21
Hi,
nachdem ich mein ganzes bisheriges Leben lang eigentlich nur mit klapprigen alten Bahnhofsrädern unterwegs war, habe ich vor einiger Zeit ein schönes Centurion gebraucht erstanden und mich an den zupackenden Felgenbremsen, der gleitenden Schaltung und vor allem dem leise schnurrenden Leerlauf sehr erfreut. Leider war aber die Geometrie selbst für meine nicht gerade hühnenhaften 1,68 zu klein bzw. zu kurz, sodass ich mich schweren Herzens wieder von ihm getrennt habe.
Aber nun habe ich Blut geleckt und will ein vernünftiges Fahrrad. Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich, denn viel Ahnung habe ich nicht.

1. Einsatzzweck wären alles von kurzen und mittleren Fahrten im Alltag (z.T. mit Kinderanhänger) bis hin zum seltenen aber möglichen Fahrradurlaub quer durch Europa.
2. Auf Straßen und Feld- bzw. Forstwegen, also Kies/Schotterwege in besserem Zustand.
3. Wichtig wäre mir dass es robust und möglichst wartungsarm ist.
4. Außerdem habe ich mir preislich einen Tausi (1.000 €) als - wohl auch variable - Preisgrenze gesetzt.

Soweit ich das Feld bisher überblicke, wäre wohl ein Stahlrahmen perfekt; durch meine Preisgrenze kommt nur eine Kettenschaltung in Frage, ich weiß aber nicht welche hier besonders wartungsarm ist bzw. wie die sich sonst unterscheiden. XT ist preislich kaum drin, wobei das wie gesagt nicht in Stein gemeißelt ist. V-Brakes würden es denke ich wohl auch tun, auch wenn ich viel gutes über hydraulische Felgenbremsen gelesen habe.
Worüber ich mir noch gar nicht im klaren bin, ist ob ich gerne einen Rennlenker hätte. Ein paar hübsche Randonneure habe ich schon entdeckt, auch wenn die eigentlich alle bei ca. 1.500 €liegen. Ich werde demnächst zum Fahrradhändler gehen und ein bisschen Probe fahren (wobei die hier alle nur noch E-Bikes zu haben scheinen).

Was würdet ihr mir raten?

AliciaK
04.02.2018, 14:25
Ich würde nie wieder ein Rad ohne (hydraulische) Scheibenbremse fahren wollen, Rennräder mal aussen vor. Ich fuhr an meinem alten Reiserad V-Brakes und jetzt am neuen Scheibe und erachte das als die mit Abstand grösste Verbesserung.

Rennlenker: Ich fahre auf den kürzeren Reisen oft sehr sportlich und kann dank viel Rennrad-Training auch längere Zeit im Unterlenker fahren bei starkem Gegenwind. Wenn du das nicht kannst, erübrigt sich es sich aus meiner Sicht bereits. Du schränkst dich mit einem RR Lenker nur unnötig ein bei der Übersetzung, da hinten irgendwo bei 32 Zähnen Schluss ist bei RR Schaltungen. Auf langen Reisen oder mit Kinderanhänger können kleine Übersetzungen (bzw. Untersetzungen) mMn Gold Wert sein. Kommt aber sicher auch auf die Topografie, Gepäck und Fitness drauf an.

Ich würde das Geld nicht in eine teure Schaltgruppe investieren. SLX bzw. die hydraulische 105 sind bereits sehr gute Gruppen und ich bin damit zufrieden. Am Rennrad fahre ich Ultegra nur weil es auf Stufe 105 keine elektrische Gruppe gibt, sonst würde ich auch da die günstigere Variante fahren. Ich bin der Meinung, dass man mehr davon hat, wenn man das Geld statt in die Schaltgruppe in gute Taschen, Navi, hochwertige Radschuhe, Sattel usw. investiert.

Ahnender
04.02.2018, 14:49
Du schränkst dich mit einem RR Lenker nur unnötig ein bei der Übersetzung, da hinten irgendwo bei 32 Zähnen Schluss ist bei RR Schaltungen.

Abgesehen davon, dass man auch nen MTB-Schaltwerk nehmen kann, wüsste ich nicht, was man mit 34:32 bei Compactkurbel vorne, nicht hochkommt.

windriver
04.02.2018, 15:20
wüsste ich nicht, was man mit 34:32 bei Compactkurbel vorne, nicht hochkommt.

Da wüsste ich ne ganze Menge , wo ich mit Gepäck und/oder Anhänger mit der Übersetzung keinen Spass mehr hätte ;-) . Deshalb habe ich am Reiserad 24:32 und an den MTBs 22:34 .

MfG; windriver

AliciaK
04.02.2018, 15:26
Ich denke er will ein Komplettrad und nicht selber eins auf oder umbauen. Bei 11-fach sollte es zudem ohne Basteln nicht gehen oder?

Mit 34/32 kommt man mit Gepäck oder Anhänger vielleicht schon überall hoch, die Frage ist halt, wie man dann oben beieinander ist und ob es sinnvoll ist, auf längeren Touren sich in so einen Zustand zu fahren.

windriver
04.02.2018, 15:33
3. Wichtig wäre mir dass es robust und möglichst wartungsarm ist.

