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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : SZ-Artikel: Einmal Outdoor-Jacke ohne Chemie, bitte!



joeyyy
05.12.2017, 14:46
Moin, hab heute morgen einen interessanten Artikel in der SZ gelesen, der wahrscheinlich 99% von uns angeht:

Öko Ratgeber Outdoor Jacken (klick) (http://www.sueddeutsche.de/leben/oeko-ratgeber-einmal-outdoor-jacke-ohne-chemie-bitte-1.3727048)

Gruß, Jörg.

hungerast
07.12.2017, 10:30
Zitat des Artikels:

"Atmungsaktiv" ist im Zweifelsfall mehr ein Werbeversprechen als eine tatsächliche Eigenschaft von Kleidung.


Wurde hier ja schon oft diskutiert, genauso wie die Alternativen - von Loden bis zu gewachster Baumwoll-Gemische á la G1000. Dass man den Leuten erfolgreich einreden konnte, sie bräuchten eine GTX-Jacke, um bei Nieselregen durch die FuZo zu schlendern, halte ich für einen der genialsten Schachzüge der Werbeindustrie. Aber schön, wenn der ganze Unsinn und seine ökologischen Folgen mal für die breite Masse (und seien es "nur" SZ-Leser :D) zusammengefasst wird.

Leidwolf
07.12.2017, 14:07
Zitat des Artikels:
Dass man den Leuten erfolgreich einreden konnte, sie bräuchten eine GTX-Jacke, um bei Nieselregen durch die FuZo zu schlendern, halte ich für einen der genialsten Schachzüge der Werbeindustrie.

Das ist eigentlich ganz einfach. Erinnern wir uns doch mal an die eigene Schulzeit: Wer hat in Physik nicht aufgepasst? Richtig, die Mehrheit der Klasse! :bg: Da tun sich doch Märkte auf, die bedient werden wollen....

nunatak
07.12.2017, 15:34
Zitat des Artikels:

"Atmungsaktiv" ist im Zweifelsfall mehr ein Werbeversprechen als eine tatsächliche Eigenschaft von Kleidung.


Wurde hier ja schon oft diskutiert, genauso wie die Alternativen - von Loden bis zu gewachster Baumwoll-Gemische á la G1000. Dass man den Leuten erfolgreich einreden konnte, sie bräuchten eine GTX-Jacke, um bei Nieselregen durch die FuZo zu schlendern, halte ich für einen der genialsten Schachzüge der Werbeindustrie. Aber schön, wenn der ganze Unsinn und seine ökologischen Folgen mal für die breite Masse (und seien es "nur" SZ-Leser :D) zusammengefasst wird.

So pauschal möchte ich das nicht sehen. Das aktuelle Goretex-Material ist schon ein gutes Stück atmungsaktiver als meine erste von vor vielen Jahren. Sie vollbringt keine Wunder, zusammen mit großen Belüftungsöffnungen fühlt sich das aber recht angenehm an. Auch wenn ich den Berg hoch schwitze, habe ich keine größeren Probleme mit Überhitzung. Hatte einmal eine gewachste Barbour-ähnliche Jacke. Die war nicht wie versprochen wasserdicht, hatte massive Probleme mit Dochteffekten durch den saugenden Innenstoff und atmungsaktiv war sie überhaupt nicht. Sie hatte zur Belüftung nur ein paar genietete Löcher unter den Achseln. Ein Großteil der Belüftung funktioniert über Belüftungsöffnungen, fein, wenn auch das Material selbst einigermaßen atmungsaktiv ist.

JonasB
07.12.2017, 15:41
Moin, hab heute morgen einen interessanten Artikel in der SZ gelesen, der wahrscheinlich 99% von uns angeht:

Öko Ratgeber Outdoor Jacken (klick) (http://www.sueddeutsche.de/leben/oeko-ratgeber-einmal-outdoor-jacke-ohne-chemie-bitte-1.3727048)

Gruß, Jörg.

Lässt sich trotz Deaktivierung des AdBlockers nicht lesen.. was steht den drin?

Ditschi
07.12.2017, 16:47
...und ich kann den Artikel nicht lesen, weil ich meinen Adblocker nicht deaktivieren will. Ich habe ihn ja, um lästige Werbung fernzuhalten.
Nun erkennen die Betreiber solcher Websites ja den aktivierten Werbeblocker, lassen das Lesen der Website nicht zu und fordern mich auf, den Adblocker zu deaktivieren, weil sie sich ja auch durch Werbung finanzieren.
Verstehe ich. Aber die Form, mit der hier die Kenntnisnahme von Werbung durchgesetzt werden soll, grenzt schon an Nötigung.
Also nicht mit mir.
Ich gehe davon aus, daß eine Zeitung nicht in erster Linie Werbung transportieren will, sondern das Ergebnis ihrer journalistischen Tätigkeit. Wenn sie mich zwingen wollen, daß mich durch das Lesen ihrer journalisten Ergüsse die Werbung weiterhin anspringt, dann lese ich ihre Ergüsse eben nicht. Würden das alle potentiellen Leser so machen, dann würden die Journalisten im net sowohl für den Papierkorb arbeiten als auch ihre Werbung nicht an den Mann bringen. Sie müßten sich einen besseren Umgang mit ihren Kunden einfallen lassen.
Solange das aber nicht der Fall ist, haben wir hier auch auf ODS zwei Arten von usern: die einen, die ihren Adblocker deaktivieren und mitreden können. Die anderen, die beides lassen.

