So, ich hab immer noch meinen Senf dazu zugeben. Hier mal ein Beispiel für diese Straßenkarten, von denen ich geredet habe.
also schöne Sachen sind z.B: (von Norden nach Süden)
- La Junta und von dort aus zum Lago Palena, zum Lago Verde oder zum Volcan Melimoyu
- Parque Nacional Queulat, fast direkt an der Carreterra Austral, ein Gletscher, der sich auch in ein Tal reinschiebt und abundzu abbricht
- das Tal des Rio Simpson östlich vor Pt. Aysen
- das Valle de la luna bei Nirreguao
- natürlich der Cerro Castillo
- am nördlichen patagonischen Eisfeld unzählige kalbende Gletscher, z.B. am Lago Leon und am Rio Nef
- der Lago General Carrerra und die umliegende Gegend, wunderschön, der See hat ein Blau wie im Bilderbuch
- Cochrane, und der Lago und die Reserva dazu, bestens zu Angeln geeignet und zum Trekken, vielleicht trifft man sogar einen Huemul dort
- Tortel per flieger über das nördliche Eisfeld, zurück per Boot auf dem Rio Baker
- Monte San Lorenzo
- die Carrerra Austral (es gibt Leute, die fahren dort mit dem Fahrrad lang, in meinen Augen etwas zu extrem, weil anstrengend und holprig)
usw., usw.
Wie gesagt, man braucht oft ein Auto. Trampen ist bei einer Verkehrsdichte von 4-10 Autos am Tag relativ schwierig, dafür ist die Wahrscheinlichkeit größer, das man dann auch mitgenommen wird. Es gibt auch Busse, aber nicht jeden Tag. Nördlich von Coyhaique mehr Verkehr, südlich davon immer weniger. In Coyhaique, der Regionshauptstadt, gibt es auch Anbieter von Trekkingtouren, mit Pferd, zu Fuss, mit Boot, Angeltouren (bei Amis sehr beliebt) usw.. Prinzipiell ist die Region eher für 3-4 Tagestouren geeignet, danach wieder zurück nach Coyhaique und zur nächsten. Weniger extreme Sachen. Ich würde auf Anhieb ein 4-Wochen-programm für mich zusammenstellen können.
Grüße, Robert