Was würdet ihr mir raten?

Prioritäten ändern , mehr Wert auf die Bremsen ( hydr. Felgen- oder Scheibenbremsen ) weniger auf die Schaltgruppe . Da dürfte es ab Shimano Deore ( ohne LX oder XT) gut genug sein . Funktionell nehmen sich die Gruppen nicht so viel , evtl. dann beim ersten Kette-und Ritzeltausch auf höherwertiges tauschen . Schalthebel , Schaltung selber sind kaum kaputtzubekommen .
Am wichtigsten : PROBEFAHREN !! und das nicht nur eine Runde um den Block .

MfG, windriver

Feurio
04.02.2018, 16:08
mh, interessant. Mir schien eine hydraulische Bremse eher zu technisch und schwierig in der Wartung zu sein gegenüber simplen mechanischen V-Brakes. Gut, die hydraulische Felgenbremse soll ja mega wartungsarm sein, aber Scheibenbremsen ggü bin ich skeptisch. Wenn sich da was verzieht hat man so ein Gefummel, das nervt mich am MTB schon. Aber vielleicht hab ich den Dreh auch einfach noch nicht raus.

Beim Stahlrahmen würdet ihr mich also bekräftigen?

Habt ihr Tipps für bestimmte Hersteller/Modelle?
Bisher habe ich eigentlich nur Fahrradmanufaktur (wäre dann wohl T500, ist aber V-Brake oder Scheibe), Poison und Böttcher im Auge.

windriver
04.02.2018, 16:25
Gut, die hydraulische Felgenbremse soll ja mega wartungsarm sein,

Die Magura HS sind für mich DIE Sorglosbremse , von der nervigen Erstmontage mal abgesehen . Anschrauben , Einstellen , Vergessen .
Hydr. Scheibenbremsen sind halt einfach bremskraftmässig eine ganz andere Liga , da kommen auch gut eingestellte Felgenbremsen nicht ran . Ob man's braucht , muss man selber wissen .
Ich habe bei unseren Rädern alle Bremstypen im Einsatz . Wenn Wartungsarmut 1.Priorität ist , würde ich Magura HS nehmen .

MfG, windriver

Ultraheavy
04.02.2018, 20:09
https://www.giant-bicycles.com/de/toughroad-slr-1-2016
Saumäßig robust, exzellente Leichtreifen, das kann ordentlich was ab.
Schaltung und Bremsen sind gut, kann man immer noch verbessern.
Da ganze Zuggeraffel ist nicht im Ramen versteckt, sondern außenliegend.
Bin selbst 170 cm und Sitzriese, mir paßt M ganz gut.
Unbedingt SQLabs 711er Griffe dranmachen, bei mir in Größe S.
Den Sattel habe ich nach der ersten Tour gegen einen SQLabs 610 getauscht.
Die Kurbel von 42/28 auf 44/22 geändert.
Und auch sonst ist das nicht mehr ganz Original.:bg:

https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/20180121120645.JPG

DerNeueHeiko
04.02.2018, 21:28
Die Magura HS sind für mich DIE Sorglosbremse , von der nervigen Erstmontage mal abgesehen . Anschrauben , Einstellen , Vergessen .

Seh ich auch so. Hab mich am alten Rad mit Cantilever-Bremsen rumgeärgert, am neuen Rad hab ich vor zehn Jahren V-Brakes verbaut, die nach nem halben Jahr Scheiße waren, die ich trotz permanenter Einstellerei nicht wieder so hinbekommen habe wie am Anfang und die ich nach einem Jahr gegen HS33 getauscht hab. Seitdem keine Probleme mehr, nur ab und zu Bremsbeläge wechseln :)

Stahlrahmen ist auch gut, mag ich sehr - vor 10 Jahren, als ich mein Rad gebaut hab, war Fort Intec der Rahmen der Wahl, wichtig waren mir die Gewinde für Frontgepäckträger an der Gabel.

Shimano ab Deore scheint mir auch sinnvoll, wenns mal mit Anhänger bergauf und mal ohne Anhänger bergab gehen soll, gerne auch noch dreifach vorne. Dazu der "nicht ganz billige" Shimano-Nabendynamo (...71 oder ...72 oder wie der gerade heißt), Hohlkammerfelgen (gibts noch andere?) und LED-Scheinwerfer - das war nach den HS33 die zweite Offenbarung, die ich mit dem Rad erlebt hab (bei mir ein iQ cyo) und es wird ein schönes, relativ pflegeleichtes Rad.