Eines werde ich nicht machen: ich werden kein Programm installieren, mit dem ich deren Programm, Adblocker zu erkennen, umgehe. Das Problem muß vernünftiger gelöst werden.
Nebenbei: Bild hat Vertreibern und Nutzern solcher Programme erste Abmahnungen geschickt unter Berufung auf § 95 a Abs. 3 UrHG. Ob die Norm dafür paßt, ist umstritten. Geschaffen wurde sie, um zu verhindern, daß ein Kopierschutz umgangen wird.
Rechtsprechung liegt dazu noch nicht vor. Aber der Ärger ist erstmal da.

Meine Meinung: wenn jemand will, daß ich seinen Artikel lese, muß er es mir möglich machen, ihn werbefrei zu lesen. Sonst lese ich ihn nicht. So wichtig kann kein Artikel sein, daß ich mich durch Anspringen von Werbung dazu zwingen lasse.
Ditschi

SouthWest
07.12.2017, 18:12
[COLOR="#696969"]Meine Meinung: wenn jemand will, daß ich seinen Artikel lese, muß er es mir möglich machen, ihn werbefrei zu lesen. Sonst lese ich ihn nicht. So wichtig kann kein Artikel sein, daß ich mich durch Anspringen von Werbung dazu zwingen lasse.

Der Artikel ist interessant. Da lohnt es sich den Blocker mal abzuschalten. Auf der Seite ist auch eigentlich fast gar keine Werbung. Nur ganz unten am Ende des Artikels.

nunatak
07.12.2017, 18:42
Der Artikel ist interessant. Da lohnt es sich den Blocker mal abzuschalten. Auf der Seite ist auch eigentlich fast gar keine Werbung. Nur ganz unten am Ende des Artikels.

Ich konnte den Artikel auch nicht lesen (deshalb habe ich mich bei meinem Beitrag auch nur auf das Zitat bezogen), nicht wegen dem Blocker, sondern weil man von einer bestimmten Kategorie von SZ online-Artikeln nur eine limitierte Anzahl pro Woche kostenfrei lesen kann, in diesem Fall 10. Aus Sicht der Süddeutschen macht das Sinn. Die bieten ein paar Artikel als Appetithäppchen an. Wenn man mehr lesen möchte und weiterhin rechercheintensiven Qualitätsjournalismus mit interessanten Artikeln haben will, muss man dafür bezahlen.

Ditschi
07.12.2017, 18:43
Ich tausche mich grade per PN aus, ob man die Problematik einmal herausziehen und diskutieren sollte? Es geht ja um`s Prinzip.
Ob der Artikel interessant ist und ob überhaupt Werbung auf der Seite stattfindet, weiß ich ja erst, wenn ich nachgebe und den Adblocker deaktiviere. Und ich sage nun einmal nein. Den installiert man sich ja nicht, um ihn in jedem Einzelfall wieder zu deaktivieren, sondern weil die Belästigung durch Werbung überhandnimmt. Da versuchen Unternehmen, mit etwas harschen Methoden ihre Interessen durchzudrücken.
Ansonsten ist klar, daß ich bezahlen muß, wenn ich eine Zeitschrift lesen möchte. Da bin ich frei, sie mir zu kaufen oder gar ein Abo zu beziehen.
Im net wird sie mir kostenlos angeboten. Ich habe nicht drum gebeten. Wenn ich im net Texte aber nur mit belästigender Werbung zu lesen bekommen: dann eben nicht! Das führt aber zu zwei Arten von usern bei ODS: die Informierten, die mitreden, und die aus Prinzip Uninformierten .
Ein werbefreier Paywall wäre eine andere Geschichte. Wenn die Qualität des Gebotenen stimmt, warum nicht?
Ditschi

SouthWest
07.12.2017, 19:09
Nun zerschiessen wir dieses schöne Thema mit OT weil keiner den Artikel lesen kann?

@Ditschi: Den Adblocker kann man abschalten damit man ihn abschalten kann. Das ist mit Absicht so gemacht. Wenn man den einmal abschaltet um eine Seite zu sehen von der einem jemand sagt dass dort eigentlich keine Werbung ist, dann ist das voll okay. Springe über Deinen Schatten! ;-)

@nunatak: Das Konzept kannte ich noch nicht. Eigentlich ein sehr guter Weg wie man mit seiner Arbeit (dem Schreiben von Artikeln) als Zeitungsverlag auch im Internet vielleicht noch Geld verdienen kann. Ohne Werbung! (obwohl ich direkt wüsste wie man das umgehen kann) ;-)

Ich habe nun 2 GTX Jacken daheim, die benutze ich erst mal so lange wie möglich. DIe eine habe ich schon 13 Jahre, die geht immer noch gut als Regenjacke für den Weg zur Arbeit. Aber wenn ich eine wetterfeste Jacke bräuchte würde ich mal nach Alternativen schauen. Anderes Material fühlt sich oft auch schöner an.

