Westweg
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Weg
Der Westweg ist ein etwa 280km langer Wanderweg im Schwarzwald. Er beginnt in Pforzheim und endet in Basel. Ab Titisee teilt er sich in zwei Varianten, eine westliche mit 279km und eine östliche mit 285km.
Der Weg ist gut ausgeschildert und in beide Richtungen begehbar. Auf einem großen Stück ist er identisch mit dem E1.
Pforzheim
Der Anfang in Pforzheim ist wenig spannend zu nennen und wenn man kann sollte man die ersten 5 km auslassen und gleich mit dem Bus hoch zum Wald fahren. Das erspart einem ganz nebenbei auch einen langweiligen Aufstieg. Von jetzt ab geht es weiter durch die Wälder des Nordschwarzwalds die eigentlich sehr einfach zu begehen sind.
Dobel
Dobel ist ein kleiner Ort ohne Besonderheiten. Man "kämpft" sich dann immer weiter hoch auf der "Berg" Hohloh der bei den Hochmooren von Kaltenbronn liegt. Für diese Moore sollte man ein bisschen Zeit mitbringen, da sie sehr schön sind. Von da aus geht es dann recht steil runter nach Forbach und man verliert die ganze Höher die man sich zuvor "erkämpft" hatte.
Forbach
In Forbach kann man wieder problemlos Proviant kaufen und sich im Restaurant aufwärmen, falls einen zufällig Regen und Nebel überrascht haben... Von hier geht es dann auf recht steilem Weg hoch auf die Badener Höhe, die etwa so hoch wie der Hohloh auf der anderen Seite des Tals liegt. Für ungeübte Wanderer ist diese Strecke doch etwas anstrengend. Von hier aus Geht es über welliges Land weiter zum schönen Hochkopf und dann etwas runter zum Unterstmatt.
Unterstmatt
Vom unspektakulären Unterstmatt geht es hoch zur höchsten Erhebung des Nordschwarzwalds, der Hornisgrinde. Von hier aus hat man bei schönem Wetter eine tolle Aussicht auf die Umgebung. Weiter geht es zum sehr touristischen Mummelsee runter. Da hier eine größere Straße entlangläuft ist der See gestopft voll mit allerlei Touristen und Verkäufern. Weiter geht es über den Ruhestein zum Schliffkopf was wirklich eine sehr schöne Gegend ist! Auch der weitere Weg zur Zuflucht ist ein wirklich schöner Abschnitt! An der kleinen Zuflucht ist dann der nächste Kontakt zu einer größeren Straße, die aber glücklicherweise weniger touristisch genutzt ist.
Alexanderschanze
Vor hier aus geht es eigentlich nur noch bergab Richtung Hausach, was einmal eine schöne Abwechslung für die ermüdeten Beine ist...
Hausach
Von Hausach aus steigt der Weg bis zum Farrenkopf sehr Steil an. Eine Serpentine oberhalb von Hausach gibt es einen Brunnen. Auf dem Farrenkopf gibt es eine geschlossene Hütte (Hasemann-Hütte) mit einem großen Tisch, Kerzen und einem Dachboden zum Schlafen. Etwa zwei Kilometer weiter gibt es eine weitere Hütte (Büchereckhütte) mit Tisch und genug Platz zum Schlafen. Der Weg ist sehr schön auf Trampelpfaden angelegt und lässt keinen Höhenmeter aus. Wenn man stehts den steilsten und kleinsten Weg wählt kann man sich kaum verlaufen.
Nach dem Karlstein verläuft der Weg öfters auf geteerten Wegen. Es gibt mehrere offene kleine Schutzhütten von der Größe eines Bushaltestellenhäuschens.
Wilhelmshöhe
Ab Wilhelmshöhe verläuft der weg weiter oftmals auf oder neben Straßen, die jedoch wenig befahren sind. Eines der Highlights der Strecke ist der Blindensee, ein Hochmoorsee. Hier führt der Weg über Bohlenstege und bietet einige Bänke mit Blick auf den See. Am See ist mit einem stark erhöhten Aufkommen von Spaziergängern zu rechnen. Bei der Martinskapelle ist als weitere Besonderheit die Quelle der Breg, eines Quallflusses der Donau. Einige Kilometer weiter am Brend gibt es einen Grillplatz mit einer großen offenen Schutzhütte. Ab Neueck verläuft der Weg immer in Hörweite und sehr oft in Sichtweite der B500.
Kalte Herberge
Von der Kalten Herberge bis "Süßes Häusle" geht der Weg weiter nahe der B500. Dann geht es runter zum Titisee, der wieder sehr touristisch genutzt ist. Trotzdem gibt es hier auch schöne Flecken wo man zur Ruhe kommen kann. Im Ort Titisee direkt am Ufer gibt es ausser massenhaft Restaurants auch mindestens einen Supermarkt (kleiner Edeka nahe der Ortsmitte). Hier befindet sich auch die Kreuzung mit dem Querweg Freiburg-Bodensee. Weiter geht es auf beinahe konstanter Höhe in der Nähe der Bahngleise zum Bärental, wo man direkt am Bahnhof vorbeikommt.