Auch wenn ich heute ehrlich gesagt mit der Alfine 11-Gang-Nabe flirte, um mir die Pflege noch ein wenig einfacher zu machen :D

MfG, Heiko

Torres
04.02.2018, 21:34
Mein Votum auch für die Magura HS (die hab ich sogar am Tretroller nachgerüstet) und


PROBEFAHREN !! und das nicht nur eine Runde um den Block .

hier kann ich nur ganz klar zustimmen. Ich bin viele Mal um den Block gefahren, dass das Rad nicht passt, habe ich erst nach 35 km gemerkt, da war es schon zu spät. Also wirklich ein Wochenende lang Probe fahren! Von Fahrradmanufaktur habe ich nur Gutes gehört, wer die führt, wird auch Alternativen haben. Lass Dir Zeit, eilt ja nicht.

woodcutter
04.02.2018, 22:00
Worüber ich mir noch gar nicht im klaren bin, ist ob ich gerne einen Rennlenker hätte. Ein paar hübsche Randonneure habe ich schon entdeckt, auch wenn die eigentlich alle bei ca. 1.500 €liegen. Ich werde demnächst zum Fahrradhändler gehen und ein bisschen Probe fahren (wobei die hier alle nur noch E-Bikes zu haben scheinen).

Was würdet ihr mir raten?

Steifer Rahmen, fahre selbst CroMolly und Alu, ich finde Alu völlig i.O.
Kleine Räder (26 Zoll, zumindest probefahren, auf Lenkgeometrie achten)
Dicke Reifen > aufpassen bei der Rahmenwahl bzw. Innendurchmesser der Gabel
Magura auf jeden Fall ;-)

Verzicht auf Federung spart Gewicht ... des Weiteren >
bequemer Sattel
hochwertige Träger Systeme
Schaltung eben nicht die billigste, wer viel fährt sollte sie selber warten können, deswegen gleich ins Budget einplanen: was kosten Ersatz Kettenblätter, Ritzel, Kette, Schaltzüge und vor allem gibt es in der erforderlichen Größe alternative=günstige Anbieter

janhimp
04.02.2018, 22:12
Moin!
Für die benötigten Rahmenmasse & -winkel gibt es sehr gut funktionierende "Massnehmrahmen", und wenn das neue Rad wirklich maximal pflegeleicht sein soll, würde ICH eine Nabenschaltung plus Zahnriemen bevorzugen.
Mit freundlichem Gruss,
Janhimp

Feurio
04.02.2018, 22:22
@Woodcutter: die Frage, ob 26 oder 28 habe ich auch noch nicht ganz durch... bisher bin ich eher schmalere Reifen auf 28er gefahren und fürchte mich dann auf dem 26er sehr lahmarschig zu fühlen.

@janhimp: das wird mein Budget halt nicht hergeben fürchte ich.

@alle: das mit dem PROBEFAHREN ist halt so eine Sache. Klar werde ich zum bestsortierten Radladen in der Gegend schauen und mich da erst einmal umsehen. Aber wenn ich von Komponenten etc. z.B. ein Poison Rad am interessantesten finde, dann hilft mir das testen vom VSF wenig. Was weiß ich über deren Geometrie. :roll:

Edit:
So um mal etwas in den Raum zu werfen: gerade gefällt mir z.B. das Böttcher Traffic (http://www.boettcher-fahrraeder.de/fahrrad/14/b%C3%B6ttcher_traffic); mit Deore und Magura wäre das für 1200 zu haben.

LihofDirk
04.02.2018, 22:50
26 Zoll Reifen gibt es recht flotte. Und dank der Mountainbikewelle sind Erstzschläuche und Mäntel eher verfügbar als gescheite Reisereifen in 28 Zoll.
Zum Thema Probefahrt: mein Fahrradhändler bietet in den ersten 14 Tagen einen kostenlosen Tausch von Lenker und Vorbau, wenn es nicht passt. Frag da mal beim Kauf nach, der Service ist mehr wert als etwas Rabatt.

Ebenso konnte ich beim Kauf vom Fahrradmanufaktur für wenig Aufpreis die Magura statt V Brake bekommen. Wie schon geschrieben wurde: ausser Belagwechsel keine Arbeit. Die Bremsleistung auch mit Reisegepäck oder Anhänger mit mehreren Getränkekästen mehr als ausreichend.

Bei Dauernutzung und ungefedertem Rad würde ich immer einen Stahlramen gegenüber einem Alurahmen bevorzugen, der dämpft die feinen Vibrationen besser. Ist also komfortabler.

Harry
04.02.2018, 23:04
Ich hab mir für solche Touren ja damals das Surly aufgebaut mit hs 33 und xt
https://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/DSC01787.JPG (https://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=23711&title=harrys-reiserenntrecker-surly-lht&cat=500)

Als Reisehobel nicht verkehrt, jedoch würde ich jetzt beim Kindertransport mit dem Trailergespann auch auf Disc und Nabenschaltung gehen, sowie 29" ala 50x 622 reifengrösse
salsa fargo

Als Reiserad hat sich hier das Radon TLS von Anja nicht schlecht gemacht.
Allerdings alu, schön steif.
https://www.radon-bikes.de/trekking-cross/trekking/

windriver
04.02.2018, 23:10
@Woodcutter: die Frage, ob 26 oder 28 habe ich auch noch nicht ganz durch... bisher bin ich eher schmalere Reifen auf 28er gefahren und fürchte mich dann auf dem 26er sehr lahmarschig zu fühlen.