Der Foerster
07.12.2017, 23:08
...
Meine Meinung: wenn jemand will, daß ich seinen Artikel lese, muß er es mir möglich machen, ihn werbefrei zu lesen. Sonst lese ich ihn nicht. So wichtig kann kein Artikel sein, daß ich mich durch Anspringen von Werbung dazu zwingen lasse.
Ditschi





Nun, wenn Du Qualitätsjournalismus ohne Werbung lesen willst könntest Du dafür einfach bezahlen und die Zeitung kaufen:grins:

Ich habe viele verschiedene Jacken. Mit und ohne Membran. Für echte Outdooraktivitäten (also nicht der Bummel durch den Stadtpark) möchte ich eine Membranjacke nicht mehr missen. Trotz der Nachteile finde ich die Dinger einfach sehr praktisch.

Smo
08.12.2017, 00:11
Ich konnte den Artikel auch nicht lesen (deshalb habe ich mich bei meinem Beitrag auch nur auf das Zitat bezogen), nicht wegen dem Blocker, sondern weil man von einer bestimmten Kategorie von SZ online-Artikeln nur eine limitierte Anzahl pro Woche kostenfrei lesen kann, in diesem Fall 10. Aus Sicht der Süddeutschen macht das Sinn. Die bieten ein paar Artikel als Appetithäppchen an. Wenn man mehr lesen möchte und weiterhin rechercheintensiven Qualitätsjournalismus mit interessanten Artikeln haben will, muss man dafür bezahlen.

Cookies von sz.de löschen, dann gehts wieder. Bzw. dem Browser gleich verbieten welche von sz.de anzunehmen.

Sydoni
08.12.2017, 00:15
Cookies von sz.de löschen, dann gehts wieder. Bzw. dem Browser gleich verbieten welche von sz.de anzunehmen.



Bzw. einfach im Browser den Inkognitomodus verwenden.

Ditschi
08.12.2017, 11:47
Zitat der Förster:

OT: Nun, wenn Du Qualitätsjournalismus ohne Werbung lesen willst könntest Du dafür einfach bezahlen und die Zeitung kaufen

Mache ich. Siehe post 9. Habe drei Zeitungen / Zeitschriften im ABO.

Hier geht es um verlinkte Presseartikel im net, die ich ohne Tricks und Kniffe lesen möchte, ohne daß penetrante Werbung über mich herfällt. Geht das nicht, laß ich es. Das ist m.E. die beste Art, damit umzugehen.

Ditschi

LihofDirk
08.12.2017, 13:07
Zitat der Förster:


Mache ich. Siehe post 9. Habe drei Zeitungen / Zeitschriften im ABO.

Hier geht es um verlinkte Presseartikel im net, die ich ohne Tricks und Kniffe lesen möchte, ohne daß penetrante Werbung über mich herfällt. Geht das nicht, laß ich es. Das ist m.E. die beste Art, damit umzugehen.

Ditschi

dann solltest Du auch akzeptieren, das die Journaliisten versuchen mit der Werbung Einnahmen erzielen wollen. Und nicht jammern, dass es nichts geschenkt bekommt, und de Diskussion in andere Richtungen zwingen.

Btt: Nur weil früher™ alles besser war, möchte ich nicht auf modernes Verzichten. Nutze meine Membranjacke auch bei Nieselregen in der Stadt, auch wenn da der Wollpulli noch reichen würde. Einfach weil es nicht so riskant ist, wenn sich das Wetter verschlechtert.
Und “ohne Chemie“ ist immer eine beliebte aber selten durchdachte Forderung. Man schaue sich nur an, wo im Mittelalter die Färber und Gerber untergebracht waren und lese sich die Beschreibungen der Arbeitsbedingungen durch.
Und selbst Biobaumwolle verbraucht halt auch Ressourcen (der Aralsee trocknet nicht wegen Chemieanlagen aus sondern wegen u.a. Baumwollplantagen und deren Bewässerung) im Anbau und Transport. Der post-faktische Schluss Bio alles gut, Chemie alles schlecht ist halt einfach aber nicht durchdacht.

Torres
08.12.2017, 14:13
@Ditschi
Im Artikel steht, dass PFC („Teflon“) in Imprägniermitteln und Membranen von Outdoorjacken steckt und bei jedem Waschgang in die Umwelt gerät. Der Grund, warum es verboten wurde. Die Hersteller weichen jetzt auf andere Formen aus, die evtl. noch schädlicher sind. Gore entwickelt jetzt eine Membran, die zwar PFC enthält, dieses aber nicht mehr auswäscht. Es werden Hersteller genannt, die sich bereits bemüht haben, auf einen Zusatz zu verzichten. Die Jacken sind dann aber wasserabweisend und nicht wasserdicht. Bei Vaude, die mit PFC Freiheit geworben hatten, fand man das Zeug im Imprägniermittel und Patagonia weigert sich, auf Membranen zu verzichten.
Als Alternative wird Baumwolle gewachst empfohlen.