Bärental
Jetzt geht es wieder bergauf zum Zweiseenblick, der eine sehr schöne Aussicht über die Region bietet. Weiter geht es im Naturschutzgebiet an Mooren vorbei und auf den Feldberg zu. Doch zuerst kommt man am Feldberghof vorbei, wo es neben Restaurants (und Touristen) auch einen kleinen Lebensmittelladen gibt. Hier gabelt sich der Westweg zwar, aber ich habe die westliche Wegführung favorisiert. Weiter geht es bergauf bis zum Feldberg, der mit seinen Antennen auf dem Gipfel etwas entstellt aussieht. Trotzdem ist es eine sehr schöne Region. Über den Notschrei geht es dann stetig leicht bergab zum Wiedener Eck, wo man Hotels und Restaurants findet. Die ganze Region ist wunderschön.
Wiedener Eck
Vom Wiedener Eck geht es dann recht steil bergauf zum Belchen, dem schönsten Berg des Schwarzwald - zumindest wird das behauptet. Er ist aber auch wirklich extrem schön. Wer zur "Heidelbeerzeit" kommt, kann sich den Belchen "hochessen". Der ganze Berg ist voller Heidelbeerpflanzen. Hier oben gibt es natürlich ein Restaurant und auch eine Gondel für wanderfaule Touristen. Auf der anderen Seite des Belchen geht es dann wieder gemütlich bergab nach Haldenhof von wo man Busanschluss und wieder ein Restaurant hat... Von hier aus geht es dann nochmal etwas bergauf zum Blauen, aber wer die Strecke bis hier geschafft hat wird hier auch keine Probleme mehr bekommen. Von hier geht es recht schnell bergab nach Kandern.
Kandern
Von Kandern geht es über einige kleine Steigungen bis nach Basel. An der Tüllinger Höhe hat man zum ersten mal einen richtigen Blick auf Basel. In Obertüllingen geht es dann nach der Ottilienkirche die letzten Höhenmeter bergab bis man die Staatsgrenze überschreitet und dann weiter hinunter bis zum Wiesendamm. Dort geht es geschätzte Unendlichkeiten den Damm entlang, dann weiter durch den Tierpark und noch einige Strassen bis zum Badischen Bahnhof.
Basel
Allgemeines
Besonderheiten technischer Art
- Schwierigkeitsgrad der Tour und Länge: 280 km in 11 Etappen (kann variiert werden)
- Markierung: rote Raute auf weißem Grund.
- Anfahrt: Zug oder Bus. Ist Absolut problemlos.
- Nahrungsversorgung: Es gibt auf dem Weg einige Dörfer mit Läden und massenhaft Gasthöfe. Man kommt mindestens alle 2 Tage an einem Supermarkt vorbei.
- Karten: wo Freizeitkarten Baden-Württemberg: ISBN 3-89021-498-3 , ISBN 3-89021-501-7 , ISBN 3-89021-599-8 , ISBN 3-89021-601-3 , ISBN 3-89021-497-5
- Notwendige Ausrüstung: Filter ist sehr nützlich! Jedoch füllen einem auch Gaststätten und Hotels bereitwillig die Wasserflaschen.
- Klimainformationen: In den Hochlagen bleibt der Schnee teils bis in den Mai liegen und es ist meist kühl. Regen und Nebel sind nicht selten.
- Sonstige wichtige Besonderheiten: Sehr gut erschlossen, aber trotzdem nur an wenigen Punkten überbevölkert. Von Pforzheim bis zum Feldberg verläuft der Europäische Fernwanderweg E1 über die Strecke des Westweg.
Wichtige GPS-Koordinaten der Tour
Nicht nötig!
Hütten
Quellen / Brunnen
Diese Auflistung ist noch nicht vollständig. Desweiteren besteht öfters die Möglichkeit, an Gaststätten den Wasservorrat aufzufüllen.
Etappe1: Pforzheim - Dobel
- km 3: Sonnenberg
- km 16: Schwanner Warte
Etappe2: Dobel - Forbach
- km 10,5: Hahnenfalzhütte
- km 24: kurz vor Forbach, direkt nach dem Ausstieg aus den Serpentinen.
Etappe3: Forbach - Unterstmatt
- km 0: Forbach, ~3 Quellen im Ort
- km 5: Auf Wegscheiden (neue Wegführung), Skt. Johannes Brunnen
Etappe4: Unterstmatt - Alexanderschanze
- km 5: Mummelsee, Kirche
Etappe5: Alexanderschanze - Auf der Hark
- km 10: langer Abstieg zum Freierbergsattel
- km 11: Freierbergsattel
- km 18: Auf der Hark, Bergbauernhof
Etappe6: Auf der Hark - Hausach
- km 3: Kreuzsattelhütte
Etappe7: Hausach - Wilhelmshöhe
- kurz hinter Hausach
- Unterhalb der Farrenkopfhütte ca. 50m Richtung Hausach, dann rechtsrum den Hang unter der Hütte querend, leider durch massive Forstarbeiten kaum noch zu finden. Wegbeschreibung von blue0711 im Forum.
Weitere Informationen
- Autor(en): Simeon Lange (Buschtrommler)
- Informationsseite(n):
Reiseberichte im Forum
- [1] im September 2011 (von FrankK)
- [2] im September 2011 (von Snoopy88)
- [3] im Mai 2011 (von jola5)
- [4] im Januar 2011 (von Cattlechaser)
- [5] im Oktober 2010 (von blue0711)
- [6] im August 2010 (von Solasimon)
- [7] im April/Mai 2010 (von Yyrkoon)
- [8] im Januar 2010 (von Achso)
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