Falsch

Bei vergleichbarer Bereifung , Felgen etc. wird sich das 26er im Alltag sogar schneller anfühlen ! Die kleineren Laufräder sind einfach leichter zu beschleunigen , das Rad wird spritziger . Auf langer Strecke , bei konstanter Geschwindigkeit und schlechter Fahrbahnoberfläche sind grosse Laufräder im Vorteil .

MfG, windriver

Harry
04.02.2018, 23:15
Bei vergleichbarer Bereifung , Felgen etc. wird sich das 26er im Alltag sogar schneller anfühlen ! Die kleineren Laufräder sind einfach leichter zu beschleunigen , das Rad wird spritziger . Auf langer Strecke , bei konstanter Geschwindigkeit und schlechter Fahrbahnoberfläche sind grosse Laufräder im Vorteil .

MfG, windriver


jep, das habe ich so auch schon feststellen dürfen mit meinem 26"

LihofDirk
04.02.2018, 23:40
jep, das habe ich so auch schon feststellen dürfen mit meinem 26"

Ich hab mich ja nicht getraut, es zu schreiben ...

Wobei es natürlich immer von Profil und Reifenbreite abhängt. Und auf dem Reiserad muss halt etwas mehr Grip sein, nicht das ich bergauf wegen mangelndem Grip schieben muss.
Auf dem Reiserad den Schwalbe Marathon Plus Tour in 26x2.00
Auf dem Flatbar den Schwalbe Marathon in 28x1.10
Klar, letzteres ist auf perfektem Asphalt schneller, ersteres auf Feldwegen. Im Alltag habe ich den Eindruck, das Reiserad ist flotter, obwohl schwerer.

Pfad-Finder
05.02.2018, 14:47
...Einsatzzweck wären alles von kurzen und mittleren Fahrten im Alltag (z.T. mit Kinderanhänger) bis hin zum seltenen aber möglichen Fahrradurlaub quer durch Europa...

Definiere "Europa"! Falls schon CZ/PL/SK/HU dazugehören, dann würde ich schaltungs- und bremsenseitig alles möglichst simpel halten (keine Hydraulik, Felgenbremse, keine Super-Super-Schaltung) und auf 26-MTB setzen. Für das Brot- und Butter-Zeug von Shim... gibt es nämlich notfalls auch ohne Probleme Ersatzteile in den Fahrradläden der Kleinstädte.

Nebenbei ist dann auch der Anreiz zum "zahlungslosen Wohlstandsausgleich" etwas geringer. :cool:

Feurio
05.02.2018, 17:32
Also...

Wie ich mich so umschaue gibt es in meinem Preissegment nicht viele 26 Zoll Trekkingräder mit Stahlrahmen.
1. VSF TX-400
2. Böttcher Traffic
3. Poison Morphin Tourer

Ich schneie bald mal beim Händler vorbei, aber der hat wenn dann auch nur die T-Reihe von VSF. Wie soll ich das mit dem Probefahren nur machen?
Immerhin, ein Tx-400 von 2017 gäbe es um einen Tausi im Internet...

lina
05.02.2018, 17:36
1. = *allthumbsup* :bg:

Harry
05.02.2018, 17:51
oder intec

http://www.meilenweit.net/shop/product_info.php?products_id=99888

lina
05.02.2018, 17:52
Kommt auch auf die Geometrie an, probefahren ist erforderlich. Ich habe z.B. festgestellt, dass die Oberrohrlänge bei Hartje bei der selben Rahmenhöhe kürzer ist als bei VSF.

Enja
05.02.2018, 18:36
Stimmt. Ich würde mir nichts zulegen, womit ich im Pannenfall nicht selber zurechtkomme. Also auch kein Gedöns, für das man nicht überall Ersatz kriegt. Alu und Stahl. Hm. Habe ich beides. Ich finde das Stahlrad schicker. Aber vom Fahren her ist beides in Ordnung.

Ich habe mir so lange günstige Gebrauchträder ge- und wieder verkauft, bis ich wusste, was ich wollte. An speziellen Teilen, wie etwa dem für mich besten Sattel habe ich noch länger ausprobiert.

xt habe ich überall dran. Will aber jetzt davon ab. Teuer, wobei der Vorteil im geringeren Gewicht liegt. Weiter nichts. Und das in kaum nennenswerter Weise.

Sind die 26er nicht durch? Die gibt es doch kaum noch? Also in neu?

derray
05.02.2018, 18:45
Bei der letzten Critical Mass kam bei uns eine Frage auf, die niemand so richtig beantworten konnte:

Was spricht eigentlich gegen eine gute alte Shimano nexus 7 oder die Kombi aus 3 x Torpedo3gang oder 3 x Sachs5Gang?

Die Torpedos und Sachsdinger waren früher (aus meiner Erinnerung) ja komplett wartungsfrei. Mit drei zusätzlichen Blättern vorne sollte das auch genug Gänge ergeben.

mfg
der Ray

Torres
05.02.2018, 19:08
Die Nexus ist mir zweimal gebrochen. Die hat die dauerhafte Belastung des Fahrens unter Vollast nicht ausgehalten. Wurde dann die Rohloff, seither ist Ruhe. Wäre hier natürlich zu teuer.

windriver
05.02.2018, 19:26
Bei der letzten Critical Mass kam bei uns eine Frage auf, die niemand so richtig beantworten konnte:

Was spricht eigentlich gegen eine gute alte Shimano nexus 7 oder die Kombi aus 3 x Torpedo3gang oder 3 x Sachs5Gang?