Ich kann mir da keine Meinung bilden, ich kenne mich mit Ökobilanz zu wenig aus.

Pfad-Finder
08.12.2017, 15:07
Jeder weitere Beitrag, in dem es hier noch einmal um Adblocker geht - auch als OT! - wird gelöscht.

Ditschi
08.12.2017, 17:33
Danke, Torres . ( Hoffentlich kein OT).

Ditschi

LihofDirk
08.12.2017, 19:16
Man schaue sich übrigens gut das verwendete Wachs an. Teilweise sind Silikonöle, Paraffine, etc. enthalten. Und auch die Farbe und die Verarbeitungshilfsmittel der Baumwolle kommen in der Regel aus der Chemiefabrik.

Also im Zweifel Leder: selbst gegerbt und gehäutet oder Wolle selbst geschoren und gesponnen.

Beim Waschen aufpassen, Seife ist übrigens auch Chemie (man spricht nicht ohne Grund von Verseifungsreaktion). Chemiefrei wird also schwierig, zumindest schmierig.

Der Foerster
08.12.2017, 20:48
Chemie ist ja auch nicht per se böse...;-)

Ehrlich gesagt finde ich, dass man die Kirche im Dorf lassen sollte. Eine Outdoorjacke hält zwischen 3 und 10 Jahren. Meine letzte hat bei fast täglicher Benutzung 6 Jahre gehalten, meine jetzige ist jetzt drei, ob die noch drei Jahre hält bin ich nicht sicher, da es ein ziemlich leichtes Modell ist. Meine Jagdjacke mit Goretex ist jetzt 8 und noch super. Mein persönliches Motto ist: Eine hochwertige, stabile (nicht UL...) Jacke kaufen, die pflegen, ggf. reparieren und lange tragen. Dann ist die Ökobilianz auch nicht dramatisch. Blöd ist nur, wenn man jedes Jahr ein neues Modell braucht:ignore:
Wir produzieren im Alltag so Unmengen von (Plastik-) Müll, da kann man erst mal ansetzen, das bringt deutlich mehr als alle 5 Jahre auf ne neue Jacke zu verzichten. Klar, das eine kommt zum anderen, aber wirklich relevant sind Outdoorjacken nicht. Wenn die Outdoorjacke zur Modejacke wird, mit min. zwei Kollektionen im Jahr sieht das natürlich anders aus:grins:

hungerast
09.12.2017, 08:45
So pauschal möchte ich das nicht sehen. Das aktuelle Goretex-Material ist schon ein gutes Stück atmungsaktiver als meine erste von vor vielen Jahren. Sie vollbringt keine Wunder, zusammen mit großen Belüftungsöffnungen fühlt sich das aber recht angenehm an. Auch wenn ich den Berg hoch schwitze, habe ich keine größeren Probleme mit Überhitzung. Hatte einmal eine gewachste Barbour-ähnliche Jacke. Die war nicht wie versprochen wasserdicht, hatte massive Probleme mit Dochteffekten durch den saugenden Innenstoff und atmungsaktiv war sie überhaupt nicht. Sie hatte zur Belüftung nur ein paar genietete Löcher unter den Achseln. Ein Großteil der Belüftung funktioniert über Belüftungsöffnungen, fein, wenn auch das Material selbst einigermaßen atmungsaktiv ist.

Da wurde ich falsch verstanden, was aber vielleicht auch an meiner knappen Formulierung lag. Ich schätze selbstverständlich auch GTX & Co. Als jemand, der einen Berg hochläuft anstatt sich von der Seilbahn hochkutschieren zu lassen bist du aber schon Teil eines übersichtlichen Kreises, für den eine Membran-Jacke eben sinnvoll ist. Das kann man für Muddi und Vaddi, die sich im Partnerlook der lila "Jacques-peau-de-loup"-Jacken durch die Aschaffenburger Innenstadt bewegen, nun mal beim besten Willen nicht sagen. Und genau hier beginnt das Problem der Massennutzung. Ich will die Wandersfrauen und -männer keineswegs freisprechen von der Übernahme ökologischer Verantwortung, aber es ist eben ein Unterschied, ob jährlich 20.000 Membranjacken auf dem Müll landen oder 20.000.000 davon, weil lila irgendwann nicht mehr so gefragt ist.

Smo
09.12.2017, 11:37
Als jemand, der einen Berg hochläuft anstatt sich von der Seilbahn hochkutschieren zu lassen bist du aber schon Teil eines übersichtlichen Kreises, für den eine Membran-Jacke eben sinnvoll ist.