Die Torpedos und Sachsdinger waren früher (aus meiner Erinnerung) ja komplett wartungsfrei. Mit drei zusätzlichen Blättern vorne sollte das auch genug Gänge ergeben.

mfg
der Ray

Wenn kleinere Kettenblätter als die orginalen verbaut werden , wird die in die Nabe eingeleitete Kraft zu gross . Das hohe Drehmoment verkraftet das Nabengetriebe nicht . Das ist zumindest die Auskunft der Hersteller . Schnellere Gänge sollten aber machbar sein .
Dann lieber die Dualdrive von Sram , finde ich die sinnvollere Lösung .
MfG,windriver

ranunkelruebe
05.02.2018, 19:57
ich bin ja JAHRELANG Kettenschaltung gefahren.
Zur Zeit fahre ich eher zufällig eine Schrottmöhre mit Nabenschaltung (Pentasport :-) ), und seitdem kann ich sagen: Ich will nicht wieder zur Kette zurück.
Klar, auf Weltreise durch Was-weiß-ich-wo mag eine Kettenschlatung Vorteile bieten, aber ich fahre einen GROSSTEIL meiner Kilometer im Kölner Stadtverkehr, und ab und zu mal 'ne Radreise im deutschen Flachland.
Da kann die Nabenschaltung ihre Vorteile komplett ausspielen.
Klar, auf Radreise hängt mich mein Sohn an jedem Berg ab, aber ich kann mich ja immer damit rausreden, dass ich noch ein Kleinkind und das Gepäck für 3 Leute auf dem Rad hab ;-)

Feurio
05.02.2018, 20:15
Kommt auch auf die Geometrie an, probefahren ist erforderlich. Ich habe z.B. festgestellt, dass die Oberrohrlänge bei Hartje bei der selben Rahmenhöhe kürzer ist als bei VSF.

Das mit dem Probefahren leuchtet mir ja vollends ein, nur wie soll ich das anstellen? Die in Frage kommenden Hersteller führt niemand zugleich, höchstens dass einen davon - und dann sind die ungewöhnlichen 26er auch nicht unbedingt auf Lager.
Gibt es im Großraum München einen entsprechend sortierten Fahrradladen für solche vielleicht doch eher speziellen Wünsche? Ich kenn mich da nicht aus...

Vier Händler anzupeilen, vier verschiedene Räder (jeweils über 35 km, wie Torres meint) probefahren... das halte ich für völlig illusorisch. Selbst wenn ich die Zeit aufbringen könnte, wüsste ich am Ende der Tage wahrscheinlich nicht mehr so genau welche Geometrie jetzt am Besten war. :roll:

Torres
05.02.2018, 20:31
Besser, als nen Tausi in den Sand zu setzen. Meist merkst Du aber schnell, ob was passt. Was passt, kannst Du dann Probe radeln. Nimm jemanden mit, manchmal sieht derjenige von außen mehr, als Du.

Pfad-Finder
05.02.2018, 23:00
Dann kauf Dir ein gebrauchtes 26er für 250 oder 350, dann haste wenigstens keinen Tausender in den Sand gesetzt. Mein letztes "neues" Rad habe 1997 gekauft, von einer anßtändigen deutschen Firma (799 DM). 2002 war der zweite Rahmen im Dutt, 2008 war das Rad restlos "um". Mein 2005 für 250 Euro gekauftes Gebraucht-MTB (Diamant) läuft immer noch und macht sogar noch Reisen. Zugegebenermaßen ist außer dem Rahmen kaum noch etwas original. Das Zweitrad (Stevens 26er MTB) hat 350 gebraucht gekostet.

DerNeueHeiko
05.02.2018, 23:18
xt habe ich überall dran. Will aber jetzt davon ab. Teuer, wobei der Vorteil im geringeren Gewicht liegt. Weiter nichts. Und das in kaum nennenswerter Weise.

Kommt drauf an, wobei. Gewicht ist mir auch herzlich egal (bei solchen Verschleißteilen) aber mein XT-Schaltwerk hat jetzt schon länger gehalten als das alte Alivio (hieß es glaub ich) und auch die XT-Schalthebel schalten noch sauber, wo bei den alten schon beide Rückholfedern gebrochen waren... dito die Hinterradnabe, und der Nabendynamo lebt auch schon länger als die alte Vorderradnabe.


Bei der letzten Critical Mass kam bei uns eine Frage auf, die niemand so richtig beantworten konnte:

Was spricht eigentlich gegen eine gute alte Shimano nexus 7 oder die Kombi aus 3 x Torpedo3gang oder 3 x Sachs5Gang?