Die Hundegänger schlagen Berghochläufer Zahlen-, Kilometer- und Draussenzeit- und Scheisswettermässig um Längen.

Viele Grüsse
Steve

LihofDirk
09.12.2017, 12:09
Als jemand, der einen Berg hochläuft anstatt sich von der Seilbahn hochkutschieren zu lassen bist du aber schon Teil eines übersichtlichen Kreises, für den eine Membran-Jacke eben sinnvoll ist.

Mal ketzerisch: das kann man auch genau anders herumsehen. Wer sich konstant beansprucht kann eher mit leicht feuchter Bekleidung zurechtkommen, konventionell die Temperatur regeln durch Belüftungsreissverschlüsse oder Zwiebelprinzip bei Pausen.
Da wo Schubweise Belastungen sind, Sprint zum Bus, Überfüllter Bus, danach zugiger Bahnsteig im Nieselregen macht der technische Aufwand viel mehr Sinn.

patiperra
16.02.2018, 22:18
Also ich fand den Artikel ganz gut. Vor allem als Denkanstoß und Ehrgeizanstoß um die eigenen Umweltschutzbestrebungen und die "Liebe zur Natur" mal wieder auf den Prüfstand zu stellen :)

Klar ist der Titel "einmal Outdoor-Jacke ohne Chmie bitte! etwas reißerisch, aber das gehört bei einer Überschrift heute schon fast zum guten Ton, oder?

Ich finde es dann mindestens ebenso überzogen gleich alle Verbesserungsideen mit


Der post-faktische Schluss Bio alles gut, Chemie alles schlecht ist halt einfach aber nicht durchdacht.


vom Tisch wischen zu wollen. Es ist doch wichtig dass wir versuchen so umweltverträglich zu leben wie möglich.
Und da finde ich "Bio" (ganz allgemein) ein wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Dass es da auch schwarze Schafe gibt und ich nicht die Welt gerettet habe weil ich eine in Plastik eingeschweißte Bio-Paprika bei Rewe oder ein schickes Biobaumwollshirt bei H&M gekauft habe ist denke ich den meisten hier klar. Beim Alten bleiben nur weil das Neue noch nicht perfekt ist, ist für mich keine Alternative.

Außerdem wird die Forderung "ohne Chemie bitte" ja noch genauer definiert. Es geht doch hauptsächlich um schwer umweltschädliche Chemie, wie eben PFC oder PFOS.


Wir produzieren im Alltag so Unmengen von (Plastik-) Müll, da kann man erst mal ansetzen, das bringt deutlich mehr als alle 5 Jahre auf ne neue Jacke zu verzichten. Klar, das eine kommt zum anderen, aber wirklich relevant sind Outdoorjacken nicht. Wenn die Outdoorjacke zur Modejacke wird, mit min. zwei Kollektionen im Jahr sieht das natürlich anders aus

In Punkt eins stimme ich dir klar zu, den Alltagsplastikmüll drastisch zu reduzieren steht ganz weit oben auf der Liste. Über der Outdoorjacke ;)

Aber du sagst es ja selber: Wenn die Outdoorjacke nicht zur Modejacke wird - was sie doch schon lange ist! Deshalb schätze ich ihren Einfluss auch nicht ganz so gering wie du.

Ich werde auf jeden Fall beim nächsten Neukauf der ansteht mal eine Hose oder Jacke von der angesprochenen Firma Bergamo anprobieren :)


Als Alternative wird Baumwolle gewachst empfohlen.

Neben Bergamo wurden doch noch mehr Firmen erwähnt, die zwar nicht das ganze Sortiment, aber teilweise PFC frei anbieten.
(Haglöfs, Lundhags, Klättermusen, Maier Sports, Schoeffel, Vaude...)

LihofDirk
16.02.2018, 22:40
Und dann imprägnier am Besten mit Nikwax nach. Schau aber nicht auf die Inhaltsstoffe: Acrylathomopolymere.
Fakt ist nun mal, moderne Chemie funktioniert. Wer oldschool will muss halt auch mit den Nachteilen leben: Gewicht, weicht durch.

Übrigens: in der guten alten Zeit war die Lebenserwartung geringer, Fernreisen waren nicht bezahlbar (arbeitsteilige Gesellschaft), etc. pp

Ziz
16.02.2018, 23:23
Man kann doch auch etwas kritisieren oder Verbesserungen im Kleinen anstreben ohne sich gleich die Steinzeit zurückzuwünschen. :roll: patiperra redete doch gar nicht davon, alles Plastik zu verteufeln sondern vielleicht mal über die wirklich schädlichen Stoffe nachzudenken. ;-)

LihofDirk
17.02.2018, 10:48
Man kann doch auch etwas kritisieren oder Verbesserungen im Kleinen anstreben ohne sich gleich die Steinzeit zurückzuwünschen. :roll: patiperra redete doch gar nicht davon, alles Plastik zu verteufeln sondern vielleicht mal über die wirklich schädlichen Stoffe nachzudenken. ;-)