Kombiniert IMHO die Nachteile beider Schaltungen ;) Von der Nabenschaltung hast du "komische" Gangsprünge und die geringere Drehmoment-Stabilität, von der Kettenschaltung die Einstellerei, die springende Kettenlinie (die es schwieriger macht, einen vernünftigen Kettenschutz anzubringen) und die Notwendigkeit, einen Kettenlängenausgleich anzubringen, und die fehlende Rücktrittbremsmöglichkeit (zumindest für ein Alltagsrad ganz nett und wartungsarm)

Und dann die Frage: Eine 11-Gang-Nabe kostet "ab Lager" 350 Euro, wieviel preisliche Luft ist da für eine Sonderlösung? 3-Gang-Nabe für 50 Euro, Schaltwerk für 100 Euro, Kassette?

Aber tatsächlich war sowas eine Zeitlang sehr verbreitet, meist allerdings mit Schaltwerk, 7-8-9fach-Kassette (das Schaltwerk macht dann auch gleich den Kettenlängenausgleich) und 3fach-Nabe - gibts auch heute noch, unter dem Stichwort SRAM Dual Drive: http://www.utopia-velo.de/fileadmin/system/statisch/pdf/Schaltungen.pdf

MfG, Heiko

gaudimax
12.02.2018, 17:07
Vom 21.-25. Februar findet nächste Woche die f.re.e (https://www.free-muenchen.de/index.html) auf der Münchner Messe statt. Dort gibt es u.a. eine Halle mit dem Schwerpunkt Fahrrad. Reiseräder sind zwar eher vereinzelt dort zu finden, vielleicht aber trotzdem ein Grund einmal dort vorbei zu schauen. Die meisten Räder können auf mehreren Parcours probegefahren werden.

derray
12.02.2018, 18:43
Wenn kleinere Kettenblätter als die orginalen verbaut werden ...


Kombiniert IMHO die Nachteile beider Schaltungen ;) ...

Danke für die Antworten! Klingt logisch. :oldman:

mfg
der Ray

godfligher
12.02.2018, 18:53
Hallo
Ich würde nichts kaufen, was nicht einen Tag lang zur Probe gefahren wurde. Zumindest bei einem Neurad in der oberen Preisklasse.
Für meins bin ich mehrmals 150km gefahren, nur um zu testen was mir wirklich liegt. Dafür bin ich mir aber sicher zu "ahnen" was ich da erworben habe und wie ich es instand halten kann.
Ende April ist doch die Spezi ... fahr doch da mal vorbei, vielleicht ergeben sich ganz andere Sichtweisen.
mfg HF

Feurio
14.02.2018, 17:23
Danke für den Hinweis auf die Fr.e.e. aber ich hab dort schon die Herstellernamen gecheckt, und da ist nicht viel mit Touren- und Reiserädern. Den Rummel spar ich mir dann lieber.

Generell bin ich nochmal zum Überlegen gekommen was die Radgröße betrifft, ob 26, 27,5 , 28 oder 29 Zoll.
Da ich das Rad ja zu 60 % für Alltagstouren auf Straßen sowie Forst- und Feldwegen, zu 35 % für den asphaltierten Alltag und nur für 5 % wirklich für Radreisen haben will, bin ich mir nicht sicher, ob größere Laufräder nicht geeigneter wären.
Velotraum baut ja lustige Räder mit 650B plus, sowas finde ich zuerst einmal auch ganz interessant.
Kennt ihr Hersteller die solche Räder in meiner Preiskategorie anbieten?

Bei VSF stellt sich für mich die Frage zwischen TX-400 mit 26 Zoll (und ordentlich Gewicht) und T-500 mit 28 Zoll. Wäre es nicht auch denkbar, bei letzterem etwas dickere Reifen als die 35er aufzuziehen (Edit: ich sehe gerade, es geht bis 47, das wäre also möglich) um bei den Feldwegen gemütlicher unterwegs zu sein? Oder passen die dann nicht mehr rein?

(und ja klar, ich werde ganz bald probefahren, sobald es etwas trockener ist)

Feurio
15.02.2018, 14:11
So, die Straße leuchten weiß vom Salz unter dem einheitlich grauen Himmel. Genau das richtige Wetter zum Probefahren :bg:

Wie schon antizipiert war es eben so, dass der Händler mit dem größten Sortiment hier nur 28 Zoll Trekkingräder hat, und auch nur einen Anbieter mit Starrgabel, nämlich VSF. Dafür dann alle Modelle der T-Reihe.
Mit dem T 300 (Kette, Magura) habe ich ein paar Runden gedreht, was soll ich sagen: fantastisch!
Nur fürchte ich, dass ich das bei jedem neuen Rad gesagt hätte, der Kontrast zu meiner Klappermühle ist einfach zu groß für eine feinsinnig analytische Probefahrt.:nixda:
Mit dem veränderbaren Vorbau und Sattel denke ich außerdem, dass man nach 100 km genug Spiel für die Feinjustierung hat, um kleine Unannehmlichkeiten auszutarieren.

Mit einem 42 er oder 47er Reifen mit etwas mehr Profil als der Racer müsste es doch auch für Forstwege u.ä. gut passen, nicht?

Nun, ich werde jetzt noch schauen, dass ich das TX-400 wenigstens Probe fahre als Vergleich mit 26 Zoll, aber ich fürchte dass ich mich dann nicht mehr so genau an die Fahreigenschaften des T-300 erinnern werde.

Ansonsten hat mir der Verkäufer noch vorgeschlagen, ein 27,5 MTB mit Schutzblech und Gepäckträger Tourentauglich zu machen. Das wäre aber mit der obligatorischen Federgabel eher weniger reisetauglich, da man ja die Möglichkeit verliert, Lowrider zu befestigen.

lina
15.02.2018, 14:29
Es gibt schon Lowrider für Federgabeln, aber ich würde das trotzdem nicht so machen, es ist nur ein weiteres Teil, das kaputt gehen kann.

Enja
15.02.2018, 15:08
Ich bin im Prinzip nach Pfadfinders Methode vorgegangen. Da ich mir anfänglich nicht sicher war, was genau denn nun das Richtige für mich wäre, habe ich mir gebrauchte Räder gekauft. Was nicht passte, wieder verkauft. Teilweise sogar mit Gewinn. Und schließlich gefunden, was mir passte. Nach 35 km halte ich das nämlich noch für schwer zu beurteilen. Vor allem, wenn man noch keine große Erfahrung hat. So eine 3000 km-Tour ist da schon eine gute Beurteilungsbasis.

Als ich dann wusste, was ich brauche, stellte ich fest, dass ich eigentlich kein neues Rad brauche. Nach einem Jahr ist das nämlich auch nicht mehr neu. Die Verschleißteile müssen sowieso immer wieder gewechselt werden. Und der Rest ist ziemlich haltbar.

Feurio
15.02.2018, 17:35
Ich bin im Prinzip nach Pfadfinders Methode vorgegangen. Da ich mir anfänglich nicht sicher war, was genau denn nun das Richtige für mich wäre, habe ich mir gebrauchte Räder gekauft. Was nicht passte, wieder verkauft. Teilweise sogar mit Gewinn. Und schließlich gefunden, was mir passte. Nach 35 km halte ich das nämlich noch für schwer zu beurteilen. Vor allem, wenn man noch keine große Erfahrung hat. So eine 3000 km-Tour ist da schon eine gute Beurteilungsbasis.

Als ich dann wusste, was ich brauche, stellte ich fest, dass ich eigentlich kein neues Rad brauche. Nach einem Jahr ist das nämlich auch nicht mehr neu. Die Verschleißteile müssen sowieso immer wieder gewechselt werden. Und der Rest ist ziemlich haltbar.

Naja, ich brauche ja vor allen Dingen einen neuen, passenden Rahmen. Die Stahl-MTB mit Starrgabel aus den 90ern, die z.B. zur Auswahl stehen haben eine zu lang gestreckte Geometrie, und Trekkingräder ohne Federgabel in kleinen Rahmengrößen bis 52cm mit halbwegs guter Ausstattung sind Mangelware, wie mir scheint.

sigggi
15.02.2018, 20:33
und Trekkingräder ohne Federgabel in kleinen Rahmengrößen bis 52cm mit halbwegs guter Ausstattung sind Mangelware, wie mir scheint.
Daher würde ich mir für solche Zwecke immer ein MTB kaufen. Da bekommt man für das gleiche Geld wesentlich bessere Technik.
Für das gesparte Geld kann man dann das MTB zum Reiserad aufrüsten und hat dann meistens immer noch Geld gespart.

Feurio
25.02.2018, 18:03
So, ich habe mir inzwischen um 100 € ein 622er L140 von der Fahrradmanufaktur aus den 90ern besorgt. Die Canti-Bremsen rüste ich noch auf V-Brake um und neue Reifen braucht es auch. Das Tx 400 werde ich trotzdem noch anschauen, wie im Vergleich die 26’ Räder laufen.

Aber hey, zur Bereifung auf dem L140: ich habe übrerlegt mit dickeren Reifen zu spielen, da ich ja auch oft auf Forstwegen unterwegs sein will. Nur fürchte ich, dass 50-622er nicht mehr unter das Schutzblech passen. Habt ihr einen Tipp, wie ich das abmessen kann? Z.B. eine Umrechnung, was die grossere Breite an effektiver dicke bedeutet? Wenn 50er 1cm breiter sind als 40er, dann wären sie vielleicht 0,5 cm höher? Bei den aktuellen Modellen gibt vsf ja die Maximale Reifenbreite an; ich glaube da ist es 47-622.

woodcutter
25.02.2018, 20:02
Bedenke zur Reifenbreite und -höhe je nach Profil genügend Luft für etwaige Fremdkörper, ist alles zu knapp kann sich ein Steinsplitter oder Nagel aufgrund des zu engen Platzes und deshalb Widerstand aufstellen und so Platten verursachen.

Vorher messen ... puh, ich würde grob schätzen und (1) lieber schmal/niedrig bleiben bei der Reifenwahl oder (2) gleich flache (neue) Alu Schmutzfänger verbauen. Kostet eben Geld.

Hat dein Rad schon Patronen Tretlager?

windriver
25.02.2018, 20:20
Die Canti-Bremsen rüste ich noch auf V-Brake um und neue Reifen braucht es auch.