Eben, Baumwolle. Monokulturen, Herbizide, Pestizide und Fungizide im Anbau (übrigens teilweise mit „Plastik“ hier: wasserlöslichen Polymeren formuliert), enormer Wasserverbrauch (Aralsee trocknet warum aus?), Versalzung von Anbaugebieten.
Beim Transport: Begasung der Transporte mit Substanzen, die das Potenzial chemischer Kampfstoffhaben, um das Einschleppen von Schädlingen zu vermeiden
Färben mit extrem bedenklichen Farbstoffen (teilweise) und Arbeitsbedingungen die weit von jeglichem Arbeitsschutz sind.
Verspinnen und Weben, beim Weben Schutz der Fasern mit Polymeren Schlichten, die durch Reibung stauben und in die Atemluft der Arbeiter kommen, resp. Als Feinstaub zu Mikropartiikeln in die Umwelt kommen.

Aber Baumwolle ist Bio und damit eine Alternative zu Chemie in der Kleidung. Um diesen Trugschluss geht es mir.

1.) Weg von Einweg und Billigklamotten (kik und co)
2.) Weg von Mode hin zu Funktion, dann Tragen bis zum Verschleiss
3.) Danach Recycling bzw. Entsorgung, bevorzugt keine Deponie.

Martin206
17.02.2018, 13:55
Eben, Baumwolle. Monokulturen, Herbizide, Pestizide und Fungizide im Anbau (übrigens teilweise mit „Plastik“ hier: wasserlöslichen Polymeren formuliert), enormer Wasserverbrauch (Aralsee trocknet warum aus?), Versalzung von Anbaugebieten.
Beim Transport: Begasung der Transporte mit Substanzen, die das Potenzial chemischer Kampfstoffhaben, um das Einschleppen von Schädlingen zu vermeiden
Färben mit extrem bedenklichen Farbstoffen (teilweise) und Arbeitsbedingungen die weit von jeglichem Arbeitsschutz sind.
Verspinnen und Weben, beim Weben Schutz der Fasern mit Polymeren Schlichten, die durch Reibung stauben und in die Atemluft der Arbeiter kommen, resp. Als Feinstaub zu Mikropartiikeln in die Umwelt kommen.

Aber Baumwolle ist Bio und damit eine Alternative zu Chemie in der Kleidung. Um diesen Trugschluss geht es mir.

1.) Weg von Einweg und Billigklamotten (kik und co)
2.) Weg von Mode hin zu Funktion, dann Tragen bis zum Verschleiss
3.) Danach Recycling bzw. Entsorgung, bevorzugt keine Deponie.

Ich hab da eine andere Prio-Liste:

1.) Verbrauch/Kauf überdenken und möglichst vermeiden. An Gebrauchtkauf denken.
Dazu braucht es vor allem den Willen das zu tun und "Selbstehrlichkeit".
2.) Gut informieren und "echt möglichst nachhaltig" kaufen.
Dazu braucht es vor allem Info und Erfahrung ...und auch den Willen es zu tun.
3.) Ergibt sich aus 1./2. dann fast automatisch: Sachen länger nutzen, länger nutzbare kaufen.
Dazu gehört auch die Bereitschaft anfangs etwas mehr auszugeben und eine gewisse Grundpflege der Sachen.
4.) Nach Verschleiß entweder selbst wiederverwerten (was neues daraus machen, oder zumind. noch eine zeitlang als Putzlappen nutzen) oder aber der Verwertung zuführen. Und ja: Oft ist "thermische Verwertung" (Müll-Heizkraftwerk) besser als deponieren (außer es entsteht auf der Deponie nutzbare Biomasse, z.B. Kompost oder Humus).
5.) Was man nicht mehr benötigt nicht aufheben bis es sich auflöst, sondern wenn möglich dann weiter verkaufen oder verschenken.

Ich bin da nun schon 15-20 Jahre aktiv dran, hab da auch einiges davon schon von Zuhause mitbekommen - wir hatten nix zu vergeuden. Ich kann sagen: Es geht! Man kann da sehr, sehr viel bewirken - im Kleinen ...über die Jahre aber viel.

LihofDirk
19.02.2018, 14:30
Mal ein Überblick vom WWF, die Schlussfolgerung ist zwar (imho) etwas durch „aber Erdölförderung muss doch schlimmer sein“ geprägt, nur die Zahlen über den Baumwollanbau lassen doch die Mär vom „Chemiefreien“ Produkt verblassen.