!!! V-Bremsen sind nicht mit Canti-Bremshebeln kompatibel . Anderes Hebelverhältniss . Wenn du eine Schalt/Bremshebelkombi hast , sind auch neue Schalthebel fällig . Oder du nutzt einen STI-Converter , das ist eine Umlenkrolle die das Hebelverhältniss der Canti-Hebel an die V-Bremskörper anpasst . Das Ding wird anstelle der 90 Grad Umlenkröhrchen an den Bremskörpern montiert .

MfG, windriver

DerNeueHeiko
25.02.2018, 20:55
Wenn du die Bremsen schon umrüstest, empfehle ich dir, gleich auf HS22/HS33 umzurüsten. Kosten komplett um 150 Euro neu, Vorjahresmodelle vielleicht auch günstiger (meine in hübschem Orange haben vor Jahren knappe 100 Euro gekostet). Dürfte nicht wesentlich teurer sein als V-Brakes mit neuen Griffen/STI-Converter.

MfG, Heiko

Pfad-Finder
28.02.2018, 00:32
Wenn du die Bremsen schon umrüstest, empfehle ich dir, gleich auf HS22/HS33 umzurüsten. Kosten komplett um 150 Euro neu, Vorjahresmodelle vielleicht auch günstiger (meine in hübschem Orange haben vor Jahren knappe 100 Euro gekostet)....

Das Fahrrad hat 100 EUR gekostet. Dann Bremsen für 150 Euro?

DerNeueHeiko
28.02.2018, 01:43
Das Fahrrad hat 100 EUR gekostet. Dann Bremsen für 150 Euro?

Ich hab da was von "Tausch gegen V-Brakes" gelesen, was nach kurzer Suche so um 70 Euro (mit Bremshebeln) kostet. Wenn Feurio das für ein 100-Euro-Rad machen will - dann lieber nochmal 30-40 Euro drauflegen und nie wieder Ärger mit den Bremsen. Kann man ja auch mitnehmen ans nächste Rad. Meine Meinung.

MfG, Heiko

LihofDirk
28.02.2018, 07:26
...Aber hey, zur Bereifung auf dem L140: ich habe übrerlegt mit dickeren Reifen zu spielen, da ich ja auch oft auf Forstwegen unterwegs sein will. Nur fürchte ich, dass 50-622er nicht mehr unter das Schutzblech passen. Habt ihr einen Tipp, wie ich das abmessen kann?...

Zum abmessen kein Tipp, aber ich hab damals 42-622 gefahren. Das hat gepasst und war Waldweg tauglich.

Und ich würde in der Preisklasse erst mal gescheite Bremsbeläge kaufen (die originalen dürften hart sein) und die Cantileverbremsen penibel einstellen (Ausrichtung der Beläge leicht zulaufend in Drehricjtung, Winkel des Seilzugs am Bremskörper). Ich kann mich noch an die erste Vollbremsung mit dem Rad erinnern (kommend von U-Bremsen): Hinterrad kam hoch. Sooo schlecht wie alle tun ist die Bremsanlage nicht, nur fuddelig in der Einstellung.

windriver
28.02.2018, 07:28
An einem gebrauchten Rad tuts ja auch was gebrauchtes . Maguras bekommt man gebraucht ab 45 € aufwärts . V-Brakes liegen in derselben Liga , allerding muss man oft die Einzelkomponenten zusammensuchen . Neue Bowdenzüge und -hüllen nicht vergessen .

Mfg,windriver

Feurio
05.03.2018, 09:24
Hallo nochmal,
danke für die Hinweise auf Canti-Bremshebel etc., aber das ist mir schon klar, ich habe um 50 € ein gebrauchtes Set Shimano XT V-Brakes (2x Bremsen und Bremshebel) bekommen und werd mir nun die montieren.
Bei der Reifendicke muss ich mal sehen, was möglich ist. Werd ohnehin das Rad mal beim HÄndler durchschauen lassen, dann kann ich das auch gleich mit dem besprechen.

ad 26": ich hab am Wochenende ein TX-400 Probe gefahren (das müsste ich nun wohl in Anführungszeichen setzen, schließlich habe ich nur ein paar Runden darauf gedreht), das ich zu einem guten Preis bekommen hätte. Ich fand das Fahrgefühl sehr interessant, durch die Geometrie ganz anders als auf dem 26" MTB. Und hätte ich eine lange Radreise abseits asphaltierter Straßen geplant, hätte ich auch sofort zugeschlagen. Mit dem niedrigen Schwerpunkt fühlt es sich wirklich an wie ein Panzer, und trotzdem schön agil. Auf Asphalt fand ich es aber gegenüber 28" eher langsam und träge.

Daher ist mein Entschluss nun klar, dass ich bei meinem 100€ (inzwischen 150€) Rad bleibe und mir das nach meinen Vorstellungen noch etwas aufbaue. Danke Euch auf jeden Fall für die Tipps!

LihofDirk
05.03.2018, 09:58
Dann viel Spass und immer Luft in den Reifen. ;-)