Laut der schwedischen Chemikalienbehörde
„Kemikalieinspektionen“ wurde zur Produktion
eines Baumwoll-T-Shirts das doppelte bis
vierfache des T-Shirt-Gewichts an Chemikalien
eingesetzt, darunter Pestizide, Tenside,
Komplexbildner, Formaldehyd, Farbstoffe und
Pigmente. Bei einem Viskosepullover sieht die
Bilanz noch schlechter aus: zur Produktion wird
das fünf bis siebenfache des Produktgewichts an
Chemikalien eingesetzt, darunter
Natriumhypochlorid, Tenside, Formaldehyd,
Sulfide, Schwefelsäure, Natriumdithionit,
Komplexbildner und Farbstoffe.

https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/HG__Bekleidung_Umwelt_BB_JE_06_2010.pdf

mondenkind
26.02.2018, 21:24
Ich habe viele verschiedene Jacken. Mit und ohne Membran. Für echte Outdooraktivitäten (also nicht der Bummel durch den Stadtpark) möchte ich eine Membranjacke nicht mehr missen. Trotz der Nachteile finde ich die Dinger einfach sehr praktisch.
Das geht mir ganz genauso. Für die Wege von Zuhause ins Büro oder zu Treffen mit Freunden brauche ich nicht unbedingt eine Membranjacke.

Aber ich bin auch sehr viel mit meinem Hund bei Wind und Wetter in der Natur unterwegs und da ist gute, passende Kleidung für mich elementar wichtig. Ich trage meine Kleidung, vor allem solche, die ich nur privat trage, aber wirklich so lange, bis sie quasi auseinander fällt.

patiperra
12.03.2018, 00:05
@ LihofDirk

Was ich schon in meinem vorherigen Post sagen wollte ist dass ich es sehr wichtig finde als Verbraucher nicht träge zu werden oder zu resignieren, sondern immer wieder zu schauen wo man etwas verbessern kann.

Wie z.B. mithilfe deines Dreipunkteprogramms.


1.) Weg von Einweg und Billigklamotten (kik und co)
2.) Weg von Mode hin zu Funktion, dann Tragen bis zum Verschleiss
3.) Danach Recycling bzw. Entsorgung, bevorzugt keine Deponie.

Oder dem von Martin206


1.) Verbrauch/Kauf überdenken und möglichst vermeiden. An Gebrauchtkauf denken.
Dazu braucht es vor allem den Willen das zu tun und "Selbstehrlichkeit".
2.) Gut informieren und "echt möglichst nachhaltig" kaufen.
Dazu braucht es vor allem Info und Erfahrung ...und auch den Willen es zu tun.
3.) Ergibt sich aus 1./2. dann fast automatisch: Sachen länger nutzen, länger nutzbare kaufen.
Dazu gehört auch die Bereitschaft anfangs etwas mehr auszugeben und eine gewisse Grundpflege der Sachen.
4.) Nach Verschleiß entweder selbst wiederverwerten (was neues daraus machen, oder zumind. noch eine zeitlang als Putzlappen nutzen) oder aber der Verwertung zuführen. Und ja: Oft ist "thermische Verwertung" (Müll-Heizkraftwerk) besser als deponieren (außer es entsteht auf der Deponie nutzbare Biomasse, z.B. Kompost oder Humus).
5.) Was man nicht mehr benötigt nicht aufheben bis es sich auflöst, sondern wenn möglich dann weiter verkaufen oder verschenken.


Die ergänzen sich ja eher als sich zu widersprechen.

Sauer aufstoßen tun mir allerding so Verallgemeinerungen wie:


Aber Baumwolle ist Bio und damit eine Alternative zu Chemie in der Kleidung. Um diesen Trugschluss geht es mir.


Mein Problem mit dieser Aussage (und ein paar ähnlichen vorherigen in Bezug auf Chemikalien in der Baumwollproduktion etc.) ist, dass sie zu dem Rückschluss verleitet, dass es dann doch ok ist weiterhin unbedarft Chemikalien und Kunstfasern zu verwenden.

Mir hingegen liegt eine gründliche Diskussion und Betrachtung dieses/dieser wichtigen Themen am Herzen.

Z.B. noch Hinzuzustellen dass es auch Biobaumwolle gibt, die zwar immernoch verdammt viel Wasser verbraucht, allerdings weitgehend auf Pestizide etc. verzichtet.

Oder dass Kunstfasern zwar kein Wasser, aber dafür doppelt so viel Energie in der Faserproduktion verbrauchen.
Zudem nicht nachwachasend sind und man desweiteren auch Umweltverschmutzung und Zerstörung im Zusammenhang mit Erdölförderung und Transport miteinbeziehen muss.

Welches Kleidungsstück nun also nachher umweltfreundlicher produziert wurde, ist pauschal einfach nicht zu sagen. Somit in meinen Augen auch nicht, dass Baumwolle keine Alternative ist :)

Zudem wird das in dem Artikel ja sogar differenziert. Da steht:


Polyester, auch recyceltes, verliert beim Waschen mit Waschmittel winzig kleine Fasern - Mikroplastik, das ein riesiges Problem in den Weltmeeren ist. Eine gewachste oder imprägnierte Baumwolljacke ist in dieser Hinsicht unbedenklicher.


Der Vollständigkeit halber hätte man natürlich noch das Baumwollproduktionsproblem ansprechen können, was sicherlich gut, aber vielleicht auch etwas zu weitreichend gewesen wäre...


Achja, was genau sind


Acrylathomopolymere

?
Bzw viel wichtiger, was ist an Ihnen so gefährlich?
Ich hab nämlich von Chemie keine Ahnung, habe bisher aber den Angaben von Nikwax in puncto Ungiftigkeit und Umweltsicherheit vertraut.
Weißt du da Gegenteiliges?

LihofDirk
12.03.2018, 08:02
Acrylat-homi-polymere sind halt auch Kunststoffe.

Microplastik im Meer ist wohl zum grösseren Masseanteil Verpackungsmüll (die in Folie verschweisste Baumwolljacke dürfte dann ja mehr beitragen können, als die im Karton verpackte Kunstfaserjacke) und vor allem Reifenabrieb.
Die hohe Faserbelastung scheint eher ein Messfehler zu sein.

Link (https://m.geo.de/natur/nachhaltigkeit/16466-rtkl-vermuellte-ozeane-woher-stammt-der-plastikmuell-im-meer)

Ich behaupte ja nicjt, dass Baumwolle pauschal schlechter ist, im Gegenteil, man muss haltdifferenzierter betrachten und nicht nur schnappatmend „Chemie schlecht“ rufen.

patiperra
13.03.2018, 10:30
@ LihofDirk:
Sehr schön, dann sind wir uns ja im Grunde genommen einig :)

Auch wenn es besserwisserisch klingen mag, möchte ich trotzdem kurz rück melden, dass einige deiner vorherigen Beiträge sich für mich irgendwie einseitig und polarisierend in die andere Richtung gelesen haben, demotivierend für Verbesserungsbestreben; statt - wie wahrscheinlich beabsichtigt - zu einer umfassenden, differenzierten Betrachtung des Themas zu ermuntern.

Liebe Grüße,
Patiperra

Milamber
14.03.2018, 11:17
Die Outdoor-Jacke ist nicht das einzige Problem. Die gesamte Textilindustrie ist ein großes Problem. Bangladesch ist der dreckigste und am meisten verseuchte Fleck auf unserem Planeten.

Und der durchschnittliche Bürger hat Schränke voller Klamotten, die er nie oder höchstens einmal anzieht bis sie irgendeinem Frühjahrsputz zum Opfer fallen.

Wenn jeder mal ein wenig über seine Garderobe nachdenken würde, könnte man unglaublich viel Müll vermeiden. Mit einer Capsule Wardrobe kann man sehr viel Abwechslung haben und trotzdem sehr wenig besitzen. Man lernt mit einer Strategie einzukaufen, vermeidet so Fehlkäufe und ist mit seiner Kleidung für lange Zeit zufrieden.

Lobo
14.03.2018, 12:12
Capsule Wardrobe

:o was es alles gibt.

scheint aber prinzipiell eher ein Ding für besonders Mode-affine Menschen zu sein.

Da ich sowieso gedeckte Farben bevorzuge, kann ich meine Kleider beinahe uneingeschränkt untereinander kombinieren. Dass es dafür einen "Fachbegriff" gibt wusste ich bisher nicht. :bg:

Ziz
14.03.2018, 12:18
Ich finde es gut, dass es fertige Konzepte für Menschen gibt, die auf eine hohe Vielfalt in ihrer Bekleidung wert legen. Mir selbst ist das Wumpe, ich kombiniere funktionale Kleidungsstücke nach Belieben und hab davon auch nicht viele, aber nicht jede(r) ist in der Lage oder gewillt darauf zu verzichten oder sich selbst aktiv Gedanken zu machen. Da ist es praktisch eine fertige Idee einfach übernehmen zu können. ;-)

LihofDirk
12.12.2018, 11:35
Ein zumindest interessanter Dankansatz, was eigentlich bio und was natürlich ist. Und wo die Grenzen verwischen.

https://www.spektrum.de/kolumne/natuerlich-mit-chemie/1612426

Mika Hautamaeki
05.01.2019, 17:48
Ein zumindest interessanter Dankansatz, was eigentlich bio und was natürlich ist. Und wo die Grenzen verwischen.

https://www.spektrum.de/kolumne/natuerlich-mit-chemie/1612426

Sehr gut geschriebener Artikel, da geht (auch) dem Chemiker das Herz auf....

LihofDirk
09.02.2019, 12:27
Mal eine Zusammenfassung, der neueren Entwicklungen am Markt.

Leider (wie so häufig) wird nicht der Herstellungsprozess beleuchtet sondern nur die Rohstoffe.

Welchen Aufwand man treiben muss, um Recyclingfasern mit Kaffeesatz zu umhüllen (Einsammeln, Energie, Lösungsmittel, . ) kann nur spekuliert werden. Ob das dann besser ist steht leider nicht in den Katalogen.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/nachhaltige-sportausruestung-jacken-aus-kaffeesatz-hosen-aus-fischernetzen-so-umweltfreundlich-kann-outdoor-kleidung-sein/23950282.html?ticket=ST-2860163-aXQB6LzWShhHCxvUPHrg-ap2